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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von LeserinLu :

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Gut erzählt

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel von Alena Schröder

In *Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel* erzählt Alena Schröder eine Geschichte über Herkunft, Verantwortung und die Frage, was man seinen Eltern, ob leiblich oder adoptiert, schuldet.

Der Roman entfaltet sich auf zwei Zeitebenen: Die 14-jährige Marlen versteckt sich 1945 in Güstrow in einem verlassenen Forsthaus und trifft auf Malerin Wilma, die Marlen vor den russischen Soldaten schützt und für die nächsten Jahrzehnte bei sich aufnimmt.

Hannah Borowski, 34, steht an einem Wendepunkt: Ihr leiblicher Vater taucht plötzlich wieder auf, und sie stellt ihr bisheriges Leben infrage.

Der Erzählstil ist flüssig und sehr gut lesbar, der Roman liest sich angenehm schnell und unterhaltsam. Manches bleibt zwar etwas klischeehaft, z.B. der typische Berliner Hipster Justus mit Manbun und Podcast oder die Freundin im alternativen Wohnprojekt mit anstrengenden Plenumstreffen, aber ich fand diese Ideen dennoch lustig. Die Erzählung um Marlen und Wilma war für mich stellenweise etwas zäh, auch wenn sie inhaltlich wichtige emotionale Grundlagen für die Gegenwartsebene schafft. Trotzdem habe ich die Gegenwartsebene lieber gelesen.

Insgesamt tragen beide Geschichten, berühren und bleiben im Kopf. Auch ohne Kenntnis der ersten beiden Bände der Trilogie konnte ich dem Roman problemlos folgen und habe nun große Lust, die Vorgänger ebenfalls zu lesen.

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Gut erzählt

Rezensionen von Dragon:

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Unterhaltsamer Leitfaden für das Leben in Gravity Falls

Willkommen in Gravity Falls - Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien und endlosem Spaß von Disney; Alex Hirsch; Shane Houghton

Wann hat man schon mal die Möglichkeit, in einem fremden Tagebuch zu lesen?! Im Falle des Tagebuchs von Dipper und seiner Schwester Mabel ist das dem Lesenden sogar ausdrücklich erlaubt und überaus erwünscht von den beiden, wovon sich besonders Dipper erhofft, in Notsituationen dann vom Lesenden gerettet werden zu können.

So ganz abwegig ist sein Gedankengang ja nicht, wenn man bedenkt, dass die beiden in der merkwürdigen Stadt Gravity Falls schon so einige paranormale und rätselhafte Dinge gesehen und erlebt haben. Deshalb können die zwei auch einen richtig dicken Leitfaden zu den dortigen Mysterien verfassen, wobei Dipper eher für die Fakten zu Übernatürlichem zuständig ist, während Mabel sich den Spaßfaktor auf die Fahne schreibt.

Das Buch ist vollgepackt mit praktischen Tipps zu (fast) allen Lebenslagen und Situationen in Gravity Falls und enthält zusätzlich eine Menge kurzweiliger Quizfragen, Bastelideen, Mitmachseiten und Challenges. Besonders glaubhaft wirkt dieses Tagebuch dadurch, dass sich die Einträge der beiden ergänzen und in der jeweiligen „Handschrift“ und dem unverwechselbaren Stil desjenigen gestaltet sind. Dass die Geschwister sich nicht immer einig sind, ist normal und glaubwürdig und macht die Einträge zudem lebendig und witzig.

All zu ernst nehmen sollte man die Tipps sowieso nicht, denn unter anderem ist Mabels Rat, Tiere als Kopfbedeckung zu nutzen und dabei mit Klebeband zu fixieren mit einem Augenzwinkern und Humor zu verstehen. Das Buch liest sich jedenfalls sehr unterhaltsam, lustig und man erfährt praktische Tipps zum Nachmachen, wie z. B. Mabels „Sofort-Haustier“. Und Dank Dipper ist man auf viele Notsituationen gut vorbereitet, sollte man z. B. mal einer Wer-Waffel gegenüberstehen oder ein ultimatives Geheimversteck errichten müssen. Da Mabel sich für den Spaßfaktor zuständig fühlt, gibt es auch Pläne für eine erfolgreiche Übernachtungsparty. Und da das Buch auf die Zielgruppe ab etwa 8 Jahren abzielt, finde ich auch die Anleitungen zu verschiedenen Chiffriercodes und Morsecode sehr gelungen, spielt es in diesem Alter doch meist eine große Rolle, selbst eine „Bande“ zu gründen oder darin Mitglied zu sein.

Dipper und Mabel nehmen den Lesenden lebendig und humorvoll mit durch die Mysterien von Gravity Falls und enthüllen sogar noch das Geheimnis des mysteriösen Flecks! Hat man sich erfolgreich mit den beiden durch die verschiedenen Aufgaben und Tipps und Tricks gearbeitet, wird man am Ende sogar mit einem schön gestalteten Zertifikat belohnt. Und damit nicht genug: Es gibt noch genügend Platz für eigene Einträge ins Tagebuch, was so wirklich zu einem tollen Leitfaden und persönlichem Buch wird.

Dieses ergänzende Buch zur Serie „Willkommen in Gravity Falls“ kann ich für alle empfehlen, die Spaß an den Abenteuern von Dipper und Mabel haben und noch ein wenig tiefer in die Mysterien der Stadt eintauchen wollen.

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Unterhaltsamer Leitfaden für das Leben in Gravity Falls

Rezensionen von tonton:

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Spannend, fantasievoll, und ein bisschen gruselig

Smeralda Bohms Bestiarium (Bd. 1) von Anja Fislage

"Smeralda Bohms  Bestiarium" ist ein tolles Buch für Kinder, die gruselige Geschichten mögen.
Was einem sofort auffällt, ist das beeindruckende Cover mit den gefährlich aussehenden Bestien. Im Buch gibt es außerdem viele farbige Illustrationen im gleichen Stil, die sehr viel zur Atmosphäre beitragen.

Die Optik und die Aufmachung finde ich richtig klasse.
Die Handlung ist abenteuerlich, spannend und stellenweise durchaus grausam. Man sollte daher beachten, dass die Leser nicht zu allzu ängstlich sind.
Die Geschichte wird quasi im Tagebuchformat erzählt. Der Schreibstil ist zwar witzig, für das angegebene Zielalter (ab 11 Jahren) aber relativ anspruchsvoll. Der Text enthält viele "wissenschaftliche" Beschreibungen der Kreaturen und Erfindungen, sowie zahlreiche Notizen und Zusatzinformationen. Das passt aber gut zur Geschichte, da Smeralda sich als echte Wissenschaftlerin versteht und ihr Notizbuch entsprechend führt.
Die Fantasiewelt ist sehr spannend gestaltet. Der Leser taucht in eine Welt voller gefährlicher Kreaturen und interessanter Figuren ein.
Insgesamt eine spannende und fantasievolle Lektüre.

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Spannend, fantasievoll, und ein bisschen gruselig

Rezensionen von Liselottchen:

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Narben auf Körper und Seele

Unaufhaltsam ehrlich von Catherine Ryan Hyde

Sein älterer Bruder animiert den siebenjährigen Michael dazu, eine Feuerwerksrakete zu zünden. Dabei wird er schwerstverletzt. Anschließend verbringt er Monate im Krankenhaus und auf Reha, erfährt er schließlich, dass seine Eltern ihn zur Adoption freigegeben haben. Er kommt bei liebevollen Pflegeeltern unter, dennoch kann er nie verwinden, dass seine Eltern ihn »weggegeben« haben.

Als Erwachsener versteckt er die Narben unter seinem Hemd und zeigt sich niemals ohne. Durch die Begegnung mit seinem Professor an der der Uni, der ebenfalls Brandwunden allerdings auf Gesicht und Hals trägt, wird ihm bewusst, dass er keinen Grund hat, sich zu schämen. Und er beschließt, einen Dokumentarfilm über Menschen zu machen, die unter ihrem Äußeren leiden. Auch Madeleine meldet sich, die sich beide Brüste hat amputieren lassen müssen ...

Die Autorin hat hier ein bedeutendes Thema aufgegriffen, das mich in der Umsetzung leider nicht ganz abholen konnte. Es schien mir auch, dass sie ein Zuviel an Problemen hineingepackt hat, die jedoch dann für mich ein wenig an der Oberfläche blieben. So beispielsweise Drogen und Alkoholkonsum, Krankenhaus und lange Reha, Adoption, Altersunterschied in einer Beziehung, Krebserkrankung und einiges mehr. Spannend war das Gespräch mit einem 103-Jährigen, der bei der Olympiade 1936 gewonnen und Hitler die Hand geschüttelt hat, statt ihm ins Gesicht gespuckt zu haben. In einem späteren Kapitel wird in einem Nebensatz erwähnt, dass er gestorben ist. Genauso Michaels Liebe Madeline: Der Altersunterschied wurde öfter erwähnt als ihre tödliche Krebserkrankung.
Meine Lieblingsfigur war Professor Dunning, eine starke Persönlichkeit, der mit seinem Schicksal beneidenswert offen und positiv umgeht. Gut dargestellt fand ich auch Michaels (schreckliche) leibliche Familie und wie viel besser er sich abseits von ihnen entwickeln konnte.
Fazit: Eine Story, die wichtige Themen anspricht und zum Nachdenken anregt.

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Narben auf Körper und Seele

Rezensionen von Lesehamster12:

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Zwei Krimis in Einem

Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3) von Anthony Horowitz

Im dritten Fall von Susan Ryeland, geht es um den Krimi "Tod zur Teestunde", aus dem Insel Verlag.

Das Cover ist eher schlicht gehalten und passt dennoch sehr gut.

Da ich bisher noch keine Bücher von Anthony Horowitz gelesen habe, sind mir somit auch die ersten beiden Fälle von Susan Ryeland leider nicht bekannt gewesen.

Ich habe nicht den Eindruck, dass dies etwas ausmacht, aber sicher wäre es von Vorteil gewesen, wenn ich sie gelesen hätte. Dann wäre ich vielleicht schneller in der Story gewesen.

Für meinen Geschmack dauerte es viel zu lange, bis endlich Spannung aufgebaut wurde.
Es ist mir anfangs sehr schwer gefallen, dran zu bleiben und nicht die Lust zu verlieren.
Es war doch teils sehr verwirrend, bis man merkte, es handelt sich um zwei Geschichten in einer.

Dies ist natürlich eine grandiose Idee, dennoch wäre ein besserer Einstieg wünschenswert.

Für jemanden mit Durchhaltevermögen und dem Wunsch nach einfachen Krimis, mit Besonderheit, ein gutes Buch!

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Zwei Krimis in Einem

Rezensionen von Heike:

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Solide Akademie-Fantasy

The Ordeals von Rachel Greenlaw

Sophia arbeitet für den „Sammler“, der sie mithilfe eines magischen Armbands an sich gebunden hat und für seine Aufträge einsetzt. Er ist außerdem ihr Onkel, denn Sophias Eltern sind tot. Sie wächst bei ihm auf und muss durch seine harten Erziehungsmaßnahmen einiges durchstehen, bis sie eines Tages beschließt, zu fliehen und das Armband zu zerstören.

Das kann nur auf eine Art gelingen: Indem sie es schafft, an der Killmarth Akademie für Magie aufgenommen zu werden, die schon ihre Eltern besucht hatten.

Also findet Sophia heraus, wann und wo die nächste Aufnahmeprüfung stattfindet. Dabei lernt sie Alden kennen, einen Botaniker, der sich ebenfalls den „Ordeals“, den Prüfungen, der Akademie stellen will. Diese Prüfungen sind brutal und nicht wenige Anwärter sterben dabei. Außerdem gibt es Neid und Missgunst unter den Studenten, und so passieren auch außerhalb der Ordeals immer wieder Morde, die das Leben an der Akademie gefährlich machen.

Sophia findet aber recht schnell neue Freunde unter den Anwärtern und schließt sich außerdem als Illusionistin zweckgebunden mit Alden zu einem Team zusammen. Natürlich fällt ihr auch auf, wie ungeheuer attraktiv Alden ist, aber kann sie ihm vertrauen?

Die Story hat mir gut gefallen und ließ sich schnell lesen. Sie ist unterhaltsam, hat immer wieder spannende Momente und humorvolle Stellen. Es hat mich an eine Mischung aus Harry Potter und Magisterium erinnert, allerdings kann das Buch in Tiefe, Vielfältigkeit und Spannung nicht mit diesen mithalten. Aber muss es ja auch nicht. Es liefert eine ganz eigene, interessante Geschichte, auch wenn das ein oder andere mir schon bekannt vorkam. Sie bietet aber ein paar sehr schöne Nebencharaktere, von denen ich sogar gerne noch mehr lesen würde.

Die Thematik mit dem Sammler fand ich besonders. Es hat mich neugierig gemacht, was es mit ihm auf sich hat, und ich wurde am Ende auch nicht enttäuscht. Nachdem der Anfang sehr spannend war, hatte ich während Sophias Zeit an der Akademie ab und an das Gefühl von zu viel Wiederholung. Aber immer, wenn es um die „Kalten“ ging, hatte mich die Story wieder. Diese Kreaturen sind gefährlich, gruselig und eklig. Die Stimmung kam super rüber und ich konnte nachvollziehen, weshalb sich alle vor ihnen fürchten.

Ich hatte allerdings Probleme damit nachzuvollziehen, weshalb die Akademie ihre Studienanwärter reihenweise in den Prüfungen sterben lässt, wenn doch mit einem Krieg mit den Kalten gerechnet wird. Selbst, wenn die Magieranwärter nicht so stark sind, ist es doch besser, sie auf den Krieg vorzubereiten, als einfach durch die Prüfungen umzubringen. Es machte für mich auch keinen Sinn, dass Sophia Killmarth immer wieder als den Ort beschreibt, an dem sie sich am sichersten fühlt, wenn sie jeden Tag damit rechnen muss, von einem Mitstudenten ermordet zu werden. Das kann sie noch so oft behaupten, aber ich habe diese Sicherheit nicht gespürt.

Leider habe ich ihr auch die Liebesbeziehung zu Alden nicht abgekauft. Die Entwicklung fühlte sich für mich nicht echt an. Anfangs war ich von Sophia und Alden als Figuren gleichermaßen begeistert, aber im Laufe der Geschichte wurden sie in meinen Augen immer schwächer und blasser. Sie starten selbstbewusst und geheimnisvoll und enden wie verliebte Teenager. Alden hat schließlich nur noch eine Mission: Sophia zu beschützen. Das hat mich enttäuscht, denn nach dem prickelnden Start in der Bar hatte ich hier viel stärkere, erwachsenere Charaktere erwartet.

Dafür hat mich das sehr spannende Ende wieder mit den Schwächen der Geschichte versöhnt. Es gibt gleich mehrere Überraschungen, es wird noch einmal gefährlich und unheimlich. Die Autorin versteht es wirklich, den Ordeals Spannung und Atmosphäre einzuhauchen, was mich beim Lesen immer wieder begeistern konnte.

Das Buch endet schließlich mit einem Cliffhanger. Die Story ist an sich zwar abgeschlossen, aber es muss nach diesem Ende mindestens noch einen Folgeband geben, um die Ereignisse, die auf den letzten Seiten starten, fortzuführen und einige offen gebliebenen Fragen zu klären.

Insgesamt hat es mir Spaß gemacht „The Ordeals“ zu lesen. Ich wollte immer wissen, wie die Geschichte weitergeht, auch wenn die Hauptfiguren mich ab Mitte des Buches ein bisschen verloren haben. Trotzdem bin ich unschlüssig, ob ich einen zweiten Band lesen würde. Ganz überzeugt hat mich dieser Fantasyroman leider nicht.

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Solide Akademie-Fantasy

Rezensionen von Lesehamster12:

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Einfach klasse!

Lügennebel von Viveca Sten

Das Buch "Lügennebel - Ein Fall für Hanna Ahlander" aus der Reihe Die Åre-Morde von Viveca Sten aus dem dtv Verlag ist einfach klasse geschrieben.

Es ist mein erster Band aus der Reihe, obwohl es schon der vierte Teil ist und ich bin absolut begeistert und werde mir auch die ersten drei Bände holen.

Am besten gefallen mir die kurzen Kapitel. So behält man prima den Überblick, selbst wenn ich mal an einem Tag nicht zum lesen gekommen bin, habe ich alles noch sehr präsent im Kopf.

Der Schreibstil ist fesselnd und flüssig. Die Charaktere sind toll beschrieben und man kann wunderbar in der Story eintauchen, mit fiebern und sich Gedanken machen, wie der Fall ausgehen könnte.

Sehr schön war auch die Kreativität, es war letztlich nämlich anders, als erwartet!

Das Cover passt super, ist schlicht und dennoch absolut treffend gewählt.

Ich kann es nur empfehlen und hoffe, die ersten drei Teile sind genauso fesselnd geschrieben!

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Einfach klasse!

Rezensionen von carola1475:

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Spannend und unterhaltsam

The Final Act von Lisa Gray

Vor zwanzig Jahren schien Madison James eine glänzende Filmkarriere bevor zu stehen, doch dann geriet sie in Vergessenheit und arbeitet schon seit Jahren als Kellnerin. Als Madisons Handtasche versteckt in einem Park am Fuß des Hollywood-Schriftzugs gefunden wird, gerät sie wieder ins Rampenlicht der Berichterstattung, besonders auf Social Media.

Sarah Delaney und Rob Moreno vom LAPD, Abteilung für vermisste Personen, versuchen, Madisons Verschwinden aufzuklären.

Erzählt wird auf zwei Zeitebenen und aus den wechselnden Perspektiven Madisons und Sarahs. Von Beginn an lerne ich Madisons Hintergrund und ihre Hoffnungen kennen, und ihr Talent wird durch Filmkritiken deutlich, die, wie auch andere Medienberichte, eingestreut sind und meinen Blickwinkel erweitern wie auch für eine kurzweilige Lektüre sorgen. Madison ist ein nahbarer und berührender Charakter.

Lisa Gray schreibt bildhaft und lebendig, und mir gefällt besonders der Aufbau der Geschichte: Kapitel aus Madisons Perspektive haben Bezug zu Sarahs Ermittlungsschritten, hier wie da rücken die gleichen Figuren in den Focus.
Thematisiert werden auch die dunklen Seiten der Filmindustrie und die anfangs ahnungslose Madison macht verletzende Erfahrungen, die erst sehr viel später zur #MeToo-Bewegung führten oder ein Beispiel für die sogenannte 'Cancel Culture' sind.

Madisons Figurenzeichnung und die Darstellung einiger Nebenfiguren ist gelungen, während Sarah erst in Verlauf der Ermittlungen greifbarer wird. Es hat mir Spaß gemacht, Vermutungen über Madisons Verbleib anzustellen. Ich habe 'The Final Act' gern gelesen, der spannende Thriller mit seinen überraschenden Wendungen und aktuellem Bezug hat mich gut unterhalten.

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Spannend und unterhaltsam

Rezensionen von Streiflicht:

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Wieder ein Kracher

Oxen. Interregnum von Jens Henrik Jensen

Über den ersten Band von Oxen bin ich damals quasi aus Versehen gestolpert. Ich mochte die nordischen Autoren schon immer sehr und war neugierig auf diesen für mich noch unbekannten Schriftsteller. Dann hatte ich kaum ein paar Seiten im ersten Band von Oxen gelesen und war schon ein Fan. Die Zeilen flogen nur so dahin und ich habe das Buch geliebt.

Seitdem verfolge ich mit, was der ehemalige Soldat treibt und habe jedes einzelne Buch wieder mit großer Begeisterung gelesen.
Nun also Band 7. Ein bisschen bange war mir schon, ob ich wieder so gerne lesen würde, ob mich das Buch wieder so in seinen Bann ziehen würde, ob ich Oxen immer noch so mögen würde. Alle Fragen kann ich nun mit einem klaren Ja beantworten. Wer die vorherigen Bände mochte, wird auch diesen wieder lieben. Man kann das Buch auch gut als Quereinsteiger lesen, würde ich sagen, aber wenn man die Reihe kennt, ist es natürlich noch interessanter. Ich würde es bevorzugen, in der Reihenfolge zu lesen. Aber das ist bei mir immer so.

Wieder ist Jens Henrik Jensen ein absoluter Pageturner gelungen, der nach mehr schreit. Ich hoffe sehr, dass wir bald mehr von Oxen und seinen Mitstreitern lesen dürfen!

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Wieder ein Kracher

Rezensionen von Schlafmurmel:

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Informativ, alltagstauglich und ohne Diäten-Druck

Gesund mit Visite - das Bauch-weg-Programm von Visite

In „Gesund mit Visite – Das Bauch-weg-Programm“ dreht sich alles um das Thema Bauchfett und vor allem um die Ursachen, die dahinterstecken. Der Ratgeber erklärt verständlich, welche Rolle der Darm, die Hormone und der Stoffwechsel spielen und warum viele Diäten genau an diesen Punkten scheitern.

Ich fand es spannend, dass einige Zusammenhänge sehr nachvollziehbar dargestellt werden – bei manchen Passagen dachte ich mir tatsächlich: Ja, genau so ist es. Das Buch vermittelt nicht nur theoretisches Wissen, sondern zeigt auch praktische Wege auf, wie man Bauchfett möglicherweise reduzieren kann.
Enthalten sind sowohl Rezepte als auch Übungen. Die Rezepte sind eher bodenständig, machen satt und lassen sich größtenteils gut in den Alltag integrieren, sofern man die Zutaten mag. Für mich persönlich waren nicht alle Rezepte passend, dafür haben mir die Übungen sehr gut gefallen, da ich mich selbst eher als sportlich einschätze.
Besonders positiv finde ich, dass das Buch keinen übermäßigen Druck aufbaut. Letztlich geht es auch darum, sich im eigenen Körper wohlzufühlen – und wenn der Bauch nicht komplett „weg“ ist, ist das auch in Ordnung.
Insgesamt ist es ein informativer und gut verständlicher Ratgeber, der interessante Denkanstöße liefert und sich angenehm lesen lässt

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