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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von woolbooksandcoffee:

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Anders

Das Dream Hotel von Laila Lalami

Cover und Autorin, von der ich bereits das vorausgegangene Werk gelesen habe, haben mich sofort angesprochen. Der Klappentext - etwas mysteriös und wenig aussagekräftig - sprach mich ebenfalls an. Genug Informationen, aber trotzdem rätselt man, wo die Geschichte hinführen könnte. Direkt auf den ersten Seiten überzeugt der Schreibstil und die Geschichte fesselt einen, so dass man am Ball bleiben will.

Und genau das habe ich getan: binnen kürzester Zeit hatte mich The Dream Hotel so überzeugt, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Insbesondere der Schreibstil und die Erzählweise gefielen mir sehr gut, die Geschichte selbst hat für mich kleinere Schwächen und immer mal fiel mir etwas auf, was für mich nicht ganz stimmig war. Trotzdem ist es insgesamt ein Buch, was ich definitiv weiterempfehlen würde. Es regt zum Nachdenken an und nimmt den Leser nicht zu sehr an die Hand, sondern ermutigt, sich eigenen Gedanken und Meinungen zu bilden!

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Anders

Rezensionen von woolbooksandcoffee:

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Anders

Dius von Stefan Hertmans

Die Geschichte einer innigen und unkonventionellen Freundschaft, wobei das Wort Freundschaft hier fast zu kurz greift, zwischen Anton und seinem Studenten Dius, dem Protagonisten und Namensgeber der Geschichte. Die Stimmung bleibt über den Roman hinweg verzaubernd und besonders, die aus Antons Perspektive erzählte Geschichte spielt von Kunst und Interessen, welche vielleicht in der heutigen Gesellschaft nicht jeder teilt.

In diesem Werk wirkt nichts belanglos, alles scheint eine Bedeutung zu haben. Eine fein skizzierte Geschichte, wobei vor allem die beiden Hauptcharaktere den Roman zu dem machen, was er ist. So ist es kein Buch zum "eben mal lesen", sondern eher eines, für das man sich Zeit und Ruhe nehmen muss. Ab und an habe ich das Lesen dadurch als fast anstrengend empfunden, alles in allem aber als sehr inspirierend. Ein intensives Buch mit Tiefgang, was lange nachhallt und sicherlich nicht so schnell vergessen wird!

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Anders

Rezensionen von yellowdog:

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Die WG mit Alex

Lass uns noch bleiben von Saskia Luka

Lass uns noch bleiben von Saskia Luka ist ein Roman, dessen Handlung in Berlin angesiedelt ist und Themen wie Beziehungen, Freundschaft und Einsamkeit in einer Großstadt beinhaltet.
Die verschlossene Anna wurde gerade wortlos von ihrer Freundin Venka verlassen und ihre Stimmungslage ist nicht gut. Sie hat einen Pflanzenladen und eine latente Freundschaft mit dem Antiquar Henning, der auch sehr zurückhaltend ist.

Annas Leben ändert sich erst, als Alex in ihre Wohnung mit einzieht. Alex ist locker und offen. Ganz langsam öffnet Anna sich. Schließlich machen sie sich zusammen auf die Reise, um Venka aufzusuchen und eine Erklärung zu verlangen. Das verläuft zunächst enttäuschend.

Der Roman hat viele gute Ansätze, droht aber immer wieder zu verflachen. Letztlich vergibt die Autorin auch ein paar Chancen, mehr aus der Geschichte zu machen. Es bleibt aber ein lesenswerter Roman.

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Die WG mit Alex

Rezensionen von Katzenmicha:

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Weihnachtlich spannend

Mord an Weihnachten von Hanna Paulsen

Fazit zum Ebook:

Es ist bereits aus der Föhrer Morde Reihe der 2 Band der Reihe.Diesmal geht es auf den Weihnachtsbasar nach Oldsum.Dort werden mehrere Besucher des Weihnachtsbasares mit einer Vergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.Ein Mann stirbt und Hauptkommissarin Greta Jensen und ihr Team übernehmen die Ermittlungen.

Unterstützt werden sie durch Staatsanwalt Broder Jacobsen und Hauptkommissar Thies Hansen vom Festland.Vergiftete Zimtsterne von einem Budenstand stellen sich als Ursache der Vergiftung mit Todesfolge herraus.Die Zimtsterne sollten für einen guten Zweck verkauft werden,wer hat sie gebacken?Einzweiter Todesfall zwingt die Ermittler zu handeln….

Die Autorin Hanna Paulsen hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Durch die Beschreibung des Weihnachtsbasars war ich schnell im Geschehen,sehr gerne 4 Sterne.

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Weihnachtlich spannend

Rezensionen von Murksy:

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Der dunkle Gott der Rache

Minnesota von Jo Nesbø

Ein norwegischer Journalist reist nach Amerika, um über ein Jahre zurückliegendes Verbrechen zu schreiben. In Rückblicken wird die Geschichte teilweise aus der Sicht der damals handelnden Personen erzählt. Wer war für die Morde verantwortlich? Was waren die Beweggründe? Das Cover mit dem blutigen Abdruck wird im Laufe des Buches relevant, wobei sich der Leser genau wie die Ermittler scheinbar immer einen Schritt zu langsam bewegt.

Der Täter scheint mit den Polizisten zu spielen, ein raffiniertes Katz-und-Maus-Spiel, das niemanden zu Atem kommen lässt.

Bei all den Thrillern, die jedes Jahr auf den Markt kommen und sich gefühlt immer wieder die gleichen Geschichten wiederholen, sticht dieser Nesbo wie ein Leuchtturm heraus. Raffiniert erzählt, menschlich nachvollziehbar, spannend bis zum Schluss und mit herrlich unsympathisch-sympathischen Antihelden, liefert Nesbo eines seiner besten Bücher ab. Ich nehme mir diese persönliche Wertung heraus, da ich alle seine Bücher gelesen habe. Es ist faszinierend zu beobachten, wie er die Charaktere psychologisch analysiert und einen schmalen Grat zwischen Zuneigung und Widerwillen erzeugt. Ganz nebenbei schafft er es auch noch, mir einen Beruf so lebhaft zu beschreiben, über den ich mir bisher noch keine wirklichen Gedanken gemacht habe und dessen Ergebnisse ich eher fragend angesehen habe. In diesem Buch ist alles stimmig. Von den Motiven, bis zu den tiefsten Abgründen der menschlichen Seele, die Geschichte wirkt glaubhaft und authentisch. Wer Nesbo kennt, weiß auch, dass seine Bücher nichts für Zartbesaitete sind. Die Grausamkeiten der Ereignisse und deren Folgen für die Akteure lassen den Leser stocken und versucht man, sich in diese Situationen zu versetzen, spürt man hautnah die Verzweiflung, den Hass und die Schwärze, die den Personen innewohnt. Ein tiefgründiger, intelligenter und bewegender Thriller, der weit über einen gewöhnlichen Kriminalfall hinausgeht. Wer bisher kein Nesbo-Fan war, wird es nach diesem Buch sein, vorausgesetzt man mag das Genre.

Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Kopie, auch in Teilen, unterliegt dem Urheberrecht.

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Der dunkle Gott der Rache

Rezensionen von KersG:

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Fake-Dating

Rival Darling von Alexandra Moody

Ein toller Auftakt dieser Reihe. Ich war von Anfang an begeistert von der Story und den Charakteren.
Violet hat sich geschworen, nie wieder einen Sportler zu daten. Doch dann landet sie in Fake-Beziehung mit Reed Darling, dem größten Rivalen ihres Ex-Freundes und Eishockeyspieler. Die goldene Regel für sie lautet: Keine Gefühle! Leichter gesagt als getan, denn Reed macht es ihr nicht leicht.

Die Protagonisten waren mir von Anfang an sympathisch. Man merkt, dass Violet schon oft von Menschen enttäuscht wurde, allen voran Sportlern.
Reed hingegen wirkt anfangs etwas unnahbar. Er versteckt sich hinter einer Maske. Einschüchternd und geheimnisvoll. Doch im Kern ist er eigentlich ganz anders.
Ich konnte mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Sie sind aus dem Leben gegriffen.
Der flüssige Schreibstil hat es mir leicht gemacht in die Geschichte hineinzufinden und ich wollte gar nicht aufhören zu lesen. Die Story hat mich sofort gepackt.
Humorvoll geschrieben und doch tiefgründig. Eine Story, in der so viel mehr steckt, als nur Fake-Dating.
Ich freue mich jetzt schon auf Band 2!

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Fake-Dating

Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:

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Habe mich sofort verbunden gefühlt

Storm Singer. Die schwebende Stadt von Sarwat Chadda

Storm Singer – Die schwebende Stadt von Sarwat Chadda ist ein außergewöhnlicher Auftakt einer Fantasyreihe, der weit über klassische Genregrenzen hinausgeht. Im Mittelpunkt steht die zwölfjährige Nargis, die mit ihrer Gabe, durch Gesang Elementargeister zu beeinflussen, ebenso viel Hoffnung wie Gefahr in sich trägt.

Ihre Fähigkeiten sind unkontrolliert, manchmal zerstörerisch, und genau darin liegt eine große Stärke der Geschichte: Magie wird nicht als müheloses Geschenk dargestellt, sondern als etwas, das Verantwortung, Scheitern und Wachstum erfordert.

Die Begegnung mit dem verletzten Garuda-Jungen Mistral bildet den emotionalen und erzählerischen Wendepunkt der Handlung. Aus anfänglichem Misstrauen zwischen zwei Figuren, die eigentlich auf gegnerischen Seiten stehen, entwickelt sich eine vielschichtige Beziehung, die von Vorsicht, gegenseitigem Lernen und langsam wachsendem Vertrauen geprägt ist. Die Reise zur schwebenden Stadt ist dabei nicht nur ein äußeres Abenteuer, sondern auch eine innere Entwicklung, in der Machtstrukturen, Unterdrückung und persönliche Schuld hinterfragt werden.

Besonders überzeugend ist die Figurenzeichnung. Nargis ist keine perfekte Heldin, sondern eine glaubwürdige, manchmal zweifelnde und fehlerhafte Protagonistin. Dass sie selbst mit einer körperlichen Beeinträchtigung lebt, ist sensibel und selbstverständlich in die Handlung integriert und hebt das Buch positiv hervor. Kinder und Jugendliche mit Mobilitätseinschränkungen finden hier eine seltene, starke Identifikationsfigur, die zeigt, dass Heldentum nicht an körperliche Unversehrtheit gebunden ist.

Die Welt, die der Autor erschafft, ist stark von indischen und südasiatischen Einflüssen geprägt und verleiht der Geschichte eine besondere Atmosphäre. Gerade Leserinnen und Leser, die mit Themen wie Meditation, Achtsamkeit oder östlichen Philosophien vertraut sind, spüren schnell, dass diese Geschichte auf einer tieferen Ebene wirkt. Das persönliche Nachwort des Autors verstärkt diesen Eindruck noch einmal und erklärt, warum sich der Roman wie mehr als nur ein Fantasyabenteuer anfühlt: Die erzählte Welt ist eng mit einer tiefen emotionalen Erfahrung verbunden, was der Geschichte zusätzliche Authentizität und Wärme verleiht.

Spannung, Emotion und gesellschaftliche Relevanz greifen in Storm Singer – Die schwebende Stadt überzeugend ineinander. Seite für Seite fiebert man mit, ohne dass die Geschichte ihre leisen, nachdenklichen Momente verliert. Insgesamt handelt es sich um einen großartigen, in sich abgeschlossenen Serienauftakt, der neugierig auf weitere Bände macht und lange nachhallt. Eine klare Leseempfehlung und verdient fünf von fünf Sternen.

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Habe mich sofort verbunden gefühlt

Rezensionen von tinten_fischchen:

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Spannendes Konstrukt, teilweise aber lazy Writing

Sophie L. von Matthew Blake

Da hätte man mehr daraus machen können. Ein Gedanke den mir bei „Sophie L“ des öfteren kam. Die Grundidee mit den falschen/fehlenden Erinnerungen ist super. Der 2. Weltkriegsteils ist sowieso eine sichere Bank und zieht immer. Ich fand die Geschichte spannend und habe das Buch innerhalb weniger Tage ausgelesen gehabt.

Zumindest was das betrifft, hat der Autor vieles richtig gemacht.

Wer einen spannenden Thriller sucht kann also auf seine Kosten kommen. Was mir jedoch gar nicht gefallen hat, war der psychologische Teil. Anstelle eine der Hauptfiguren langsam an ihren Erinnerungen zweifeln zu lassen wird ihr einfach von irgendeinem Typen an den Kopf geworfen: „Deine Erinnerungen sind falsch. Sowas falsches hab ich ja noch nie gesehenen. Trust me: Ich bin zwar kein Experte und hab keine Erfahrungen, aber ich seh gut aus. Und du stehst ja auch mich. Deshalb: Musst du mir einfach glauben, das es so ist.“ Zumindest spielt sich die Szene in meiner Erinnerung so ab. Auch die Motive des Strippenziehers bleiben im Dunkeln. Er ist halt böse. Das muss als Motiv reichen.

Es scheint mir als hätte der Autor eine spannende Grundidee gehabt, diese auch umgesetzt, aber für Details usw. keinen Bock gehabt. Das hat mir persönlich dann den Spaß am Buch verdorben. Was Schade ist, da die Geschichte sehr viel Potential hätte. Wobei das Buch zur Entspannung nebenbei eh ganz gut ist.

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Spannendes Konstrukt, teilweise aber lazy Writing

Rezensionen von Shilo:

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Eine Reise zu den eigenen Wurzeln

Die Magnolientochter von Tessa Collins

Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die ihr Leben im Griff hat und trotzdem spürt, dass ein Teil ihrer Familiengeschichte fehlt. Als sie in den Unterlagen ihrer verstorbenen Großmutter auf ein altes Flugticket nach Neuseeland stößt, tauchen Fragen auf, die lange unbeantwortet blieben. Besonders die Vergangenheit ihrer Mutter liegt wie ein stiller Schatten über allem.

Die Reise nach Neuseeland ist kein klassisches Abenteuer, sondern ein Schritt nach vorn. Die neue Umgebung, die Arbeit zum Schutz der Natur und die Begegnungen vor Ort verändern ihren Blick auf vieles. Dabei bleibt die Geschichte glaubwürdig, denn nichts wirkt übertrieben oder gestellt.
Die Familiengeschichte zeigt sich nach und nach. Es geht um alte Wunden und lange Zeit des Schweigens, ohne dass etwas dramatisch ausgeschmückt wird. Diese Zurückhaltung macht das Erzählte greifbar. Es geht nicht um Schuld, sondern um Verstehen und den Mut, sich der Vergangenheit zu stellen.
Auch die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam. Sie drängt sich nicht auf und steht nicht im Vordergrund. Nähe entsteht durch Gespräche, durch gemeinsame Momente und Vertrauen.
Beim Lesen fühlt man sich den Figuren nah. Die Geschichte lässt Zeit zum Nachdenken und bleibt lange im Gedächtnis. Am Ende zeigt sie, dass Heilung möglich ist, auch wenn sie nicht vollkommen sein muss.
Dieser 4. Band der Blumentöchter-Reihe hat mir unterhaltsame Lesestunden bereitet. Sehr gerne empfehle ich ihn weiter.
Eine klare 5-Sterne-Empfehlung für alle, die Geschichten über Familie, Herkunft und Veränderungen lieben.

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Eine Reise zu den eigenen Wurzeln

Rezensionen von Anjulia :

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Ägyptens letzte Pharaonin

Kleopatra von Saara El-Arifi

Kleopatra von Saara El-Arifi beginnt mit der Thronbesteigung von Kleopatra VII. Thea Philopator nach dem Tode ihres Vaters und endet mit der Niederlage Ägyptens gegen den späteren Kaiser Augustus.

Dazwischen zeichnet die Autorin das vielschichtige Bild einer wirklich großen Frau und Herrscherin- Pharaonin, Ehefrau, Geliebte, Mutter, Heilerin, Mörderin, Strategin.

Die Gottkönigin wird intelligent und selbstbewusst dargestellt, allerdings in manchen Punkten nicht frei von Selbstzweifeln. Sie kämpft um ihr Land, ihre Macht und ihren Thron auch gegen ihre Geschwister, sowie für das Erbe ihres Sohnes. Zum Machterhalt trifft sie Entscheidungen, die eindeutig über moraly grey hinausgehen.

Ich fand Ägypten schon immer faszinierend und Kleopatras Leben bildet hiervon keine Ausnahme. Die Autorin schafft es mit ihrer Erzählweise Alexandria, den Nil und auch das alte Rom lebendig werden zu lassen. Die Geschichte wird von Kleopatra selbst erzählt, die alles bereits erlebt hat und immer wieder erzähltechnisch vorweggreift. Eine Darstellung, die ihr vielleicht gerechter wird als die Beurteilung durch männliche Rivalen und spätere Historiker?

Leider bleibt insgesamt unklar welche Ereignisse auf Fiktion beruhen und was geschichtlich verbürgt ist. Dies klärt die Autorin auch nicht auf ( Zitat: Einige Begebenheiten sind dagegen rein meiner Phantasie entsprungen – was nicht bedeutet, dass sie weniger wahr sind). Daneben hat das Buch auch einen phantastisch/mythischen Teil, der klar erkennbar ist.

Insgesamt hat mich der Roman, trotz ein paar kleinen Längen gegen Ende, sehr gut unterhalten. Wer eine historisch korrekte Darstellung sucht, könnte hier aber enttäuscht werden und sollte lieber zu einem Sachbuch greifen.

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Ägyptens letzte Pharaonin