Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Im Augenblick leben
Für immer von Maja Lunde
Ich fand das thematische Gedankenspiel super interessant: die Welt steht still, was würdest du tun? Maja Lunde hat damit bei mir absolut einen Nerv getroffen, vermutlich sogar den Nerv ganzer Generationen. Hat mir gut gefallen.
Fast hätte ich mir ein bisschen mehr Background gewünscht, mehr Erklärungen dazu, was geschehen ist und welche Auswirkungen es auf das Leben hat.
Hier bekommt der Leser nur keine Einblicke, die Schlaglichter einiger ausgewählter Leben. Und die sind durchaus gut und divers gewählt, trotzdem hätte mich auch die wissenschaftliche Betrachtung dahinter interessiert.
Da ist viel Unwissenheit, ein bisschen hoffnungsvolle Freude, Resignation und Angst. Doch diese Emotionen stehen ein bisschen im Luftleeren Raum; ihnen wird keine echte Richtung gegeben. Es ist dieses „alles ist möglich“-Paradox. Es ist eine Momentaufnahme, Leben im Jetzt, Leben ohne Ziel und dadurch auch ein bisschen Leben ohne Sinn.
Es ist eine sanfte, wunderschön erzählte Geschichte. Ich habe die Eindrücke, Gedanken und Gefühle gerne beobachtet, auch wenn sie teilweise trotz nahbarer Themen für mich wenig greifbar waren. Aber ein Buch, dass zum Nachdenken anregt und Gesprächsstoff bietet.
Die kurzen Kapitel aus wechselnden Perspektiven lesen sich sehr angenehm. Die Geschichte es eher suggestiv, nicht unbedingt detailreich und von der Erzählweise für mein Empfinden sehr episodisch. Das schaffte für mich eine gewisse Distanz zu den Figuren, als Leser bleibt man Beobachter, was mir in diesem Fall aber gut gefallen hat.
Empfehle ich gerne weiter.
Guter zweiter Band
Liga Lexis - Blutrote Tinte von Mo Enders
Was passiert, wenn die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwinden? Ja, wenn sie sogar gesprengt werden? Das erfährt der Leser in dieser Fortsetzung von Liga Lexis. Ich mochte Band 1 super gerne und habe ich mich sehr auf diese Fortsetzung gefreut. Diese kam für mich etwas schwächer daher als der Auftaktband.
Ich hatte hier auf neue Buchfiguren und spannende Begegnungen gehofft, allerdings knüpft die Handlung sehr unmittelbar an den vorherigen band an, sodass die Handlung sich weiterhin in dem Rahmen bewegt, den bereits Band 1 gesetzt hat.
Annie habe ich in diesem Band als etwas unstetig empfunden. Nicht nur, weil sie an absoluter Selbstüberschätzung leidet, was ihre Fähigkeiten anbelangt, auch zwischenmenschlich ist sie sehr wankelmütig unterwegs. Ich hab auf jeden Fall in diesem Band deutlich häufiger den Kopf über ihre wahnwitzigen Pläne geschüttelt und darüber, dass sie nie über die Konsequenzen ihres Handelns nachdenkt. Wofür sie letztendlich in diesem Band auch die Quittung bekommt. Im Mittelteil plätscherte die Handlung so ein bisschen vor sich hin, bevor es auf den letzten Seiten nochmal richtig packend wird.
Alles rund um die Buchwelt, den Limbus und Charon fand ich wieder sehr interessant und durchaus spannend angelegt. Auch gibt es in diesem Buch ein paar durchaus überraschende Enthüllungen, sodass es durchweg stimmungsvoll und auch mitreißend bleibt. Für mich ist das eine Geschichte, die man am liebsten überhaupt nicht aus der Hand legen will, weil es gefühlt noch so viel zu entdecken und verstehen gibt.
Ein bisschen enttäuscht bin ich in diesem Buch ja von Caspian, dessen Charakterentwicklung größtenteils stagniert, dafür stehen Freundschaften und Loyalität hier wieder sehr im Fokus. Besonders für Jugendfantasy finde ich das richtig stark.
Bin auf den Reihenabschluss jetzt auf jeden fall schon sehr gespannt.
Wow, tough topic, aber gut rübergebracht
Something happened to Ally von Hayley Krischer
Romane, die Triggerthemen rund um sexualisierte Gewalt beinhalten finde ich oft schwierig, denn es ist ein thematisches Minenfeld und ein schmaler Grad in Hinblick auf Pietät und Empathie. Dieses Buch schafft den Balanceakt aber sehr gut. Und da ich es wichtig finde, dass offen mit solchen schweren Themen umgegangen wird, haben solche Bücher auch absolut ihre Daseinsberechtigung.
Die zwei weiblichen Perspektiven auf ein und das selbe Ereignis, einmal die Täter- bzw. Mitwisser-Perspektive und einmal das Opfer, das war einfach grandios. Erschreckend, beängstigend, zum aus der Haut fahren. Es ist keine leichte Geschichte, aber es ist ein realistisches Szenario.
Ich fand vor allem Ally sehr nahbar und sympathisch und habe sehr mit ihr mitgefühlt. Den Mean Girl Club rund um B. fand ich aber auch sehr authentisch angelegt. Mitleid konnte ich trotzdem nicht mit ihr empfinden, auch wenn vor allem ihr moralisches Dilemma zum Ende hin mich doch gepackt hat. Das war überzeugend angelegt, zwischen Selbstschutz, Egoismus und Zweifel wurde B. für mich quasi zur Verliererin der Geschichte, was fast schon traurig war.
Ich finde diese Art Geschichte so wichtig, nicht nur weil sie ein relevantes und brisantes Thema sichtbar machen, sondern den Leser auch sensibilisieren und zum Nachdenken anregen. Und das schafft dieses Buch auf eine eher sanfte Art. Hier wird nicht mit der Keule geschwungen und dem Finger gezeigt, es ist deutlich subtiler. Aber es ist eine starke und bestärkende Geschichte.
Der Schreibstil ist leicht und erleichtert damit auch das Lesen des Buches, dass viele Emotionen, viele Gedanken und viele Facetten mitbringt.
Geschichten in einer Geschichte
Der Wörterschmuggler von Natalio Grueso
Hier hat mich dieses malerisch schöne Cover sofort gecatcht und hat für mich den Ausschlag gegeben, das Buch lesen zu wollen, denn der Klappentext las sich zwar interessant, aber gleichwohl auch irgendwie seltsam. Was er jedoch bereits verrät: es handelt sich hier eher um eine Geschichtensammlung als um einen Roman.
Die rahmengebende Geschichte rund um die Japanerin und Bruno, war genauso kurz gefasst wie alle anderen der zusammengetragenen Erzählungen. das fand ich ein bisschen schade, denn einerseits sind das zwei interessante Figuren über deren Beweggründe und Schicksale ich gerne mehr erfahren hätte und andererseits fehlte dadurch so ein bisschen der direkt Bezug zu den anderen Geschichten. Es wird zwar quasi angedeutet, dass Bruno diese Geschichten sammelt, aber ein Bezug zu ihm selbst ist nicht in jeder Geschichte erkennbar.
Es gibt Geschichten, die scheinbar zusammenhängen, da die auftretenden Personen auch in einer Erzählung vorkommen, es gibt aber solche, die ganz für sich allein stehen. Die Geschichten sind alle kurz und knackig und insgesamt einfach super schön erzählt. Es sind Geschichten über besondere Menschen und eher kuriose Schicksale, die alle einen leicht wehmütigen Touch haben. Nicht alle dieser Geschichten bleiben in gleichem Maße hängen, so fan dich zum Beispiel die titelgebende Geschichte des Wörterschmugglers besonders schön. Allein damit hätte man sicherlich auch ein eigenes Buch füllen können und ich wäre da gerne noch verweilt.
Kann man gut in einem Rutsch weglesen, oder eben je nach Geschmack auch nur einzelne Geschichten für sich allein.
Spicy Adaption
Moonlit Thorns von Piper Rayne
Ich mag ja Retellings und Adaptionen bekannter Märchen und „die Schöne und das Biest“ ist eine meiner Lieblingsgeschichten. Und dieser Dark Romance Version davon hatte schon was für sich.
Anabelle ist ehrlicherweise sehr jung sehr naiv. Age Gap gefällt mir normalerweise nicht so, weil ich dieses natürliche Machtgefüge immer schwierig finde, aber hier wirkte es eigentlich nie so, als wäre das Alter der Protas tatsächlich ein Thema, weil Belle keine Schutzbefohlene von Asher ist.
Ein Machtgefüge gibt es natürlich trotzdem, aber es ist ein einvernehmliches. Neben der spicy Story, die wirklich sehr explizit und umfangreich ist, gibt es auch so ein paar Suspense-Momente, die die Story aufgelockert haben.
Ansonsten ist die Handlung jetzt nicht wahnsinnig dicht, was aber gefühlt auch nicht die Intention der Autorin war. Der Spice war gut geschrieben, erinnert ein bisschen an Shades of Grey. Ich fand das Buch leicht und flüssig zu lesen und sehr kurzweilig.
Und Asher ist nicht so biestig, wie man am Anfang vermuten könnte.
Ich fands gut.
Intensiv, aber hoffnungsvoll
Swift River von Essie Chambers
Dieser Debütroman wurde sehr gekonnt beworben, sodass ich richtig Lust auf diese Familiengeschichte, die auch eine Geschichte von Rassismus, Wut und Verlust ist, bekommen habe. Stellenweise dachte ich, das Buch bzw. die Autorin wollte vielleicht zu viel, aber am Ende muss ich schon sagen, dass es mir insgesamt sehr gefallen hat.
Diese Familiengeschichte umspannt mehrere Generationen, wird teilweise in Briefform erzählt und eröffnet dem Leser die sozialen Strukturen der 80er Jahre. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten die exakten AZusammenhänge zwischen den Briefinhalten und Diamonds Familie herzustellen. Zum Schluss hin waren diese Briefe dann aber tatsächlich das, was mir nachhaltig in Erinnerung geblieben ist. Die Geschichte eines Ortes, einer Sozialstruktur, einer Familie.
Diamonds Schicksal war teilweise wirklich elend, aber tief berührend. Auf sanfte Art wird hier viel vermittelt, ohne es überhaupt laut aussprechen zu müssen, ohne dem ganzen einen Namen geben zu müssen. Das war sehr eindrücklich und hat mich beim Lesen auch durchaus ergriffen. An vielen Stellen kam es mir fast wie eine Geschichte aus einer anderen Welt vor und ich musste mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass derartige Schicksale vor nicht einmal 50 Jahren Realität waren.Und genau das macht diese Geschichte so tief erschütternd.
Obwohl der sprunghafte Charakter der Geschichte anfangs nicht ganz leicht ist, wirklich die Geschichte schon gut strukturiert erzählt. Es gab ein paar inhaltliche Wiederholung, die natürlich die zur Eindrücklichkeit prekärer Situationen beitragen, aber eigentlich hätte es die gar nicht gebraucht.
Es werden ein paar wirklich starke Bilder innerhalb der Handlung erzeugt, die Geschichte ist ernst, aber auch leise hoffnungsvoll und ich Diamond heimlich die ganze Zeit die Daumen gedrückt.
Für einen Debütroman wirklich schon sehr stark. Hat mir gut gefallen.
No longer a mens world
Nightbirds, Band 2 - Das Herz des Goldfinken von Kate J. Armstrong
Ich fand schon den ersten Band rund um die Nightbirds einfach grandios und habe mich sehr auf diesen zweiten Band gefreut. Das Buch schafft es wieder ausgezeichnet zu unterhalten und hat in mir wieder eine große Bandbreite an Emotionen ausgelöst, von Empörung und Wut, über Hoffnung zu tiefer Freude.
Eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle.
Das Setting in Simta gefällt mir nach wie vor gut und dachte man im letzten Band noch, dass die Frauen nun eine Stimme, Hoffnung und neue Macht bekommen, so ergibt sich zu Beginn dieses Bandes ein neues Problem: eine alchemistische Droge, mit der Männer magische Frauen und ihre Gabe beherrschen können. Excuse me? Klingt ja nach einem echten Albtraum und den durchleben die Firebirds in diesem Band auch.
Es geht wieder viel um Freundschaft, Loyalität, innere Stärke und Mut. Das ist genau das, wofür ich die Geschichte so liebe. Im Angesicht der Angst wachsen die Protagonistinnen über sich hinaus, bewahren sich dabei immer ihr gütiges, selbstloses Naturell.
Ich hab die Geschichte verschlungen und richtig mitgefiebert. Es wurde ein paar mal richtig brenzlig und super spannend. Hat mir richtig gut gefallen.
Tiefschürfend
Before we were innocent von Ella Berman
Ich bin letztes Jahr eher zufällig über Autorin Ella Berman gestolpert, aber sie hat nachhaltig Eindruck hinterlassen, weshalb ich auch an ihrem neuen Buch sehr interessiert war, was ich auch thematisch sehr spannend fand. Es werden die sozialen Dynamiken der Jugend, zwischen Freundschaft und Rivalität beleuchtet und in den Kontext eines unaufklärten Todesfalls gesetzt.
Nervenaufreibend, erschreckend, ungeschönt.
Ich fand es beim Lesen grausam wie die Mädchen von der Presse zu kaltblütigen Mörderinnen stilisiert werden. Die Macht der Medien und wie sie jemanden diffamieren können, wird hier sehr anschaulich gezeigt. Doch als sich die Ereignisse 10 Jahre später in einen nicht unähnlichen Rahmen wiederholen, begannen sich leiser Zweifel in mir breitzumachen. Ich fand es schwierig Bess und Joni wirklich einzuschätzen; beide geben wenig von sich preis.
Nach und nach verdichtet sich die Geschichte und offenbart viel über die Mädchen, ihre Beziehungen zueinander, ihre Lebensverhältnisse und was sie bewegt. Viel spannender fan dich aber die Frage der Schuld, die hier in Raum geworfen wird. Ab wann ist man schuldig? Wenn man offiziell schuldig gesprochen wird? Oder wenn man sich selbst schuldig fühlt? Und was sagt es über einen aus, wenn man keine Schuld empfindet?
Es geht um Loyalität, um Geheimnisse und darum, wie so ein Vorfall einem ein Leben lang nachhängt. Während die eine Freundin Kapital aus den Ereignissen schlägt, wird die andere immer weniger, bis sie förmlich in ihrem Abgrund zu verschwinden droht. Das war wirklich nervenaufreibend und perfide geplottet und ich wurde richtig in dieses moralische und rechtliche Dilemma hineingezogen. Eine Story, die einen nicht so leicht loslässt
auf coole Art abgründig
Killer Potential von Hannah Deitch
Das Ausgangsszenario fand ich direkt stimmungsvoll und packend, schafft es doch die Basis für Missverständnisse, Schuld, Flucht. Vor allem mochte ich, dass erstmal gar nicht so klar ist, was überhaupt vorgefallen ist und alle entsprechend im Dunkeln tappen. Dadurch kann man auch als Leser nicht wissen, wem man eigentlich trauen kann.
Aber der Erzählstil reißt das Geschehen etwas auseinander, denn die Handlung wird unterbrochen von teils nostalgisch/ teils aber auch herablassend wirkenden Erinnerungen von Evie. Natürlich ist es authentisch zu hinterfragen, wie man sich in solch einer Situation wiederfinden konnte, aber so richtig passte es für mich trotzdem nicht.
Evie fand ich dadurch, und dessen eischuldig, dass sie sich so blindlings in diese Situation fügt, irgendwie von Beginn an nicht so richtig sympathisch und zu der anderen Frau Jae konnte ich im ersten Teil des Buches gar keine Verbindung aufbauen. Das ganze Szenario ist ziemlich suspekt. Es ist klar, dass mehr dahinterstecken muss, aber die Handlung beleuchtet das erstmal nicht näher. Im Fokus steht das unstete Leben auf der Flucht- ein irrer Roadtrip quer durch die USA. Diesen Outlaw-Flair mochte ich ja irgendwie, aber wie zu erwartet entgleitet die Situation zunehmend. Und das macht es dann doch unglaublich packend.
Im letzten Drittel öffnet und offenbart sich Jae. Da fand die Story dann richtig stark, die Einblicke in Jaes Leben, ihre Gedanken und Empfindungen waren eine echte Wucht. Da hat mich dann der Perspektivenwechsel zwischen Sünderin und Büßerin fast ein bisschen gestört, weil ich hauptsächlich mehr über Jae erfahren wollte.
Insgesamt liest sich die Geschichte schon interessant und flüssig und der Nervenkitzel ist durchaus greifbar. Ich hatte zwischendurch mal das Gefühl, die Geschichte bereits zu kennen, kannst aber grad nicht festmachen, ob sie mich an ein konkretes Buch erinnert. Daher kann ich nur sagen: ich fands spannend und mitreißend.
Wow, überraschend anders, aber richtig stark
Lyneham von Nils Westerboer
Das Buch vereint Sci-Fi mit Dystopie und obwohl ich mich mit Sci-Fi immer eher schwer tu, hat mir der Dystopie-Charakter der Geschichte so gut gefallen, dass ich mich auch mit den Sci-Fi Elementen gut arrangieren konnte. Das ganze Ausmaß der Mission und des Versuchs erschließt sich erst relativ spät, was dem Großteil der Geschichte einen abenteuerlichen Charakter voller Entdeckergeist und der Stimmung eines Neubeginns gibt.
Nur um am Ende mit der metaphorischen Keule um die Ecke zu kommen.
Das Buch ist aus zweit Perspektiven und in zwei Zeitebenen erzählt, bei der die Pioniersmission ca. 10000 Jahre vor den nachfolgenden Ereignissen spielt. Den Aufbau einer Zivilisation auf Perm zu beobachten, die unterschiedlichen Forschungseinsätze und Expeditionen fand ich super spannend, sodass ich über weite Stecken diesen Part inhaltlich deutlich interessanter fand. Dafür was der andere Part der Geschichte, über drei Geschwister und einer ungewissen Zukunft nahbarer und emotionaler angelegt. Das stellt ein schönes erzählerisches Gleichgewicht dar.
Die Situation scheint sich in beiden Handlungssträngen zunehmend zuzuspitzen, was für Dynamik und Spannung sorgt, auch wenn vielleicht noch nicht klar ist, worin dieses Experiment seinen Ursprung hat und worauf es hinauslaufen wird. Als dies offenbart wird, war ich wahrlich sprachlos. Was für eine Enthüllung, was für ein Plot. Die Geschichte ist in sich wahnsinnig stimmig, logisch aufgebaut und alles ist gut miteinander verwoben.
Neben der Forschung als solches steht auch moralische und ethische Aspekte im Zentrum der Handlung. Was ist ein Leben wert und ist eines schützenwertes als ein anderes? Wie weit ist man bereit für Erkenntnis zu gehen, um das Leben einer Gattung zu sichern? Diese Gedankenspiele sind einfach umwerfend in die Handlung integriert.
Die Geschichte schafft ein gleichwohl erschreckende, wie faszinierendes Szenario. Das Ende war unerwartet, aber auf beruhigende Art passend und stellt einen gekonnten Abschluss dar.











