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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von v_im_wunderland:

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genau mein Humor

Prince of Germany von Jordan Prince

Das cover des buches finde ich sehr gut und es passt aus super zu dem inhalt. Denn man sieht auf dem cover direkt den Autor. Das Buch handelt von seinem leben in amerika, aber vor allem natürlich, von seinem leben in Deutschland, und zwar genau gesagt in München. Der autor nimmt uns mit auf seine spannende reise, von amerika nach Deutschland und natürlich, redet er in dem Buch ganz frei, und vor allem sehr witzig über alle Herausforderungen, die er in der deutschen und neuen kultur erlebt hat.

Das ist da viele unterschiede gibt, kann man sich sicherlich direkt vorstellen. Und es ist einfach nur witzig, dies alles aus seiner perspektive zu lesen und mitzuerleben. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, da ich ihn bereits vorher schon kann da, von seinen videos und ich habe mich sehr gut abgeholt gefühlt in diesem Buch. Ich kann es allen fans und die es noch werden wollen empfehlen.

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genau mein Humor

Rezensionen von S.:

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Aus Mississippi nach Bayern

Prince of Germany von Jordan Prince

Jordan Prince (mir bis dato völlig unbekannt) erzählt unterhaltsam, wie er Deutschland erlebt. Verwundert, offen, ironisch, überwiegend wohlwollend. Der Blick auf Verhaltensweisen, Sitten und Besonderheiten in dem für ihn fremden Land lässt den Leser selbst einiges hinterfragen oder bewusst zur Kenntnis nehmen.

Dass Prince als Comedian Bühnenerfolge feiert, verwundert nicht. Seine Witze beruhen auf präziser Beobachtung und treffsicheren Pointen. Manche werden durch mehrmalige Wiederholungen aber nicht besser.
Nicht alles, was Prince offenbart, will ich wissen, er überspitzt mitunter stark.
Die Idee anderer Leser, beide Sprachen auf einer Doppelseite gegenüber zu stellen anstatt hintereinander zu drucken, gefällt mir und wäre vorteilhaft, um eigene Sprachkenntnisse zu erweitern.
Originell, ein wenig boshaft, in Maßen unterhaltsam - schnell gelesen, gute Unterwegs-Lektüre.

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Aus Mississippi nach Bayern

Rezensionen von clematis:

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Was wäre, wenn ...

Lebensbande von Mechtild Borrmann

Der Brief eines Unbekannten bewegt eine alte, verwitwete Frau dazu, ihre Geschichte niederzuschreiben, und so sitzt sie im Herbst 1993 mit Labradormischling Pepe am Küchentisch, wo sie über ihr kompliziertes Leben nachsinnt und Erinnerungen zu Papier bringt, die sie längst verdrängen und vergessen wollte.

Basierend auf Berichten von Zeitzeuginnen hat Mechtild Borrmann diesen ergreifenden Roman verfasst, wobei sie überwiegend die Zeit zwischen 1931 und 1954 thematisiert. Drei unterschiedliche Frauen aus Deutschland treffen im Laufe der Jahre aufeinander, schließen Freundschaft, bestärken einander in schwierigen Zeiten. Während die alte Dame im Präsens betrachtet wird, verschwimmen deren Aufzeichnungen immer wieder mit Lenes Geschichte ab dem September 1931. Das Wechselspiel zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Schriftstück ist bestens gelungen, sodass man als Leser ab der ersten Zeile von den Geschehnissen gefesselt ist, welche der Zeit entsprechend traurig und dramatisch sind. Da ist Lene, die um ihren Sohn bangt, weil er als schwachsinnig eingestuft wird, sie trifft auf die Krankenschwester Nora, welche in einer Kinderstation arbeitet und diese wiederum begegnet beim Einsatz im Feldlazarett Lotte und teilt mit ihr unvorstellbare Momente.

Mit ruhigen Worten, die wohl gerade deshalb so oft unter die Haut gehen, erzählt die Autorin von Freundschaften und unmöglicher Liebe, von Mut und Dankbarkeit, von Lügen, die lebensrettend sind und von Gedanken, was wäre, wenn man das eine oder andere Mal eine andere Entscheidung getroffen hätte. Erschütternde Szenen erinnern daran, dass all das tatsächlich einmal geschehen ist, wobei immer wieder unterschiedliche Blickwinkel eingenommen werden, nicht in richtig oder falsch eingeteilt wird und keinerlei Wertung erfolgt, denn wie immer gibt es nicht nur schwarz oder weiß, sondern eine Vielfalt, welche dazwischen liegt und die Realität so deutlich widerspiegelt. Berührende Schicksale lassen den Leser den Atem anhalten, nicht allgemeine Kriegsschauplätze, sondern ganz individuelle Herausforderungen für die drei Hauptfiguren stehen im Mittelpunkt.

Eine perfekt passende Rahmenhandlung umspannt diese großartige Geschichte, welche mehrere Jahrzehnte umfasst, beeindruckende Figuren stehen für Personen, die Ähnliches erlebt haben. Wie schon im Roman „Feldpost“ hat Mechtild Borrmann auch diesmal die Zeit rund um den Zweiten Weltkrieg lebendig werden lassen, wobei sie die Realität mit glaubwürdigen fiktiven Ereignissen bestens vereint. Nachdenklich gestimmt spreche ich eine Leseempfehlung aus vollstem Herzen aus.

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Was wäre, wenn ...

Rezensionen von inya:

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sehr gut

Ins hohe Gras von Trevor Noah

Mich hat das cover des buches sehr angesprochen da es auch schon wie ein kinderbuch gestaltet ist von dem cover her. Mir war jedoch bewusst, dass dieses Buch sich auch an Erwachsene richtet. Dieses Buch beinhaltet eine kleine geschichte von Emjung, der aus seinem. Sagen wir alltag in fliehen möchte und ich nicht mehr den regeln der erwachsenen unterziehen will.

Er begibt sich auf einen spannende reise und trifft dabei natürlich viele verschiedene personen und Situationen, in denen er sich denn zurecht finden muss. Am ende beschliesst er dann mit seinen Bären, dass er wieder zurückkehren möchte nach hause. Dieses Buch ist ein sehr kurzweiliges vergnügen und ein kleines Buch, welches freude bereitet. Es hat in meinen augen keinen sehr tiefen, philosophischen gedankenansatz oder ist weltverändernd, aber es ist schön gestaltet und man kann sich damit gut beschäftigen. Besonders positiv hervorheben möchte ich die wunderschöne Illustration in diesem Buch.

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sehr gut

Rezensionen von Lilli33:

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Mehr als eine traurige Geschichte

Da, wo ich dich sehen kann von Jasmin Schreiber

Mehr als eine traurige Geschichte

Inhalt:
Frank Kopmann drangsaliert seine junge Frau Emma psychisch und physisch - bis er sie eines Tages umbringt. Damit stürzt die ganze Welt der neunjährigen Tochter Maja in sich zusammen. Sie muss von Hamburg ins weit entfernte Glauberg zu Emmas Eltern ziehen, die sie kaum kennt.

Auch Majas Patentante, Emmas beste Freundin Liv, lebt dort in der Nähe. Die drei Erwachsenen bemühen sich um das traumatisierte Mädchen, kommen dabei aber mit ihrer eigenen Trauer und ihren Schuldgefühlen nicht wirklich klar.

Meine Meinung:
Wie gewohnt konnte mich Jasmin Schreiber auch mit ihrem neuesten Werk begeistern. Das schwere Thema liegt ihr persönlich am Herzen; das spürt man in jeder Zeile. Zunächst empfand ich den Schreibstil als relativ distanziert und war sehr froh darüber. Mich tiefer in die Geschichte hineinziehen zu lassen, wäre mir nicht gut bekommen, denke ich. Gegen Ende wird es doch noch sehr emotional, was an dieser Stelle dann aber auch gut ist. Eingestreute Zeitungsartikel, Gerichtsurteile und Ähnliches lassen den Roman sehr realistisch erscheinen.

Die Charaktere, vor allem Liv und Maja, aber auch Emma, die wir in Rückblenden näher kennenlernen, sind tiefgründig ausgearbeitet und offenbaren von Seite zu Seite immer mehr ihrer Facetten. Sowohl die Hauptfiguren wie auch die diversen Nebenfiguren wirken authentisch und realitätsnah. Als Astrophysikerin erzählt Liv Maja viel über die Sterne. Dies war durchaus auch für mich lehrreich.

In kurzen Kapiteln mit wechselnden Perspektiven (Liv, Maja, Brigitte, Per) begleiten wir die Hinterbliebenen in ihrer Trauer. Alle fühlen sich dabei auch irgendwie schuldig an Emmas Tod. Hätten sie ihn verhindern können, wenn sie an irgendeiner Stelle genauer hingeschaut, mehr nachgefragt, anders reagiert hätten? In drei schwarz hinterlegten Kapiteln, die eine alternative Realität aufzeigen, erfahren wir, was eventuell möglich gewesen wäre. Doch Brigittes Therapeutin bringt es auf den Punkt, wenn sie sagt:

»Wenn eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner ermordet wird, ist niemand schuld, Brigitte. Niemand außer dem Mann, der die Tat begeht.«

Die Autorin untermauert ihren literarischen Aufruf an die Gesellschaft, Femizide zu stoppen, mit Zahlen und Fakten. Für Betroffene und Angehörige sind im Anhang diverse Telefonnummern und Webseiten aufgeführt, wo man Hilfe bekommen kann.

Fazit:
Ein sehr berührender und bedrückender Roman, der stark an der leider grausamen Realität orientiert ist. Absolut lesenswert und wichtig!

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Mehr als eine traurige Geschichte

Rezensionen von Anilam:

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Wenn kleine Entscheidungen das ganze Leben verändern

Der Flügelschlag des Paarfalters von Andreas Rainer

Der Flügelschlag des Paarfalters von Andreas Rainer ist eine ruhige, nachdenkliche Geschichte, die einen nicht mit Action, sondern mit ihrer besonderen Stimmung überzeugt. Es geht um Entscheidungen, ums Zurückkommen, um verpasste Chancen – und darum, wie kleine Dinge das Leben verändern können.

Mir hat besonders gefallen, wie fein beobachtet alles beschrieben ist. Die Figuren wirken echt und Wien wird so lebendig dargestellt, dass man fast das Gefühl hat, selbst dort zu sein. Auch der Humor blitzt immer mal wieder durch, ohne dass es die eher nachdenkliche Grundstimmung stört.

Der Aufbau ist klar und ruhig, manchmal vielleicht etwas langsam, aber das passt irgendwie zur Geschichte. Das Ende ist offen und regt zum Nachdenken an – kein klassisches Happy End, sondern eher was zum Philosophieren.

Außerdem finde ich, dass das Cover richtig schön gestaltet ist – es passt perfekt zur stillen, poetischen Art des Buches.

Insgesamt ein schönes und leises Buch, das einen dazu bringt, über das eigene Leben und die vielen „Was wäre wenns“ nachzudenken. Für mich 4 Sterne – weil es berührt, auch ohne große Dramatik.

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Wenn kleine Entscheidungen das ganze Leben verändern

Rezensionen von Bücherfreundin:

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Wunderbares Buch der leisen Töne

Jetzt gerade ist alles gut von Stephan Schäfer

Nach seinem erfolgreichen Debütroman "25 letzte Sommer" erzählt Stephan Schäfer in "Jetzt gerade ist alles gut" die Geschichte eines etwa 50-jährigen Mannes, der nach einer Grenzerfahrung sein bisheriges Leben auf den Prüfstand stellt und beginnt, die schönen Momente seines Lebens zu sammeln.

 
Der namenlose Ich-Erzähler freut sich auf drei Wochen Sommerferien mit seiner Frau und den beiden Kindern am Meer. Als er dabei ist, das Gepäck ins Auto zu laden, befällt ihn ein plötzliches Unwohlsein. Innerhalb kurzer Zeit verschlechtert sich sein Zustand rapide. Ursache ist eine kleine Schnittwunde am rechten Mittelfinger, die er sich vor zwei Tagen zugezogen hat. Die Wunde hat sich entzündet und zu einer lebensbedrohlichen Sepsis geführt, der Protagonist wird noch in der Nacht notoperiert.
 
Drei Wochen später, der Ich-Erzähler muss weiterhin täglich zur Nachbehandlung ins Krankenhaus, trifft er in einem Literaturcafé zufällig Barbara, die ihm in der Nacht seiner Krankenhauseinweisung als Nachtschwester zur Seite gestanden hatte. Sie erzählt ihm von Patienten, die nach Grenzerfahrungen neue Perspektiven suchen und ein neues, ein anderes Leben führen. Zum Abschied schenkt sie ihm einen Gedichtband von Rainer Maria Rilke. Der Ich-Erzähler beginnt, das Leben mit anderen Augen zu sehen und beschließt, die schönen und kostbaren Momente des Lebens festzuhalten, sie zu sammeln. 
 
Die schöne Sprache und der wunderbare Erzählstil des Autors haben mich wie schon im Vorgängerbuch begeistert. Ich mochte die mit viel Wärme erzählten kleinen Episoden, in denen es um Erinnerungen und bedeutsame Begegnungen geht. Besonders berührend fand ich die Geschichte über das ungewöhnliche Treffen mit der Schwiegermutter, das Gespräch mit dem alten Herrn, dem nach dem Tod seiner Frau die Arbeit im Restaurant Kraft gibt, und die traurige Geschichte über den Geburtstag des verlorenen Freundes. Sehr gut gefallen haben mir auch die Episoden über den verliebten Patensohn, die Begegnung mit dem jungen Bäcker und die Auszeit auf der griechischen Insel. 
 
Ich habe das ruhig geschriebene Buch, in dem es um Liebe und Freundschaft geht und das, was im Leben wirklich wichtig ist, mit sehr viel Freude gelesen. Hervorheben möchte ich, dass - wie schon bei "25 letzte Sommer" - nicht nur der Schutzumschlag, sondern auch der Einband des Buches in wunderschönen Farben kunstvoll und liebevoll gestaltet ist.
 
Absolute Leseempfehlung für diesen besonderen, nachdenklich machenden Roman, der zum Innehalten einlädt! 

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Wunderbares Buch der leisen Töne

Rezensionen von Peachybookdreams :

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Nichts ist, wie es scheint

Blackspell von Celine Leonora

Blackspell ist das erste Buch von Celine Leonora. Die Autorin ist mir schon von Bookstagram bekannt, weshalb ich sehr neugierig auf die Geschichte war, und was soll ich sagen, dieses Debüt kann sich echt sehen lassen.

Normalerweise lasse ich die optische Gestaltung nicht in meine Rezension einfließen, aber ich muss einfach ein Lob an Celine aussprechen.

Der Einband unter dem Schutzumschlag sowie Vor- und Nachsatz wurden von der Autorin selbst gestaltet und sind einfach traumhaft schön. Aber nicht nur in puncto Kreativität konnte mich die Autorin begeistern, auch ihr Schreibstil ist für ein Debüt echt stark und hat schon nach kurzer Lesezeit gefesselt. 

Eden hat mir sehr gefallen, für manche könnte sie auf den ersten Blick kalt wirken, da ich Autistin bin, konnte ich ihr Verhalten aber oft sehr nachvollziehen.  Sie hat ein großes Herz für ihre Freunde, bei neuen Kontakten ist sie aber erstmal verschlossen. Körperliche Berührungen erträgt sie nur schwer, selbst bei Menschen, die sie gern hat. Da es mir da ähnlich geht, habe ich mich zu Eden schnell verbunden gefühlt. Auch die Verhältnisse zur Mutter und welche Auswirkungen ihr Zustand auf Eden hat, sind mir nah gegangen.

Wolf hat mich auch absolut begeistert. Auf eine sympathische Art und Weise frech und immer ein schiefes Grinsen im Gesicht, wie könnte man ihn nicht lieben? Eden und Wolf sind völlig gegensätzlich, aber genau deswegen haben die beiden perfekt harmoniert. Er bringt Humor und Leichtigkeit in die düstere Stimmung und schafft es sogar, dass Eden sich etwas öffnet. 

Das Worldbuilding fand ich richtig toll, das Magiesystem und besonders die verschiedenen Feiertage und Rituale in der Academy machten die Geschichte besonders. Der Alltag in der Academy zwischen den Feiertagen hätte aber meiner Meinung nach noch ein bisschen interessanter aufbauen können, auch die Gespräche unter den Schülern waren manchmal ein bisschen blass, aber das ist mein einziger Kritikpunkt.

Der Mörder Mystery Aspekt war spannend, und ich habe die ganze Zeit mit Eden mit gerätselt. Durch die verschiedenen Kräfte der Schüler und Edens Zweifel am eigenen Verstand war es nie ganz klar, was real oder eine Illusion ist, was das Ganze noch aufregender gemacht hat. Am besten sind der Autorin die Plot Twists gelungen, dazwischen hatte ich kurz das Gefühl zu wissen, wer der Täter ist, aber die Wendung habe ich so null kommen sehen und sorgte für einen Schockmoment , und ich bin super neugierig, wie es jetzt weitergehen wird.

Fazit: Ein großartiges Debüt, das mich neugierig auf die nächsten Bücher der Autorin macht. Mir haben die Protagonisten sehr gefallen, bei manchen Nebenfiguren wie Esra und Minerva hätte ich mir aber noch mehr Tiefe und Interaktionen gewünscht. Wer ein Buch mit krassen Wendungen sucht, ist hier genau richtig,denn wie soll ich bitte auf den nächsten Band warten, mit diesem Plot Twist.

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Nichts ist, wie es scheint

Rezensionen von youngreaders:

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Nett, aber nicht ganz überzeugend

Der Tag, an dem Barbara starb von Richard Hooton

Ich bin bei diesem Buch etwas zwiegespalten. Mir gefällt die Storyline ganz gut und ich glaube auch, dass das ganze wirklich Potenzial hat und trotzdem hat es mich nicht so richtig überzeugt. Margaret ist eine tolle Grandma mit Geheimnissen, aber vor allem mit immer größer werdenden Problemen bei ihrem Gedächtnis.

Das ganze Buch ist eigentlich aus Margarets Sicht geschrieben, aber immer als innerer Dialog mit ihrem verstorbenen Mann Arthur. Die Idee ist nicht schlecht, aber trotzdem auf die Dauer etwas anstrengend bzw. etwas zu sehr forciert. Auch Margarets Tochter ist ein etwas anstrengender Charakter - irgendwie auch überzogen und am Ende ist die Story für mich zu konstruiert. James, den Enkel, finde ich am Besten!
Dennoch lässt es sich gut lesen,. Es ist ein nettes Buch für Zwischendurch, wenn man gerade keinen anderen Cozy Crime zur Hand hat.

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Nett, aber nicht ganz überzeugend

Rezensionen von Nicole Koppandi:

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Ohne erhobenen Zeigefinger

Fleischeslust von Oesch Martin

Im Mittelpunkt dieser Graphic Novel steht der Metzger Ernst Merz und seine Frau Margit, die gemeinsam eine Metzgerei führen.

Beide sind im Pensionsalter, es findet sich jedoch keine geeignete Nachfolge für den Laden. Und dann hat sich auch viel verändert im Lauf seines Berufslebens: Biobauernhöfe halten ihre Schweine im Freien und verkaufen ab Hof; die Menschen aus dem Dorf kaufen in den Supermärkten, die Wurstzubereitung mit Pöckelsalz wird von den Konsument*innen hinterfragt.

All das ärgert den Metzger sehr. Die Ausländer*innen essen kein Schweinefleisch und die Einheimischen werden zu Vegetarier*innen. Kebab-Buden und ausländisches Fleisch stehen in Konkurrenz zum alten Metzgerhandwerk. Auch sind die Menschen nicht mehr bereit, für Fleisch ausreichend Geld auszugeben. Jede*r möchte ein billiges Schnitzerl oder Kebab. Das Metzgerhandwerk wird von niemanden mehr geschätzt. In den Nachrichten erfährt man ständig von den Regenwaldabholzungen, um Soja zu pflanzen, damit die Massentierhaltung ausreichend ernährt wird.

In der Nacht wird Erwin Merz immer wieder von Albträumen heimgesucht, die das Töten der Tiere zum Inhalt haben und auch tagsüber bei der Arbeit kommt ihm immer mehr in den Sinn, dass das Fleisch, dass er verkauft, vor kurzem noch ein lebendes Tier war. Er weiß eigentlich nur, welche Nummer es hatte, aber nicht, wie das Fell oder die Augen ausgesehen haben. Er stellt sich immer öfter moralische Fragen zum Fleischkonsum.

Anhand der Zeichnungen und Dialoge wird deutlich sichtbar, dass hier eine Generationenablöse stattfindet. Erwin Metzger und seine Frau sind noch vom alten Schlag. Keiner möchte die Metzgerei übernehmen – für die Räumlichkeiten würden sich schon Interessent*innen finden, jedoch handelt es sich dabei um Optikerläden und keine traditionellen Interessenten eines Metzgereibetriebs.

Diese Graphic Novel zeigt großartig am Beispiel des Metzgers Merz die unterschiedlichen Probleme rund um das Thema Fleisch.

Übrigens ist der Autor selbst Metzger und weiß, wovon er hier schreibt.

Ich habe diese Graphic Nocel mit größtem Vergnügen und Interesse gelesen und möchte sie wärmstens empfehlen. Es geht hier keinesfalls darum, die Leser*innen davon zu überzeugen, dass der Felsichkonsum aufhören muss, sondern darum, dass Ersatzprodukte wie Soja problematisch und Billigfleisch ein Problem sind, wiewohl es dazu Alternativen gibt, wie zB Biofleisch ab Hof.

Die Zeichnungen sind eindringlich und unterstreichen die Message dieses wichtigen Buches.

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Ohne erhobenen Zeigefinger