Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Pink Anemone:
Ein Sachbuch, welches nicht nur mit packenden und amüsanten historischen Informationen punktet
From the Gilded Age until 1914, more than 100 American heiresses invaded Britannia and swapped dollars for titles--just like Cora Crawley, Countess of Grantham, the first of the Downton Abbey characters Julian Fellowes was inspired to create after readingTo Marry An English Lord. Filled with vivid personalities, gossipy anecdotes, grand houses, and a wealth of period details--plus photographs, illustrations, quotes, and the finer points of Victorian and Edwardian etiquette--To Marry An English Lord is social history at its liveliest and most accessible.
... (Klappentext)
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"A fortune of only million is respectable poverty."
(Ward McAllister - S. 10)
Gegen Ende des viktorianischen Zeitalters schossen in Amerika die Neureichen nur so aus dem Boden. In Übersee wuchs dadurch eine neue High-Society-Generation heran. Millionenschwere Geschäftsmänner, ihre Frauen und deren Töchter und Söhne. Das Einzige was ihnen fehlte, um in manchen Kreisen voll anerkannt zu werden, war blaues Blut und ein Adelstitel. Gegen ersteres konnte man nichts unternehmen, doch nicht so beim Adelstitel. Für was hat man denn schöne Töchter in die Welt gesetzt und Millionen gescheffelt?
Und wo findet man am besten Blaublütler? Genau, in England. Dort wimmelt es ja nur so von Dukes, Earls, ganz zu schweigen von Prinzen und Prinzessinnen. Es wurde also begonnen die Töchter nicht nur in die hohe Gesellschaft Amerikas einzuführen, sondern man hat sie nun auch in England debütieren lassen.
Da im Vereinigten Königreich der Landadel zu verarmen drohte und die Neureichen aus Übersee mehr Geld hatten als sie ausgeben konnten, wurden dadurch die ein oder anderen Arrangements geschlossen.
In diesem Buch erfahren wir wie das ein oder andere Arrangement zustande kam, lernen dabei berühmte Personen und wichtige Familien kennen, erhalten Einblick in die unterschiedlichen Lebensweisen und in die Etikette der damaligen Zeit. Was bedeutete dies für die Töchter, was mussten sie über sich ergehen lassen und wie sehr musste Daddy dafür in die Tasche greifen? Es begegnen einem aber auch starke Frauen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nahmen, angefangen bei Queen Viktoria.
Man blickt hinter die Kulissen des britischen Königshauses, verschiedenen Adelshäusern und auch in die der amerikanischen Aristokratie und Wallstreet. Man erfährt viel über die Mode, die damaligen Schönheitsideale, Klatsch und Tratsch und auch über das ein oder andere delikate Detail, aber auch über Architektur und die richtige Einrichtung und Dekoration. Man besucht Bälle, Parties, Modenschauen und natürlich Hochzeiten, aber auch Scheidung ist ein Thema. Dies und noch so viel mehr historische Informationen sind in diesem Buch enthalten.
"Gentlemen do not smoke in a lady's presence unless invited to do so. A gentleman who is smoking while out for a walk must instantly jettison his cigar if he meets a lady along the way."
(S. 239)
Mit viel Witz und auch einer Spur von Ironie, werden einem hier auf packende Weise Teile der Geschichte näher gebracht, welche man in keinem Geschichtsbuch findet. Manchmal hatte ich meine Schwierigkeiten den vielen Informationen zu folgen, was jedoch an meinen eher spärlichen Englischkenntnissen liegt, aber für was gibt es Google-Translate ;-)
"Ladies and gentlemen both wore gloves on the dance floor; flesh never touched flesh. Kid gloves were supposed to fit so tightly that the outline of the fingernails was visible; the lasted for only one wearing. Fans were essential for more than flirtation, as crowded ballrooms often got very hot."
(S. 93)
Doch dieses Sachbuch kann nicht nur mit Inhalt punkten, sondern auch mit der Aufmachung. Wenn Ihr schon das Cover wunderschön findet, dann werdet ihr von der Gestaltung des Inneren begeistert sein, denn auch hier lebt der Vintagestil weiter. Zudem beinhaltet dieses Buch unglaublich viele Abbildungen und Auszüge aus damaligen Zeitungen und Zeitschriften. Diese Kombination aus interessanten und fesselnden Informationen, reicher Bebilderung und Vintagestil, lässt einem regelrecht in die damalige Zeit eintauchen und mit viel zusätzlichen Wissen wieder daraus auftauchen.
Fazit:
Obwohl ich mir, aufgrund meiner miesen Englischkenntnisse, zeitweise etwas schwer getan habe der geballten Ladung an Information zu folgen (kurioserweise hatte ich jedoch keinerlei Probleme den Humor und die Ironie zu verstehen), bin ich von diesem Sachbuch absolut begeistert. Hier erhält man Einblick in die Geschichte die sonst nicht oder nur gering behandelt werden, aber auch Einblick in eine ganz andere Welt - in die Welt der Aristokraten, Lord's und Snobs.
Die Aufmachung ist noch zusätzlich ein Traum und daher ist dies ein wahres Schmuckstück unter den Sachbüchern, in dem man nur zu gerne mehrmals schmökert. Somit wurde dieses Buch nur zu Recht eines meiner Lesehighlights.
Tja, und ich werde mir wohl doch keinen englischen Lord angeln, um in einem englischen Herrenhaus mein Dasein zu fristen. Das gesamte Procedere ist mir eindeutig zu anstrengend, abgesehen davon, dass meiner Familie die Millionen fehlen ;-)
© Pink Anemone
Rezensionen von LEXI:
Ein grandioser Wissensschatz und eine Perle für jeden Naturgärtner
Wo die wilden Nützlinge wohnen von Sonja Schwingesbauer
Sonja Schwingesbauer veröffentlicht im vorliegenden Buch ihre Erfahrungen und Erlebnisse zum Thema Wildtiere im Garten. Grundlage dafür ist nicht nur ihre fundierte fachliche Ausbildung, sondern vielmehr auch ihr ganz persönliches Interesse an diesem Thema. In einigen Worten zur Person der Autorin im Anhang wird von ihren Experimenten mit Wild- und Nutzpflanzen in ihrem eigenen wilden Nützlingsgarten berichtet.
So gesehen ist dieses Buch also nicht nur eine wertvolle und hochwertige Sammlung von theoretischem Wissen, sondern vielmehr auch ein Fundus praktischer Erfahrungen einer Expertin in diesem Bereich.
Bereits die hochwertige Aufmachung und die anziehende Optik verleiten dazu, dieses Buch zur Hand zu nehmen. Das Cover ziert die Makroaufnahme einer wunderschönen orangefarbenen Wildblume, die von dezenten Zeichnungen der kleinen Protagonisten dieses Buches – Vogel, Schmetterling, Libelle und weiteren Insektenarten - umrahmt wird. Rechts oben findet man den Namen der Autorin, nachfolgend in großen, geprägten weißen Lettern den Buchtitel, und schließlich Untertitel und Verlag.
Auch die inhaltliche Gestaltung des Buches ist bemerkenswert. Eine ausführliche und sehr detaillierte Auflistung des Inhalts in Schlagworten erleichtert eine gezielte Suche nach bestimmten Themenbereichen, im gesamten Buch werden Überschriften und wichtige Schlagworte farblich und durch kleine Symbole hervorgehoben. Die Einleitung berichtet von der Motivation der Autorin, sich diesem Thema zu widmen sowie ihrer Begeisterung für Flora und Fauna.
Dieser ansprechende Bildband ist in drei Teile gegliedert, die wiederum in viele Unterthemen aufgeteilt sind. Während im ersten Abschnitt der Charakter eines wilden Nützlingsgartens beschrieben und eine Anregung für die Einbindung natürlicher Lebenskreisläufe im eigenen Garten geboten wird, befasst der zweite Teil sich mit den Nützlingen im Garten. Eine Vielzahl von kleinen tierischen Bewohnern wird dem Leser vorgestellt. Die Autorin beschränkt sich hierbei nicht auf eine detaillierte Aufzählung und Benennung, sondern liefert darüber hinaus ein richtiges kleines Portrait mit relevanten Informationen. Sonja Schwingesbauer nennt die wissenschaftliche Bezeichnung und Zugehörigkeit der Arten, schreibt über deren Lebensraum und Bedürfnisse, und gibt wertvolle Anregungen, dem jeweiligen Nützling den Aufenthalt im Garten schmackhaft zu machen. Farbaufnahmen erleichtern dem Laien die Bestimmung der kleinen Nützlinge. Der dritte Teil dieses Buches konzentriert sich vor allem auf die praktische Umsetzung in Form konkreter Vorschläge und Anleitungen zur Gestaltung von Gärten, Balkonen, Terrassen und Fensterbänken in wilde, lebenswerte und nützlingsfreundliche Lebensräume. Mein ganz besonderes Interesse galt der Anlage und Pflege einer Wildblumenwiese, den Informationen über Vogelfutterstationen, den Bau von Nistkästen für Vögel, Nützlingsunterkünften, Wildbienenpensionen und Insektenhotels sowie Igelhäuser. Exakte Bauanleitung und Informationen zu Standort und Anbringung sind wertvolle und unerlässliche Hilfen zur praktischen Umsetzung. Ich empfand auch die Informationen zum Schnitt und zur Pflege von Wildsträuchern und Bäumen sehr hilfreich, da hierbei nicht nur allgemeine Erfordernisse anfgeührt, sondern ganz gezielte Anleitungen und Begründungen dafür geliefert werden. Da es in jedem Garten sowohl Sonnen- als auch Schattenplätze gibt, nimmt Sonja Schwingesbauer auch darauf Rücksicht. In kleinen, farblich gestalteten Auflistungen findet man tolle Übersichten zu den vorgeschlagenen Pflanzen, deren Blütezeit, Farbe, Wuchshöhe, und unter der Rubrik „Besonderheiten“ sogar Informationen dazu, welchen Insekten sie Nahrung und Lebensraum bieten. Ein wichtiger Aspekt waren die Hinweise auf Gefahren in einem Garten, wie beispielsweise eine nächtliche Gartenbeleuchtung, Spiegel und Glasflächen, oder aber offene Schächte und Regenwassertonnen, die allesamt zu tödlichen Fallen für Wildtiere werden können. In den Ausführungen zur Anlage und Pflege eines natürlichen Kräuterrasens findet man neben tollen Tipps und Anleitungen sogar ein Rezept für Löwenzahnhonig. Das gesamte Buch punktet mit wunderschönen, zum Teil sogar großflächigen Fotografien und faszinierenden Makroaufnahmen von Wildtieren und Wildpflanzen, die diese Lektüre zu einem atemberaubenden Erlebnis machen. In einem umfangreichen, mit Seitenangaben versehenen Stichwortverzeichnis im Anhang kann man und gezielt konkrete Themen nachschlagen.
Fazit: „Wo die wilden Nützlinge wohnen“ ist ein höchst informativer und sehr praxisorientierter Bildband, ein Ratgeber für Menschen, deren Interesse der Natur, ihrem Kreislauf und der Vielfalt der Arten gilt. Er stellt eine Bereicherung für Naturfreunde dar, die ihren Garten zu einer Heimat für Wildpflanzen und Wildtiere machen und sich an ihrer Beobachtung erfreuen möchten. Sonja Schwingesbauer ist es vortrefflich gelungen, ihrer Liebe für die Natur und ihren Nützlingsgarten Ausdruck zu verleihen. Ihre Begeisterung wirkt hochgradig ansteckend und regt dazu an, sich unverzüglich ans Werk zu machen und die praktischen Inhalte dieses Buches im eigenen Garten umzusetzen. Beeindruckende Fotografien runden den tollen Gesamteindruck dieses Buches ab und machen es zu einem faszinierenden und überaus bereichernden Leseerlebnis.
Rezensionen von heinoko:
Allmächd...
Komme, was Wolle von Steffi Hochfellner
Angelockt wurde ich durch die Verlagsankündigung und die darin enthaltenen Reizwörter wie „Nürnberg“ oder „Wolle“ oder „eigener Laden“, doch meine Erwartungen an das Buch waren nicht besonders hoch. In völliger Unkenntnis der Autorin war ich von einem mäßig gut, vielleicht sogar eher laienhaft geschriebenen Buch ausgegangen, nett angereichert mit ein paar kreativen Ideen.
Aber bereits nach wenigen Seiten Lektüre hatte sich Steffi Hochfellner völlig überraschend mitten in mein fränkisches Herz geschrieben und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
Worum geht es? Der Verlag beschreibt es so: „Die 34-jährige Franzi ist begeistert, als sie das Haus ihrer Großtante Gerlinde erbt, nebst dazugehörigem Kurzwarenladen und einem vorlauten Entenpaar. Mit Sack und Pack zieht sie von Nürnberg nach Ostfriesland – und stellt fest, dass erstmal gründlich saniert werden muss. Zum Glück kann sie auf die Hilfe einer patenten Rentner-Truppe und ihrer neuen Freunde Rieke und Joost zählen. Schnell rückt der Termin zur Neueröffnung der „Wunderkiste“ näher, doch immer wieder kommt es zu gemeinen Sabotageakten. Missgönnt jemand Franzi ihren Traum? Eins ist jedoch klar: Aufgeben gilt nicht!“
Zugegebenermaßen: Die erzählte Geschichte ist nicht anspruchsvoll, sie ist leicht lesbar, ein wenig klischeehaft, und sie geht märchenhaft gut aus. Aber wer will nicht zwischen all den schweren und problembehafteten Lektüren auch einmal etwas lesen, was einfach „nur“ unterhält? Steffi Hochfellner schreibt frisch und lebendig. Man erlebt mit ihrer sympathischen Heldin Franzi hautnah deren Gefühlsirrungen und –wirrungen, ist mit ihr fröhlich, traurig, mutig, verzagt oder hoffnungsfroh. Die Geschichte bleibt dabei stets spannend, denn manche rätselhaften Vorfälle erklären sich tatsächlich erst gegen Ende des Buches. Dass Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt Grundpfeiler des guten menschlichen Miteinanders sind, lässt uns die Autorin auf herzerwärmende Weise erleben. Aber auch, dass dem Ausleben von Kreativität eine besondere Kraft innewohnt, wird dem Leser auf durchaus ansteckende Weise nahe gebracht. Die als Bonus im Buch angefügten 15 Anleitungen n verschiedensten Techniken sind außerordentlich detailliert und sorgfältig ausgearbeitet und entsprechend gut nachzuarbeiten.
Fazit: Ein frisch-lebendig und warmherzig erzählter Roman, tierlieb, menschenfreundlich, amüsant, eine Brücke schlagend zwischen Süd und Nord. Ich habe mich als gebürtige Nürnbergerin und langjährige Wollgeschäft-Inhaberin bestens unterhalten gefühlt mit Weggla, Gniedla und Ostfriesentee , mit vollen Wollregalen, Entennachwuchs, schwierigen Nachbarn und gestrickten Mützen. Sehr empfehlenswert!
Rezensionen von Gucci-Beerin:
So lustig wie Asterix und Obelix
Jubilate! von Johanna Alba; Jan Chorin
Meinung
Mir tut es in der Seele weh und mir fällt es ziemlich schwer, die richtigen Worte zu finden, da ich niemanden verletzten will. Leider kann ich mich der allgemeinen Meinung wieder einmal nicht anschließen. Das möchte ich hiermit begründen: Nachdem ich alle Leseproben der Reihe nach mit großer Begeisterung verschlungen hatte, von der Idee sehr angetan war und alle Bände auf meiner Wunschliste landeten, war ich natürlich auch über den Gewinn des Buches überaus glücklich.
Bedauerlicherweise musste ich nach dem ersten Drittel feststellen, dass der Krimi nicht meinen Erwartungen entsprach. Vielleicht habe ich ihn auch zu einem falschen Zeitpunkt gelesen. Es ist jetzt bereits das dritte Buch, bei dem ich persönlich völlig anderer Meinung bin als der Rest der Welt. Vielleicht hat mich die Hebamme bei meiner Geburt vor Schreck fallen lassen, ich weiß es nicht. Jedenfalls konnte ich mit der Story nichts anfangen. Ich empfand die Geschichte an den Haaren herbei gezogen und den Humor ziemlich anstrengend. Gelacht habe ich kein einziges Mal. Während der Leseproben empfand ich für Immaculata echte Sympathie, aber bei Jubilate! hielt ich sie ziemlich drastisch und überzogen in ihrem Verhalten dargestellt. Ihr Wesen erschien mir völlig unglaubwürdig und maßlos übertrieben. Es tat mir richtig weh, dass sie so dümmlich hingestellt wurde. Bei diesem Krimi musste ich unwillkürlich an einen Zeichentrickfilm denken. Keine Ahnung warum. Nicht nur mit Immaculata hatte ich so meine Probleme, sondern auch mit der kessen Pressesprecherin. Die kam völlig witzlos und regelrecht albern rüber. Die Frau hat also promoviert und ist überdurchschnittlich intelligent? Aha, und dann kaut die dem Papst während einer Autofahrt in einem kleinen Auto ein Ohr ab, labert ihn mit völlig belanglosem Zeug zu und weiß sich ihm gegenüber nicht richtig zu kleiden? Die Alte hätte ich längst achtkantig aus dem Vatikan geworfen und Immaculata in eine geschlossene Anstalt gesteckt. Ich habe das Buch nach Seite 128 enttäuscht beiseite gelegt, weil ich damit nichts anfangen konnte.
Als Krimi mit realen Personen kann ich mir die Story überhaupt nicht vorstellen, als Zeichentrickfilm im Stil von Asterix und Obelix (oder Dieter Bohlen) käme die Geschichte aufgrund der maßlos überdrehten Figuren denkbar gut rüber.
Fazit
Ein treudoofer Papst, der sich vor einer Gift und Galle spuckenden Haushälterin versteckt und eine unsympathische Pressesprecherin, zu der mir nix mehr einfällt … Meinen Wunschzettel habe ich inzwischen überarbeitet.
© 2019 Gucci-Beerin | Diese Rezension wurde maschinell erstellt und ist auch ohne Unterschrift gültig.
Rezensionen von Pink Anemone:
Ein wunderschön gestaltetes Backbuch mit Liebe zum Detail und vor allem zu Jane Austen
Tea Time mit Jane Austen von
Die Tea Time – eine Tradition, die sich nicht nur in Großbritannien enormer Beliebtheit erfreut. Tee und das Reichen von kleinen kulinarischen Köstlichkeiten wurden bereits zu Jane Austens Zeit am Nachmittag ausführlich zelebriert. Dies zeigt sich in vielen ihrer Romane sowie in der Überlieferung, dass Jane Austen auch in ihrer Familie für die Verwaltung des kostbaren Tees zuständig war.
Dieses Buch verbindet die besten Rezepte für eine genussreiche Tea Time – von Scones über feine Törtchen bis hin zu den typischen Sandwiches – bereichert durch die schönsten Zitate aus Jane Austens Romanen und vielen nostalgischen Abbildungen... (Klappentext)
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Wer mich kennt weiß, dass ich ein Jane Austen-Fan bin und auch, dass ich an schön gestalteten Koch- und Backbüchern nicht vorüber gehen kann. Dieses Backbuch vereint diese zwei Leidenschaften auf wunderbare Weise. Es ist nämlich nicht nur ein Backbuch, sondern enthält auch Zitate aus Jane Austen-Romanen und das in wunderschöner Aufmachung.
Einteilung
Jane Austen und ihre Liebe zu Tee
"Der Tee war für Jane nicht nur etwas ganz Besonderes, sondern er war auch ihre Aufgabe innerhalb ihrer Familie. Die Familie bewahrte den Tee - welcher in speziellen Dosen, meist mit dem Zucker oder Kandis zusammen gelagert wurde - in einer Kommode des Esszimmers auf und nur Jane hatte den Schlüssel zu dieser Kommode." (S. 8)
Natürlich haben Engländer prinzipielle eine ganz besondere Beziehung zu Tee und vor allem zu ihrer Teatime. Hier erhält man einen kleinen Einblick in Englands Tee-Geschichte, wieso die Teatime auch in Jane Austens Romanen eine wichtige Rolle spielt und in Jane Austens Tee-Alltag.
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Süße Kleinigkeiten
Hier finden sich traditionelle Rezepte, welche in ein neues Kleid gesteckt wurden, z.B. Madeleins, Butterplätzchen oder Himbeer-Mascarpone-Macarons mit Rosenwasser. Dieses Kleingebäck wird hier zum Hingucker für den einfache Kaffee- und Teetisch.
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Törtchen und kleines Gebäck
Wenn man durch die Rezepte von Cupcakes, Tartelettes und Mini-Küchlein und -Törtchen blättert, wird einem nicht nur der Mund wässrig. Man sieht die Etageren mit diesen bunten Köstlichkeiten regelrecht vor Augen.
Ich habe mich an die Küchlein mit Lemon Curd gewagt und ich habe diesen Geschmack nach Zitrone und die fluffige Konsistenz immer noch in herrlicher Erinnerung. Dieses Rezept wurde von mir auch aus dem Buch herausgepickt, um es auf meinem Blog vorzustellen.
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Kuchen
Auch hier trifft Tradition auf neue Ideen. Von Brownies mit dunkler Schokolade, über Mandelkuchen mit Himbeerkonfitüre, Cheesecake mit Rotem Beeren-Coulis, Beerenkuchen mit Macarons und Biskuitrolle mit Himbeer-Rossen-Mousse (um nur ein paar Rezepte zu erwähnen), lassen einem im Kuchenhimmel schweben.
Ich habe die Biskuitrolle ausprobiert und auch diese war absolut lecker. Vor allem der leichte Rosengeschmack machte diese zu etwas ganz besonderem.
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Sandwiches und Herzhaftes
In England wird zur Teatime nicht nur Süßes gereicht, sondern auch pikante Häppchen, allen voran Sandwiches. Dieses Kapitel beinhaltet leider nur drei Rezepte: Spargelröllchen mit Schinken und Spinat, Verschiedene Mini-Sandwiches zum Tee und die traditionellen Gurken-Frischkäse-Sandwiches.
Hier hätte ich mir etwas mehr Rezepte gewünscht, aber die Sandwich-Spargelröllchen waren ein Traum (nachdem ich den Schinken weggelassen habe, da ich keinen Schinken mag) und ließen mich schlußendlich darüber hinwegsehen.
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Die Rezepte sind verständlich erklärt, leicht nachzubacken und benötigen keine allzu ausgefallenen Zutaten. Es ist also auch für Backanfänger mit Grundkenntnissen gut geeignet. Ich persönlich finde jedoch, dass die süßen Leckereien wesentlich weniger Zucker benötigen. Mir war es manchmal viel zu süß, was jedoch Geschmackssache ist.
Jedes Rezept wird durch ein stimmungsvolles Bild in Szene gesetzt und lässt einem beim Betrachten schon das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Zwischendurch findet man Zitate und Auszüge aus den bekanntesten Jane Austen-Romanen, wie z.B. "Stolz und Vorurteil", "Emma", "Sinn und Sinnlichkeit", etc. Alle natürlich in Bezug auf die Teatime, die Teegesellschaft und die gereichten Häppchen. Hier findet man Illustrationen im Vintagestil, welche diese ebenso stimmungsvoll begleiten.
Fazit:
Hier eröffnet sich einem ein qualitativ hochwertiges Buch, dessen Liebe zum Detail und vor allem zu Jane Austen und der traditionellen Teatime auf jeder Seite spürbar ist. Dieses Backbuch lässt also jedes Janiete-Herz höher schlagen.
Es ist herrlich mit einer Tasse Earl Grey darin zu schmökern, Pläne für die nächste Teegesellschaft (in meinem Fall eher Besuch für ein, zwei Tassen Kaffee) mit köstlichem Gebäck zu schmieden und gleichzeitig von Jane Austen-Zitaten begleitet zu werden.
© Pink Anemone (mit vielen Bildern aus dem Buch & ein herausgepicktes Rezept wird vorgestellt)
Rezensionen von Harakiri:
Die hohen Erwartungen fast erfüllt
Auris von Vincent Kliesch
Matthias Hegel gesteht einen Mord, den er nicht begangen hat und geht dafür ins Gefängnis. Podcasterin Jula klemmt sich hinter die Story, weil sie sich einiges von der Auflösung erhofft. Trotz der Tatsache, dass alle Beteiligten mauern, kommt sie mit winzigen Schritten der Lösung näher und gerät dabei selbst in Gefahr.
Das Buch beginnt gleich recht spannend mit Julas Vergewaltigung. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, wie das alles mit Matthias Hegels Geschichte zusammenhängt, aber Kliesch verbindet die beiden Stränge total logisch und super. Seine Schreibweise fand ich sehr flüssig und anschaulich und auch die Spannung war hoch gehalten. Spätestens mit der Entführung von Julas Bruder und der Schilderungen in der Hütte – da wollte ich das Buch dann nicht mehr aus den Händen legen.
Klieschs Charaktere haben mir auch durchwegs gut gefallen. Vor allem die Protagonisten, aber auch die kleinen Nebenrollen waren mit der alten Frau oder dem depressiven Wächter gut besetzt. Ich konnte gut mit den Menschen mitfühlen und war auch sehr gespannt, wie sich nun alles auflöst. Allerdings ließ mich das Buch schon etwas verwirrt zurück und das Ende – dafür könnte ich den Autor fast hauen! Ein Cliffhanger vom Allerfeinsten und ich hoffe, dass das nächste Buch schon bald erscheint. Wobei ich so einen klitzekleinen Verdacht habe…
Fazit: Alles in allem hätte ich mir ein bisschen schnelleres Tempo gewünscht, teilweise tritt die Handlung ein wenig auf der Stelle, aber dennoch fand ich das Buch sehr gut und überaus lesenwert.
Rezensionen von Rina:
Tolles Sachbuch über Zähne und Bakterien
Klarissa von und zu Karies von Martina Fuchs
Als Klarissa Kamilla Klementine von und zu Karies stellt sich die Protagonistin dieses Sachbuches zu Beginn vor. Klarissa gehört zu den kugelförmigen Bakterien, wohnt in unserem Mund und lässt es sich dort richtig gut gehen. Ihre Leibspeise ist Zucker und dieser findet sich in vielen verschiedenen Lebensmitteln.
Den LeserInnen wird erklärt, welche Arten von Bakterien es gibt, wo sie zu finden sind und welche Aufgabe sie übernehmen. Abstrakte und schwierige Inhalte vereinfacht die Autorin durch kindliche Vergleiche. Anschauliche Illustrationen untermauern und begleiten die vielen wissenswerten Informationen.
Ein pädagogisch sehr wertvolles Buch, welches sowohl privat, als auch in Schulen sehr gut zur Zahngesundheitserziehung eingesetzt werden kann.
Rezensionen von Rina:
Ein Märchen zum Philosophieren
Das Land, in dem die Wörter wohnen von Clemens Sedmak
Beim Abendessen erzählt Papa von seiner Bergwanderung und plötzlich fehlen ihm die einfachsten Worte. Und nicht nur ihm ergeht es so. Immer wieder fallen den Menschen die gebräuchlichsten Wörter nicht mehr ein, bis sie eines Tages plötzlich gänzlich verstummen. Einem kleinen Jungen kommt die rettende Idee.
Er begibt sich mit seinen beiden Schwestern in einen Buchladen, um in das Buch der Wörter zu schlüpfen. Sie finden sich plötzlich im Land der Wörter wieder, in dem König Logos regiert. Dieser ist der Meinung, so könne es nicht mehr weiter gehen. Die Wörter aus seinem Reich werden nämlich immer öfter zurückgedrängt von Wörtern der Lüge. Aus diesem Grund ruft er eine Vollversammlung ein. In dieser Zeit verstummen die Menschen auf der Erde. Die drei Kinder können es nicht zulassen, die Wörter für immer zu verlieren und bieten ihre Hilfe im Kampf gegen die Lügen-Wörter an. Sie begeben sich auf eine spannende, gefährliche und lehrreiche Reise.
Clemens Sedmak greift die aktuelle Depatte um Fake News im Stil eines Märchens auf und liefert ein nachdrückliches Plädoyer für den sorgsamen Umgang mit Wörtern und Botschaften. Trotz der Ernsthaftigkeit der Thematik gelingt es dem Autor durch die kindliche Perspektive des Ich-Erzählers eine Leichtigkeit zu vermitteln. Das Land, in dem die Wörter wohnen wird fantasievoll und mit einer wundervollen Liebe zum Detail beschrieben.
Eine märchenhafte Geschichte, mit einer wichtigen Botschaft, die aktueller nicht sein kann!
Rezensionen von Gudrun7:
so ausgewogen wie die Rezepte sind, ist auch das Buch selbst
Das große Buch von Babybrei & Beikost von Natalie Stadelmann
Das Cover zeigt gleich auf den ersten Blick, worum sich der Inhalt dreht. Genauso ansprechend, wie auch der Inhalt, zeigt sich das Buch von außen. Es wurde auch auf wichtige Details geachtet, wie beispielsweise auf die Qualität des Umkartons und der einzelnen Seiten, denn diese sind in stabiler und hochwertiger Qualität gearbeitet.
So kann getrost immer wieder geblättert und nachgeschlagen werden.
Bereits das Vorwort von Ingeborg Stadelmann, Deutschlands bekanntester Hebamme, hat einen super eingängigen Schreibstil und macht neugierig auf die Themen, die folgen.
Der Stil der Autorin, Natalie Stadelmann, steht dem Vorwort in nichts nach. Man kann erkennen, dass die Informationen gut recherchiert sowie die Rezepte durchdacht sind. Man fühlt sich als Leser auf Augenhöhe, denn der Inhalt zeigt, dass praxisnah und einfühlsam "zusammen gekocht" werden kann. Es bleibt nicht nur bei der Theorie, sondern durch die gut umsetzbaren Rezepte und Tipps, kann zügig und einfach das Gelesene in die Praxis umgesetzt werden. Hier hat man dann auch ein gutes Gefühl, seine Kleinen sinnvoll zu ernähren.
Die Empfehlungen, Pläne und vielen Rezepte zeigen ein umfassendes Bild für ausgewogene und einfach zu erlernende Speisen, die gut schmecken und gut tun.
Ich sage immer: "Du bist, was Du isst" und wenn ich mir hier die Gerichte so ansehe, bedeutet dies hier Gutes und Nahrhaftes.
Mein Fazit: so ausgewogen wie die Rezepte sind, ist auch das Buch selbst
Rezensionen von Gaby 2707:
Nichts ist wie es zunächst scheint
Fischermord von Katharina Peters
Romy Baccare hat ihren Jan geheiratet. Kaum sind sie aus den Flitterwochen zurück, wird Romy zum neuen Einsatz gerufen. Pferdezüchter Torsten Fischer hat sich wie es scheint in der Nacht zu seinem Geburtstag das Leben genommen. Aber es gibt auch Ansatzpunkte, die auf einen Mord hin deuten. Romy beginnt zu ermitteln und findet schnell heraus, dass Fischers Vita nicht stimmig ist.
Er ist weder hier im Norden geboren, noch hier zur Schule gegangen. Erst 1995 taucht er erstmals hier auf??? Außerdem scheint der Familienvater ein Verhältnis gehabt zu haben. Aber kann man damit einen Mord begründen?
Dies ist nun schon der 8. Fall, bei dem ich der pfiffigen Kommissarin beim Ermitteln über die Schulter schaue. Und ja, ich habe sie, ihren Jan und die anderen Ermittler aus Stralsund und Rügen vermisst. Sehr hilfreich, besonders für Leseneulinge, finde ich die Aufzeichnung der Mitarbeiter der Kommissariate auf Rügen und in Stralsund auf den letzten Seiten. Hier werden sie detailliert vorgestellt.
Der neue Fall stellt sich als ganz schön verzwickt und verwinkelt heraus. Torsten Fischer scheint gar nicht so beliebt gewesen zu sein, wie man den Kommissaren glauben machen will. Stutzig machen auch die vielen Unfälle, bei denen jedes mal auch der Name Torsten Fischer in irgendeinem Zusammenhang auftaucht. Nicht leicht, dieses alles aufzudröseln. Aber was wäre ein Krimi ohne „Happy End“. Natürlich kommen Romy und ihre Kollegin Ruth Kranold den Tatsachen auf die Spur. Je tiefer sie graben, desto mehr Scheußlichkeiten kommen ans Tageslicht, was auch mich schon mitgenommen hat.
In diesem Krimi gibt es wieder sehr viele Figuren, bei denen ihre spezifischen Eigenschaften und die Milieus, aus denen sie kommen, sehr gut heraus gearbeitet wurden. Zu Beginn gibt es kein abzugrenzendes Gut oder Böse. Das stellt sich ganz langsam beim Lesen erst heraus. Dadurch erhöht sich auch die Spannung, die zwar schon seit der ersten Seite da ist, immer weiter. Fragen lösen sich auf, neue kommen dazu. Was auch dazu geführt hat, dass ich den Krimi in einem Rutsch durchgelesen habe.
Auch die Beschreibungen von Land und Leuten kommt nicht zu kurz und gibt der Geschichte ihre lokalen Reiz. Genau so, wie einige private Details und Begebenheiten, die locker unter die Krimihandlung eingestreut werden, und mich die Kommissare noch ein Stückerl besser kennenlernen lassen.
Dieser Fall hat es richtig in sich. Ich habe tief in die Gedanken einiger Menschen hinein schauen dürfen, habe mit ermittelt und mit gelitten. Alles in allem hat mich der Fall mit seinen Wendungen überraschen können und mir einige sehr interessante und spannungsgeladene Lesestunden geschenkt.










