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Rezensionen von clematis:

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50 Mal Goethe

Ein Sommer mit Goethe von Gustav Seibt

In 50 kurzen Episoden stellt der Historiker und Literaturkritiker Gustav Seibt den bekannten Weimarer Dichter Johann Wolfgang von Goethe und sein Werk vor. In abwechslungsreichen Essays zu höchst unterschiedlichen Themen kommen sowohl Goethe selbst als auch seine Wegbegleiter zu Wort, Gustav Seibt erläutert die Originaltexte auf anschauliche Weise.

Vielfältige Themenbereiche stehen in diesem übersichtlich gegliederten Büchlein zur Wahl, die für Goethe selbst charakteristische Kürze und gleichzeitig hohe Aussagekraft spiegelt sich in den einzelnen Kapiteln perfekt wider. Durch die variablen Textformen – Erzählungen, Biografisches, Balladen, Dramen – streifen wir das gesamte Werk des Dichters auf spielerische Weise und bekommen einen interessanten Ein- und Überblick über Goethes beeindruckendes Schaffen. Der Künstler, welcher selbst überaus diszipliniert gearbeitet und gelebt hat, begibt sich im Alter von sechzehn Jahren zum Studieren nach Leipzig, beschäftigt sich mit der Götterwelt ebenso wie mit der aktuellen Herrenmode. Auf seine beeindruckende Italienreise begleiten wir ihn bevor wir über Napoleon und Despotismus nachsinnen, Natur und menschliches Glück sind weitere Teile der spannenden Betrachtungen in diesem lehrreichen Sommer. Ausgewählte Bilder - von der Titelseite weg – illustrieren das Gesagte auf harmonische Weise und ergeben einen vorzüglichen Gesamteindruck. „Gedichte sind gemalte Fensterscheiben.“ [kindle, Pos. 2987] Ähnlich verhält es sich mit Gustav Seibts Text und Bildkomposition, gemeinsam erstrahlen sie in hellem Glanz.

Egal, ob man Goethe schon gelesen hat oder als vollkommener Neuling auf diese eloquent verfasste Reise mit dem Weimarer Dichter stößt, die Lektüre ist höchst vergnüglich und eignet sich besonders, jeden Tag ein Stückchen davon zu genießen – 50 Tage – 50 Mal Goethe – einem spannenden Sommer steht nichts im Wege!

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50 Mal Goethe

Rezensionen von Pusteblümchen:

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Die Kraft der Worte richtig nutzen

Lesen. Schreiben. Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander. von Bob Blume

In dem Buch geht es um Verständnis und Verstehen, dafür müssen wir schreiben und lesen können. Beides bezeichnet der Autor als Superkraft und das erscheint mir absolut treffend.
Für ein verständnisvolles und gutes Miteinander ist nichts wichtiger als Kommunikation.
Lesen bedeutet andere Meinungen wahrzunehmen, sich in andere hineinzuversetzen, zu reflektieren und sich auszutauschen.

Dabei eröffnet das gemeinsame Lesen oftmals noch mehr neue Perspektiven.
Es geht um Kommunikation, Austausch und Verständnis. Das alles ist möglich, wenn wir lesen, schreiben und sprechen, wobei nicht jedes Gespräch zum Austausch führt. Diesen Gedanken fand ich sehr treffend und werde in Zukunft echte Gesprächspartner wieder bewusster wahrnehmen und mehr schätzen.
Das Buch ist dünn, viel mehr ist es ein Büchlein, aber sehr gehaltvoll und ich kann nur empfehlen es zu lesen, um in Zukunft noch bewusster die hier genannten Superkräfte einzusetzen und wahrzunehmen.

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Die Kraft der Worte richtig nutzen

Rezensionen von qq:

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Zauberhaftes Kinderbuch

Emilia Blumenherz, Band 1 - Das geheime Pflanzeninternat von Usch Luhn

Zauberhaftes Kinderbuch

Die Geschichte ist gut verständlich und ideal für Kinder ab etwa 8 Jahren. Die Kapitel sind überschaubar, sodass einer angenehmer Lesefluss entsteht. Es ist eine tolle Balance zwischen Spannung und Fantasie. Meine Tochter konnte sich sehr gut mit der Protagonistin identifizieren.

Die enthaltenen Illustrationen ergänzen die Geschichte. Das Cover ist sehr farbenfroh und mit vielen dekorativen Details gestaltet.

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Zauberhaftes Kinderbuch

Rezensionen von ekiam:

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Zuhören statt Vermuten – Eine Geschichte über Trost und Mitgefühl

Was fehlt dir, kleiner Roboter? von Przemyslaw Wechterowicz

Der kleine Roboter vermisst seine Lieblingsschraube. Die Tiere suchen sie gemeinsam mit ihm und überlegen, wie sie ihn aufmuntern können. Doch ihre Ideen setzen sie nicht um, weil sie glauben, dass Roboter solche Dinge nicht tun. Schließlich trifft der kleine Roboter völlig verzweifelt auf den Biber, der ihm eine neue Schraube schnitzt und ihn mit all den Dingen aufmuntert, die sich die anderen Tiere nicht getraut haben zu tun.

Die Zweiteilung der Illustrationen in komplexe, detailreiche Bilder und bewusst kindlich gehaltene Zeichnungen unterstreicht den Unterschied zwischen der Realität und den Vorstellungen der Tiere.

Was fehlt dir, kleiner Roboter? ist eine einfühlsame Geschichte über Trost, Hilfe und den Umgang mit Gefühlen. Sie vermittelt, dass Traurigkeit ernst genommen werden darf, aber auch, dass es verschiedene Wege gibt, mit ihr umzugehen und anderen beizustehen. Dabei wird deutlich, dass wir oft zu wissen glauben, was unser Gegenüber braucht; unsere Annahmen jedoch häufig falsch sind und wir dadurch möglicherweise genau die Hilfe vorenthalten, die ein anderer Mensch benötigt.
Hören wir jedoch genau zu, können wir dem anderen vielleicht genau das geben, wonach er sich gerade sehnt.

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Zuhören statt Vermuten – Eine Geschichte über Trost und Mitgefühl

Rezensionen von qq:

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die Wahrheit

Alma von Federica Manzon

die Wahrheit

Federica Manzon hat mit "Alma" ein interessantes Buch über Herkunft, Identität, Wahrheit und Vergangenheit geschrieben. Die Autorin verbindet in diesem Roman eine persönliche Geschichte mit historischen und gesellschaftlichen Spannungen.
Alma, die Namensgeberin für das Buch ist auch die Protagonistin - eine junge Frau, die sich mit ihrer familiären Vergangenheit auseinandersetzen muss.

Die Spurensuche führt sie an emotionale Grenzen. Die Suche nach Identität wird dabei zu einer Reise durch Geschichte und Gegenwart. Wo ist Heimat, wenn Grenzen sich verschieben – politisch wie biografisch?
Alma ist kein lauter Roman, sondern ein stilles, nachdenkliches Werk, das seine Wirkung langsam entfaltet. Somit definitiv kein Buch für zwischendurch.
Von mir gibt es eine Weiterempfehlung - das Buch konnte mich berühren.

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die Wahrheit

Rezensionen von Ryria:

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Durch Illusionen verborgen

Heir of Illusion von Madeline Taylor

Ivy ist eine talentierte Assassine und verfügt dazu noch über ganz besondere Illusionsmagie - und doch kann sie dem König nicht entkommen. Schuld daran ist ein Halsring, den niemand außer dem König entfernen kann. Ein gestohlenes Schwert verspricht Erlösung, doch auch Seelenfänger Thorne sucht danach.

..
Zunächst muss ich die Gestaltung des Buches loben: Der Farbschnitt passt gut zum (ansonsten eher generischen) Cover, dazu gibt es eine farbige Karte sowie einige hübsche Illustrationen. Ein Personenregister wäre besonders am Anfang jedoch noch ganz nützlich gewesen, da man doch so einige Charaktere kennenlernt.

Die Welt und ihre verschiedenen Systeme fand ich von Anfang an echt interessant und spannend: Es gibt Götter, Göttererben, verschiedene Inseln mit unterschiedlicher Magie, dabei noch Unterarten der Magie, verzauberte Gegenstände... noch mehr Infos hierzu wären toll gewesen, hätten eventuell aber auch zu viel verraten, daher bekommen wir hierzu vermutlich im nächsten Band noch tiefere Einblicke.
Von Beginn an kann man auch gut miträtseln, es gibt viele offene Fragen und dann ist doch alles anders, als man denkt. Ich wurde schon lange nicht mehr von einem Buch so in die Irre geführt und überrascht, inklusive fiesem Cliffhanger.

In diesem ersten Band werden die Grundsteine für die folgende Handlung gelegt: Man lernt die Charaktere und die Welt kennen, lüftet schon einige Geheimnisse und trotzdem wird es nicht langweilig. Sehr spannende Szenen wechseln sich mit eher ruhigeren Momenten ab, Charaktere und ihre Beziehungen werden gleichzeitig mit der Handlung weiterentwickelt.
Ivy als Protagonistin mochte ich sehr, sie lässt sich nicht unterkriegen, hat aber auch ihre schwachen Momente, was zu schönen Interaktionen mit Thorne führt. Die Wortgefechte zwischen den Beiden waren immer amüsant zu lesen und man merkte richtig, dass da die Chemie stimmt.
Aber auch die Beziehungen zu den Nebencharakteren kamen nicht zu kurz, einige davon sind mir schon ein wenig ans Herz gewachsen.
Ein toller erster Band, ich kann die Fortsetzung kaum erwarten!

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Durch Illusionen verborgen

Rezensionen von PMelittaM:

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Sehr empfehlenswerte Kurzgeschichte aus dem Expanse-Universum

Der Schlächter der Anderson-Station von James Corey

Die Kurzgeschichte aus dem Expanse-Universum erzählt die Geschichte des Colonel Frederick Lucius Johnson, der als Schlächter der Anderson-Station bekannt wurde. Doch wie war es wirklich und wie wurde er zu dem Fred Johnson, den die Crew der Rozinante bereits im ersten Band trifft?

Die Kurzgeschichte soll zwischen Band 1 und Band 2 gelesen werden, und so habe ich es auch gemacht.

Es macht Sinn, wenn man Fred Johnson bereits kennt, und sich wahrscheinlich gefragt hat, wie er zu diesem nicht gerade netten Zusatznamen kam. Hier wird Fred Johnson nun ein gutes Stück greifbarer, und ich bin gespannt darauf, ihn in der Reihe wiederzutreffen.

Diese erste Kurzgeschichte zur Reihe macht diese ein wenig runder, und sollte, wie bereits erwähnt nach dem ersten Band gelesen werden.

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Sehr empfehlenswerte Kurzgeschichte aus dem Expanse-Universum

Rezensionen von LeserinLu :

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Kontraste

Der letzte Sommer der Tauben von Abbas Khider

Der Roman „Der letzte Sommer der Tauben“ von einem meiner Lieblingsautoren Abbas Khider hat mich nicht enttäuscht. Er verbindet die politische Realität einer Autokratie mit einer persönlichen, kindlichen Perspektive.

Im Mittelpunkt steht der vierzehnjährige Noah, der sich hingebungsvoll um seinen Taubenschlag kümmert.

Doch der Sommer bringt tiefgreifende Veränderungen: Neue Regeln des Kalifats unterdrücken Meinungsfreiheit und Gleichstellung und plötzlich verändern sich auch die Menschen um ihn herum. Schritt für Schritt zerbricht Noahs vertrautes Umfeld und selbst Noahs Tauben geraten in Gefahr. Dadurch wird auch sichtbar, wie unterschiedlich Menschen in autoritären Systemen reagieren: Manche machen allzu gerne mit, andere versuchen, an anderen Werten festzuhalten und so zu handeln. Die Tauben werden für Noah zu mehr als nur einem Hobby: Sie stehen für Freiheit, Gleichheit und Orientierung.

Besonders gefallen hat mir der Kontrast zwischen Noahs kindlicher, friedfertiger Wahrnehmung und der brutalen Realität der Autokratie, die ihn umgibt. Khider erzählt diese Perspektive in klarer, einfühlsamer Sprache. Gerade die Balance zwischen Leichtigkeit und Schwere hat mir sehr gefallen. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die gute Bücher mögen!

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Kontraste

Rezensionen von lectrice:

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Vampire und Gladiatoren

We Who Will Die von Stacia Stark

Ich habe mich so auf dieses Buch gefreut und schon das Cover ist der totale Hingucker und macht so viel Lust auf das Buch. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Aber ich warne euch: wenn ihr mit dem Buch beginnt, dann solltet ihr Lesezeit einplanen, denn es ist schwer, das Buch aus der Hand zu legen, wenn ihr es erst einmal begonnen habt.

Um ihren Bruder zu heilen, geht die Protagonistin Arvelle einen Pakt mit einem Vampir ein. Ein gefährlicher Auftrag, denn sie soll den Imperator töten. Allerdings muss sie, um in Reichweite des Imperators zu kommen, in der Arena kämpfen und natürlich gewinnen. Und so gelingt die Kombination von Vampiren und Gladiatoren.
Der männliche Gegenpart ist Tiernon, ein Jugendfreund von Arvelle, der ihr allerdings das Herz gebrochen hatte. In Rückblicken erfahren wir mehr.
Für mich stand die Liebesgeschichte allerdings nicht so im Fokus, mehr die Fantasy, das Worldbuilding und die Action.
Für mich war es nicht das erste Buch von Stacia Stark und so habe ich erwartet, dass sich die Geschichte erst "warm laufen" muss und so war es dann auch. Ich war schnell mitten im Geschehen und nun erwarte ich ganz gespannt die Fortsetzung.

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Vampire und Gladiatoren

Rezensionen von Odina:

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Solider Küstenkrimi

Die Tote von Nazaré von Miguel Silva

Der Krimi "Die Tote von Nazaré“ wurde von Miguel Silva verfasst und erschien am 11. Februar 2026 im Aufbau Verlag. Das Buch umfasst 320 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. In der Geschichte geht es um Maren Berger, die sich nach einem traumatischen Erlebnis im portugiesischen Nazaré erholen will.

Am Strand entdeckt sie eine tote Frau, doch die Leiche verschwindet spurlos. Inspektor Ferreira unterstützt sie, als kurz darauf eine zweite Leiche gefunden wird. Der Schreibstil des Romans ist angenehm und flüssig, die Kapitel haben eine passende Länge. Allerdings fehlt es der Geschichte an Tiefe und Atmosphäre um echte Spannung aufzubauen. Die Handlung bleibt recht vorhersehbar, große Überraschungen oder Wendungen sucht man vergeblich. Auch die Charaktere sind klar und übersichtlich gestaltet. Die Hauptfigur Maren Berger bleibt jedoch blass, sodass keine wirkliche Bindung entsteht. Insgesamt wirken die Figuren eher oberflächlich und erhalten wenig Tiefe. Der Roman bietet solide Unterhaltung für zwischendurch, bleibt aber insgesamt hinter den Erwartungen zurück.

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Solider Küstenkrimi