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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nicole (Abby1810):

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Ein lustiges Kinderbuch mit einer positiven Botschaft

Immer locker bleiben, Berti! von Jane Chapman

Zuerst einmal möchte ich erwähnen wie entzückend und schön ich das Cover finde. Es begeistert beim Hinsehen.

Der Bär Berti und sein Freund Hase Hugo, möchten gerne den perfekten Campingausflug erleben. Dafür hat Berti auch einen Plan erstellt. Damit auch ja alles gut läuft und sie nichts verpassen, hat er sich vorab schon mal Gedanken darüber gemacht.

Sie möchten gerne einen Sonnenuntergang sehen, heiße Schokolade trinken und in einer Hängematte das Leben genießen.

Allerdings läuft nichts alles nach Plan, und die beiden müssen sich damit auseinandersetzen, dass das Leben nicht planbar ist. Zuerst lesen sie die Wegbeschreibung falsch herum, und landen wieder am Ausgangspunkt, dann kommen sie zu spät am Campingplatz an, so dass sie den Sonnenuntergang verpassen. "Ich glaub der Sonnenaufgang wird viel schöner werden", meint Hugo, und tröstet damit Berti.

Die zwei verstehen es, in jeder Situation das Positive zu erkennen und sich gegenseitig zu trösten. Die Botschaft des positiven Denkens, und nicht Aufgebens ist hier sehr zentral und gefällt mir sehr gut. Die zwei sind sympathisch und sehr entzückend. Zusammen mit den wunderschönen Illustrationen und den bunten Farben, werden die Kinder vom ersten Augenblick an gefesselt zuhören. Absolute Leseempfehlung meinerseits!

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Ein lustiges Kinderbuch mit einer positiven Botschaft

Rezensionen von Lesemama:

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Wo ist Salander

Die wundersame Weihnachtsbande von Andrea Martin

Zum Buch:

Salander ist ein Spielzeugmacher. Jedes Kind drückt sich seine Nase am Schaufenster platt er darf sogar die Spielzeug für die Königin machen. Am Abend vor dem Weihnachtsfest wollte er eigentlich fünf Kuscheltiere fertig machen, aber Salander kam einfach nicht in die Werkstatt hinter dem Laden.

Für die Fünf ist klar, Salander muß was passiert sein.



Meine Meinung:

Ich mag Adventskalenderbücher, also Bücher die in 24 Kapitel eine Geschichte erzählen, so das jeden Tag ein Kapitel (Vor)gelesen werden kann. In diesem Buch sind es sogar 24 ½ Kapitel, man kann an Heiligabend entweder zwei lesen oder eines am 25.

Nun zu meiner Meinung. Mich sprach schon das Cover sehr an. Und die Illustrationen im Buch, auch die Kapitelanfänge, sind wunderschön gestaltet. Bunt und ansprechend. Die fünf Kuscheltiere haben alle noch ein Handycap. Dem Wal fehlt die Füllung, dem Fuchs ist der Mund noch verschlossen die Katze hat noch keine Augen und die Eule nur ein amgeheftetes Ohr. Nur die Schnecke scheint schon fertig zu sein. Aber die fünf ergänzen sich ganz prima und machen sich gemeinsam auf den abenteuerlichen Weg, den Spielzeugmacher Salander zu suchen. Es ist spannend, es ist kurzweilig und es machte Spaß. So verkürzt man gerne die Zeit bis Weihnachten, denn am Ende ist natürlich alles gut.

Eine schöne Adventskalendergeschichte, eine Alternative zu Schoki und für zauberhafte, gemeinsame (Vor)Lesestunden. Kann ich sehr empfehlen.

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Wo ist Salander

Rezensionen von Lesemama:

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Hatte mehr erhofft

Winterträume in der kleinen Pension am Meer von Julia Rogasch

Zum Buch:

Kurz vor Weihnachten steht es nicht so gut für die Pension von Clara und ihrer Mama. Die Buchungen bleiben aus. Dann kommt ein männlicher Langzeitgast, zu dem sich Clara sehr hingezogen fühlt, bis sie ihn zusammen mit der neuen Chefin eines großen Hotels sieht. Auf einmal stellt sie alles in Frage, wie es mit Pension und Geschenkeladen weitergehen soll im neuen Jahr.

Meine Meinung:

Ich las schon einige Romane von Julia Rogasch, auch schon welche, die zur Weihnachtszeit spielen, aber dieses Mal sprang einfach der Funke nicht über. Ich wurde mit Clara und auch mit ihrer Mama nicht warm, mir fehlte das weihnachtliche..Lediglich das Setting hat mich von Beginn an mitgenommen, ich konnte den Sand fast spüren.

Am Ende überschlugen sich die Ereignisse dann dermaßen und auf einmal war alles so perfekt, so überdeckend, das es mir echt zuviel war. Es blieb nette Unterhaltung für kurzweilige Lesestunden ohne große Überraschung. Beim nächsten Mal wird es sicher wieder besser für mich. Diesmal hat es nicht so gepasst.

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Hatte mehr erhofft

Rezensionen von readpassion9:

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das Graumädchen

Rostiges Grab von Anders de la Motte

"Rostiges Grab" ist der dritte Fall für Leo Asker und ihre Abteilung der verlorenen Seelen. Worum geht es diesmal? Zwei Urban Explorer machen eine Exkursion zu einer lange brachliegenden Torffabrik im Roskogen, einem Waldgebiet. Dort wurde vor 10 Jahren eine Frau ermordet aufgefunden, einer ihrer Finger war abgetrennt und nicht auffindbar.

Genau wie bei dem sogenannten Graumädchen, einer uralten Moorleiche aus dem Roskogen. Die Urban Explorer sind zu Tode erschrocken, als plötzlich eine Frau vor Ihnen erscheint und ihnen einen abgetrennten Finger präsentiert. Ein perfekter Fall für Leo Asker und ihr Team.

Anders de la Motte würzt seine Story mit viel einer dichten, düsteren und unheimlichen Atmosphäre, die Gänsehaut beschert. Die Szenerie im Roskogen mit einem alten, teils überwucherten Autofriedhof mitten im Wald ist unheimlich und perfekt eingefangen, ich hatte Kopfkino.

Leo Asker ermittelt mit ihrem Team in dem Fall, wobei jemand es darauf angelegt hat, ihre Karriere endgültig zu beenden. Ihr Jugendfreund Martin Hill stellt unabhängig von Leo Nachforschungen an, die Zusammenarbeit der beiden ist diesmal problematisch.

Ich fand die Geschichte spannend, es gibt einige Überraschungen und einen Twist am Ende, der mich kalt erwischt hat. Ein Cliffhanger, so dass ich die Fortsetzung kaum erwarten kann.

Fazit: Sehr genialer Teil der Reihe, der mit viel Atmosphäre und Spannung punktet. Verdiente 5 Sterne.

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das Graumädchen

Rezensionen von buchina:

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Spannende Dystopie mit etwas Luft nach oben

To Cage a Wild Bird von Brooke Fast

Endlich mal wieder eine Dystopie. Vor einigen Jahren gab es einen richtigen Hype, der aber nachgelassen hatte. Vielleicht geht es jetzt wieder los.
Die Autorin hat eine Welt geschaffen, bei der nach einer großen Katastrophe die Menschen sich neu orientieren mussten und ein stark hierarchischer Stadtstaat geschaffen haben.

Die Spaltung zwischen Arm und Reich ist enorm, was zu Konflikten führt. Offiziell zur Abschreckung gibt es eine Gefängnisanlage namens Endlock (wie passend), bei der die Menschen nicht einfach nur eingesperrt werden, sondern sie dürfen auf einer dafür vorgesehenen Anlage gejagt werden, gegen ein üppiges Entgelt natürlich. Perfektes System in einer kapitalistischen Gesellschaft, wo das einzelne Leben nichts zählt.
In dieser Gesellschaft wächst Raven auf. Seit dem Tod ihrer Eltern kümmert sie sich um ihren jüngeren Bruder und arbeitet als Kopfgeldjägerin. Als ihr Bruder festgenommen wird und nach Endlock kommt. Versucht Raven auch ins Gefängnis zu kommen, um ihren Bruder zu retten. Dabei muss sie sich auf die Rebellen verlassen und einem Menschen vertrauen, der eigentlich auf der anderen Seite steht.
Brooke Fast ist eine sehr spannende Dystopie gelungen, die zum Teil sehr grausame und menschenverachtende Gesellschaft aufzeigt. Die Szenen im Gefängnis sind sehr realistisch beschrieben. Es war manchmal keine leichte Kost. Die Liebesgeschichte empfand ich persönlich als eher störend und sie hat mich auch nicht so sehr berührt. Ich hätte es spannender gefunden die Dynamik zwischen den Gefangenen stattdessen noch mehr in den Blick zu nehmen und auch Ravens Bruder mehr Raum zu geben. Denn er blieb die ganze Zeit eher blass. Raven dagegen ist ein gut ausgearbeiteter Charakter, in die ich mich gut hineinfühlen konnte. Auch das Setting ist gut gelungen.
Bei der geplanten Flucht gab es für mich ein paar Ungereimtheiten, aber insgesamt war die Story logisch aufgebaut. Der Roman liest sich gut, vor allem der Spannungsaufbau ist gelungen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und hoffe auf ein wenig mehr Infos zur Gesellschaft und den Rebellen.

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Spannende Dystopie mit etwas Luft nach oben

Rezensionen von gabiliest:

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Menschenjagd

Wolfskälte von Laura McCluskey

Die australische Autorin Laura McCluskey hat mit “Wolfskälte” ihren ersten Roman, einen Krimi, vorgelegt. Das gelungene, stimmungsvolle Cover entführt die Lesenden nach Eilean Eadar, eine einsame Insel vor der Westküste Schottlands.

Ein Todesfall ist ungeklärt, Verbrechen oder Selbstmord? Der achtzehn Jahre alte Alan ist vom Leuchtturm der Insel gestürzt.

Die Detective Inspectors Georgina - genannt George- Lennox und Richard Steward, die aus Glasgow vom Festland kommen, sollen die Umstände aufklären. Auf dieser einsamen Insel toben Stürme, die Bewohner sind auf sich selbst und einander angewiesen, vom Festland kommt keine Unterstützung. Alles erscheint wie in alter Zeit.

George und Richard werden von den Inselbewohnern vordergründig höflich aufgenommen, dennoch ist eine starke Abneigung gegen sie spürbar; es kommt zu Verwünschungen und sogar Tätlichkeiten. Dabei hat George genug mit sich selbst zu tun: Bei einem Einsatz vor einigen Monaten wurde sie schwer verletzt und hat jetzt noch an den Folgen zu tragen. Doch sie verbirgt ihre Schmerzen, auch vor ihrem Kollegen, der ihre Dienstfähigkeit mehr und mehr in Zweifel zieht. Verdächtig und verschlossen sind die Inselbewohner, die den Priester, Pater Ross, zu fürchten scheinen. Er tritt als moralische Autorität auf, gibt sich sehr um seine Gemeindemitglieder bemüht, dennoch bleibt seine Rolle undurchsichtig.

Laura McClusky beschreibt eindringlich die düstere und unheilschwangere Atmosphäre auf der abgeschotteten Insel, die von Unwettern heimgesucht wird. Der dort ohne Schule, Arzt und gängige Technik lebende Menschenschlag ist argwöhnisch und hat seine eigenen, uralten Bräuche, die den Priester nicht zu stören scheinen. Als George und Richard versuchen, den Tod von Alan aufzuklären, stoßen sie neben vielen Sagen und Legenden, denen die Dorfbewohner anhängen, auch auf das weit zurück liegende Verschwinden von drei Leuchtturmwärtern. Was ist damals geschehen? Hängt dieses in der Vergangenheit liegende Geheimnis mit Alans Tod zusammen?

“Wolfskälte” ist geprägt von ausgezeichneten Charakterschilderungen der einzelnen Protagonisten. Sowohl die Inspektoren als auch die Dorfbewohner in ihrem mittelalterlichen Aberglauben, ihrer Furcht und ihrer zusammengeschweißten Gemeinschaft, die nach archaischen Regeln lebt, werden realitätsnah dargestellt. Die Lesenden werden schnell in das Geschehen involviert, dennoch erscheint es lange unmöglich, die begangenen Verbrechen aufzuklären.

Vor allem das Verhalten von George steht im Vordergrund, die verbissen darum kämpft, nach ihrer schweren Verletzung im Außendienst zu bestehen. Sie ist ungeheuer willensstark, neigt aber immer wieder zu Alleingängen und bringt sich dadurch oft in Gefahr. Erst spät erkennt George, was der Mensch mit der Wolfsmaske, der sie durch ein Fenster beobachtet, ihr zeigen will. Dann jedoch werden ihre schlimmsten Befürchtungen und Vorstellungen durch die Realität übertroffen. Was bleibt, ist Entsetzen!

Ihr Partner Richard ist als ihr Vorgesetzter älter und gelassener. Er hat die Gabe, Menschen ins Gespräch zu ziehen, doch er ahnt nicht, was wirklich hinter den mysteriösen Todesfällen steckt. Er versucht, Georges Alleingänge zu verhindern, was allerdings nicht gelingen will. So ist es letztlich doch George, die das furchtbare Geheimnis dieser entlegenen Insel und ihrer nach alten Traditionen und Wertesystemen lebenden Bewohner entschlüsselt.

Laura McClusky beschreibt in mitreißendem Erzählstil die Engstirnigkeit und Angst der Inselbewohner sehr plastisch, es gelingt ihr hervorragend, eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Man wird von Kapitel zu Kapitel neugieriger auf die Auflösung dieser verworrenen Geschehnisse. Der Roman hält den Spannungsbogen bis zum Schluss und bietet eine unerwartete, jedoch glaubhafte Auflösung des Geschehens. Mir hat dieses Buch, das durchaus auch Thrillermomente zu bieten hat, sehr gut gefallen und ich empfehle es allen Krimi- und Thrillerfans gerne weiter.

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Menschenjagd

Rezensionen von Havers:

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Hohe Erwartungen...leider nicht erfüllt

Down Cemetery Road von Mick Herron

Als „Die Hard Fan“ der auf das Abstellgleis Slough House verfrachteten „Slow Horses“ habe ich mich sehr auf „Down Cemetery Road“ gefreut, dabei aber leider außer Acht gelassen, dass dies der allererste Roman von Mick Herron war.

Im Vergleich schneidet dieser Reihenauftakt wesentlich schlechter ab, was definitiv dem gesamten Aufbau geschuldet ist.

Und wenn wir schon dabei sind, angeblich ermittelt, so man dem Untertitel Glauben schenken kann, Zoë Boehm in Oxford. Leider ist von der besonderen Atmosphäre dieser alten Universitätsstadt genauso wenig zu spüren wie von der Gegenwart der genannten Ermittlerin, die erstmalig im letzten Viertel des Romans aktiv ins Geschehen eingreift.

Der Großteil der Handlung kreist um Sarah Tucker, Teilzeit-Restauratorin und Hausfrau, die mit ihrem ereignislosen Leben höchst unzufrieden ist. Das ändert sich, als bei einer Dinner-Einladung das Nachbarhaus explodiert. Einzig das Kleinkind mit den gelben Gummistiefeln überlebt, wird aber in der offiziellen Berichterstattung nicht mehr erwähnt. Ein Umstand, der nicht nur Sarahs Misstrauen weckt, sondern auch dazu führt, dass sie mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln den Verbleib des Kindes herausfinden möchte. Die Behörden geben keine Auskunft, die Nachforschungen des von ihr beauftragten Privatdetektivs führen zu dessen Tod. Und seine Gattin, besagte Zoë Boehm, hat außer flapsigen Bemerkungen auch herzlich wenig zur Klärung beizutragen. Unterstützung erhält Sarah Tucker durch einen vom Tod gezeichneten Ex-Militär, dessen schockierende Informationen Hinweise darauf geben, worum es in diesem Fall eigentlich geht. Und die zahlreichen bösen Buben, die auf der Payroll der Regierung stehen und unmittelbar darauf die Bühne betreten, wollen und sollen mit aller Macht verhindern, dass die Schweinereien der Regierung ans Licht kommen. Auch wenn das die Leben von Unbeteiligten kostet.

Sarah Tucker wirkt unglaubwürdig, ist nervig und agiert planlos, stolpert ohne Sinn und Verstand durch eine Handlung, die sich über weite Strecken im Kreis dreht und mit Nebensächlichkeiten und ständigem Hin und Her künstlich aufgebläht wird. Und das ändert sich auch kaum, als endlich Zoë Boehm, eine zutiefst unsympathische Person, ins Geschehen eingreift. Qualifikation für den Job? Keine. Und der Showdown? Ach ja, da war doch was. Konnte aber auch nicht überzeugen.

Natürlich darf man die Erwartungen bei einem Debüt nicht zu hoch schrauben, wer aber hofft, zumindest ansatzweise eine gut geplottete Story in der Qualität der Slough House-Reihe zu bekommen, wird enttäuscht sein, denn nur in ganz wenigen Passagen blitzt der Herron‘sche Sarkasmus auf, der diese Reihe so lesenswert macht.

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Hohe Erwartungen...leider nicht erfüllt

Rezensionen von liesmal:

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Italien wird farbig

Italien - Das große Ausmalbuch nach Zahlen von Caroline Drogo

30 Blatt festen weißen Papiers mit feinen Linien und Zahlen laden ein, kreativ zu werden und dabei bunte Bilder entstehen zu lassen und Italien ganz nah zu sein.
Malen nach Zahlen ist eine entspannende Freizeitbeschäftigung. Gut gefällt mir, dass die einzelnen Seiten einfach herauszutrennen sind.

Zu jedem Blatt ist am Ende des Buches eine Vorlage in Farbe zu sehen, an der man sich bei Bedarf orientieren kann.
Ich habe mich für Buntstifte entschieden. Man kann allerdings auch mit Aquarellfarben, mit Filz- oder Wachsmalstiften arbeiten.
Ganz viel Spaß bereitet mir das Malen in einer Gruppe, wobei ganz unterschiedlichen Bildern nach und nach Farbe eingehaucht wird.
Die Bilder haben ein Format von 23 x 30 cm. Das bedeutet Beschäftigung für längere Zeit. Auf der Rückseite der Bilder sind kurze erklärende Texte abgedruckt. Außerdem ist im Buch noch ein Poster in doppelter Größe. Das werde ich erst am Schluss bemalen.
Ich empfehle das große Ausmalbuch nach Zahlen ITALIEN gern weiter. Schon jetzt freue ich mich auf weitere Bücher dieser Art, die der Verlag Dumont auch noch anbietet für die Länder USA und Japan.

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Italien wird farbig

Rezensionen von MarcoL:

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Intensive Dystopie wozu ein Mensch alles fähig sein kann.

Cumulus 2161 von Jan Off

Im Jahr 2161 hat sich auf unserem Planeten so einiges geändert. Es leben nur mehr dreißig Millionen Menschen, es gibt eine rigorose Geburtenkontrolle, und die Kinder/Jugendliche wachsen in einem gesteuerten Umfeld, im Safe Space, auf. Es gibt keinen Besitz mehr, keine Aggressionen, Gewalt, Neid, Eifersucht, usw.

Alles ist zum Wohle der Bewohner geregelt. Erst an der Schwelle zum Erwachsenenalter dürfen sie, sobald das System glaubt, sie sind reif dazu, ihr Camp verlassen und in einem benachbarten Ressort eine Familie zwecks Erhaltung der Spezies Mensch gründen.
Die Schlafenszeiten sind fix geregelt, quasi auf „Knopfdruck“. Doch Tristan wacht eines Nachts unvermutet auf. Und nicht nur einmal. Er steht auf, obwohl er das nicht dürfte, und geht auf kleine Erkundungsreisen.
Seine Neugier siegt über seine Furcht, entdeckt zu werden. Er schafft es über den Zaun in den Bereich der Familien – ein Ort, der wie ein Dauerparadies gehandelt wird. Doch drüben scheint es anders zu sein, wie erzählt wird. Viel anders. Und er wird entdeckt.
Er kommt in ein neues Lager. Plötzlich muss er sich beweisen, zur Ergötzung anderer … und das Thema Gewalt bekommt ein neue Dimension.
Mehr kann und will ich nicht verraten – denn das würde den Appetit auf das, was dann tatsächlich alles passiert, nehmen.
Diese Dystopie zeigt unmissverständlich auf, zu was der Mensch alles fähig wird (oder sein muss), wenn es um die eigenen Vorteile geht. Wie schnell die indoktrinierten Verhaltensweisen und Denkmuster ad acta gelegt werden, Skrupel verschwinden, und die Macht über andere dominiert.
Parallelen zu „Die Welle“ sind vorhanden – doch hier in diesem Roman wird noch ein Scherflein daraufgelegt – und entlässt die Leser*innen mit offenem Mund.
Die Sprache ist direkt, knapp und treibt einen durch die Seiten – Pageturner ist da das richtige Wort.
Ganz große Leseempfehlung für diesen dystopischen Ausflug in die Zukunft und in die psychologischen Grundsätze des Objekts Mensch.

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Intensive Dystopie wozu ein Mensch alles fähig sein kann.

Rezensionen von liesmal:

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Tolle Deko für die Gästetoilette

LONELY PLANET Bildband Toiletten der Welt von

Ganz ehrlich: Als ich das Buch entdeckt habe, das übrigens 2025 in einer neuen Ausgabe als zweiter Band bei lonely planet erschienen ist, habe ich noch gar nicht gewusst, wie gut ich es gebrauchen kann.
Nach eingehender Betrachtung hat das Buch einen Ehrenplatz in der Gästetoilette gefunden. Wer also gern an einem stillen Örtchen liest, kann sich hier bestens unterhalten.

Toiletten aus aller Welt in allen erdenklichen Arten, aber auch in Formen, die man sich kaum vorstellen kann, sind mit Foto, Hinweis auf Standort und einem kurzen Text zu sehen. Man kann sie bewundern, staunen oder manchmal auch einfach nur mit den Ohren schlackern.
Dort, wo die Texte stehen, ist oft eine freie weiße Fläche, die mich auf die Idee gebracht hat, einen Stift zum Buch zu legen, damit es als Gästebuch dienen kann.
In einem kleinen Toiletten-Vokabular findet man, wie Toiletten in aller Welt bezeichnet werden. Und die Liste mit der Frage in unterschiedlichen Sprachen, wo eine Toilette sei, könnte vielleicht lebenswichtig sein.
Interessant ist für mich die Toiletten-Zeitleiste, die bereits 3000 Jahre v. Chr. beginnt und bis in die Gegenwart führt.
Sehr gern gebe ich eine Leseempfehlung für ein Buch, das mich nicht nur zum Schmunzeln bringt, sondern auch viele Aha!-Momente zu bieten hat.

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Tolle Deko für die Gästetoilette