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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von wolkenbücherwelt / Mythynk:

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Zwischen Trauer, Gefahr und einem Namen im Schatten

Pen Pal von J. T. Geissinger

Ich kann sagen: Der Titel hat mich beim Lesen komplett abgeholt. Ich habe gar nicht erst versucht, Theorien aufzustellen oder alles zu hinterfragen bzw. direkt zu zerdenken, sondern wollte mich hier bewusst einfach mal treiben lassen (ja… funktionierte am Anfang besser, danach musste ich einfach immer wieder gedanklichen Ideen hinterherjagen und „miträtseln“).

Was mir besonders gefallen hat: diese unterschwellige Spannung. Man spürt früh, dass etwas nicht stimmt, ohne genau benennen zu können, was es ist. Die Briefe, die Atmosphäre, die leisen Verschiebungen in der Handlung - all das baut immer wieder so eine gewisse Unruhe auf.. Die Auflösung sollte man unbedingt Spoiler-frei erleben, also bei Bewertungen und Co. darauf achten, dass man nicht zu viel über das Buch erfährt. :)

Optisch hat mich “Pen Pal“ in der Buchhandlung hingegen nicht wirklich angesprochen, weshalb ich dann zum eBook gewählt habe. Das Cover ist leider nicht mein Fall und der Farbschnitt sehr grell - aber wenn man neugierig ist und die Tropes (Touch Her And Die, Spicy-„Dark“ Romance, Mystery) mag, zählt ja eh der Inhalt.

Auf alle Fälle ist die Story deutlich düsterer, intensiver und unheimlicher, als ich zunächst erwartet hatte. Neben emotionalen Momenten (bereits auch schon der Anfang) nimmt auch die körperliche Anziehung viel Raum ein, was an manchen Stellen vielleicht für einige zu viel sein könnte (Spice-Szenen) - für mich passte es jedoch zur Story-Entwicklung und halt zu dieser Art von Buch.

Am Ende bleibt vor allem eines: das Gefühl, etwas gelesen zu haben, das dann doch anders ist. Kein klassischer “Liebesroman“, sondern eine Geschichte, die überrascht, verunsichert und nachhallt - auch über die letzte Seite hinaus. Für mich definitiv ein Buch, das man einfach erlebt, dass mich mit der Wendung und der Handlung positiv überrascht hat und das ich gerne gelesen habe.
Daher gerne 4-4,5 Sterne von mir.

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Zwischen Trauer, Gefahr und einem Namen im Schatten

Rezensionen von Lilli33:

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Eine unglaublich naive Protagonistin

The Woman in Suite 11 von Ruth Ware

Eine unglaublich naive Protagonistin

„The Woman in Suite 11“ ist der 2. Band mit der britischen Reisejournalistin Laura (Lo) Blacklock. Es wird immer wieder auf die Ereignisse und Personen aus Band 1, „The Woman in Cabin 10“, angespielt, sodass es von Vorteil ist, diesen zu kennen. Andererseits ist es ganz gut, wenn man nicht - wie ich - die Bücher direkt hintereinander liest, da Ruth Ware zur Auffrischung des Gedächtnisses doch sehr viel wiederholt, was für mich dann langweilig war.

Vieles ist vorhersehbar, einiges aber auch überraschend. Es gibt einige spannende Szenen, aber auch viel Gejammer von Lauras Seite. Und die Protagonistin benimmt sich unerträglich naiv. Das ist schon unglaubwürdig nach allem, was sie bereits erlebt hat. Ich konnte viele Handlungsweisen nicht wirklich nachvollziehen. Einmal beklagt sie sich, dass ihre Lügen ihr zum Verhängnis werden, dann ist es wieder ihre permanente Ehrlichkeit. Ja, was denn nun?

Der Schreibstil ist gut, das Buch lässt sich flüssig lesen und kann über weite Strecken auch gut unterhalten. Von einem Highlight ist es aber weit entfernt, zu sehr wirkt es wie ein Abklatsch des ersten Teils, auch wenn es in einem ganz anderen Umfeld spielt.

Das Buch erschien im Dezember 2025 bei dtv. Es wurde von Susanne Goga-Klinkenberg ins Deutsche übersetzt.

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Eine unglaublich naive Protagonistin

Rezensionen von Hennie :

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Konstruierte Story ohne Tiefgang

To Cage a Wild Bird von Brooke Fast

Dieses Buch wollte ich lesen, obwohl ich wusste, dass es nicht mein Genre sein wird und ich auch wegen meines fortgeschrittenen Alters nicht unbedingt die Zielgruppe bin. Ich tat es wegen meiner bald 21jährigen Enkelin. Sie liest das sehr gern und ich wollte wissen, warum.
Beginne ich mit dem Positiven: Mir gefällt die Aufmachung des Covers und des Buches mit seinem rotem und dennoch dezenten Farbschnitt sehr gut.

Da ist die rote und damit sehr optimistische Farbe des Umschlages, dagegen im Kontrast ziert den Hardcovereinband schwarzer Stacheldraht auf weißem Grund. GELUNGEN! Das passt zum Inhalt.

To Cage a Wild Bird ist der Debütroman der Amerikanerin Brooke Fast und Band 1 der dystopischen Fantasy-Romance über die Kopfgeldjägerin Raven. So wird das Buch vorgestellt. Für mich war es nur Dystopie, Fantasy gar nicht und von Romance habe ich auch eine andere Vorstellung.

Die Voraussetzungen für eine spannende, interessante Story sind durchaus vorhanden, aber die Umsetzung gefiel mir nicht. Bis zur letzten Seite konnte ich mich nicht für diese Geschichte begeistern. Bis zum Ende wusste ich nicht, was mit der Dystopie vermittelt werden soll. Es gibt für mich keinen Erkenntnisgewinn! Eine Story ohne „Hand und Fuß“, aus der Luft gegriffen, ohne Hintergrund, ohne detaillierte Beschreibungen. Angesiedelt im Niemandsland? Ohne Bezug zu vergangenen Zeiten! Gibt es keine anderen Länder mehr? Nur noch dieses Dividium? Die meisten der Gefangenen sind so unverhältnismäßig abgeklärt und gehen zu den irren Jagden, wo es schließlich ums nackte Überleben geht, wie die Tiere zur Schlachtbank. Es wird mir zu vieles behauptet, nicht begründet. Vieles erschien mir unlogisch.
Die Lebensverhältnisse sind wie sie sind (im unteren Bezirk die Armen und im oberen die Reichen) und wer gegen die Gesetze verstößt, endet in diesem KZ-ähnlichen Gefängnis. Dafür reichen auch geringste Vergehen. Gerichtsbarkeit oder Barmherzigkeit gibt es nicht.
Die Figuren der Autorin zeigen keine Entwicklung. Dafür ist dieses Gefängnis Endlock auch nicht der geeignete Ort, dort wird ja eigentlich nur gestorben. Wie sich da die Liebe zwischen der Kopfgeldjägerin und dem Wachmann Vale entwickeln konnte, ist mir auch ein Rätsel. Das heiße Rumgemache in der menschenfeindlichen Umgebung ging mir auf den Zeiger. Total fehl am Platz!

Für die jugendlichen Leser ist vielleicht interessant, wie es mit Raven und Vale im Band 2 weitergeht. Für mich war es eine konstruierte Story ohne Tiefgang.
Ich werde den zweiten Band nicht verfolgen.

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Konstruierte Story ohne Tiefgang

Rezensionen von Petra Sch.:

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Zwei Todesfälle auf der Trabrennbahn

Mord auf der Trabrennbahn von Beate Maly

Wien, Spätfrühling 1925: Die pensionierte Lateinlehrerein Ernestine Kirsch und ihr Freund (mittlerweile ihr fester ;) Anton Böck, ehemaliger Apotheker, besuchen zum ersten Mal die Trabrennbahn in der Krieau. Ernestine ist ganz verzückt von der Atmosphäre, der Kleidung (es gibt sogar eine Hut-Modenschau!), dem neuen Prickelwasser (Sekt), der kostenlos ausgeschenkt wird, und das aufregende Wetten.

Anton hingegen hätte lieber einen Gugelhupf in der Meierei in der Praterallee.
Doch dann muss das Rennen noch vor dem Start abgesagt werden, da einer der Jockeys, ein Geheimfavorit, tödlich verunglückt ist.
Und am nächsten Rennwochenende kommt einer der beiden Schaumweinwinzer zu Tode, dessen Aufklärung der Polizist Erich Felsberg, Antons Bald-Schwiegersohn, übernimmt. Klar, dass Ernestine ihm helfen muss, da sie auch hinter dem Tod des Jockeys ein Verbrechen vermutet.

Dies ist der 7. Fall für Ernestine und Anton; die Bände können eigenständig gelesen werden, da die Fälle abgeschlossen sind. Die private Entwicklung der beiden und sämtlicher anderer handelnden Personen baut natürlich ab Band 1 auf.
So sind Ernestine und Anton nun ein festes Paar und bauen das Kutscherhaus zu einem gemeinsamen Refugium um, sodass Antons Tochter Heide mit ihrer Tochter Rosa und ihrem Bräutigam Erich die Wohnung über der Apotheke vergrößern kann. Auch eine Hochzeit steht ins Haus.

Ich mag Ernestines Neugier und Hartnäckigkeit, aber auch Antons Grummeligkeit. Wie er im Anzug aus dem (wortwörtlich) vorigen Jahrhundert zur Trabrennbahn kommt und dann not amused ist, dass er sich für die Hochzeit seiner Tochter einen neuen Anzug kaufen muss. Und eigentlich mit den Ermittlungen gar nichts zu tun haben will, sich aber Ernestine zuliebe fügt (und allem Widerwillen zum Trotz hat er eine gute Beobachtungs- und Kombinationsgabe und trägt auch zur Auflösung des Falls bei!) Und Ernestine, wie sie Anton zur Versöhnung und zum Lob immer kulinarische Köstlichkeiten zukommen lässt (denn er isst ja für sein Leben gern.)
Übrigens erfährt man viel Interessantes über das alte Wien. Das Kaufhaus Herzmansky zB war mir natürlich ein Begriff, aber Infos zur Geschichte des Hauses habe ich recherchiert. Oder das Norbertinum in Tullnerbach, das ich nur als Schule kenne, das mal ein Waisenhaus der katholischen Kirche war. Auch die Geschichte des Wiener Gebär- und Findelhauses ist spannend dargestellt sowie die neu eingeführte Wett-Steuer, die der Stadt Wien dringend notwendige Einnahmen bescherten.

Die Auflösung ist ziemlich komplex; man fragt sich immer wieder, warum Ernestine eine Verbindung vermutet. Manchmal kann ich ihren Gedankengängen gar nicht so schnell folgen, aber sie hat eine gute Kombinationsgabe und das Motiv für die Todesfälle ist traurig, aber spiegelt die Lebenseinstellung der Menschen der damaligen Zeit authentisch wider.


Fazit:
Ein komplexer 7. Fall für Ernestine Kirsch und Anton Böck, die diesmal Todesfälle auf der Trabrennbahn Krieau lösen müssen. Humorvoller historischer Cosy Crime im Wien des Jahres 1925.

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Zwei Todesfälle auf der Trabrennbahn

Rezensionen von lesen=liebe:

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Wenn der Mond ins Grübeln kommt ...

Als der Mond die Sterne ordnen wollte von Lena Raubaum

Eines Nachts sitzt der Mond nachdenklich auf einer Schaukel und überlegt, wie er all die funkelnden Sterne am Himmel anordnen soll. Er hat viele Ideen, aber keine fühlt sich richtig an.

Als der Mond die Sterne ordnen wollte hat meine Kinder und mich sofort verzaubert. Die Grundidee der Geschichte finde ich auch aus Erwachsenensicht wunderschön.

Als der Mond sich fragte, wie er die Sterne sortieren soll, habe ich die Frage direkt an meine Kinder weitergegeben. Das war eine tolle Gesprächsgrundlage – und spannend zu sehen, dass sie ganz ähnliche Ideen hatten.

Die Botschaft des Buches gefällt mir besonders gut. Manchmal denkt man einfach zu viel nach, statt auf sein Gefühl zu hören. Und manchmal passieren Dinge zufällig, die genau so perfekt sind.

Durch die Länge, das Thema und die liebevollen Illustrationen eignet sich das Buch wunderbar als Gute-Nacht-Geschichte.

Wir haben es auch meinem Neffen zu Weihnachten geschenkt, und er ist genauso begeistert von der warmherzigen Geschichte.

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Wenn der Mond ins Grübeln kommt ...

Rezensionen von Streiflicht:

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Italia, mi amore

KUNTH Ciao Italien von Rita Henss

Eher zufällig sind wir im letzten Sommer in Italien gelandet, um dort unseren Spätsommerurlaub zu verbringen. Und da ist mir wieder aufgefallen, wie sehr ich dieses Land und die Lebensart dort mag. Man könnte auch von einer kleinen Liebe sprechen, die mir allerdings ein bisschen abhandengekommen war.

Wie schade und umso besser, dass es uns dorthin „verschlagen“ hat.
Als ich dieses Buch gesehen habe, war ich natürlich sofort Feuer und Flamme – immer noch erfüllt vom schönen Urlaub, dem guten Essen, dem Meer und der Landschaft, aber auch der Kultur und der Sprache, der netten Menschen, die uns begegnet sind. Das Buch verspricht „Echte Herzensorte zwischen Terrakotta und Tiramisu“, wer kann da nein sagen? Das sattblaue Cover mit den leuchtend gelben Zitronen und dem schönen Bild einer italienischen Straßenszene hat mir sofort Lust gemacht. Innen sind im Cover wieder Zitronen, ich mochte dieses liebevolle Detail sehr!
Nach einem wunderbaren Strandfoto startet das Buch mit einer kleinen Einleitung: „Wo will man anfangen und wo soll man aufhören, wen es um die Herzensorte in Italien geht?“ Tja, das frage ich mich auch – immer noch, auch nach der Lektüre. Denn das Buch bietet so viele Kleinode mit wunderbaren Fotos und tollen Beschreibungen, dass man gar nicht aufhören möchte zu blättern. Am liebsten würde man den Koffer packen, den deutschen Winter hinter sich lassen und ins „Land, wo die Zitronen blühen“ verschwinden.
Müsste ich ein Highlight nennen, täte ich mich echt schwer. Ich bin kein großer Fan der Berge, daher ist Südtirol für mich ein bisschen hintenan. Auf der Seiser Alm aber soll man nachts einen tollen Blick auf die Sterne haben und auch das Kaiserschmarrnbild lockt … Caorle und Venedig haben mich im Sommer bereits begeistert – so sehr, dass wir wiederkommen möchten. In Mittelitalien kenne ich schon einiges aus meiner frühen Erwachsenenzeit, aber das Buch macht auch darauf wieder Lust. Capri steht schon lange auf der Liste, die Amalfiküste und die Tremitischen Inseln nun auch.
Leckere Rezepte, kurze Infos, atmosphärische Bilder und ansprechende Beschreibungen machen das Buch zu einem Genuss. „Dieses Buch ist eine Einladung, Italiens Herzensorte mit allen Sinnen zu erleben.“ Das steht hinten auf dem Cover in der Kurzbeschreibung. Und genau so ist es! Einfach mal Abtauchen und das „dolce vita“ virtuell genießen!

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Italia, mi amore

Rezensionen von Streiflicht:

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Soviel Schönes zu entdecken

KUNTH Bonjour Bretagne von Christa Pöppelmann

Schon meine Eltern waren große Frankreichfans und so waren wir dort öfter dort. Ich habe das Land ebenfalls immer sehr gemocht und habe es geliebt, verschiedene Orte zu entdecken. Nun war ich einige Jahre nicht mehr da, aber der Wunsch, endlich mal in die Bretagne zu reisen, ist immer geblieben. Und dieses Buch macht schon auf den ersten Blick Lust.

„Echte Herzensorte zwischen Galette und Gezeiten“ klingt so ansprechend, dann das tolle Bild in die herrliche historische Gasse mit den blauen Fenstern und der Katze. Das Cover in Türkis, das herrlich mit dem Foto harmoniert, dazu der Hummer in lila und hummerrot! Auch innen im Buchdeckel findet sich der zweifarbige Hummer wieder, ein schönes Detail.
Die kleine Einleitung hat mich sehr angesprochen, genau wie das Bild mit dem Moped mit Baguettes in den Satteltaschen. Ich konnte es regelrecht riechen und schmecken! Überhaupt, das Essen und Trinken … es kommt in diesem herrlichen Buch immer wieder vor und man würde gerne am liebsten in die Bilder steigen und mitgenießen.
Schwierig, sich hier zu entscheiden, was man besuchen möchte. Da ich aber mittelalterliche Gassen und Gebäude sehr mag, wäre Dinan und Vitré für mich auf jeden Fall auf der Reiseroute. Wie im Märchen sieht es dort aus, einfach unfassbar schön. Le Mont-Saint-Michel ist natürlich ein Muss, sein englisches Pendant haben wir schon bestaunt. Ein wunderbarer Ort.
Die Rubrik Herzensdinge mag ich sehr, eine tolle Ergänzung zu den Beschreibungstexten, den atmosphärischen Fotos und den vielen Infos. Galettes muss ich unbedingt probieren, Monet & Gaugin besuchen und natürlich das Dorf von Asterix und Obelix. Ob ich das alles in einem Urlaub schaffe? Gute Frage, aber Inspiration bietet das Buch auf jeden Fall genug und macht richtig Lust auf dieses Land, das so rau und wild, sanft und herzlich zugleich ist. Auf geht’s zu den Herzensorten!

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Soviel Schönes zu entdecken

Rezensionen von Streiflicht:

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Ein Herzensbuch

KUNTH Zeitreise von Renate Nöldeke; Rebekka Wittmann

Schon früh habe ich mich für Geschichte interessiert. Spätestens mit der ersten Geschichtsstunde in der Schule war es um mich geschehen. Vor allem die antike Völker, egal ob Römer, Griechen oder Ägypter (wobei ich die immer am spannendsten fand), haben mich immer neugierig gemacht. Immer noch schaue ich gerne Dokus über vergangene Zeiten oder reise auf den Spuren früherer Kulturen, Völker und Staaten.

Da ist das Buch „Europas Hotspots der Geschichte hautnah erleben“ natürlich ein Muss für mich!
Ich mag das Cover mit den Bildersplittern, die so verschieden sind und doch alle gleichermaßen neugierig machen. Und es passt aus meiner Sicht perfekt zum Buch, denn hier geht es in der Zukunft los, über die Moderne und Neuzeit zum Mittelalter, dann zur Antike und zuletzt zur Erd- und Frühgeschichte. Spannend, dass das Buch mit der Zukunft startet – das hat mich überrascht und mir sehr gut gefallen. Toll finde ich die kurzen Infos unter der Rubrik Special, die extra Wissenseinheiten bieten, zum Beispiel über Thomas Cook, den Pionier des Reisens, die Suffragetten, erste europäische Hochkulturen oder die Olympischen Spiele. So kann man das Buch auch mal querlesen und immer wieder für kurze Lesevergnügen zur Hand nehmen.
Bei diesem Buch mag man gar nicht mehr aufhören zu lesen, staunen und bewundern, gleichzeitig möchte man sofort den nächsten Urlaub planen. Ich freue mich schon jetzt darauf, einiges auch real zu entdecken. Das Buch wird mir ein treuer Begleiter bleiben, ich liebe es. Ein absolutes Herzensbuch!

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Ein Herzensbuch

Rezensionen von Streiflicht:

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Faszinierende Reisen

LONELY PLANET Bildband Legendäre Zugreisen von

Schon immer faszinierten mich Bahnreisen, daher war dieses Buch ein Highlight für mich. Das gezeichnete Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen, ich liebe es. Schon beim ersten Blick in das Buch war klar, wie viele tolle Zugreisen hier warten. Leider kenne ich bisher nur eine einzige, nämlich die Kuranda Scenic Railway.

Die ist wirklich toll und wenn die anderen Strecken auch so faszinierend sind, möchte ich sie alle machen. Die Reise mit The Ghan ist schon lange ein Traum. Ich habe darüber eine Doku gesehen, die mich total begeistert hat. Und natürlich wäre eine Fahrt mit dem Orient-Express ein Highlight.
Ich mag die großen Bilder, die soviel Atmosphäre verströmen, die ansprechenden Texte und die vielen Infos, die man darüber hinaus bekommt. Nicht nur in Form von tollen, illustrierten Karten, die die Zugstrecken zeigen. Zu jeder Reise gibt es viel Wissenswertes zu lesen, zum Beispiel Fahrtdauer, Strecke, in welche Kategorie der Zug einzuordnen ist (also täglicher Zug oder Luxuszug), was man beachten sollte, wie man buchen kann. Ergänzend dazu dann auch noch Infos über ähnliche Strecken.
Wer Bahnreisen liebt, wird dieses epische Buch ebenfalls lieben. Für mich ganz klar eine Kostbarkeit im Buchregal!

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Faszinierende Reisen

Rezensionen von peppi:

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Vier Leben

Niemands Töchter von Judith Hoersch

Judith Hoersch erzählt in ihrem Roman "Niemands Töchter" das Leben von Marie, Gabriele, Alma und Isabell.
Es hat bei mir etwas gedauert bis ich dahinter kam, in welcher Beziehung sie zueinander stehen.
Der Einstieg hat etwas Geduld gefordert, aber diese Geduld wurde belohnt.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus der Sicht der einzelnen Frauenfiguren in unterschiedlichen Zeitebenen.

Das hat mich anfangs etwas verwirrt, aber sobald ich den Erzählrhythmus gefunden hatte, war es ein großes Lesevergnügen.
Es ist ein Roman, der sich langsam öffnet, aber dann umso nachhaltiger wirkt. Nach dem etwas sperrigen Einstieg entfaltet Judith Hoersch eine feinfühlige, atmosphärische Geschichte, die mit jeder Seite an Tiefe gewinnt. Die Frauen sind mir zunehmend ans Herz gewachsen und ich habe habe mit ihnen gelitten und gelacht.
Das Dranbleiben hat sich auf jeden Fall gelohnt. Leseempfehlung!

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Vier Leben