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Rezensionen von peedee:

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Auf Krawall gebürstet

Asterix - Die Tochter des Vercingetorix von Jean-Yves Ferri; Didier Conrad

Asterix, Band 38: Die Gallier kriegen Besuch zweier Arverner-Häuptlinge. In ihrer Begleitung ist Adrenaline, die stolze Tochter des grossen Gallier-Häuptlings Vercingetorix. Sie ist auf der Flucht vor den Römern; Julias Cäsar will sie zwangsromanisieren. Die altgedienten Häuptlinge wissen, dass sie im Dorf von Majestix in Sicherheit ist.

Das Mädchen ist jedoch wenig begeistert, dass sie dableiben soll. Die Jugendlichen des Dorfes wollen Adrenaline beistehen…

Erster Eindruck: Auf dem Cover ist das Trio Asterix, Obelix und Idefix zusammen mit einem sehr stolz dreinblickenden Mädchen – gefällt mir.

Ich fand es witzig, dass die Arverner-Häuptlinge das Mädchen in Majestix‘ Obhut lassen, nicht ohne wiederholt zu vermerken, dass sie gerne ausbüxt. Tja, diese Bemerkung war auch gleich das Programm von Adrenaline. Sie trägt einen Ring um den Hals, den andere unbedingt haben möchten – so eben auch Cäsars Leute. Adrenaline ist richtig auf Krawall gebürstet. Die Jugendlichen „unseres“ Dorfes kommen hier so richtig in Erscheinung, insbesondere Aspix, der Sohn des Fischhändlers, sowie Selfix, der Sohn des Schmieds. Die Kinder gehen in Condate zur Schule, machen aber derzeit ein Praktikum bei ihren Eltern (Berufsbildung im Jahre 50 v. Chr.!).
Früh übt sich: Die Jugendlichen wissen um die Kraft des Zaubertranks und wollen auch mal kosten. Nur so ein klitzekleines Schlückchen… das kann doch nicht schaden, oder? Oh, es kann sehr wohl…

Die Geschichte war unterhaltsam, aber es passierte eigentlich nicht viel: Adrenaline wurde ins Dorf gebracht – sie büxte aus – sie wurde gefunden – ein paar „im Weg stehende Römer“ – Ende, Festmahl. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Auf Krawall gebürstet

Rezensionen von Philiene :

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Naturkatastrophen und Hexenwahn

Sündflut 1784 von Marco Hasenkopf

Sündflut 1784 schließt unmittelvar an den Roman Eisflut 1784 an und für das einfachere Verständnis sist es ratsam den ersten Teil gelesen zu haben. Allerdings eird zu Beginn auch einiges aus fiesem erklärt.

In fiesem Teil kämpfen die Überlebenden mit den Folgen der Flut und wie so oft, wenn sich die Menschen etwas n7cht wirklich erklären können, brauchen sie eonen Sündenbock.

Hier ist es die Apothekerin Witwe Anna Maria..Sie wird als Hexe angeklagt und für die Flut und noch einiges andere angeklagt. Amtmann Henrik van Venray tut alles um Anna Maria zu retten, doch bald stößt er auf eine unglaubliche Intrige.

Der Roman ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Für mich war es die perfekte Mischung aus historischem und Krimi. Mir hat es sehr gut gefallen, das die Missstände der damaligen Gerichtsbarkeit sehr anschaulich darstellt worden sind. Wenn der Gewaltrichter sein Urteil gefällt hatte, gab es eigentlich keine Chance mehr. Und auch die Behandlung der Verurteilten war furchtbar. Hier war das sehr realistisch dargestellt ohne dabei zu grausam zu sein.

Der Fall und dessen Aufklärung hat mich gefesselt und ich war einfach nur begeistert.

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Naturkatastrophen und Hexenwahn

Rezensionen von nessabo:

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Anstrengend - auf die unterhaltsamste und süchtigmachenste Art

Der Rache Glanz von Maud Ventura

Maud Ventura hatte mich schon mit ihrem Debüt „Mein Mann“ an der Angel. Und auch, wenn beide Bücher keine Highlights für mich sind, bin ich beeindruckt davon, wie gut diese junge Autorin eine ganz bestimmte Art von Geschichten schreiben kann!

Während es im Debüt um eine völlig in ihren Mann vernarrte Frau ging, begleiten wir im aktuellen Roman die zu Beginn aufstrebende und später sehr erfolgreiche Sängerin Cléo.

Am Anfang habe ich ein bisschen gestruggelt und etwas Zeit gebraucht, um mich in die Handlung einsaugen zu lassen. Wer aber den zäheren Anfangsteil durchhält, wird mit einer extrem immersiven, wenn auch gleichzeitig abstoßenden Geschichte belohnt.

Ventura ist wirklich schon jetzt eine Meisterin der unsympathischen, übertriebenen, fast grotesken Protagonistinnen. Cléo ist selbstgerecht, machtversessen und berechnend - also wirklich unausstehlich. Doch die Autorin schafft es sehr geschickt, auch Verständnisraum zu schaffen für ihre Hauptfigur. Wir bekommen ein Gefühl für die Selbstaufgabe, die mit dem Weg zum Ruhm einhergeht. Die Aufgabe scheinbar jeglichen Rechts auf Selbstbestimmung und Ruhe. Ohne die Protagonistin für ihren Machtmissbrauch und ihre Verantwortungslosigkeit in Schutz zu nehmen, vermittelt uns Ventura doch auch kritische Elemente des öffentlichen Interesses an einer berühmten Person.

Auch die Industrie selbst wird wie mit Peitschenschlägen entzaubert. Die Einblicke in die Maschinerie hinter Top-Promis sind so detailliert, dass ich mich frage, ob Ventura einfach nur sehr gut recherchieren bzw. fiktionalisieren kann oder ob sie lebensechte Quellen hat. Aber ungeachtet der Hintergründe seziert die Autorin hier wirklich gnadenlos die Menschen und das System.

Die Geschichte spitzt sich wie schon im Debüt konsequent zu. Das sorgt für ein Lesen mit angehaltenem Atem, ist aber auch durchaus anstrengend. Ein entspannter oder gar cozy read zum Abschalten ist es keinesfalls. Und scheinbar will die Autorin das auch nicht, sondern stattdessen Werke, die zum Nachdenken anregen. Das gelingt ihr aus meiner Sicht gut, denn auch die ein oder andere Gesellschaftskritik steckt in dem Roman. Denn nur, weil es eine Frau ist, die ganz an der Spitze der Machtpyramide steht, macht es das noch lange nicht feministisch oder überhaupt besser.

Ich würde aber schon sagen, dass das Werk vor allem unterhalten möchte - wenn auch auf eine Weise, die es von vielen anderen abhebt. Einen Roman gänzlich ohne Sympathieträger*innen muss mensch schon wollen, aber wenn das etwas für euch ist, dann ist Ventura schlicht perfekt! Und nicht zuletzt: Meine Güte, was kann die Frau für Plot-Twists schreiben?! Der ihres Debüts war zwar ein schlicht unübertrefflicher Banger, aber auch hier habe ich ihn nicht kommen sehen.

Für mich ein bemerkenswertes Stück Literatur, das thrillerhafte Elemente in dieses Genre einbringt und sich so wirklich einen Platz in den Regalen verdient. Und auch, wenn es für mich kein Wohlfühlwerk war und ich es gern etwas mehr gestrafft gehabt hätte, hat es einen besonderes Stellenwert und ich werde mich noch eine Weile daran erinnern.

PS: In der Widmung des Buches steht "Für Mein Mann" (kein grammatikalischer Fehler) und ich liebe es?! <3

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Anstrengend - auf die unterhaltsamste und süchtigmachenste Art

Rezensionen von Pusteblümchen:

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Eine traurige und ergreifende Lebensgeschichte

Wenn die Kraniche nach Süden ziehen von Lisa Ridzén

Bo ist bereits 89 Jahre befindet sich in seinem letzten Lebensabschnitt und lebt gemeinsam mit mit seinem Hund Sixten in einem recht abgelegenem Teil Nordschwedens. Seine Frau ist dement, lebt im Heim und sein Sohn Hans besucht ihn nur selten. Hans denkt, dass Bo sich nicht mehr angemessen um Sixten kümmern kann und will ihm den Hund wegnehmen.

Aber Bo braucht Sixten. Er beginnt sein Leben zu überdenken, erinnert sich an seine Jugend und die Momente, die für ihn wichtig waren.
Das Buch steckt voller Leben und Menschlichkeit. Es schildert das trostlose Leben von Bo in der Gegenwart, zeigt die schwierige Beziehung zwischen ihm und seinen Sohn und lässt Momente der Vergangenheit lebendig werden.
Es gab Szenen, in denen mir die Tränen kamen, aber auch solche, in denen ich schmunzeln musste und leise vor mich hingelacht habe.
Lisa Ridzén hat die volle Bandbreite aller Emotionen, die das Leben bietet in ihr Buch gepackt und mich damit sehr berührt.

Es ist ein Buch über das Leben, das Älter werden, die Herausforderungen, denen wir uns dabei stellen müssen und gleichzeitig auch ein Bild unserer Gesellschaft.
Dieser Roman hallt nach und er wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

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Eine traurige und ergreifende Lebensgeschichte

Rezensionen von nessabo:

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Starker Auftakt, verlor für mich am Ende aber an Fokus

Standing Ovations von Charlotte Runcie

Es ist nicht mein erstes Buch über Machtmissbrauch, sodass ich die verschiedenen Werke wohl ganz gut vergleichen kann. Und grundsätzlich hat mir Runcies Geschichte gut gefallen, allerdings ging sie nicht so stark zu Ende wie sie angefangen hat.

Ich fand es durchaus reizvoll und innovativ gestaltet, dass wir das Geschehen durch eine dem zentralen Mann nahestehende Frauenfigur geschildert bekommen.

Sophie hegt so einige Sympathien für den Theaterkritiker Alex Lyons, was eine manchmal abstoßende, aber grundlegend wirklich interessant zu lesende Perspektive ist. Dass mit Tätern auch sympathisiert wird, lässt sich ja nicht leugnen und so können wir beim Lesen wirklich gut in uns selbst hineinfühlen. Nach und nach sieht Sophie durch den Kontakt mit vielen betroffenen Frauen, denen Alex mit seinen herabwürdigenden Kritiken das Leben schwerer gemacht hat, ihren Kollegen auch mit anderen Augen, stellt sich meinem Empfinden nach aber nie klar auf eine Seite.

Das kann mensch nun mögen oder nicht, ich fand es in Ordnung. Grundsätzlich habe ich feministische Protas, die sich solidarisch an die Seite der Betroffenen stellen, schon lieber. Aber eine diesbezüglich weniger klar abgegrenzte Hauptfigur finde ich literarisch im positiven Sinne herausfordernd. Ebenso positiv fand ich die Entwicklung Sophies, die als Alex’ Nachfolgerin im weiteren Verlauf der Handlung selbst in einen beruflichen Zwiespalt gerät. Ob sie ihre Macht dabei missbraucht, muss wohl jede*r selbst für sich einordnen.

Ich mochte also generell das Feld rund um Kritiker*innen. Ich stehe denen selbst nämlich auch eher kritisch gegenüber, weil ihre Macht teils immens ist und sie als eine Art objektive Institution angesehen werden, die ja durchaus über den Fortbestand einer Karriere entscheiden kann. Und all das, obwohl doch IMMER ein gewisses Maß an Subjektivität und vielleicht sogar Voreingenommenheit besteht.

Doch trotz aller positiven Aspekte, bin ich vom Verlauf der Geschichte etwas ernüchtert. Die erste betroffene Frau startet total stark und geht in den öffentlichen, lauten Widerstand. Zu lesen, dass so etwas wirken kann, fand ich sehr ermutigend. Dabei lässt Runcie ihren Leser*innen aber immer auch Raum, um sich selbst eine Meinung über diesen präzisen Fall der sogenannten Cancel Culture zu bilden.
Im letzten Drittel verlor die Handlung für mich jedoch zunehmend an Fokus und ich habe irgendwann kein Gefühl mehr dafür gehabt, was der Roman denn nun konkret aussagen will. Auch die Beziehung zwischen Alex und Sophie sowie das Ende waren mir zu unpassend, weil sie vom Kern des Themas ablenken.

Ich vergebe dennoch wohlmeinende 4 Sterne, weil mir das Thema so gut gefallen hat und es für mich auch innovativ war. Die Autorin hätte für meinen Geschmack aber durchaus noch einen Ticken schärfer sein dürfen und zumindest am Ende auch klarer. Ich weiß nicht, ob die Aussage des Romans ohne eine gewisse feministische und machtkritische Vorbildung so richtig ankommt.

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Starker Auftakt, verlor für mich am Ende aber an Fokus

Rezensionen von Piet1990:

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Poetisch, schmerzhaft und sehr eindringlich

To Cage a Wild Bird von Brooke Fast

„To Cage a Wild Bird“ ist ein Buch, das leise beginnt, aber lange nachwirkt. Es erzählt von Abhängigkeit, Kontrolle und dem Wunsch nach Freiheit. Und das auf eine sehr emotionale, teilweise schmerzhafte Weise. Die Geschichte nimmt sich Zeit, Gefühle und Dynamiken zu entwickeln, ohne sie zu erklären oder zu vereinfachen.

Der Schreibstil ist ruhig, poetisch und oft sehr bildhaft. Viele Szenen wirken fast zerbrechlich, gleichzeitig aber auch intensiv. Besonders gelungen fand ich, wie innere Konflikte und emotionale Abhängigkeiten dargestellt werden: nicht dramatisch zugespitzt, sondern realistisch und dadurch umso beklemmender.

Die Figuren sind vielschichtig angelegt. Vor allem die Hauptfigur wirkt glaubwürdig in ihrer Zerrissenheit zwischen Nähe und Selbstverlust. Man versteht ihre Entscheidungen nicht immer, kann sie aber emotional gut nachvollziehen. Genau das macht das Buch so stark: Es urteilt nicht, sondern zeigt.

Thematisch ist der Roman schwer, aber wichtig. Er beschäftigt sich mit Machtgefällen, Selbstwert und dem langsamen Erkennen toxischer Strukturen. Das ist keine leichte Lektüre, aber eine sehr eindringliche.

Fazit:
Ein sensibles, eindrucksvoll geschriebenes Buch über Freiheit und innere Gefangenschaft. „To Cage a Wild Bird“ fordert Aufmerksamkeit und Empathie, belohnt dafür aber mit Tiefe und emotionaler Wucht. Empfehlenswert für Leser:innen, die sich auf ernste Themen und eine ruhige, poetische Erzählweise einlassen möchten.

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Poetisch, schmerzhaft und sehr eindringlich

Rezensionen von Tara:

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Spannend, emotional & herzzerreißend

Die verlassene Tochter von Soraya Lane

„Die verlassene Tochter“ ist bereits der sechste Band der Familiengeheimnis-Saga der in Neuseeland lebenden Autorin Soraya Lane. Die Handlung ist jedes Mal in sich abgeschlossen und es ist nicht notwendig die anderen Bände vorab zu lesen.

In 32 kurzen Kapitel, die zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart wechseln, erzählt die Autorin auch dieses Mal wieder zwei Liebesgeschichten.

Die Gegenwart beginnt in London. Die Anwältin Rose hat im letzten Jahr sowohl ihre Mutter als auch ihre Großmutter verloren. Zudem hat sie sich von ihrem Freund getrennt und kommt sich ziemlich verloren vor. Als sie vollkommen überraschend erfährt, dass sie von ihrer Mutter ein Gut in Argentinien geerbt hat, hält sie nichts und sie macht sich mutig auf den Weg.

Die Vergangenheit führt nach Argentinien in die 1930er Jahre und es dreht sich alles um die 17-jährige Valentina, deren Vater eine große Ranch besitzt.

Soraya Lanes Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Sie versteht es Gefühle lebendig werden zu lassen, beschreibt ihre Charaktere authentisch und sympathisch. Ich habe sowohl mit Rose als auch mit Valentina sehr gelitten und immer gehofft, dass sich für sie alles zum Guten wendet.

Der stetige Wechsel zwischen den beiden Erzählsträngen sorgt für Spannung und mich haben die Ereignisse in der Vergangenheit ebenso gefesselt wie die in der Gegenwart. Die Autorin hat Gegenwart und Vergangenheit wieder einmal gekonnt miteinander verwoben.
Die unterschiedlichen Erzählperspektiven und Zeitebenen machen die Ereignisse abwechslungsreich.

Nicht nur inhaltlich sondern auch optisch hat das Buch einiges zu bieten. Abgesehen von dem stimmungsvollen Cover und Innencover beginnt jedes Kapitel mit einer kleinen stimmigen Illustration. Eine Kleinigkeit, die das Leseerlebnis für mich gelungen abgerundet hat.

Wer Familiengeschichten, tiefe Emotionen, spannende Geheimnisse mag und gerne in die Atmosphäre Argentiniens eintauchen möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt wohin uns die Autorin in ihrem nächsten Band entführen wird.

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Spannend, emotional & herzzerreißend

Rezensionen von Peachybookdreams :

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Der Weg zum Gold

One Date to Gold von Ivy Leagh

Ich bin zurzeit im Hockey Romance Fieber und als ich dieses Buch entdeckt habe, das Eishockey und Snowboarden vereint, musste ich es einfach lesen. Das Setting hat mir sehr gefallen und mich richtig in Olympia Stimmung versetzt. Leider bin ich aber mit den Dialogen und dem Ton nicht ganz warm geworden.

 

An sich fand ich beide Protagonisten sympathisch. Amie ist die Personifizierung von Glitzer und das komplette Gegenteil von dem strengen Eishockey Captain Hunter. 

Die beiden entwickelten super schnell für einander Gefühle, sodass es sich für mich nicht wirklich nach „fake dating“ angefüllt hat. Es hat auch nicht ganz zu Hunters Charakter gepasst. Er hat in der Vergangenheit negative Erfahrungen gemacht, weshalb er Mauern aufgebaut hat, die sogar sein Hockey-Team beeinflussen, da hat es mich dann schon gewundert, dass er sich so schnell Hals über Kopf in Amie verliebt.

Etwas, womit ich mich bis zum Schluss nicht ganz anfreunden konnte, waren die Dialoge. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber sie fühlten sich so aufgesetzt und unnatürlich an. Der Running Gag Kaffee, der nach “Batteriesäure” schmeckt, war spätestens nach dem dritten Mal nicht mehr lustig, keine Ahnung, für mich war der Humor einfach leider anstrengend. Auch der Dialog der Spicy Szenen konnte mich nicht überzeugen.

Was mir wiederum gut gefallen hat, war die realistische Darstellung, mit welch Sexistischen und misogynen Kommentaren Frauen im Sport zu kämpfen haben. Auch beide Protagonisten in ihrem jeweiligen sportlichen Element zu erleben, hat mir gefallen. Die Darstellung von psychischer Belastung und Therapie ist ebenfalls gelungen.

Fazit: Meine Meinung zu der Geschichte ist hin- und hergerissen, einerseits haben mir die sportlichen Elemente sehr gefallen, auch das Setting und die Beschreibung des Athletendorfs fand ich traumhaft. Aber der Humor und die Dialoge zwischen den Hauptcharakteren haben mir einfach nicht gefallen. Ich finde, das Buch ist trotzdem empfehlenswert für alle Sports Romance Fans, denn gerade was den Humor betrifft, sind Geschmäcker verschieden. 3 Sterne

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Der Weg zum Gold

Rezensionen von begine:

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Melodisch

Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten von Anna Maschik



Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten, ist ein Roman der Schriftstellerin Anna Maschik.
Der Titel hat mich eigentlich etwas abgeschreckt. Die Sprache des Romans hat einen melodischen Klang.
Es geht um eine Familiengeschichte über hundert Jahre.
Es geht hauptsächlich um die Frauen der Familie.

Die Autorin flicht magische Passagen ein.
Die Mischung ist ihr perfekt gelungen.
Es ist ein Roman den ich gerne gelesen habe und auch weiter empfehle.

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Melodisch

Rezensionen von Katzenmicha:

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Emotional berührend

Die Magnolientochter von Tessa Collins

Die 35 jährige Magnolia führt ein geordnetes Leben, in London wo sie sich für die Umweld einsetzt.Ihrer Mutter Maia geht es sehr schlecht ,dann taucht ein Hinweis auf das Geheimnis ihrer verstorbenen Grossmutter auf in dessen Haus auf.Ein altes Flugticket welches sie nach Neuseeland führt, in das Land ihrer Mutter, das sie kaum kennt.

Ihre Mutter wurde adoptiert,hatte aber keinen Kontakt zu ihren Adoptiveltern.Magnolia macht sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln in Neuseeland……

Die Autorin Tessa Collins hat einen fließenden undbildhaften Schreibstil.Es ist der 4.Band der Blumentöchter Reihe,für mich war es der erste der Reihe,dem dieanderen noch folgen werden.Man kann die Bücher getrennt von einander lesen,sehr gerne 5 Sterne.Das wunderschöne Buchcover mit dem sehr schönen Blumenfarbschnitt rundet alles perfekt ab.

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Emotional berührend