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Rezensionen von Astrid:

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Eine spannende Mission, die rund um die Welt führt (in mehreren Bänden)!

Die Grüne Sonne von A. E. Rothe

Vier Kinder, ein magisches Segelschiff und eine spannende Mission rund um die Welt! In Ägypten treffen Tom, Alex, Pit und Möhre auf geheimnisvolle Pyramiden, einen uralten Pharao und einen skrupellosen Gegenspieler. Hinzu kommt die Unterstützung durch einen verschroben wirkenden Wissenschaftler.

A.

E. Rothe verbindet Fantasy, Geschichte und Wissen auf wunderbare Weise. Spannende Abenteuer, sympathische Charaktere und jede Menge Humor sorgen dafür, dass man mitfiebert und ganz nebenbei Neues über fremde Kulturen lernt.

Ein Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht!
Für Kinder ab 9 Jahren und alle, die Abenteuer lieben.

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Eine spannende Mission, die rund um die Welt führt (in mehreren Bänden)!
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Zu Hilfe, zu Hilfe!

Hilfe, Tiger! Bilderbuch von Özge Bahar Sunar

Was mir (und nicht nur mir, sondern auch dem Vorlesekind) an 'Hilfe, Tiger' besonders gut gefällt, sind die zauberhaften Illustrationen. Sie verleihen dem Buch eine ganz eigene Atmosphäre und laden dazu ein, die Bilder immer wieder anzuschauen. Besonders die liebevolle Gestaltung der Figuren und die vielen kleinen Details haben es uns angetan.

Schön finde ich zudem die Botschaft der Geschichte: Respekt und Hilfsbereitschaft werden auf eine liebevolle und kindgerechte Weise vermittelt. Das Buch lädt dazu ein, über das Miteinander und den wertschätzenden Umgang mit anderen nachzudenken – wichtige Themen, die Kindern ganz selbstverständlich nähergebracht werden können.

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Zu Hilfe, zu Hilfe!
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Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern ...

Mit dir bin ich mutig von Frances Stickley

'Mit dir bin ich mutig' ist ein wunderbar farbenfrohes Kinderbuch, dessen gezeichnete Detailverliebtheit beim gemeinsamen Lesen auch dem Vorlesenden Freude macht. Die Geschichte handelt von einem großen, überaus ängstlichen Bären und seinem kleinen, einfallsreichen und willensstarken Freund, dem Häschen.

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern trotz der Angst für das einzustehen, was einem wichtig ist. Oft braucht es nur einen kleinen Schritt, um jemandem zu helfen, der Unterstützung braucht. Wenn wir füreinander da sind und gemeinsam für das Richtige eintreten, können wir mehr bewirken, als wir es allein je könnten.
Einander helfen, kann man im Herbst beim Äpfel klauben, beim Geburtstagskuchenschmausen oder aber, indem man einem Freund hilft, der sich der Angst verschrieben hat und seinen Mut mithilfe seines ideenreichen Freundes erst entdecken muss.

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Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern ...
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Mein Neffe sagt ...

Creepy Castle - Die Schule der Geisterjäger (1). Total verspukt! von Thomas Poppe; Heiko Wolz

Mein Neffe sagt ...
Ich gebe das weiter, was mein Neffe gesagt hat:
»Die Geschichte ist lustig, vor allem, wenn der kleine Dämon Whisk wieder einmal etwas angestellt hat. Gruselig ist sie nicht arg, aber spannend. Finn ist cool, und Weeny hat viel Geduld mit ihm. Die streiten sich manchmal recht ordentlich.

Aber das ist normal (sagt meine Tante). Am Ende haben sie sich doch vertragen und zusammengeholfen. Und dann habe ich auch erfahren, warum Finn so komisch ist: Er ist ein Geist! Kein Wunder, dass ihm das auf die Nerven geht, wäre er doch so gern einfach normal. Über den kleinen Dämonen könntet ihr (er meint die Autoren) ein eigenes Buch schreiben. So einen hätte ich gern. Ach ja, und die Zeichnungen (Illustrationen sagt meine Tante dazu) im Buch gefallen mir.«

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Eine Hommage!

Mord im Grand Alpine Hotel von Agatha Christie; Lucy Foley

Ich habe mich gefreut auf den neuen Agatha-Christie-Roman, der eigentlich ein Lucy-Foley-Roman ist, aber mit Miss Marple daherkommt – ganz so, als wäre Mrs Christie noch am Leben und hätte diesen Krimi geschrieben. Und ich habe mich nicht umsonst gefreut!

Zum Inhalt mag ich nichts verraten. Der Klappentext muss interessierten Lesenden genügen, um Feuer zu fangen.

Aber zum Stil möchte ich schon etwas sagen.

Dadurch, dass die einzelnen Kapitel jeweils einer bestimmten Akteurin oder einem bestimmten Akteur gewidmet sind – klar erkennbar schon an der Benennung –, erhält man als Lesender stets Einblicke in die Gedankenwelt der jeweiligen Person. Allerdings immer nur gerade so viel, dass das Miträtseln weiterhin Spaß macht. Denn zu viel darf natürlich auf keinen Fall verraten werden.

Ich gestehe: Ich hatte zahlreiche Verdächtige, die mir nach und nach abhandenkamen, weil sie selbst ihrem Mörder zum Opfer fielen. Und obwohl sich die Welt der möglichen Täter dadurch langsam, aber sicher ausdünnte, blieb das Ende überraschend. Denn die scharfsinnige und ausgesprochen unauffällige, dafür umso bessere Beobachterin Miss Marple lässt sich bei ihren Ermittlungen nicht ablenken – und kommt der Wahrheit unbeirrbar auf die Spur.

Das Buch ist eine würdige Nachfolge und ist sprachlich nicht 'altmodisch', auch wenn die Handlung 1950 spielt.

Für mich eine äußerst kurzweilig verfasste Hommage an Agatha Christie und ihre legendäre Ermittlerin.

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Eine Hommage!
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Kein 08/15-Buch!

Das Jahr der Wale,2 Audio-CD, 2 MP3 von Kelly Anderson

Das Buch ist kein „Reißer“ im herkömmlichen Sinne, ebenso wenig ein klassischer Liebesroman – und schon gar nicht oberflächlich oder nach einem beliebigen 08/15-Muster erzählt. Vielmehr ist es eine Geschichte, die nachhallt und zum Nachdenken anregt. Auch darüber, wie schnell und unerwartet ein Leben zu Ende sein kann.

Es hat mich daran erinnert, wieder mehr auf die eigene innere Stimme zu hören und bewusster wahrzunehmen, wie sehr wir uns von unserer Umgebung beeinflussen lassen. Warum folgen wir so oft den Empfehlungen und Vorstellungen anderer Menschen – Menschen, die es meist gut mit uns meinen oder zumindest glauben zu wissen, was für uns das Beste wäre – anstatt auf unser eigenes Herz zu hören?

Wir streben nach Glück, nach Geld, Anerkennung und gesellschaftlichem Ansehen und verlieren dabei nicht selten den Blick für uns selbst. Wir funktionieren, passen uns an und laufen einem vermeintlich erfüllten Leben hinterher, bis uns irgendwann die eigene Gesundheit einen Strich durch die Rechnung macht. Und vielleicht bleibt dann noch Zeit, innezuhalten, umzudenken und einen anderen Weg einzuschlagen.

Genau darin liegt für mich die besondere Qualität dieses Buches: Es lädt dazu ein, den gewohnten Trott zu unterbrechen, wieder auf die eigene Wahrnehmung zu vertrauen und die leisen inneren Stimmen nicht länger zu überhören. Es erinnert daran, die Natur und ihre Wirkung auf uns bewusster wahrzunehmen und den eigenen Empfindungen wieder Raum zu geben.

Ich fand „Das Jahr der Wale“ wunderbar – nicht, weil es eine leichte oder vordergründig spannende Geschichte erzählt, sondern weil es etwas in einem selbst in Bewegung bringt und noch lange über die letzte Seite hinaus nachwirkt.

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Der Preis der Sehnsucht nach dem schnellen Glück (Geld) ...

Die Villa von Markus Heitz

Doreen und ihre Tochter Marina sind ein unglückliches Duo, das nicht gut miteinander auskommt. Der Einzug in die sanierungsbedürftige Villa lenkt von ihren Basisproblemen ab, schafft aber neue. Durch die Ersteigerung wird das mit einer Vorgeschichte heftig belastete Haus zu einem Spiegel ihrer Wünsche und Ängste und weckt aber auch eine Macht, die die beiden Frauen nicht kontrollieren können.

Spannend! Denn wer entscheidet hier wirklich über ihre Leben – sie oder die Macht der Glückssträhne, die sie ergriffen hat? Die Verheißung von Erfolg, Anerkennung und Sicherheit entpuppt sich jedenfalls rasch als Trugbild, was die Beziehung der beiden zu zerreißen droht und jede Menge Menschenleben kostet.

Als also Doreen begreift, auf welchen Pakt sie und ihr Kind sich eingelassen haben, ist schon ziemlich viel Blut geflossen, wurden Beine gebrochen und Menschen zerfetzt. Auch fremde Menschen kommen zu Schaden, die eigentlich nichts mit der Villa zu tun haben, sondern einfach zu 'Kollateralschäden' werden.

Die Geschichte bleibt nahe an den beiden Protagonistinnen, schafft für mich jedoch keine Verbindung, die Charaktere bleiben mir zu flach. Dafür fesselt sie mit der Verlockung des schnellen Glücks, auch wenn dafür ein blutiger Preis zu zahlen ist.

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Keine leichte Kost, nichts für den schnellen Lesegenuss zwischendurch!

Feindbild Frau von Ingrid Brodnig

Keine leichte Kost, nichts für den schnellen Lesegenuss zwischendurch: Dieses Buch zeigt eindringlich, wie das Feindbild Frau gezielt kultiviert und gesellschaftlich verankert wird.

Für Frauen, die in der Öffentlichkeit stehen – Politikerinnen, Ärztinnen, Anwältinnen und viele andere –, gehören digitale Hetze, geschlechtsspezifischer Hass sowie verbale und reale Gewaltandrohungen längst zum Alltag.

Wer sich im Internet bewegt, stößt rasch auf Kommentare, die von Hass, Verachtung, Ignoranz, Spott und Gewaltfantasien geprägt sind. Nichts davon lässt sich mit einem achselzuckenden Verweis auf die Freiheit des Netzes entschuldigen. Nichts davon darf verharmlost oder schöngeredet werden.

Immer wieder frage ich mich, ob unsere Gesellschaft tatsächlich von so vielen Menschen geprägt ist, die verbal eskalieren, Gewalt androhen oder sogar Freude daran empfinden, andere einzuschüchtern. Liegt diese Enthemmung daran, dass sich Täter hinter Pseudonymen und der vermeintlichen Anonymität des Internets verstecken können? Oder erleben wir gerade eine Entwicklung, die zur neuen Normalität werden soll – und an die sich Frauen gefälligst gewöhnen sollen? Doch kann und darf man sich an Hass gewöhnen?

Besonders erschreckend ist, dass diejenigen, die Frauen mit Hass, Drohungen und Einschüchterungen überziehen, oftmals kaum Konsequenzen zu befürchten haben. Gesetzliche Lücken und unzureichende Durchsetzung bestehender Regelungen begünstigen diese Straflosigkeit. Dabei gäbe es durchaus Möglichkeiten, wirksamer gegen die überwiegend männlichen Täter vorzugehen.

Gleichzeitig zeigt das Buch auf, welche Strategien der Gegenwehr Betroffenen zur Verfügung stehen und wie Zivilgesellschaft und Politik reagieren können.

Gewalt im Netz bedroht die Demokratie. Hass ist keine Meinung, und Gewalt hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.

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Einem Serienmörder auf der Spur?

Ein guter Blick fürs Böse von Elizabeth Arnott

Margot, Beverley und Elsie könnten kaum unterschiedlicher sein, und doch verbindet sie ein außergewöhnliches Schicksal: Ihre Männer sind – oder waren – Serienmörder, ohne dass die Frauen auch nur den geringsten Verdacht hegten. Trotz ihrer Unwissenheit und Unschuld werden sie also von ihrem Umfeld gemieden und zu Unrecht als Komplizinnen abgestempelt.

Das sorgt klarerweise für Schuldgefühle, aber gerade jetzt, wo wieder ein Serienmörder sein Unwesen zu treiben scheint, hoffen sie aus ihren schlechten Erfahrungen zu profitieren. Um potenzielle Opfer zu schützen, … denn irgendwo, davon sind sie überzeugt, muss sich eine Spur finden lassen.

Schon bald wird ihnen jedoch bewusst, dass die Zeit für weibliche Detektivarbeit noch nicht gekommen ist. Ihre Hinweise werden belächelt, ihre Stimmen überhört, ihr Engagement herabgewürdigt. Die unbeschwerte, kalifornischen Atmosphäre entwickelt sich zunehmend zu einer dichten, spannungsgeladenen Handlung.

Ich hatte keine Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, denn das Buch ist fesselnd und lässt einem sehr gut an den Gedankengängen der Frauen teilhaben.
Mit dem Täter hatte ich gerechnet, was vermutlich an jahrelanger Krimierfahrung liegt, dem Leseerlebnis aber keinen Abbruch tat.

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Ein intensives Leseerlebnis, das Geschichte greifbar macht und emotional berührt

Schwesternland von Katharina Fuchs

Der Roman ist eine bewegende und spannende Mischung aus Familiengeschichte, Zeitreise und Selbstfindung.

Im Mittelpunkt steht Antonia, die bei einem Familientreffen anlässlich des 100. Geburtstags ihrer Großmutter nicht nur mit Spannungen innerhalb der Familie konfrontiert wird, sondern auch durch ein Ahnengutachten beginnt, sich intensiv mit ihrer Herkunft auseinanderzusetzen.

Dabei entdeckt sie eine besondere Fähigkeit, die es ihr ermöglicht, in die Vergangenheit zu blicken und Geschichte ihrer Ahnin unmittelbar zu erleben.

Gekonnt werden zwei Zeitebenen – Gegenwart und Vergangenheit – verknüpft, was für eine lebendige, eindringliche Darstellung historischer Ereignisse sorgt. Die Härte des 17. Jahrhunderts Hugenotten gegenüber, ihrem Glauben wird herausgearbeitet. Die starken weiblichen Protagonistinnen tragen zentrale Botschaften wie Toleranz, Gleichberechtigung und zwischenmenschliches Verständnis in ihre Welten.

Wie gerne hätte ich noch weitergelesen (nach 478 Seiten ???? war aber Schluss), denn die historische Jeanne Beauvais hat es mir angetan.

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