Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
nicht ganz so gut wie die anderen
Ein Fall für die Forscher-Kids 1. Rettet die Wale! von S. J. King
Was haben Fledermäuse und Wale gemeinsam? Kennt ihr schon die Rippenqualle? Wie oft müssen Wale auftauchen? All das und noch viel mehr beantworten euch die Forscherkids.
Ich mag die Serie sehr. Die Forscherkids sind wissenshungrige, abenteuerlustige Kids aus der ganzen Welt. Dieses Mal machen sich 2 dieser Kids auf in die Ozeane.
Denn eine neue Mission wartet auf sie. Die Walschule zu finden, ist ihre Mission. Doch dort, wo Leben blühen sollte, sieht man nur einen roten Algenteppich. Dieser führt dazu, dass die Wale sich in ihrer Wanderroute gestört fühlen und sich verirren...
Wieder wurden super viele Infos eingebaut. Die Wale wurden sehr ausführlich dargestellt, man konnte viel über diese gigantischen Meeressäuger lernen. Was mich nicht ganz so überzeugt hat, war der zweite Teil. Es wird etwas am Schiff kaputt, die beiden reisen ohne Sonar in die Tiefe... keiner kann ihnen helfen. Mir schien das schon sehr gefährlich und gewagt. Wie gut, dass gennoch alles gut ausging. Das Thema Umwelt und Umweltschutz wurde in dem Buch deutlich aufgenommen, es wurden die Zusammenhänge von Meeresalgenwachstum und Hitze genauso aufgenommen wie ein neues "Tier", das Plastiksackerl. Ich fand das irgendwie ziemlich lustig, gleichzeitig war es halt nur ein Aspekt des Buches. Es ging vornehmlich um die Wale - denn diese Mission schien auch eine Chance und Perspektive zu haben. Die Meere als ganzer retten, den Klimawandel aufhalten... das wäre wohl für die beiden zu viel gewesen.
Ich fand das Buch aufrüttelnd und spannend, weils etwas übertriebener als die anderen Bände, jedoch immer informativ und voller Informationen über die Meere und die Navigation über die Meere ohne elektrische Hilfsmittel. Der Schreibstil war wieder sehr passend für Erstleser, und der Mix aus Abenteuer und Wissen gut gelungen. Die Wissensseiten waren wieder sehr informativ. Die Seiten sind gut aufbereitet, mit tollen Illustrationen geschmückt und haben genau die richtige Länge. Eine wirklich lohnenswerte Serie!
tolles Abenteuer für Kinder ab 8
Billy und der geheimnisvolle Riese von Jamie Oliver
Billy und der geheimnisvolle Riese ist eine abenteuerliche Geschichte ab 8 Jahren, das zunächst einmal erstaunlich dick für ein Buch ab 8 wirkt. Schlägt man das Buch aber auf, sieht man, dass die Schrift wirklich schön groß ist und der Text von vielen, teils halbseitigen Kindern verziert ist. Es erzählt die Geschichte eines Kindes, dass sich schwer tut in der Schule.
Die Buchstaben verschwimmen, beginnen zu tanzen - und in der Schule hat da keiner Verständnis dafür. Doch wenn Billy sich in sein Baumhaus zurückzieht, geht es ihm gleich besser. Und auch, wenn er sich mit seinen Freunden trifft. Und genau mit denen erlebt er ein unglaubliches Abenteuer, in denen ein Elf eine nicht unbedeutende Rolle spielt.
Uns hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sie ist voller Abenteuer, aber auch sehr feinfühlig.
Der Schreibstil lässt nicht vermuten, dass dies das erste Kinderbuch des Autors ist. Meinen Sohn hat das jedenfalls sehr gefallen. Mich persönlich haben die Illustrationen jetzt nicht so angesprochen, meinen Sohn aber sehr. Es ist wirklich ein sehr lesenswertes Abenteuer für Kinder ab 8, dass ermutigt, genauer hinzuschauen und sich auf Abenteuer einzulassen.
witziges Erlesebuch mit tierischen Freunden
Idefix und die Unbeugsamen - Der Wecker von Lutetia von Albert Uderzo; René Goscinny
Ich kannte die Geschichte von Idefix und den Unbeugsamen noch nicht. In diese wird in diesem Buch auch gut eingeführt. Lutetia wird als Ort vorgestellt und auch ein wenig die Unterschiede der Größe der Stadt damals und heute. Das fand ich persönlich sehr gut und wichtig - wen würde denn sonst in einer Stadt heute auch das Krähen eines Hahnes interessieren?
In Lutetia leben viele Tiere, die ja sonst in den Büchern als Helden manchmal kurz kommen.
In diesem Buch jedoch nicht: Sie sind die wahren Helden der Geschichte und auch die einzigen Hauptcharaktere. Im Mittelpunkt steht die Geschichte eines Hahnes, der den Alltag in Lutetia prägt und allen als Wecker dient - bis er eines Tage nicht kräht und alle in Eile sind...
Das Buch ist sprachlich gut geeignet für Volkschüler:innen. Die Schrift ist schön groß und ideal für Erstleser:innen. Aufgrund der Textmenge würde ich das Buch der Lesestufe 2 zuordnen. Die Geschichte ist mit zahlreichen Bildern aus dem Film verziert, was bei uns zumindest immer für Motivation sorgt - denn ohne Bilder ist selber lesen auch mit 8 noch nicht so cool. Anfangs waren wir etwas überfordert mit den vielen Namen, doch die Übersicht ganz zu Beginn hilft auch, sich zu zurechtzufinden. Insgesamt ein lustiges tierisches Abenteuer!
sehr aktuelles Thema gut aufbereitet
Frau Honig: Frau Honig und die Geheimnisse im Kirschbaum von Sabine Bohlmann
Emma ist vor ein paar Tagen in den Kirschbaum gezogen. Dort bekommt sie Besuch von Frau Honig. Wer ist das? "Sie ist ein bisschen komisch und vielleicht eine Verbrecherin, vielleicht eine Hexe oder eine Fee. Irgendwas dazwischen auf jeden Fall. "(Pos 779). Und auf feden Fall jemand, der nicht locker lässt.
Frau Honig lässt sich von Emmas grummeliger Art nicht abschrecken und besucht sie kurzerhand im Kirschbaum....
Als ich das Buch gelesen habe, dachte ich sofort - das ist ja wie bei Mary Poppins. Frau Honig hat einen ähnlichen Auftrag und kann auch ein wenig unglaubliche Dinge tun. Sie scheint wirklich eine Mary Poppins ohne Schirm, dafür mit vielen Bienen zu sein. Fest steht: sie kann Emma helfen. Und Emmas Familie und Emma können diese Hilfe gut gebrauchen, denn wie in vielen Familien gibt es auch bei Emma zuhause mal Streit...
Emmas Geschichte ist exemplarisch für so viele Kinder. Streit, den Kinder mitbekommen, kann ganz schön Angst machen. Eltern, die laut werden, die ständig nörgeln und nichts so recht richtig empfinden, was der andere so macht. Ich denke, Emma bietet da ganz viel Projektionsfläche. Ich mochte Emma sehr. Sie ist verletzlich und stark zu gleich, und bleibt gleichzeitig ein Kind. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch der Fortgang der Geschichte war schön und flüssig zu lesen. Die Geschichte ist auch liebevoll illustriert. Somit wieder alles erfüllt, was die Leserchecker so ausmacht : kein zu schwerer Text, tolle Illustrationen, Themen, die auch Lesemuffel ansprechen. Ein wieder sehr gelungenes Buch!
soannende Ermittlungen
Frau Honig: Frau Honig und die Geheimnisse im Kirschbaum von Sabine Bohlmann
Ich habe von der Reihe viel Gutes gehört und mich deshalb entschieden, mich einmal näher dieser zu widmen. Ich hab aber aufgrund meiner Zeit beschlossen, ausnahmsweise gleich mit Band 3 zu starten und das als Hörbuch - das geht so gut neben dem Haushalt.
Es war ein Krimi, der mich total gepackt hat.
Ich fand es leicht, in die Geschichte zu kommen. Als jemand, der Bücher gerne mag, ist das Setting mit den Lesungen, dem Autor und co. natürlich perfekt. Die Geschichte entwickelt sich so, dass nicht gleich auf den ersten Seiten ein Mord passiert, man die Charaktere etwas kennenlernt. So bleibt die Spannung bis zum Schluss auch erhalten. Es gibt immer wieder Überraschungen. Mir gefielen die Charaktere sehr gut, bzw. gab es welche, die auch einfach unsympathisch angelegt sind - wer mag schon den reichen Macher, der glaubt, aufgrund seines Geldes über alles Macht zu haben und sich Frauen gegenüber übergriffig zu benehemen? Die Perspektive der Erzählung und der Erzählstil haben mir jedenfalls super gefallen, und die Stimme war auch wirklich sehr passend für das Hörbuch. Der Sprecher hat es wunderbar geschafft, die Geschichte in Szene zu setzen. Ein großes Lob!
zum Träumen
Sommertage im Quartier Latin von Lily Martin
Welche Länder verbindet man so unweigerlich mit dem Gefühl von Urlaub, Sommer und Schwerelosigkeit? Für mich gehört Frankreich definitiv zu diesen Ländern. Vor allem, wenn dann die französische Küche und viele französische Worte eingebunden werden, wie in diesem Buch, kann ich richtig abschalten und abtauchen in eine ganz andere Welt.
Dieses Mal führte mich dieses Abtauchen ins Quartier Latin nach Frankreich, wo Lola nach vielen Jahren Weltenbummlerdasein sich dazu entscheidet, zumindest auf Zeit für ihre Familie nach Paris zurückzukehren. Denn: Ihre Großmutter ist nach einer seltsamen Nachricht verschwunden und ihr Vater macht sich Sorgen...
Ich mochte die Erzählweise dieses Buches. Es hatte wirklich ein ganz eigenes Flair, und durch die vielen französischen Köstlichkeiten und Begriffe fühlte ich mich ganz so, als wäre ich selbst in Frankreich. Auch der viele Wein, der in diesem Buch geflossen ist, passte zu diesem Setting sehr gut. Die Charaktere waren anschaulich darstellt und ich konnte mich gut in die beiden Hauptcharaktere hineinversetzen. Auch, dass die Vergangenheit nach und nach entwirrt wurde, fand ich sehr stimmig. Für mich war das Buch ein wirklich schöner Ausflug mit ganz viel Romantik, Sommer und Frankreich!
ruhige, wunderschöne Liebesgeschichte
Wiener Melange für zwei von Nadine Fauland
Ich bin ja selbst Österreicherin und habe mehrere Jahre in Wien gelebt - und das sehr gerne. Mit genau diesen Erinnerungen hab ich mich dem Buch genähert. Auch wenn ich keine Kaffee-Trinkerin bin - doch der Klappentext hat mir schon gezeigt, dass es kein klassisches Wiener Kaffeehausbuch ist. Gedanklich fühlte ich mich mit diesem Buch wieder in die Pandemie zurückversetzt.
Dort, wo Kontaktverbote und Ausgängsbeschränkungen herrschen, entscheidet sich eine junge Frau, einen gastronomisch neuen Weg einzuschlagen und einen Pizzakummerkasten ins Leben zu rufen. Menschen schreiben ihr ihre Probleme, sie kocht eine Antwort darauf. Ich fand die Idee der Geschichte witzig, dass es finanziell aber nicht aufgehen kann, ist auch irgendwie klar. Überhaupt scheint die mir sehr sympathische Hauptprotagonistin eine sehr kreative Chaotin zu sein, mit ganz viel Herz am rechten Fleck. Ich fand das total schön. Die Liebesgeschichte ist keine schnelle Liebesgeschichte mit expliziten Szenen, sondern eine Liebe, die sich langsam entwickelt und man es vor Ungeduld kaum noch aushält. Zumindest mir ging es so. Die Szenen mit den Gerichten dazwischen lassen einen auch das Wasser im Mund zusammenlaufen und die eine oder andere Nebenhandlung hat mich sehr berührt - etwa die eines Mädchens, dass mit dem Kummerkasten Kontakt aufnimmt und auch ihren Vater miteinbezieht. Insgesamt eine echt schöne Lektüre zum Träumen!
athmosphärisch tolles Buch
Träumer von Mark Janssen
Was willst du mal werden? Diese Frage kennt wohl jedes Kind. Manche tun sich leicht bei der Antwort. Doch der Junge, um den es im Buch geht, gehört nicht zu denen. Er tut sich schwer. Was soll mal aus ihm werden? Was will er werden? Andere haben ganz konkrete Pläne, aber er... Er bespricht sich mit seinem Vater und sein Vater erklärt ihm, dass es auf der Welt Macher gibt, die, die viel nachdenken und schließlich Kinder, die so sind wie das Kind in der Geschichte.
Ein Träumer. Ich finde die Geschichte ermutigend für Kinder, die sich unsicher sind und oft ermahnt werden, weil sie ständig nur träumen. Was ich etwas unglücklich finde, sind die Begriffe in gewisser Weise. Ich denke nämlich, dass auch Träumer ganz viel Denken und sich in ihren Gedanken verlieren, sich ganz darauf einlassen können. Die Denker im Buch sind meinem Verständnis nach die, die analytisch denken und eher dieses problemlösende Denken sich angeeignet haben. Es werden die Begriffe super erklärt, sodass auch klar ist, was gemeint ist. Wie gesagt, nur die Begriffe selbst fand ich im ersten Moment ein wenig unglücklich und auch die Seiten bis zu Beschreibung. Denn während die Macher kurz und knapp beschrieben werden können, ebenen die Denker, werden die Träumer mit etwas wirr wirkenden Worten versucht zu umschreiben, bevor sie beschreiben werden mit "Sie sind was ganz Besonderes!“ - was mich unweigerlich an Inklusion und Co erinnerte von der Wortwahl. Was mich sprachlich manchmal etwas Nachdenken und stolpern ließ, wurde durch wunderschöne Bilder wieder wettgemacht. Die Bilder laden selbst zum Träumen ein und haben eine sehr eindrückliche Farbgebung, die eine ganz besondere Atmosphäre erzeugt, die das Buch prägt. Diese athmosphärisch toll eingegangene Stimmung, die träumen und kreativ sein so positiv und wertschätzend beschreibt, hat mich sehr angesprochen. Ein stimmungsvolles Buch!
berührend und emotional, lädt zum Träumen ein
Where have the Stars gone von Michelle C. Paige
Das Buch beginnt unglaublich traurig. So traurig, dass ich anfangs nicht ganz sicher war, ob ich das Buch schaffen würde. Doch das legte sich bald, denn nach dem Prolog änderte sich die Stimmung leicht. Auch wenn die Grundschwere, die die Hauptprotagonistin umgibt, bleibt aufgrund ihrer Trauer, ist diese Geschichte beeindruckend und ermutigend.
Sie hat ihren beruflichen Partner, der auch ihr Sandkastenfreund war, verloren und ist nun auf der Suche nach einer Möglichkeit, darüber hinwegzukommen. Sie geht in die Berge Islands als Warden, kümmert sich um die Camper, hilft überall mit. Und lernt dabei einen Musiker kennen, der auf der Suche nach seiner Inspiration ist....
Das Setting dieser slow-burn-romance hat mich vollends mitgenommen. Die Weite der Berge war für mich sichtlich spürbar, ebenso wie die wunderschönen Seen und die urigen Hütten. Auch olfaktorisch konnte man sich dank der bildlichen Schilderung sehr viel gut vorstellen - nicht nur die angenehmsten Gerüche.
Mir waren die beiden Hauptprotagonisten sehr sympathisch, ich fand sofort in die Geschichte hinein. Die Musik verbindet die beiden, und da ich selbst gerne Musik mache, war es für mich umso schöner, sie auf ihrem Weg zur Musik zu begleiten. Auch die Nebencharaktere waren sehr liebevoll und fürsorglich. Sie kümmern sich wirklich um alles und kuppeln auch ein wenig... Ich fand das wirklich sympathisch. Eine wirklich wunderschöne Geschichte, der mich in die Berge träumen lässt!
tolles, spannendes und phantastisches Abenteuer
Die Duftakademie (1). Die Entdeckung der Talente von Anna Ruhe
Ich hab das Buch nicht mit meinen Kids gelesen, sondern einfach selbst - und fand es wirklich cool. Ich kenne die Duftapotheke selbst nicht, hab aber nur Gutes von ihr gehört und wollte deshalb in die Duftakademie starken. Mittelpunkt ist ein Mädchen, dass seltsame Post erhält. Leere Zettel und Flacons.
Aufgeregt hantiert sie fachkundig damit herum und hält plötzlich die Einladung zu einem Sommercamp in der Hand. Denn das ist die Tarnung der Duftakademie. Auch wenn ihre Mutter nicht nur begeistert ist, versucht sich diese mit ihrer Tochter zu freuen und bringt sie ins Camp. In Baumhäusern schlafend lernen die Jugendlichen dort eine Menge über geheime Duftportale, dem Erforschen und Erschnüffeln von Düften, ihren eigenen Fähigkeiten und vieles mehr. Und erleben hautnah die Bedrohung durch eine Art Verschwörungstheoretiker...
Ich mochte das Buch von Anhang an. Es ist geheimnisvoll geschrieben und schafft gleich eine wunderbare Stimmung. Man taucht richtigehend in die Geschichte ein. Ich denke, in den Vorgängerbänden hätte man über die Rektorin, Raphael und die Hauptprotagonistin so einiges erfahren. Aber man konnte der Geschichte auch so problemlos folgen. Die Story hat mich beeindruckt und total mitgenommen. Für mich als Erwachsenen war das Buch an gut einem Abend gelesen, ich hab das Buch regelrecht verschlungen. Echt eine tolle Lektüre!










