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Rezensionen von tweedledee:

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spannender Küstenkrimi mit mystischem Touch

Dünenrache von Hendrik Berg

Theo Krumme ermittelt in seinem neunten Fall "Dünenrache" auf Sylt, der Insel der Schönen und Reichen. Er unterstützt die Kollegen bei den Ermittlungen in einem Mordfall, bei dem die Leiche noch fehlt.

Zum potentiellen Täter, Adrian Maurer, hat Krumme eine besondere Verbindung: Vor vielen Jahren war Maurer schon einmal des Mordes an einer Frau angeklagt, Krumme war als Frischling in Berlin Teil des Ermittlerteams und kennt ihn nur zu gut.

Maurer behauptet unschuldig zu sein, doch das viele Blut in seiner Küche lässt kaum Zweifel aufkommen. Was ist wirklich passiert?

Ich habe mich gefreut, Krumme und die alten Bekannten wiederzutreffen. Pat, Harke und der Familienhund Sunny, alle sind mit von der Partie wenn es darum geht, den Fall aufzuklären. Auch Marianne hilft tatkräftig mit.


Die Landschaft auf Sylt ist wunderbar beschrieben, ich hatte die Szenerie bildlich vor Augen. Die Atmosphäre ist wie bei jedem Krumme-Krimi ganz besonders eingefangen und der mystische Touch macht die Reihe für mich so besonders.


Ich habe mit Krumme mitgerätselt und ihm bei den Ermittlungen über die Schulter geschaut. Es blieb bis zum Ende spannend, die Auflösung war nicht vorhersehbar.


Fazit: Gelungener atmosphärischer Küstenkrimi, ich freue mich schon auf Krummes nächsten Fall.

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spannender Küstenkrimi mit mystischem Touch
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spannender Reihenauftakt

Die Schuld, die uns verfolgt von Alexander Oetker; Thi Linh Nguyen

Schauplatz Berlin/Brandenburg. In Berlin wird die kleine Emily aus der Kita entführt, Kriminalhauptkommissar Adam Schmidt übernimmt die Ermittlungen. Bei einer Entführung zählt jede Sekunde, wird es gelingen Emily rechtzeitig zu finden?

Seine Frau Linh-Thi Schmidt wird zu einem Banküberfall in Rheinsberg gerufen, es stellt sich heraus dass sich Geiseln in der kleinen Bankfiliale befinden.

Die Verstärkung lässt auf sich warten, so dass Linh-Thi und ihr Kollege auf sich gestellt sind. Die Situation droht zu eskalieren...

Ein Krimi, der es in sich hat mit einem erfrischend anderen Ermittlerpaar. Ich habe viele Jahre in Berlin gelebt und habe jede Seite genossen. Viele Schauplätze kenne ich, hatte Kopfkino vom Feinsten und die passende Szenerie vor Augen.

Der Schreibstil ist locker mit eingestreutem Slang, so dass jede Menge Berlin-Feeling aufkommt.

Die Figurenzeichnung ist gelungen, Linh-Thi wirkt sympathisch, mit ihr konnte ich gut mitfiebern. Sie ist eine starke Frau, deren Kindheit als Kind von vietnamesischen Einwanderern nicht einfach war. Adam wirkt irgendwie unnahbar, er bleibt im Vergleich mit Linh blasser. Bei ihm wird deutlich, dass er mit der Vergangenheit noch nicht abgeschlossen hat, seine Entwicklung ist teilweise beunruhigend. Die Ermittlungen führen auch ins Clan-Milieu, hier zeigt Adam eine andere (dunkle?) Seite.

In Rückblicken erfahren wir mehr zum Background der beiden Protagonisten, wie sie sich kennengelernt haben und welches Geheimnis sie teilen.

Mir hat der Krimi sehr gut gefallen, er ist fesselnd und bietet eine große Portion Spannung.
Der Plot ist gut durchdacht und bringt einige Wendungen, die mich überrascht haben. Gegen Ende zeigt auch Linh eine andere Facette ihres Charakters. Man darf gespannt sein wie es im nächsten Teil weiter geht.

Fazit: Fesselnder Krimi mit überraschenden Wendungen. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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spannender Reihenauftakt
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Agenten-Thriller

Seventeen von John Brownlow

Als ich den Klappentext gelesen hatte war klar, dass das Buch in mein Beuteschema passt. Und ich wurde nicht enttäuscht, "Seventeen" ist ein Agententhriller im Movie-Format der mich auf ganzer Linie überzeugt hat.

Seventeen, DER Auftragskiller schlechthin, auf der Spitze seiner Karriere, bekommt einen Auftrag, der ihn an seine Grenzen bringt.

Er soll seinen verschwunden Vorgänger, 16, aufspüren und ausschalten. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn 16 hat sich vor Jahren abgesetzt, ist untergetaucht, keiner weiß, wo er steckt. Ein Auftrag wie gemacht für Seventeen, der allerdings auch in einem Fiasko enden könnte, denn insgeheim ist Seventeen klar, dass er 16 nicht das Wasser reichen kann.

An diesem Thriller hat mich alles überzeugt: Der prägnante Schreibstil in kurzen Sätzen, die Figuren, die Story und das Tempo. Aus der Sicht von Seventeen rollt sich die Geschichte auf, aus seinen Erinnerungen erfährt man wie er zu seinem Job kam, wie seine Kindheit verlief. Trotzdem er ein Killer ist, wirkt er sympathisch, eigentlich unglaublich.

Die Story bietet einiges an Actionszenen, sie ist temporeich und lässt keine Langeweile aufkommen. Bei mir lief der Plot wie ein Film ab, ich hatte das Gefühl hautnah dabei zu sein. Deshalb gibt es von mir eine klare Leseempfehlung. 5 verdiente Sterne.

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Agenten-Thriller
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Cozy-Crime

Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Genuss von Amy Achterop

Schauplatz Amsterdam: Auf seinem Hausboot gründet Arie die Hausboot-Detektei mit handverlesenen Menschen, deren Situation momentan aus dem Ruder gelaufen ist. Arie, Maddie, Jan, Jack und Elin bilden das Ermittlerteam, das noch auf seinen ersten Fall wartet. Unterstützt werden sie von "Hund", einem Neufundländer der auf dem Hausboot ein neues Zuhause gefunden hat und dem aus dem Nest gefallenen Eichhörnchen "Fru Gunilla".

Der erste Fall lässt nicht lange auf sich warten, sie sollen bei einem kulinarischen Wettstreit das Rezept des Konkurrenten ausspionieren. Dabei stellen sich die Detektive kreativ an und lösen ihren Fall. Und so lässt der nächste auch nicht lange auf sich warten, denn es wird eine Leiche gefunden, die Verbindung zu ihren Ermittlungen hat.

Die Hausboot-Detektei ist ein unterhaltsamer Cozy-Crime mit schrulligen, liebenswerten Charakteren. Von den Protagonisten ist jeder einzelne liebevoll gezeichnet und auf seine Art einzigartig. Typen, die unverwechselbar sind und mit ihrer Vorgeschichte oder ihren Problemen authentisch wirken. Besonders gut gefallen haben mir die beiden tierischen Mitbewohner, die die Handlung wunderbar auflockern.

Das Leben in Amsterdam, speziell auf dem Hausboot kommt gut rüber. Es gibt einige amüsante Szenen, als z.B. bei einem Sturm der Liegestuhl von Deck geweht wird und von einem Hausboot-Nachbarn einige Boote weiter aus dem Wasser gefischt wird.

Der Fall ist fesselnd und unterhaltsam, löst sich dann ganz anders als gedacht und bietet einige Überraschungen.

Fazit: Unterhaltsamer Krimi mit liebenswerten Charakteren. Auf die Fortsetzung bin ich gespannt.

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Desert Rogue

Das Spiel - Desert Rogue von Julia Hense

Schauplatz Berlin: Spieleprogrammierer Tim Richter ist tief geschockt als er vom Tod seines Mitbewohners erfährt. Navid Nazari, ein Journalist, der nicht nur sein Mitbewohner, sondern auch sein bester Freund war, soll sich in der Nähe von Kabul selbst in die Luft gesprengt haben. Tim fällt es schwer zu glauben, dass Navid ein Selbstmordattentäter sein soll.

Als er realisiert, dass Navid ihm kurz vor seinem Tod eine email mit brisanten Informationen geschickt hat, wird er in einen Strudel der Ereignisse gezogen und selbst zur Zielscheibe von Polizei und Geheimdiensten.

Wow, mit diesem spannenden Thriller hat mich die Autorin abgeholt. Die Idee, Menschen mittels Drohnen zu töten, die von harmlosen Spielern gesteuert werden, die keine Ahnung haben, welche Mission sie wirklich ausführen, ist brutal. Unvorstellbar oder doch im Bereich des Möglichen? Das Szenario, das die Autorin beschreibt wirkt jedenfalls wahnsinnig authentisch. Wie ein harmloser Programmierer plötzlich zum potentiellen Mitwisser und Gejagten wird, ist schockierend, aber nicht abwegig.

Wir verfolgen Tims verzweifelte Flucht durch Berlin, Unterstützung erhält er von Bahar Rawath, Ex-Agentin und Freundin von Navid. Als Whistleblowerin. die Navid mit Daten versorgte, wird sie vom amerikanischen Geheimdienst gesucht. Sie will nur eines: Das Drohnen-Programm öffentlich machen und beenden sowie Navids Ruf reinwaschen.

Tim ist als Haupcharakter sehr gut gezeichnet, aber auch die anderen Beteiligten sind sehr gut beschreiben und wirken authentisch.

Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass eine ganz eigene Dynamik entsteht. Das Tempo ist von Anfang an hoch, der Plot fesselnd und absolut spannend, die Seiten fliegen nur so dahin. Am liebsten hätte ich das Buch am Stück gelesen.

Nachdenklich stimmen die Reaktionen von Politik und Geheimdiensten, die die Fakten verdrehen und vertuschen, wo es nur geht. Leider nur allzu realistisch.

Fazit: Fesselnd, spannend und absolut realistisch. Für mich jetzt schon ein Jahreshighlight, ich bin auf die Fortsetzung schon mächtig gespannt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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der zweite Fall für Franka und Alpay

Die Klinik von Hubertus Borck

Im zweiten Teil um das Hamburger Ermittlerduo Franka Erdmann und Alpay Eloğlu geht es um ein brisantes Thema, das mich mitgenommen hat.

Malte Ostersetzer, ein junger Familienvater kommt nach einem schweren Fahrradunfall ins Krankenhaus, Intensivstation. Als er nach zwei Wochen aus dem künstlichen Koma geholt wird, scheint er auf dem Weg der Besserung.

Doch dann stirbt er plötzlich. In der Klinik ist das Alltag, doch seine Frau ist sich sicher, er wurde ermordet.

In einem anderen Strang lernen wir die Krankenschwester Marion "Mecki" Kramer kennen, die Krankenschwester mit Leib und Seele ist. Doch manchmal erlöst sie ihre todgeweihten Patienten, um ihnen das Leid eines langen Siechtums zu ersparen. Ist sie auch für den Tod von Malte verantwortlich?

Sterbehilfe, heimlich im Krankenhaus, ein heftiges Thema. Franka und Alpay ermitteln, auch wenn sie die Anschuldigung von Maltes Witwe zuerst nicht ernst nehmen. Doch die Klinikleitung verhält sich merkwürdig, gibt es etwas zu verbergen?

Der Thriller hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen, die Spannung ist greifbar und permanent vorhanden. Irgendwann ist klar, dass es ein Wettlauf mit der Zeit ist. Doch ganz so eindeutig liegt der Fall nicht.
Immer wieder wird die Story aus Sicht von Mecki geschildert, man erfährt ihre Geschichte. Ihre Entwicklung und ihre Taten sind erschreckend.

Franka und Alpay sind ein klasse Team, tolle Charaktere die im zweiten Teil an Tiefe gewinnen. Ich habe diesmal vor allem mit Alpay mitgefiebert, die Spannung war zum Schluss kaum mehr auszuhalten.

Fazit: Geniale Fortsetzung, für mich ein Highlight des Jahres 2023.

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die Adlondamen

Die marmornen Träume von Jean-Christophe Grangé

Berlin im Jahre 1939: Im Hotel Adlon treffen sich regelmäßig die Ehefrauen der Nazi-Elite. Reich, jung, schön, die Haute­vo­lee dieser Zeit. Doch dann werden die Damen nach und nach ermordet, auf bestialische Weise verstümmelt.


Die Ermittlungen leitet SS-Offizier Franz Beewen, im Zuge der Nachforschungen trifft er auf Simon Kraus, einen Psychoanalytiker mit Nebengeschäft.

Bei Kraus waren alle Mordopfer Patientinnen, sie redeten mit ihm über ihre Geheimnisse und Träume. Alle Frauen träumten vom Marmormann, ist er der Täter?


Simon Kraus stellt eigene Nachforschungen an, kommt dabei selbst in den Fokus der Ermittlungen. Doch Beewen sieht Kraus nicht als Täter, die beiden stimmen ihre Ermittlungen ab. Ergänzt wird das Duo durch die Psychiaterin Minna von Hassel, die beruflich alles verloren hat und mit ihrer Alkoholsucht kämpft. Das ungleiche Trio ermittelt auf eigene Faust, muss aber viele Fehlschläge einstecken. Nicht zuletzt noch die Bedrohung durch das Regime.


Jean-Christophe-Grangé schreibt anspruchsvoll, lässt die Nazizeit auferstehen und vermittelt den Zeitgeist perfekt.


Schonungslos, brutal, düster, die Atmosphäre nimmt den Leser gefangen. Viele Szenen sind beklemmend und brutal, so dass ich immer wieder Pausen einlegen musste. Doch nicht lange, denn die Handlung ist fesselnd, mit spannenden Wendungen und einem Zwist, den ich nicht erwartet habe.


Die drei Protagonisten sind gekonnt gezeichnet, interessante, wenn auch nicht sympathische Charaktere.


Fazit: Thriller mit historischem Hintergrund, der zum nachdenken anregt. Perfekt für eine Verfilmung.

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schwierige Frage

Die Herzchirurgin von Jack Jordan

Schwierige Frage: Wie weit würde man selbst gehen, um seine Liebsten zu retten? Mit dieser Frage wird die Herzchirurgin Anna Jones konfrontiert. Als sie von der Schicht nach Haus kommt findet sie eine Horde fremder Männer in ihrem Haus, die alle Zimmer mit Überwachungskameras ausstatten. Der Boss erklärt ihr, dass sie ihren Sohn Zack entführt haben.

Um ihn wiederzubekommen, soll sie einen Patienten sterben lassen. Wie wird sie sich entscheiden?

Die Handlung wird aus drei Sichtweisen erzählt. Neben Annas Strang gibt es den von Margot, einer OP-Schwester, die eng mit Anna zusammenarbeitet. Margot ist eine gescheiterte Existenz, sie hat Schulden, aber zu wenig Geld, weswegen sie ihre Kollegen beklaut. Die dritte Sichtweise ist die von DI Rachel Conaty, die im Fall von Annas verschwundener Nachbarin ermittelt. Sie hat den richtigen Riecher, aber Null Beweise.

Ich fand den Thriller spannend, vor allem das erste Drittel. In Annas Situation konnte ich mich gut hinein versetzen, ihre Gefühle, ihr Zwiespalt was die Forderung angeht. Anna ist auch sehr gut gezeichnet, ebenso Margot. Zwei grundverschiedene Frauen, die beide aus unterschiedlichen Gründen nicht sonderlich sympathisch sind.

Leider wurde mir Anna immer unsympathischer, so dass ich ihr Verhalten irgendwann nicht mehr nachvollziehen konnte. Rachel Conaty ist die eigentlich tragische Figur, an ihr war ich emotional am nächsten.

Die Handlung ist fesselnd, wenn auch manche Ereignisse etwas unwahrscheinlich scheinen. Insgesamt gesehen war der Thriller spannend, den Stern Abzug gibt es für die unsympathischen Protagonisten.

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starke Fortsetzung

Wer die Hölle kennt von Leigh Bardugo

Ich war vom ersten Band der Reihe"Das neunte Haus" sehr begeistert und hatte auf die Fortsetzung schon gewartet. Auch diese hat mich nicht enttäuscht, sie steht dem ersten Teil eigentlich in nichts nach.

Die Geschichte ist fesselnd und spannend, verliert aber stellenweise die Dynamik.

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, so dass ich gleich wieder in der Story drin war.

Ich finde, die Charaktere gewinnen an Tiefe, man kann ihre Entwicklung mitverfolgen. Alex ist definitiv ein sehr interessanter Charakter, mit ihr konnte ich gut mitfiebern. Aber auch die anderen Figuren sind interessant und gut dargestellt.

Der Cliffhanger am Ende macht die Wartezeit bis zur Fortsetzung lang.

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings, das Cover ist nicht wirklich meins, es gefällt mir nicht, auch wenn es vom Layout seinem Stil treu bleibt. Schade, da für mich das Cover beim Buchkauf immer mit ausschlaggebend ist.

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starke Fortsetzung
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Hamburg-Thriller mit einem genialen Ermittler-Duo

Stigma von Lea Adam

"Stigma", der Thriller von Lea Adam, das Pseudonym von Regina Denk und Lisa Bitzer, ist für mich jetzt schon ein Jahreshighlight.

Worum geht es? In Hamburg wird die verstümmelte Leiche eines Mannes gefunden, Milo und ihr Kollege Vince ermitteln in dem Tötungsdelikt. Die Motivsuche gestaltet sich schwierig und schon wird die nächste Männerleiche gefunden.

Auch dieses Opfer wurde verstümmelt, allerdings auf andere Art und Weise. Es ergeben sich Hinweise bei beiden Opfern auf Gewalt gegen Frauen, ist hier das Motiv zu suchen?

Der Thriller punktet mit authentischen Charakteren, vor allem Milo ist sowohl sympathisch, als auch gekonnt gezeichnet. Ihr Partner Vince ist für sie die perfekte Ergänzung, denn unterschiedlicher könnten die zwei Figuren nicht sein.

Das Thema Gewalt gegen Frauen wird von den Autorinnen sensibel angegangen und offenbart einen Einblick in die Psyche sowohl der Frauen als auch des Täters. Wer ist hier Opfer, wer Täter?

Die Story ist temporeich und fesselnd mit der richtigen Portion Spannung. Besonders gefallen hat mir der zeitgemäße locker-flapsige Schreibstil, so macht das Lesen besonders viel Spaß.

Fazit: Genialer Thriller mit Suchtpotential, ich freue mich schon auf eine Fortsetzung mit dem neuen Dreamteam.

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Hamburg-Thriller mit einem genialen Ermittler-Duo