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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

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Für mich zu viel Liebesgeschichte für einen Krimi

Syltfeuer von Sibylle Narberhaus

Es ist Dezember und auch auf Sylt geht alles etwas langsamer. Landschaftsarchitektin Anna Bergmann fährt zu einer Beisetzung auf die Insel. Ihr Gönner Johannes von Waldenbach, den sie durch ein Stipendium kennengelernt hatte und der sich in Amerika John Woodbrook nannte, ist verstorben. Dies verbindet sie mit einem Besuch ihrer Freundin Britta, die zusammen mit ihrem Mann ein Hotel auf der Insel leitet und natürlich sofort ein Appartement für Anna zur Verfügung stellt.

Gleichzeitig bekommt sie Post von einem Nachlassverwalter, der sie zur Testamentseröffnung in Sachen von Waldenbach bittet.

Die Polizei in Westerland ist gerade von einer Krankheitswelle gebeutelt, da muss sie sich einerseits um eine Einbruchsserie kümmern, bei der ein Hausbesitzer erschlagen wurde. Außerdem wird auf einem Parkplatz zum Ellenbogen ein Mann gefunden – erschossen.

Britta und ihr Mann Jan wollen Anna auf der Insel an den Mann bringen. Und plötzlich muss sie sich zwischen zwei Männern entscheiden.


Ich war gerade erst auf Sylt und musste natürlich dieses Buch sofort lesen. Eine wunderschöne Liebesgeschichte umrahmt von kriminellen Machenschaften auf der Insel der Schönen und Reichen.

Ich habe Anne Bergmann kennengelernt und schon war mir die junge Frau sehr sympathisch. Genau so wie ihre Freundin Britta mit ihrer Familie und wie die beiden Männer, die großes Interesse an ihr zeigen. Alles genau so, wie man es sich auf Sylt halt vorstellt. Aber auch die anderen Protagonisten stellt mir die Autorin mit ihren Ecken und Kanten, mit ihren Problemen, Ängsten und ihren so unterschiedlichen Wesen sehr gut vorstellbar vor. Es gibt wie immer aber auch hier Menschen, die ich einfach zutiefst unsympathisch finde. Ich kann ihr Handeln und ihre Gedanken alle gut nachvollziehen und bin schon nach ein paar Seiten völlig im Buch gefangen.

Anders geht es mir mit der Aufklärung. Da hatte ich mir die verschiedensten Szenarien vorstellen können, musste aber immer nach einer neuen Wende oder neuen Erkenntnissen davon ablassen. Insgesamt hat mir dieses kriminelle Konstrukt sehr gut gefallen.

Da die Geschichte für mich in der Hauptsache von der Liebesgeschichte rund um Anna lebt, kommt für mich die Spannung, die zwar unterschwellig immer da ist, etwas zu kurz.

Durch die vielen wunderschönen Beschreibungen der Inselorte, der Menschen und der Landschaft kommt der lokale Aspekt richtig schön hervor. Ich hatte gleich einige der Orte wieder vor Augen. Einfach nur schön. Die Stimmung, die dort im Dezember herrscht wurde gekonnt und gut vorstellbar eingefangen.

Auch wenn ich dieses Buch nicht direkt als Krimi bezeichnen würde, hatte ich doch wunderschönem unterhaltsame und auch spannende und interessante Lesestunden. Ich bin gespannt, ob und wie es mit Anna und ihrem Liebsten weitergeht.

4,5 von 5 Sternen

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Für mich zu viel Liebesgeschichte für einen Krimi

Rezensionen von rewareni:

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Der Hauptgewinn

Syltfeuer von Sibylle Narberhaus

Nina liebt Frank über alles und sie findet, dass es endlich an der Zeit ist, ihm das zu gestehen. Nur dumm, dass er gerade überhaupt keine Zeit für sie hat, denn er liebt es bei Gewinnspielen jeder Art mit zu machen. Leider kommt es für ihn zu einer furchtbaren Pechsträhne und als auch noch seine Mutter Nina mit einem ungeheurlichen Angebot konfrontiert, weiß diese endlich was zu tun ist.

,, Hauptgewinn´´von Susanne Benk ist eine humorvolle und bitterböse Kurzgeschichte aus der booksnacks Reihe. Mit Nina und Frank hat die Autorin zwei witzige Protagonisten hervorgebracht, wo im Grunde jeder an dem anderen vorbei redet. Nina, die zu Beginn unsicher ist, wie sie ihre Gefühle anbringen soll und Frank, der ganz wild auf seine Gewinnspiele ist und gar nicht mit bekommt, dass seine Freundin ihm etwas wichtiges sagen will. Tja und dann kommt die böse ,,Schwiegermutter´´, die ihrem Ruf fast gerecht wird, doch Nina dreht den Spieß um und der Leser kann sich beim offenen Ende schon denken, was passiert. Ich habe die Geschichte mit einem Schmunzeln gelesen und habe die Pointe zum Schluss toll gefunden.

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Für mich zu viel Liebesgeschichte für einen Krimi

Rezensionen von I.weilharter@ais-jugend.at:

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Mir war etwas langweilig..

Der Riss von Sibylle Narberhaus

Der Roman hat mich nicht sonderlich angesprochen.
Trotz des überaus interessanten Themas - wie denkt, empfindet und gestaltet ein im Leben stehender Mensch, welcher durch einen solch massiven Unfall hilflos und handlungsunfähig wird, sein Leben -- schaffte es die Autorin nicht, mich als Leserin gefangen zu nehmen.

Bis zur Hälfte erschien mir das Buch unglaublich langweilig, dann wurde etwas Spannung aufgebaut, und der Schluss hat mich auch nicht begeistert.
Fazit: Zu oberflächlich gemacht für dieses prekäre Thema, zu wenig Spannung, wenn es in Richtung Krimi gehen soll.

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Mir war etwas langweilig..

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

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Nichts für Zartbesaitete

Der Riss von Sibylle Narberhaus

In dieser Geschichte geht es um Ogi. Ogi, der einen Autounfall hatte. Ogi, der nun ein Pflegefall ist und von seiner Schwiegermutter versorgt wird. Ogi, der ums Überleben kämpft.

Eine gut geschriebene Geschichte, die niemals an Spannung verliert oder langweilig wird. Sehr gut lesbar. Sie beschreibt leider keine Fiktion, sondern eine Situation, in die wir nur zu leicht selbst kommen könnten.

Bleibt die Frage, ob wir unserer Schwiegermutter für die aufopfernde Pflege dankbar sein würden?

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Nichts für Zartbesaitete

Rezensionen von HEYN Leserunde, Silvia Grutze:

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tasuketekudasai – rette mich !

Der Riss von Sibylle Narberhaus

Ogi, der Protagonist dieses Romans, fährt mit seiner Frau (sie bleibt im gesamten Roman ohne Namen) in den Urlaub und kehrt alleine zurück nach Hause. Er hat das Gefühl, dass keiner seine Situation verstanden hat und er ist wütend auf Gott und die Welt. Er ist sehr einsam und hadert mit seinem Schicksal.

Ob es nicht besser gewesen wäre seine Frau wäre an seiner Stelle nach Hause zurückgekehrt? Spätestens in diesem Moment bildet man sich seine Meinung über dieses Thema und ist schon mittendrin in diesem leicht lesbaren Roman, der vom Anfang mit jeder Seite bis hin zum Ende immer spannender wird und mich fesselte. Unvorstellbare Situationen werden einem vor Auge geführt. Nur "einfach kurz mal"... das geht nicht. Angewiesen sein ein Leben lang. Wird sich was ändern? Die Spezialisten sagen: Ja!
"Bewundernswerte Menschen, die sich tagtäglich opfern, um vielen solcher Situationen Herr zu werden", kommt mir immer wieder in den Sinn. Ihnen zolle ich allerhöchsten Respekt. Die Geschichte geht mir so nahe... obwohl es nur ein Roman ist. Ich ertappe mich bei dem Gedanken: Was wäre wenn mich so ein Schicksal treffen würde? Man erhält Einblicke in Ogis Leben und die Entwicklung. Der Leser lernt seine Schwiegereltern kennen. Der Spannungsbogen reicht bis hin zu Erklärungen über japanische Wurzeln. In Summe macht alles das für mich diesen Roman so lesenswert. Auch der Humor kommt in manchen Passagen nicht zu kurz. Im Laufe der Zeit habe ich mit Ogi mitgelitten und immer die Vorstellung verdrängt, wie machtlos ich in seiner Situation sein würde. Ausgeliefert und abhängig von der eigenen Schwiegermutter, wehrlos, in der Situation gefangen. Geht man daran selbst bis an seine Grenzen und darüber hinaus letztendlich zugrunde oder verfällt man dem Wahnsinn der mehr und mehr angsteinflößenden Schwiegermutter? Ein  geplanter Eingriff von Experten verspricht eine Lösung. Wird es dadurch besser für Ogi? Lässt seine zunehmend unheimlich werdende Schwiegermutter diese OP zu? Ist eine psychische Erkrankung im Spiel? Lies selbst! Vielleicht wirst auch du so schockiert vom Ausgang der Geschichte sein wie ich es war. Sie regt auf jeden Fall zum Nachdenken und zu Diskussionen an. Mein Resümee: Ich bin begeistert von diesem Buch und werde es weiterempfehlen! Ich mag asiatische AutorInnen!

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Rezensionen von Tara:

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Zwischen Fantasie, Realität und Magie

Der Riss von Sibylle Narberhaus

„Der Geist von Cavinello d'Alba“ ist ein wundervolles Märchen für Erwachsene von der Autorin Caroline Sesta, das zum Träumen einlädt.

Cornelia lebt im Ruhrgebiet und bekommt von ihrem Freund Frank einen Heiratsantrag. Deswegen benötigt sie ihre Abstammungsurkunde. Dadurch erfährt sie, dass ihre Eltern gar nicht ihre Eltern sind und ihre Wurzeln im Piemont liegen, wo sie mit dem Namen Donatella di Cavinello d'Alba auf die Welt kam und dass sie die letzte Nachfahrin eines alten piemontesischen Adelsgeschlechts ist.

Damit kommen ganz neue Aufgaben auf sie zu, da das Kastell ihrer Familie zu verfallen droht. Sie reist nach Italien, begegnet dem Geist eines Adligen und verliebt sich in diesen.

Das Buch wird mit einer Erklärung über den Begriff „Il Castello“ eingeleitet und im Anschluss folgt eine kurze Auflistung und Beschreibung der wichtigsten Charaktere. Mit diesem Einstieg ist man bestens auf die kommenden Ereignisse zwischen Deutschland und Italien und Fiktion und Realität vorbereitet.
Der Schreibstil der Autorin ist ungewöhnlich, passt aber gut zu den Ereignissen des Romans und fesselt. Ihre Liebe zu Italien wird mehr als deutlich und sie versteht es durch ihre bildhafte Sprache wundervolle Bilder in den Köpfen ihrer Leser zu malen.

Die Mischung aus Fantasie, Realität und Magie lädt zum Träumen ein und hat mich gut unterhalten. Allerdings hätte ich mir an einigen Stellen ein paar Details mehr gewünscht. Dennoch ist es eine wundervolle Liebesgeschichte, ein modernes Märchen, das mir einen schönen Lesenachmittag verschafft hat.

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Rezensionen von thora01:

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Spannender und emotionaler Reihenauftakt

Der Riss von Sibylle Narberhaus

Inhalt/Klappentext:
Der erste Teil der emotionalen New-Adult Reihe von Rose Bloom.
Sie sagten, ich wäre nicht gut genug für sie.
Sie sagten, sie und ich, das könnte niemals funktionieren.
Sie sagten, sie hätte etwas Besseres verdient.
Sie hatten recht.
Aber es interessierte mich nicht. Und ich zog sie hinab in die Dunkelheit.

Bis ich selbst daran zerbrach.
Drogen, Armut und ein prügelnder Pflegevater. Das ist Tanners Leben, bevor Cassie auftaucht. Tanner und Cassie wachsen in zwei unterschiedlichen Welten auf und fühlen sich doch zueinander hingezogen. Mit siebzehn verlieben sie sich bedingungslos, bis Tanner eine folgenschwere Entscheidung trifft und Cassie verlässt. Sieben Jahre später treffen sie wieder aufeinander. Doch es ist kein Zufall. Tanner hatte sieben Jahre, um zu dem Mann zu werden, den Cassie verdient. Aber Cassie ist eine andere geworden. Kühl. Distanziert. Eiskalt. Macht es Sinn, um etwas Altes zu kämpfen, wenn dich das Neue von sich stößt? Oder vergisst man sich dabei unweigerlich selbst? Es gibt so viele Gründe, dich zu lieben. Du bist mein Licht in der Dunkelheit und ich will endlich wieder sehen.
Jedes Buch ist in sich abgeschlossen und kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
(Quelle: Books on Demand)

Meine Meinung:
Sehr emotionaler und spannender Liebesroman. Die Geschichte hat mich sofort gefesselt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Ich mag es sehr wie die Autorin die Szenen aufgebaut und mit ihren Protagonisten spielt. Sehr spannend fand ich die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Protagonisten sind sehr eigen und lassen sich nicht so ganz einfach schubladisieren. Mit Cassie konnte ich zu Beginn nicht viel anfangen. Sie wirkte einfach wie ein verzogenes Mädchen aus reichem Hause. Im weiteren Verlauf konnte ich mich immer mehr mit Cassie identifizieren. Ich fand es sehr spannend zu sehen wie sie sich entwickelt und ihre Mauern brüchig werden. Tanner fand ich sofort sehr interessant. Er ist ein richtiger Bad Boy. Dieses Image hat sich im Verlauf der Story ziemlich zerschlagen. Ich fand es toll wie die Autorin die Vergangenheit häppchenweise einfließen ließ. Sehr spannend war für mich wie sich die Beiden zu Beginn auf Abstand gehalten haben und ihre langsame Annäherung. Der Abschluss hat mir sehr gefallen obwohl er ein wenig vorhersehbar war.

Mein Fazit:
Spannender und emotionsgeladener Reihenauftakt. Ich war sofort begeistert von der Story und kann es nur empfehlen.

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Rezensionen von Gluecksklee:

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Ein bisschen klischeebehaftet, aber unterhaltsam

Der Riss von Sibylle Narberhaus

"Find mich da, wo Liebe ist" von Anstey Harris ist eines dieser Bücher, bei deren Bewertung ich hin- und hergerissen war. Da ist zum einen die Ausgangskonstellation - Grace, die sich auf eine Affäre mit dem bereits verheirateten David eingelassen hat und noch immer darauf wartet, dass der richtige Moment für David gekommen ist, um seine Frau zu verlassen.

Irgendwie war mir das ein bisschen zu klischeebehaftet, aber es funktioniert durchaus für die Geschichte.

Die beiden "Nebencharaktere", Mr. Williams und Nadia, fand ich irgendwie schillernder und interessanter als Grace selbst. Insbesondere der liebenswerte 86-Jährige Mr. Williams ist mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen.

An einigen Stellen waren mir die Ausführungen über den Bau von Violinen und anderen Streichinstrumenten ein wenig zu ausufernd, wodurch leichte Längen entstanden. Ein bisschen weniger Detail hätte hier meiner Meinung nach auch ausgereicht.

Für mich war "Find mich da, wo Liebe ist", dessen englischer Originaltitel "Goodbye, Paris" ein wenig passender ist und mehr Bezug zur Geschichte hat, ein unterhaltsamer Roman, ohne übertriebenen Tiefgang. Die Charaktere Nadia, Grace und Mr. Williams waren sympathisch und sind mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen. Aufgrund der angeführten Kritikpunkte vergebe ich leider nur drei von fünf Sternen für den Roman.

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Rezensionen von liesmal:

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Einfach - anders - einfach anders!

Der Riss von Sibylle Narberhaus

Maryam Heidari Ahwazi erzählt in dem Buch „Im Schatten des Schleiers“ aus dem Lübbe Verlag, welche Erfahrungen sie gemacht hat im Iran und warum ihr irgendwann nur noch die Flucht aus ihrem Heimatland blieb. Das Buch trägt den Untertitel „Mein Kampf für ein Leben in Freiheit. Wie ich Folter und Verfolgung im Iran entkam“.

Maryam war durch ihre Familie eine Muslima, doch im Herzen wurde sie eine Christin. „Im Iran können konvertierte Christen ihren Glauben nur im Geheimen leben, sie gelten als Abtrünnige…“ Schon im Vorwort wird mir klar, dass ihr Glaube im Vordergrund der Erzählung steht. Darum liegt der Fokus nicht auf Action und Dramatik – wer in erster Linie das sucht, wird vielleicht enttäuscht sein.
Denn dieses Buch ist ein Buch der leisen Töne. Einfach – anders – einfach anders. Mit einfachen Worten und in kurzen Sätzen erzählt Maryam ihre berührende Geschichte in vier großen Abschnitten: „Kindheit und Jugend in Ahwaz“, „Mein erster Schönheitssalon“, „Eine Christin im Iran“, „Gefängnis, Folter, Flucht“. Jeder Abschnitt enthält kurze, mit Überschriften versehene Kapitel.
Sehr interessant und lehrreich war für mich das, was Maryam über das Leben im Iran erzählt. Vieles davon war mir bisher nicht bekannt, wie zum Beispiel das Leben der Ahwazi im Süden des Irans, dem Volk, zu dem Maryam gehört. Sehr spannend ist für mich auch der Vergleich der heutigen mit der Zeit, als der Schah, der von den Menschen geliebt wurde, die Perser regiert hatte „wie eine Familie“. Das ganze Ausmaß des heutigen Lebens im Iran mit all den Verboten und Einschränkungen und auch damit, dass man niemandem trauen darf, ist nur schwer zu begreifen.
Maryam sagt, sie fühlte sich von Jesus berufen, ihre Geschichte aufzuschreiben. Vielleicht ist es dieser Hinweis, der mich hellhörig gemacht hat und bereit dafür, auch „zwischen den Zeilen“ zu lesen. Jedenfalls ist es mir gelungen, Spannung und große Emotionen zu entdecken und zu erleben.
Wenn am Ende einige Fragen zu bestimmten Personen offen geblieben waren, dann gab es Gründe dafür, nämlich die Persönlichkeitsrechte der Personen nicht zu verletzen und sie vor Verfolgung und Gewalt zu schützen.

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Rezensionen von BarbaraM:

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Eine tolle Mischung aus historischen Fakten und Fiktion. Lesenswert!

Die Zarin und der Philosoph von Martina Sahler

„Die Zarin und der Philosoph“ von Martina Sahler ist 2019 im Verlag List Hardcover erschienen und umfasst 496 Seiten. Es handelt sich hier um den zweiten Band, der jedoch ohne Probleme unabhängig vom ersten Band gelesen werden kann. Der erste Band trägt den Titel „Die Stadt des Zaren“.

Um was geht es? (dem Klappentext entnommen):
Die junge Katharina krönt sich nach einem Putsch selbst zur Zarin.

Sie sieht sich als Nachfolgerin von Peter dem Großen und will Russland nach Westen öffnen. Doch die Welt hält den Atem an, kann man der Deutschen auf dem Zarenthron trauen? Preußens König Friedrich II. schickt einen Philosophen nach Petersburg, um die Pläne der neuen Herrscherin auszuspähen. Stephan Mervier ist beeindruckt von Katharina, von ihrer Klugheit, ihrem Charisma, aber Russlands Rückständigkeit und das Elend der Leibeigenen machen ihn wütend. Dabei wächst der Widerstand im Winterpalast längst heran. Eine enge Vertraute Katharinas kämpft auf Seiten der Unterdrückten. Stephan verliebt sich in die mutige Rebellin, die in großer Gefahr schwebt. Denn die Zarin fördert zwar Fortschritt, Bildung und die Wissenschaften, aber ihre Herrschaft ist absolut, und sie setzt ihre Macht mit äußerster Härte durch.

Martina Sahler schafft es mit ihrem Schreibstil gekonnt, den Leser in den Bann der Geschichte um Katharina der Großen zu ziehen. Ihre große Leidenschaft zu Russland, hier speziell auch Petersburg, und dessen ganzer Geschichte meint man förmlich in jeder Zeile zu spüren. Sahlers Buch lässt sich flüssig und fortlaufend spannend lesen und ich konnte mich als Leserin sehr gut in die gesamte Stimmung des wunderbar recherchierten Buches einfühlen. Martina Sahler hat ihr Buch mit vielen historischen Tatsachen unterlegt und gleichzeitig auch eine fiktive Geschichte erzählt. Diese Mischung habe ich sehr genossen: ich habe vieles über Russland und Katharina die Große erfahren und mich gleichzeitig wunderbar unterhalten gefühlt.

Fazit: „Die Zarin und der Philosoph“ ist ein unterhaltsames, kurzweiliges, lesenswertes Buch mit einer sehr gefühlvollen Geschichte. Die Spannung bleibt während des ganzen Romanes erhalten und ich habe jede Seite genossen.
Ich freue mich jetzt auf weitere Bücher von Martina Sahler, denn „Die Zarin und der Philosoph“ war mein erstes von ihr und ich kann es wirklich empfehlen.

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Eine tolle Mischung aus historischen Fakten und Fiktion. Lesenswert!