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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

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Verzerrte Familienidylle

Der dunkle Garten von French Tana

Toby Hennessy, 28, wird in seiner Dubliner Wohnung von zwei Einbrechern brutal zusammengeschlagen. Als er nach einem längeren Krankenhausaufenthalt körperlich wieder einigermaßen hergestellt ist, erreicht ihn der Anruf seiner Cousine Susanna, dass er sich doch bitte um den gemeinsamen Onkel Hugo kümmern möchte.

Da Toby psychisch noch einiges aufzuarbeiten hat, ziehen er und seine Freundin Melissa für eine Weile bei Onkel Hugo, der an einem Gehirntumor leidet, ein. Bei einem gemeinsamen Familienessen stößt der kleine Sohn von Susanna auf menschliche Schädelknochen. Und nun müssen sich alle Mitglieder der Familie Hennessy ihrer gemeinsamen Vergangenheit stellen.

Dies war mein erstes Buch, das ich von Tana French gelesen habe. Und ich habe mich anfangs etwas schwer getan mit den verschachtelten Sätzen, mit endlosen Längen, die mich in der Geschichte nicht weitergebracht haben. Aber nach einer Weile war ich doch mitten drin im Geschehen.

Sehr gut finde ich, dass ich die einzelnen Familienmitglieder bzw. alle Protagonisten sehr deutlich und ausgefeilt auch mit ihren Gedanken beschrieben bekomme. Ich hatte schnell von jedem Einzelnen ein klares Bild vor Augen. Durch die zahlreichen Dialoge komme ich den einzelnen Familienmitgliedern noch näher. Ich leide mit Toby, der sich seiner absolut nicht sicher ist; bewundere Hugo und Susanne, dass sie das Augenscheinliche so gut verdrängen; und ich frage mich immer wieder, was die Nervosität bei Leon auslöst. Bis zu einem Punkt, wo sich das alles dreht und es für mich keinen Sympathieträger, außer vielleicht Onkel Hugo, mehr gibt.
Genau so toll beschrieben finde ich den Garten des Efeuhauses, bei dem es mir in der Seele weh getan hat, als er total umgegraben und sogar ein alter Baum gefällt werden musste.
Genau so klar werden mir die verschiedenen Stimmungen im Haus durch die Autorin nahe gebracht.

Ich habe mich direkt in das Geheimnis, das der Baum zutage gebracht hat, reinziehen lassen. Hatte immer neue Ideen, was damals passiert sein könnte. Aber der Auflösung bin ich nicht sehr nahe gekommen.

Auch wenn der Roman anfangs einige Längen hat und mich erst ab ca. der Mitte fesseln konnte, hat sich das Lesen gelohnt. Ein interessanter Sprachstil, eine aussergewöhnliche Familiengeschichte und ein junger Mann, der mich durch seine Art beim Lesen gehalten hat.

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Verzerrte Familienidylle

Rezensionen von yellowdog:

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Das richtige tun

Der dunkle Garten von French Tana

Zum Glück fehlt nur die Liebe – Lisa Tucker

Der Roman mit dem etwas interessanten Originaltitel „The Cure for modern life“ stellt einige interessante Frage des gesellschaftspolitischen Lebens.
Insbesondere wie wir miteinander umgehen und wie schwer es für manche Kinder in Not sein kann.
Der 10jährige Danny sorgt aufopfernd für seine 3jährige Schwester Isabelle.

Doch durch die häufig abwesende, drogensüchtige Mutter muss er auf der Straße betteln. Schließlich gelingt es Danny sich mit seiner Schwester bei dem Geschäftsmann Matthew in dessen Wohnung einzunisten, anfangs zu Matthews Unwillen. Doch mit der Zeit verstehen sie sich gut. Dann gibt es auch noch Amelia, die Exfreundin von Matthew, die sich um die Kinder kümmert. Eine Moderne Beziehungsgeschichte.
Schauplatz ist Philadelphia, eine liebenswerte Stadt mit Historie und Familiensinn. Hier ist die Handlung besser aufgehoben als etwa in New York.

Stilistisch ist der Roman solide gemacht, jedenfalls durchgängig gut lesbar. Der Roman hat etwas von einem Pageturner.
Die Motivationen der Figuren sind verständlich, von der praktischen Durchführung her mangelt es an Glaubwürdigkeit, z.B. wieso 2 kleine Kinder so lange bei einem alleinstehenden Mann bleiben können, ohne dass es Nachbarn oder ein Jugendamt interessiert.
Aber solche Fragestellungen sollte man nicht stellen, das würde nur den Fluß der Handlung aufhalten und das ist bei dem hohen Tempo nicht sinnvoll.
Außerdem ist es sehr schön zu lesen, wie die Hauptfiguren langsam zu einer kleinen Familie werden und zueinander stehen.

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Verzerrte Familienidylle

Rezensionen von C. P.:

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Mini-Prequel zum davor oder nebenbei lesen

Träume & Hoffnung von Kira Licht

"Träume & Hoffnung" ist ein kurzes Prequel zu Kira Lichts Dilogie "Gold & Schatten". Man besucht kurz Maél, Halbgott und Sohn des Hades, welcher seit über 3000 Jahren auf Erden wandelt, stets wiedergeboren als Mensch. Seine Suche nach einer Nymphe mit magischer Gabe hat ihn ins Paris der 1920er verschlagen, wo er grad als junger Mann unter den Fittichen von Hermes lebt und die Künstlerszene sowie das Pariser Flair genießt.

Über Maéls Ziele wird natürlich nichts verraten, um die Hauptgeschichte nicht zu spoilern. Dafür macht man Bekanntschaft mit Orkus, dem Foltermeister der Unterwelt, welcher ein etwas gröberes Benehmen hat. Das Prequel liest sich recht flüssig und kann sowohl vor Band eins der Dilogie als auch nebenher gelesen werden, öffnet allerdings mehr Fragen, als wie beantwortet werden. Im Anschluss ans Prequel findet sich übrigens noch eine XL-Leseprobe zu Band eins, welche definitiv neugierig auf die Story macht.

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Mini-Prequel zum davor oder nebenbei lesen

Rezensionen von yellowdog:

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Taube und Falke

Eine Liebe in Manhattan von Kate Dakota

Kate Dakota verfügt über einen kraftvolle Stil und eine große Stärke an ihr sind die Dialoge und das Schaffen eindrucksvoller Figuren. Echte Charaktere, das gilt sowohl für sympathsiche Nebenfiguren wie Eb und Ivo als auch für die Hauptprotagonisten Emma und Floyd. Emma, geboren in New York, lebte lange in Deutschland und kehrte jetzt zum ersten mal zurück.

Floyd ist Hubschrauberpiltot in der Firma seine Vaters und manchmal etwas unstet.
Emma und Floyd schleppen Probleme aus der Vergangenheit mit sich rum. Gemeinsam ist ihnen eine schwierige Beziehung zu ihren jeweiligen Vätern.
Sie werden nach einer anfänglichen Auseinandersetzung schnell Freunde und mehr.
Kate Dakota kann auch dramtische Szene, wie z.B. die Notwasserung eines Helikopters.
Die Spannungen und Probleme der Charaktere werden bis zum Ende hin auserzählt, manches ist nicht leicht. Dazu gehört auch ein Nebenplot von Floyds Eltern Jeremny und Conny, die auch nach Jahren noch den Tod ihres erstgeborenen Sohns Jack betrauern.
Ich persönlich halte diesen Roman sogar für noch stärker als Kate Dakotas letztes Buch „Der Klang eines Augenblicks“ und das will immerhin etwas heißen.

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Taube und Falke

Rezensionen von simone.h1:

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Erfrischend

Liebeskummer ist ein Arschloch von Senna Gammour

Senna Gammour ist nach Popstars und dem Erfolg der Band Monrose wohl den meisten Leuten ein Begriff. In diesem Buch schildert die Musikerin ihre eigenen Erfahrungen mit Männern, ihrem Leben und lässt den Leser an dem ein oder anderen Teil ihrer Geschichte teilhaben. Somit handelt es sich meiner Meinung nach um eine Mischung auss "Ratgeber" zur Stärkung des Selbstbewusstseins und ein bisschen Biographie.

Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich die Art und den Charakter der Autorin sehr gerne mag. Sie ist schonungslos offen, nimmt kein Blatt vor den Mund und hat einen guten Humor. Ferner hat mich auch interessiert, wie die Autorin wirklich tickt, da man aus Film und Fernsehen nur selten den Menschen hinter der Kunstfigur kennt.

Klar wiederholt sich der ein oder andere Ratschlag und hat die Musikerin mit diesem Buch sicherlich den Markt der "unterhaltsamen und lustigen Frauenratgeber" nicht revolutioniert, jedoch hat mich die Lektüre wirklich gut unterhalten und kann jeder für sich das ein oder andere darauf mitnehmen. Darüber hinaus wird sich auch jede Leserin in der ein oder anderen Stelle wiederfinden, was ich sehr gelungen finde.

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Erfrischend

Rezensionen von Emmmbeee:

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Requiem für Tat'ka, in Dankbarkeit

Fünf Tage im Mai von Elisabeth R. Hager

Requiem für Tat'ka, in Dankbarkeit
Man ist versucht, die Beschreibung des vorliegenden Romans mit "Alles neu macht der Mai" zu beginnen, denn jeweils fünf Tage im Mai, verteilt über mehrere Jahre, verändern nachhaltig das Leben von Illy. Angefangen mit der verunglückten Erstkommunion über markante Stationen der ersten Liebe bis hin zum seelischen Neubeginn nach dem Tod des geliebten Urgrossvaters muss und darf sie sich in ihrem jungen Leben neu orientieren.

Dieser Urgrossvater Korbinian, von ihr zärtlich Tat'ka genannt, war von jeher die aufrechte, starke Säule der Familie und ganz besonders in ihrem eigenen Leben. Ein knorriger Tiroler Fassbinder, unbeugsam und lebensklug, stirbt kurz vor seinem 100. Geburtstag. Doch zuvor gibt er seiner Urenkelin aus seinem reichen Erfahrungsschatz mit, was sie braucht, um den eigenen Schmerz bezwingen zu können. "Das Glück is a Vogerl, gar liab, aber scheu. Es lasst si schwer fangen, aber fortg'flogn is glei."
In "Fünf Tage im Mai" geht es um Entscheidung und Verantwortung, um Verlust und Schuld über Generationen hinaus, aber vor allem um eins: um bedingungslose Liebe. Es ist ein Requiem, wie es nur von einer Seelenverwandten angestimmt werden kann, mit einem dankbaren, leuchtenden Lächeln. Man schliesst Illy und ihren Tat'ka sofort ins Herz und ist tief betroffen, wenn das Unglück sie trifft. Mit dem hoffnungsvollen letzten Satz aber schliesst man lächelnd das Buch.
Geschrieben in einer frischen, sehr farbigen Sprache, die zusätzlich durch Dialektteile in der wörtlichen Rede belebt wird, ist das Werk ein reines Lesevergnügen. Mich erinnert es ein wenig an Vea Kaisers "Blasmusikpop". Mit Tempo führt Elisabeth R. Hager durch die einzelnen Maitage und die Zeit dazwischen. Gut gefallen hat mir die zarte Holzstruktur der Buchdeckel, ein Hinweis auf Tat'ka, einen der letzten Fassbinder Tirols.
Alles in allem: einfach hervorragend! Ich hoffe, noch viele Werke von dieser jungen Autorin lesen zu können.

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Requiem für Tat'ka, in Dankbarkeit

Rezensionen von leserin3@bluewin.ch:

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Hochaktuelle Flüchtlingsgeschichte

Davor und Danach von Singer Nicky

Schritt für Schritt führt die junge Heldin Mhairi, in Schottland geboren und dorthin zurückkehrend, den Leser in das Leben ein, das sie im Sudan hinter sich hat. Dort hat sie bereits Schreckliches erlebt, dort wurden ihre Eltern getötet. Nicht nur physisch, auch psychisch ist sie bereits stark geschädigt und traumatisiert.

Indem das Mädchen in Gedanken oft bei ihren toten Eltern sein kann, sich direkt an sie wendet, sind diese ihr immer noch eine grosse und notwendige seelische Stütze.
Als dann der stumme Junge, Mo, auftaucht und ihre Hilfe benötigt, hat sie eigentlich keine übrige Kraft mehr, um sich auch noch um ihn zu kümmern. Mhairi muss einerseits vieles in ihre innere Festung zurückdrängen, damit sie durch diesen Schutzpanzer überleben kann. Andrerseits sollte sie folgenschwere Entscheidungen treffen, für die sie eigentlich noch zu jung ist. Dazu kommt noch die Enttäuschung, die sie in Schottland erwartet. Dort möchte sie nämlich auf die Insel Arran gelangen, zu ihrer Grossmutter.
Der Schreibstil trägt dem psychischen Zustand des Mädchens Rechnung. Genauso wie der Weg der Flüchtlinge vom Sudan in den Norden, kann der Text naturgemäss kein ruhig dahinfliessender Erzählstrom sein. Er ist manchmal hart, teils holprig und kurvenreich. Die metaphernreiche Sprache vertieft die Bilder, die in der Fantasie des Lesers entstehen.
Auch wenn hier eine Zukunftsvision gezeichnet wird, ist die Situation sehr ernst zu nehmen. Es könnte durchaus sein, dass sich Europa gegenwärtig erst am Anfang der grossen Flüchtlingsströme befindet.
Diese Geschichte öffnet die Augen über unseren verschwenderischen Umgang mit den Ressourcen, den damit verbundenen universellen Klimawandel und wie sehr Menschen anderer Erdteile unverschuldet darunter leiden, ja um ihre Existenz kämpfen müssen. Auf das Danach wird nicht so gross eingegangen, aber das ist auch nicht nötig, weil leicht vorstellbar.
Sehr ansprechend das (rundum!) gestaltete Äussere, wobei der Aufdruck am Buchschnitt dem Titel Rechnung trägt. Vermutlich wird diese Ungewöhnlichkeit gerade bei den Jugendlichen besonders geschätzt werden.
Das Buch zeigt unter anderem die vielfach unbekannte Perspektive der Flüchtlingsströme auf, die verheissungsvolle, ersehnte, erhoffte, aber auch die enttäuschende Seite. "Davor und danach" sollte Pflichtlektüre für Oberstufenschüler sein.

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Hochaktuelle Flüchtlingsgeschichte

Rezensionen von C. P.:

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Wendepunkt im Leben eines Psychiaters

Agathe von Anne Cathrine Bomann

Ein alternder Psychiater erwartet sehnsüchtig seinen Ruhestand, einem Countdown gleich zählt er die verbleibenden Sitzungen. Doch gleichzeitig hat er Angst vor der drohenden Einsamkeit, welche ihn erwartet, wie einer Vorstufe zum Tode gleich. Denn im Laufe seines Lebens hat er schleichend den Bezug zu den Menschen verloren.

"Es war noch nie meine Art gewesen, eine einmal in Gang gesetzte Bewegung zu unterbrechen" (Zitat S. 37)

Als seine Assistentin gegen seinen Willen Agathe als neue Patientin aufnimmt, gerät der Psychiater dank der beiden Frauen in Situationen, welche sein Leben in neue Bahnen lenken.

"Wie findet man heraus, wovor man Angst hat?!" - "Meiner Meinung nach (...) beginnt man mit seiner größten Sehnsucht." (Zitat S. 97)

Die Geschichte wird vom Psychiater selbst erzählt, wodurch man seine Gedanken und Gefühle miterlebt. Auf mich wirkte der Charakter schnell soziophob, was sich u. a. durch Teilnahmslosigkeit und Zynismus äußerste. Der Wandel hin zum Menschen, der sein altes Leben entstaubt und neue Ziele entdeckt, verläuft zunächst subtil. Hierbei ist Agathe einer von mehreren Faktoren, wobei ihr Charakter für meinen Geschmack zu blass bleibt, um den Titel zu rechtfertigen.
Agathe ist ein Buch ohne wirklich Anfang oder Ende, vielmehr beschreibt es eine Art Wendepunkt im Leben des Psychiaters, ohne eine Erklärung zu liefern, wie der Mann überhaupt in seine Isolation geraten konnte. Das Buch überzeugt durch seine poetische Sprache und regt zum Nachdenken an, kratzt jedoch für meinen Geschmack eher an der Oberfläche als dass es die Personen näher beleuchtet.

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Wendepunkt im Leben eines Psychiaters

Rezensionen von Vicky:

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Sommer löst den Winterfrost ab

Every little Kiss von Marina Adair

‘Every little Kiss‘ ist der zweite Teil der ‘Sequoia Lake‘-Reihe der Autorin Marin Adair und umfasst achtzehn Kapitel.

Das Cover ist sehr schön und romantisch gestaltet, die Farbe wirken freundlich und warm. Mir gefällt es sehr gut, ich habe es mir immer wieder gerne angesehen.

Der Einstieg gelang mir persönlich gut und ich kam leicht in die Geschichte rund um den Leiter der K-9-Hundestaffel Ford Jamison und der verwitweten Olivia Preston rein.

Der Schreibstil der Autorin Marin Adair ist sehr angenehm und der Liebesroman dadurch flüssig und rasch zu lesen.

Den Automaten mit Cupcakes fand ich super - den will ich auch :-) Er hat mich sogar bis in meine Träume ‘verfolgt‘! Er hat also definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Fazit: ‘Every little Kiss‘ ist ein tolles und, wie ich finde, sehr gelungenes Buch. Es war für mich zwar das erste der Reihe aber ich muss mir das andere unbedingt noch zulegen - am besten sofort! Und ich würde jedem empfehlen das erste vorher zu lesen denn man wird hier gespoilert und so weiß ich bereits was im ersten passieren wird. Aber davon lasse ich mir den Spaß nicht verderben!

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Sommer löst den Winterfrost ab

Rezensionen von Gaby 2707:

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Davon hätte ich gerne mehr

Schwarze Seele von Ellen Dunne

Ein Spaziergänger bzw. dessen Hund stößt im Schwabinger Bach auf eine männliche Leiche. Patsy Logan, deutsch-irische Kriminalhauptkommissarin bei der Müncher Mordkommission, findet schnell heraus, dass es sich hier um Donal McFadden handelt, einen Iren, der seine in München lebende Ehefrau Fiona in den heimatlichen Schoß nach Dublin zurückholen will.

Patsys Chef entscheidet schnell, dass es sich hier um einen Unfall mit Todesfolge handelt. Doch Patsy ahnt, dass es hier um mehr geht. Eine Beziehungstat? Hat McFaddens Schwester Siobhan ihre Finger im Spiel?

Für mich ist es der erste Krimi, den ich von Ellen Dunne lese. Also lerne ich hier Patsy Logan erst kennen. Obwohl der Fall an sich abgeschlossen ist, hätte ich doch den ersten Teil der Trilogie lesen sollen um Patsy und ihre Kollegen noch näher kennenzulernen. Aber gut. Patsy ist privat stark belastet; will sie doch unbedingt ein Kind. Aber auch die letzte Hormonbehandlung ist fehlgeschlagen und langsam belastet dieser Zustand ihre Ehe doch sehr stark. Ansich ist Patsy eine taffe, starke Frau, eine Perfektionistin, bei der aber auch nicht ales glatt läuft und die hier an ihre Grenzen kommt. Und dann kommt auch noch ihr jüngerer Bruder vorbei, mit dem das Leben nicht einfacher wird.
Ich finde, der Krimi lebt auch von seinen so verschiedenen und unterschiedlichen Protagonisten. Jeder hat seine Eigenheiten, seine ganz individuelle Identität, ist gut vorstellbar beschrieben. Mein Täter stand schon bald fest. Doch nach einigen Wendungen kam wieder ein anderer ins Spiel. Auch wenn dann die Auflösung nocht ganz so spektakulär ist, kann ich sie gut nachvollziehen.

Mir gefällt vor allem der sprachliche Stil, den die autorin benutzt. Knackig und ohne Schnörkel, immer auf den Punkt – da macht das Lesen richtig Spaß. Und sie schafft es, mich beim Lesen zu halten.

Der Fall selbst ist eigentlich nichts besonderes. Ein Ire, stark alkoholisiert, der im Schwabinger Bach ertrinkt. Da es aber einige Menschen in Donals Umgebeung gibt, die ein starkes Motiv haben, wird es langsam aber stetig immer spannender.

Ein spannender Fall für Patsy Logan, die ich gerne noch näher kennenlernen würde.
4,5 von 5 Sternen

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