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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

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Leidenschaft, Erotik, absolutes Kopfkino

Unstillbare Triebe - Lust auf schamlose Sauereien | Erotische Geschichten von Rebecca Perkins

In diesen Geschichten von Rebecca Perkins lerne ich Anja kennen, die sich mit ihrer Freundin Sybille für Geld vergnügt; Blake, der sich nicht mit „Prinzessin“ Emy zufrieden gibt, sondern auch Königin Deborah begehrt; Hendrik, der sich, da seine Freundin gerade unterwegs ist, bei seiner schwangeren Cousine Yasmin abreagiert und weitere 7 heiße Mädels und Jungs, die ihren Trieben freien Lauf lassen.

Für mich war es ein weiteres Buch, das ich von Rebecca Perkins gelesen habe. Und auch diese 10 erotischen Geschichten von ihr haben mich überzeugt. Ich mag den sehr freizügigen, leidenschaftlichen Erzählstil bei dem es schnell prickelt; der kleine und große Geheimnisse preis gibt; der manchmal auch etwas anstößig wirkt und mit derbem Sprachgebrauch hier und da etwas unter die Gürtellinie geht. Mit ihren Geschichten knipst sie sofort mein Kopfkino an und das läuft richtig heiß. Meinen Geschmack hat sie mit ihren leidenschaftlichen, erotischen und abwechslungsreichen Geschichten trotzdem wieder gut getroffen.

Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte der Autorin als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.

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Leidenschaft, Erotik, absolutes Kopfkino

Rezensionen von Claudia H.:

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Nobody is perfect but mothers are heroes

8000 Arten, als Mutter zu versagen von Carolin Kebekus

Worum es geht:
Carolin Kebekus ist Mutter geworden und dabei in eine neue Welt eingetaucht. Und genau hieran lässt sie uns teilhaben.

Mein Fazit:
Carolin Kebekus teilt uns mit ihrem Witz und ihren ganz besonderen Charme völlig unverblümt mit, wie es ist schwanger und Mutter eines Babys zu sein.

Und genauso ist es auch. Frau bekommt, sobald sie schwanger ist, ungefragt unbrauchbare Tipps von Gott und aller Welt. Dabei lässt sich Frau unter Druck setzten und hat ständig das Gefühl, womöglich versagen zu können. Hiermit macht Carolin nun Schluss. Habt ihr eine schwangere Freundin oder eine, die gerade ein Baby bekommen hat? Dann schenkt ihr bitte keins dieser Bücher über Erziehungstipps pp., kauft ihr dieses Buch und sie wird sich sofort besser fühlen. Das Buch hat kurze Kapitel zu den unterschiedlichsten Themen und kann daher auch gut von gestressten Müttern gelesen werden. Ein Kapitel mal so zwischendurch schafft man sehr gut. Außerdem hat man dann auch mal wieder was zu lachen. Dabei habe ich sogar auch noch neue Sachen erfahren, davon hatte ich noch nie was gehört. Das Buch ist nicht nur sehr witzig, sondern auch sehr interessant und nicht nur etwas für werdenden Mütter. Als ich eine frische Mutter war, hätte ich liebend gerne so ein Buch gehabt.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.

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Nobody is perfect but mothers are heroes

Rezensionen von Nicole (Abby1810):

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Hilfreich mit tollen Impulsen und Bildern

Das Bibellesebuch zu Prediger von Simon Wiebe

Ich mag Hilfsmaterial zum meinem Bibelstudium sehr gerne. Die Bibel zu lesen hilft mir, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Es gibt allerdings Kapitel in der Bibel, die etwas komplizierter sind als andere. Und genau dafür eignen sich die Bibellesebücher von wortweise.

Dieses Lesebuch zu Prediger hat mir wunderbar gefallen.

Es lässt sich logisch verstehen, gibt zusätzliche Impulse, und die Bilder dazu sind auch hilfreich und schön anzusehen. Toll finde ich auch die Seiten für die eigenen Notizen und die Einführung. Hier wird ein Markiersystem empfohlen, welches ich sehr gerne verwendet habe. Allgemein markiere ich oft und sehr gerne in meiner Bibel.

Ich habe es genossen dieses Bibellesebuch zu lesen und zu bearbeiten. Die hier angeführten Impulse haben mir sehr gut gefallen und mir geholfen das Buch der Prediger besser zu verstehen. Ich persönlich hatte es zuvor als eher melancholisch empfunden, nach dem Lesen des Buches, empfinde ich es als ein Buch kluger Sprüche und Weisheit. Die Alltagsbeispiele und der Kontext nach jedem Kapitel sind sehr hilfreich und leicht verständlich.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich warte schon auf ein neues Bibellesebuch aus dieser Reihe. Daher absolute Leseempfehlung meinerseits und viel Freude beim Studieren und Bearbeiten.

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Hilfreich mit tollen Impulsen und Bildern

Rezensionen von LeserinLu :

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Bewegende Familiengeschichte

Großmutters Geheimnis von Benjamin Koppel

Benjamin Koppels Roman „Großmutters Geheimnis“ ist ein vielschichtiger Familienroman über Schweigen, Erinnerung und die Weitergabe von Trauma über Generationen hinweg. Die Kapitel wechseln zwischen Alexanders Perspektive im modernen Kopenhagen und Ruths nachträglichen Tonbandaufnahmen aus einem Altenheim in New York, in denen sie zum ersten Mal über ihre verdrängte Vergangenheit während der NS-Zeit spricht.

Besonders Ruths Erzählstimme fand ich dabei sehr authentisch, erst nach und nach entfaltet sich ihre Geschichte. Alexanders Geschichte fand ich aber auch interessant: Es geht recht ausführlich um eine Kinderwunschbehandlung mit seiner Freundin Gry. Das hatte ich so detailliert nicht erwartet, fand es aber insgesamt dann sehr stimmig.

Koppel verbindet in seiner Geschichte so die Themen Erbschaft und Identität mit aktuellen Fragen: unerfüllter Kinderwunsch, Beziehungsdruck, emotionale Überforderung. Alexanders Unfähigkeit, seiner Partnerin Gry in der schwierigen Zeit beizustehen, wird plausibel als Ausdruck eines tieferliegenden, generationsübergreifenden Traumas erzählt. Ruths Erzählung über ihre Jugend, Flucht und das Überleben als Jüdin ist der erschütternde Kern des Romans, der von Ruths Erzählstimme lebendig und erschütternd erzählt wird. Der gemeinsame Nenner der Familienmitglieder über die Zeiten hinweg ist dabei die Musik, deren Wirkung im Roman ausführlich beschrieben wird - wer insbesondere Mahler und Verdis Requiem liebt, wird an diesen Beschreibungen seine Freude haben.

Das Ende des Romans, an dem die beiden Erzählstränge zusammengeführt werden, kann man sicher begründet kritisieren, mir hat es aber gut gefallen und es hat mich berührt. Insgesamt war für mich deshalb auch Koppels zweiter Roman nach seinem Debüt „Annas Lied“ eine tolle Lektüre und ich werde auch sein nächstes Buch sehnsüchtig erwarten.

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Bewegende Familiengeschichte

Rezensionen von Arambol:

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Berührend warmherzig

Der Tag, an dem Barbara starb von Richard Hooton


"Etwas rattert in meinem Gehirn wie eine verspätete Eisenbahn."

Als Margarets Nachbarin Barbara tot in ihrem Haus aufgefunden wird, ahnt die 89-Jährige, dass weit mehr hinter dem Vorfall steckt, denn kurz zuvor hatte Barbara ihr etwas Wichtiges anvertraut. Nur: Margaret kann sich nicht daran erinnern, was.

Fest entschlossen, den Mord aufzuklären, verbündet sie sich mit ihrem 15-jährigen Enkel James. Während die Polizei kaum vorankommt, bilden die beiden ein ungewöhnliches Ermittlerduo. Gemeinsam versuchen sie, das Rätsel zu lösen und Barbaras Tod aufzuklären. Dabei rücken immer mehr Margarets Vergangenheit und ihre Erinnerungslücken in den Fokus:
Was passiert, wenn die eigene Lebens-Geschichte langsam, aber zunehmend im Nebel verloren geht?

„Der Tag, an dem Barbara starb“ ist ein warmherziger, typisch britischer Wohlfühlkrimi, der weniger auf Action als auf Atmosphäre setzt. Zwischen Vergesslichkeit, Familienbanden und uralten Geheimnissen entfaltet sich eine feinfühlige Geschichte über die eigene Wahrheit und das Altern. Die warmherzige Erzählweise und die sanft ironische Sprache machen das Lesen zum Vergnügen. Man muss Margaret einfach mögen: sie ist keine klassische Ermittlerin, verfügt aber über einen messerscharfen Verstand und eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe.

Ein Wermutstropfen: Das Ende der Kriminalgeschichte wirkt, für meinen persönlichen Geschmack, etwas zu dick aufgetragen und konstruiert. Dafür ziehe ich einen Punkt ab.

Fazit: „Der Tag, an dem Barbara starb“ ist ein unterhaltsamer und kluger Krimi, der mehr mit Charakter statt mit Action überzeugt. Ein liebevoll erzählter, very britischer Wohlfühlkrimi mit Herz und Humor.

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Berührend warmherzig

Rezensionen von Lesemama:

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Eine zu laut, der andere zu leise

The Pumpkin Spice Latte Disaster von Kyra Groh

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:

Nur maximal drei Tage wollte Jude in ihrer Heimat bleiben, nur für die Hochzeit ihrer kleinen Schwester. Dann trifft sie zuallererst auf James, den sie gar nicht kennt, der neuzugezogen ist, vor drei Jahren. Daran erkennt man, wie oft Jude ihre Familie besucht.

Dann geschieht etwas ungeplantes und Jude ist auf einmal für längere Zeit in Lower Whilby, bekommt bei dem stillen James einen Job in seinem Café und beginnt sich tatsächlich ein bisschen wohlzufühlen.

Meine Meinung:

Ich habe mich schon lange auf das Buch gefreut und wollte es auch unbedingt im Herbst lesen, denn das Cover sendet Herbstvibes. Die blieben leider auf der Strecke, das Setting war mir persönlich nicht cosy genug, für mich reicht es nicht. Wenn ständig die Gilmore Girls erwähnt werden, ich möchte das Feeling, vor allem in Setting.
Jude und James waren teilweise sehr amüsant, da musste ich schon öfter beim Lesen schmunzeln, aber dennoch blieb einiges auf der teilweise langatmigen Strecke. Hatte ich nach Fakefriend and Firework zu hohe Erwartungen? Ganz sicher und sie konnte die Story nicht wirklich erfüllen. Es gab z.B. ein Herbstfest, da hätte ich mir mehr von erhofft, da wäre für mich so viel Herbstvibe drin gewesen. Es war trotzdem eine schöne Story, die mich schon unterhalten konnte, mir fehlte nur der Funken und vielleicht auch ein bisschen die Sympathie mit der ein oder anderen Figur. Mir fehlte ein wenig das Gefühl, die Momente, in denen ich richtig mitgehen konnte, es kam nicht an. Ich hatte mir Kleinstadtfeeling erhofft und teilweise oberflächliche Unterhaltung bekommen.
Trotzdem freue ich mich schon auf Eleanores Geschichte und auf weitere Lower Whilby Momente.

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Eine zu laut, der andere zu leise

Rezensionen von brauneye29:

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Viel Drama

Burnham Dynasty von Julie Marinello

Zum Inhalt:
Als Cathy unerwartet zu ihrem Vater zieht, wird sie auch mit der aristokratischen Familie der Burnhams konfrontiert, denn ihr Vater arbeitet dort als Stallmeister. Sie interessiert sich eigentlich gar nicht für die Familie, doch als ein Mord geschieht und ihr Vater ins Visier der Ermittlungen gerät, ist sie auf die Hilfe vom Enkel der Burnhams angewiesen und kommen sich ungewollt auch näher.

Meine Meinung:
Ich bin bei diesem Buch schon ziemlich hin und her gerissen. Eigentlich lässt es sich schon ganz gut lesen, aber was mich irritiert und doch auch gestört hat war, dass zwar in der Ich-Perspektive erzählt wird, die Personen allerdings oft wechseln, ohne dass es einen Hinweis darauf gibt, wer denn da gerade erzählt und das muss man sich dann im Laufe des Kapitels immer wieder "erarbeiten". Es gibt reichlich Geheimnisse und Verwicklungen, die dann doch auch schon fast zu viel sind, aber sei es drum. Die aufkeimende Liebe ist ganz süß beschrieben. Insgesamt wird man recht gut unterhalten, aber völlig begeistert hat mich das Buch nicht.
Fazit:
Viel Drama

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Viel Drama

Rezensionen von milky:

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Entspannung ohne Drama

Lass uns noch bleiben von Saskia Luka

Das Buch "Lass uns noch bleiben" handelt von Anna, deren Freundin Vinka von einem auf dem anderen Tag aus ihrem Leben verschwunden ist. Anna besitzt einen Pflanzenladen und trifft dort auf ihren zukünftigen Mitbewohner Alex. Gemeinsam mit ihm macht sie sich auf die Suche nach Vinka.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.

Insgesamt bleibt die Geschichte eher an der Oberfläche und man hat als Leser das Gefühl, dass man eher das Leben von Anna von außen betrachtet. Es wird zwar viel von Annas Tag beschrieben, jedoch kaum etwas von ihren wahren Gefühlen. Diese Art des Schreibens passt aber zum Buch und fällt nicht negativ auf. Zwar wird während der Geschichte keine Spannung aufgebaut, aber etwas an der Erzählung führt dazu, dass man immer weiter lesen möchte.
Fazit: wer ein ruhiges Buch zum Entspannen möchte, ist bei "Lass uns noch bleiben" genau richtig.

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Entspannung ohne Drama

Rezensionen von buch4ever:

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Topaktuell & scharfsinnig

Bestie von Joana June

"Bestie" - eine Story, die sich mit dem toxischen Einfluss der Selbstinszenierung auf unser Leben auseinandersetzt.

Worum geht es?
Die unscheinbare Delia sieht die Chance durch den Einzug in die WG ihrer geliebten Influencerin Anouk, unter dem Alter Ego "Lilly", einen radikalen Neuanfang zu wagen.

Was folgt, ist ein intensives Miteinander und die Frage, ob man seine Idole wirklich kennenlernen sollte.

Meine Meinung
Der Schreibstil ist flüssig, modern und zugänglich, ich konnte mich schnell in der komplizierten Dynamik der beiden Frauen verlieren. Jedes einzelne Wort sitzt, und die Protagonistinnen sind auf faszinierende Weise nahbar und menschlich, denn sie treffen "keine richtigen Entscheidungen, zweifeln an sich, stürzen ab, bauen Lügenkonstrukte auf und verlieren sich dabei."
Der Roman thematisiert eindringlich die Realität hinter der glänzenden Social-Media-Fassade. Die kritische Reflexion über Authentizität und den Zwang zur Perfektion wurde hervorragend umgesetzt. "Bestie" passt zur heutigen Generation und transportiert Schmerz, Verletzlichkeit und Inszenierung mit starkem Ausdruck.
Obwohl die Figuren in ihren Lügen und Fehlern relatable sind, fehlt mir an manchen Stellen das Gefühl eines emotionalen "Miteinanders", denn beide sind sich, trotz der Lügen, ähnlich.
Das Cover gefällt mir sehr gut.

Fazit:
"Bestie" trifft thematisch voll ins Schwarze und liefert einen klugen Kommentar zur Gegenwart. Eine gute Lektüre, die dazu anregt, über die eigene digitale Präsenz und die Vorsicht im Umgang mit fremden Menschen und öffentlichen Fassaden nachzudenken. Trotz kleinerer emotionaler Lücken gibt es definitiv eine Leseempfehlung von mir.

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Topaktuell & scharfsinnig

Rezensionen von clematis:

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Widerstand

Sturmtage von Sibel Daniel

1932 in Berlin: Wohlbehütet wächst die in sich zurückgezogene Johanna von Fehrsburg auf einem Gutshof auf, aus ihrem Schneckenhaus kommt sie erst langsam heraus, als sie ihren Bruder Karl-Georg in Berlin besucht. Der junge SPD-Abgeordnete kämpft entschlossen gegen den aufstrebenden Nationalsozialismus, wodurch sich auch Johanna bald dem Widerstand anschließt und für die Untergrundzeitschrift „Sturmtage“ Karikaturen zeichnet.

Auch der Norweger Sven gehört der Gruppe an und hilft seiner Mitstreiterin schließlich bei der Flucht aus Deutschland.

Inspiriert vom Schicksal eines Familienmitglieds und gestützt auf sorgfältige Recherchen schreibt Sibel Daniel von einer Liebe mitten im politischen Umbruch. Während zu Beginn des Romans viel Zeit verstreicht, um die Figuren zu beschreiben und die geschichtlichen Gegebenheiten darzustellen, ändert sich nach der Flucht die Atmosphäre im Buch, lässt endlich mehr Emotionen zu, sodass Johanna mit ihren zwiespältigen Gefühlen ganz in den Mittelpunkt rückt. Ab diesem Moment hat mich das Buch wirklich erreicht, gefesselt und berührt, obwohl auch die ersten Kapitel durchaus interessant, aber eben etwas zu nüchtern sind, was die Nähe zu den einzelnen Personen betrifft. Ein angenehm flüssiger Schreibstil führt durch die Handlung, wie es weitergeht, erfahren wir im Folgeband „Sturmtage - Augenblick der Wahrheit“. Darauf bin ich natürlich schon gespannt.

Detaillierte Recherche kennzeichnet diesen leider sehr realitätsnahen Roman, die Liebesgeschichte kommt eher knapp daher.

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Widerstand