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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

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schönes Cover, sonst mühsam

Zwischen Himmel und Erde von Yara Rodrigues Fowler

Ich hab das Buch ausgesucht, weil ich das Cover so wunderschön finde - immer noch. Es hat mich einfach sofort in den Bann gezogen und ich fand die Farbgebung einfach spitze. Auch der Klappentext versprach mir wunderschöne Lesestunden, denn ich mag es, in der Vergangenheit herumzureisen, Geschichte und Geschichten zu erforschen und in fremde Kulturen einzutauchen.

Doch dieses Mal wollte mir das so gar nicht gelingen. Und ich glaube auch, ich weiß mittlerweile auch warum...
Ich muss gestehen, ich hab bis zu diesem Buch nie gedacht, wie entscheidend für mich die korrekte Verwendung von Satzzeichen ist, um ein Buch genießen zu können. Ich hatte wirklich durch meine Art zu lesen Probleme, der Geschichte zu folgen, da mir schlichtweg in den Dialogen die grammatikalischen Hilfsmittel dafür fehlten. Ich musste mich stark konzentrieren, um zu wissen, wer wann spricht, wessen Meinung nun wiedergegeben wird, was nun ein Gedankengang ist und was eine Rede. Dies hat für mich das Lesen zu Arbeit gemacht und weniger zu einer vergnüglichen Freizeitbeschäftigung. Ich fühlte mich ein wenig zurückversetzt in die Schulzeit, als wir verpflichtende Klassenlektüre hatten und auch Dinge gelesen wurden, die ich so gar nicht mochte. Bis zum Schluss wurde ich mit den Protagonistinnen nicht so recht warm, und hätte lieber mehr über die beiden jeweils erfahren und über ihre Zeit gemeinsam. Dadurch war das Werk für mich zwar in einigen Stücken sehr interessant, wie etwa der Einstieg im Prolog über ein Gedicht, oder auch die Grundgeschichte. Ganz packen konnte mich das Buch aber leider nicht.

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schönes Cover, sonst mühsam
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romantische Lektüre zum Abschalten und fernreisen

Zwischen Himmel und Erde von Yara Rodrigues Fowler

Joanna lebt in Deutschland und arbeitet in einer Schmuckwerkstätte. Sie ist ein etwas komplizierter Typ und hat für alles im Leben einen Plan... Doch bei ihrem Plan muss auch ihr Freund ein wenig mitspielen, und der lässt sich gerade mehr Zeit, als ihr lieb ist. Und so möchte sie einmal etwas Abstand schaffen und ihn so darauf aufmerksam machen, was ihm entgeht.

.. Sie überwindet ihre Flugangst und fliegt nach Cornwall zu ihrer Freundin...
Ich hab schon eine andere Reihe von Kerstin Sonntag gelesen und muss gestehen, dieser Band gefällt mir noch besser. Ryan war einfach von Anfang an der Traum von einem Mann. Er ist fürsorglich, man kann mit ihm lachen, er wirkt ein wenig schelmisch, stets höflich und hilfsbereit. Ich fand ihn von Anfang an sehr sympathisch. Joanna auch, wenn sie es sich eingestehen würde. Wäre da nicht Nick, vor dem sie geflohen ist in gewisser Weise. Was sie genau an ihm gefunden hat, hab ich bis zum Schluss nicht verstanden. Jedenfalls hat mir die Liebesgeschichte dieses Mal richtig gut gefallen, und auch sonst hab ich den Ort super geschildert gefunden. Man konnte sich gut in die Orte versetzen und hatte eine bildhafte Vorstellung der Nebencharaktere. Mir gefiel diese Geschichte sehr gut zum Abschalten und Träumen.

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Narrativ Klimawandel

Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen von John Ironmonger

Die Geschichte beginnt an einem Sommertsg im Stormy Petrel Inn in St. Piran in Cornwall, wo es geschäftigt zugeht. Überall Touristen und Lokalbesucher, die fleißig konsumieren. Dort kommt es zu einer Wette - zwischen dem Parlamentsabgeordneten Montague Causley und dem damals 20-jährigen Studenten Tom Horsmith, einem jungen Klimaaktivisten und ansonsten ziemlich durchschnittlichen, gewöhlichem jungen Mann.

Es sind zwei Männer die unterschiedlicher nicht sein könnten, ja sich unterscheiden wie Tag und Nacht. Der schon mit dem Attribut "unehrenwer" eingeführte Monty verkörpert für Tom alles, was er hasst: ein Klimaleugner, ein profitgeiler und machthungriger Politiker, selbstgerecht und von sich überzeugt. Doch sie verbindet auch etwas: sie haben am gleichen Tag Geburtstag. Und genau an ihrem Geburtstag schließen sie eine Wette ab, in der es ums Klima geht. Darum, ob Häuser in 50 Jahren noch stehen oder geflutet werden....
Der Roman ist ein Roman über den Klimawandel, der sich dem Thema schamlos und ungeschönt nähert. Er gibt einen Einblick auf die Zerstörung der Natur durch den Menschen an einem ort, wo der Klimawandel sichtbar wird. Das tut es sehr eindrücklich, denn der Autor hat finde ich einen sehr einprägsamen Schreibstil und schafft es, sehr viel Athmosphäre bei den einzelnen Szenen des Buches zu schaffen. An manchen Stellen arbeitet der Autor auch sehr subtil mit der Sprache, an anderen sehr offen. Er erzählt die Geschichte über einen sehr langen Zeitraum, was auch notwendig ist und für uns den Klimawandel so schwer begreiflich macht - wir sind ja doch ziemlich betroffen und gewöhnen uns doch Schritt für Schritt an die Veränderungen, dass wir sie als gar nicht so drastisch wahrnehmen. Da helfen die Zeitsprünge der Geschichte sehr gut. Auch, dass das Buch in den 8ßern beginnt, fand ich zu dem Thema sehr passend - das Aufkommen der Grünen, die Hainburger Au, Zwentendorf, aber auch die Barbapapas - für mich ist diese Zeit der 80er ein Sinnbild für ein neues Umweltbewusstsein. Von da weg erzählt er die Geschichte über einen sehr langen Zeitraum und baut auch immer wieder seine Sichtweise zum Klimawandel und Fakten dazu ein. Ein Buch, dass die Augen öffnet und den Finger tief in die Wunde legt. Dass versucht aufzurütteln, und das Thema auf eine andere Art und Weise ins Bewusstsein rückt. Für mich war es dadurch auch anstrengend irgendwie und keine nur schöne Lektüre, denn es ist schmerzhaft, von vertanen Chancen zu lesen. Es tut weh, sich alles vor Augen zu führen. Und gleichzeitig braucht es das auch... jedenfalls ein lohnenswertes Buch, bei dem man dran bleiben sollte, auch wenn einem - wie mir - der Einstieg nicht gleich gelingt.

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Narrativ Klimawandel
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toller Ausflug ins All

Ein Fall für die Forscher-Kids 2. Kometen-Alarm von S. J. King

Auch dieser Band der Reihe hat uns voll und ganz überzeugt. Die beiden Protagonisten waren sehr sympathisch für uns: ein indisches Mädchen als Expertin für den Weltraum und ein Urwald-Experte aus Australien machen sich gemeinsam in den Weltraum auf für ihre Mission. Ihre Reise geht in Richtung des Jupiter.

Dort wartet ein spannendes Abenteuer auf die beiden. Für Roshni geht ein Traum in Erfüllung: Sie darf in den Weltall und den Jupiter in seinen riesigen Ausmaßen aus der Nähe bewundern. Anders bei Olli. Er kennt sich ja dort gar nicht so gut aus und braucht Roshnis Erklärungen, um alle Eindrücke einornden zu können. Doch auch wenn der Urwald-Experte Olli anfangs unsicher ist, ob er wirklich der richtige für eine Mission im Weltall ist, wäre diese Mission ohne ihn zum Scheitern verurteilt...

Das Buch hat uns wieder sehr gut gefallen. Die Wahl der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Ein Mädchen, die MINT-begeistert ist, und noch dazu keine klassische weiße Westeuropäerin, fand ich sehr gut gewählt. Ihre Begeisterung fürs Thema ist spürbar und überträgt sich, wenngleich uns das Thema sowieso schon "hatte" - wer findet den Weltraum mit seinen Weiten denn nicht faszinierend? Die Geschichte ist auch spannend erzählt und die große Schrift erleichtert das selbst-lesen des Buches, wenngleich es mein Sohn nicht selbst lesen wollte, denn: Vorlesen ist immer noch etwas ganz Besonderes. Nicht nur die Schrift, auch die vielen Bilder, machen das Buch für Volkschüler:innen sehr attraktiv. Nebenbei lernen diese eine ganze Menge über Jupiter und Saturn, Europa, Ganymed und co. Diese Informationen werden hinten auf nochmal geballt zusammengetragen, Begriffe erklärt und neues Wissen im Quiz geprüft. Eine perfekte Mischung aus Wissen und Abenteuer - klimaneutral produziert, was ich auch wichtig fand, gerade wo es in einem der Bände ja um Umweltschutz geht.

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toller Ausflug ins All
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tolles Konzept

Ein Fall für die Forscher-Kids 3. Der Schatz des Pharao von S. J. King

Im dritten Teil der Serie geht es für die Forscher-Kids ins Alte Ägypten. Das Museum in Kairo droht geschlossen zu werden, da keine Schätze des Pharao Cheops mehr erhalten sind. Na, wenn da nicht eine Grabräuberbande dahintersteckt… So reisen der geschichtsbegeisterte Gustavo und die technikbegabte Kiki in die Vergangenheit um die Grabräuber zu überlisten und das Museum zu retten.

Die Forscher-Kids nehmen uns auf eine Zeitreise mit, die uns schnell fesselt und immer wieder zum Schmunzeln bringt. Witzige Dialoge, überraschende Wendungen, viele Illustrationen (in schwarz-weiß gehalten) und nicht zuletzt Tatsache, dass Teamwork und Freundschaft am Ende siegen, nehmen uns gleich mit ins Alte Ägypten.
Sehr positiv fällt auch der Anhang des Buchs auf. Hier findet man sehr detaillierte Infos zu Fragen wie: Wie alt sind Pyramiden? Wie wurden sie gebaut? Wer war Pharao Cheops? Wie wurden Mumien hergestellt? Im Anschluss daran gibt es noch ein Quiz und eine Erklärung der wichtigsten Begriffe. Tolles Konzept!

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sehr schönes Buch

Atlas der verborgenen Welten von Emily Hawkins

Der Atlas der verborgenen Welten lädt Kinder ab 10 Jahren ein, sich voll und ganz auf Abenteuer und Phantasie einzulassen und Orte zu besuchen, die wissenschaftlich nicht belegt sind, aber umso spannendere Geschichten, Sagen und Mythen bieten. Denn wer kennt sie nicht, die Geschichten über Atlantis? Oder die hängenden Gärten von Babylon, die ja als antikes Weltwunder gelten? Auch Troja hat in diesen Atlas der verborgenen Welten Eingang gefunden als Beispiel für eine Stadt, die lange Zeit als nur mythisch gehalten wurde.

Doch dann wurde sie 1871 wieder ausgegraben. Diese Sachinformationen werden super eingearbeitet in ein Buch voll Geschichten und Sagen und wunderschönen Bildern. Es ist wunderschön gestaltet und bietet eine bunte Palette an Orten, von denen für mich als Erwachsener durchaus einige auch nicht bekannt waren. Etwa Iram oder Dwarka (wo man auch ein wenig über den Hinduismus lernt). Viele Unterwasserwelten kannte ich nicht einmal vom Namen nach und sie warteten darauf, entdeckt zu werden.
Die Infors über die Babylon und Ninive etwa kann ich mir auch durchaus vorstellen, im Unterricht einmal einzusetzen und einzubauen. Sie sind auch anschaulich aufbereitet und historisch gut aufgearbeitet, dass es auch für Jugendliche spannend ist zu lesen. Ein sehr schönes und informatives Buch!

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Kräuterhexencharm trifft Romantik

Atlas der verborgenen Welten von Emily Hawkins

Millie will ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Deshalb beschließt sie, ohne Makler und Gutachten eine alte Bäckerei zu kaufen und so einen Neuanfang zu starten. Und so kommt sie in das kleine Dorf, in dem die ganze Dorfidylle auf sie einprasselt - von Putz und Staub mal abgesehen....

Millies Geschichte bleibt im Buch lange im Dunkeln.

Sie möchte es nicht erzählen, und wirkt dadurch verschlossen. Dadurch war es auch schwerer für mich, sich gleich mit ihr zu identifizieren, da ich selbst als Leserin kaum etwas über sie wusste. Dylan hingegen war für mich von Anfang an greifbarer. Auch die nebencharakte waren es und machten für mich auch den Charme des Buches aus. Was ich zwischenzeitlich ein bisschen zu viel fand, waren die Anspielungen auf die Vergangenheit, zumal ich die Zusammenhänge nicht immer herstellen konnte. Millies Schuld(Gefühle) überschatten einiges in der Gegenwart und die Mischung derer mit den Schilderungen von ihren Fähigkeiten fernab der Bäckerei gaben ihr in meinem Kopf ein wenig die Aura einer Kräuterhexe. Das machte das Buch zwischenzeitlich für mich ein wenig speziell und langatmig, bis in Bezug auf die Vergangenheit nochma etwas offenbart wurde. Da wurde es dann nochmal spannender und das Tempo wurde erhöht, sodass es spannend blieb bis zum Schluss. Jedenfalls eine nette Sommerlektüre, die mit viel Dorfsetting und witzigen, aber auch sehr liebevollen Charakteren punkten konnte.

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ernüchternde Lektüre

Die Wölfe von Pompeji von Elodie Harper

Die Wölfe von Pompeji entführt in die Antike, genauer gesagt ins Jahr 74. Wir begleiten die Wölfinnen, allesamt Sexsklavinnen, ein halbes durch ihr trostloses Leben unter dem Sklavenhalter Felix. Amaris ist dabei die Hauptprotagonistin, aber auch von den anderen Damen erfährt man so einiges, ebenso wie von den Männern des Hauses.

Amaris Geschichte hat mich sehr berührt, aber auch sehr traurig gemacht. Die Geschichte der Prostituierten damals ist schlimm, und sie hat mich zutiefst mit Trauer und Wut erfüllt. Was mir gut gefallen hat, waren die vielen eingestreuten Zitate. Denn: jedes Kapitel wurde von einem Zitat oder Grafiti der Antike eingeleitet. Auch die Namen fand ich persönlich sehr ansprechend. Ich fand sie gut gewählt und teilweise sehr zynisch - wie etwa bei dem "glücklichen" Felix, der kalt und verbittert wurde. Als jemand, der die beiden antiken Sprachen mal gelernt hat vor langer Zeit, fand ich sowohl die griechischen und lateinischen Einflüsse in das Buch sehr gut gewählt und treffend. Auch die Schauplätze Pompejis sind sehr gut recherchiert und ich sah einiges wieder bildlich vor mir, das ich damals besucht habe. Was mir weniger gut gefiel, was die Grundstimmung des Buches. Das Buch zeigt wunderbar auf, wie das Leben eines Sklavin damals aussah. Es lässt dadurch aber auch nicht träumen. Für die Frauen scheint alles hoffnungslos, an ihnen geht kein Schicksalsschlag vorbei. Sie erleben Gewalt, Tod, Hunger, sind total ausgeliefert und werden von niemandem wahrgenommen. Immer wieder gibt es einige Momente, wo man doch wieder zu hoffen wagt... Auch der Erzählstil machte das für mich nicht besser. Er wirkte zwischenzeitlich fast ein wenig kalt für mich und etwas distanziert. Ich hab mir zumindest ein wenig mehr Lichtblicke und kleine Freuden gewünscht. Auch hätte ich es interessant gefunden, wenn noch ein wenig mehr Kulturgeschichte eingeflossen wäre. Das machte das Buch für mich nämlich über weiter Strecken auch interessant, und ich hätte gerne mehr erfahren bzw. wäre gerne tiefer ins antike Pompeji eingetaucht. Dennoch sehr spannend und informativ.

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ernüchternde Lektüre
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Der Frieden ist ausgebrochen von Willi Weitzel

Dieses Buch hat mich schon vom Titel angesprochen. Der Frieden ist ausgebrochen - das ist doch eine ungewöhnliche Wendung. Krieg bricht aus, das kennt man. Aber Frieden - bricht der auch aus? Oder ist der nicht eigentlich etwas, das nicht einfach ausbricht, sondern sich hart durchsetzen muss, erarbeitet wird.

Mit diesen Gedanken ging ich an das Buch. Ich war neugierig, das der Autor zu diesem Thema den Kindern sagen möchte. Und ich muss sagen - ich war zutiefst berührt und beeindruckt. In dem Buch führt ein Vater ein Gespräch mit seiner Tochter, die sich gemeinsam auf philosophische Weise diesem Thema annähern, ohne dabei abzuheben. Einfach und anschaulich, aber nicht verharmlosend wird das Thema Krieg und Frieden den Kindern erklärt. Dabei werden Freiheit, Gerechtigkeit und Liebe dem Frieden als Freunde zur Seite gestellt. Kommen diese aus dem Gleichgewicht ihres Freundschafts-Freudentanzes, kommt es zum Krieg. Dieser wird nicht beschönigt und auch die Motive werden auch nicht beschönigt. Das war auch mal nicht so schön zu lesen - und hat traurig gemacht. Doch dann hat uns die Botschaft wieder abgeholt: "Ich verstehe dich. Auch ich bin verzweifelt. Doch wem soll es helfen, wenn wir beiden Trübsal blasen? Niemandem." Und wir wurden ermutigt, der Welt ein Lächeln zu schenken und den Frieden im Kleinen anzufangen. Eine wunderschöne Botschaft, begleitet von eindrücklichen und wunderschönen Illustrationen. Eine absolute Bilderbuchempfehlung unsererseits zu einem wirklich schweren und unzugänglichen Thema, dass dennoch ganz dringend besprochen gehört.

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netter Kalender

Der Frieden ist ausgebrochen von Willi Weitzel

Ich kannte Abreißkalender bislang nur von Erwachsenen mit Zitaten oder einer täglichen Dosis (unnützem) Wissen. Dieser Kalender ab 4 Jahren hat viele verschiedene Themen und Gebiete, die er abdeckt. Es gibt Sachwissen zu unterschiedlichsten Themen, kleine Experimente (etwa Knete schwimmen lassen) oder Anleitungen (etwa für Vogelfutter), Rätsel und Ausmalbilder.

Ich hoffe, dass der Kalender durch diese Vielfalt niemals langweilig wird. Ich fand beim Durchblättern die meisten Aufgaben recht lustig und nett - manche einfache Fragen sind schnell beantwortet, manches braucht etwas Zeit (etwa das Schminken eines Clowns nach Ideen auf der Kalenderabreißseite). Die Rätsel scheinen meiner Meinung nach für Vorschulkinder schon gut geeignet. Die Zeichnungen finde ich typisch wieso weshalb warum. Es ist ein gewisser Wiedererkennungswert da. Man merkt der Serie an, dass bemüht wurde, PoC und Kinder mit Behinderung mehr Raum zu geben als in den ganz alten Büchern, ich hätte mich gefreut, wenn das noch vertieft würde.

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