Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
dramatisch und spannend
Malibu Rising von Taylor Jenkins Reid
Nina Riva lebt in Malibu. Sie ist bekannt für die Party des Jahres auf ihrem Anwesen. Dieses Jahr steht sie vor einer besonderen Herausforderung: Ihr Mann hat sie sitzen lassen und sich vor ihr scheiden lassen. Nun muss sie sich auf dieser Party der Gesellschaft stellen....
Das Buch erzählt - mit vielen Zeitsprüngen zwischen Vergangenheit und dem Tag und der Nacht der Party - von Mike Riva und seiner großen Liebe, der er drei leibliche Kinder beschert hat und sie dennoch zweimal verlassen hat.
Davon, wie diese daran zerbrach, und wie diese durch ihn ein zusätzliches, nicht leibliches Kind erhielt. Diese Geschichte ist keine, die man so einfach wegstecken mag, kein Wohlfühlroman. Alles, was es so an Themen für ein Drama gibt, wird gefühlt hineingepackt. Alkoholismus, Drogen, Ehebruch, ungeplante Schwangerschaften und ungkelärte Elternschaften, die Liebe und das Verlassen werden. Die einzige Konstante in dem Wirr-Warr sind die Geschwister, die sich ihre Familienkonstruktion sicher nicht ausgesucht haben, es aber gemeinsam durchstehen.
Mir gefiel der Erzählstil grundsätzlich sehr. Auch die Zeitsprünge mochte ich, denn die Geschichte der Elterngeneration in den 50ern fand ich auch sehr spannend. Was mich im zweiten Teil etwas störte, waren die mir dann doch zu vielen Perspektivwechsel. Es wurden Nebenhandlungen entworfen, die ich schon fast ein wenig zu viel fand. Eine Konzentration auf die Akteure der Familie hätte mir persönlich gereicht. Auch kam es mir dann zwischenzeitlich nach ganz schön viel Drama vor, das auch durch Andeutungen nochmals angefacht wurde. Dennoch fand ich die Geschichte sehr berührend und schön.
Leise und langsame Lovestory
Of Thunder and Rain von Emmy Buckley
Die Geschichte einer jungen Frau, die auf einer Insel durch ihren Vater gefangen zu sein scheint oder sich zumindest selbst jede Chance auf ein Wegkommen nimmt trifft auf die einer erfolgreichen dänischen Autors mit libanesischen Wurzeln, der sich hinter einem Pseudonym versteckt und nun Inspiration für einen völlig anderen Roman sucht, mit dem er sich nicht mehr hinter dem Pseudonym verstecken möchte, treffen hier aufeinander.
Der junge Autor aus Kopenhagen will eine Auszeit und strandet im B&B einer jungen Frau. Zwischen beiden knistert es von Anfang an, dennoch entwickelt sich die Liebesgeschichte sehr langsam. Zu vieles steht im Weg: das Pseudonym, ein depressiver Vater, Verletzungen aus früheren Beziehungen, Schüchternheit, fehlende Zukunftsperspektiven würde ich mal so diagnostizieren. Dennoch lässt sich die Anziehung nicht abstreiten...
Ich mochte die Geschichte sehr. Viele Momente haben mich sehr gefangen genommen. Nicht nur die beiden sehr sensibel wirkenden und eher introvertierten Charaktere, auch die Landschaft und die vielen Momente in der Natur fand ich sehr mitreißend auf eine sanfte, stille Art. Die Geschichte der beiden hat mich berührt und aufgewühlt. Was genau Schützen Pseudonyme eigentlich? Sind sie auch dafür da, unsere Erwartungen an Autor:innen besser zu erfüllen, um Schubladen zu bedienen? Ich fürchte, da steckt auch viel Wahrheit in dem Roman. Mir gefiel die Handlung sehr gut, einzig war mir das Ende dann etwas aprupt und ich hätte mir auch die eine andere Szene noch gewünscht, etwa wie auf die Ereignisse der vorletzten und letzten Tage reagiert wurde. Hier hätte man dem Buch noch ordentlich Tiefe geben können. So bleibt es eine wunderschön geschriebene Liebesgeschichte, die leise daherkommt und von der wunderschönen Natur lebt.
sehr berührend
Mieko tanzt von Mariko Miyata-Jancey
Mädchen und Ballett- da kommwn zumindest mir klare Bilder von tanzenden Mädchen in weißen Strumpfhosen und weißen Trainingsgewändern oder gar Tütüs für die Aufführung. Und natürlich der Dutt. Ich hab selbst etliche Male einen meiner Nichte gesteckt... Hach ja. Aber was, wenn man sich da drinnen gar nicht so wohlfühlt? Gar keine langen Haare haben will? Mieko geht es so.
Sie ist ein Mädchen mit schwarzen langen Haaren, die mit ihrer Schwester dann beschließt, die Haare abzuschneiden. Und wer braucht schon Strumpfhosen? Die Mutter kauft ihr stattdessen kurze Shorts und ein wunderbar buntes Gewand. Und als dann im Tanzkurs auch neue Mädchen sind, beginnt das Herz der kleinen Mieko höher zu schlagen, wenn ein bestimmtes süßes Mädchen mit langem Zopf zu tanzen beginnt....
Dieses Bilderbuch ist herrlich! Es gibt darin alles: den schwulen Tanzlehrer, ein Mädchen mit ersten, zarten Gefühlen zum gleichen Geschlecht, die tolerante und total coole Schwester, die Selbstzweifel, die vielen Farben. Ich mochte das Buch sehr gern. Wir haben es gemeinsam gelesen gleich beim ersten Mal und hat es auch gefallen. Mieko ist zwischendurch auch so gezeichnet, dass ich auch unsicher war, ob sie sich als Mädchen sieht oder nicht. Auch das wird kurz angesprochen. Das fand ich sehr gut aufgegriffen und auch total einfühlsam. Wie Mieko verzweifelt daran, anders zu sein. Und wie sich doch alles wieder gut auflöst und Mieko leichter macht, leicht wie eine Feder. Mich hat das Buch sehr berührt!
wunderschönes Sachbuch für Kinder, sehr informativ
Das Meer von Mariko Miyata-Jancey
Dieses Sachbuch behandelt alle wesentlichen Aspekte des Lebensraumes Meer. Für uns Menschen ist das Meer ja vor allem ein Sehnsuchtsort, oder Urlaubsziel. Das Meer ist aber so viel mehr. Gerade das wird in diesem Buch thematisiert. Neben interessanten Fakten über das Meer (wusstest du, dass es unter Wasser mehr Vulkane gibt als über Wasser?) werden die Meeresbewohner vorgestellt, unterschiedliche Meereszonen vorgestellt, die Bedeutung des Meeres für unser Klima, das Problem Plastik im Meer und vieles mehr.
Das Buch ist hoch aktuell, gut recherchiert, informativ und lehrreich. Die Bilder laden ein zum Erforschen und Entdecken. Ein wirklich lesenswertes Buch!
gelungen mit Mut zur Lücke
Das große Osterwunder von Antonia Woodward
Auch die Ostererzählung fand ich sehr gelungen - hier wurden alle Ereignisse der letzten Woche ab dem Einzug in Jerusalem inkl. Tempelreinigung bis zum Auferstandenen vor den Menschen aufgenommen. Die Erzählung endet mit "ich bin für alle Menschen da, an jedem Ort, zu jeder Zeit" - wodurch eine schöne Botschaft am Ende steht: Gott begleitet uns immer und überall.
Die Bilder sind schön gezeichnet und für die Ostererzählung sehr unblutig und wenig grausam. Es wird erzählt, dass Jesus gekreuzigt wird, ohne genauer darauf einzugehen - das finde ich gut, ich möchte ja keine Alpträume beim Lesen hervorrufen. Deshalb finde ich bei dieser Geschichte Mut zur Lücke angebracht. Zu nah am Text finde ich persönlich für den Kindergarten to much. Hier ist das gut gelungen.
aus der Sicht des Lämmchens erzählt
Das verlorene Lämmchen von Antonia Woodward
Die Geschichte des verlorenen Lämmchens ist ja schon ein Klassiker unter den Bibelgeschichten. Sie vermittelt ein so schönes Gottesbild, dass auch in dieser Bearbeitung sehr schön transportiert wird.
Hier wird die Geschichte aus der Sicht des Lämmchens erzählt. Das Lämmchen wird dabei geschildert als ein Tier, dass einem Schmetterling folgt, einfach spielen möchte.
Und erst am Abent merkt, dass es weit weg gelaufen war.
Es ist so schön gezeichnet und auch erzählt, dass sich die Kinder wundervoll hineinversetzen können. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen.
sehr unterschiedlich
Meine Bilder-Bibel von Antonia Woodward
Ich war schon sehr gespannt auf diese Kinderbibel, da mir die Illustration des Covers so gefiel. Jesus wird darauf dunkler dargestellt, mit braunen Haaren und Vollbart - das sprach mich an und ließ mich hoffen, dass hier einige Klischees vielleicht nicht aufgenommen werden, wie man sie in so mancher Kinderbibel findet.
Als erstes fiel mein Blick auf die Auswahl der Geschichten. Zunächst einmal ist positiv zu erwähnen, dass keine Geschichten der so genannten Deuterokanonika oder Apokryphen vorkam und deshalb die Bibel auch ökumenisch nutzbar ist. 4 Geschichten aus dem Alten Testament, 6 aus dem Neuen - hier hätte ich es umgekehrt besser gefunden. Die hebräische Bibel ist so viel dicker und bietet so viel Lesestoff auch für Kinder und schöne Geschichten. Manche Geschichten aus dem Alten Testament, die im Religionsunterricht bei uns fest verankert sind, fehlten mir, etwa Abraham, Jakob und Esau, Joseph und seine Brüder - Geschichten, die auch viel Identifikationsfläche für kleine Kinder bieten, etwa bei der Frage von Geschwistern. Auch endete die Bibel mit Ostern - es gab weder eine Pfingsterzählung noch etwas über Paulus. Leider fand ich auch kaum Frauengeschichten (Rut, Esther etwa fehlten völlig, außer Miriam und der ägyptischen Prinzessin kommt eigentlich keine handelnde Frau aktiv vor). Die Geschichtenauswahl ist notwendig, Mut zur Lücke wird gebraucht; die Auswahl hier fand ich dennoch auffällig.
Dieser erste Eindruck der Illustrationen blieb auch beim Durchblättern und Durchlesen. Die Bibel ist wunderschön gestaltet und man merkt, dass Antonia Woodward ihr Handwerk als Illustratorin versteht. Die Bilder sind sehr ansprechend für Kindergartenkinder und viele Details haben mir sehr gut gefallen bei den Zeichnungen, etwa die ägyptische Prinzessin, die vielen Tiere, das wimmelige Bild bei "Das wundersame Essen". Bei näherer Betrachtung vor allem des Textes war ich aber ein wenig enttäuscht, da ich als Theologin bei manchen Aussagen so gar nicht mitkonnte. Vieles wurde sehr kindgerecht umformuliert und umgeändert, um ein schönes Gesamtbild zu erhalten. Allerdings so weit, dass man sich aus theologischer Sicht fragen muss, ob das auch noch dem Text gerecht wird. Die meisten Änderungen betrafen nur Kleinigkeiten (Jona wird wieder einmal von einem Blauwal verschlungen etwa), bei einigen Geschichten wird sich aber meiner Meinung nach sehr viel künstlerische Freiheit genommen. So wird etwa das Sechstagewerk zusammengefasst in weniger Tage (es wird Licht - Farbe - Leben geschaffen, dann der Mensch) und Gott benennt die geschaffenen Dinge und Lebewesen nicht und sieht sie auch nicht an und es kommt auch nicht vor, dass es mehrere Tage sind. Gerade wenn man sich aber diese Geschichte weiter ansieht, musste ich schon auch schlucken. Denn: der erste Schöpfungsbericht wird mit der Paradieserzählung verwoben, und in der wussten die Menschen im Paradies schon, was gut ist, aber nicht was böse ist; erst durch das Essen der Frucht (als Granatapfel dargestellt) verstehen sie auch, was böse ist (hebräische Bibel: beides erst nach dem Essen vom Baum der Erkenntnis). Sie werden zwar aus dem Paradies vertrieben, ihnen wird aber zugesagt, dass sie wiederkommen können, wenn die Arbeit Gottes, Ordnung zu schaffen, getan ist. Gerade diese Geschichte fand ich persönlich zu frei und viele für mich wesentliche Aspekte gehen verloren. Es ist immer schwer, eine Geschichte kindgerecht zu erzählen und dabei auch dem Text treu zu bleiben, hier fand ich aber gerade den zweiten Teil nicht mehr erreicht, so weit, dass sich auch die theologische Bedeutung ändert., etwa dadurch, dass das Paradies nicht unwiederbringlich verloren scheint. Ich begann bei der Geschichte zu grübeln: Kann man überhaupt wissen, was gut ist, ohne zu wissen, was böse ist? Ich hatte den Eindruck, es wurde ein wenig abgemildert, damit die Kinder sich sicher nicht fürchten brauchen. Auch bei anderen Geschichten hatte ich den Eindruck, etwa als der Mensch in der Geschichte rund um den barmherzigen Samariter nicht halb totgeprügelt wird, sondern überfallen wird und dabei herumgestoßen wurde und dabei zu Boden fiel und dabei auch noch alles mitbekommt und noch über die vorbeigehenden Leute denken kann. Das machte manche Geschichten aber auch ganz besonders. Etwa die Geschichte vom verlorenen Schaf, die aus der Sicht des Schafes erzählt wird und dabei so herzig, dass sich sicher jedes Kind in das Schaf hineinversetzen kann; mit diesem Lämmchen den Schmetterlingen folgt und durch die Gegend hüpft. Diese Geschichte in ihrer Perspektivität war meine absolute Lieblingsgeschichte und ich würde sie auch so in der Schule und dem Kindergottesdienst erzählen. Die Bilder fangen die Stimmung auch wieder so großartig ein, mir gefiel das sehr gut. Auch die Ostererzählung fand ich sehr gelungen - hier wurden alle Ereignisse der letzten Woche ab dem Einzug in Jerusalem inkl. Tempelreinigung bis zum Auferstandenen vor den Menschen aufgenommen und endet mit "ich bin für alle Menschen da, an jedem Ort, zu jeder Zeit" - wodurch eine schöne Botschaft am Ende steht: Gott begleitet uns immer und überall.
Fazit: Sehr unterschiedliche Geschichten, wo ich manche so nicht verwenden würde, andere aber sehr gut gelungen sind. Man merkt, dass der Dokus auf den wunderschönen Illustrationen liegt, die auch wirklich gut gelungen sind und der Zeit und dem Schauplatz der Geschichten entsprechen (Menschen mit dunklen Haaren und Turban, Häuser, wie sie archäologisch belegt sind).
witzig und romantisch
Das Beste kommt zum Kuss von Molly James
Zugegeben, ich finde die Storyline ziemlich abgefahren. Jemand, der beim ersten Kuss eine Vision sieht. Die Idee, schon am Anfang zu wissen, wie eine Beziehung ausgeht, war irgendwie spannend und auch seltsam. Aber es machte das Buch besonders: eine junge Frau, die deshalb auf der Suche nach der großen Liebe viele Enttäuschungen erlebt; ein Freundeskreis, die alle gemeinsam schon viel erlebt haben und sich ganz unterschiedlich entwickelt haben.
Eine Hochzeit mit Folgen. Und ganz viele lustige Szenen als Folge.
Ich mochte das Buch sehr. die Geschichte war lustig und einfach zum Abschalten. Ich kam schnell in die Geschichte hinein und konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr, allein der Einstieg mit dem Matratzenverkäufer fand ich richtig witzig. Ich musste mehrmals schmunzeln. Ich selbst war mir schon sehr früh darüber im Klaren, wer der dritte Mann sein könnte. Dennoch fand ich den Weitergang der Geschichte total witzig erzählt. Eine wirklich erheiternde und romantische Lektüre!
Wunderschönes Buch zum Träumen
Inselliebe auf Sylt von Julia K. Rodeit
Es erzählt in gemächlichem Tempo die Geschichte einer starken, selbstbewussten und erfolgreichen Frau. Lene lebt im Allgäu und arbeitet dort im Hotel, Seite an Seite mit ihrem Partner Alexander. Als sie ihn jedoch mit ihrer besten Freundin in einer eindeutigen Situation erwischt, beginnt ihr Leben aus den Fugen zu geraten.
Als ihre Freundin ihr nicht nur den Freund, sondern auch die Beförderung genommen hat, beschließt sie, ganz zu kündigen. Sie macht sich auf in den Norden, wo sie eine Pension geerbt hat. Diese ist aber nicht mehr so gut in Schuss, wie Lene es gerne für den Verkauf hätte - schließlich will sie eigentlichdie Pension verkaufen und ihr eigenes Hotel im Allgäu eröffnen...
Ich fand das Buch wirklich bezaubernd zu lesen. Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen, auch wenn mir schon bald klar war, wie die Geschichte wohl ausgehen würde. Dennoch wollte ich unbedingt wissen, wie Lene bekehrt wird und auch die Geschichte hinter dem Verhalten des Nachbarn kennenlernen. Die Autorin erzählt die Geschichte in einem angenehmen Tempo für einen Urlaubsroman und schildert dabei die Insel Sylt so, als wäre man gerade selbst dort. Ich fand das total schön ???? und hab jetzt noch ein wenig mehr Fernweh. Vor allem die Szene mit der Wattwanderung hat es meinem Fernweh angetan - ich glaub ich geh jetzt eine Runde von dem Füßen im Wattschlamm träumen ❤️
Pablo Paradiso von Lisa Wirth
Ein kunterbunter Papagei verlässt seine Heimat, den Regenwald und macht sich auf in die weite Welt. Damit verlässt er auch seine Komfortzone, wo viele so sind wie er. Und als er die vielen Vögel sieht, die alle andere Vögel haben, die ähnlich sind wie er, wird er ganz traurig... Wie gut, dass er den kleinen Wellensittich trifft, der ihn daran erinnert, dass er mit all seinen Farben wunderschön ist und dass jeder so gut ist, wie er ist.
Ich finde das Buch wunderschön. Es ist sehr großformatig und besticht durch leuchtende, bunte Illustrationen. Die Tiere sind bunt und farbenfroh gezeichnet und ihr Muster ist immer total spannend zu beobachten. Ich habe das Buch mit meinem 3 Jahre alten Sohn bereits gelesen. Auch für ihn war das Buch schon geeignet. Ich finde es wichtig, dass Bilderbücher bereits in dem Alter für Toleranz und Vielfalt einsetzen. Denn in diesem Alter wird der Grundstein gelegt. "Anders" sein als "normal" anzusehen, jeden so zu akzeptieren, wie er ist, ist da so wichtig! Und genau das schafft dieses Bilderbuch. Ein wirklich grandioses Bilderbuch, dass durch seine wunderschönen Illustrationen ebenso besticht wie durch die kurzen, treffenden Texte. Jeder Satz wirkt so überlegt und es ist kein Satz dabei, wo ich für mich den Satz ändern wollte (außer, dass ich das Wort Nilpferd durch Flusspferd geändert hab). Es ist wie eine Botschaft, ein Statement, das man unterschreiben möchte. Absolute Empfehlung!











