Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesestern:
Ein Farben-Fest der Liebe
So viele Farben hat meine Liebe von Isabel Otter
EIN FARBEN-FEST DER LIEBE
Dieses wunderschöne Papp-Bilderbuch " So viele Farben hat meine Liebe" lädt ein, die Farben und Schönheit der Natur zu entdecken und die Liebe zu feiern.
Es ist bei @brunnen_giessen im Herbst 2025 erschienen, eindrücklich illustriert von Anna Simeone und liebevoll erzählt von Isabel Otter.
Der große Fuchs versichert dem kleinen Fuchs, dass er immer für ihn da ist und dass seine Liebe den Kleinen bei allem umgibt, was er sieht.
"Kannst du die Farben meiner Liebe sehen? Sie flüstern in den raschelnden Blättern, duften in der blühenden Wiese und singen im sanften Bach."
Vom roten Mohnblumenfeld, über das Herbstblätter- Orange, Sonnenscheingelb, Laubrankengrün, Wasserblau bis zum tiefen Sturmwolkenblau und dem Aufleuchten von Violett erfährt der kleine Fuchs die Strahlkraft der Farben und somit der Liebe des großen Fuchses, die am Ende durch einen großen wunderbaren Regenbogen dargestellt ist.
Mein Lese- und Bilder Eindruck:
Die warmherzigen und farbenfrohen Illustrationen, die mit den leuchtenden in die Seiten eingearbeiteten Bändern harmonieren, fügen sich zusammen mit der liebevoll poetisch erzählten Geschichte zu einem ganz besonderen Geschenkbuch.
Das Gefühl der Liebe und Geborgenheit wird hier auf vielfältige Weise anschaulich und kindgerecht vermittelt, die bunten Bänder dienen als visuelle und greifbare Seitenumblätterer und sorgen am Ende für ein tolles Gesamtbild.
Ein BilderBuch , das einfach wunderschön ist:
Farbenprächtige Illustrationen verbunden mit einer großartigen Geschichte und leuchtenden Regenbogen- Bändern, die ein interaktives Leseerlebnis schenken.
Rezensionen von Kapitel60:
Interessanter Ratgeber
Geschwisterkinder von Martina Stotz
Worum geht’s?
Das Buch Geschwisterkinder zeigt, wie sich Kinder fühlen, die ein Geschwisterkind haben – mit all den schönen, aber auch schwierigen Momenten. Das Buch erklärt typische Konflikte in verschiedenen Altersstufen und gibt viele praktische Tipps, die im Alltag wirklich helfen.
Cover, Schreibstil, Illustrationen
Das Cover wirkt warm und einladend.
Der Schreibstil ist leicht verständlich, ruhig und gut strukturiert. Die kurzen Abschnitte machen das Lesen angenehm. Die Gestaltung ist freundlich, auch wenn sie eher Mütter anspricht als Väter.
Fazit
Ein hilfreicher, herzlicher Ratgeber für Familien mit mehreren Kindern. Die Beispiele sind realistisch, die Tipps gut umsetzbar. Ein Buch, das Eltern unterstützt, Geschwister besser zu verstehen und Konflikte entspannter zu begleiten. Wir konnten einiges aus diesem Buch mitnehmen und umsetzen. Sollte in keiner Familie fehlen.
Rezensionen von Kapitel60:
Ein Bücherschatz
Geliebt von Magdalena Fournillier
Worum geht’s?
„Geliebt“ ist ein ganz besonderer Bücherschatz. Gemeinsam mit dem kleinen Hasen werden die Leser auf eine Reise durch die verschiedenen Jahreszeiten mitgenommen – auf der Suche nach Liebe, auf der Suche nach Glück.
Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Das rosafarbene Cover trifft nicht unbedingt meinen Geschmack, dennoch ist dieses Buch wunderschön.
Die Illustrationen sind teilweise farbig und teilweise schwarz‑weiß gehalten. Sie haben einen eher kindlichen Charakter. Insgesamt sind sie sehr nett anzusehen und passen gut zum Text. Der Text selbst ist wunderschön und durchaus auch für Kinder geeignet.
Fazit:
Mich hat dieses Buch auf jeden Fall berührt. Es zeigt, wie wichtig die Natur und vor allem ihr Wandel für die Psyche eines Menschen ist. Ich bin immer wieder dankbar, in einer Region zu leben, in der wir die Jahreszeiten so intensiv erleben dürfen. Nach jedem Ende folgt auch wieder ein Anfang.
Rezensionen von ReiShimura:
Ein Roman für Fans von Lebensratgebern
Drei Tage im Schnee von Ina Bhatter
Es gibt Bücher, die sprechen einen auf die eine oder andere Weise an und man weiß, dass man sie unbedingt lesen möchte. Doch dann kommt immer was dazwischen und so ziehen die Wochen und Monate ins Land und das Buch gerät in Vergessenheit. Bis es dann plötzlich wieder aus der Versenkung auftaucht.
Mir ging es mit diesem Buch so, vielleicht, weil bisher einfach nicht der richtige Moment war, um dieses Buch zu lesen.
Autorin Ina Bhatter hat mit diesem Roman eine sehr kurzweilige Geschichte erschaffen, die durchaus gute Ansätze hat und zum Nachdenken anregen kann. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe mich mit vielen Gedanken von Hannah identifizieren können. Aufgrund der doch eher überschaubaren Seitenanzahl habe ich das Buch quasi in einem Rutsch durchgelesen und hatte danach ein sehr angenehmes Gefühl.
Ich kann aber durchaus auch die kritischen Stimmen zu diesem Buch verstehen. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und es wurde an keiner Stelle für mich langweilig oder langatmig. Eher im Gegenteil, viele Dinge gingen mir einfach zu schnell. Vor allem die Persönlichkeitsentwicklung von Hannah und die Erkenntnisse, die sie über ihr Leben in diesen drei Tagen trifft, kamen wirklich im Eiltempo daher. Wobei ich damit nicht sagen möchte, dass Ina Bhatter den Roman mehr in die Länge hätte ziehen sollen, aber vielleicht wäre ihr weniger doch mehr gewesen.
Ich persönliche habe durch dieses Buch jetzt keine großen neuen Erkenntnisse erhalten, aber zumindest wurden gewisse Dinge wieder aus dem Unterbewusstsein als Licht befördert. Achtsamkeit und Selbstreflexion sind wichtige Schlagworte, an denen man seit einigen Jahren nicht vorbeikommt und trotzdem vergisst man es hin und wieder.
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass dieses Buch doch anders war, als ich es mir erwartet habe. Für meinen Geschmack war der Lebensratgeberanteil im Buch ein wenig zu dominant, darunter hat die eigentliche Handlung der Geschichte ein wenig gelitten. Ich denke, dass dieses Buch sehr gut zu Leser:innen passt, die auch ihre Freude an Büchern wie „Das Café am Rande der Welt“ von John Streckly haben.
Rezensionen von Wolfgang Suschnig:
Ein Leben im Spiegel der Zeitgenoss:innen
Franz Hohler & friends von Franz Hohler
Eine höchst vergnügliche, unterhaltsame und informationsreiche Sammlung von Berichten, Aufsätzen, Nachrufen und Laudationes über so unterschiedliche Personen wie Wolf Biermann, Peter Härtling, Elias Canetti, Adolf Muschg, Rafik Schami, Klaus Wagenbach und viele andere, was letztlich zu einer Art Schau auf das Leben und Denken von Franz Hohler selbst führt.
Sogar die Betrachtungen von wenig bekannten Personen, wie dem liechtensteinischen Theatermacher Alois Büchel erweisen sich als spannend, aufschlussreich, natürlich als sehr witzig und manchmal melancholisch. Gegen Ende des Buches häufen sich die Nachrufe, was nicht wundert, geht doch Hohler selbst schon auf das 83. Lebensjahr zu. Leider ist das Buch nach den Betrachtungen bzw. Begegnungen mit 63 Freund:innen zu Ende. Dann aber muss man entscheiden, welche Bücher von Hohlers Freund:innen man jetzt angeht, welche CDs man sich bestellt, ev. das eine oder andere Buch von Erica Brühlmann-Jecklin (inkl. CD) oder die autobiografischen Bücher von Peter Härtling...
Rezensionen von PMelittaM:
Hat mich gut unterhalten
Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die von Julia Dippel
Vor einigen Jahren fielen die Sterne vom Himmel, Magie kam in die Welt und neue Götter. Dämonen nutzen Risse zwischen den Welten, und müssen bekämpft werden. Die Gilde der Dämonenreiter entstand, Menschen die von Dämonen besessen wurden, können, wenn sie diese bezwingen, deren Fähigkeiten nutzen.
Velvet Rose Devereaux ist eine von ihnen. Eine der Fähigkeiten, die sie von ihrem Dämon erhielt, sind Visionen, die sie vor Gefahr warnen. Doch seit neuestem nehmen diese Visionen überhand und zeigen immer dasselbe, offenbar handelt es sich um den Tod der Götter. Um diese Zukunft zu verhindern, muss Velvet Kontakt mit ihrem Ex Kashmere Sinclaire aufnehmen. Kashmere ist nicht irgendwer, denn er ist einer von sieben Göttersöhnen. Leider war die Trennung vor fünf Jahren für beide traumatisch, und so ist eine Zusammenarbeit nicht einfach.
Schon der Start in den Roman ist heftig, Velvet ist eine toughe Protagonistin, die sie zu wehren weiß, aber auch Emotionen kennt. Bis Seite 139 steht sie im Fokus und erzählt die Geschichte aus ihrer Ich-Perspektive. Danach kommt eine zweite Ich-Perspektive dazu, die Kashmeres, Velvets überwiegt aber weiterhin.
Beide Protagonist.innen haben ihre Geheimnisse, und sind nicht einfach im Umgang mit anderen, wobei Kashmere der Smartere ist. Was genau zwischen ihnen in der Vergangenheit passiert ist, erfährt man nach und nach in Rückblenden, das wahre Ausmaß wird aber erst gegen Ende klar. Überhaupt gibt es einige Fragen, die lange offen bleiben, und einen als Leser:in ins Grübeln bringen. Ich kann aber hier schon sagen, dass man nicht mit allen Fragezeichen in den nächsten Band gehen wird, es handelt sich hier um eine Dilogie. Dennoch gibt es, natürlich, am Ende Cliffhanger, die erst im zweiten Band aufgelöst werden.
Mir persönlich ging vor allem Velvet manchmal auf die Nerven, statt zu reden oder zuzuhören, geht sie lieber in unklare Situationen oder macht unüberlegte Dinge. Wie so oft, könnte ein klärendes Gespräch wirklich helfen, aber dann wäre der Roman vielleicht auch nur halb so lang. Kashmere dagegen mochte ich, auch wenn auch er nicht immer richtig handelt. Dennoch scheint er mir mehr kopf- als bauchgesteuert zu sein, im Gegenteil zu Velvet.
Mehr als die beiden mochte ich jedoch andere Charaktere. Da ist zum Beispiel Eddie, der Velvet von der Gilde als Lehrling regelrecht aufgezwungen wird, sich dann aber doch als nicht nur störend und vor allem sehr sympathisch entpuppt. Auch Kashmere hat einen Sidekick, in seinem Fall zwar eher dämonischer Art, man muss ihn aber auf seine Art trotzdem gernhaben, zudem bringt er Humor ins Spiel. Interessant fand ich die anderen sechs Göttersöhne, die alle sehr unterschiedlich sind, ich hätte mir über sie mehr Hintergrundinformationen gewünscht, und hoffe, sie bekommen im zweiten Band auch noch eine Rolle.
Die Antagonisten sind im Grunde durchweg böse, ihre Motivation habe ich noch nicht wirklich durchschauen können. Es gibt weitere Charaktere, die man noch nicht gänzlich einordnen kann.
Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist unsere, aber eben nach dem oben erwähnten Fall der Sterne und den Folgen daraus. Der Roman spielt größtenteils in den USA, es gibt nur wenige kurze Ausflüge in andere Länder, diese lernt man dadurch nicht näher kennen. Im Anhang gibt es ein paar Erklärungen zur Welt, für mich waren diese nicht nötig, um die Geschichte verstehen zu können.
Natürlich gibt es auch hier einige unerwartete Wendungen, die man nicht alle vorhersehen konnte. Wer nicht so gerne spicy Szenen liest, davon gibt es mehrere im Roman, kann sie gut überspringen, denn sie sind extra gekennzeichnet. Ich finde aber, dass einem dann auch ein Teil Hintergrundwissen fehlt.
Ich persönlich finde den Roman sehr spannend, er hat mich gut unterhalten, so dass ich mich schon auf die Fortsetzung freue. Man muss sich ein bisschen auf die Geschichte einlassen, die man erst nach und nach durchschaut, und man sollte sich auf Blut, Gewalt und Spice einstellen. Für mich war es der erste Roman von Julia Dippel, hat mich aber neugierig auf ihre anderen Werke gemacht.
Rezensionen von Lilli33:
Leben und Tod
Wenn die Kraniche nach Süden ziehen von Lisa Ridzén
Leben und Tod
Meine Aufmerksamkeit wurde vom Titel dieses Romans erregt, der im Januar 2026 bei btb auf Deutsch erscheint. Ich finde, er klingt sehr melancholisch, ein bisschen traurig, aber gleichzeitig auch hoffnungsvoll. Auch der Klappentext hat mich gereizt, allerdings habe ich den hier erwähnten Witz in diesem Roman nicht gefunden.
Mit seinen 89 Jahren möchte Bo noch nicht akzeptieren, dass er nicht mehr alles selbst erledigen kann, obwohl er es immer wieder erfahren muss. Sei es, dass er das Schraubdeckelglas nicht aufbekommt oder das Wasser nicht halten kann. Der körperliche Verfall ist im Vormarsch. Halt geben ihm sein treuer Hund Sixten und die Pflegerin Ingrid, die ihn anscheinend besser versteht als sein eigener Sohn. Letzterer möchte, dass Bo den Hund abgibt, weil er angeblich nicht mehr gut genug für ihn sorgen kann. Für den alten Herrn fühlt sich das aber wie ein Todesstoß an und er kämpft mit den wenigen ihm verbliebenen Mitteln darum, dass der Hund bei ihm bleiben kann.
In den langen Stunden zwischen den Besuchen des Pflegedienstes lässt Bo sein Leben in Gedankengesprächen mit seiner Frau, die er vor Kurzem in ein Pflegeheim für Demenzerkrankte verabschieden musste, Revue passieren. Er erinnert sich an einzelne Episoden in seinem Elternhaus, an sein schlechtes Verhältnis zu seinem Vater und seine liebevolle Mutter, an seinen Sohn Hans, zu dem die Beziehung auch gerade nicht rosig ist, da Bo sich wegen Sixten, dem Hund, unverstanden fühlt. Voller Liebe denkt er an seine Enkelin Ellinor und seinen besten Freund Ture.
Lisa Ridzén schreibt unglaublich einfühlsam und authentisch. Man kann sich in Bo sehr gut hineinversetzen und leidet direkt mit ihm, und das, obwohl er nicht durch und durch sympathisch erscheint. Der Roman entfaltet sich langsam und ruhig. Große Action darf man nicht erwarten, aber ein paar berührende Szenen auf jeden Fall. Mir gingen vor allem die letzten Seiten sehr zu Herzen (Taschentuchalarm!).
Rezensionen von Tara:
Menschliche Abgründe
Minnesota von Jo Nesbø
„Minnesota“ ist ein spannender Kriminalroman und der erste Band mit dem Ermittler Bob Oz des norwegischen Autors Jo Nesbø.
Die Handlung beginnt 2022 in Minnesota. Der Autor Holger Rudi ist aus Oslo nach Minnesota gereist, um über Morde aus dem Jahr 2016 zu recherchieren. Er möchte einen True-Crime-Roman herauszubringen und begibt sich dafür auf Spurensuche.
Im Anschluß gibt es einen Zeitsprung in das Jahr 2016, in der der größte Teil der Handlung spielt und wir Bob Oz kennenlernen.
Bob Oz ist ein genialer Ermittler, allerdings menschlich ein ziemliches Wrack. Es fällt ihm schwer seine Emotionen in Zaum zu halten und sich an Regeln zu halten. Nach tragischen privaten Verlusten ist seine Arbeit zu seinem Lebensinhalt geworden.
Die Handlung ist gut mit dem aktuellen Zeitgeschehen verwoben und Jo Nesbø lässt gesellschaftspolitische Ereignisse geschickt mit einfließen.
Die Kapitel sind sehr kurz - auf gerade einmal 416 Seiten sind es 55 Stück - und tragen Überschriften, die neugierig machen. Die Perspektiven wechseln, so dass beim Lesen ein wenig Konzentration erforderlich ist. Gleichzeitig ist die Story so genial, dass man gar nicht von ihr abschweifen kann. Meine Gedanken waren dermaßen gefesselt, dass ich beim Lesen die Zeit total vergessen habe. Die Handlung war für mich nicht vorhersehbar und dennoch sind die Ereignisse in sich absolut stimmig und schlüssig.
Nach seinen Harry-Hole-Fällen hat der Autor hier wieder einen ausgesprochen interessanten Protagonisten erschaffen, wobei der Täter der Verbrechen ihm in nichts nachsteht.
Ich fand das Buch großartig, da ich gerne in menschliche Abgründe schaue und das Gänsehautfeeling, das während des Lesens eines guten Kriminalromans entsteht, liebe. Für schwache Nerven ist das Buch allerdings nichts. Aber Liebhabern von Thrillern und Krimis kann ich es durchaus empfehlen.
Rezensionen von Herwig Oberlerchner:
Halbe Wahrheit - Halbwahrheiten - Fake - KI
Zwei Herren am Strand von Michael Köhlmeier
Dieses Köhlmeier Buch, erschienen bereits 2016, habe ich heute beendet. Eine tatsächlich spannende und berührende Beschreibung einer Begegnung zweier Menschen mit unauslöschlichen Plätzen in der Weltgeschichte im Kampf gegen Suizid und Depression, gegen den "schwarzen Hund", der beide mitunter an der Gurgel packt.
Aber - und damit ist das Buch auch in einer zweiten Hinsicht hochaktuell - das Spiel mit den fiktiven und realen Quellen irritiert sehr, denn Köhlmeier lässt die Grenze zwischen Fiktion und Realität immer wieder verschwimmen. Er mischt angeblich mühevoll recherchierte Tagebucheinträge, konstruiert geheime Briefwechsel und intime Unterredungen und lässt authentische und fingierte Überlieferungen so ineinander fließen, dass am Ende beide gleichermaßen Zweifel erwecken. Hier gibt es die aktuelle Parallele zur KI. Köhlmeier induziert so ein notwendiges gesundes Misstrauen gegenüber Fremdrecherche. Man beginnt sofort selbst zu recherchieren und erfährt, dass es zitierte Bücher und erwähnte Personen aus dem Umfeld gar nicht gab.
Das verunsichert und lässt auch an den echten historischen Geschehnissen zweifeln. Alles Fake?
Was bleibt, ist die rührende Darstellung einer (vielleicht) tiefen und lebensrettenden Freundschaft.
Rezensionen von nanu?!:
Lesen lernen mit Hund Floh
Leserabe 1. Lesestufe - Schulgeschichten mit Hund Floh von Judith Allert
Die Kinder sind sich einig, die 2B. ist die beste Klasse der Welt.
Denn die Klassenlehrerin, Frau Uhr, bringt jeden Tag ihren Hund Floh mit in die Schule.
Und mit Floh wird es nie langweilig!
Die Geschichten um Hund Floh sind perfekt für Leseanfänger geeignet:
Die Schrift ist recht groß gehalten und die Sätze kurz und einfach.
Insgesamt gibt es vier Kapitel in denen wir den Schul-Alltag der 2B. mit dem Hund Floh erleben.
In den Geschichten werden auch gute Werte vermittelt, wie zum Beispiel das Bücher bei der Integration helfen können.
Die Geschichten sind abwechslungsreich und die Kinder der 2B. erleben immer etwas spannendes.
Wie es sich für ein vernünftiges Erstlesebuch gehört, werden die Texte von vielen Bildern begleitet. Die Illustrationen sind passend, sehr schön und helfen beim Lesen und Verstehen des Textes.
Um den Erstleser zu motivieren dranzubleiben, gibt es bunte Sticker die nach jedem geschafften Kapitel ins Buch geklebt werden dürfen.
Zusätzlich gibt es am Ende auch noch ein kleines Fragequiz zu lösen. So kann man gleich feststellen, ob der Erstleser gut aufgepasst hat.
Es gibt auch noch die Möglichkeit, einen Preis zu gewinnen.











