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Rezensionen von gerlisch:

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Wunderschöne Geschichte

Cursed for Good – Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen. von Amy Coombe

Als zweitgeborene Prinzessin hat Tandy eigentlich die Aufgabe, ihr Königreich zu repräsentieren. Doch viel lieber würde sie sich mit einem guten Buch zurückziehen. Genau diese Sehnsucht führt sie in den alten Buchladen von Little Pepperidge und direkt in einen Fluch, der sie erst wieder hinauslässt, wenn sie ihren wahren Herzenswunsch erkennt.

Die Autorin erschafft ein Setting, das sich wie eine Mischung aus Märchen, britischem Dorfzauber und einer Prise magischem Chaos liest. Der leicht geschwollene, märchenhafte Schreibstil passt perfekt dazu und verleiht der Geschichte einen nostalgischen Touch.
Besonders charmant sind die humorvollen Szenen, die entstehen, als nacheinander sieben Prinzen der umliegenden Königreiche antanzen müssen, um Tandy zu küssen und den Fluch zu brechen. Hier gab es so manche skurile Szene, herrlich überzeichnet, aber liebevoll geschrieben. Die kleinen Zaubereien und magischen Momente sind fein dosiert und verleihen der Geschichte genau die richtige Portion Fantasy, ohne sie zu überladen.
Der Slow Burn zwischen Tandy und dem Scheunenpiraten Bash ist ein echtes Highlight. Jede Begegnung knistert, ohne dass die Autorin ins Detail geht. Die Tension ist greifbar und man fiebert mit, wie sich die beiden langsam näherkommen. Die Figuren sind warmherzig und witzig. Mein Highlight ist Sasha, die Teenager Drakonerin, sie ist frech, ein bisschen chaotisch und absolut liebenswert.
Von mir eine klare Leseempfehlung für dieses zauberhafte wunderschöne Cozy Fantasy-Debüt.

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Wunderschöne Geschichte
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Fesselnder Schreibstil

Weil sie lügt von Caroline Seibt

Caroline Seibt entführt ihre Lesenden in einen deprimierenden, beklemmenden Psychothriller, der von der Frage lebt, was wirklich mit der 23-jährigen Juliane Brunner geschehen ist. Ihr Verschwinden zieht die ganze Familie in einen Abgrund. Die Polizei verdächtigt ihren Vater, der in Untersuchungshaft sitzt, Anna versucht die Wahrheit herauszufinden und begibt sich dadurch immer wieder in brenzliche Situationen.

Besonders stark ist der Roman durch seine wechselnden POVs: Anna wirkt greifbar, verletzlich, impulsiv. Besonders gefallen hat mir, wie sehr ich beim Lesen in ihr Leben eintauchen konnte. Katharina, die Polizistin, deren Blickwinkel uns an den Ermittlungen teilnehmen lässt.
Die Atmosphäre ist schwer, düster und bedrückend. Die Autorin versteht es meisterhaft, falsche Fährten zu legen, ich habe viele von den Charakteren verdächtigt. Die Plot Twists treffen überraschend und sitzen. Der anfänglich sehr hohe Spannungsbogen flacht in der Mitte allerdings etwas ab. Manche Kapitel enden mit Cliffhangern, doch ich hatte das Gefühl, dass etwas an Handlung fehlt, dadurch verpufft ein Teil der aufgebauten Spannung.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Autorin schafft es, die bedrückende Stimmung konstant zu halten, auch wenn die Handlung zwischendurch etwas an Kraft verliert. Leider haben sich auch ein paar Logikfehler eingeschlichen. Sie sind nicht gravierend genug, um die Geschichte zu zerstören, aber sie störten doch etwas den Lesefluss.
Dieser Thriller ist ein intensives Leseerlebnis, das einen bis zur letzten Seite miträtseln lässt und geschockt zurücklässt.

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Fesselnder Schreibstil
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Spannender Spionage-Thriller

Dunkelmann von Lars Findsen; Jacob Weinreich

Dunkelmann ist ein packender Insider‑Spionage‑Thriller, das Besondere daran ist, dass einer der Autoren, Lars Findsen, früher selbst Chef des dänischen Geheimdienstes war. Dieses spürt man an vielen Stellen, sei es am politischen Hintergrund, an den Details zur Geheimdienstarbeit oder am permanentem Druck.

Im Zentrum stehen Maja Birk, operative Mitarbeiterin des dänischen Nachrichtendienstes, und Daniel Hartmann, ein brillanter, aber eher ruhiger Analyst. Beide werden auf eine chinesische Delegation angesetzt, deren auffälliges Interesse an Grönland sofort Alarmglocken schrillen lässt. Besonders brisant: Ein Mitglied der Delegation versucht, unter falscher Identität einzureisen.

Der Roman ist in mehreren Handlungsstränge an drei unterschiedlichen Schauplätzen aufgebaut, die sich nach und nach zu einem großen Ganzen verweben. Diese Struktur sorgt für Tempo und Spannung. Gleichzeitig gewährt das Autorenduo Einblicke in das Privatleben der Protagonisten. Diese wirken noch etwas distanziert, was für mich jedoch stimmig ist, da es sich um den ersten Fall von Birk und Hartmann handelt und ihre Beziehung zueinander sich erst noch aufbauen muss.

Das Interessse der Großmächte an Grönland und einer interkontinentale Netzwerkinfrastruktur, der sogenannten Neue Seidenstraße, machen diese Story nicht nur spannend, sondern auch hochaktuell. Die Autoren verbinden überraschende Wendungen und glaubwürdige Verknüpfungen, zu einem fesselnden und atmosphärischem Thriller.

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Spannender Spionage-Thriller
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No Icehockey feeling

Don't let me fall von Kelsie Rae

Der Roman punktet eindeutig mit seinem leichten, flüssigen Schreibstil. Man gleitet schnell durch die Kapitel, ohne je das Gefühl zu haben, hängen zu bleiben. Besonders gelungen ist die Erzählung aus verschiedenen Perspektiven, das mag ich sehr gern, weil es Figuren normalerweise mehr Tiefe verleiht und emotionale Entwicklungen greifbarer macht.

Hier bleibt dieser Effekt jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Ich habe mich auf eine stimmungsvolle Icehockey‑Romance gefreut, doch diese Erwartung erfüllt das Buch kaum. Die Sports‑Vibes fehlen fast vollständig, keine echte Icehockey‑Atmosphäre, so gut wie keine Trainingsszenen oder die Dynamik die ein Team ausmacht. Wer eine Sportromance sucht, wird hier enttäuscht.

Das Setting spielt zwar am College, aber Unterricht oder Campusleben gibt es hier nicht. Stattdessen dominieren Partys und oberflächliche Szenen, wodurch das Setting austauschbar wirkt. Ein lebendiges Campusgefühl entsteht dadurch nicht.

Die Geschichte hätte eine emotionale, berührende Romance werden können, doch einige Figuren sind übergriffig, was unangenehm auffällt. Einige Handlungen wirken oft unlogisch oder zu flach und emotionale herzzerschmelzende Momente sucht man vergeblich. Dadurch fällt es schwer, eine echte Bindung zu den Charakteren aufzubauen.

Don’t Let Me Fall ist ein schnell zu lesender College-Roman, der mit einem angenehmen Stil und unterschiedlichen Perspektiven punktet. Wer jedoch eine echte Icehockey‑Romance, atmosphärische Sportszenen oder tiefgründige Charakterentwicklung sucht, wird hier nicht fündig.

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Das gestohlene Spiel

Darkly von Marisha Pessl

Die Stiftung der verstorbenen Spiele-Erfinderin Louisiana Veda lädt sieben junge Menschen zu einem exklusiven Praktikum ein und Dia Gannon ist eine der glücklichen Gewinner und macht sich auf den Weg um mit 6 anderen auf eine mysteriöse Insel vor England das Rätsel um das Walküre-Spiel zu lösen.

Die Autorin hat hier ein vielschichtiges, atmosphärisch dichtes Rätselgeflecht geschaffen, das sich nicht nur über die Handlung, sondern auch über eingestreute Briefe, Fotos und Zeitungsartikel aus dem Jahr 1985 wie ein Escape-Spiel anfühlt.

Wir erleben die düstere Atmosphäre auf der Insel, die mysteriöse Stiftung, und die geheimnisvollen Rätsel aus Sicht von Dia, mit humorvollen Dialogen und gefährlichen Aktionen. Am Anfang war ich von der Plottidee total gefessel aber mit zunehmender Seitenzahl kippt die anfängliche Faszination jedoch in eine Art Reizüberflutung. Die Fülle an Details, Hinweisen und verschachtelten Ebenen ergaben irgendenwann bei mir ein wirres Bild im Kopf.

Einige Szenen wirken dabei so überdreht oder konstruiert, dass hier die Glaubwürdigkeit fehlt. Dadurch hat mich die Story leider irgendwann verloren, schade.

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Düsterer YA-Thriller

Revenge von Svenja Diel

Revenge von Svenja Diel startet mit einer wirklich starken Grundidee, ein düsterer YA‑Thriller voller Geheimnisse, Lügen und familiärer Abgründe. Genau dieses Setting hat mich zunächst sehr neugierig gemacht. Leider konnte das Buch diese vielversprechende Ausgangslage für mich nicht halten.

Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, eine Schreibweise, die bei mir grundsätzlich Spannung erzeugt.

In diesem Fall waren die Übergänge jedoch nicht immer klar erkennbar, sodass ich beim Lesen mehrfach aus dem Fluss gerissen wurde. Statt zusätzlicher Dynamik entstand für mich eher Verwirrung.

Der Schreibstil ist leicht und gut zugänglich, doch die Handlung entwickelt sich nur langsam. Ich hatte Mühe, dauerhaft am Ball zu bleiben, verlor zwischendurch den Faden und fühlte mich selten wirklich gefesselt. Gerade bei einem Thriller ist das ein entscheidender Punkt.

Auch die Figuren blieben für mich schwierig. Sie wirken unsympathisch, was sicherlich von der Autorin bezweckt wurde und zur Thematik aus Intrigen, Verrat und familiären Konflikten durchaus passt. Zwar sind die Emotionen der Charaktere vorhanden, aber oft nicht greifbar genug, um mich wirklich mitzunehmen.

Am Ende bleibt für mich der Eindruck eines Romans mit toller Grundidee, der jedoch hinter seinem Potenzial zurückbleibt. Atmosphäre und Themen sind stark, die Umsetzung konnte mich aber leider nicht überzeugen.

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Fantastische chinesische Mythologie

Dinghai Fusheng Records. Buch 1 von Fei Tian Ye Xiang

Dinghai Fusheng Records war für mich ein besonderes Leseerlebnis, denn es war mein erstes Danmei. Faszinierend war es auf jeden Fall, aber am Ende leider nicht ganz das Richtige für mich.

Der Roman beeindruckt zunächst durch seinen umfangreichen Weltenaufbau und die tief verwobene chinesische Mythologie.

Fei Tian Ye Xiang schafft hier einen historischen Rahmen, der die Geschichte enorm atmosphärisch macht. Gleichzeitig war genau das für mich die größte Hürde, denn die Fülle an Details und kulturellen Informationen liest sich stellenweise eher wie ein Geschichtsbuch als wie ein Roman. Interessant, aber für meinen Geschmack zu viel des Guten.

Auch die anspruchsvolle Erzählstruktur hat mich gefordert. Der Stil wirkt oft gestelzt und abgehackt, und ich hatte immer wieder das Gefühl, etwas überlesen zu haben. Manche Szenen springen so abrupt, dass man vor vollendete Tatsachen gestellt wird, ohne den Weg dorthin nachvollziehen zu können. Das erschwert den Zugang zur Handlung und zu den Figuren.

Dabei sind die Figuren eigentlich spannend angelegt: Chen Xing, erst 16 Jahre alt, unbedarft, leichtfüßig und mit einem Herz aus Gold, ist sofort sympathisch. Und Xiang Shu, sein widerwilliger, stolzer Schutzpatron, ist ein starker Krieger, der Chen Xing auf Abstand hält und doch blitzen zwischen den beiden immer wieder zarte Emotionen auf.

Trotz dieser interessanten Dynamik blieben mir die Charaktere insgesamt jedoch seltsam fern. Ich konnte keine echte Bindung zu ihnen aufbauen, obwohl das Potenzial dafür eindeutig vorhanden ist.

Was der Roman aber zweifellos bietet, ist eine ereignisreiche, abenteuerliche Story, gefüllt mit Action, Magie, Intrigen und einer Welt, die vor Ideen überquillt. Für mich persönlich war es jedoch nicht das passende Buch, und ich werde die Reihe nicht weiterverfolgen. Für Fans des Genres ist das Buch aber absolut empfehlenswert.

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Cosy Sportsromance

Love Me on Ice von Katy Crown

Love Me on Ice ist eine humorvolle, cosy Romance, die sich wunderbar „wegsnacken“ lässt. Durch die Perspektivwechsel konnte ich, tief in die Gedankenwelt von Hailey und Ace eintauchen und ihre inneren Konflikte vor Augen führen.

Hailey, eine ehrgeizige Eiskunstläuferin, sie ist sehr zielstrebig aber hat auch eine verletzliche Art.

Ace Coleman, Star‑Center der New York Seahawks, ist das komplette Gegenteil, direkt, laut, ungehobelt und gerade deshalb unterhaltsam. Zwischen den beiden knistert es von Anfang an, auch wenn die Lovestory insgesamt weniger romantisch ausfällt, als der Klappentext vermuten lässt.

Louis, Haileys Eiskunstlauf‑Partner, wirkt dagegen überzeichnet. Sein extrem unsympathischer Charakter erscheint stellenweise zu konstruiert, fast als hätte er die Rolle des absoluten Kotzbrockens erfüllen müssen, ohne echte Tiefe zu bekommen.

Ein starker Teil der Story sind die schwierigen familiären Hintergründe beider Hauptfiguren. Haileys Mutter ist kühl, nur auf Erfolg aus und emotional eine Niete. Ace kämpft mit der Situation seiner im Koma liegenden Schwester und einem Vater, der ihn vor allem als Geldquelle betrachtet.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Dialoge sind temporeich, oft witzig, manchmal allerdings recht derb, das muss man mögen. Die Figurenzeichnung bleibt insgesamt etwas blass, wodurch manche emotionalen Momente weniger Wirkung entfalten, als sie verdient haben.

Wer eine leichte, lockere Geschichte mit Sport‑Setting sucht, wird hier fündig. Wer jedoch eine emotional vielschichtige Liebesgeschichte erwartet, könnte etwas zu kurz kommen.

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Du darst nicht schlafen

REM von Annika Strauss

Hier geht es um Alysee, die seit einem traumatischen Erlebnis in ihrer Kindheit nicht mehr schlafen kann, ohne in brutale Albträume abzurutschen. Dieser Plot rund um Schlafverweigerung und die Angst vor dem Einschlafen hat für mich neugierig gemacht.
Die Traumsequenzen sind verstörend, utopisch und gruselig.

Blutnebel, ein roter Dämon, konfuse Traumlogik, all das erzeugt eine bedrückende Stimmung. Die Horror-Szenen sind teilweise explizit beschrieben und wirken dadurch bildhaft.
Das Hotel de Ville ist ein absolut gruseliges Setting: dunkel, unheimlich, voller Geheimnisse. Durch die Perspektivwechsel entsteht ein stetiger Spannungsaufbau, der mich immer wieder neugierig gemacht hat, auf das was noch kommt.
Der Storyaufbau hat mir gut gefallen, der Schreibstil ist fesselnd, atmosphärisch und treibt die Handlung gut voran.
Trotz starkem Anfang und intensiver Atmosphäre blieb bei mir am Ende das Gefühl, dass die Geschichte als Ganzes nicht die Wirkung entfaltet hat, die sie hätte haben können. Vielleicht, weil die Handlungen mir irgendwann zu skurril wurden. Vielleicht aber auch, weil mir die Emotionen der Figuren nicht ganz so tief gingen, wie ich es mir gewünscht hätte.

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Ich hasse dich, oder vielleicht auch nicht?

All the things I didn't say von Ann Liang

Sadie Wen ist Musterschülerin, Schulsprecherin an der Woodvale Academy, stets höflich, voll durchorganisiert und hilfsbereit, doch dies wird von anderen schamlos ausgenutzt. In ihrem Inneren baut sich Wut und Enttäuschung auf, wie vor einem Vulkanausbruch. Um den Frust von sich abzuschütteln, verfasst sie Emails, die sie aber nie abschicken will.

Bis eines Tages diese zahlreichen Emails doch ihre Empfänger erreichen, und die meisten gehen an Julius Gong, ihren äußerst nervigen und arroganten Mitschüler und Co-Schulsprecher. Ihre Schlagabtausche sind bissig, wütend und herrlich unterhaltsam, doch nach und nach schleichen sich auch andere Gefühle in die Dialoge.
Die Dynamik zwischen Sadie und Julius ist lebendig, unterhaltsam und emotional aufgeladen. Gleichzeitig zeigt die Geschichte sehr feinfühlig, wie Sadie durch dies Email-Missgeschick darauf aufmerksam wird, dass sie mit ihrer Art bei anderen aneckt und es auch andere Dinge im Leben gibt als immer nur perfekt zu sein. Diese Entwicklung ist glaubwürdig und berührend, ebenso wie die Gefühle, die sich zwischen ihr und Julius entfalten.
Besonders gelungen ist die Zeichnung der Nebenfiguren, die authentisch wirken und die Handlung sinnvoll tragen. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und ideal für das Young Adult Genre, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Trotz der starken Dialoge, blieben mir Sadie und Julius jedoch an manchen Stellen etwas unnahbar. Hier hätten die Emotionen gerne noch tiefer gehen dürfen.
Perfekt für junge Leser*innen und Fans von sanfter Romance mit Humor.

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Ich hasse dich, oder vielleicht auch nicht?