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Rezensionen von LEXI:

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Tu, was richtig ist!

Tödliche Nebenwirkung von Rachel Dylan

„Ich bin Klägeranwältin geworden, damit ich Menschen helfen und für diejenigen eintreten kann, die selbst keine Stimme haben.“ (Kate Sullivan)

Als nach der Einnahme eines neu zugelassenen Medikaments namens Celix vermehrt lebensbedrohliche Nebenwirkungen in Form von Hirntumoren auftreten und Menschen dadurch sterben, steht das Pharmaunternehmen Mason Pharmaceutical Corporation einer Sammelklage gegenüber.

Der brillanten Anwältin Kate Sullivan aus Atlanta wird die Leitung des Prozessausschusses übertragen, sie steht damit vor dem bislang schwersten Fall ihrer Karriere. Kates Berufung ist es, jenen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können, und für diejenigen zu kämpfen, denen Unrecht getan wurde. Der empathischen und ehrlichen jungen Frau geht es in erster Linie um Gerechtigkeit für ihre Klienten. Kate arbeitet hart, sie hat darüber hinaus auch den Ruf, niemals aufzugeben. Als ihr brisante Informationen zu diesem Pharmakonzern zugetragen werden, beauftragt sie den Privatdetektiv Landon James, der durch seine Zeit beim Militär und seine Erfahrungen als ehemaliger Ranger bestens für diesen Job qualifiziert scheint. Im Zuge ihrer Recherchen entwickelt sich aus der anfänglichen Sympathie eine enge Freundschaft zwischen Kate und Landon, und ihre Gefühle gehen bald sogar darüber hinaus. Kate ahnt jedoch nicht, dass sie mit ihrer unerbittlichen Hartnäckigkeit nicht nur ihre Informanten, sondern auch sich selbst in Lebensgefahr bringt. Denn Mason Pharmaceutical Corporation möchte um jeden Preis verhindern, dass ihre Machenschaften ans Licht kommen.

Rachel Dylan befasst sich in dieser aktuellen Neuerscheinung mit einem gewissenlos agierenden Pharmakonzern und den kriminellen Aktivitäten, die mit der Gier nach Macht und Geld einhergehen. In diesem hoch spannenden Roman werden dem Leser gleich zu Beginn die Fakten und damit verbunden ein Verständnis für den Inhalt dieser Sammelklage gegen Mason Pharmaceutical Corporation vermittelt. In Kate Sullivan schickt die Autorin eine ehrgeizige und unabhängige Anwältin ins Rennen, die sich durch ein großes Herz und moralischen Skrupel auszeichnet. Kates tiefer und unerschütterlicher Glaube verleiht ihr Kraft, ihr liegt in erster Linie der Mensch am Herzen. In Landon James wird Kate ein sehr attraktiver Mann Ende dreißig zur Seite gestellt, der nicht nur für die Ermittlungen, sondern auch für ihren persönlichen Schutz verantwortlich ist. Die hervorragende Charakterzeichnung erstreckt sich nicht nur auf die beiden Protagonisten, sondern auch auf die Nebenfiguren dieses Buches. Sowohl den Freunden, als auch den Arbeitskollegen von Kate und Landon sowie den gegnerischen Anwälten wird große Aufmerksamkeit zuteil. Die Figuren wirken allesamt lebendig und weisen hohe Authentizität auf, ihre Handlungen sind ebenso nachvollziehbar wie ihre Gedanken und Gefühle. Die dunkle Seite wird durch den Geschäftsführer, den Leiter der Sicherheitsabteilung sowie dem Betriebsleiter von Mason Pharmaceutical Corporation dargestellt, ihre Aktivitäten sorgen dafür, dass der Spannungsbogen dieses Buches konstant hoch bleibt. Rachel Dylan erlaubt einen kleinen Einblick in die Welt der Anwälte und widmet sich zudem auch der Vergangenheitsbewältigung ihrer Protagonisten, sowie den gewichtigen Themen Schuld und Vergebung.

Fazit: „Tödliche Nebenwirkungen“ hat mir spannende Lesestunden bereitet, mich sehr gut unterhalten und mir ausgezeichnet gefallen. Ich kann diesen Roman aus der Feder dieser christlichen Autorin uneingeschränkt weiterempfehlen und freue mich bereits jetzt auf weitere Bücher von Rachel Dylan!

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Ein Äskulapstab im umgekehrten Dreieck – das Abenteuer unseres Lebens

Das Haus des Dämmerlichts von Barbara Dribbusch

„Die Organisation Äskulap informiert Angehörige von Patienten, wenn diesen die Vernichtung droht, entweder durch den Abtransport oder durch eine tödlich wirkende sogenannte Behandlung. Die Verwandten holen die Patienten dann meist vorher ab. Äskulap hat in Krankenhäusern, Heimen und Forschungseinrichtungen Leute, die Informationen weitergeben.

Manchmal schützt Äskulap auch direkt bedrohte Menschen.“

Um den Tod ihres Zwillingsbruders an der Front in Russland zu verarbeiten wird die Tochter des Rüstungsfabrikanten Max Rotstetter im Jänner 1943 in das österreichische Sanatorium Schattwald geschickt. Die Begegnung der empfindsamen jungen Frau mit den Ärzten und Patienten in Schattwald verändern Charlotte Rotstetters Leben.

Viele Jahrzehnte später ereilt Anne Südhausen die Nachricht vom Tod ihrer Großmutter Charlotte. Die in Scheidung lebende Karrierefrau reist daraufhin nach Innsbruck, um die Beerdigung der zweiundneunzigjährigen alten Dame zu organisieren und den Nachlass zu regeln. Oma Charlotte hat Anne nicht nur das Haus in Innsbruck sowie ihren kleinen, schlappohrigen Hund namens Leo hinterlassen, sondern auch einige Aufzeichnungen aus den Vierzigerjahren, die sich als Charlottes Tagebücher entpuppen. Fasziniert taucht Anne in die Vergangenheit ein und erfährt von einer bewegten Zeit im Leben ihrer Großmutter. Doch auch andere Personen zeigen auffälliges Interesse an diesen alten, eng beschriebenen Kladden, und Anne beschleicht das Gefühl, dass Fremde sich in ihrer Abwesenheit Zutritt ins Haus verschaffen.

Dieser Roman aus der Feder von Barbara Dribbusch schildert die Erlebnisse einer mutigen jungen Frau „in einem Sanatorium in den verschneiten Bergen, mit einem Hausmeister namens Luzifer, einem Chefarzt im Pelerinenmantel, einer stummen Pianistin und einem Grammofon, aus dem in sternenklarer Bergnacht die Andrew Sisters erklangen.“ In einem einnehmenden Schreibstil, verbunden mit einem gewissen Spannungsbogen, macht die Autorin die angeordneten Gnadentode des Adolf Hitler, die sogenannten „Krankenmorde“ zum zentralen Thema ihres Buches. Sie beschreibt den systematischen Mord an geistig Behinderten und chronisch psychisch Erkrankten und erzählt von Menschen, die sich im Widerstand gegen das Naziregime organisieren und sogar ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, um so vielen Patienten wie möglich zu helfen.

Barbara Dribbusch präsentiert ihre Geschichte in zwei verschiedenen Handlungssträngen. Während in der Gegenwart, im Dezember des Jahres 2014, Charlottes Enkelin Anne zur Beerdigung nach Innsbruck reist, umfassen die Rückblenden in die Vergangenheit jene Ereignisse des Jahres 1943, als die junge Charlotte Rotstetter in Schattwald eintraf. Die handelnden Figuren dieses Buches empfand ich als sehr gut charakterisiert und überzeugend dargestellt. Charlotte und Anne galt zwar die größte Aufmerksamkeit, ihnen wurden jedoch interessante Nebenfiguren zur Seite gestellt, beispielsweise Charlottes Zwillingsbruder Robert, Hausmeister Lukas Waldhofer und Dr. Carl Amberg. Der böse Antagonist wird durch den Obergutachter bei der Euthanasie-Aktion T4 unter Adolf Hitler, Prof. Dr. Hermann Josef Kettenbach, verkörpert. Für latente Bedrohung sorgt der unheimliche Assistenzarzt Josef Stühling, während in der Gegenwart der Neurobiologe Siegfried Rattler sowie der Medizinhistoriker Hendrik van Dijk eine wichtige Rolle für Anne Südhausen spielen.

„Das Haus des Dämmerlichts“ war ein faszinierender, aber auch nachdenklich stimmender Roman, der mir ausgezeichnet gefallen hat und den ich sehr gerne weiterempfehle.

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Ein Äskulapstab im umgekehrten Dreieck – das Abenteuer unseres Lebens

Rezensionen von Lesestern:

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LESEN-GLAUBEN-LEBEN oder wie GOTTES WORT in unser Leben spricht...

Die Bibel, NLB. Neues Leben Bibel von Barbara Dribbusch

Die Bibel "Lesen.Glauben.Lesen" mit Impulsen von Joyce Meyer ist im SCM Brockhaus Verlag erschienen.

Joyce Meyer ist vielen Menschen bekannt aus Funk, Fernsehen, Internet und die Veröffentlichung zahlreicher Publikationen. Sie ist eine beliebte Bibel-Lehrerin, die den Glauben ins Leben predigt.

Die mit insgesamt 1200 Impulsen ausgestattete neue Bibelausgabe in der Übersetzung Neues Leben ist ein wahrer Schatz an Lebenspraxis und in einer gut lesbaren, schlichten und klaren Sprache verfasst.
Jedes Kapitel beginnt mit einer Einleitung zu den Büchern der Bibel und wird dann in unregelmäßigen Abständen mit den Kategorien "Auf den Punkt gebracht",spricht ins Leben, Lesen und Leben,
das Wort wird zum Gebet fortgeführt.
Abgerundet wird das Ganze durch ein Themen-Register und farbiges Kartenmaterial,sodass neben dem persönlichen Gebrauch auch die Nutzung für Gruppen-Abende, Moderation und vieles mehr, gewinnbringend angewendet werden kann.

Mein Fazit:
Eine sehr ermutigende und hilfreiche Bibelausgabe für unseren Lebensalltag mit einem sehr ansprechenden und ausdrucksstarken Design, dessen Farbe sich in dezenter Form von Schattierungen bei hervorgehobenen Texten fortsetzt.
Es macht Freude dieses wunderbare Buch in die Hand zu nehmen und tief in Gottes Wort einzutauchen.

Ein für mich wertvoller täglicher Begleiter, der meinen Alltag bereichert, mich motiviert in der Bibel zu lesen und mich inspiriert Neues zu entdecken.

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Rezensionen von C. P.:

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Life Saaks!

Die Unausstehlichen & ich (Band 1) - Das Leben ist ein Rechenfehler von Vanessa Walder

Wie ätzend ist das denn? Da hat Enni (11) endlich eine tolle Pflegefamilie gefunden samt Bruder, mit dem sie sich super versteht und mit dem sie die allerbesten Streiche aushecken kann. Und da wollen die doch plötzlich aus Berlin wegziehen – ohne Enni! In die Schweiz. Da gibt es doch nur Kühe! Und Enni soll in ein Internat für Psychos abgeschoben werden? In irgendso ´nen Freakschuppen?! Da wird sie eh nicht lange bleiben, das ist Enni von vornherein klar…
Für Enni bricht eine Welt zusammen, als ihre Pflegefamilie ins Ausland zieht und Enni auf ein Internat der etwas anderen Art gehen soll.

Natürlich ist Enni klar, dass dort nur Verrückte hinkommen und schmiedet bereits im Voraus Pläne, von dort möglichst schnell zu verschwinden und ihren Bruder zu suchen. Im Internat angekommen, ist jedoch alles ganz anders, als Enni zunächst befürchtete. Für ihre Fluchtpläne benötigt sie allerdings Hilfe, und die bekommt sie von den Unausstehlichen…
So wie Enni vom Internat überrascht war, so war ich auch komplett überrascht von diesem Buch! Denn das Buch ist ein wirklich wunderbares Leseerlebnis mit sehr schönen Illustrationen! Enni ist zwar manchmal ein kleiner Rabauke, aber ansonsten einfach eine liebenswerte Person. Nur das mit dem Fluchen hat sie noch nicht so ganz im Griff, was sich im Buch auf ganz amüsante Art bemerkbar macht: Sämtliche Schimpfwörter sind durchgekritzelt, und das sind nicht wenige. Ich muss gestehen, das verleitete mich beim Lesen geradezu, die Kritzelkratzel-Platzhalter durch Schimpfwörter zu ersetzen.
Die Unausstehlichen sind übrigens keine Clique, welche sich selbst so nennt, wie ich zunächst dachte. Sondern einfach eine Gruppe anderer Mitschüler im Internat, die selbst eine Geheimaktion planen, für die sie Ennis Hilfe benötigen. Also wäscht eine Hand einfach mal die andere. Und was Enni so erzählt, schreibt sie überaus lebendig und unterhaltsam. Sie ist ein pfiffiges und starkes Mädchen, das leider manchmal rot sieht. Dennoch war es schön mitzuerleben, wie sie langsam ihre Anti-Haltung verliert…
Ein wunderschöner erster Band von und über Enni und ihren Abenteuern, unterhaltsam und spannend und einfach *kritzelkritzel* klasse! Zudem ist das Buch auf Antolin gelistet.

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Life Saaks!

Rezensionen von C. P.:

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Gefährliche Zeitreisen

Die Unausstehlichen & ich (Band 1) - Das Leben ist ein Rechenfehler von Vanessa Walder

Von einem Moment auf den anderen bleibt die Zeit stehen - nur für Thekla nicht. Natürlich glaubt ihr niemand, nicht mal ihr Freund Ivo. Bis sie Antiquar Matteo kennen lernt, der selbst die Zeit beeinflussen kann und Thekla in ihrer neuen Gabe trainieren will. Doch irgendwas verheimlicht Matteo ihr doch? Und woher weiß er soviel über Zeitphänomene? Wirklich nur aus alten Büchern?
Und woher kommt diese unheimliche Stimme?
Die Zeitwächterin ist ein abgeschlossener Roman.

Es bleibt zunächst unerklärlich, was es mit den Zeitphänomenen auf sich hat und Theklas plötzlicher Gabe. Matteo scheint ihr zunächst helfen zu wollen, doch die Tatsache, dass er ihr etwas verschweigt, machte ihn für mich auch schnell verdächtig. Und dann die kleinen Veränderungen in der Gegenwart, welche sich erst subtil und später verstärkt einschlichen. Bis ich Thekla am liebsten beiseite genommen hätte, sie solle endlich damit aufhören.
Das Buch ist unterhaltsam und leicht zu lesen. Die Auflösung, was hinter Theklas plötzlicher Begabung steckt und welche Pläne Matteo verfolgt, hat mich sehr überrascht und ich fand es eine gelungene, wenn auch aussergewöhnliche Idee. Auf jeden Fall mal ein etwas anderes Buch über Zeitsprünge und veränderte Zeitlinien.

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Rezensionen von yellowdog:

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Manchmal träumte er er könnte …

Armin Mueller-Stahl von Frank-Thomas Gaulin

Was der bekannte Schauspieler Armin Müller-Stahl hier macht ist einerseits originell, beeindruckt aber auch durch eine Kontinuität. Die hier entstandenen Zeichnungen basieren auf eines seiner Gedichte von 1968, das er jetzt erweitert hat.
Man kann es textlich wie bildlich bewundern, am Besten natürlich in der Kombination.

Manchmal träumte er er könnte …
geht es los und zu jedem Satz des Gedichtes gibt es eine farbintensive Zeichnung, teils mit expressiven Einflüssen.

Vielleicht würde den Zeichnungen wenig Beachtung geschenkt, wenn es nicht von einem berühmten Schauspieler stammen würde, aber man muss anerkennen, dass Armin Müller-Stahl auch ein Risiko eingeht. Es ist zudem ein mutiges Gedicht als Plädoyer für Freiheit.

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Manchmal träumte er er könnte …

Rezensionen von KimVi:

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Spannender Psychothriller!

Silent Victim von Caroline Mitchell

Die neue Stelle, die Alex angeboten bekommt, ist für ihn ein ordentlicher Schritt auf der Karriereleiter. Doch dazu müssen er, seine Frau Emma und Sohn Jamie nach Leeds umziehen. Alex versteht nicht, warum Emma ihr Elternhaus nur ungern verkaufen möchte. Denn der Vater ist tot und die Mutter vor vielen Jahren verschwunden.

Doch Emma hat einen guten Grund, warum sie nicht umziehen möchte. Sie gesteht Alex, dass sie vor Jahren ihren Lehrer erschlagen und auf dem Grundstück vergraben hat. Nun hat sie Angst, dass die neuen Besitzer die Leiche finden könnten. Doch der Leichnam ist verschwunden! Plötzlich fühlt Emma sich verfolgt. Was hat sich damals wirklich zugetragen? Alex weiß schon bald nicht mehr was er glauben soll....

Die Handlung wird in der Ich-Perspektive geschildert. Dabei wechselt die Sicht zwischen Emma, ihrem Ehemann Alex und dem Lehrer Luke. Es gibt auch einige Zeitsprünge. Doch da sowohl die Wechsel der Perspektiven, als auch die Zeit, zu der sich die Handlung gerade zuträgt, am Anfang der Kapitel gekennzeichnet werden, fällt es leicht, die Übersicht zu behalten. Durch die Wechsel der Perspektiven bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der drei Hauptakteure. Dennoch kann man sie nur schwer einschätzen, denn die Autorin versteht es hervorragend, nicht zu viel zu verraten. Man bekommt zwar nach und nach Informationen, dennoch ist man hin- und hergerissen und weiß nicht, was man glauben soll und wem man eigentlich vertrauen kann. Dadurch steigt die bereits früh aufgebaute Spannung stetig an.

Der Schreibstil ist flüssig und äußerst angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen. Die Anzahl der Charaktere ist recht überschaubar, allerdings wirken alle gut ausgearbeitet und äußerst lebendig. Dadurch kann man sich ganz auf die spannende Handlung einlassen und gerät früh in den Sog der Ereignisse. Auch wenn man, als erfahrener Thriller-Leser, einige Wendungen vorhersehen kann, bleibt die Spannung erhalten, da man sich einfach nicht sicher sein kann, was passiert.

Ich habe mich beim Lesen dieses Psychothrillers ausgesprochen gut unterhalten. Denn ich bin früh in den Sog der Ereignisse geraten und wusste nicht, was ich glauben soll und wem man hier eigentlich vertrauen kann. Diese Ungewissheit hat für mich den besonderen Reiz dieses Thrillers ausgemacht.

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Spannender Psychothriller!

Rezensionen von thora01:

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Das Mädchen und der böse Wolf - spannender Fantasy

Das Labyrinth des Fauns von Cornelia Funke; Guillermo Del Toro

Inhalt/Klappentext:
Der neue Roman von Cornelia Funke – poetisch, sprachgewaltig, monumental
Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen.

Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen?
Inspiriert von Guillermo del Toros grandiosem oscarprämierten Meisterwerk »Pans Labyrinth« schafft Bestsellerautorin Cornelia Funke eine Welt, wie nur Literatur es kann. (Quelle: FISCHER Sauerländer Verlag)

Meine Meinung:
Sehr interessante und spannende Geschichte mit einigen Fantasyelementen. Ich wurde sofort in die Geschichte hineingezogen. Ganz besonders haben mir die Auskopplungen in Form von Legenden und Märchen gefallen. Der Schreibstil ist jugendlich und leicht zu lesen. Die Protagonisten sind sehr sympathisch. Ofelia hat mich sofort von sich überzeugen können. Sie wirkt schüchtern und in ihrer Welt versunken. Dieser Eindruck hat sich im Verlauf der Geschichte nicht Bewahrheitet. Sie wird mit jeder Seite stärker und lehnt sich gegen die Situation auf.. Ihr Gegenpart und zugleich Stiefvater ist sehr böse und lässt seine Grausamkeiten an allen in seinem Umfeld aus. Ich fand es toll wie die Autoren die beiden so unterschiedlichen Charaktere agieren ließen. Die Wechsel von realer Welt und der Fantsywelt sind sehr fließend gestaltet und der Leser huscht nur von einer in die andere Welt. Das gesamte Werk ist spannend und für mich ein wenig undurchsichtig. Der Abschluss war für mich vorhersehbar und dennoch konnte er mit den Details überraschen.

Mein Fazit:
Sehr schönes Jugendbuch. Eine tolle Mischung realen und märchenhaften Szenen.

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Das Mädchen und der böse Wolf - spannender Fantasy

Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:

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Gefangen und gefesselt

Der Riss von Cornelia Funke; Guillermo Del Toro

Im wahrsten Sinn des Wortes! Gefangen im eigenen Körper - gefesselt von der Thematik. Ein Roman, der unter die Haut geht und mich sehr lange beschäftigt hat. Denn wie ist es, wenn plötzlich ein Riss durchs Leben geht und man ins Bodenlose stürzt?

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Gefangen und gefesselt

Rezensionen von begine:

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Die neue Paula

Paulas erster Frühling von Susanne Lieder


Die Autorin Susanne Lieder hat einen ruhigen netten Schreibstil. In ihrem Roman „Paulas erster Frühling“ erzählt sie von dem Leben der 54jährigen Paula.
Sie lebt mit ihrem Mann Thilo in einem Einfamilienhaus und arbeitet in ihrer Apotheke. Ihr Leben ist ohne Höhen und Tiefen. Sie und ihr Mann leben nebeneinander her.

Die Stimmung ist so trist, das ihre Tochter lieber im Internat wohnt. Dann wird sie von Thilo verlassen.
Da wird Pauline aus ihrem Einerlei gerissen. Besonders schön ist das Zusammensein mit ihrer Schwester Iris, die am Downsyndrom leidet. Zu lesen. Iris bringt Schwung in den Roman. Iris ist 40 Jahre alt und die Autorin hat über diese Krankheit ein gutes Bild gezeichnet. Wegen der Schwester hat Paula einen sicheren Beruf erlernt, denn sie will für die Schwester da sein, wenn die Mutter mal nicht mehr ist. Der Roman endet mit einer neuen Zukunft und einer neuen Paula.

Der Roman ist ein schöner lesenswerter Frauen- und Liebesroman.

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Die neue Paula