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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Super packend

Aschesommer von Benjamin Cors

Ich mochte bereits den ersten Band der Reihe „Krähentage“ richtig gern und finde vor allem Mila eine unglaublich spannende, starke und beeindruckende Protagonistin. Nun geht die Reihe mit einen neuen Fall weiter und dieser hat es in sich.

Ich fands super catchy dass der Fall einen erdgeschichtlichen Background bekommen hat.

Der Fall ist vielschichtig, bitterböse und sehr wendungsreich angelegt. Außerdem ist er diesmal auch sehr nah am Team dran und geht den Mitgliedern der Gruppe 4 unter die Haut.

Ich fand den Plot tatsächlich null vorhersehbar und bin bis zum Schluss im dunkeln getappt. Sowas liebe ich ja, wenn man tatsächlich noch überrascht wird. Grade im Bereich Krimi/Thriller passiert mir das nur noch selten. Und es ist auch einfach klasse geschrieben, sehr temporeich und gespickt mit Tücken und Geheimnissen. Bin geradezu durch die Seiten geflogen.

Das Ende hält nochmal eine Überraschung der etwas anderen Art bereit sodass ich gespannt bin wie wohl der Folgeband angelegt sein wird.

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Super packend
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Tödliche Insel

The Island - Auf der Flucht von Nicola Martin

Ich hab mich ja total in das auffällige Cover verliebt. Außerdem mag ich so Insel/Ferienresort- Thriller und finde das ist die perfekte Urlaubslektüre. Die Geschichte selbst hat mir auch gut gefallen und war nicht nur überraschend und voller tückischer Geheimnisse, sondern auch bitterböse.

Die Geschichte startet schon sehr vielversprechend, denn Lolas Ankunft auf der Insel ist direkt von einer mysteriösen Aura begleitet.

Als Leser erfährt man zwar, dass sie flüchtet, aber nicht wovor. Und als dann relativ fix eine Leiche gefunden wird, ist erstmal gar nicht klar, wem man eigentlich trauen kann.

Bin mir auch nach Ende der Geschichte unsicher, ob ich Lola eigentlich sympathisch fand und tendiere eher zu nein. Die Figuren aber schon Ecken und Kanten, sind aber nicht so 100% ausgearbeitet und für mich gab es keinen Sympathieträger. Es gibt immer mal wieder Reibungspunkte aber vieles wirkt fast schon willkürlich. Ab und zu wird mal was thematisch angeschnitten und dann aber nie wieder erwähnt bzw. Die Figuren völlig aus der Handlung verbannt. Da bin ich nicht unbedingt Fan von, es wird dadurch einfach auch viel Distanz geschaffen.

Es ist eine Geschichte voller Geheimnisse, zwielichtiger Geschäfte und gestörter zwischenmenschlicher Beziehungen. Potential für Drama und Spannung ist also reichlich vorhanden und wird auch gut genutzt. So richtig ist lange nicht unbedingt klar, worauf es hinauslaufen soll, das Ende fand ich aber ok gelöst. Irgendwie hatte ich mir da was anderes erwartet, es funktioniert unterm Strich aber. Für ich ist das Buch kein Thriller und es war für mich nicht packend im eigentlichen Sinne. Es ist eher ein ziemlich wilder Spannungsroman. Kann man machen.

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Tödliche Insel
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vererbtes Trauma

Die Fletchers von Long Island von Taffy Brodesser-Akner

Den Einstieg in die Geschichte rund um Carls Entführung und die Familienverhältnisse fand ich ein bisschen undurchsichtig. Generell bin ich aus Carl und seinem Zustand nicht so wirklich schlau geworden. Oder ich hab es in dem Wust aus Verstrickungen und Konsequenzen überlesen. Ich hab bestimmt gute 150 Seiten gebraucht, um so richtig in der Geschichte anzukommen.

Als es dann um die Kinder der Flechters, ihre Werdegänge und Leben, die sie glorreich, jeder für sich, an die Wand fahren, ging, war ich dann aber doch angefixt. Vor allem Beamer- süchtig, wahnhaft, manisch- da war ich richtig gefesselt und tief drin in der Story. Ich mag diese Art auf Abwege geratene Existenzen, denen die Welt offen stand, die aber trotz allem nicht genug ist und niemals genug sein wird.

Generell hatte dieses Buch Eoin Buch Seiten zu viel für mein Empfinden und schafft den passenden Absprung nicht. Zum Schluss hats mich ähnlich wie schon zu Anfang, einfach nicht halten können. Ich glaube allein der Mittelteil wäre für mich ein absolut grandioses Buch gewesen, diese fast schon unwirkliche Charakterstudio verkrachter Seelen. Ich seh natürlich ein, dass diese Geschichte einen Rahmen brauchte, aber der hats mir echt schwer gemacht und für mich das Buch künstlich in die Länge gezogen.

Ansonsten hat das Buch einen durchaus hohen Unterhaltungswert mit angenehmer Tiefe. Die Geschichte ist facettenreich erzählt und hat mir unterm Strich gut gefallen.

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vererbtes Trauma
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Brenne nicht nur hell, brenne lichterloh

Lichterloh - Stadt unter Ruß von Sarah M. Kempen

Ich mag ja dystopische Jugendbücher richtig gerne und „Lichterloh“ ist mal was erfrischend anderes. Ich denke das Weltenkonzept muss man einfach mal als gesetzt hinnehmen und sollte es nicht allzu sehr hinterfragen, sonst wird man hier vermutlich nicht unbedingt glücklich. Denn dass jedes Gerät nicht nur Kohle zur Energiegewinnung verarbeiten kann, sondern auch noch über einen eigenen, integrieren Schornstein verfügt ist ja nicht so 100% logisch und realistisch.

Aber gut, es geht mehr um das Bild und die Atmosphäre, die durch die Rauchbelastung erzeugt werden. Und das ist auf jeden Fall sehr stark, die Geschichte lebt von den detaillierten Beschreibungen und den Bildern, die dem Leser in den Kopf gesetzt werden.

An sich fand ich die Idee auch ziemlich packend. Denn natürlich geht damit ein gesellschaftliches Gefüge und natürlich Machtmissbrauch einher. Die Themen sind also interessant angelegt. Fast schon heftig für ein Jugendbuch fand ich die Schikanen, mit denen die Schornsteinfeger teilweise den niederen Bürgern begegnen. Gleichzeitig ist das aber auch das was für die düstere, angstgeschwängerte Stimmung sorgt.

Die Charaktere sind bisher eher simpel und stereotypisch. Aber besonders zum Ende hin merkt man da schon eine leichte Entwicklung, ein Hinterfragen und Ausbrechen aus dem Status Quo. Könnte Potential haben und macht natürlich auch neugierig auf den Fortgang der Handlung in den Folgebüchern.

Erst nach und nach werden sowohl Cleo als auch den anderen Schornsteinfeger-Lehrlingen die Augen geöffnet. Die Story hat mir gegen Ende immer besser gefallen und wurde auch zunehmend tiefgründiger.
will unbedingt wissen wie es weitergeht und was Cleo noch alles aufdeckt.

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Erschütternde Familiengeschichte

Beeren pflücken von Amanda Peters

Diese Geschichte hat mich tief berührt, sprach- und fassungslos zurückgelassen und ist mir noch lange nach Ende des Buches im Gedächtnis hängen geblieben. Es ist eine leise und doch aufgewühlte, stürmische Geschichte- voller Emotionen, Geheimnisse, gegenseitigem Groll und Schuld. Und eine Geschichte, die so nahbar erzählt ist, dass ich mich als Leser oft mitten in die Handlung versetzt gefühlt habe.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Joe und Norma erzählt. Anfangs sind es getrennte Geschichten, völlig unterschiedliche Leben. Es ist aber schon relativ zu Anfang klar, dass die Handlungsstränge zusammenhängen. Ich fand es interessant, wie unterschiedlich ihre Leben verlaufen sind. Joes Geschichte ist ein ewiges Was-wäre-wenn, pausiert auf einer Art Abstellgleis, immer an der Grenze zum völligen Entgleiten.

Ironisch ist, wie überbehütet und unspektakulär dagegen Normas Leben verlaufen ist, was seine ganz eigenen Tücken barg. Das Buch spielt mit der Identitäts- und Zugehörigkeitsfrage, Bande die uns verbinden, unseren Platz in der Welt definieren.

Die Handlung ist stark emotional aufgeladen und hat mich damit in ihren Bann geschlagen.

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Ungewöhnliche WG

Wohnverwandtschaften von Isabel Bogdan

Ich mag ja so Mehrgenerationen-Geschichten und Found Family, sowie ungewöhnliche Freundschaften als Thema. Ich fand diese Geschichte super relevant, weil Themen wie Sozialvertrag, Alterseinsamkeit und Wohnproblematiken sehr aktuell sind und sich laut Prognose ja sogar noch zuspitzen werden. Das Buch trifft da voll den Nerv der Zeit und hat mich richtig begeistert.

Die Erzählweise fand ich sehr besonders, es gab abwechselnde, beschreibende Kapitel aus der Innenansicht der einzelnen Figuren und dazwischen fast schon szenisch aufgebaute Kapitel rund um die Gespräche, die geführt werden.

Es ist eine super schön, herzerwärmende Geschichte, voller Menschlichkeit, Verletzlichkeit und Nähe. Ich finde diese Geschichte zeigt sehr gut, was wirklich wichtig ist und worauf es ankommt im Leben.

Ich mochte es, wie unterschiedlich die Figuren angelegt waren, was ihre jeweiligen Lebenssituationen, Sorgen und familiären Hintergrunde angelangt. Dadurch wird ein großes Spektrum an Themen abgesteckt, in denen sich auch der Leser gut wiederfinden kann. Die Figuren ist authentisch und nahbar angelegt, ich fand es schön, dass es auch mal Unstimmigkeiten und Reibungen geben konnte ohne überzudramatisieren.

Es waren tolle, menschliche Alltagsszenen damit, nachvollziehbare Emotionen und der ganz normale Wahnsinn. Hat mir gut gefallen, lädt zum Nachdenken über die eigene Wohn- und Lebenssituation ein und am Ende war ich ganz schön traurig. Tolles Buch

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Ungewöhnliche WG
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Sehr cute, sehr chaotische Romance

Love will happen von Isabell Bennett

Ich fand ja schon Band 1 einfach absolut hinreißend, weil wie zuckersüß (wenn auch auf sehr klischeehafte Weise) will eine amerikanische Kleinstadt bitte sein?! Und auf Hudson wird man natürlich schon im ersten Band neugierig und ich freu mich so, dass er nun der Protagonist für dieses Buch ist.

Ich fand diese Geschichte ein bisschen chaotischer als Band 1, auch Hudson ein ziemlicher Jerk sein kann, aber unterm Strich wieder ganz süß.

Ich mochte wieder das super schöne Setting mit den vielen beschriebenen Outdoor-Aktivitäten. Da bekommt man richtig Lust auch einen Abstecher nach Berryfield zu machen. Und die Clique rund um die Brüder ist einfach auch jedes Mal ein absolutes Highlight. Nova ist vielleicht eine Protagonistin, die so ihre eigenen Päckchen und Unsicherheiten mitbringt und dadurch nicht das klassische Sonny Girl ist, aber sie ist mir super schnell ans Herz gewachsen. Sie ist mutig, verwegen und eine absolut chaotische Idiotin. Und das macht die Kombi mit Hudson so hinreißend perfekt. Es macht einfach Spaß diese Interaktionen zu verfolgen.

Es ist einfach eine locker leichte, unterhaltsame Geschichte mit Wohlfühl-Atmosphäre. So ein richtiges „schön für die Seele“- Buch. Der Drama-Faktor ist nicht allzu hoch und Spice hält sich auch in Grenzen. Könnte ein bisschen mehr Tiefe haben, die Themen dazu werden ja angeschnitten. Aber gut, ist halt in erster Linie Schmacht-Lektüre. Ein wunderbares Buch um sich im beschaulichen Berryfield fallen zu lassen. Habs wieder sehr genossen und freue mich jetzt sehr auf die Geschichte es ältesten Bruders.

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Ein Sommer der Veränderungen

A Summer to Remember von Morgane Moncomble

Ich liebe diese Reihe ja sehr, aber ich mag einfach kein Second Chances. Das ist absolut gar nicht mein Trope und auch wenn ich Jazz und Andréa sehr mochte, hab ichs nicht gefühlt. Andréas Erinnerungen an die vergangene Liebe waren mir teilweise irgendwie zu schmalzig, und dass Jazz auch drei Jahre später noch nicht loslassen und verarbeiten konnte finde ich super unrealistisch.

Was ich mochte und total süß fand war ihre erste Liebesgeschichte, die Rückblenden in die gemeinsame Zeit. Dieser nostalgische Flair einer ersten Liebe, die Sorglosigkeit mit der man sich einander hingibt ist super rübergekommen. Da gab es ein paar wirklich cute Momente, die mir sehr gut gefallen haben. Ich habe aber ehrlich gesagt die gesamte Geschichte über eine andere Konstellation geshippt und war deshalb dem Liebescomeback gegenüber auch nicht so richtig aufgeschlossen, bin ich ganz ehrlich.
Andréa fand ich oft übergriffig und bevormundend. Den Vibe hab ich null gespürt und ich finde man merkt einfach, dass die Gründe für die Trennung durchaus legitim waren und obwohl beide sich bemühen einander nochmal eine Chance zu geben, sich grundsätzliche Verhaltensmuster und Lebensziele nicht geändert haben.

Das Ende hat mich dann aber wieder wunderbar versöhnt mit der Geschichte. Die Irrungen und Wirrungen des Lebens kommen hier gut rüber. Und Jazz, das war echt wow. Hatte das Gefühl eine Freundin gehen lassen zu müssen als das Buch zu Ende war. Hätte grade am Anfang der Geschichte nie gedacht, dass ich doch so an ihr hängen würde. Und das vielleicht wichtigste überhaupt: Ezra totally stole my heart.

Vielleicht nicht mein liebstes Buch der Reihe, aber hatte was.

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Eine Verkettung ungünstiger Umstände

Horror-Date von Sebastian Fitzek

Ich bin großer Fan der Fitzek-Thriller aber seine Romane konnten mich bisher eher nicht hinter dem Ofen herholen. Bei diesem fand ich jetzt aber die Grundidee sehr ansprechend und habe mir viel erhofft. Vielleicht aber zu viel.

Die Figuren sind sehr klischeehaft gezeichnet. Eigentlich weiß man bereits nach wenigen Seiten, wie der Hase läuft und was man von der Story zu erwarten hat.

An sich finde ich das auch erstmal nicht schlimm, aber da auch sonst nicht viel überraschendes passiert, war es irgendwann ein bisschen mau.

Die Story wirkt zu gewollt witzig. Die chaotischen Zufälle, Missverständnisse und Ungeschicke reihen sich hier zahlreich aneinander. Das ist überhaupt nicht mein Fall, weil es gar keine Atempausen von der eher mittelmäßigen Situationskomik gibt.

Die Kapitel sind kurz und lesen sich flüssig. Sein Handwerk beherrscht Fitzek eben, sodass die Geschichte angenehm vor sich hinplätschert und durchaus kurzweilig ist. Man verpasst nichts, wenn mans nicht liest, dafür fehlt die Tiefe. Der Roman soll unterhalten und tut das auf Slapstick-Art.
Ich fands ok und ganz nett für zwischendurch.

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Eine Verkettung ungünstiger Umstände
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Ein riskanter Plan

Du hast mich zuerst getötet von John Marrs

Ich mag ja psychologische Thriller und Krimis, die ein Verbrechen von langer geplant zur Perfektion kommen lassen. Und dieses Buch von Jon Marrs ist eine gute Mischung aus beiden. Es ist böse, düster und durchtrieben, aber auch einfach sehr spannend, da niemand sein wahres Gesicht zeigt.

Am Anfang fand ichs etwas gewöhnungsbedürftig, da es eine Perspektive gibt, die nicht zu den anderen passt.

Es braucht ein bisschen bis ich sie einordnen und das ganze Ausmaß dessen erfassen konnte, wofür sie steht.

Spannend ist aber? Dass jede der Figuren ihr ganz eigenes Spielchen spielt und damit lange nicht klar ist, wer genau hier Opfer und wer Täter ist. Die Grenzen von Recht, Gerechtigkeit und Moral werden hier bis zum Zerreißen ausgedehnt. Aber genau das gibt der Geschichte ihren Reiz.

Teilweise hatte es ein paar Längen und generell ist die Handlung sehr gedehnt. Da hätte es für mich gerne etwas knackiger sein können. Trotzdem was es flüssig zu lesen und unterm Strich wurde ich überrascht, schockiert und gut unterhalten.

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