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Rezensionen von Furbaby_Mom:

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Solide Fortsetzung

Two steps away - London Hearts 2 von Valentina Fast; Lorena Schäfer

Der zweite Band der London-Hearts-Reihe ist für mich vor allem eines: eine Geschichte über freundschaftlichen Zusammenhalt, charakterliche Stärke und das Erwachsenwerden zwischen familiären Erwartungen, alten Verletzungen und neuen Chancen.


Schon ab den ersten Seiten habe ich mich unglaublich wohlgefühlt, nicht zuletzt wegen der kuscheligen Mädels-WG am Willow Square.

Dieses warme, selbstverständliche Miteinander, das Sich-auffangen, Zuhören, Dasein, ohne große Worte machen zu müssen, war für mich eines der absoluten Highlights. Die Dynamik zwischen den vier jungen Frauen fühlt sich, wie schon im Reihenauftakt, einfach ehrlich an, lebendig und voller Herzlichkeit - genau so, wie man sich eine Wahlfamilie wünscht. Ich würde sofort dort einziehen!


Im Mittelpunkt der Handlung steht dieses Mal Pippa - eine unheimlich beeindruckende Protagonistin, die ich als stark, ehrgeizig, diszipliniert und zugleich verletzlich wahrgenommen habe. Ihre strukturierte Art, ihr Fünfjahresplan, ihr kontrolliertes Auftreten wirkten auf mich nie wirklich kühl, sondern wie ein Schutzschild, das sie sich über Jahre antrainiert hat. Besonders berührt hat mich ihr Verhältnis zu ihren Eltern: das permanente Funktionieren, das Gefühl, dass Liebe an Leistung geknüpft ist, die unausgesprochene Erkenntnis, niemals mit dem idealisierten Bruder mithalten zu können … Pippas Entwicklung (hin zu der Einsicht, dass sie durchaus gut genug ist, auch ohne eventuelle Erwartungen zu erfüllen) wird sehr kraftvoll erzählt und war für mich absolut glaubwürdig.


Das London-Setting, vor allem in seiner winterlichen Stimmung, mochte ich total. Es fügt sich angenehm in die Geschichte ein und verleiht ihr eine gleichermaßen ruhige wie quirlig-urbane Atmosphäre, auch wenn ich mir stellenweise noch ein wenig mehr Sinneseindrücke gewünscht hätte.


Die Friends-to-Haters-to-Lovers-Dynamik zwischen Pippa und Ben entfaltet sich als klassischer Slow Burn, mit spürbarer Spannung und vielen unterschwellig brodelnden Emotionen. Während mir die Tension zwischen den beiden gut gefallen hat, bin ich persönlich mit Ben als Figur nie ganz warm geworden. Seine Perspektive ist nachvollziehbar, sein Verhalten erklärbar, emotional hat er mich jedoch weniger stark erreicht als Pippa. Das hat der Geschichte aber nicht geschadet, da IHR innerer Weg für mich ohnehin klar im Fokus stand.


Etwas überladen wirkte auf mich stellenweise das zusätzliche Drama rund um Olivia. Pippas familiärer Konflikt und die Konkurrenz um den Praktikumsplatz (sowie natürlich generell das unerwartete Wiedersehen mit Ben) hätten für mich vollkommen ausgereicht. Die zusätzliche Eskalation empfand ich teils als konstruiert, auch wenn sie natürlich Spannung erzeugt und die Handlung vorantreibt.


Was mir sehr gefallen hat, war der respektvolle Umgang mit komplexen Familiendynamiken, sowohl bei Pippa als auch bei Ben. Es gibt keine schnellen Lösungen, keine perfekten Versöhnungen, sondern realistische Zwischentöne, kleine Schritte und ehrliche Grenzen.


Fazit:

Unterm Strich war es für mich ein solider, unterhaltsamer Read, der besonders durch die Mädelsfreundschaft und Pippas persönliche Entwicklung überzeugt. Eine Geschichte über Selbstwert, Loyalität und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Ich freue mich schon jetzt auf Band 3 ("Three words unspoken"), der im März 2026 erscheint!

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Solide Fortsetzung

Rezensionen von barbara.liest:

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Ratgeber für Einsteiger

Smart & Steady – Erfolgreich sein, ohne sich zu verbiegen von Sophia Thora

Dieser Ratgeber ist sowohl inhaltlich als auch optisch gut und ansprechend gestaltet.
Die Autorin steigt mit einer kurzen Einführung ins Thema ein und die Überleitungen auf die einzelnen Abschnitte sind gut gelungen. Auch die Farben und Abbildungen sind aus meiner Sicht gut gewählt und ergänzen den Inhalt sinnvoll.

Die einzelnen Tests haben mir ebenfalls gut gefallen und eignen sich gut zur Reflexion. Mit Hilfe der Übungen kann man seine eigenen Zielsetzungen erarbeiten und festigen.
Grundsätzlich habe ich im Buch nicht viel Neues erfahren, da ich mich schon länger mit meinen Zielen beschäftige und daran arbeite. Der Inhalt hat mich aber wieder neu bestärkt und bereits erarbeitetes Wissen nochmal gefestigt.
Für mich hat die Autorin phasenweise zu viel über ihre eigene Geschichte erzählt und vorallem das Thema ihres Kinderwunsches fand ich ein wenig unpassend an dieser Stelle.
Im Großen und Ganzen ein guter Ratgeber für alle, die an ihren Zielen arbeiten möchten.

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Ratgeber für Einsteiger

Rezensionen von Jule:

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Dunkel und fesselnd

House of the Beast von Michelle Wong

"House of the Beast" von Michelle Wong ist ein durchaus gelungenes Debüt. Es werden die Elemente Romantik und Horror, sowie eine düstere Atmosphäre perfekt miteinander verbunden. Die gesamte Welt rund um die Götter, Ritualen und Kämpfen ist super anschaulich.
Wir begleiten also Alma, die alles für ihre Mutter tun würde - selbst ihren Arm verlieren und ihren Vater um Hilfe bitten.

Und dann gibt es da noch eine Verbindung... Eine Verbindung die es in sich hat und über die man im Laufe der Geschichte immer mehr lernt.

Durch den etwas längeren Prolog, bekommt man als Leser einen ersten guten Einblick in Almas Kindheit. Man erfährt wie sie aufgewachsen ist und was sie durchgemacht hat. Deshalb ist es ein leichtes ihre Handlungen und Gedanken besser nachzuvollziehen.
Generell ist Alma eine aufgeschossene, selbstbewusste junge Frau. Man merkt ihr ihre Schwächen dennoch hier und da deutlich an. So ergibt sich eine interessante Protagonisten, die durch ihre besondere Verbindung zu ihrem Gott noch interessanter und unberechenbarer wird.

Generell ist die Geschichte an sich auch eher unberechenbar und hält trotz manche Längen, die ein oder andere große Überraschung bereit.
Beeinflusst durch Michelle Wongs eindringlichen und detailreichen Schreibstil, der eine ganz besondere Atmosphäre hervorruft, ergibt sich ein rundum harmonisches Gesamtbild. Es entsteht eine Welt, der man nur schwer entfliehen kann. Eine Welt die vor Brutalität nicht zurückschreckt und sich das nimmt, was sie haben will.

Schlussendlich ist "House of the Beast" ein Buch, dass man nicht so schnell vergisst, alleine wegen dem Horror und der Brutalität. Doch auch wegen der Charaktere. Es ist eine Empfehlung für alle, die nicht vor Blut zurückschrecken und sich in der dunklen Jahreszeit in eine dunkle Welt begeben wollen.

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Dunkel und fesselnd

Rezensionen von Petra Sch.:

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humorig und zum Nachdenken anregend

Horror-Date von Sebastian Fitzek

Für mich war "Horror-Date" der erste nicht-Thriller von Sebastian Fitzek und ich war schon seeehr gespannt, ob er auch lustig kann. Kann er! Hier aber gemischt mit einem sehr ersten Thema.
Denn Raphael ist unheilbar krank. Und möchte deshalb noch einmal ein Date haben, weshalb er sich bei "The Walking Date", angemeldet hat , einer Dating-Plattform für Menschen, die nicht mehr lange zu leben haben, und dort die ebenfalls sterbenskranke Nala kennengelernt hat.

Die beiden haben den gleichen Humor und sie verbindet ihre Liebe zur Literatur.
Als es jedoch zu einem echten Treffen kommen soll, kriegt Raphael kalte Füße und schickt seinen besten Freund Julius zu dem Date.
Doch Julius ist das komplette Gegenteil von Raphael und soll eigentlich in wenigen Tagen heiraten - und so kommt es, wie es kommen muss: das Treffen wird zum Horror-Date.

Die Idee einer Dating-Plattform für todkranke Menschen, fand ich interessant.
Und der chaotische Julius, der erstmals sehr oberflächlich erscheint, und sein bester Freund sind wie Tag und Nacht. Und trotzdem - oder gerade deshalb - so gute Freunde. Toll fand ich, dass Julius zum Date geht, weil es Raphael dafür zu schlecht geht. Obwohl er doch bald heiraten soll und auf ein Treffen mit einer Fremden so gar keine Lust hat. Und auch nicht sofort abhaut, als es anfängt, so richtig schief zu laufen. Da merkt man, dass ihm sein Freund wirklich sehr wichtig ist.
Manchmal war mir die Geschichte zu gewollt lustig, und für manche Menschen kann dies gerade bei so einem sensiblen Thema unpassend erscheinen.
Ich wurde jedenfalls gut unterhalten, auch durch überraschende Wendungen; aber auch zum Nachdenken angeregt.


Fazit:
Ein sehr sensibles Thema mit etwas zu viel Humor verarbeitet. Wenn es einen nicht triggert, dann ist es sehr unterhaltsam und regt zum Nachdenken an.

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humorig und zum Nachdenken anregend

Rezensionen von Meli:

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Die chemische Reaktion von Liebe und Arbeit

A Crush on the Boss von Ava Cooper

Layla hat zwar keinen Doktortitel, aber sie hat eine Leidenschaft für Chemie und freut sich sehr über die Chance, bei BioVaris unter CEO Miles zu arbeiten, der auch selbst ein leidenschaftlicher Forscher ist. Layla fühlt sich sofort zu ihm hingezogen, doch Miles wurde schon verletzt und ist daher besonders vorsichtig, wem er sein Herz anvertraut.

Ich fand es schon ganz süß, dass die beiden in der Wissenschaft auf einer Wellenlänge sind, obwohl sie ansonsten so unterschiedlich sind. Die einzigartige Layla ist sehr direkt mit ihren Gefühlen und kommt damit schon durch Miles’ harte Schale, aber er macht es ihr auch nicht leicht. So selbstbewusst er als Chemiker ist, so unsicher ist er sich in Liebesdingen. Die beiden sind ein unterhaltsames und auch kitschiges Paar, das ein paar kleine Herausforderungen meistern muss: Romanze am Arbeitsplatz mit der Ex als Kollegin, spannende Ergebnisse bei ihrer Forschungsarbeit und komplizierte Gefühle überall.

Letztendlich wurde ich mit dem Schreibstil nicht ganz warm. Er ist schon sehr direkt, aber ich habe da einige Witze nicht verstanden oder hatte das Gefühl, dass die Gespräche sich nicht sehr natürlich angefühlt haben. Dazu auch das Tempo; manches fand ich etwas zu detailliert, während mir andere wichtige Szenen zu kurz kamen, was ich dann schade fand. Und ich finde zwar, dass man das Buch lesen kann, ohne den Vorgänger zu kennen, so wie ich das getan habe, aber ich würde eher empfehlen, die Reihe mit dem ersten Buch zu starten, da Ereignisse aus dem Vorgänger hier schon eine Rolle spielen.

Insgesamt fand ich die Geschichte ganz nett und kurzweilig, aber es gab auch einige Momente, die mich nicht ganz überzeugen konnten.

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Die chemische Reaktion von Liebe und Arbeit

Rezensionen von Ulgu1978:

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Medea, die Hexe

Medea von Rosie Hewlett

Ich gebe zu, ich hatte mich bisher wenig mit der griechischen Mythologie befasst. Ich habe mich mit Medea erst nach den ersten Seiten dieses Buches genauer befasst. Danach konnte ich die Geschichte in diesem Buch besser nachvollziehen.
Medea, die kolchische Hexe oder Zauberin hatte Circe als Lehrmeisterin.

Sie wurde von ihrem Vater unter Verschluss gehalten und von ihrer Mutter ignoriert. Als Jason mit seinen Argonauten erscheint, verliebt sie sich in ihn und hofft mit seiner Hilfe ihrem elterlichen Gefängnis entfliehen zu können. Erst nach Jahren erkennt sie, dass sie nur Jasons Werkzeug war.
Rosie Hewlett haucht mit ihrem Roman Medea neues Leben ein und versucht, ihre Beweggründe für ihr blutiges Tun, mit ihrer Vergangenheit zu erklären. Dies ist die Geschichte einer Frau, die von einer Unterdrückung in die nächste gestolpert ist und Mühe hat, ihren Hass und ihren Zorn zu zügeln.
Wer sich für diese Thematik interessiert, wird mit diesem Buch gut bedient und sieht vieles aus einem anderen Blickwinkel.

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Medea, die Hexe

Rezensionen von cr:

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sehr spannend

Minnesota von Jo Nesbø

sehr spannend

Die Erzählweise von Jo Nesbro ist sehr geschickt und es wird fortwährend Spannung aufgebaut. Soziale und kulturelle Unterschiede werden gut herausgearbeitet.

Gerade der Ermittler Bob Oz wird sehr authentisch dargestellt. Er hat viele persönliche Probleme und hält damit auch nicht hinterm Berg.

Beim lesen war ich immer wieder hin- und hergerissen zwischen Sympathie und Antipathie, auch dem Attentäter gegenüber.

Zeitlich gibt es einen Unterschied von sechs Jahren zwischen dem ersten Attentat 2016 und dem Heute 2022. Da das Hauptgeschehen 2016 stattfindet, hat mich der Wechsel anfangs teilweise ein bisschen im Lesefluss irritiert, hat sich dann aber letztlich im Verlaufe des Buches doch gut eingefügt.
Gerade die moralischen Fragen die das Buch aufwirft, fand ich sehr spannend.

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sehr spannend

Rezensionen von cr:

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Tolles Jugendbuch

Animox Origins 1. Der verlorene Schatz der Delfine von Aimée Carter

Tolles Jugendbuch

Jam hat das Herz auf dem rechten Fleck. Als ein Hai eine kleine, verletzte Schildkröte ärgert und fressen will, rettet er die kleine Schildkröte. Dies macht er, obwohl die Reptilien und damit auch die Schildkröten zu den Feinden der Animox gehören. Aber diese kleine Schildkröte ist doch gerade erst geschlüpft und kann somit doch gar kein Spion sein, oder?

Beginnt eine Freundschaft für das Leben? Und welchen Ärger bekommt Jam für diese Aktion von seinem Vater?

Das Cover, der Schreibstil und der Storyplot haben mir auf Anhieb gefallen.

Jam und Beau sind auch zwei sehr sympathische Chataktere und die vielen Probleme, Vorurteile und Ängste versprechen eine rasante und abenteuerliche Geschichte. Genau diese wird auch sehr flott und schön erzählt. Dieses Buch hat mir großen Spaß gemacht.

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Tolles Jugendbuch

Rezensionen von Petra Sch.:

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komplexe Familiengeschichte und ein Kunst-Kriminalfall

Das geheime Bildnis von Ellery Lloyd

Die Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen; zu Beginn ist es nur im Prolog ein Krimi (in der Gegenwart wurde Patrick wegen Mordes verhaftet - aber an wem und warum?), danach eher eine komplexe Familiengeschichte.
Im Jahr 1991 liest man abwechselnd in ich-Form aus Sicht von Caroline und Patrick; und dann gibt es noch Auszüge aus Juliette Willoughbys Tagebuch aus dem Jahr 1938.

Man begleitet abwechselnd Patrick und Caroline, dadurch baut man schnell eine Beziehung zu den beiden Figuren auf.
Man springt immer wieder in den Zeitebenen umher, somit erfährt man erst nach und nach alle Infos und die Puzzlestückchen fallen erst sukzessive an ihren Platz.
Durch die leicht zu lesende Schreibweise und die gute Strukturierung weiß man immer, wo man sich befindet und alles ist trotz der komplexen Handlung und den Verflechtungen gut nachvollziehbar.
Der Roman beinhaltet eine Vielfalt an Themen; eine Mischung aus Kunst, die einen hohen Stellenwert hat und Familiengeheimnissen. Für mich war es weniger ein Krimi, sondern eher eine Familiengeschichte, die auf mehreren Zeitebenen spielt. Und solche Familiengeschichten haben ja auch immer ihre dunklen Geheimnisse.

Durch die Komplexität und die aufwühlende Geschichte einer Familie über mehrere Generationen war man immer gefesselt; und die Auflösung war authentisch und nachvollziehbar.
Schicht um Schicht werden die Geheimnisse langsam aufgedeckt, was manchmal ruhig etwas schneller hätte passieren dürfen.


Fazit:
Für mich war es weniger ein Krimi, sondern eher eine komplexe Familiengeschichte, die auf mehreren Zeitebenen spielt. Und solche Familiengeschichten haben ja auch immer ihre dunklen Geheimnisse.

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komplexe Familiengeschichte und ein Kunst-Kriminalfall

Rezensionen von Sago:

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Süße und Tränen

The Last Wish of Bristol Keats von Mary E. Pearson

"Am Ende des Tages wird dieses Zimmer voller Schmerz sein. Er hatte zukünftige Tränen in der Luft geschmeckt, wie es nur Nympen konnten. Die salzige Süße wärmte ihm die Haut, aber brach ihm das Herz."

Fantasievoll und romantisch geht es zurück nach Elfheim. Die Konflikte scheinen beinahe überwältigend: der Kampf um den Thron, Bristols verrufene und gefährliche Eltern, Kormick und seine Untoten und beunruhigende Veränderungen an Bristol selbst halten sie und ihren geliebten Tyghan in Atem.

Mary E. Pearson erzählt wieder gekonnt, farbenprächtig und temporeich. Elfheim und seine unterschiedlichen Wesen stehen bildhaft vor Augen.

Zum Tempo ist allerdings zu sagen, dass dieser Reihe die Ausweitung auf eine Trilogie wirklich gut getan hätte. Oft scheint in einer Trilogie der Mittelteil ein wenig durchzuhängen. Daher finde ich Dilogien an sich eine gute Idee. Im Fall von "Bristol Keats" hat mir hier genug Raum für die Story gefehlt. In diesem zweiten Band scheinen sich Handlungsstränge und Ereignisse vor allem zim Ende hin geradezu zu überschlagen, ohne wirklich auserzählt zu werden. Dadurch wird leider nicht alles Potenzial genutzt. Mit dem Schluss der Geschichte konnte ich daher nicht völlig warm werden.

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Süße und Tränen