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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

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Bewegende Geschichte

Mit dem Mut zur Liebe von Hera Lind

Ich kannte bisher schon viele Bücher, die im 2. Weltkrieg oder kurz danach spielen. Dieser Roman beginnt kurz vor Kriegsende mit wirklich schrecklichen Szenen. Neben polnischen Zwangsarbeiterinnen, die vor Hunger fast umkommen, wird von Bombenangriffen mit Toten, brennenden Menschen und Todesmärschen erzählt.

Das Buch lässt ihn dieser Hinsicht kein Gräuel des 2. Weltkrieges aus. Auch die Anhänger des Regimes werden so drastisch klar in ihren Auffassungen gezeichnet, dass es einerseits total authentisch ist, andererseits auch schmerzt, das auszuhalten. Ich fand die Geschichte sehr berührend und auch aufwühlender. Eine junge Mutter, die ihren Kindern immer wieder sagt: "Sieh nicht hin" hat mich persönlich nicht kalt gelassen - ist mein eigenes jüngstes Kind kaum jünger als eines der drei Kinder der Frau. Ich glaube, nicht nur die Nähe hat dieses Gefühl ausgelöst, auch der Schreibstil der Autorin tat das Seinige dazu. Die Autorin schreibt unverblümt, beschönigt nichts, lässt nichts aus und führt so die Not in einer Art und Weise vor Augen, dass es niemandem kalt lässt. Gleichzeitig war es für mich dann auch ziemliches Neuland, weil ich die DDR ja genauso nur aus Erzählungen kenne. Für mich war das Buch unbequem, erschütternd und doch total berührend!

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Bewegende Geschichte
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Sehr beeindruckend

Die einzige Frau im Raum von Marie Benedict

Ich fand das Buch schon von Cover und Klappentext sehr ansprechend und ging mit hohen Erwartungen an das Buch. Und ich muss sagen, diese wurden übertroffen. Dieses Buch ist ein absolut lesenswerter Roman, der das Leben einer hochbegabten Frau vor Augen führt, die aufgrund ihres Frau-Seins nicht ernst genommen wurde, ja oft nicht einmal wahrgenommen, geschweige denn gehört wurde.

Hedys Geschichte wird beginnend von ihrer Rolle als Sisi am Wiener Theater erzählt. Dieser Teil hat mir besonders gut gefallen, weil da auch viele Erinnerungen an die eigenen Theaterbesuche in Wien gekommen sind. Zudem hat das Buch am dieser Stelle eine Leichtigkeit, die man im Rest des Buches nicht mehr finden wird. Gewalt, Antisemitismus, Krieg und die Herausforderungen, die sich einer Frau alleine aufgrund des Geschlechts stellen nehmen der Handlung jegliche Leichtigkeit. Dementsprechend ist das Buch auch nichts zum Abschalten. Es ist ein Buch, das mich nicht kalt gelassen hat. Ich war sehr berührt und dementsprechend auch wütend, bestürzt, traurig - denn Hedy hatte es wirklich nicht leicht. Gleichzeitig stieg mit dem Lesen aber auch die Bewunderung für die Frau, die hinter der Maske, dem wunderschönen Körper und der vielen schicken Kleider steckte. Eine Frau mit wachem Verstand, die zwar nicht studierte, aber sich dennoch über Gespräche, die sie mithören durfte/musste (ohne dabei wahrgenommen zu werden) und Selbststudium sich an hochkomplexe Themen wagte und eigene Ideen patentfähig und funktionsfähig entwickelte. Eine wirklich beeindruckende Geschichte!

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Sehr beeindruckend
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Tolles Erstlesebuch

Das kleine WIR in der 1. Klasse von Anja Herrenbrück; Daniela Kunkel

Ich hab das Buch mit meinem baldigen Tafelklässler, also Vorschüler,lesen wollen und mein ältester Zwerg aus der 2. Klasse kann es ebenso noch lesen. Das Buch hat mir schon beim vorlesen gut gefallen. Für den Vorschüler gibt das Buch ein wenig Einblick in das, was ein Kind in der 1. Klasse so erwartet.

Auch durch die großen und vielen Bilder eignet sich das Buch schon gut für ihn, da er über die Bilder schon sehr viel mitnehmen kann. Die Bilder sind nämlich toll gemalt und transportieren die Botschaft des Buches sehr gut. Thema des Buches ist grundsätzlich eine 1. Klasse, die gemeinsam das erste Schuljahr bewältigt und durch Höhen und Tiefen geht. Dabei ändert sich auch das kleine wir, wie man es vom Grundbuch und der damit verbundenen Grundidee ja kennt. Das Buch hatte für uns durch den Charakter des kleinen Wirs Wiedererkennungscharaker, dennoch aber auch einen neuen Fokus. Die Schrift und Textmenge ist für ein klassisches Erstlesebuch typisch. Es ist ein schönes Geschenk zur Einschulung. Ich kann es mir aber auch gut als Klassenlektüre für Ende der 1. Klasse vorstellen und man könnte es super als Einstieg nutzen, wie man selbst das 1. Schuljahr als Klasse erlebt hat. Eine absolute Empfehlung!

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Tolles Erstlesebuch
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Toll, aber hätte 2 Bände verdient

Spuren einer fernen Zeit von Birgit Borchert


Spannend und viele eindrückliche Schilderungen
Bewertung am 15.05.2023
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hauptprotagonistin dieses Buches ist Sophie von Mayden. Sie wächst in Frankfurt auf, ihre Mutter aus reichem Haus, der Vater angesehener Wissenschaftler. Seine Begeisterung für die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse und Forschungen haben auf Sophie abgefärbt.

Und so will sie nach ihrer Ausbildung auf der Mädchenschule am liebsten Paläontologie studieren - während ihre Mutter eigentlich vor allem die Ehe für Sophie im Blick hat. Doch allen Hürden zum Trotz gelingt es Sophie, zunächst im Museum zu arbeiten und dann in Marburg zu studieren. Bei ihrer Arbeit im Museum lernt sie Paul Clüver kennen, Doktorand aus ärmlichen Verhältnissen. Mit ihm teilt sie die Begeisterung für die Paläontologie und den Traum, einmal selbst Ausgrabungen beizuwohnen. Ich fand das Buch grandios geschrieben. Mich hat der Erzählstil der Autorin so gepackt, dass ich das Buch nicht weglegen wollte. Man hatte wirklich den Eindruck, die Umbrüche der Zeit, die Vorbehalte der Männer, den Wissensdurst von Sophie regelrecht zu spüren. Vor allem, dass die Autorin sich auch die Zeit nahm, um die Zeit im Museum und die Hürden bis zum Studium ausführlich zu schildern, hat dazu beigetragen. Ich hab regelrecht mitgefiebert mit Sophie, ob sie das schafft, ihre Eltern zu überzeugen und die Wissenschaftler auf ihre Seite zu ziehen, um studieren zu können. Was mich letztlich so begeistert hat, waren die vielen Eindrücke aus der Wissenschaft. Diese kamen aber leider meinem Empfinden nach im letzten Abschnitt zu kurz. Die Expedition nach Afrika hätte meiner Meinung nach einen eigenen Band vertragen und auch der Fokus der letzten Seiten hat sich meiner Meinung nach etwas verschoben, was ich schade fand. Ich hätte gern mehr über die Funde, die Eindrücke aus Afrika und die Zeit dort erfahren. Ein Buch, das sehr lesenswert ist!

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Toll, aber hätte 2 Bände verdient
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Etwas ungenau

Träume aus Eis von Franziska Winkler

Ich mochte das Cover der Geschichte sehr. Es versprach einen tollen historischen Roman rund um eine Familie, die sich den Traum vom eigenen Eisgeschäft erfüllen möchte. Leider wurden keine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Ich kannte die Geschichte des jopa - Eises zwar noch nicht und war umso gespannter, was dieses Buch historisch so zu bieten hat.

Leider war aber gerade dieser Teil für mich sehr verwirrend. So wurde mir erst am Ende des Buches klar, dass man über Anton Pankofer kaum etwas weiß und fast alles frei erfunden ist. Leider haben sich bei den Erfindungen ein paar Unstimmigkeiten eingeschlichen. Die Namen von Nebencharakteren, die aber immer wieder eine große Rolle spielen, wie etwa die der Familie Bachmann Senior ändern sich etwa im Buch. Solche Ungereimtheiten haben das Lesevergnügen leider getrübt. Auch eine rein leichte Liebesgeschichte im historischen Setting wurde es nicht. Viele Ereignisse empfand ich selbst als ziemlich tragisch und auch die Familiendramen empfand ich sehr traurig und auch erschreckend. Was gut getroffen wurde, waren die Rahmenbedingungen: das Frauen etwa mit der Heirat nicht mehr arbeiten durften, die Verletzungen des Krieges und die damit verbundenen Traumata, die Weltwirtschaftskrise. Viele andere Details waren aber nicht so genau recherchiert und zumindest für mich fehlte dadurch das stimmige Gesamtbild. Dass etwa Kekse und Eis überhaupt gekauft wurden 1929/30, auch Blumen und Kleidung eingekauft wurden, wo man von anderen Romanen in dieser Zeit bittere Armut, kaum Essen und hoher Arbeitslosigkeit liest, erschien mir zumindest unerwartet. Dennoch ein interessanter Ausflug in die Zwischenkriegszeit, der zumindest für die jungen Charaktere schöne Aussichten bringt.

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Etwas ungenau
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Jugendbuch aber auch für Erwachsene sehr cool

Ravenhall Academy 1: Verborgene Magie von Julia Kuhn

Ravenhall Academy hat mich, obwohl ich keine Jugendliche bin, sehr gefesselt. Ich bin richtig abgetaucht in diese Fantasywelt, in der Hexen nicht auf Besen reiten, einen Gefährten haben und ihre Kraft sich erst mit der Volljährigkeit entfaltet. Eine dieser Hexen erfährt erst kurz vor ihrem Eintritt in die Ravenhall Academy von ihrem Schicksal.

Mitten in dem Wirrwarr rund um die Akzeptanz all der Tatsachen, die mit dieser Tatsache zusammenhängen und rund um den Start in ein neues, völlig anderes Leben, lernt sie auch noch den Sohn des Direktors der Academy kennen. Diese beiden Hauptprotagonisten haben mich voll in den Bann gezogen, ebenso wie die Geschichte der Fee und Zimmernachbarin, die ihr Austauschjahr an der Acedemy verbindet. Ich mochte es, voll und ganz in die Geschichte einzutauchen und eine neue Welt zu entdecken in diesem Buch. Der Schreibstil machte dies gut möglich. Auch war das Buch bis zum Schluss spannend und hat einen fiesen Cliffhänger zum Schluss, wodurch ich am Liebsten gleich mit Band 2 gestartet wäre. Nun heißt es leider: "Bitte warten!", denn ich wünsche nicht nur den beiden Liebespaaren ein happy end, sondern bin auch gespannt, wie die Geschichte sonst so ausgeht!

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Jugendbuch aber auch für Erwachsene sehr cool
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informatives Sachbuch

Wir gehen zur Schule! von Lena Kathinka Schaffer

Mit diesem wunderschönen Bilderbuch haben wir uns schon ein wenig auf die Schule eingestimmt. Unser Schulweg ist ja kurz und eher unspektakulär, man kann zu Fuß gehen und braucht keinen Bus oder Auto (wenngleich es natürlich Eltern gibt, die 100m mit dem Auto fahren). Doch was für uns hier Alltag ist, ist anderswo ganz anders.

Und so begleitet man in diesem Buch Kinder auf ihrem Weg zur Schule - in Argentinien, USA, der Arktis, Schweiz, Kenia, Indien und Papua-Neuguinea.

Jedes Kapitel ist gleich aufgebaut. Es gibt zunächst Informationen über das Land. Diese sind sehr ausführlich und waren für meinen 6 Jahre alten Sohn noch etwas viel. Für den 8 Jahre alten Zwerg und mich hingegen war das sehr spannend. Nach Informationen über das Land folgen Einblicke ins Alltsgsleben, die ich persönlich sehr wichtig fand, weil das Leben anderswo ja ganz anders ist. Dabei werden auch klassische Speisen vorgestellt. Das Herzstück bildet ein Wimmelbild vom Schulweg. Dieses nimmt immer eine Doppelseite ein. Es folgen Informationen über den Schulweg und die Schule.
Die Informationen sind sprachlich zwar einfach gehalten, aber sehr ausführlich. Wir haben immer nur ein Land gelesen, da ging es mit der Aufmerksamkeit gut. Die Bilder und der Text sind sehr realistisch und beschönigen nichts: ob die Zurücktreibung der Natureinwohner in Reservaten, hohe Fluktuation, Kinderarbeit, große soziale Unterschiede: alles wird kindgerecht, aber sachrichtig erklärt. Ich fand die Informationen wirklich gut aufgearbeitet und auch die Illustrationen passen hervorragend zum Text und regen zum Entdecken an. Es ist kein Buch, das man mal schnell zwischendurch liest. Für mich ist es fast wie ein Lexikon, ein Nachschlagewerk, wo man immer mal wieder ein Kapitel liest und schauen kann, wie Schule und Schulweg weit entfernt aussieht. Positiv hervorzuheben ist noch, dass immer eine Familie vorgestellt wird und auch betont wird, dass das ein Beispiel ist und es viele andere Möglichkeiten gibt auch in dem Land. Es wird so versucht, Klischees zu vermeiden, wenngleich man sie nicht immer ganze vermeiden kann.

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Fake romance vom Feinsten

Love Unscripted von Kylie Scott

Fake-Romance vom Feinsten bietet dieses Buch. Der Schauspieler Patrick ist durch schlechte Publicity und einen Fehltritt in der Vergangenheit (wenn man es so nennen sollte) dazu gezwungen, sich eine Fake-Freundin zuzulegen. Er bekommt viele Vorschläge, entscheidet sich aber selbst dann für die Bedienung des Restaurants, die er schon länger "kennt" vom Sehen.

Für diese ist dies eine riesen Chance, aus ihrer finanziellen Misere zu kommen und das Heim ihrer geliebten Granny zu finanzieren. Die Fake Beziehung stellt aber beide vor Herausforderungen, und vor allem konfrontiert sie die beiden mit Gefühlen, die nichts mit fake zu tun haben.
Ich mochte die Geschichte von Anfang an sehr. Patrick wirkt schon von Anfang an schüchterner und zurückhaltender als er durch seine Rolle in der Öffentlichkeit bekannt ist. Auch empfand ich ihn sehr einfühlsam und liebenswürdig. Auch Norah war mir von Anfang an sympathisch. Sie wirkte ein wenig quirrliger und ist es definitiv nicht gewohnt, so im Fokus der Öffentlichkeit zu stehen. Der Schreibstil hat das Buch zu einem wahren Lesegenuss gemacht. Ich hab das Buch gelesen, als ich einfach abschalten wollte, dafür ist das Buch genau recht. Es hat lustige, aber auch prickelnde Szenen, nicht zu viel Drama und genau die richtige Länge.

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ansprechender und vielfältiger Ratgeber

Dein Super-Buch - Entdecke, was in dir steckt von Tanja Mairhofer

Dieses Buch ist kein klassisches Vorlesebuch, sondern mehr ein Buch, dass man häppchenweise durchnehmen sollte. Es ist ein Super-Buch. Eines, das Power geben soll, uns an unsere Superkraft erinnern soll. Unter diesem Motto werden viele Themen aufgenommen: Menschenrechte, Einzigartigkeit, Kommunikation, Umgang mit Stress, Beziehungen, Grenzen setzen, Resilienz sind nur ein paar Schlagwörter, die die Inhalte des Buches umreißen sollen.

Dabei hat mich vor allem die Offenheit der Autorin sehr beeindruckt. Sie greift unangenehme Themen auf, blendet dabei auch ihre eigene Biografie nicht aus und ermöglicht den Kids dadurch, sich zu identifizieren. Auch viele andere Biograpfien werden kurz vorgestellt, was mir sehr gut gefallen hat. Ebenso hervorheben möchte ich die diversen Illustrationen. Für Volkschulkinder ist dieses Buch sehr gut geeignet, und die Kids können dabei richtig viel lernen, finde ich. Es ist ein Buch, von dem ich mir gewünscht hätte, es als 8 Jahre altes Mädchen selbst in den Händen gehalten zu haben. Wirklich sehr empfehlenswert, unabhängig vom Geschlecht.

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ungewöhnliches Thema gut umgesetzt

Die Robot-Kids: Rettung von Moto-5 von Bernd Flessner; Hannah Fleßner

Diese Geschichte rund um die Robot-Kids hat uns sehr gut gefallen. Die Robot-Kids, das sind: Alex, Milo und Lea (alle 8,5 Jahre) sowie Leas kleine Schwester Sam. Sie haben Ferien, und ihnen ist fad. Bis sie auf die Idee kommen, die Tante eines der Kinder zu besuchen und nachzufragen, was sich so im Roboter-Labor tut.

Sie machen es sich zur Aufgabe, einen ausrangierten Roboter zu reparieren und funktionstüchtig zu machen...

Das Buch war für meinen Sohn mit den gut 70 Seiten schon gar nicht mehr so kurz. Da das Bild aber viele Bilder hat, fehlte es nicht an Motivation. Die Bilder nehmen meist etwa 50% der Seite ein und haben oft noch Sprechblasen im Comic-Stil. Die Kinder sind sehr unterschiedlich, was man im Lauf des Buches dann immer mehr merkt. Jede:r Charakter bekommt seinen Platz, und auch Geschlechterrollen werden konterkariert. Wenngleich ich mir noch einen Charakter mit zumindest etwas dunklerer Hautfarbe gewünscht hätte - 3 der 4 Kids sehen mälich wirklich unnatürlich hell aus.
Was mir vom Konzept her gut gefallen hat: Fremdwörter bzw. themenspeziefisches Spezialvokabular ist lila markiert. Im Glossar hinten kann man siese nachlesen und sie werden erklärt. Auch wird optisch gut mit Farben gearbeitet: Überschriften sind blau, der Haupttext schwarz, der Text der Sprechblasen blau, die schweren Worte lila und die Erklärungen zu den Bildern rot.
Außerdem fand ich die Idee der Urkunde sehr nett. Insgesamt ein wirklich sehr spannendes Buch, das den Forschergeist weckt und auch ein nicht so klassisches Thema aufgreift, dass vielleicht auch nicht so leseaffine Kids ansprechen könnte.

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