Kunden em pfehlungen
Rezensionen von tweedledee:
so viele Ideen und nützliche Tipps
Kleiner Garten - so viel drin von Anja Klein
Der Ratgeber von Anja Klein "Kleiner Garten - so viel drin" ist für mich eine echte Inspiration. Er bietet auf 144 Seiten so viele nützliche Tipps und Ideen für die Anlage eines Nutzgartens mit Beeten in verschiedenen Höhen, Stauden und Blumen. Wer keinen Plan hat, wie genau er seinen Garten anlegen soll, bekommt hier viel Inspiration.
Angefangen bei der Bodenbeschaffenheit, was bei der Lage der Beete alles zu beachten ist, über die Höhe der verschiedenen Beete, die Planung der Wege, Beeteinfassungen und Zäune. Anhand von vielen Fotos bekommt man einen guten Eindruck und kann die Tipps auch umsetzen. Ich fand die Informationen zu den Gemüsebeeten sehr informativ, wie man sie baut, wie Hochbeete richtig befüllt und bepflanzt werden. Das Dibbelbrett war für mich ganz neu, sehr genial und eine Erleichterung beim aussähen. Für mich ist der Ratgeber inspirierend, ich freue mich schon darauf wenn ich einige Ideen umsetzen kann.
Escape-Room
Die Burg von Ursula Poznanski
Ich liebe die Bücher von Frau Poznanski, "die Burg" ist wieder mal ein Highlight, auch weil sie hier ein ganz aktuelles Thema aufgreift. Allein schon das Cover gibt einen Eindruck, worum es geht.
Thema Escape-Room: Der Milliardär Nevio hat die verfallene Burg Greiffenau gekauft und in den unterirdischen Gängen mit aufwendiger Technik eine Escape-Welt geschaffen, die es so noch nie gegeben hat.
Die Räume sind komplett mit Screens ausgestattet, die mit Hilfe der KI in jedes beliebige Szenario verwandelt werden können. Doch nicht nur visuell wird eine künstliche Welt geschaffen. Mit Gerüchen, Wind, Regen und Temperaturkontrolle wird die Simulation perfekt. Noch ist Burg Greiffenau nicht eröffnet, bevor dies geschieht hat Nevio eine kleine Gruppe auserwählter Experten eingeladen, seine Welt zu testen. Doch es läuft nicht ganz, wie geplant.
Wow, ich war bei der Vorstellung der erschaffenen Settings geflasht. Zu Beginn der Tour hat jeder der Teilnehmer mit einem Vorschlag dazu beigetragen, ein einzigartiges Szenario zu schaffen. Angefangen bei der Umgebung, Zeitalter, der zu lösenden Aufgabe und dem Schwierigkeitsgrad.
Die Autorin hat es geschafft, dass die Räume und Erlebnisse plastisch vor meinem inneren Auge zum leben erwachten. Viele kleine Details lassen das Szenario für die Gruppe authentisch wirken. Unheimliche Effekte erzeugen Gänsehaut, genauso wie die KI, die die dunkelsten Geheimnisse eines jeden Teilnehmers zu kennen scheint. Man kann mitraten, was hinter allem steckt und was der eigentliche Zweck des ganzen ist.
Fazit: Sehr geniale Story mit viel Atmosphäre, ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.
spannender Wissenschaftsthriller
Der Stich von Thilo Winter
Thilo Winters neuer Thriller führt uns ins freuchtwarme Florida, genauer gesagt auf die Keys. Quito Mantezza ist Biologiestudent und setzt sich für den Erhalt der Natur- und Tierwelt auf den Keys ein. Moskitos sind potentielle Krankheitsüberträger, weswegen mit genveränderten Mücken versucht wird, die Moskitos zu dezimieren.
Doch genau darin sieht Quito eine große Gefahr für das Ökosystem, er hat dem Privatunternehmen DNArtists, welches die genetisch manipulierten Moskitos freigesetzt hat, den Kampf angesagt. Als plötzlich Menschen an Mückenstichen sterben, sieh er seine Befürchtung bestätigt... es geht um Leben und Tod.
Das Thema ist fesselnd, vor allem wenn man weiß, dass im Jahr 2021 in Florida tatsächlich mit genveränderten Mücken experimentiert wurde. Thilo Winter hat in seinem Thriller Fiktion und Fakten gekonnt zu einer spannenden und temporeichen Handlung verflochten, die Angst und Panik ist greifbar, denn vor den winzig kleinen Biestern kann man sich kaum schützen. Der Schreibstil ist locker und flüssig, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Sehr fesselnd sind die wissenschaftlichen Aspekte, auch die Location ist gut gewählt, ich hatte durch die lebhaften Beschreibungen ein Bild der wunderschöne Natur und Umgebung vor Augen.
Bist auf Quito bleiben die Figuren für meinen Geschmack aber zu blass und bedienen Stereotype. Action gibt es reichlich, teils aber zu übertrieben um noch glaubwürdig zu sein. Hier wäre weniger mehr gewesen. Das Nachwort wiederum ist informativ und nochmals ein kleines Highlight für die interessierten Leser.
Fazit: Gelungener Wissenschaftsthriller mit jeder Menge Action und Spannung.
aktuelles Thema
Die Influencerin von Rebecca Russ
In ihrem Thriller "Die Influencerin" behandelt die Autorin Rebecca Russ ein ganz aktuelles Thema. Man taucht in die Welt der Influencer ein, die im Netz berühmt sind, jede Menge Follower haben und mit ihren Posts nicht nur das Kaufverhalten ihrer Anhänger beeinflussen können.
Sarah Rode, erfolgreiche Fitness Influencerin hat mit ihrem Kanal @sarahlaeuft alles erreicht.
Sponsorenverträge, Produktproben, was als Hobby anfing ist längst ein Fulltimejob. Ihr Mann Raphael ist zugleich ihr Manager und sorgt für lukrative Verträge. Alles wendet sich, als Sarah von ihren Followern im Netz für den Selbstmord eines Mädchens verantwortlich gemacht wird. Hassmails sind an der Tagesordnung, Sarah deaktiviert ihren Kanal, weil sie den Hass nicht mehr aushält und unter Schuldgefühlen leidet. Sie verlässt kaum noch das Haus, doch der Hass holt sie ein, sie fühlt sich beobachtet, bekommt Pakete mit ekligem Inhalt vor die Haustür gestellt. Wer steckt dahinter?
Die Story wird in der Ich-Perspektive erzählt, man lernt Sarah sehr gut kennen. Auch ihre kleine Familie: ihren Mann, ihre 13-jährige Tochter Vicki und ihre Schwester Caro. Sarahs Leben als Influencerin wird detailliert beschrieben, man bekommt einen Eindruck wie viel Arbeit hinter den Post und Stories steckt und wie viel Druck auf Sarah lastet. Druck, dem sie auf Dauer nicht standhalten kann. Allerdings konnte ich Sarahs Handlungen nicht immer nachvollziehen, konnte mir manches nur mit dem enormen Druck erklären unter dem sie leidet.
In kursiv geschriebenen Abschnitten bekommt man einen Einblick in die Psyche des Stalkers und kann rätseln, um wen es sich handelt. Die Auflösung hat mich auf jeden Fall überrascht.
Der Schreibstil ist locker und uptodate, die Seiten waren schnell gelesen.
Fazit: Fesselnder Thriller mit einem ganz aktuellen Thema.
spannende Fortsetzung
Der Sturm: Vergraben von Karen Sander
Nachdem die Strand-Trilogie abgeschlossen ist geht es weiter mit den bekannten Ermittlern. "Der Sturm - Vergraben" ist Teil vier der Reihe und erster Teil der Sturm-Trilogie.
Worum geht es diesmal? Schauplatz ist natürlich wieder die Ostsee. Das Team um Tom Engelhardt ermittelt in einem länger zurückliegenden Fall.
Nach einem Sturm werden Knochen an der Steilküste gefunden, die viele Jahre im Sand verborgen waren. Die Ermittlungen laufen an und recht schnell gibt es Hinweise zu einem Serienkiller, der vor 30 Jahren mordete und nie gefasst wurde: dem Darß-Ripper. Gehen auch diese Opfer auf sein Konto? Mascha Krieger unterstützt das Team mit ihren Kenntnissen, sie ist immer noch auf der Suche nach ihren Wurzeln.
Nachdem ich die Strand-Trilogie verschlungen hatte, war ich auf den neuen Fall schon sehr gespannt. Ich habe mich gefreut auf die bekannten Ermittler zu treffen, fast wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und super lesbar, er lässt die Seiten nur so dahin fliegen. Ich konnte mit den gut gezeichneten Figuren mitfiebern. Mit jedem Teil der Reihe gewinnen sie an Tiefe, Tom und Mascha sind einfach sympathisch.
Die Story ist fesselnd, zumal es in die Vergangenheit kurz vor der Wende geht und Maschas Vater auch eine Rolle spielt. Das Privatleben wird angerissen, nimmt aber nicht zu viel Raum ein, der Fokus liegt auf dem Fall. Für mich die genau richtige Balance. Der Plot ist spannend, wir haben auch die Sichtweise eines Täters und die Handlung an einem unbekannten Ort.
Am Ende bleibt natürlich viel offen, da es sich um eine Trilogie handelt. Ich warte gespannt auf die Fortsetzung.
Fazit: Hier passt alles. Tolle Charaktere, fesselnde Handung und viel Spannung.
spannender vierter Fall
Grenzfall – In den Tiefen der Schuld von Anna Schneider
Im vierten Fall für Alexa Jahn und Bernhard Krammer geht es wieder spannend zu. Schon am Ende des letzten Bandes ließ sich erahnen, dass Krammers Kollegin Roza im Mittelpunkt stehen wird.
Roza ist verschwunden, in ihrer Wohnung findet Krammer eine Leiche. Eine männliche Leiche, die eine Tauchermaske trägt und mit Blumen förmlich aufgebahrt wurde.
In der Tauchermaske findet sich eine mysteriöse Botschaft, die auf eine "Krisztina" hinweist. Was hat Roza mit der Leiche zu schaffen, wieso ist sie verschwunden?
Krammer bekommt tatkräftige Unterstützung von seiner Tochter Alexa und deren Kollege Florian Huber, da Rozas Spuren nach Deutschland weisen. Krammer ist hin und her gerissen, er zweifelt an Roza. Ist sie auf der Flucht? Oder versteckt sie sich? Alles scheint möglich.
Wir haben wechselnde Perspektiven, die Handlung rollt sich aus Alexas und Krammers Sicht auf, wobei die Tochter-Vater-Problematik gut herausgearbeitet ist und beiden Protagonisten mehr Tiefe verleiht. Eine weitere Sichtweise geht in die Vergangenheit zurück, nach Ungarn, die Identität der Person wird erst gegen Ende gelüftet.
Durch die wechselnden Perspektiven ist die Handlung immer fesselnd, man kann sich seine eigenen Gedanken machen und spekulieren, was hinter Rozas Verschwinden steckt. Zum Ende hin wird es dramatisch spannend.
Ich habe das Buch in kurzer Zeit ausgelesen, sympathische Charaktere, ein flüssiger Schreibstil und jede Menge Spannung machen das Buch zu einem Pageturner. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
solider Krimi
Kant und das Leben nach dem Tod von Marcel Häußler
Schauplatz München und Umgebung: Nähe der A8 werden Leichenteile gefunden, die wohl längere Zeit tiefgekühlt waren. Hauptkommissar Kant und sein Team ermitteln und erste Erkenntnisse führen sie ins Stadtviertel Hasenbergl zu einer anonymen Hochhaussiedlung.
In einem weiteren Strang lernen wir Toni kennen, die ihre Kindheit und Jugendzeit mit ihrer Mutter in Portugal verbracht hat.
Nach deren Tod strandet sie in München bei ihrem Großvater den sie eigentlich gar nicht kennt. Ihr Großvater wohnt in eben jener anonymen Hochhaussiedlung, in der Kant ermittelt.
"Kant und das Leben nach dem Tod" ist der dritte Teil der Reihe, für mich war es der erste. Da der Fall in sich abgeschlossen ist, kann er natürlich als Standalone gelesen werden, es es empfiehlt sich aber wohl, auch die vorherigen Bände zu kennen. Denn mir fiel es ohne Vorwissen nicht leicht, mit den Ermittlern warm zu werden. Sie blieben für mich viel zu blass, als dass ich hätte richtig mitfiebern können. Eigentlich schade, denn in den meisten anderen Reihen werden die Ermittler ausreichend umrissen, so dass man auch als Quereinsteiger mit den Charakteren warm wird.
Die Handlung ist definitiv gut mit einem wichtigen Thema: alte Menschen, die einsam sind und vergessen werden. Was die Ermittlungen angeht hatte ich leider viel zu früh den richtigen Riecher, so dass die Auflösung für mich keine Überraschung mehr war. Die Ermittlungsarbeit ist authentisch beschrieben, die vielen Befragungen, das Klinkenputzen. Auch die anonyme Siedlung hatte ich bildlich vor Augen. Austauschbar, die gleichen Betonklötze wie man sie in jeder größeren Stadt findet. Münchner Flair kam leider nicht auf.
Fazit: Wichtiges Thema, für mich leider zu vorhersehbar. 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4.
sehr genialer Thriller
Stille Falle von Anders de la Motte
Kriminalinspektorin Leo Asker ermittelt in dem Fall von einem verschwundenen Paar. Nach dem letzten Instagram Post fehlt von Smilla Holst und ihrem Freund Malik Mansur jede Spur. Noch während die Ermittlungen am Anfang stehen, kommt überraschend Leos ehemaliger Lover ins Team, der Stress ist vorprogrammiert.
Nach einem Eklat wird Leo kurzerhand "befördert" und in eine Abteilung versetzt, von der sie noch nie gehört hat. Im Stock "Minus 1" erwartet sie die Abteilung für hoffnungslose Fälle, der Name ist Programm. Denn die Ermittler wirken ebenso hoffnungslos und skurril, wie die Fälle, um die sich keine andere Abteilung kümmern möchte.
Leo macht sich mit den Fällen vertraut und entdeckt recht schnell, dass der letzte Fall, an dem ihr Vorgänger gearbeitet hat, etwas mit dem verschwundenen Paar zu tun haben muss. Unerwartete Hilfe bekommt Leo von ihrem alten Jugendfreund Martin Hill, den sie seit damals nicht mehr gesehen hat.
Wow "Stille Falle" ist für mich ein Jahreshighlight, hier stimmt einfach alles. Durch das Thema Urban Exploring und Lost Places ist der perfekte Rahmen geschaffen für den Troll, der sich nachts heimlich in fremde Häuser schleicht und ihre Bewohner beobachtet und der ein Versteck in den Bergen hat.
Leo ist eine interessante Figur mit Hintergrund, ebenso Martin Hill. Als Frau hat es Leo in der von Männern dominierten Polizeiumgebung nicht leicht, sie kämpft gegen alle Fronten. Die Beschreibung, wie sie in ihrer neuen Abteilung ankommt und ihre verschrobenen Kollegen kennenlernt fand ich besonders gelungen, ich hatte die schrägen Typen bildlich vor Augen.
Der Plot ist wahnsinnig spannend durchdacht, ich habe das Buch fast in einem Rutsch verschlungen. Ein richtiger Pageturner.
Fazit: Sehr genialer Auftakt zu einer neuen Reihe, bitte mehr davon!
Gerechtigkeit schaffen
Monster von Nele Neuhaus
Der elfte Band der Taunus-Reihe von Nele Neuhaus ist so komplex wie brisant. Es ist Winter, kurz vor Weihnachten, als die 16jährige Larissa vermisst wird. Am nächsten Tag wird sie erdrosselt hinter einem Marienaltar bei einem Feld gefunden. Pia Sander und Oliver von Bodenstein ermitteln in dem Fall.
Die DNA-Auswertung ergibt einen Treffer. Der afghanischer Asylbewerber, Farwad M. soll zunächst als Zeuge befragt werden, doch er ist verschwunden. Hat er sich abgesetzt? Eine mediale Hetzjagd läuft an, die Gemüter erhitzen sich.
Während die Ermittlungen noch laufen, kommt der nächste Fall. Auf einer Landstraße wird ein Mann von einem Auto erfasst, der von Bisswunden übersät ist. Es lief völlig panisch auf die Straße, offensichtlich auf der Flucht. Mit beiden Fällen haben Pia, Oliver und das Team alle Hände voll zu tun.
Auf die bekannten Charaktere zu treffen, war wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Die Story ist von Anfang an fesselnd und hat mich völlig in ihren Bann gezogen. Gut ausgearbeitete Charaktere, ein komplexer Plot, die perfekten Zutaten für einen Pageturner. Leider bedient die Autorin dann doch Stereotype Vorstellungen, das Privatleben der Ermittler nimmt etwas zu viel Raum ein und die Präsentation von Larissas Mörder kommt hoppladihopp. Nach den ausführlichen Ermittlungen mit einigen Verdächtigen wurde der Täter "aus dem Hut gezaubert", was für mich nicht stimmig war.
Dafür ist der andere Fall absolut schockierend und geht nah, er mutiert zum Hauptfall und die Aufklärung von Larissas Tod wird zweitrangig. Hier gibt es viel Spannung und Action. Ein Thema, das nachdenklich macht.
Fazit: Komplexer Krimi mit Spannung und Action.
toller Auftakt der Reihe
Der Achte Tag von Dianne K. Salerni
Der 13jährige Jax muss nach dem Tod seines Vaters zu seinem Vormund Riley ziehen. Riley selbst ist erst 18, Jax hat ihn nie zuvor gesehen und versteht nicht, wieso sein Vater Riley das Sorgerecht übertragen hat. Viel lieber wäre er bei seiner Tante geblieben. Das Leben bei Riley ist für Jax schwierig, denn Riley kümmert sich wenig um ihn, Jax muss einkaufen und sich weitestgehend selbst versorgen.
Nach der Schule kümmert sich Jax um eine ältere Nachbarin, holt für sie Bücher aus der Bibliothek oder erledigt Einkäufe.
Als Jax nach seinem 13. Geburtstag an einem Donnerstag aufwacht spürt er sofort, dass etwas nicht stimmt. Das Haus scheint verlassen, auf der Straße sind keine Menschen, keine Autos zu sehen. Sofort kommen Jax all die Filme über Zombies in den Sinn. Ist er der einzige, der eine Katastrophe überlebt hat? Als er am Freitag aufwacht kann er es nicht fassen: alles scheint normal zu sein, die Menschen sind wieder da, er geht in die Schule. Und erfährt: es ist Donnerstag. Dabei weiß Jax genau, dass er den Donnerstag gestern in einer verlassenen Welt erlebt hat.
Nach einer Woche geschieht das gleiche Phänomen, zwischen Mittwoch und Donnerstag ist ein weiterer menschenleerer Tag. Doch diesmal trifft er Riley und dieser klärt ihn über den 8. Tag auf. Den Tag zwischen Mittwoch und Donnerstag, den nur wenige Menschen erleben. Jax lernt Evangeline kennen, die nur an den achten Tagen lebt und erfährt, dass es eine dunkle Bedrohung für die gesamte Menschheit gibt.
Wow, was für ein starker Einstieg in die Reihe um Jax. Die Autorin schreibt wunderbar flüssig und detailreich, die Charaktere kommen plastisch rüber. Die meisten sind auch sympathisch, von den Bösewichten einmal abgesehen. Im Vordergrund steht Jax, dessen Weltbild mal eben komplett über den Haufen geworfen wird. Geheimnisse, die fast über sein Verständnis gehen und mit denen er fortan leben muss. Er muss Gefahren überstehen und lernen, wem er trauen kann und wem nicht. Man erlebt wie er reift und sich die Beziehung zu Riley langsam ändert.
Die Idee zur Story hat mir wahnsinnig gut gefallen, so viel Magie, Mythen und fantastische Geheimnisse, ich war von der Handlung und den Charakteren fasziniert.
Fazit: Definitiv ein Fantasy-Highlight 2023, ich kann es kaum abwarten, bis es weiter geht.











