Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Der verlorene Sohn
Wie Schiffe auf stürmischer See von Kathy Biggs
Wie Schiffe auf stürmischer See, ist ein faszinierender Roman der Schriftstellerin Kathy Biggs.
Sie versteht es glänzend die Emotionen der verschiedenen Personen zu beschreiben.
Sie lässt von jedem die Gedanken laut werden.
Da ist die geschiedene Grace, die zu ihrem Vater gezogen ist, der immer mehr Aufsicht und Pflege benötigt.
Ihr Bruder Michael ist vor Zwanzig Jahren mit seinem Schiff untergegangen.
Als Malin auf die Farm kommt und Unterlagen mitbringt, das Michael noch leben könnte, machen die drei sich auf die Reise, um mehr zu erfahren.
Was sie dann finden ist realistisch.
Das bringt die Geschichte zu einem guten Abschluss.
Es ist ein zu empfehlendes Buch.
Melodisch
Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten von Anna Maschik
Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten, ist ein Roman der Schriftstellerin Anna Maschik.
Der Titel hat mich eigentlich etwas abgeschreckt. Die Sprache des Romans hat einen melodischen Klang.
Es geht um eine Familiengeschichte über hundert Jahre.
Es geht hauptsächlich um die Frauen der Familie.
Die Autorin flicht magische Passagen ein.
Die Mischung ist ihr perfekt gelungen.
Es ist ein Roman den ich gerne gelesen habe und auch weiter empfehle.
Zwei Geschichten in Einem.
Elf ist eine gerade Zahl von Martin Beyer
Das Cover des Romans, Elf ist eine gerade Zahl, zieht einen durch den Fuchs und die gelbe Ziffer 11, gleich in seinen Bann.
Allerdings habe ich nach der Leseprobe lange gezögert, ob ich mir dieses Thema antun wollte.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man es als Mutter aushalten kann, sein Kind so leiden zu sehen und nicht zu wissen, ob es überlebt.
Martin Beyer hat die Seelenlage der Mutter gut hinbekommen. Ich dachte anfangs nicht, das ein Mann das so gut hinbekommt.
Katjas Tochter Paula ist schon das zweite Mal an Krebs erkrankt.
Katja verbringt die meiste Zeit am Krankenbett Paulas. Als die aus der Narkose aufgewacht ist leidet sie trotz aller Schmerzmittel an starken Schmerzen.
Da fängt Katja an, ihr eine Geschichte zu erzählen, damit sie abgelenkt. Wird.
So entwickelt sich noch eine zweite Geschichte. Sie ist fantasievoll angelegt.
Dieser Roman bekommt von mir eine unbedingte Leseempfehlung.
Hamburg im Aufbau
In den Scherben das Licht von Carmen Korn
Die Schriftstellerin Carmen Korn schreibt gute Nachkriegsprosa.
In den Scherben das Licht, ist ein Roman, der die Situation in Hamburg. Das ist spannend gemacht. Ich kenne die Zeit aus Erzählungen meiner Eltern und Gro0eltern.
N den Städten war das Wohnungsproblem besonders gro0, da viele Häuser schwere Schäden hatten.
Da war die ehemalige Schauspielerin Frieda schon froh, das sie das Untergeschoss bewohnen konnte.
Im Keller hat sich der aus dem Osten geflohene Junge Gert eingerichtet. Dann purzelt Gisela durch das Fenster und er hat eine Mitbewohnerin.
Die Autorin versteht es besonders gut, die Zeit wieder lebendig werden zu lassen.
An die Radiosendungen, in denen Namen der heimkehrenden Gefangenen genannt werden, kann ich mich noch gut erinnern. Meine Oma hörte sich die Sendung immer an, wurde aber stets enttäuscht.
So wurde ich durch den Roman an meine Kindheit erinnert.
Es ist ein lesenswertes Buch, das ich genossen habe.
Ergreifend
Lebensbande von Mechtild Borrmann
Mechtild Borrmann konnte mich mit ihren Romanen immer begeistern. Auch der neue Roman,
Lebensbande, zeigt die gewohnte Art.
Obwohl es oft krasse Szenen gab, bin ich durch die Geschichte gerast.
Es gibt zwei Zeitebenen. Es beginnt ab 1933 und dann 1993.
Leo hat bei der Geburt einen kleinen Schaden zurückbehalten.
Er ist zwar etwas langsam und er fängt bei Aufregungen zu stottern an, ist aber sonst gesund.
Aber im Dritten Reich war das schon schwachsinnig. Nora, die Cousine seiner Mutter rettet ihn vor der Deputation, aber sie ist jetzt in Schwierigkeiten. In Danzig erlebt sie das Ende des Krieges.
!993 schreibt sie alles Erlebte auf und will reinen Tisch machen.
Da erfahren wir von ihrer Verschleppung in Russland.
Es ist eine ergreifende Geschichte, die ich gerne weiter empfehle.
Geschundene Heimkinder
Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104 von Susanne Abel
Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104, ist ein Roman der Schriftstellerin Susanne Abel.
Sie zeichnet die Erlebnisse von Kindern in einem von Nonnen geführten Heim.
Der Roman ist ziemlich hart und brutal, also nichts für zarte Gemüter.
Da werden Kinder misshandelt, vergewaltigt und wurden auch noch mit Tabletten versuchen gequält.
Nr. 104 ist Hartmut, der höchstens 3 Jahre alt ist. Er kam als Kriegswaise in das Heim.
Die etwas ältere Margret versucht ihm zu helfen. Aber auch sie hat brutale Erfahrungen zu erleben.
Später heiraten die Beiden.
Das Hörbuch wird von Vera Teltz gelesen, das macht sie perfekt.
Das Buch ist ergreifend und lässt den Leser erschüttert zurück und kann nicht gleich abschalten.
Unterhaltsam
Lass uns noch bleiben von Saskia Luka
Lass uns noch bleiben, ist ein feinsinniger Roman der Schriftstellerin Saskia Luka.
Sie lässt ihre Protagonistin Anne mit viel Gefühl ihre Empfindungen erzählen. Anne besitzt einen Pflanzenladen und malt Bilder. Man lernt auch den Nachbarn kennen, der Antiquariat hat.
Man kommt leicht in die Geschichte hinein und kann alles leicht mitempfinden.
Ich wurde wunderbar unterhalten und kann den Roman gerne weiterempfehlen.
Adventszeit in Luzern
Der fünfte Advent von Blanca Imboden
Den Roman, Der fünfte Advent, von Blanca Imboden, hätte ich fast übersehen, das wäre schade gewesen.
Sie schreibt herzlich und ich kann mich bei dieser Lektüre richtig erholen..
Doris und ihr 85jährige Vater führen einen Souvenirladen in Luzern. Das hat die Autorin so schön erzählt, das ich gerne mal Luzern besuchen möchte.
Die Idee, das sich Wegmitbewohner nach 40 Jahren wieder treffen fand ich witzig.
Die Weihnachtszeit wurde toll beschrieben und ich war von der Geschichte gefesselt.
Schwestern
Familia von Lauren E. Rico
Familia, ist eine fesselnde Geschichte von Lauren E. Rico.
Es geht um zwei Schwestern, von der eine nicht wusste, das sie ein hat.
Gabby ist in New York als Einzelkind aufgewachsen. Durch eine DNA Untersuchung, die vom Arbeitgeber angezettelt wurde, erfährt sie von Wurzeln in Puerto
Rico.
Isabella vermisst ihre kleine Schwester seit 25 Jahren.
Wie die Beiden dann ihre Geschichte zusammen bringen können, ist wunderbar spannend.
Ich wurde von der Geschichte gut unterhalten. Man erlebt alles direkt mit.
Mutter und Tochter
Vielleicht ist die Liebe so von Katja Früh
Vielleicht ist die Liebe so, ist ein Roman der Schauspielerin und Regisseurin Katja Früh.
Es geht um eine komplizierte Mutter Tochter Beziehung.
Anja war einmal Schauspielerin und arbeitet jetzt in einer Bar. Sie ist Mitte Vierzig, als ihre Mutter ihr verkündet, das sie am 18.2.um 4 sterben wird.
Die hat alles vorbereitet, sogar die Traueranzeigen wird sie selber verschicken.
Anja leidet an Depressionen und ist nicht so stabil. Schon als Kind hat sie immer versucht, die Liebe ihrer Mutter zu bekommen.
Die Autorin hat den Zwiespalt ihrer Personen glaubhaft beschrieben. Man kann Anjas Gefühle hautnah miterleben.
Ich wurde gut unterhalten und war von der Geschichte gefesselt.











