Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Alo:
Magisch, atmosphärisch und tief berührend
Grand Hotel Avalon von Maggie Stiefvater
Drei Dinge habe ich an Grand Hotel Avalon von Maggie Stiefvater ganz besonders geliebt, sie machen dieses Buch für mich zu einem echten Highlight.
Maggie Stiefvater schreibt unglaublich stimmungsvoll. Ihre Sprache ist poetisch, detailreich und gleichzeitig so lebendig, dass man das alte, ehrwürdige und leicht geheimnisvolle Hotel beim Lesen fast spüren kann.
Ich war sofort verzaubert und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Die Direktorin des Hotels, von allen nur „Hoss“ genannt, ist eine Figur, die einem schnell ans Herz wächst. Sie lebt für ihren Beruf und ist gleichzeitig warmherzig, eigenwillig und faszinierend. Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr erkennt man, wie viel Tiefe und Stärke in ihr steckt. Ich habe sie von der ersten Seite an geliebt – und am Ende noch viel mehr.
Und zu guter Letzt: dieses Buch ist magisch und zwar auf ganz unterschiedliche Weise. Zum einen steckt darin viel Alltagsmagie: das Gute im Menschen, das kleine Wunder im Gewöhnlichen. Zum anderen gibt es auch echte, greifbare Magie. In dem Hotel befindet sich eine besondere Heilquelle, deren Wasser eine geheimnisvolle Wirkung hat. Diese Mischung aus Realität und magischem Realismus verleiht der Geschichte eine fast träumerische Stimmung. Selbst wer sonst keine Fantasy liest, könnte hier auf seine Kosten kommen.
Rezensionen von Sternzauber:
Unglaublich zart, berührend und poetisch – unbedingt lesen!
Wilder Honig von Caryl Lewis
Das Cover von „Wilder Honig“ ist in meinen Augen einfach wunderschön! Ich liebe die sanften Farben, die Natur und die schöne Komposition aus dem Bild und den Buchstaben des Titels sowie des Autorinnennamens. Bei mir sorgt es für eine unbändige Lust das Buch kennen lernen zu wollen.
Die Geschichte erzählt von drei ganz besonderen Frauen, die in walisischer Natur zu sich und zueinander finden, dabei jedoch mit vielen (emotionalen) Untiefen kämpfen müssen.
Hannah lernen wir in einer sehr schwierigen Situation kennen, denn sie hat gerade ihren Mann verloren. Zu ihrer Unterstützung reist ihre Schwester Sadie an, die sich auf eine ganz andere Weise ebenfalls verloren fühlt und dann ist da noch Megan (über deren Beziehung zu den beiden anderen Frauen ich noch nicht zu viel verraten möchte). Auch sie kommt auf Hannahs alten Hof mit dem Apfelgarten und versucht herauszufinden, wer sie eigentlich ist.
Mehr kann ich mich zum Inhalt gar nicht äußern, um nicht schon zu viel zu verraten, aber ich möchte auf jeden Fall anmerken, dass diese Geschichte von einer unglaublichen Tiefe, Präsents und Zartheit geprägt ist, die mich sehr begeistert und berührt hat. Auf mich wirken die Charaktere sehr authentisch und ich konnte die ganze Bandbreite ihrer Gefühle beim Lesen sehr nah spüren. Hannah, Sadie und Megan, aber auch andere ProtagonistInnen sind keine „flachen Figuren“, sondern sie scheinen wahnsinnig lebendig, vielschichtig, individuell und genau so fehlerbehaftet und großartig, wie es „echte Menschen“ nun einmal sind.
Caryl Lewis erzählt ihre Geschichte in einer Sprache, die so leise, unaufdringlich, zart und poetisch daherkommt, dass sie sich unglaublich leicht anfühlt und doch haben ihre Worte eine Eindringlichkeit und Wucht, die fesselt. Alleine sprachlich hat mich dieses Buch daher wirklich begeistert und in der Kombination mit der wunderschönen Geschichte ist es für mich ein ganz besonderes Erlebnis geworden.
Hannahs verstorbener Mann hat ihr 11 Briefe hinterlassen, die auch wir LeserInnen im Laufe der Lektüre lesen dürfen. Er verknüpft darin seine Liebe zu Leben und Welt der Bienen, mit seinen eigenen Erfahrungen, Gefühlen und Botschaften. Für meinen Geschmack machen sie dieses Buch noch besonderer und sind einfach wunderschön! Als LeserIn muss man, nicht nur hier, immer wieder auch ein wenig zwischen den Zeilen lesen und die Erkenntnisse aus der ganzen Geschichte miteinander verknüpfen, aber es lohnt sich auf jeden Fall und mir hat es große Freude gemacht! Überhaupt serviert „Wilder Honig“ nicht jedes Detail aus der Handlung auf dem Silbertablett, sondern manche Dinge oder Zusammenhänge bleiben vage, verdichten sich jedoch mit der Zeit und ich hatte nie Verständnisprobleme oder unangenehm offene Fragen. Durch diesen „leichten Nebel“ wirkt die Geschichte auf mich noch authentischer, denn auch im realen Leben bleibt ja meist ein wenig Interpretationsspielraum.
Der Wechsel zwischen Geschichte und Briefen sorgt für eine sehr angenehme und abwechslungsreiche Lesedynamik und dennoch bleibt das Geschehen immer ruhig, undramatisch und zart. Mir hat das sehr gefallen. Im Roman kommen sehr wesentliche Inhalte und verschiedene Themen zum Tragen und es gibt einige Impulse für eigene Gedanken, was ich sehr inspirierend finde. Und unbedingt erwähnen muss ich noch die fabelhaften Beschreibungen der Natur! Sie sind der Autorin wirklich ausgesprochen gut gelungen, haben mich sehr bewegt und stehen in wunderbarer Harmonie mit dem Geschehen der Geschichte.
Schwärmen könnte ich an dieser Stelle eigentlich noch eine Weile, weil ich das Buch wirklich sehr liebe, aber aus genau diesem Grund lege ich es euch einfach wärmstens ans Herz und wünsche ganz viel Spaß bei der eigenen Lektüre – genießt sie!
Rezensionen von ratra:
Schauerhaftes in Hovenäset
Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad von Kristina Ohlsson
Heidi kommt voller Erwartungen nach Hause. Doch schon bei ihrer Ankunft zeigt sich, dass ihre Welt langsam aus den Fugen gerät. Nicht nur fehlt in ihrem Zimmer eine Wand, auch ihre familiäre Situation steht vor neuen Prüfungen. Doch all das verblasst neben der entstehenden Aufregung, als auf den Campingplatz ein Riesenrad einzieht.
Als zudem der Betreiber bei ihnen Quartier bezieht und sich über die Hilfe von Heidi und ihren Freunden freuen würde (und zudem Freifahrtkarten verspricht) scheinen sich die Probleme aufzulösen. Doch Seltsames beginnt, sich zu ereignen. Eine merkwürdige Gewitterfront hält den kleinen Ort Hovenäset in Atem und hinter der notdürftig aufgespannten Plane in Heidis Zimmer geht Merkwürdiges vor. Und bald schon müssen Heidi und ihre Freunde um weit mehr kämpfen als um eine zusätzliche Wand. Denn wenn das Riesenrad sich dreht, brennen Babys.
Der Buchreihentitel „Gänsehaut in Hovenäset“ kommt nicht von ungefähr. Die Thriller-Autorin Kristina Ohlsson hat hier eine Horrorgeschichte zu Papier gebracht, welche sich für nervenstarke Junggrusler und Schauderliebhaber eignet. Der Erzählfluss ist gewohnt packend als auch flüssig und die Geschichte fügt sich gut in das Hovenäset-Setting ein. Ein gekonnter erster Band für die Spukgeschichtenreihe.
Rezensionen von Astrid:
Das Cover ist toll, aber ...
Engagier dich oder stirb! von Nicole Makarewicz
Das Cover ist toll, aber ich weiß nicht, was es mit der Geschichte zu tun hat, die unterhaltsam, überzeichnet und extrem Klischee-lastig ist. Letzteres hat mich dazu veranlasst, vielfach den Kopf zu schüttelt. Kichern musste ich trotzdem an manchen Stellen, andere wiederum ließen mich mit den Augen rollen, fallweise fehlte mir ein Übergang von einem zum nächsten Geschehen.
Einzelne Kapitel waren derart voraussehbar, dass mich die Geschichte langweilte, wenn auch die Texte unterhaltsam waren. Insgesamt ist die Geschichte fallweise maßlos übertrieben. Auch wenn ich weiß, dass es ‚nur‘ eine Story ist, hätte ein wenig Subtilität gutgetan.
Aufgrund des Klappentextes habe ich mir jedenfalls Revolutionäres erwartet. Das Geschriebene ist für mich nur ein Aneinanderreihen bereits bekannter Aufgüsse, ... zwar lustig, aber nicht wirklich neu. Es hätte so viel besser sein können, wenn es nicht dermaßen ins Lächerliche gezogen worden wäre. Die Sprache hingegen ist schön, ein Highlight in meinem Leseleben ist es aber nicht. Typisch ‚cosy‘ eben, nicht einmal wirklich Crime. In Erinnerung wird mir der Inhalt nicht bleiben, auch deshalb, weil ich ähnliche Geschichten schon mehrfach gelesen habe. Zudem wirkt das Ende sehr an den Haaren herbeigezogen. Es muss unbedingt einen Täter geben, der für den Tod von Sybyll verantwortlich ist. Der muss mit aller Gewalt her, wenn er auch zuvor nicht in Erscheinung trat.
Resümee: Witzig und belanglos zum Dahinlesen.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Frech und scharfzüngig
Prinzessin Alice von Irene Dische
Die gehörlose Alice von Battenberg - Tochter von Prinzessin Victoria von Hessen-Darmstadt, Mutter von Philip, des späteren Gemahl von Queen Elizabeth II., verheiratet mit Andreas von Griechenland - die in mehreren Sprachen perfekt Lippenlesen konnte, die vielleicht in ihrem Körper gefangen war und ihre Aussenwirkung nicht immer abschätzen konnte, darf hier mit ihrer eigenen Stimme aus ihrem Leben erzählen.
Frech, gnadenlos und scharfzüngig.
Vielleicht ungewohnt für alle, die keine Ahnung von der Biografie der Prinzessin haben, und deshalb sollte man vor der Lektüre von Disches "Prinzessin Alice" zumindest ihren Lebenslauf gegoogelt haben, um zumindest ein bisschen Ahnung zu haben, auf was die Autorin alles anspielt.
Alice liebte Gott und die Lust, ihre Schwägerin Marie Bonaparte Sigmund Freund, Edwina Mountbatten liebte viele Männer. Diese drei Frauen stehen im Mittelpunkt dieses Romans, denn Marie und Edwina verbrachten viel Zeit mit Alice, brachten sie in eine Psychiatrische Klinik und halfen ihr aber auch wieder raus.
Es war ein sehr turbulentes Leben, das Alice führte. Historische Zeitumbrüche in Griechenland und Deutschland, der Krieg, der auch England nicht verschonte. Dazu die Gehörlosigkeit, die ihren Töchtern teilweise peinlich war, aber auch das überbordende Innenleben, das einen Weg nach aussen suchte. War Alice psychisch krank, bloss verrückt oder nahm sie sich einfach nur die Freiheit so zu sein, wie sie sein wollte, die Freiheit aus dem adligen Rahmen zu fallen? Diese Fragen haben sich schon viele Menschen gestellt, und nach der Lektüre von Disches "Prinzessin Alice" würde man dabei die Antwort wahrscheinlich in letzterem oder einer Kombination von allem finden.
Dische zeichnet ein sehr freies und faszinierendes Bild von Alice. Ich mochte diesen rasanten und sprachgewaltigen Schreibstil, da er eine neue Sichtweise auf diese sehr interessante historische Figur bietet.
Fazit: Irene Dische vermittelt einen beeindruckenden und sehr lesenswerten Eindruck von Prinzessin Alice von Battenbergs Leben, frech und scharfzüngig.
4 Sterne.
Rezensionen von M:
Einfach super!
In Barbaras Rhabarberbar wird niemals der Rhabarber rar von Bodo Wartke
Ich bin absolut begeistert von Bodo Wartkes Rhabarberbar-Zungenbrechergeschichten. Schon die Idee aus bekannten oder weniger bekannten Zungenbrechern Geschichten zu machen, finde ich einfach super. Die Umsetzung hat mich dann endgültig überzeugt. Egal, ob sich die Robbensippen in die Rippen stippen, sich zwischen Zwetschgenzweigen Schwalben quetschen oder wir erfahren warum Bürstenborsten besser bürsten, jede der Geschichten hat mir ungeheuren Spaß gemacht.
Allerdings gehört meiner Ansicht nach dazu, dass man die Geschichten sich selbst oder jemand anderem laut vorliest, denn erst so kann der Zungenbrecher auf die Zunge kommen. Geeignet sind die Geschichtenfür Kinder oder Erwachsene, die Spaß an Sprache und Reimen haben. Zu den Geschichten hat Alexandra Junge noch viele passende und lustige Bilder gemalt.
Rezensionen von Buchchecker :
Gelungende Mischung aus Kunst, Magie und griechischer Mythologie - bildgewaltig und spannend
Musenrausch (Nektar und Ambrosia, Band 1) von Malou Bichon
In „Musenrausch“ von Malou Bichon entfaltet sich eine spannende Geschichte über Magie und die Macht der Inspiration, die nicht nur die Kreativität beflügelt, sondern auch unerwartete Herausforderungen mit sich bringt.
Wanda befindet sich nach einem Schicksalsschlag in einer künstlerischen Schaffenskrise.
Als sie eines Tages wie im Rausch nach Pinsel und Papier greift, steht plötzlich Neo vor ihr – ihre Muse, die sie eigentlich gar nicht sehen dürfte. Diese außergewöhnliche Begegnung bringt eine magische Bindung mit sich, die ihre Schicksale nun auf bedrohliche Weise miteinander verknüpft. Auf der Suche nach Antworten folgt Wanda Neo in seine geheimnisvolle Welt. Dort kommen sie einem Geheimnis auf die Spur und entdecken, dass nicht nur ihr eigenes Schicksal auf dem Spiel steht ...
Der malerische, fast schon poetische Schreibstil der Autorin hat mich sofort gefesselt und meine Fantasie beflügelt. Ich fühlte mich tief ins Geschehen hineingezogen. Allerdings waren die Beschreibungen teilweise so ausschweifend, dass sie die Handlung fast schon in den Hintergrund drängten. Dadurch fiel es mir insbesondere in actionreichen Szenen etwas schwerer, den roten Faden im Blick zu behalten.
Der Fokus liegt auf den Blickwinkeln von Wanda und Neo und ermöglicht eine tiefere Verbindung, da es so möglich ist, ihre inneren Konflikte und Motivationen besser zu verstehen. Sie sind sympathische Hauptfiguren, deren Beziehung jedoch eher im Hintergrund bleibt und nicht die emotionale Intensität und Spannung bietet, die ich erwartet hatte.
Gelegentliche Perspektiven-Wechsel zu anderen Figuren gewähren außerdem auch Einblicke in andere Charaktere und Situationen, die den Hauptfiguren nicht bekannt sind. Das macht die Geschichte natürlich komplexer, hat mich aber auch erstmal etwas irritiert.
Viele Figuren haben ungewöhnliche, an die griechische Mythologie angelehnte Namen. Das war etwas verwirrend, da ich Schwierigkeiten hatte, den einzelnen Namen die richtigen Figuren zuzuordnen. Das Glossar am Ende des Buches könnte hier wohl Abhilfe schaffen, allerdings habe ich es erst nach dem Lesen entdeckt.
Die Handlung selbst ist spannend und hält einige unerwartete Wendungen bereit. Lange war ich unsicher, wohin die Reise führt. Manchmal haben die ausschweifenden Beschreibungen allerdings den nötigen Schwung der Handlung beeinträchtigt.
Die Idee, über Kunstwerke eine Brücke zwischen der realen Welt Hamburgs und einer mystischen Fantasywelt zu schlagen, hat mir sehr gut gefallen.
Die Kombination aus urbaner Fantasy und griechischer Mythologie macht „Musenrausch“ zu einem interessanten Auftakt. Während Wanda und Neo sich ihren inneren Konflikten und der Frage ihrer Bindung stellen, entfaltet sich eine Geschichte voller Überraschungen und Wendungen. Ich bin gespannt, wie sich die Fortsetzung entwickeln wird.
„Musenrausch“ ist trotz kleiner Schwächen empfehlenswert für alle, die sich für Magie, Kunst und griechische Mythologie interessieren.
Rezensionen von Allesleser:
Eiskalte Rache
Narbenkünstler #Thriller von Chris Dominik
Der "Narbenkünstler" ist der dritte Fall für Marc Davids und Zoé Martin.
Die kopflosen Leichen, die an ungewöhnlichen Orten auftauchen geben den Ermittlern einige Fragen auf. Welchen Zusammenhang gibt es und worauf will der Mörder hinaus?
Während der Ermittlungen kommt einiges zutage und die Spuren führen in die Vergangenheit von Zoe.
Erinnerungen werden wachgerufen und alte Bekannte sorgen für Wirbel.
Es wird auch dieses Mal sehr spannend und gruselig, denn der Autor schont weder die Opfer, noch seine Leser.
Schon der Prolog hat Gänsehautgarantie.
Die Charaktere wirken authentisch und nicht jedem sollte man über den Weg trauen.
Die Bücher sind zwar einzeln lesbar, bauen aber auch aufeinander auf, da das Privatleben von Marc und Zoe in jedem aufgegriffen wird. So lernt man die beiden immer besser kennen.
Mir gefallen sowohl die Titel, wie auch die Buchcover dieser Thriller-Reihe. Sie passen perfekt zusammen und haben Wiedererkennungswert.
Rezensionen von Meli:
Unterhaltsame Kleinstadt-Romance und etwas mehr
The Pumpkin Spice Latte Disaster von Kyra Groh
Nur für die Hochzeit ihrer Schwester kehrt Jude zurück in ihre Heimat Lower Whilby, wo sie einen schlechten Ruf genießt. Aber dann bleibt sie doch länger als gedacht und hofft, dass sie während ihres verlängerten Aufenthalts Barista James über seine Eltern ausquetschen kann. James ist nämlich der Sohn legendärer Musiker, aber das Leben mit berühmten Eltern war nicht immer einfach für ihn und er will sich nicht ausnutzen lassen.
Jude hatte es in ihrer Heimat nicht leicht, schon als Jugendliche begegnete man ihr mit vielen Vorurteilen, die sie verunsichert, aber in anderer Hinsicht auch gestärkt haben. Kein Wunder, dass sie diesen Ort hinter sich lassen wollte und seitdem rastlos durch die Welt zieht. Ihre Beziehung zu ihrer Schwester ist auch alles andere als perfekt, dafür sind sie zu unterschiedlich gestrickt, aber die Hochzeit und die Zeit danach bieten den beiden nochmal die Gelegenheit, sich nochmal anders kennenzulernen.
James hatte auch eine komplizierte Jugend, weil seine Familie und auch die Probleme seiner Eltern im Rampenlicht standen, was manche schmerzhafte Momente noch verstärkt hat oder dazu geführt hat, dass man sich ihm aus den falschen Gründen nähert. Er ist sofort misstrauisch, als Jude sich ihm nähert, aber seine schützenden Mauern geben doch schnell nach, als Judes sprudelnde Energie auf seine nüchterne Ernsthaftigkeit trifft.
Fazit:
Ich fand die Handlung unterhaltsam und etwas albern, aber mit den Problemen, Wünschen und Ängsten der Protagonisten ist die Geschichte auch spannend und emotional mitreißend. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
Rezensionen von rewareni:
Achtung, Mumie kommt!
Mumien morden mittwochs nie von Tatjana Kruse
Eigentlich wollte Polly besondere Artefakte aus dem Alten Ägypten bei einer aufsehenerregenden Ausstellung im Museum präsentieren, als es zu einem tödlichen Unfall kommt. Gut, dass die verwöhnte und ziemlich schlaue Daphne, die die Tochter der millionenschwere Museumseignerin ist, sofort weiß, dass dafür eine Mumie verantwortlich ist und als es noch mehr Todesfälle gibt ist allen klar, dass der Mörder unter ihnen ist.
Als durch einen Hacker Angriff das Museum sich im Lockdown Modus befindet und niemand rein oder raus kann ist es Polly, die gemeinsam mit Daphne auf Mördersuche geht. Bald weiß keiner mehr, ob sie es mit einem menschlichen Täter zu tun haben oder ob Daphne nicht doch recht hat und sich etwas Unheimliches im Museum herum treibt und auf Rache sinnt.
Wer seine Lachmuskeln völlig stressfrei aktivieren möchte, dem lege ich den Roman ,,Mumien morden mittwochs nie- Eine ziemlich verfluchte Krimödie“ von Tatjana Kruse ans Herz.
Wie der Titel schon verrät bekommt man sowohl einen spannenden und unheimlichen Krimi, sowie eine slapstick artige Komödie präsentiert.
Die Autorin versteht es dabei ihre Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappen zu lassen und man
kann einfach nur Polly und Daphne bei ihrer abenteuerlichen Mördersuche begleiten, wobei man aber aufpassen muss, dass man nicht vor lauter lachen vom Sessel fällt und man dann nichts mehr mitbekommt.
Alle Protagonisten sind herrlich dargestellt. Man spürt bei Polly,wie sie sich ständig irgendwo verkriechen möchte, wenn Daphne mit ihren kruden Theorien um sich schlägt.
Polly wird dabei von der Autorin nicht verschont und man leidet ständig mit ihr mit, aber sie ist eine taffe und willensstarke Frau und weiß sich mit unkonventionellen Hilfsmittel zu verteidigen. Besonders ans Herz gewachsen ist mir Daphne, die herrlich naiv ist und allen Klischees einer reichen und verwöhnten Blondine entspricht. Bis ihre unbekannte Seite aus ihr herausbricht und man als Leser auf einiges gefasst sein muss.
Es ist ein Roman wo man Wortschöpfungen findet, die man so sicher noch nie gehört hat und
diese humorvoll und originell sind.
Es hat Spaß gemacht alle Protagonisten zu begleiten, wo viele herrlich überzogen agieren
und reagieren und man dabei das Gefühl hat, im Theater bei einer Komödie zu sitzen.
Ein gelungenes Stück,wo die Autorin mit Herz, Hirn und Humor ihr Feuerwerk an Ideen mit ihren Lesern teilt.











