Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
Ein fantasievoller Ausflug in die Welt von morgen
Komm mit in die Zukunft von Lavie Tidhar; Richard Watson
Überlegt ihr euch auch hier und da, was die Zukunft alles bringen mag und wie wir vielleicht einmal leben werden?
Diese Gedanken haben sich auch die Autoren Lavie Tidhar und Richard Watson jeden Morgen beim Frühstück gemacht. Was sie sich dabei ausgedacht haben, haben sie in diesem Buch „Komm mit in die Zukunft“ in kleine Geschichten verpackt und niedergeschrieben.
Und um das Ganze noch begreifbarer und anschaulicher zu machen, hat Cinthya Alvarez die Geschichten und Kommentare mit wunderbaren Illustrationen ergänzt.
In den 4 unterteilten Kategorien, Die Erde, Leben an Land und im Meer, Willkommen im Sonnensystem und Ferne Zukunft, reise ich mit Kindern in eine Welt, wie sie vielleicht einmal sein könnte. So reise ich zusammen mit Amara und ihrer Mutter mit einem Luftschiff von Tansania nach Südafrika und erfahre wie das funktioniert. Ich erlebe mit Dara und Lek einen Tag in einer Stadt, wo das Essen aus dem Drucker kommt. Mit Kwame erkunde ich einen wundersamen Wald. Und Saad, der sich verlaufen hat, begegnet anstatt Menschen nur Robotern. Ich erfahre, wie das Leben tief im Meer aussehen könnte und ob wir vielleicht irgendwann einmal auf der Venus oder dem Mars werden leben können.
Neben den Geschichten bekomme ich zu jedem Thema weitere Informationen und eine Rubrik „Schon gewusst“, wo noch mehr Wissenswertes vermittelt wird.
Mit einem Glossar, wo verschiedene Worte näher erklärt werden und einem Register wird das Buch abgeschlossen.
Ausgelegt ist dieses Buch für Kinder ab 7 Jahren, was für mich gut passt. Aber auch mir als Erwachsene hat das Buch neue Einblicke und Eindrücke gebracht, die ich mir selbst so nie vorgestellt hätte.
Unserem Enkel und mir hat dieser Ausflug in die Zukunft sehr gut gefallen. Nun können wir uns auch unsere eigenen Gedanken machen, wie die Welt in der wir zukünftig leben werden oder wollen aussehen mag.
Rezensionen von brauneye29:
Etwas verwirrend
Die drei Leben der Cate Kay von Kate Fagan
Zum Inhalt:
Wer ist die Frau hinter dem Pseudonym Cate Kay, deren Romantrilogie zum Bestseller und ebenso gefeierten Film wurde. Ihre Identität ist gut gehütet und niemand ahnt, dass sie nicht immer Cate war. Sie war Anne Marie bis zu einem folgenreichen Ereignis, nach der Flucht dann Cass. Jetzt schreibt sie ihre Memoiren und erzählt, was damals wirklich geschah und riskiert damit mehr als ihre Anonymität.
Meine Meinung:
So richtig weiß ich nicht, wie ich das Buch finden soll. So interessant sich auch der Klappentext las, so verwirrend fand ich das Buch, denn gefühlt verliert man sich in den Geschehnissen, in den Perspektiven, ohne dass ich der Person, um die es ging näher kam. Was ich durchaus interessant fand, war wie sehr Schein und Sein mitunter auseinander klaffen können ohne dass die Umwelt das wirklich mitbekommt. Der Schreibstil an sich liest sich dennoch gut, auch wenn mich das Buch am Ende nicht komplett überzeugt hat.
Fazit:
Etwas verwirrend
Rezensionen von Katzenmicha:
Die Mutti steigt aus
Mutti steigt aus von Tessa Hennig
Maria, Elke und Sigrun befinden sich alle im Renten Alter, aber Seniorenstift kommt für sie nicht in Frage.Sie wollen lieber in dem Rentnerparadies Gran Canaria zusammen ein Haus kaufen und ihr restliches Leben genießen.DasThema Männer ist für alle drei abgeschlossen-so meinen sie es mindestens.Maria müßte eine Hypothek auf das Haus in Deutschland aufnehmen,aber was sie nicht weiß, Robert möchte das auch tun.
Den Roberts Frau Marion möchte besser und größer wohnen.Das bringt Robert Stress ein,den Maria läßt sich nicht bevormunden.Zwar hat sie ein schlechtes Gewissen,aber als sie erfährt das ihr verstorbener Mann es mit der Treue nicht so genau genommen hat-erst recht.Zumal sie einen sehr netten gutausehenden Spanier kennenlernt……
Die Autorin Tessa Hennic hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Ich habe mit den drei Freundinnen mit gelitten und gelacht,es hat sehr viel Freude gemacht zu lesen.Sehr gerne 5 Sterne,ich lese von der Autorin sehr gerne ihre immer wieder tollen Bücher.Ich bin gespannt auf das nächste Buch….
Rezensionen von bine525:
Vier raffinierte Senioren in Aktion
Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code von Richard Osman
Ich habe mich sehr gefreut, Elizabeth, Joyce, Ron und Ibrahim endlich mal im Buchformat wie ich sie im ersten Film kennengelernt habe, lesen zu dürfen.
Die vier liebenswerten Ermittler aus der Seniorenresidenz beweisen auch diesmal, dass man mit Lebenserfahrung, Witz und Teamgeist jedes Rätsel knacken kann.
Während Joyce Tochter Joanna mitten in den Hochzeitsvorbereitungen steckt, geraten die vier in einen neuen, turbulenten Fall – inklusive verschwundener Personen und dem aktuellen Thema Bitcoin, der ja passend dazu gestern Nacht ein neues All-time Hoch erreicht hat.
Der Autor verbindet schriftstellerisch gelungen Spannung, Humor und Herz zu einer wunderbar warmen Geschichte, in der die rüstigen und überaus sympathischen Senioren zeigen, dass sie so schnell nichts aufhalten kann und sich besser niemand mit ihnen anlegen sollte.
Rezensionen von Carmen19994:
Durchwachsen
Weißes Licht von Eric Puchner
Eric Puchner hat mit Weißes Licht einen stillen, atmosphärischen Roman geschrieben, der sich weniger durch Handlung, sondern vielmehr durch Zwischentöne und Beobachtungen auszeichnet. Über mehrere Jahrzehnte hinweg begleitet man eine Gruppe von Menschen, deren Lebenswege sich immer wieder kreuzen – verbunden durch Freundschaft, Liebe und Verlust.
Was das Buch besonders macht, ist seine Sprache: ruhig, präzise, manchmal poetisch. Puchner versteht es, leise Stimmungen einzufangen – die Melancholie verpasster Chancen, das Altern, das Aufbrechen alter Wunden. Diese feine, fast meditative Erzählweise wirkt stellenweise hypnotisch, verlangt aber auch Geduld.
Allerdings ist der Roman nicht immer leicht zugänglich. Durch häufige Zeitsprünge und wechselnde Perspektiven verliert man gelegentlich den roten Faden. Manchmal wirkt die Geschichte überladen, zu sehr bemüht, viele Themen – von Liebe über Umwelt bis hin zu Demenz – gleichzeitig zu behandeln.
Trotzdem bleibt Weißes Licht ein Werk, das nachhallt. Kein Roman, der mit Spannung glänzt, sondern einer, der leise unter die Haut geht. Wer sich auf die entschleunigte Erzählweise einlässt, wird mit eindrucksvollen Bildern, psychologischer Tiefe und einer feinfühligen Betrachtung des Lebens belohnt. Ein Buch, das spaltet – aber gerade deshalb interessant bleibt.
Rezensionen von Carmen19994:
Eine bewegende Geschichte von Mut
Wohin du auch gehst von Christina Fonthes
Christina Fonthes’ Roman „Wohin du auch gehst“ ist ein außergewöhnlich feinfühliges und zugleich kraftvolles Debüt, das die LeserInnen auf zwei Zeitebenen in das Leben zweier kongolesischer Frauen entführt: Bijoux und ihre Tante Mira. Beide sind auf ihre Weise entwurzelt, geprägt von der politischen Lage ihrer Heimat und den gesellschaftlichen Erwartungen, die ihr Leben bestimmen.
Fonthes erzählt mit einer klaren, eindringlichen Sprache, die sofort fesselt und tief unter die Haut geht. Die Kontraste zwischen dem brodelnden Kinshasa und dem viel zu stillen London werden ebenso spürbar wie die innere Zerrissenheit der Figuren. Besonders Bijoux’ Kampf zwischen der eigenen Identität und dem Druck religiöser Traditionen ist aufwühlend, ehrlich und erschütternd zugleich.
Mira, deren Geschichte Jahrzehnte früher beginnt, ist keine einfache Figur – doch gerade ihre Brüche, ihre Verzweiflung und ihre Versuche, sich in einer patriarchalen Welt zu behaupten, machen sie so authentisch. Beide Frauen sind durch Schmerz, Schweigen und familiäre Geheimnisse verbunden, und doch gelingt es der Autorin, aus diesen Schatten Momente von Zärtlichkeit, Hoffnung und Selbstermächtigung zu formen.
Mit „Wohin du auch gehst“ ist Christina Fonthes ein beeindruckendes Werk gelungen – literarisch stark, emotional intensiv und voller leiser Schönheit. Es ist ein Roman über Liebe und Freiheit, über das Loslassen und das Wiederfinden der eigenen Stimme – ein Buch, das nachhallt, lange nachdem man die letzte Seite umgeschlagen hat.
Fazit: Eine berührende und klug erzählte Geschichte über Identität, Mut und weibliche Stärke – ein beeindruckendes Debüt, das man nicht so schnell vergisst.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Andrea Schnidt ist wieder da !
Ungezügelt von Susanne Fröhlich
Endlich ist Andrea Schnidt wieder da – mittlerweile über 60 Jahre und noch gar nicht bereit, alles etwas ruhiger anzugehen. Ihr Mann Paul, Schwiegervater Rudi und die Enkelkinder Halvar und Kolbeinn hätte sie ja eigentlich genug zu tun – aber war es das dann ? Absolut nicht, denn Andrea hat eine ungezügelte Idee – Spicy Romane schreiben….
aber wo kommt der ganze Spice her ? Das ist die Frage, die Andrea umtreibt und so in viele – wie gewohnt – peinliche Situationen schlittert.
Der Schreibstil von Susanne Fröhlich ist leicht und flüssig und so gelingt der Einstieg in die Geschichte unserer nun etwas älter gewordene Alltagsheldin Andrea Schnidt ganz einfach ( man muss die vorherigen Bände nicht zwingend gelesen haben, aber ich mag es, die Figur wachsen zu sehen ). Witzig, mit Humor und viel Selbstironie meistert Andrea die nächsten Abenteuer und Susanne Fröhlich lässt den Leser/ die Leserin ganz in die Geschichte eintauchen.
Charmant beschreibt die Autorin, wie sich Vieles verändert, wenn man die 60 überschritten hat und dass es auch mal lohnt, Fehler mit einzukalkulieren – Shit happens, das zeigt Andrea Schnidt auf jeden Fall.
Dass das Leben trotzdem rasant, schön und keineswegs langweilig sein muss, das vermittelt die Autorin mit ihrem neuesten Buch „Ungezügelt“ auf jeden Fall : ein bisschen spice kann man in jedem Alter haben.
Ein toller Roman, den ich fast in einem Rutsch weggelesen habe, weil ich ihn kaum zur Seite legen konnte – eine absolute Empfehlung von mir !!!
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Das Fingerspitzengefühl der Florentine Huth
Aller Kidnapping ist schwer von Henni Nachtsheim
Mich begleitet Henni Nachtsheim fast ein Leben lang : Musiker oder Comedian, Eintracht – Spezialist oder nun als Autor, Henni ist einfach ein Sympathie-Träger.
Klar, dass ich mir das Buch „Aller Kidnapping ist schwer“ ( Henni Nachtsheims erster Roman ) zum Erscheinungstag gekauft habe und dazu noch an seiner Lesung zu dem Buch teilnehmen durfte.
Die Geschichte rund um Florentine Huth, die skurriler nicht sein könnte, ist toll aufgebaut, viel Humor, Witz und Charme und mit so tollen Charakteren rund um Florentine Huth aufgebaut, dass das Lesen total Spaß macht.
Dialekt, Musik und kriminalistisches Feingefühl kommen dabei nicht zu kurz. Beim Lesen hatte ich immer die Stimme des Autors im Kopf, was dazu führte, dass die Seiten nur so dahin geflogen sind und ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand gelegt habe, weil ich wissen wollte, was da so im Keller von Florentine vor sich geht.
Ein absolutes Muss, nicht nur für Fans von Henni Nachtsheim, sondern auch für alle, die Spaß verstehen und gute Unterhaltung und Lesegenuss zu schätzen wissen.
Rezensionen von Shilo:
Mitreißendes Finale um Burgl und ihre Oblatenbäckerei
Turbulente Zeiten von Ada Caine
„Turbulente Zeiten“ von Ada Caine ist ein würdiger Abschluss der Oblatenbäckerin-Saga, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mitten im Leben von Burgl, die sich in Karlsbad eine neue Existenz aufgebaut hat. Ihre Oblatenbäckerei läuft gut, sie ist voller Vorfreude auf ihr erstes Kind – und dennoch wird sie mit Prüfungen konfrontiert, die nicht nur ihr Glück, sondern auch ihre Sicherheit bedrohen.
Besonders eindrucksvoll fand ich, wie geschickt Ada Caine Spannung und historische Atmosphäre miteinander verbindet. Während Burgls Alltag zunächst von Hoffnung und Aufbruch geprägt ist, ziehen dunkle Wolken auf. Das Verschwinden junger Frauen, die unerwarteten Anschläge auf den Oblatenstand und die rätselhafte Rolle der jungen Zofe Emma Schorer, die ihre erste Stellung antreten will, sorgen für eine Dynamik, die mich dazu brachte, immer weiterzulesen. Langeweile kam nie auf, im Gegenteil: Die Ereignisse überschlugen sich, und ich wollte unbedingt wissen, wie Burgl die Hindernisse meistert.
Emotional hat mich der Roman besonders dadurch erreicht, dass die Figuren so lebendig und nahbar wirken. Burgl ist eine starke, mutige Frau, die gleichzeitig verletzlich bleibt, und gerade das macht sie so authentisch. Auch die Nebenfiguren sind überwiegend sympathisch, was die Geschichte noch wärmer wirken lässt – trotz aller Gefahren, die drohen.
Für mich war es eine fesselnde Lektüre, die den Bogen zur gesamten Trilogie schließt und doch neue Facetten eröffnet. Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können, so sehr wollte ich wissen, ob Burgl ihre Träume und ihre Bäckerei retten kann. Ada Caine hat mit diesem Finale bewiesen, wie viel Herzblut und Erzählkunst in ihrer Saga steckt.
Mein Fazit: Ein gelungener Abschluss der Trilogie, voller Spannung, Emotionen und historischer Lebendigkeit. Für alle, die Burgls Weg von Anfang an begleitet haben, ein Muss – und für neue Leserinnen und Leser ein packender Einstieg, der neugierig auf die Vorgängerbände macht. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von clematis:
Das Erbe
Die Sylt-Schwestern – Stürmische Tage von Sina Beerwald
Clara und Jella nehmen das Erbe ihrer Mutter an und führen das ehemalige Nobelrestaurant Strandperle weiter, allerdings in ihrem eigenen Stil. Nicht alle einflussreichen Personen auf Sylt geben dem Unternehmen eine Chance, wodurch die Motivation der Schwestern aber nur noch weiter angefacht wird. Gesellschaftspolitische Umbrüche in den Jahren 1932/33 und vermeintlich hinter sich gelassene Ereignisse prägen schließlich das Privatleben mehr als man zulassen möchte.
Nahtlos schließt dieser zweite Band der großen Insel-Saga an seinen Vorgänger an, lenkt das Geschehen auf emsige Umbauarbeiten in der Strandperle und auf das Erstarken nationalsozialistischer Tendenzen. Einige reale Persönlichkeiten wie Marlene Dietrich oder Marineflieger Friedrich Christiansen bereichern auf ihre Weise das Geschehen, aber auch die fiktiven Charaktere wie Gauleiter Hinrich Holzer oder der Betreiber des Restaurants Seestern, Johann Josten, sowie Bürgermeister Arnulf Zapp wirken überaus lebensnah und spiegeln den damaligen Zeitgeist wider. Mit einer Prise Humor und akribischer Recherche historischer Gegebenheiten kreiert Sina Beerwald brisante Szenen rund um die so unterschiedlichen Schwestern Clara und Jella und zeigt, dass im Ernstfall die Familienbande enger sind als sie von außen scheinen. Ein flotter Schreibstil führt den Leser durch Hoch und Tief auf Sylt, nimmt so manche Figur einmal aufs Korn und widmet sich gleichzeitig sehr ernsten Themen, die auf beachtlich lockere Weise in die Handlung eingeflochten werden. So wird es niemals langweilig auf der Insel, die Wochen und Monate füllen sich mit aufregenden Ereignissen und gipfeln in einem offenen Ende bei der Bücherverbrennung in Berlin.
Überaus nahe an verbürgter Historie (siehe auch Sina Beerwalds Nachwort) spielt die Handlung der Stürmischen Tage und beschert damit den Lesern einen Roman, der Zeitgeschichte mit blendender Unterhaltung verknüpft. Das vorläufige Ende klingt erschütternd, aber wer weiß, was Teil 3 noch bringen wird. Ich warte gespannt und empfehle inzwischen die ersten beiden Bände gerne weiter.











