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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von simone.h1:

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Interpretationssache

Agathe von Anne Cathrine Bomann

Die 71jährige Protagonist führt seit Jahren eine psychotherapeutische Praxis in einem Vorort von Paris. In seinem stolzen Alter merkt man schnell, dass er die Freude und Leidenschaft nicht nur zu seinem Beruf verloren hat. Als seine Sekretärin ihm dann doch kurz vor dem Ruhestand eine neue Patientin aufhalst und er dann auch von Schicksalsschlägen gestreift wird, wird er doch noch vom Leben wachgerüttelt.

Es handelt sich bei diesem Buch um eine sehr leise, poetische Erzählung, die viel Freiraum für Interpretationen lässt. Die Sprache ist sehr angenehm und trotz des Inhalts leicht zu lesen. Die Figuren sind an sich gut ausgereift und gewählt, jedoch fehlen mir leider ein paar Hintergründe.

Alles in allem hat mir dieser Roman mit ein paar Abstrichen gut gefallen und ist für Leser, die sich gern einen Rahmen zum Erzählten bauen perfekt geeignet!

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Interpretationssache

Rezensionen von csac:

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Na ja - ein kleines Büchlein mit großer Botschaft

Na ja von Jutta Treiber

Zu Recht werden viele von Jutta Treibers Werken mit Preisen ausgezeichnet. Auch dieses Bilderbuch hat es in sich: In klaren, kurzen Sätzen werden ein unzufriedenes Dreieck, ein nörgelnder Kreis und ein „motziges“ Quadrat beschrieben. Ihnen ist gemein, dass sie alle drei nicht mit ihrem Aussehen zufrieden sind und viel lieber gerne so aussehen würden wie der andere.

Gott sei Dank hat der Figurendoktor die Lösung für jedes Problem. Doch ob diese Lösung tatsächlich glücklich macht?

Die Sprache des Buches ist sehr einfach und kurz, nichtsdestotrotz aber ausdrucksstark und kräftig. Untermalt wird der Text durch ebenso starke Bilder, die ohne viel Firlefanz auskommen und in ihrer Klarheit beeindrucken.

Fazit: Das Buch - und die Botschaft dahinter - ist wunderschön und kann zuhause, aber auch in jeder Grundschule bis hin zu Mittelschulen verwendet werden, um Themen wie „Schönheitsideale – bin ich okay, so wie ich bin?“ aufzugreifen oder Fragen zu „Selbstunsicherheit und Körpergefühl“ zu erörtern.

Allerdings erscheint mir die Altersangabe (4-6 Jahre) doch noch sehr jung für diesen Themenbereich. Meine Tochter ist zehn und fand das Buch zwar schön, konnte den Inhalt, insbesondere das Ende, aber erst nach erklärenden Kommentaren meinerseits verstehen. Mein Vierjähriger war mit dem Buch komplett überfordert.
Ich würde „Na ja“ frühestens ab neun Jahren empfehlen, dafür erscheint es mir aber auch noch gut für Mädels und Junges bis circa zwölf Jahre geeignet. Und auch für eine witzig-mahnende Buchpräsentation unter Erwachsenen scheint es mir spritzig und anregend.

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Na ja - ein kleines Büchlein mit großer Botschaft

Rezensionen von Tara:

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Ein Psychodrama - überraschend und spannend

Na ja von Jutta Treiber

„Anatomie eines Skandals“ ist der dritte Roman der Autorin Sarah Vaughan.

Der Parlamentspolitiker James ist glücklich mit Sophie verheiratet und die beiden haben gemeinsam zwei Kinder. Nach außen hin scheint alles perfekt, bis James beschuldigt wird eine Affäre mit seiner Assistentin Olivia gehabt zu haben und diese ihn wegen Vergewaltigung vor Gericht bringt.

Für Sophie bricht eine Welt zusammen und sie weiß nicht, ob ihr Mann schuldig ist oder ob es sich um einen Racheakt von Olivia handelt...

Die Geschichte besteht aus einem Handlungsstrang in der Gegenwart, in dem es um den Prozess von James geht und einem in der Vergangenheit. Dieser spielt im Jahr 1992 und es geht um die Collegezeit von James, Sophie und einiger anderen Studenten und man erfährt eine Menge über eine Studentin namens Holly. Dabei bleibt es erst einmal unklar, wie die damaligen Ereignisse mit der Gegenwart zusammenhängen. Immer wieder gibt es Anspielungen auf ein Ereignis während der Collegezeit, wegen dem der Premierminister James noch einen Gefallen schuldet und man fragt sich permanent, was damals vorgefallen ist.

Auch die Perspektiven wechseln und mal erfährt man die Ereignisse aus Sophies und James Sicht, in der Vergangenheit aus Hollys Perspektive und in der Gegenwart zusätzlich aus Kates – der Prozessanwältin – Sicht. Kate ist ein sehr interessanter Charakter, den gleich zu Beginn recht detailliert geschildert wird.
Durch die Zeit- und Perspektivwechsel ist das Buch ausgesprochen spannend. Man bekommt einen umfassenden Blick, kann sich gut in die verschiedenen Charaktere hineinversetzen und rätselt mit, was denn nun tatsächlich vorgefallen ist und vor allem wie die vergangenen mit den gegenwärtigen Ereignissen zusammenhängen. Der Prozess wird zum Ende recht schnell abgehandelt und hat mich überrascht.

Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Es war spannend geschrieben und der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen. Allerdings hatte es meiner Meinung für einen Thriller nicht genug Thrill.

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Na ja - ein kleines Büchlein mit großer Botschaft

Rezensionen von heinoko:

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Fordert volle Aufmerksamkeit

Die Farben des Feuers von Pierre Lemaitre


Ein Buch, das mich einerseits faszinierte, mich fesselte, aber auch streckenweise langweilte. Ein Buch, das es mir einerseits schwer machte, es zu mögen, andererseits hinreißende Szenen enthielt. Ein Buch, das viel Zeit und die volle Aufmerksamkeit des Lesers fordert.
Zentrum allen Geschehens ist Madeleine, Tochter und Alleinerbin des berühmten französischen Bankiers Marcel Péricourt.

Am Tag der Beerdigung von Marcel Péricourt stürzt Madeleines Sohn Paul aus dem 2. Stock. Er überlebt, bleibt aber gelähmt. Madeleine liebt ihren Sohn abgöttisch und unternimmt alles Erdenkliche, um ihm sein Schicksal zu erleichtern. Doch sie ist von Neidern umgeben. Im Jahr 1927, am Vorabend des Zweiten Weltkriegs, bestimmen Habgier, Börsenskandale und politische Wirrnisse die Geschehnisse. Und so gelingt es tatsächlich diesen Neidern, das Bankimperium zu Fall zu bringen und damit Madeleine und ihren Sohn in die Armut zu stürzen.. Doch Madeleine zieht für ihren Sohn auf einen raffinierten Rachefeldzug.
Die Erzählweise des Autors ist streckenweise nicht ganz einfach zu lesen. Lange Sätze schildern oft ganze Welten, meist innere Welten, in einer überaus gepflegten Sprache, in die man sich einlesen muss. Kleine eingestreute Bosheiten, ein fein-entblößender Humor würzen das Geschehen. Viele Namen tauchen auf, die teils verwirren. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass ich immer wieder neu nach dem roten Faden angeln musste. Durch die Fülle der Namen, der Liebschaften, der Intrigen und der wirtschaftlich-politischen Exkurse ging mir dieser rote Faden oftmals verloren, tauchte dann unerwartet plötzlich wieder auf, intensiv und beeindruckend. Die Protagonisten blieben mir leider irgendwie fern. Sie agieren wie in einem Historienfilm, kostümiert, etwas blutleer, in übergestülpten Rollen. Lebendig-fesselnde Schilderungen wechseln ab mit mich etwas ermüdenden trocken-politischen Ausführungen.
Als Fazit ausgedrückt wirkte das Buch auf mich wie ein großer, mit viel Aufwand und akribischer Recherche ausgearbeiteter historischer Film, in dem es eine Fülle von außerordentlich malerischen Szenen mit geistreichen Dialogen zu bewundern gilt, der aber letztlich keine Emotionen hervorruft und den Leser in einer distanzierten bewundernden Achtungshaltung zurücklässt.

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Fordert volle Aufmerksamkeit

Rezensionen von Vicky:

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Jedes alte Gemäuer hat seinen Geist

Die Farben des Feuers von Pierre Lemaitre

‘Das Geheimnis von Kestrel Hall‘ ist ein historischer Liebesroman der Autorin Dorothea Stiller. Die Geschichte spielt zwischen 1814 und 1818 in verschiedenen Teilen Großbritanniens.

Das Cover ist schön und einfach gestaltet. Es passt gut zum Genre und zur Geschichte. Beim Anblick musste ich jedes Mal an den Familiensitz ‘Kestrel Hall‘ denken, denn genauso stellte ich ihn mir vor.

Jedes Kapitel beinhaltet eine Orts- und Zeitangabe sodass man sich leicht zurecht findet und immer genau weiß wann und wo man gerade ist. Sehr interessant fand ich die Brief- sowie Tagebuch-Kapitel. Diese gefielen mir ausgesprochen gut, ich habe es sehr genossen diese zu lesen.

Insgesamt umfasst die Geschichte vierundvierzig Kapitel. Durch die Kürze dieser kommt man beim Lesen gut und schnell voran – auch der angenehme Schreibstil der Autorin trägt seinen Teil dazu bei. Ich konnte von Anfang an leicht in die Geschichte eintauchen und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand geben bis ich die letzte Seite erreicht habe. Im Verlauf der Geschichte kam mir bereits ein Verdacht, dieser hat sich zum Schluss dann bestätigt – dennoch fand ich die Ereignisse sehr spannend und außerdem war es interessant den Verlauf, und ebenso die Entwicklung der Figuren, zu verfolgen.

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Fordert volle Aufmerksamkeit

Rezensionen von Gaby 2707:

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Nachkriegszeit in Köln

Der Hunger der Lebenden von Beate Sauer

Köln im Juni 1947. Drückende Hitze liegt über der Stadt. Friederike Matthee von der Weiblichen Polizei wird zur Unterstützung zu einem Fall berufen, bei dem der Tod von Ilse Röder, einer ehemaligen Kollegin aufgeklärt werden soll. Der Fall scheint klar, da Franziska Wagner, eine junge Streunerin, mit einer Pistole in der Hand direkt neben dem Opfer aufgefunden wurde.

Nur für Friederike ergeben sich immer wieder kleine Ungereimtheiten und sie ist sicher, dass hier die Falsche im Untersuchungsgefängnis sitzt.
Auch Lieutenant Richard Davis von Royal Military Police, der immer noch in Friederikes Gedanken herum geistert, ist wieder mit von der Partie. Er hat den Mord an 3 englischen Soldaten aufzuklären, die in einem Waldstück verscharrt, jetzt gefunden wurden.

Dies ist schon der zweite Fall für Friederike und Richard. Da ich den ersten Fall nicht gelesen habe, hatte ich etwas Bedenken, ob mir nicht einiges an Informationen fehlen würde. Aber da beide Fälle in sich abgeschlossen sind, hatte ich hier gar keine Probleme, konnte ungehindert mit rätseln und mit ermitteln.

Beide Fälle fesseln den Leser, vor allem auch wegen der beiden Komissare, die um sich herum schleichen, wie die Katze um den heißen Brei. Wobei ich Beiden immer wieder gewünscht habe, dass sie endlich zueinander finden.
Spannung baut sich langsam auf und hält sich dann weit oben, bis beide Fälle endlich aufgeklärt sind. Wobei ich bei dem Fall der Ilse Röder immer wieder getäuscht und auf falsche Fährten gesetzt wurde. Die Aufklärung hatte ich dann so auch nicht erwartet.

Friederike hat sich ganz schnell in mein Herz geschlichen. Ich mag die taffe junge Frau, die sich nicht unterkriegen lässt, für ihre Ziele kämpft und sich rührend auch um ihre Mutter und ein kleines Mädel kümmert, sehr gerne. Bei Richard hingegen hat es schon eine Weile gedauert, bis auch er meine Sympathien erreicht hat. Insgesamt finde ich alle Personen sehr menschlich und mit ihren Ecken und Kanten gut gezeichnet.

Genau so gut wie die beiden Kriminalfälle haben mir die ausführlichen Schilderungen und Beschreibungen der damaligen Zeit und ihrer Wirren gefallen. Schwarzmarktgeschäfte und Hunger, aber auch der Wille zu überleben, wieder Tanzen zu gehen, Spaß zu haben und wieder am Leben teilhaben zu wollen, wird hier anschaulich und gut nachvollziehbar beschrieben. Bei den Beschreibungen des Polizeilichen Jugendschutzlagers in der Uckermark, wo auch Franziska eine Weile eingewiesen war, haben mich schockiert und erschreckt.

Gut, dass es am Ende der Geschichte ein Personenverzeichnis gibt. Da habe ich immer mal wieder gespickert, wenn ich jemanden nicht konkret zuordnen konnte.

Sehr interessant finde ich hier auch das Nachwort, wo einiges noch mal näher erklärt und beschrieben wird.

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Nachkriegszeit in Köln

Rezensionen von Gaby 2707:

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Erschreckende Wahrheit

Dunkelmädchen von Leonie Haubrich

Elena Lorenz ist sich sicher: die Julia, die bei ihr und ihrem Mann Johannes lebt, ist nicht ihre Tochter Julia. Sie muss vertauscht worden sein. Ihr Mann hält alles, was Elena an Indizien vorbringt für Spinnereien. Langsam beginnt sie an sich und ihrem Verstand zu zweifeln. Lässt aber auf der anderen Seite nicht locker und plötzlich kommen schockierende Tatsachen ans Licht.

Ab der ersten Seite bin ich von dem neuen Thriller von Leonie Haubrich begeistert, gefangen und mittendrin.

Ich leide mit Elena, die fest daran glaubt, ein fremdes Kind anstelle ihrer Tochter zu betreuen und aufzuziehen. Einerseits kann ich ihre Zweifel sehr gut nachvollziehen. Da Johannes es aber immer wieder fertig bringt, die Zweifel schlüssig zu zerstreuen, bin ich hin und her gerissen. Mich hat das Verhältnis zwischen Elena und Johannes, das nicht immer einfach ist, sehr beschäftigt. Vor allem hatte ich immer mal wieder den Eindruck, dass Johannes etwas vertuschen will.

Ja, vertuschen. Ich nehme vieles aus der Geschichte auf und habe mal die ein oder andere Theorie, was sich hier wohl abspielt bzw. abgespielt hat. Immer neue Fährten locken mich auf neue Spuren, die sich dann aber immer wieder verlaufen. Daher hat der eigentlich recht unaufgeregte Thriller einen sehr hohen Spannungsbogen. Nur mit der sich dann raus kristallisierten Wahrheit hatte ich absolut nicht gerechnet. Ich bin jetzt noch ganz baff.

Die Personen, die ich hier kennenlerne sind alle sehr gut ausgeformt, gut vorstellbar und das französische Ehepaar hätte ich gerne als meine Freunde. Auch die verschiedenen Umgebungen, sei es die Burg in Frankreich oder die psychiatrische Anstalt, sind sehr gut vorstellbar beschrieben. Der Umstieg von der Urlaubsregion in die Geschlossene ist schon krass, aber auch glaubwürdig rübergebracht.

Ein fantastischer neuer Thriller von Leonie Haubrich, bei dem ich mitgefiebert habe, immer neuen Spuren nachgegangen bin, überrascht wurde und vor Spannung das Buch kaum aus der Hand legen konnte. So muss Thriller sein!

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Erschreckende Wahrheit

Rezensionen von Petra Sch.:

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gelungene Fortsetzung der SciFi Romanze von Kilak und Sonya

Fasad Cluster von Cara DeWinter

Kurz zum Inhalt:
Sonya Hanada ist mit ihren Kindern Tina und Ben und ihrem neuen "Alien"-Ehemann Kilak im Fasad Cluster angekommen. Doch das Leben auf Fasad Prime erweist sich als schwieriger als erwartet: da Kilak Thronfolger ist, gibt es höfische Regeln zu beachten; er muss seine Position festigen; es gibt Intrigen unter den Adeligen; und außerdem tobt immer noch der Krieg mit den Onikaden, die weiter auf ihrem Vernichtungsfeldzug sind.

Und zu allem Überfluss gibt es auch noch einen Verräter in den eigenen Reihen. Kann der Krieg endlich beendet werden?


Meine Meinung:
"Fasad Cluster Teil II - Sonya" ist die Fortsetzung von "Fasad Cluster Teil I - Kilak" und setzt direkt an dessen Ende an.
Es wird abwechselnd im Erzähl-Stil aus Sicht von Sonya und in ich-Form aus Sicht von Kilak geschildert.
Man muss den ersten Teil nicht gelesen haben, allerdings kann ich es empfehlen, um die Charaktere von Anfang an kennenzulernen.
Die Schreibweise ist flüssig und schnell zu lesen, die Beschreiung der außerirdischen Technik ist auch für Laien gut zu verstehen, und die Fasad, die sich optisch von den Menschen unterscheiden, charakterlich diesen aber sehr ähneln, sind gut ausgearbeitet und man könnte sich vorstellen, dass es genau so eine Spezies irgendwo da draußen gibt.
Die Kinder, Tina und Ben, sind wieder witzig, intelligent, gewieft und wissen sich in jeder schlimmen Lage zu helfen.
Die Autorin hat es auch wunderbar geschafft, dass man bis fast zum Schluss rätselt, wer denn nun der Verräter aus den eigenen Reihen ist.
Das Cover lässt sofort die Fortsetzung zum ersten Teil erkennen; es ist gleich aufgebaut, nur mit Sonya darauf. Genau so habe ich mir Sonya übrigens vorgestellt!


Fazit:
Science Fiction Roman, der eine schöne Liebesgeschichte, spannende Intrigen, witzige Dialoge und knisternde Erotik beinhaltet.

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gelungene Fortsetzung der SciFi Romanze von Kilak und Sonya

Rezensionen von Tara:

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Eine tiefgründige Geschichte, die nachdenklich stimmt

Agathe von Anne Cathrine Bomann

„Agathe“ ist eine ungewöhnliche Geschichte über das Leben, Veränderungen und Freundschaft von der Autorin Anne Catherine Bormann.

Ein Psychiater, der kurz vor seinem Ruhestand steht, möchte seine letzten Patiententermine eigentlich nur noch hinter sich bringen und zählt seine letzten Termine.

Obwohl er klar angewiesen hat, dass er keine neuen Patienten mehr annehmen möchte, macht seine Sekretärin einen Termin mit Agathe, die manisch-depressiv ist und bisher noch nicht bei ihm war. Durch die Gespräche mit ihr wird ihm bewusst wie einsam er ist und wie leer sein Leben im Laufe der Zeit geworden ist und er beginnt ganz langsam umzudenken.

Die Handlung des Buches konzentriert sich auf das Wesentliche. Es geht um Agathe und den Psychiater, deren Aufeinandertreffen für beide Veränderungen bedeuten, aber während Agathe die Nähe des Psychiaters suchte, erkennt er erst im Laufe der Treffen seine Fehler und die Notwendigkeit für Neuanfänge.

Viele der gestellten Fragen haben mich zum Nachdenken angeregt und dazu angehalten diese für mich zu beantworten. Dadurch haben mich die 160 Seiten sehr viel länger beschäftigt als ich ursprünglich vermutet hatte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Die recht kurzen Kapitel eignen sich gut dazu im Anschluss über die Themen, die jedem geläufig sind und denen jeder täglich begegnet, nachzudenken und eigene Schlüsse zu ziehen. Nähe, Freundschaft, Veränderungen, Neuanfänge, Chancen nutzen, dem Leben stets Neues einzuhauchen und aus festgefahrenen Wegen herauszutreten sind nur einige der Botschaften, die die Autorin unterhaltsam und tiefgründig zugleich vermittelt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es wird mich gedanklich noch einige Zeit beschäftigen.

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Eine tiefgründige Geschichte, die nachdenklich stimmt

Rezensionen von Pink Anemone:

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Genialer viktorianischer Krimi mit viel Humor, noch mehr Spannung und berühmter historischer Persönlichkeiten.

Die Todesfee der Grindlay Street von Oscar de Muriel

London 1889. Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam zu Tode kommen. Der Fall ruft die Inspectors Ian Frey und Adolphus McGray auf den Plan. Während der vernünftige Engländer Frey die düstere Ankündigung für reine Publicity hält, ist McGray von einem übernatürlichen Phänomen überzeugt, da Besucher eine »Todesfee« vor dem Theater gesehen haben wollen.

Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn was auch immer dahintersteckt – in der Premierennacht in der Grindlay Street soll der Tod die Hauptrolle spielen ...(Klappentext)

♞♞♞♞♞

"Heil Dir! Macbeth, bald findest du den Tod.
Heil Dir! Und Schottlands Bühne färbt sich rot." (S. 22)

Bram Stoker (ja, genau DIESER Bram Stoker) ist Theaterintendant des Lyceum Theatre in London und das Stück Macbeth ist derzeit der Renner.Bis eine mysteriöse und vor allem blutige Nachricht nach einer Aufführung ganz London erschüttert. Nun heißt es dieses Stück wäre verflucht. Die Londoner Polizei nimmt dies natürlich nicht ernst, schon gar nicht, dass eine Todesfee geheult haben soll als diese Nachricht hinterlassen wurde. Der Fall war für sie abgeschlossen, doch nicht für Stoker und seine Theater-Crew.
Macbeth wird nun auch in Edinburgh aufgeführt und genau hier soll es angeblich zu einem Todesfall kommen, so die Prophezeiung. Stoker hat einen Tipp erhalten, dass er sich dort an Inspector McGray wenden soll, denn dieser ist genau der Richtige für SO EINEN Fall .... und somit beginnt die Jagd nach der mysteriösen Todesfee, denn diese lässt sich auch in Edinburgh blicken.

Dies ist der 3. Teil der Frey & McGray-Reihe und auch diesmal bin ich wieder begeistert.

Hier nimmt Bram Stoker eine sehr wichtige Rolle ein. Diejenigen, welche mit der Biografie des irischen Schriftstellers, aus dessen Feder "Dracula" stammt, vertraut sind wissen, dass er einen Hang zum Mystizismus hegte. Und diejenigen, welche diese viktorianische Krimi-Reihe bereits kennen wissen ebenso, dass sich auch Inspector McGray mit dem Paranormalen beschäftigt und sogar eine spezielle Polizeieinheit gründete - "Kommission zur Aufklärung ungelöster Fälle mit mutmaßlichem Bezug zu Sonderbarem und Geisterhaftem".
Sein Kollege Frey hält von dem ganzen Humbug hingegen so gar nichts und tut das natürlich auch immer laut kund. Ihr könnt Euch also vorstellen was sich hier abspielt. Angespannte Atmosphäre mit vielen Wortwechseln zwischen den Protagonisten und somit ein amüsantes Lesevergnügen für uns Leser.
Doch dieses Buch lässt den Leser nicht nur schmunzeln, sondern auch gespannt jede Seite umblättern. Dieser Fall ist nämlich wirklich äußerst verzwickt.

"Dann blinzelte sie, und ihr war, als weiche alles Leben aus ihr,
bis sie nur noch eisige Kälte in ihrer Brust spürte.
Fussie hatte an blutgetränktem Hirn rumgekaut.
Und genau in dem Moment, als Ellen Terry zu schreien anhob,
war der Schrei der Todesfee zu vernehmen."
(S. 18)


Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und klar und auch die Erzählweise wie immer packend. Als Leser hat man das Gefühl den Polizeibericht von Inspector Frey zu diesem Fall zu lesen und das auf sehr amüsante und vor allem packende Art und Weise. Dieser beinhaltet niedergeschriebene und gesammelte Dokumente von Inspector Frey, sowie Randnotizen und Tagebucheinträge von Bram Stoker leiten die Kapitel ein.
Es wird dabei auch auf die vergangenen Geschehnisse eingegangen, um sich wieder in der Welt von Frey & McGray zurechtzufinden und so manches aufzufrischen. Man muss also diese Reihe nicht zwingend der Reihe nach lesen, wobei es doch von Vorteil wäre, um in den vollen Lesegenuß zu kommen.

Oscar de Muriel schafft es bekannte historische Fakten, bezüglich der Biographie so mancher vorkommenden Charaktere, mit einer fiktiven Story zu verweben und so einen interessanten, wie auch spannenden viktorianischen Krimi mit viel Atmosphäre entstehen zu lassen.

Dieser Krimi beinhaltet auch unglaublich viele Wendungen, sodass es niemals langweilig wird, Man hat hier wirklich keine Ahnung was einem auf den nächsten Seiten erwartet.
Der Humor kommt auch hier wieder nicht zu kurz und vor allem der verbale Schlagabtausch zwischen Frey und McGray ließen mich öfters laut auflachen. Diese beiden schenken sich wirklich nichts und erinnern mich in gewisser Weise an die Filme mit Bud Spencer und Terence Hill, wenn Terence Hill ein versnobter Engländer wäre.

"Ich lachte lauthals auf.
>>Und das aus dem Mund von Nine-Nails McPorridge.<<
>>Och, halten sie den Schnabel, Sie Mädchen mit Haaren im Gesicht.<<"
(S. 86)

Am Ende des Krimis befinden isch noch "Historische Anmerkungen" und "Anmerkungen des Verfassers", welche man isch ebenfalls nicht entgehen lassen sollte.

Fazit:
Ich bin ja von Beginn an Fan dieser viktorianischen Krimi-Reihe und bisher konnte mich wirklich jeder Band begeistern. Im vorliegenden 3. Teil legt der Autor sogar noch ein Schäuflein nach. Dies kam natürlich auch daran liegen, dass ich ein Fan von Bram Stoker und vor allem auch vom Werk "Macbeth" bin. Tja, und nun kann ich es ein weiteres Mal nicht mehr erwarten bis der nächste Teil auf Deutsch erscheint.

© Pink Anemone

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Genialer viktorianischer Krimi mit viel Humor, noch mehr Spannung und berühmter historischer Persönlichkeiten.