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Rezensionen von Bekenner:

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Mandalu Fan

Mandalu, was sagst denn du? von Birgit Fuchs

Dieses Buch ist eines dieser Kinderbücher, die man aufschlägt und sofort spürt, dass hier mit Liebe, Herz und pädagogischem Gespür gearbeitet wurde. Als jemand, der selbst täglich mit Kindern arbeitet, sehe ich sofort, wie wertvoll dieses Buch im Unterricht und auch zu Hause eingesetzt werden kann.

Die Reime sind eingängig, fast kleine Ohrwürmer, die Kinder sofort mitsprechen wollen. Die Illustrationen sind warm, freundlich und voller kleiner Details, die neugierig machen. Genau so entsteht dieses besondere „Wimmelgefühl“, bei dem Kinder immer wieder Neues entdecken. Besonders gefällt mir, dass das Buch nicht nur unterhält, sondern ganz nebenbei Kompetenzen fördert. Sprachgefühl, Rhythmus, Naturwissen und Beobachtungsgabe. Ich liebe den Ansatz, dass Mandalu die Kinder durch den Wald führt. Das macht Lust auf echte Naturerlebnisse. Und die Idee, aus dem Buch ein kleines Theaterstück machen zu können, finde ich großartig. Für Kitas und Grundschulen ein echter Schatz!

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Mandalu Fan

Rezensionen von C. P.:

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Amüsante Ermittlungen mit Hund und Wischmop

Der Tod wischt mit von Andreas Suchanek

Langeweile? Für Tilly Blich ein Fremdwort. Nach den Ereignissen im ersten Band steht ihrer Reinigungsfirma eine Steuerprüfung bevor. Basset Muffin müsste aus Erziehungs-Gründen dringend in die Hundeschule. Tilly aus Liebes-Gründen dringend zu Hundezüchter Sascha. Und der tote Schuldirektor in der Sporthalle vor Tillys Wischmop, nunja, muss wohl nirgendwo mehr hin.

Zwischen Chaos, Ermittlungen und Helikopter-Eltern weiß Tilly zum Glück ihre Freunde Gerdy, Antonia und Leon an ihrer Seite. Wer den Fall diesmal wieder lösen wird ist doch wohl klar, da kann Kommissar Stubs grummeln soviel er will. Und dann wäre da noch das Rätsel um den verschwundenen Vorbesitzer der Reinigungsfirma, welches weiterhin ungelöst ist.
Der zweite Band kann seinen Vorgänger tatsächlich noch toppen. Die Personen bleiben diesmal etwas übersichtlicher, zudem sind die Hauptcharaktere bereits bekannt, so dass die Handlung schnell voranschreitet. Muffin sorgt wieder für einige Schmunzler, Schüler Leon ist diesmal mit Verstärkung am Start und bei Hundezüchter Sasche gilt es, zunächst ein penetrantes Hindernis auf zwei Beinen aus dem Weg zu räumen. Nicht zu vergessen der Kriminalfall an der Schule, in dessen Ermittlungen sich eine übereifrige Mutter tatkräftig mit einbringen will. Tilly wird da gar nicht erst gefragt. Humor, Spannung und diverse Twists machen auch den zweiten Band wieder zu einem gelungenen Lese-Abenteuer mit dog content (und diversen Pfotenabdrücken im Buch).

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Amüsante Ermittlungen mit Hund und Wischmop

Rezensionen von Ele:

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Der Erlauchte

Der Silberbaum. Das Ende der Welt von Sabine Ebert

Der Silberbaum – Das Ende der Welt, Historischer Roman von Sabine Ebert, Knaur eBook
Der zweite Teil der Silberbaum-Reihe.
1241 das Ende der Welt scheint gekommen, das riesige grausame Tartaren-Heer, die goldene Horde genannt, steht bis auf ein paar Tagesritte entfernt vor Meißen. Eine riesige Herausforderung für den jungen Markgrafen Heinrich, doch wie durch ein Wunder zieht das Reiterheer wieder ab, da droht schon die nächste Gefahr.

Der Papst erklärt den Stauferkaiser Friedrich II für abgesetzt. Intrigen und Verrat muss Heinrich erfahren, immer wieder kommt es zu Kämpfen, doch Heinrich hat viele treue Vasallen an seiner Seite. Vor allem die Nachfahren der Hebamme Marthe.
Wieder einmal hat mich ein Roman von Sabine Ebert fasziniert, super unterhalten, mit Interesse durch die Seiten fliegen lassen. Die Autorin schreibt flüssig und nachvollziehbar, ein wenig Liebe und viel Spannung ist auch dabei. Sabine Ebert nimmt ihre Verantwortung ernst, alle historischen Figuren und das Geschehen sind authentisch, das fiktive Beiwerk ist gut angepasst und hätte genau so ablaufen können. Eine gründliche Recherche ist hier unabdingbar, die Autorin benennt im Nachwort ihre Quellen die auch für alle Interessierten zugänglich sind.
Zu Beginn sind zwei Karten von Mitteldeutschland eingezeichnet die zur Zeit des Geschehens passen, mit dem beigefügten Link können sie in angepasster Größe eingesehen werden. Ebenso erscheint eine Dramatis Personae übersichtlich nach Zusammengehörigkeit geordnet die historischen Personen sind gekennzeichnet. Das Buch besteht aus 5 Teilen die in Kapitel mit Überschrift und Zeitangabe gegliedert sind, zu jeder Zeit ist ein chronologischer Überblick möglich.
Besonders interessant fand ich die beifügenden Erklärungen der Autorin, die Grunde weshalb ich ihre Bücher so sehr schätze.
Die authentische Erzählung erklärt mir Wort für Wort und glaubhaft einen Teil der deutschen Geschichte, der mich besonders interessiert, ohne dass ich trockene Geschichtsbücher wälzen muss. Im Anhang gibt es zur Einordnung der Figuren die Familienstammbäume der beteiligten Adelsgeschlechter, der Staufer, der Wettiner etc. Da in diesem Buch sehr viele Personen spielen ist es sehr hilfreich, das Personenverzeichnis und die Stammbäume zur Hand zu haben. Beim Lesen sollte man sich schon konzentrieren. Die Hauptfiguren sind ganz besonders gut charakterisiert, oft handeln sie nicht klug, jedoch immer nachvollziehbar.
Meine Lieblingsfigur der junge Heinrich, der für mich lt. Schilderung den Beinamen der Erlauchte verdient hat. Klug, besonnen, gerecht, tapfer, gut zu seinen Ehefrauen und Kindern auch künstlerisch begabt – ein Gentleman seiner Zeit. Ich freue mich auf den abschließenden dritten Band.
Mit diesem Silberbaum Roman hat mir S. Ebert ein Stück deutscher Geschichte, unterhaltsam greifbar gemacht. Von mir 5 Sterne.

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Der Erlauchte

Rezensionen von Ele:

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Der Silberbaum. Das Ende der Welt von Sabine Ebert

Rezensionen von melanie82:

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Selbstwert aufbauen – Schritt für Schritt

Deinen Selbstwert bestimmst nur du von Yoon Hong Gyun

Deinen Selbstwert bestimmst nur du – Das Fundament für ein zufriedenes Leben ist ein motivierender Ratgeber, der ohne große Umwege zum Kern kommt: Ein erfülltes Leben beginnt bei der eigenen Haltung zu sich selbst. Das Buch greift viele Gedanken auf, die man aus Coaching- und Selbsthilfeliteratur kennt, verpackt sie aber klar, verständlich und alltagstauglich.

Statt theoretischer Abhandlungen setzt der Autor auf Reflexionsimpulse, Beispiele und kleine Denkanstöße, die zum Innehalten einladen. Besonders angenehm ist der wertschätzende Ton – nichts wirkt belehrend oder überheblich. Natürlich erfindet das Buch den Selbstwert nicht neu, doch genau darin liegt seine Stärke: Es erinnert daran, wie wichtig Selbstannahme, Grenzen und Eigenverantwortung sind. Ein guter Begleiter für alle, die sich selbst wieder mehr zutrauen möchten.

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Selbstwert aufbauen – Schritt für Schritt

Rezensionen von melanie82:

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Körpersignale verstehen statt ignorieren

Die Stimme unseres Körpers von Ingo Froböse

Die Stimme unseres Körpers ist ein überraschend zugänglicher Gesundheitsratgeber, der uns daran erinnert, dass unser Körper ständig „redet“ – wir müssen nur zuhören. Froböse kombiniert fundiertes Wissen aus Sport- und Gesundheitswissenschaft mit praktischen Erklärungen zu Körpersignalen wie Schmerzen, Müdigkeit oder Anspannung und macht daraus kein trockenes Lehrbuch, sondern eine Art Gespräch mit dem eigenen Körper.

Was mir gut gefallen hat: Der Autor erklärt auch komplizierte Zusammenhänge verständlich und ohne zu belehren, sodass man schnell erkennt, warum bestimmte Signale Warnzeichen sein könnten und wie man sie deuten kann.
Das Buch nimmt viele Barrieren, die man vor Gesundheitsthemen manchmal hat, und lädt dazu ein, den eigenen Körper wieder bewusster wahrzunehmen. Ein empfehlenswerter Begleiter für alle, die mehr über sich selbst lernen wollen.

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Körpersignale verstehen statt ignorieren

Rezensionen von JD:

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Ich bin der Tod

Ruf der Leere von Daniel Alvarenga

Da ich bereits das Buch "Hundswut" des Autors gelesen hatte, habe ich mich auch auf sein zweites Buch gefreut. Ich mag den Schreibstil des Autors und auch das Cover von "Ruf der Leere" hat etwas an sich, was in mir Neugier weckt. Der Klappentext gefiel mir auf Anhieb und auch die Leseprobe, das Buch selbst konnte mich aber dann doch nicht so ganz fesseln.

Bei mir kam erst ab Seite 150 immer wieder mal Spannung auf, im Großen und Ganzen hat es mich jedoch nicht abgeholt. Mit den Charakteren konnte ich nicht mitfühlen und es war lange unklar, worauf die Handlung zusteuert. Einen Teil des Twists habe ich zudem kommen sehen. Obwohl ich gerne offene Enden in Büchern und Geschichten mag, war mir dies hier eindeutig zu offen. Am Ende lässt mich das Buch etwas ratlos zurück- den Ansatz finde ich gut, die Umsetzung konnte zumindest mich nicht begeistern. Schade.

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Ich bin der Tod

Rezensionen von C. P.:

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Romance-Dystopie, die nicht überzeugen kann

To Cage a Wild Bird von Brooke Fast

Manchmal reicht es nicht, sich ein paar Ideen aus erfolgreichen Storys herauszupicken und diese einfach neu zu kombinieren. Hier soll sich eine vermeintlich erfolgreiche junge Kopfgeldjägerin in einem dystopischen 3-Klassen-System selbstlos in tödliche Jagdspielchen der Reichen stürzen, um ihren Bruder zu retten.

Natürlich nebst amourösen Abenteuern mit einem sexy Aufseher, der ihr gegenüber seine sensible Seite zeigt.
Das Buch startet mit nervigen Bandwurmsätzen, Infodump und zuviel unnötigem Blabla. Doch nicht nur der Schreibstil ließ mich enttäuscht zurück, auch die unkreative Aneinanderreihung von Klischees, Stereotypen, Floskeln und Logikfehlern minderten den Lesespaß erheblich. So landet eine Kopfgeldjägerin in einem Gefängnis, inmitten diverser Inhaftierter, welche wegen genau ihr dort einsitzen. Hier sollte man einiges an Rachepotential erwarten, doch bis auf eine Person reicht allen anderen Feinden das Werfen böser Blicke und vielleicht mal ein das Stellen eines Beinhakens aus. Langweilig. Dann das Gefängnis selbst: Hier wird das Recht der Privilegierten für Spaß am Quälen und Töten missbraucht, für die Jagd auf die Gefangenen bezahlt. Was für uns Minigolf und Gotcha, ist dort ein Geburtstagsevent mit tödlicher Munition für den Teenie-Nachwuchs. Rechnerisch könnten täglich so bis zu 30 Todesopfer zusammenkommen. Kopfrechnen mag in dieser Dystopie womöglich nicht mehr so ganz gängig sein, doch tatsächlich kämen so selbst bei einem Drittel Überlebender noch immer 20 Opfer pro Tag zusammen, was einen entsprechend notwendigen Nachschub benötigt von rund Sieben- bis Zehntausend Inhaftierten pro Jahr. Mal abgesehen von dem ganzen logistischen Aufwand will das wirklich niemandem auffallen, dass da für Reichenspielchen Unzählige eingekerkert werden, nur weil dem Nachbarn deren Nase nicht gefällt?
Ebenso erstaunlich ist, dass die Ich-Erzählerin wirklich sehr oft sehen kann, dass sie rot oder blass im Gesicht wird. Wie soll das gehen? Wenn die Autorin verdeutlichen will, dass eine Erzählerin aufgeregt oder ängstlich ist, sollte sie sich etwas anderes einfallen lassen statt die Person sich ihr eigenes Gesicht sehen zu lassen. Und über übermenschliche Heilkräfte scheint sie ebenfalls zu verfügen, wenn sie mit einer frisch genähten Wunden an der Hand umgehend duschen gehen kann nebst weiterer Aktivitäten, welche ich aus Spoilergründen hier nicht nenne.
Der Romance-Anteil wirkt wie deplatziert, den Kosename des Love Interests für unsere Kopfgeldjägerin empfand ich als regelrecht abtörnend. Die paar erotischen Momente im Buch liefen dann auch jedesmal nach stets demselben Schema ab: Eine Situation, in die gleich jemand hereinplatzen könnte. Er knurrt. Sie wimmert. Unkreativer geht es kaum noch.
Der Love Interest ist natürlich ein auffallend sexy Typ aus der Oberschicht, der hinter seiner Aufseher-Fassade ein sensibles Alter Ego verbirgt. Aus irgendwelchen Gründen kann unsere Kopfgeldjägerin seine auffallend goldenen (!) Augen sogar im Dunkeln farblich erkennen. Wenn ich an gelbe Augen denke, dann denke ich an Gelbsucht oder Werwölfe. Gut, letzteres könnte sein häufiges Knurren zumindest erklären.
Alle weiteren Charaktere bleiben langweilig zweidimensional, nicht, dass die beiden Hauptcharaktere wirklich ausgearbeiteter wären. Selbst die dystopische Gesellschaftsform bleibt größtenteils unreflektiert. Skrupel, auf Menschen zu schießen, wurden nicht eingearbeitet. Hier wurden Berge an Potential verschenkt. In meinen Augen wird hier nichts Neues präsentiert, stattdessen nur Altbekanntes unprofessionell und lieblos kombiniert.

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Romance-Dystopie, die nicht überzeugen kann

Rezensionen von buch4ever:

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Authentischer Rückblick mit Längen

Before I met Supergirl von Rea Garvey

Worum geht es?
In "Before I Met Supergirl" beschreibt Rea Garvey die rauen Küsten Irlands. Es ist ein Buch über seine Identität, Heimat und den Mut, den eigenen Weg zu gehen, auch wenn dieser sich oft holprig gestaltet. Garvey schreibt über die Reibung mit seinem Vater und jene ersten Akkorde, die sein Leben für immer verändern sollten.

Meine Meinung
Erfrischend ehrlich und mit viel Humor schildert Garvey seine Kindheit und Jugend, die ersten musikalischen Gehversuche, abenteuerliche Touren und das Wechselspiel aus Erfolg und Misserfolg. Durch die lockere, spontane Erzählart wird der junge, impulsive Mann richtig greifbar.
Da die Kapitel eher wie Anekdoten wirken, kann das Buch gut zwischendurch gelesen werden, ohne den Faden zu verlieren. Ein tolles Extra ist die Playlist, die die Stimmung beim Lesen perfekt einfängt.
Jedoch war es inhaltlich für mich leider nicht so spannend wie erhofft. Die Schilderungen sind zwar nicht uninteressant, aber auch nicht fesselnd. Mir fehlte bei vielen Dingen der inhaltliche Mehrwert. Deshalb gibt es 2 Sterne Abzug.
Das Cover gefällt mir sehr gut und passt wunderbar zum Inhalt des Buches.

Fazit
Ein gut erzählter, leicht zu lesender Rückblick auf prägende Momente, der aber weniger ein lückenloser Lebensbericht als vielmehr eine selektive Auswahl an Anekdoten ist. Unterhaltsam für zwischendurch, aber der letzte Funke ist bei mir einfach nicht übergesprungen.

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Authentischer Rückblick mit Längen

Rezensionen von MariasBooks:

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Nette Idee, aber Luft nach oben.

Kingdom of crystal Hearts von Sina Brings


Zum Buch
Kingdom of Crystal Hearts ist ein Fantasy Buch aus der Feder von Sina Brings. Das Buch ist im Piper Verlag erschienen.
Achtung, leichte inhaltliche Spoiler möglich.

Gestaltung
Ich habe das Buch als eBook gelesen.
Das Cover ist in meinen Augen wunderschön gestaltet. Ich mag die Farbkombination und wie gewisse Inhalte des Buchs auf dem Cover verarbeitet wurden, ohne zu viel zu verraten.

Die Kapitelformatierung ist schlicht gestaltet. Es gibt keine Zierden bei den Kapitelüberschriften sondern einfach nur die Kapitel und Nummer dazu.
Die Kapitel sind generell eher kurz gehalten und erzählen das Buch aus der Ich Perspektive der Protagonistin.

Charactere
Wenn wir schon dabei sind, gehts gleich mit den Characteren im Buch weiter. Unsere Protagonistin ist Elodie. Aufgewachsen im Armenviertel und Teil einer Revolution wird ihr die Aufgabe zu Teil die Königin und ihren Sohn zu töten.
Und bereits bei diesem Einstieg in die Geschichte begann ich mit der Protagonistin zu hadern und das zog sich dann durch das ganze Buch. Sie sagte im einem Moment das eine und tat dann aber das andere. Sie sagte das, was gerade zum Plot passte, und nicht was eine Person in den verschiedenen Situationen gesagt hätte.
Auf der anderen Hand haben wir Rafe. Mir hat gefallen, dass er Stumm war und somit etwas Ecken und Schichten in die bisher eher klischeehaften Charactere gebracht hat. doch leider blieb das eine der wenigen spannenden Seiten. Rafe blieb flach und mir kam vor, dass ihnen zwar einige Zeit im Buch gegeben wurde, in dieser Zeit aber hätte viel mehr Inhalt rübergebracht werden müssen. Oder sogar ein paar weitere Szenen ergänzen.
Dann haben wir noch die Antragonistin des Buches, die Königin. Und ja, sie ist böse. Aber manchmal hatte ich einfach nur das Gefühl, dass die Autorin sie ständig abscheuliche Dinge tun ließ, einfach nur damit man sieht, wie böse sie doch ist, aber irgendwie nie so wirklich Tiefe in das Ganze bringt.

Was mir besonders gut gefallen hat war das Magiesystem und die Welt. Ich mochte die Idee mit den verschiedenen Gebieten und den jeweiligen Steinen und Farben.
Zudem mochte ich den flüssigen Schreibstil der Autorin. Die Kapitel waren kurz und man flog sehr durch die Seiten.
Generell war das Buch sehr kompakt und hatte kaum Längen.

Was mir hingegen nicht so gut gefallen hat, war mehr der Inhalt des Buches. Normalerweise bin ich ja nicht so der Plothole-Sherlock, aber in diesem Buch wurde man gefühlt in jedem Kapitel mit Plotholes konfrontiert. Dinge werden ohne Grund in verkehrter Reihenfolge gemacht, offensichtliche äußerliche Dinge fallen anscheinend niemanden auf und warum soll der Prinz zum König gekrönt werden, wenn doch die ganze Zeit die Königin böse Dinge tut, um ihre Macht zu stärken. Ihre komplette Characterbeschreibung ist Machtgier, warum sollte sie diese dann abgeben?
Zusammengefasst würde ich die meisten Probleme auf ein zu schwaches Lektorat schieben. Denn viele dieser Dinge wären mit einem ordentlichen Lektorat vermeidbar oder verbesserbar gewesen. Das scheint aber schon länger ein Problem der großen Publikumsverlage zu sein und möchte das deshalb nicht nur dieser Autorin allein zur Last legen.
Zudem fand ich das letzte Kapitel und den Epilog sehr verwirrend. Es ging plötzlich alles viel zu schnell und kaum war die letzte Klinge gezückt war das Buch zu Ende. Und der Epilog schien komplett losgelöst zu sein. Es las sich nicht wie ein Teil vom Buch und der Inhalt war verwirrend, unzureichend ausformuliert und teils zu schnell abgehandelt.

Fazit:
Generell, Kingdom of Crystal Hearts ist ganz gut. Es ist wenig überraschend, hat auch nicht viele neue Ideen, aber es ist das, was man sich unter aktueller, deutscher, Romatasy vorstellt.
Das Buch nennt sich selbst Dark Fantasy, aber ich selbst verstehe unter dem Genre etwas anderes. Es liest sich wie ein 0815 Romantasybuch mit einer etwas stärkeren Ausprägung für Gewalt (mehr als vielleicht notwendig)
Wenn man das Genre Romantasy mag und einfach mal den Kopf ausschalten will, ist das Buch dafür ganz gut geeignet. Es ist kein herausragendes Werk, aber schön durchschnittlich.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von MariasBooks
Nette Idee, aber Luft nach oben.