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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von buch4ever:

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Authentischer Rückblick mit Längen

Before I met Supergirl von Rea Garvey

Worum geht es?
In "Before I Met Supergirl" beschreibt Rea Garvey die rauen Küsten Irlands. Es ist ein Buch über seine Identität, Heimat und den Mut, den eigenen Weg zu gehen, auch wenn dieser sich oft holprig gestaltet. Garvey schreibt über die Reibung mit seinem Vater und jene ersten Akkorde, die sein Leben für immer verändern sollten.

Meine Meinung
Erfrischend ehrlich und mit viel Humor schildert Garvey seine Kindheit und Jugend, die ersten musikalischen Gehversuche, abenteuerliche Touren und das Wechselspiel aus Erfolg und Misserfolg. Durch die lockere, spontane Erzählart wird der junge, impulsive Mann richtig greifbar.
Da die Kapitel eher wie Anekdoten wirken, kann das Buch gut zwischendurch gelesen werden, ohne den Faden zu verlieren. Ein tolles Extra ist die Playlist, die die Stimmung beim Lesen perfekt einfängt.
Jedoch war es inhaltlich für mich leider nicht so spannend wie erhofft. Die Schilderungen sind zwar nicht uninteressant, aber auch nicht fesselnd. Mir fehlte bei vielen Dingen der inhaltliche Mehrwert. Deshalb gibt es 2 Sterne Abzug.
Das Cover gefällt mir sehr gut und passt wunderbar zum Inhalt des Buches.

Fazit
Ein gut erzählter, leicht zu lesender Rückblick auf prägende Momente, der aber weniger ein lückenloser Lebensbericht als vielmehr eine selektive Auswahl an Anekdoten ist. Unterhaltsam für zwischendurch, aber der letzte Funke ist bei mir einfach nicht übergesprungen.

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Authentischer Rückblick mit Längen

Rezensionen von MariasBooks:

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Nette Idee, aber Luft nach oben.

Kingdom of crystal Hearts von Sina Brings


Zum Buch
Kingdom of Crystal Hearts ist ein Fantasy Buch aus der Feder von Sina Brings. Das Buch ist im Piper Verlag erschienen.
Achtung, leichte inhaltliche Spoiler möglich.

Gestaltung
Ich habe das Buch als eBook gelesen.
Das Cover ist in meinen Augen wunderschön gestaltet. Ich mag die Farbkombination und wie gewisse Inhalte des Buchs auf dem Cover verarbeitet wurden, ohne zu viel zu verraten.

Die Kapitelformatierung ist schlicht gestaltet. Es gibt keine Zierden bei den Kapitelüberschriften sondern einfach nur die Kapitel und Nummer dazu.
Die Kapitel sind generell eher kurz gehalten und erzählen das Buch aus der Ich Perspektive der Protagonistin.

Charactere
Wenn wir schon dabei sind, gehts gleich mit den Characteren im Buch weiter. Unsere Protagonistin ist Elodie. Aufgewachsen im Armenviertel und Teil einer Revolution wird ihr die Aufgabe zu Teil die Königin und ihren Sohn zu töten.
Und bereits bei diesem Einstieg in die Geschichte begann ich mit der Protagonistin zu hadern und das zog sich dann durch das ganze Buch. Sie sagte im einem Moment das eine und tat dann aber das andere. Sie sagte das, was gerade zum Plot passte, und nicht was eine Person in den verschiedenen Situationen gesagt hätte.
Auf der anderen Hand haben wir Rafe. Mir hat gefallen, dass er Stumm war und somit etwas Ecken und Schichten in die bisher eher klischeehaften Charactere gebracht hat. doch leider blieb das eine der wenigen spannenden Seiten. Rafe blieb flach und mir kam vor, dass ihnen zwar einige Zeit im Buch gegeben wurde, in dieser Zeit aber hätte viel mehr Inhalt rübergebracht werden müssen. Oder sogar ein paar weitere Szenen ergänzen.
Dann haben wir noch die Antragonistin des Buches, die Königin. Und ja, sie ist böse. Aber manchmal hatte ich einfach nur das Gefühl, dass die Autorin sie ständig abscheuliche Dinge tun ließ, einfach nur damit man sieht, wie böse sie doch ist, aber irgendwie nie so wirklich Tiefe in das Ganze bringt.

Was mir besonders gut gefallen hat war das Magiesystem und die Welt. Ich mochte die Idee mit den verschiedenen Gebieten und den jeweiligen Steinen und Farben.
Zudem mochte ich den flüssigen Schreibstil der Autorin. Die Kapitel waren kurz und man flog sehr durch die Seiten.
Generell war das Buch sehr kompakt und hatte kaum Längen.

Was mir hingegen nicht so gut gefallen hat, war mehr der Inhalt des Buches. Normalerweise bin ich ja nicht so der Plothole-Sherlock, aber in diesem Buch wurde man gefühlt in jedem Kapitel mit Plotholes konfrontiert. Dinge werden ohne Grund in verkehrter Reihenfolge gemacht, offensichtliche äußerliche Dinge fallen anscheinend niemanden auf und warum soll der Prinz zum König gekrönt werden, wenn doch die ganze Zeit die Königin böse Dinge tut, um ihre Macht zu stärken. Ihre komplette Characterbeschreibung ist Machtgier, warum sollte sie diese dann abgeben?
Zusammengefasst würde ich die meisten Probleme auf ein zu schwaches Lektorat schieben. Denn viele dieser Dinge wären mit einem ordentlichen Lektorat vermeidbar oder verbesserbar gewesen. Das scheint aber schon länger ein Problem der großen Publikumsverlage zu sein und möchte das deshalb nicht nur dieser Autorin allein zur Last legen.
Zudem fand ich das letzte Kapitel und den Epilog sehr verwirrend. Es ging plötzlich alles viel zu schnell und kaum war die letzte Klinge gezückt war das Buch zu Ende. Und der Epilog schien komplett losgelöst zu sein. Es las sich nicht wie ein Teil vom Buch und der Inhalt war verwirrend, unzureichend ausformuliert und teils zu schnell abgehandelt.

Fazit:
Generell, Kingdom of Crystal Hearts ist ganz gut. Es ist wenig überraschend, hat auch nicht viele neue Ideen, aber es ist das, was man sich unter aktueller, deutscher, Romatasy vorstellt.
Das Buch nennt sich selbst Dark Fantasy, aber ich selbst verstehe unter dem Genre etwas anderes. Es liest sich wie ein 0815 Romantasybuch mit einer etwas stärkeren Ausprägung für Gewalt (mehr als vielleicht notwendig)
Wenn man das Genre Romantasy mag und einfach mal den Kopf ausschalten will, ist das Buch dafür ganz gut geeignet. Es ist kein herausragendes Werk, aber schön durchschnittlich.

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Nette Idee, aber Luft nach oben.

Rezensionen von C. P.:

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Was dich nicht tötet macht dich stärker

This Story Might Save Your Life von Tiffany Crum

Mit ihrem gemeinsamen Podcast haben Joy und Benny einen Volltreffer gelandet. Für ihre Fans spielen sie auf unterhaltsame Art lebensgefährliche Situationen durch, angelehnt an wahre Begebenheiten. Finanziell haben die beiden besten Freunde somit ausgesorgt. Mit Joys spurlosem Verschwinden wird jedoch klar, dass privat irgendwas gewaltig im Argen gelegen haben muss.

Mit ihrem Debüt-Thriller ist Tiffany Crum ein überzeugender Pageturner gelungen. Ausgefallene Ideen, gut ausgearbeitete Charaktere in übersichtlicher Anzahl, Plottwists und zwei sich ergänzende Erzählperspektiven in Kombination mit einem kniffligen Fall haben mich das Buch kaum aus der Hand legen lassen. Die primäre Erzählperspektiven ist aus Bennys Sicht in chrononologischer Gestaltung, während Joys Perspektive nach ihrem Verschwinden zu Auszügen aus ihrem Manuskript wechselt, welches so eine Art Fan-Memoiren der Podcasterin darstellen soll. Grob gesagt konnte ich den Roman in zwei Fragen einteilen: Wer ist der Böse und was geschah mit Joy? Und obwohl sich relativ schnell für mich herauskristallisierte, welchem Charakter ich die Red Flag anpinnen würde, blieb das Rätsel um Joys Verbleib sowie das ganze Drumherum überzeugend lange geheimnisvoll.
Vielleicht mag die Handlung einzelner Charaktere an einigen Stellen etwas übertrieben wirken, doch insgesamt ist alles in sich stimmig und nachvollziehbar. Ebenfalls konnte mich der Schreibstil der Autorin überzeugen, das Buch ist unterhaltsam, ohne unnötige Längen und mit subtil eingestreuten Hinweisen und unerwarteten Twists.

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Was dich nicht tötet macht dich stärker

Rezensionen von Danislesestube:

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Spannend, gruselig, verstörend und brutal^^

Die Grenze der Dunkelheit von Michael Hirtzy

Heute habe ich wieder ein ganz besonders düsteres und spannendes Buch für euch. Ich lese Bücher aus dem Science-Fiction-Genre sehr gerne. Das kommt unter anderem von meiner Vorliebe für Filme zustande. Daher freute ich mich sehr, dass ich dieses Buch auf der Vienna Comic Con beim Stand von Michael Hirtzy, den ich bereits von einer anderen Buchmesse kannte, entdeckt habe.

Optisch ist es wirklich schön. Passt auch super zur Handlung.
Diese ist recht einfach erklärt. Der Jungfernflug des Forschungskreuzers Koukishin scheitert und das Schiff geht verloren. Jahre später, auf der Suche nach einem Hinweis, dass das Schiff noch existiert, bricht eine kleine Crew auf, dieses zu bergen. Die Hoffnung auf Überlebende ist gering. Nach 40 Jahren ist das ja auch kein Wunder. Viel spannender ist die Frage, was die Mannschaft des Rettungsschiffes vorfinden wird? Ein verwaistes, nahezu verfallenes Schiff mit ein paar Skeletten an Bord?
Der erste Teil der Frage ist fast korrekt. Beim zweiten Teil reicht nicht einmal die Fantasie eines größenwahnsinnigen Wissenschaftlers aus, um die Gefahr zu beschreiben, die dort auf unser Bergungsteam wartet. Spätestens bei der ersten Begegnung mit der Bedrohung musste ich direkt an einen alten Film namens „Virus – Schiff ohne Wiederkehr“ denken. Natürlich könnte man auch Filme wie Alien, Event Horizon und Das Ding aus einer anderen Welt als Beispiel für diese Handlung nehmen. Fakt ist, euch erwartet eine rasante, gruselige, klaustrophobische, verstörende, hoffnungslose und extrem spannende Handlung. Dennoch habe ich mir sehr viel Zeit mit dem Buch gelassen (mein einziger Vorsatz für 2026), um es vollends genießen zu können und nichts zu verpassen oder zu überlesen. Die Charakterentwicklung können wir recht schnell abhaken. Jedes Mitglied der Crew dachte, die Lage unter Kontrolle zu haben, bis sich diese recht schnell in Luft auflöste, bzw. in dem Wesen, welches sie auf dem verschollenen Schiff traf. Wenn ihr Probleme mit Blut, Verstümmelung, psychische Leiden und Verlust habt, könnte das Buch zu viel für euch sein. Jedoch ist es genau das, was ich bei diesem Buch erwartet habe. Eine Bedrohung aus dem Weltraum, aus einer anderen Dimension (scheinbar) geht meistens nicht lächelnd mit ausgestreckter Hand auf euch zu, um Hallo zu sagen. Diese reißt euch selbigen ab und verprügelt euch damit.
Und sonst so? Natürlich könnte ich mich fragen, warum man nur eine Handvoll Experten auf diese Mission geschickt hat, obwohl es sehr verdächtig ist, dass Jahre später ein einst verschollenes Schiff wieder auftaucht und brav darauf wartet, besucht zu werden. Warum wurde ein anderes Rettungsteam nicht stutzig, als es kein Signal mehr von diesem Team bekam und dementsprechend sofort aufbrach, anstatt zu warten? Alles wichtige Fragen. ABER hier geht es nicht darum, eine unfassbar realistische Geschichte zu erzählen und mit Fakten um sich zu werfen. Ich wurde gut unterhalten und würde gerne mehr Bücher aus diesem Universum lesen.

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Spannend, gruselig, verstörend und brutal^^

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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möderische Familienzusammenkunft

Eisnebel von Kate Alice Marshall

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und mochte die ruhige, ausgeglichene Erzählstimme der Sprecherin, die für mein Empfinden gut zur Protagonistin Theo gepasst hat.

Die Spannung ist vor allem anfangs eher subtil, getrieben davon, dass Theo in Connors Familie nicht willkommen zu sein scheint und eigentlich auch nicht wirklich dazugehören will.

Es blitzt immer wieder durch, dass sie Connor braucht, er ihr gleichzeitig aber nicht egaler sein könnte. Sie ist einfach stets bemüht ihn zufrieden zu stellen.

Es scheint in der Familie viele Geheimnisse zu geben, aber auch Theo hütet einige und nicht zuletzt stellt ihre eigene Herkunft eine zentrale Frage in dieser Geschichte dar. Das erzeugt durchweg eine Atmosphäre des Misstrauen und unterschwelliger Feindseligkeit, die ist sehr gelungen fand. Vor allem weil auch innerhalb der Familie selbst nicht alles eitel Sonnenschein ist und unterschwellige Konflikte schwelen.

Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse ja dann völlig und da war es mir dann auch etwas zu viel des Zufalls/Schicksals. Das wirkte dann doch recht an den Haaren herbeigezogen. Bis dahin wirklich gut, aber das war dann ein Schuss über das Ziel hinaus.

Insgesamt war das Buch sehr kurzweilig und unterhaltsam. Es gibt viele Überraschungen und Wendungen, sodass ich für einen Thriller übermäßig viele Emotionen durchlebt habe- von Mitleid für Theos Kindheit, über Entsetzen bezüglich des extravagant privilegierten Lebens von Connors Familie, bis zu schierer Wut über all die Lügen. Kann man machen, hat was.

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möderische Familienzusammenkunft

Rezensionen von Murksy:

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Zeitreise

Wings von Paul McCartney

Meine große Liebe zur Musik begann mit den Beatles. Als ich meinen ersten Kassettenrekorder von meinen Eltern bekam, saß ich dauernd vor dem Radio und habe auf Songs gewartet. Frank Laufenberg hatte damals im Radio eine Oldies-Sendung, immer Sonntags von 8 – 12 Uhr. Eines Tages war eine Sendung nur mit den Beatles angekündigt.

Ich nahm alle Lieder, die innerhalb der vier Stunden gespielt wurden auf, führte akribisch Buch und legte später ein Karteikartensystem an, das ich über Jahre führte und alles notierte, was ich auf unzähligen Kassetten aufgenommen hatte. Die Sendung mit den Beatles war der Startschuss für meine anhaltende Musikbegeisterung. Das vorliegende Buch ist somit für mich so etwas wie eine Zeitreise. Die oral history, also eine Sammlung von Interviews kann eine Biographie nicht ersetzen, will sie auch gar nicht. Das Buch ist eine hervorragende Ergänzung für alle Paul McCartney-Fans und solche, die es werden wollen. Viele Musiker und Zeitgenossen kommen zu Wort und schildern ihre Sicht auf die einzigartige Karriere des Musikers und berichten von teilweise kuriosen Erlebnissen. Der Weg vom Ex-Beatle zum Solokünstler, der auch mit über 80 Jahren noch Stadien füllt, wird über die Wings-Ära begleitet. Es ist ein Genuss, zu beobachten, wie McCartney seine Musik erschafft und welche Einflüsse in inspirieren und prägen. Ein großer Teil der Erzählung dreht sich natürlich um Linda und die Familie, ohne die vermutlich die Geschichte eine andere gewesen wäre. Ergänzt werden die Interviewausschnitte durch tolle Fotos und Zeitdokumente. Außerdem werden zu den Zeitabschnitten einige der meistverkauften Alben erwähnt und mit timelines bedeutende Ereignisse der Jahre aufgelistet. Die Auswahl hier erscheint manchmal etwas willkürlich, aber ich sehe dies als nette Beigabe. Da ich zwar ein McCartney-Fan bin, ihn auch schon live erlebt habe, kenne ich aber nicht alle Details seiner Karriere. Dafür bin ich zu breit an der Musikkultur interessiert. Ich habe also viele Neuigkeiten für mich entdeckt und so manche Anekdote gefunden. Eingefleischte Fans, die schon viele Bücher über die Beatles und co. gelesen haben, werden vielleicht weniger Neues erfahren. Trotzdem kann ich das Buch jedem Interessierten von Herzen empfehlen. Selbstverständlich wiederholen sich bei der Vielzahl der Interviews und Gesprächspartner manche Aussagen oder Stellungnahmen, doch das rundet das Bild eher ab und unterstreicht die Bedeutung mancher Geschehnisse, die sonst möglicherweise nebensächlich erscheinen mögen. Für mich als Musikbegeisterter und Sammler sind vor allem immer die einzelnen Musiker und ihre Verknüpfungen zu anderen Künstlern oder Bands interessant. Wer spielte mit wem? Wer produzierte welche Platte? So etwas macht mich neugierig. Und auch über dieses großartige Buch habe ich wieder neue Hörtipps erhalten, die das Buch wunderbar ergänzen. Wer Musik liebt, die Wings und McCartney kennt und schätzt, kann und wird mit diesem Buch nichts falsch machen.

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Zeitreise

Rezensionen von Claudia R.:

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Finale einer Fantasy-Trilogie

Dreiland III von Jana Jeworreck

Klappentext / Inhalt:

„Alles wird sich so ereignen, wie es vorherbestimmt ist.“
Die Schlacht gegen die Chimäre Senestera und ihre magische Armee scheint verloren. Die Verbündeten sind in alle Richtungen verstreut oder tot. Der prophezeite Schmetterling konnte die Bestie nicht bezwingen. Arvid und Signe fliehen mit Hilfe der Boten des ewigen Schweigens an das Ende der Welt, wo sie überraschende Dinge erfahren.

Wird es den beiden gelingen, noch einmal den Kampf mit Senestera aufzunehmen?
Trotz des Sieges über die Rebellen muss der König von Velcor mit seinem Volk das eigene Land endgültig verlassen. Die Erdwärme schwindet und die Ländereien Velcors erstarren in Frost. Zudem hat Norwin die Liebe seines Lebens verloren. Kann der Regent seine Bürger in eine neue Heimat führen oder war der Preis für seinen Sieg zu hoch?
In dem einst unter Nebel verborgenen Metacor sammeln sich schließlich alle streitenden Kräfte zu einem letzten entscheidenden Kampf. Die Zukunft aller drei Länder steht auf dem Spiel.

Cover:

Das Cover greift die Symbolik und den Charakter der bisherigen Cover der Reihe auf und ein Wiedererkennungseffekt ist daher unübersehbar. Der Hintergrund bzw. die Farbgebung ist diesmal in einem orange rot gehalten und hat so einen warmen, aber auch durchaus düsteren Unterton an sich. Mir gefällt das Cover gut und die Zusammenhänge zur Reihe sind erkennbar.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den dritten Band der Reihe und da die Ereignisse aneinander anknüpfen sollten die vorherigen Bände bekannt sein, da Vorkenntnisse hier auf jeden Fall erforderlich sind, um den Ereignissen folgen zu können und sich in der Welt und den Charakteren zurecht zu finden.

Die Zusammenfassung am Beginn ist toll, um wieder hineinzukommen, alleinstehend reicht diese aber für einen Quereinstieg nicht aus, da es sich hier, wie bereits erwähnt, um den dritten und finalen Band der Reihe handelt.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist wortgewandt und bildlich. Man findet sich gut und schnell in alles hinein. Eine tolle Welt mit wundervollen und auch sehr facettenreichen Charakteren wird hier erschaffen und weitergeführt. Auch die Spannung wird wieder aufgebaut und aufrecht erhalten. Die Erzählung ist atmosphärisch und unterhaltsam umgesetzt.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind dabei gut erkennbar und auch Gliederung und Gestaltung haben mir hier sehr gut gefallen. Die Überschriften sind passend, ohne zu viel dabei zu verraten. Die Karte zu Beginn und auch das Glossar mit dem Namenregister und den Begriffserklärungen am Ende ist toll umgesetzt und zugleich auch hilfreich.

Die Geschichte ist spannend und teils auch sehr überraschend fortgesetzt und sorgt so für gute Unterhaltung. Ein tolles und gelungenes Ende der Trilogie, welches mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn ich nun Dreiland verlassen muss, so muss ich sagen, dass mir diese Trilogie sehr gut gefallen hat und ich diese sehr gern weiterempfehle.

Fazit:

Ein wundervolles komplexes und fantastisches Werk, mit spannender und detailreicher Unterhaltung.

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Finale einer Fantasy-Trilogie

Rezensionen von Julia:

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Auf dem Weg zum großen Finale

Die Prinzen des Winters von K. T. Steen

Sind wir ehrlich: Wer es bis Band 4 geschafft hat, wird diese Reihe ohnehin bis zum Ende lesen wollen. Die Spannung steigt weiterhin stetig an, und auch wenn ich mich zu Beginn gefragt habe, wie dieser Band die Handlung noch sinnvoll weiterführen soll, hat mich das Buch letztlich vollkommen gefesselt und überzeugt.

Zu keinem Zeitpunkt wirkt die Geschichte in die Länge gezogen – eine Gefahr, die bei mehrteiligen Reihen durchaus besteht. Ganz im Gegenteil: Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Wie bereits zuvor erleben wir die Handlung aus den wechselnden Perspektiven von Eyra, Fayette und Patricia. Der Schreibstil bleibt dabei durchgehend bildhaft, und Estoria sowie seine Nachbarländer werden so lebendig dargestellt, dass sie für mich nahezu greifbar waren.

Auch dieser Band ist – ähnlich wie sein Vorgänger – im Vergleich zu den übrigen Teilen der Reihe relativ kurz gehalten. Zudem fehlt diesmal das gewohnte „Was bisher geschah“ zu Beginn, weshalb es sich empfiehlt, den Band zeitnah nach dem vorherigen zu lesen, um alle Zusammenhänge präsent zu haben.

Inhaltlich bringt dieser Teil erneut spannende Entwicklungen mit sich, und es bleibt abzuwarten, wie sich alles im finalen Band zuspitzen wird. Zusätzlich kommen sich einige der Charaktere näher, was dem Spiel der dunklen Mächte eine angenehme emotionale Auflockerung verleiht.

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Auf dem Weg zum großen Finale

Rezensionen von DoraLupin:

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Fantasievoller Auftakt rund um Flammenmagie

Lucia 1. Flüsterin der Flammen von Sarah Fleury

https://bookcircle.thalia.de/r/191856-fantasievoller-auftakt-rund-um-flammenmagie

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Fantasievoller Auftakt rund um Flammenmagie

Rezensionen von Vicky:

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Freunde der Nacht

London Underground von Nadine Erdmann

'London Underground - 13 Jahre später' ist der erste Band der Sequel Trilogie der Autorin Nadine Erdmann. In 55 Kapiteln dürfen wir die Totenbändiger erneut begleiten.

Das Cover konnte ich sofort der Geschichte zuordnen. Es spielt 13 Jahre später, aber mit den zwei separat erhältlichen Kurzgeschichten erfährt man auch von 'zwischendrin' etwas.

Diese Kurzgeschichten sind zwar empfehlenswert, aber nicht zwingend notwendig. 

Das Personenverzeichnis war unglaublich wertvoll und hilfreich, um in die Geschichte reinzukommen, ich habe es vor Beginn der Geschichte gelesen.

Ich habe mich bei den Hunts genauso gut aufgehoben gefühlt wie in der ursprünglichen Reihe. Das Feelgood Family Gefühl war schnell wieder da. Ungewohnt war am Anfang nur, dass alle deutlich älter sind bzw die kleinen Minis schon fast erwachsen sind und es neue Minis gibt! Aber nachdem ich mich daran gewöhnt hatte (hier sind jedem treuen Fan der ursprünglichen Totenbändiger Reihe die zwei Kurzgeschichten als 'Übergang' zu empfehlen), konnte ich vollständig in der Geschichte abtauchen. Die neuen Seelenlosen sind äußerst spannend. Ich habe die Spuks und Reapers gerne auf der Jagd nach ihnen begleitet. Ebenso haben mir die Abenteuer der 'Kids' sehr gut gefallen.Der Humor und Zusammenhalt ist auch bei ihnen da - muss wohl so ein Familiending sein :-) Ich habe es genossen, auch von den 'alt bekannten' Figuren so viel lesen zu dürfen. Auch wenn ich mir noch etwas schwer damit tue, Gab nun so erwachsen und verantwortungsvoll zu sehen!

Fazit: Ich persönlich habe bereits die Hauptreihe geliebt und die Kurzgeschichten verschlungen und kam daher nicht um die Fortsetzung herum. Und was soll ich sagen? Ich habe es definitiv nicht bereut. Der erste Band ist ein toller Einstieg in die Sequel Trilogie. Ich bin bereits sehr, sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht und bin mir im Moment nicht sicher, ob ich das abwarten kann!

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Freunde der Nacht