Kunden em pfehlungen
Rezensionen von peedee:
Kabeljau statt Wildschwein
Asterix in Lusitanien von Fabcaro; Didier Conrad
Asterix, Band 41: Lusitanien? Wo bitte liegt Lusitanien? Die Gallier wussten es auch nicht, als der Fremde Schnurres bei ihnen auftaucht und um Hilfe bittet. Schãoprozes, der Freund von Schnurres, wird verdächtigt, Cäsar vergiften zu wollen. Asterix und Obelix reisen nach Lusitanien, das später den Namen Portugal bekommen wird.
Die Reise ist eine Herausforderung, insbesondere für Obelix, da er mit Kabeljau so gar nichts anfangen kann und seine geliebten Wildschweinrationen vermisst…
Erster Eindruck: Asterix mit seinen Freunden beim Spaziergang in der Stadt – ein sehr schönes Cover.
Die Asterix-Bücher begleiten mich seit meiner Kindheit und ich freue mich immer, in alte und auch neue Geschichten einzutauchen. Dies ist mittlerweile Band 41. Obwohl die Geschichte 50 v. Chr. spielt, hat die Moderne Einzug gehalten, denn man muss für den Eintritt in einen Hochsicherheitsbereich ein Konto anlegen und ein Passwort vergeben. Und das Passwort muss – wie jeder weiss – etliche Kriterien erfüllen...
Selbstverständlich sind die Freunde Asterix, Obelix und Idefix – nicht vergessen! – auch dieses Mal siegreich: Asterix wie gewohnt mit Hilfe des Zaubertranks und der grummelnde Obelix, der keinen Zaubertrank trinken darf, ohne weitere Mittelchen. Die Rückkehr wird wie immer mit einem grossen Festmahl gefeiert – und endlich gibt’s wieder Wildschwein! 4 Sterne.
Rezensionen von verhei:
Die Vergangenheit beeinflusst uns immer
Großmutters Geheimnis von Benjamin Koppel
Ein Roman der in zwei Zeitebenen ja auch Perspektiven erzählt wird: Alexander und Alexanders Großmutter Ruth.
Alexander, im Jahr 2015 in Kopenhagen, Musiker in einer Fernsehshow, Nachkomme einer bekannten Musikerfamilie, von der er eigentlich nur seine (eher egozentrische) Mutter Liliane kennt. Als Fernsehmusiker verdient er sein Geld, lebt etwas das Musikerklischee von Drogen und Alkoholkonsum.
Er versucht mit seiner langjährigen Freundin ein Kind durch künstliche Befruchtung zu bekommen. Greifbare Selbstzweifel von Alexander begleiten den Leser durch diese Abschnitte.
Ruth, Musikerin und Überlebende aus Theresienstadt, nimmt zu einem unbestimmten Zeitpunkt, allerdings schon in höherem Alter, in New York Tonbänder für ihren Enkel Alexander auf. Neben Beschreibungen ihres derzeitigen Alltags in einem Pflegeheim, erkundigt und sehnt sie sich nach Alexander, den sie nicht kennt. Sie spricht auf den Tonbändern ihre Lebensgeschichte nieder von einer glücklichen Jugend, die durch Musik geprägt war, bis hin zu schrecklichen Zeit in Theresienstadt ab 1943
Ein Roman der einerseits lange ist und andererseits auch wieder nicht. Während in Alexandersteilen über weite Strecken wenig passiert (kein Fortschritt, man dreht sich im Kreis), stolpert man mit Ruth, doch recht rasant durch ihr Leben, oder sagen wir prägendsten Jahre. Wir begleiten sie in ihrer Erinnerung von der Jugend bis kurz nach dem Ende ihrer Zeit in Theresienstadt. Auch das Ende kommt dann etwas rasch.
Speziell Ruths Kapitel, fand ich trotz eines gewissen Tempos schwer zu lesen, da sie natürlich sehr berührend ja bedrückend waren. Dies ist natürlich neben dem Thema auch dem entsprechendem Erzählstil geschuldet.
Ein Roman sehr tief in die Welt der Musik eintaucht und jedes Musikstück, egal in welcher Umgebung es gespielt wird feiert. Es ist bewundernswert mit welcher Hingabe Musikstücke beschrieben werden – Stimmen, Musikinstrumente, Tonarten.
Ein weiteres bzw. das zentrale Thema des Buches ist Generationentrauma. Wie beeinflusst das Leben der vorherigen Generationen das eigene, auch wenn man das Trauma so nicht mit erlebt hat. Ein denke ich sehr wichtiges Thema um viele Konflikte zu verstehen, denn Trauma gibt es ja in unterschiedlichsten Gestalten.
Für mich war es definitiv ein lesenswertes Buch, da ich das Thema Generationentrauma wichtig finde. Ich werde bei Gelegenheit auch das Vorgängerbuch Annas Lied lesen. Auch dabei erwarte ich wie hier kein Buch, dass sich leicht nebenbei lesen lässt.
Rezensionen von Gaby 2707:
So werden kleine Maler kreativ
Malen nach Zahlen Sport Malbuch für Jungen ab 5–7 Jahren mit 50 Ausmalbildern von Benjamin Koppel
Heute hatten wir wieder Post aus dem dhamma-Verlag von Mickey Müller mit einem Sport-Malbuch Malen nach Zahlen.
Auf 50 Seiten bekommen wir coole Motive von den verschiedensten Sportarten. Ob ein kleiner Junge skatet, sich im Weitsprung, an den Ringen, beim laufen, rudern, auf der Kartbahn oder im Speerweitwurf übt; ob er den Golfschläger schwingt, Fußball, Wasserball, Tennis oder Tischtennis spielt, sich beim Eishockey versucht, Snowboard fährt oder sich im Boxen oder an der Kletterwand ausprobiert – immer macht es Spaß sich schon die schwarz-weiß Bilder anzuschauen und sich vorzustellen, wie sie wohl in Farbe aussehen.
Unsere beiden Jungs sind bestimmt begeistert, wenn sie das tolle Malbuch in den Händen halten und es selbst ausgestalten können.
Auf jeweils einer Doppelseite bekomme ich rechts eines der Motive mit einem kleinen Jungen in Sportpose. Die linke Seite bleibt frei, damit das nächste Motiv nicht durch durchdrückende Farbe verunstaltet wird. Vielleicht sollte man beim ausmalen hier ein weiteres Blatt oder einen dünnen Karton einlegen, damit auf der folgenden Seite nichts passiert. Und nun ist es an uns zu entscheiden, welche Farbe wir den einzelnen abwechslungsreichen Sportarten geben.
Auf der Rückseite des Malbuches bekomme ich oben eine Farbschablone mit 12 Malstifte mit den verschiedenen Farben. Hier können Vorschulkinder und Erstklässler spielerisch die Farben und die Zahlen 1 – 12 lernen. Natürlich kann jeder auch seine eigene Farbgestaltung frei bestimmen. Ich bin schon sehr gespannt, wie die fertigen Bilder aussehen werden.
Ein wunderschönes Malen nach Zahlen Malbuch für Jungs ab 5 Jahren, das die Feinmotorik, die Konzentration und vor allem die Kreativität fördert. Das perfekte Geschenk für die kommende Vorweihnachtszeit und kleine Sporthelden.
Rezensionen von Pearl:
Dramatisch
Lebensbande von Mechtild Borrmann
Es ist eine Geschichte aus der Vergangenheit um den Zweiten Weltkrieg. Es geht um Lene, Nora und Liselotte, die durch ihre gemeinsame Geschichte im Zweiten Weltkrieg durch viel Verstrickungen miteinander verbunden sind. Sie haben viel erlebt, allein schon weil sie Lenes behindertes Kind immer wieder verstecken müssen, damit es nicht in die Hände der SS gelangt.
Behinderte wurde vom Regime einfach weggeschafft. Leo wurde bereits schon seiner Mutter weggenommen doch die Frauen retteten ihn. Ein lange und dramatische Geschichte um der es im Liebe, Leiden und Schuld geht. Eine der Frauen kommt sogar jahrelang in russische Gefangenschaft. Was sie da erlebt hat, ist kaum zu verkraften und viele Frauen sterben dort unter den katastrophalen Arbeitsbedingungen.
Fazit:
Ein Roman der fesselt und auch nachdenklich zurücklässt. Alles sehr gut und realistisch beschrieben.Erstaunlich was ein Mensch alles ertragen kann.
Rezensionen von Meli:
Gefühle in der Wissenschaft
The Penguin Paradox von Greta Milán
Adeliepinguine sind für ihre Treue bekannt, aber mit diesem Vorurteil möchte Veterinärmedizinerin Emerie in ihrer Doktorarbeit über Pinguine und deren Paarungsverhalten aufräumen. Man merkt, dass sie ihre Ansichten zu Liebe und Beziehungen zwischen Menschen auch Emeries Arbeit prägen, aber die Forschungsreise in die Antarktis könnte nicht nur ihre Thesen auf den Kopf stellen, sondern auch ihre Gefühle durcheinanderbringen.
Emerie hat schon eine sehr feste Meinung zu Teamleiter Beckett, gegen dessen Charme sie immun ist. Zumindest helfen ihr die Geschichten über ihn, sich seiner Anziehungskraft widersetzen zu wollen, doch bei einer Antarktisreise ist es nicht so leicht, Abstand zu halten. Sie lernen sich besser kennen, auch die Leidenschaft, mit der beide ihrer Forschungsarbeit nachgehen, sagt viel über ihre Überzeugungen aus.
Die Liebesgeschichte der beiden lässt sich schon etwas Zeit und mir hat die Entwicklung der Charaktere gut gefallen, auch wenn es trotzdem etwas Drama gab, auf das ich hätte verzichten können. Ansonsten fand ich auch die Kulisse ganz interessant und mochte die spannenden Details der Forschungen. Insgesamt konnte mich die süße Geschichte schon gut unterhalten.
Rezensionen von peedee:
Knappe 3 Sterne
Tide, Tod und Tüdelkram von Elke Pistor
Annemie Engel, Band 2: Annemie Engel muss in Urlaub fahren. Ja, sie muss. Sie sähe gar keine Notwendigkeit dafür, denn es ging die letzten Jahrzehnte auch ohne, aber da sie einen Gutschein erhielt, muss sie eben. Immerhin kann sie auf ein Konzert ihres Schlageridols Peter Juwel gehen, darauf freut sie sich schon.
Am ersten Tag stolpert sie am Morgen früh jedoch über seine Leiche. Als die Polizei kommt, ist die Leiche nicht mehr da! Und am Abend steht der Sänger auf der Bühne, als wäre nichts gewesen. Etwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu! Am nächsten Tag findet sie den Sänger erneut tot auf. Aber dieses Mal wirklich. Sie ist fortan Hauptverdächtige Nummer 1…
Erster Eindruck: Das Cover ist sehr auffällig; der Buchtitel gefällt mir gut.
Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber ohne Kenntnis des Vorgängerbandes gelesen werden.
Der Urlaub fängt ja gut an! Warum nur musste sie überhaupt in Urlaub fahren? Werner Assenmacher hat sie begleitet. Sie waren früher mal verliebt, aber dann vergingen zig Jahre. Und jetzt sind sie gemeinsam in den Norden gefahren. Sie hat es nicht so mit Menschen, aber Werner dafür umso mehr. Sie arbeitet als Konditorin, er als Buchhändler. Kaum angekommen, passiert der Pensionswirtin ein Unfall: Sie bricht sich den Arm und muss ins Krankenhaus. Annemie übernimmt kurzerhand die Backstube inklusive Café – so wie zu Hause. Nun ist der Urlaub gar nicht mehr so schlimm.
„Plunder gibt es immer wieder.“ (Annemie)
Annemie Engel wird kurzerhand zu Ms Marple, denn die Polizei tut nichts, um die Leiche bzw. den Mörder zu finden. Sie hat Annemie kurzerhand zu einer verrückten alten Frau erklärt. Dabei ist sie ganz klar im Kopf; sie weiss, was sie gesehen hat. Und sie kann sich auch erklären, wieso sie zwei Mal den toten Peter Juwel gesehen hat: Es sind zwei Männer! Nur muss sie nur noch Beweise haben… tja, backen ist eindeutig einfacher als Morde aufzuklären!
Dies war eine sehr ruhige Geschichte – eine wirklich gemächliche Story, für mich leider ohne Spannung. Es gibt wieder viele Rezepte, die zwar gut zum Beruf der Protagonistin passen, aber hier zu viele Seiten einnehmen. Knappe 3 Sterne.
Rezensionen von Bücherwurmine:
Unkonventionelle Protagonistin sorgt für Spannung
Düsteres Tal von Ruth Lillegraven
???? Eine faszinierend undurchsichtige Protagonistin
Clara Lofthus ist keine typische Thriller-Heldin – und genau das macht sie so spannend. Ihre Mischung aus Kälte, Intelligenz und manipulativer Kontrolle hebt sie von vielen anderen Figuren im Genre ab. Sie weiß genau, wie sie Mitgefühl inszenieren muss, um Menschen für sich zu gewinnen – und das ist gleichermaßen faszinierend wie erschreckend.
????️ Spannend erzählter Perspektivwechsel
Besonders gut gefallen hat mir die Struktur des Romans: kurze Kapitel, wechselnde Perspektiven und dazwischen die Stimme eines Podcast-Moderators, der Claras Vergangenheit Stück für Stück aufrollt. Das hat beim Lesen für Abwechslung gesorgt und die Spannung konstant hochgehalten.
???? Auch ohne Vorgänger lesbar
Erst beim Lesen habe ich gemerkt, dass Düsteres Tal der dritte Teil einer Trilogie ist – trotzdem hatte ich nie das Gefühl, etwas Entscheidendes zu verpassen. Die wichtigsten Ereignisse der Vorgänger werden geschickt eingeflochten, sodass man auch als Neueinsteiger gut zurechtkommt.
⚖️ Themen, die nachhallen
Der Thriller ist mehr als nur ein Mordfall – er ist ein intensiver Blick auf Schuld, Macht und Moral. Er zeigt, wie dünn der Grat zwischen Gut und Böse sein kann, und wie leicht man sich selbst verlieren kann, wenn man glaubt, das Richtige zu tun.
???? Fazit
Düsteres Tal ist ein atmosphärischer und psychologisch starker Thriller, der mit seiner unkonventionellen Hauptfigur und dem geschickt konstruierten Spannungsbogen überzeugt.
Rezensionen von Shilo:
Ein eindrucksvoller Abschluss
Die Berghebamme – Zeit der Kinder von Linda Winterberg
Die Geschichte führt noch einmal in das Bergdorf und begleitet eine Frau, die vieles erreicht hat und dennoch mit einer großen Lücke leben muss. Maria arbeitet inzwischen sicher und geachtet in ihrem Beruf und steht auch in ihrer Ehe stabil da. Doch der unerfüllte Kinderwunsch wirkt schwer. Diese Spannung zwischen äußerem Glück und innerer Unsicherheit ist sehr einfühlsam erzählt und macht den Einstieg berührend und nah.
Nachvollziehbar werden die Sorgen um die vielen jungen Frauen geschildert, die damals ohne Unterstützung dastanden. Der Wunsch, für sie ein Schutzhaus zu schaffen, entsteht nicht plötzlich, sondern wächst aus Marias Erfahrungen und ihrer eigenen Verzweiflung heraus. Die Reaktionen im Dorf sind glaubwürdig geschildert. Zwischen Verständnis, Ablehnung und offenen Anfeindungen entsteht ein klares Bild der damaligen Zeit, in der ledige Mütter kaum Rechte hatten und oft allein gelassen wurden. Manche Szenen gewinnen gerade dadurch an besonderer Wirkung, weil sie ohne große Dramatik auskommen und zeigen, wie viel Mut es brauchte, sich gegen die vorherrschende Meinung zu stellen und den Frauen einen sicheren Ort zu geben.
Die Erzählung macht deutlich, wie gefährlich die Lage für Frauen werden konnte, die keinen Ausweg sahen und zu heimlichen Mitteln griffen. Es entsteht ein Gefühl von Beklemmung und Respekt vor ihrer Not. Gleichzeitig gibt es immer wieder kleine Gesten der Solidarität, die der Geschichte Wärme verleihen. Manche Unterstützer kommen unerwartet und wirken gerade dadurch glaubwürdig.
Der Roman lebt von seiner ruhigen Art. Die Figuren sind vertraut, ihre Entscheidungen nachvollziehbar und die Stimmung bleibt durchgehend menschlich und nah. Der Blick auf Maria ist liebevoll und zeigt, wie sehr sie ringt, zweifelt und dennoch Schritt für Schritt vorangeht. Auch die Beziehung zu Georg fügt sich ruhig in die Handlung ein.
Das Finale der Saga ist rund erzählt. Es fühlt sich an wie ein würdiger Abschluss, der die Entwicklung der Figuren respektiert und gleichzeitig noch einmal zeigt, wie viel Kraft notwendig war, um in einer festgefahrenen Umgebung neue Wege anzustoßen. Die Geschichte wirkt dadurch sehr echt und bleibt gut in Erinnerung. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Rinoa:
Abgründig
Gym von Verena Keßler
Was für ein Buch! Auch ein paar Tage nach der Lektüre hallt die Geschichte noch in mir nach.
Zunächst einmal ist es wahnsinnig gut geschrieben, spannend wie ein Krimi, obwohl gar nicht so viel passiert. Trotzdem hat es mich wirklich gefesselt, die Entwicklung der namenlosen Ich-Erzählerin zu beobachten und herauszufinden, was in der Vergangenheit war und wie sie an diesen speziellen Punkt kam.
Ich kann nicht sagen, dass ich sie sympathisch fand, dafür war sie mir zu undurchsichtig und unnahbar. Obwohl sie ja eigentlich die Hauptperson ist, lässt sie niemanden an sich heran und gibt nichts von sich preis. Dennoch erfährt man schon Einiges über sie bzw. ihr Handeln und das hat es wirklich in sich.
Dies war auch gleichzeitig ein Kritikpunkt. Ich hätte gerne noch mehr über die Hintergründe gewusst, wie konnte es zu den Ereignissen kommen, wie hat sich das alles entwickelt. Das war mir leider ein wenig zu schwammig und in der Luft hängend. Da habe ich es lieber etwas konkreter und handfester.
Am Ende fand ich "Gym" aber wirklich gut, es war kurzweilig und unterhaltsam, dabei aber durchaus fordernd, abgründig und nicht alltäglich. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen.
Rezensionen von Cornelia:
Die Magie der Rauhnächte mit wissenschaftlichen Infos zum autonomen Nervensystem
Rauhnächte - Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum von Tanja Suppiger
Im ersten Teil werden die Grundlagen präsentiert. Vor allem das autonome Nervensystem wird ausführlich erklärt, sodass ich ein gutes Gefühl bekomme in welchem Zustand es sich gerade befindet. So kann ich es besser unterstützen. Im zweiten Teil geht es um die Umsetzung der 12 Sperr- und Rauhnächte.
Es werden essentielle Fragen gestellt, die sehr tiefgründig zum Nachdenken anregen. Körperübungen, die als Ritual Sicherheit geben, ergänzen die Praxis.
Die Informationen sind besonders wertvoll. Auf den ersten Blick bezaubert die Magie der Rauhnächte, ergänzt durch die wissenschaftliche Beschreibung des autonomen Nervensystems. Viele Beispiele stärken das neue Wissen, die kraftvollen und mystischen Bilder sorgen für magische Atmosphäre.
In einer Welt, die immer lauter und schneller wird, ist es mir wichtig innezuhalten und in mich hineinzufühlen. Das Buch bringt mich zum Nachdenken und wühlt einiges auf, das gut verdrängt war. Durch die konkreten Denkanstöße und Körperübungen werden Gedanken viel klarer.
Für mich ist es das erste Buch über die Rauhnächte. Über das autonome Nervensystem las ich bereits öfter, aber Tanja Suppiger liefert genauere Details. Für mich der ideale Begleiter um die Rauhnächte zu zelebrieren, daher klare Empfehlung von mir.











