Kunden em pfehlungen
Rezensionen von DoraLupin:
Mitreißender Pageturner
Die Todesfalle - Ein Fall für Skalla und Krampe von Volker Gerling
Ich liebe gut geschriebene und mitreißende Thriller. Deshalb war ich schon gleich sehr gespannt auf das Buch, als ich das Cover gesehen habe und den Klappentext gelesen habe. Und was soll ich sagen? Ich wurde richtig gut von dem Roman unterhalten. Es hat mich von Anfang bis zum Ende mitgerissen.
Inhaltlich dreht sich die Geschichte um die Investigativjournalistin Rachel Skalla, diese arbeitet an einem Artikel über illegale Medikamententests, als sie Mark Kreutzer kennenlernt.
Mark kann ihr die richtigen Türen für die Story öffnen. Um sich dafür bei ihm zu bedanken, will Rachel Mark dabei helfen, einen mysteriösen Fall aufzuklären, der ihn bis heute belastet. Marks Vater sitzt im Gefängnis. Er soll auf grausame Weise eine Prostituierte ermordet haben, beteuert aber bis heute seine Unschuld. Bei ihren Recherchen entdeckt Rachel sieben weitere Fälle, die dem von Marks Vater gleichen. Alle vermeintlichen Täter waren betrunken und wachten neben ermordeten Prostituierten in einem Hotelzimmer auf. Nur ein Zufall? Oder handelt es sich um das Werk eines raffinierten Serienmörders? Mit Hilfe des Hamburger Fallanalytikers Daniel Krampe begeben Rachel und Mark sich auf die Suche nach der Wahrheit – und geraten dabei selbst ins Visier des gnadenlosen Killers!
In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei locker-leicht ohne viel Geschnörkel, bildlich und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Zudem helfen die kurzen Kapitel dabei die Spannung noch zu erhöhen und immer weiter lesen zu wollen, deshalb hatte ich das Buch auch in wenigen Tagen verschlungen!
Das Buch wird aus Sicht von verschiedenen Personen geschrieben, Mark Kreuzer, Rachel Skalla und andere Ermittler, aber auch der Täter kommen zu Wort und das macht es sehr unterhaltsam und abwechslungsreich zu lesen. Der ganze Thriller ist sehr besonders, der Beginn mit dem Kriminalfall in Indien aber dann später auch die eigentlichen Morde und wie alles weitergeht. Es gibt nicht sehr viele Wendungen, aber dennoch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und das ist ja letztlich das Wichtigste.
Zusammengefasst ist „Die Todesfalle“ ein mitreißender Pageturner, den ich in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe. Von mir erhält das Buch deshalb auch gute 4,5 von 5 Sternen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:
Ein Meisterstück
Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser
Vea Kaiser hat es schon wieder geschafft, mich zutiefst zu beeindrucken. Eine rasante, interessante Story. Perfekt erzählt. Ein durch und durch österreichisches/wienerisches Buch. Spannend vom ersten bis zum letzten Satz.
Unbedingt lesen!
Rezensionen von reimon:
Rasante Alltagsgaunerei
Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser
Diesen Roman habe ich sehnsüchtig erwartet, da ich alle Bücher von Vea Kaiser genossen habe. Diesmal orientiert sie sich an einer wahren Geschichte, die sie fantasievoll und „frei erfunden“ erzählt.
Hauptfigur ist die junge Angelika Moser, die mit Leidenschaft ihrem Beruf in der Buchhaltung des Grandhotel Frohner nachgeht.
In ihrer Freizeit hängt sie mit KollegInnen im U4 ab und ist auch häufig in „Tschocherln“ zu finden. Zu ihrer Mutter, einer Hausmeisterin im Gemeindebau hat sie ein eher schwieriges Verhältnis, den Vater nennt ihr die Mutter nie.
Von einem erfolglosen Musiker wird sie schwanger. Er entpuppt sich als Niete, bleibt ihr aber stets freundschaftlich verbunden. Für ihren Sohn tut Angelika alles. Sie ist nicht nur eine ausgezeichnete Buchhalterin und wird schließlich zur ersten weiblichen Abteilungsleiterin im Hotel, sondern sorgt für ihren Chef auch immer wieder dafür, dass Ausgaben verschleiert werden. Dabei fällt ihr auf, dass falsche Abrechnungen von den Kolleginnen immer durchgewunken werden. Als sie, auch durch Ausgaben für ihr Kind bedingt, selber in Geldnot gerät, nützt sie das im eigenen Interesse - und veruntreut schließlich insgesamt etliche Millionen.
Die „Täterin“ ist einem da schon so sympathisch und ans Herz gewachsen, dass man Mitgefühl für ihr Handeln empfindet.
Nach ihrer Verurteilung muss sie ins Gefängnis. Das kann sie aber überraschend schnell wieder verlassen. Vermutlich hat ihr Sohn dafür gesorgt, dass sie ihre Schulden zurückzahlen konnte. Beide sind am Schluss unauffindbar.
Es ist schwierig, den Roman aus den Händen zu legen. Die Geschichte könnte gern noch weitergehen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:
Dieses Buch hat mich umgehauen!
Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104 von Susanne Abel
Die Geschichte umreißt das Leben von Margarethe und Hardy. Von der Nachkriegszeit bis heute. Beschreibt deren Leben im Kinderheim, ihr Aufwachsen und ihr Erwachsenenleben bis ins hohe Alter. Anhand dieser packenden Geschichte werden die Missstände in den Heimen beschrieben. Welche Traumata dadurch entstehen können und wie sie einen das ganze Leben hindurch begleiten.
Wie Probleme auf Kinder und Kindeskinder unbewusst übertragen werden.
Ein Buch, das mich emotional umgeworfen hat. Tieftraurig. Zugleich so spannend erzählt, dass ich unmöglich auf hören konnte zu lesen.
Unbedingt lesen! Diese Autorin ist für mich eine große Bereicherung.
Rezensionen von reimon:
Rasante Alltagsgaunerei
Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser
Diesen Roman habe ich sehnsüchtig erwartet, da ich alle Bücher von Vea Kaiser genossen habe. Diesmal orientiert sie sich an einer wahren Geschichte, die sie fantasievoll und „frei erfunden“ erzählt.
Hauptfigur ist die junge Angelika Moser, die mit Leidenschaft ihrem Beruf in der Buchhaltung des Grandhotel Frohner nachgeht.
In ihrer Freizeit hängt sie mit KollegInnen im U4 ab und ist auch häufig in „Tschocherln“ zu finden. Zu ihrer Mutter, einer Hausmeisterin im Gemeindebau hat sie ein eher schwieriges Verhältnis, den Vater nennt ihr die Mutter nie.
Von einem erfolglosen Musiker wird sie schwanger. Er entpuppt sich als Niete, bleibt ihr aber stets freundschaftlich verbunden. Für ihren Sohn tut Angelika alles. Sie ist nicht nur eine ausgezeichnete Buchhalterin und wird schließlich zur ersten weiblichen Abteilungsleiterin im Hotel, sondern sorgt für ihren Chef auch immer wieder dafür, dass Ausgaben verschleiert werden. Dabei fällt ihr auf, dass falsche Abrechnungen von den Kolleginnen immer durchgewunken werden. Als sie, auch durch Ausgaben für ihr Kind bedingt, selber in Geldnot gerät, nützt sie das im eigenen Interesse - und veruntreut schließlich insgesamt etliche Millionen.
Die „Täterin“ ist einem da schon so sympathisch und ans Herz gewachsen, dass man Mitgefühl für ihr Handeln empfindet.
Nach ihrer Verurteilung muss sie ins Gefängnis. Das kann sie aber überraschend schnell wieder verlassen. Vermutlich hat ihr Sohn dafür gesorgt, dass sie ihre Schulden zurückzahlen konnte. Beide sind am Schluss unauffindbar.
Es ist schwierig, den Roman aus den Händen zu legen. Die Geschichte könnte gern noch weitergehen.
Rezensionen von liesmal:
Fabelhaft erzählt
Ehrenwerte Affen von Michael Köhlmeier
„Ehrenwerte Affen“ ist eine von 17 Erzählungen, die in diesem Buch von Michael Köhlmeier zu finden sind. Bisher hatte ich nur einige seiner Romane gelesen. Mit den „Märchen und Sagen von Mensch und Tier“, wie es im Untertitel heißt, hat er mein Leseherz aber ebenso erfreut. Ich mag Köhlmeiers Schreibstil, der mir auch in diesem Buch begegnet.
Einige der Geschichten waren mir bisher unbekannt, andere habe ich wiedererkannt.
Sehr gut hat mir seine Version des „Gilgamesch“ gefallen. Darüber habe ich mich vor allem so gefreut, weil ich das Gilgamesch-Epos überhaupt erst vor kurzem – wenn auch nur in einer Kurzfassung – kennengelernt habe.
Doch auch die anderen Erzählungen haben mich überrascht, mehr oder weniger begeistert und vor allem zum Nachdenken angeregt. So zeigt mir „Der wunderliche Raub der Königskrone“, dass gut geplant schon halb gewonnen ist.
Besonders berührt hat mich „Maulauf“, macht die Geschichte doch deutlich, dass man besser mit dem zufrieden sein sollte, was man hat. Manchmal merkt man erst nach dem Verlust, welchen Reichtum man besessen hat.
Ich habe das Buch nicht am Stück durchgelesen, sondern ich habe es genossen, immer mal wieder eine der Geschichten zu lesen und mir dann auch die Zeit zu nehmen, um über das Gelesene nachzudenken und es zu verarbeiten. Einige der Erzählungen eignen sich auch gut zum Vorlesen und bieten reichlich Gelegenheit zum Meinungsaustausch. Von mir gibt es eine volle Leseempfehlung.
Rezensionen von Marw76:
Cosy-Crime vom Feinsten
Aurelia und die Jagd nach dem Glück von Beate Maly
Cover: Das Cover ist schön winterlich und stimmt schon super auf die kalte Jahreszeit und auf die Stadt Wien ein. Ausserdem sieht man schon am Cover direkt, dass dieser Cosy- Crime in eine historische Handlung hineinführt. Mir hat das Cover richtig gut gefallen und es passt gut zur Geschichte.
Inhalt: Januar 1872, Ballsaison in Wien: keine gute Zeit für junge Gräfinnen, die sich nicht verheiraten lassen wollen.
Der Rest der Stadt ist im Glücksrausch, Lose sind die Vergnügung der Stunde. Freiherr von Sothen hat mit dem Verkauf von Lotterielosen sein Geschäft gemacht und viele Leute arm. In Glanz und Gloria lebt er in einem Schlösschen am Cobenzl – bis er erschossen wird. Pech für den gierigen Freiherrn, Glück für Oberinspektor Janek Pokorny, denn wenn ein Mord in bester Gesellschaft geschieht, ist die junge Gräfin Aurelia von Kolowitz nicht weit. Doch die adelige Hobbykriminalistin hat andere Sorgen: Ihr Verleger will ihre Karikaturen nicht mehr drucken, ihr Vater will sie an einen Süßwarenfabrikanten verheiraten, und Janek, der sie nach ihrem letzten Fall ins Theater einladen wollte, hat sich nie wieder gemeldet. Wie immer machen die Männer um Aurelia herum also nichts als Ärger. Doch dann tritt die Witwe des Freiherrn auf den Plan – und die stellt was Habgier und Niedertracht betrifft noch so manchen Mann in den Schatten.
Meine Meinung: Ich lese immer mal wieder gerne Cosy-Crime und da ich die Autorin bereits von anderen historischen Romanen kenne, und diese sehr unterhaltam gefunden habe, wollte ich mir auch dieses Buch von ihr unbedingt näher ansehen. Ich hatte auch tolle Lesestunden mit dieser Geschichte und kann das Buch deshalb nur empfehlen. Der Schreibstil war von Beginn an sehr locker und leicht zu lesen, ich hatte Wien zur Zeit von 1872 sehr schön vor Augen und bin richtig in die vergangene Zeit eingetaucht. Die Seiten sind deshalb auch nur so dahingeflogen und es hat sich ein schöner Lesefluss ergeben. Da die Geschichte aus Sicht von beiden Protagonisten erzählt wird, ist die Handlung dadurch noch abwechslungsreicher und ausserdem kann man die Gedanken- und Gefühlswelt von beiden noch besser nachvollziehen. Sowohl Aurelia als auch Janek sind authentisch beschrieben und sehr sympathisch, gerne habe ich mit ihnen mitgefiebert und mitgerätselt. Der Roman handelt sowohl vom privaten Leben der Ermittler und auch von dem spannenden Kriminalfall, für mich war das die perfekte Lösung die mir sehr gefallen hat. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Bücher mit den beiden Protagonisten und weiteren spannenden Krimis und gebe gerne eine Leseempfehlung.
Rezensionen von reimon:
Rasante Alltagsgaunerei
Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser
Diesen Roman habe ich sehnsüchtig erwartet, da ich alle Bücher von Vea Kaiser genossen habe. Diesmal orientiert sie sich an einer wahren Geschichte, die sie fantasievoll und „frei erfunden“ erzählt.
Hauptfigur ist die junge Angelika Moser, die mit Leidenschaft ihrem Beruf in der Buchhaltung des Grandhotel Frohner nachgeht.
In ihrer Freizeit hängt sie mit KollegInnen im U4 ab und ist auch häufig in „Tschocherln“ zu finden. Zu ihrer Mutter, einer Hausmeisterin im Gemeindebau hat sie ein eher schwieriges Verhältnis, den Vater nennt ihr die Mutter nie.
Von einem erfolglosen Musiker wird sie schwanger. Er entpuppt sich als Niete, bleibt ihr aber stets freundschaftlich verbunden. Für ihren Sohn tut Angelika alles. Sie ist nicht nur eine ausgezeichnete Buchhalterin und wird schließlich zur ersten weiblichen Abteilungsleiterin im Hotel, sondern sorgt für ihren Chef auch immer wieder dafür, dass Ausgaben verschleiert werden. Dabei fällt ihr auf, dass falsche Abrechnungen von den Kolleginnen immer durchgewunken werden. Als sie, auch durch Ausgaben für ihr Kind bedingt, selber in Geldnot gerät, nützt sie das im eigenen Interesse - und veruntreut schließlich insgesamt etliche Millionen.
Die „Täterin“ ist einem da schon so sympathisch und ans Herz gewachsen, dass man Mitgefühl für ihr Handeln empfindet.
Nach ihrer Verurteilung muss sie ins Gefängnis. Das kann sie aber überraschend schnell wieder verlassen. Vermutlich hat ihr Sohn dafür gesorgt, dass sie ihre Schulden zurückzahlen konnte. Beide sind am Schluss unauffindbar.
Es ist schwierig, den Roman aus den Händen zu legen. Die Geschichte könnte gern noch weitergehen.
Rezensionen von rewareni:
Wut und Hass
Darknet-Alpträume von Günter Schaden
Für Polizeikommissarin Becca ist nach langer Zeit als Undercover Agentin im Cybercrime Milieu der Moment da, wo ihre Kollegen zuschlagen werden und sie alles dafür vorbereitet hat. Dass es ein nicht ungefährlicher Einsatz ist wird schon allen klar, als sich die Täter nicht kampflos ergeben und es zu so mancher Situation kommt, wo es um Leben und Tod geht.
Obwohl der Einsatz scheinbar erfolgreich verlaufen ist stellt sich die Frage, ob es nicht doch noch irgendwo Hintermänner gibt, die im Darknet ihr Unwesen treiben. Als Becca im Spital auf einen der Täter trifft flammt etwas aus ihrer Vergangenheit auf und lässt alte Wunden wieder aufreißen.
,, Darknet- Alpträume“ ist ein Episoden Thriller rund um die taffe und knall harte Becca, wo der Autor Günter Schaden mit dem 23. Juli 2024 beginnt und den Leser ein paar Stunden auf eine gefährliche und brutale Reise mit der Polizeikommissarin mit nimmt.
Da ich auf diese Art Roman nicht gefasst war, hat es mich gewundert, dass man eigentlich nur zwei Handlungsstränge präsentiert bekommt und nicht mehr. Da man ja nur ein paar Stunden mit Becca verbringen kann, macht es natürlich Sinn. Der erste Teil ist mehr technisch behaftet, wo man interessante Einblicke in die Welt des Darknets bekommt und wie die Spezialeinheit Becca geschickt in dieses Milieu eingeschleust hat. Becca geht dabei sowohl an ihre physischen als auch psychischen Grenzen, wo man das Gefühl hat, dass sie wie ein Uhrwerk funktioniert und nur rational und nie emotional handelt.
Sie ist eine schwierige Person, wo es nicht leicht ist einen Zugang zu ihr zu finden. Nach dem Einsatz begleitet man sie ins Spital, wo sie auf die nette Krankenpflegerin Beate trifft, die einiges mit ihr durch machen muss. Dabei erkennt man, dass Becca oft nur andere ausnützt um an ihr Ziel zu kommen.
Bei ihren Erlebnissen fragt man sich immer wieder, ob sie eine Überfrau ist, die trotz Schmerzen, Erschöpfung und Zeitdruck bis über ihre Grenzen gehen kann.
Es ist ein rasanter und schneller Thriller, wo man manchmal das Gefühl bekommen kann, dass man mit der Handlung nicht mehr ganz mit kommt. Wahrscheinlich soll in der Kürze des Romans viel hinein gepackt werden.
Wirklich viel über Beccas Leben erfährt man nicht und so ist das offene Ende auch ein Hinweis darauf, dass man wohl im nächsten Band mehr aus ihrer Vergangenheit erfährt.
Rezensionen von Cellissima:
DAS Lesehighlight 2025!
Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel von Skye McKenna
Cassandra Morgans Mutter verschwand vor sieben Jahren. Sie musste damals nach Faerie reisen, um etwas zu erledigen - doch sie kehrte niemals zurück. Cassandra ließ sie in einem Internat zurück. Als Cassandras Mutter nach sieben Jahren offiziell für tot erklärt wird und das Internat kein Geld mehr bekommt, muss sie es verlassen.
Sie wohnt fortan bei ihrer Tante in Hartwood Hall. Und dieser Umzug verändert erneut alles für Cassandra: sie erfährt, dass die Morgans ein altehrwürdiges Hexengeschlecht sind; dass ihre Tante eine sogenannte Haghexe ist - die mächtigste Hexe Englands, die das Dorf und ganz England vor dem Hag und dem, was dahinter liegt, beschützt. Der Hag ist der älteste und größte Wald in ganz England. Der Hag bildet auch die Grenze zwischen England und Faerie. Wenn man ihn durchquert, gelangt man nach Faerie. Doch das Böse kommt aus Faerie, und so muss man sich vom Hag fernhalten, denn kaum jemand kommt wieder heraus, wenn er den Hag erst betreten hat ...
So ist die wichtigste Regel, an die Cassandra sich zu halten hat, die, dass sie den Hag niemals alleine betreten darf.
Cassandra weiß nicht, was mit ihrer Mutter geschah, aber sie spürt, dass sie noch lebt; dass sie sich in Faerie befindet, und dass sie durch den Hag und nach Faerie muss, um ihre Mutter zu finden.
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Schon das wunderschöne Cover hat dazu geführt, dass wir uns in dieses Buch verliebt haben. Der Klappentext klang so gut, dass wir es unbedingt lesen wollten - und wir wurden nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil!
Der Inhalt ist genauso wunderschön wie das Cover.
Die Kinder, die das Buch vor mir gelesen haben, waren absolut begeistert - und auch ich als Erwachsene habe diesen ersten Band geliebt und beschlossen, dass ich die komplette Reihe lesen möchte.
Es ist natürlich perfekt für die Zielgruppe, zum Vorlesen oder Selberlesen; aber auch Erwachsene haben definitiv ihre Freude daran. Die Länge der Kapitel ist für Kinder ideal, um bspw. abends vor dem Einschlafen noch etwas zu lesen.
Jede einzelne Seite ist schön und liebevoll illustriert.
McKennas Stil ist wundervoll, lässt sich sehr gut lesen, ist so bildhaft und extrem atmosphärisch!
Cassandra ist eine Protagonistin, die die Zielgruppe lieben wird. Überhaupt sind alle Figuren so gelungen! Viele davon, etwa die Haushälterin oder Kater Montague, schließt man sofort ins Herz.
Dieses Mädchen, diese Hexenfamilie, Hartwood Hall, der Hag ... ziehen einen sofort in ihren Bann.
Es ist eine Geschichte, so magisch, schön und spannend, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann, weil man diese Welt nicht mehr verlassen möchte und auch unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.
Das Buch passt perfekt in den Herbst bzw. jetzt in die Zeit um Halloween, doch bekommen die Kinder dabei nie Angst, da alles absolut alters- und zielgruppengerecht ist. Ich würde es sogar als regelrechte Wohlfühlgeschichte (für jedes Alter) bezeichnen.
Es gibt so viele wundervolle Schauplätze, und McKenna besticht durch ihre Kreativität und Ideen und Schöpfungen, die man so noch nicht gelesen hat.
Hier und da fühlten wir uns ganz leicht an Harry Potter erinnert, durch die Hexen, die Zauberhüte, die Prüfungen, Cassandras Tante, das Fliegen auf dem Besen usw. -aber das im positiven Sinne! Cassandra Morgan ist nie auch nur ansatzweise ein Abklatsch, da die Autorin wie gesagt so viele eigene, ganz neue und wundervolle Ideen und Wesen hat und einführt.
Das Ende ist offener als von uns erwartet bzw. die Geschichte ist am Ende dieses Auftaktbandes noch nicht so weit fortgeschritten wie erwartet - Cassandras Mutter wurde noch nicht gefunden, ja, Cassandra hat sich für unseren Geschmack noch nicht mal so richtig auf die Reise und die Suche nach ihr gemacht (erst mal muss sie ja Dinge lernen und eine richtige Hexe werden, denn nur mit dem notwendigen Wissen und den notwendigen Fähigkeiten kann sie sich durch den Hag und nach Faerie wagen ...). Stört uns diesmal aber überhaupt nicht, da dieser erste Band so toll und die ganze Vorgeschichte notwendig war, der zweite Band zudem schon im März 2026 erscheint und die Reihe auf fünf Bände angelegt ist, die im englischen Original schon weitestgehend erschienen sind.
Wir sind absolut begeistert - das war für uns DAS Lesehighlight in diesem Jahr und wird kaum noch zu übertreffen sein.
Das ist ziemlich sicher eine Reihe, die man unbedingt im Regal stehen haben möchte und immer wieder lesen möchte und wird. Wir sind sehr froh, dass wir sie entdeckt haben.
Unbedingte Leseempfehlung für alle, die England, Hexen, Magie lieben, Harry Potter mögen, eine herrlich atmosphärische, bezaubernde und altersgerechte Geschichte suchen und einfach ein paar richtig tolle Lesestunden haben wollen.
Die Zielgruppe wird dieses Buch und diese Reihe sowieso lieben - aber auch Erwachsene werden Cassandra Morgan lieben.
Unbedingt lesen!








