Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Die Stickerinnen
Die Frauen der Familie Flores von Angélica Lopes
Die brasilianische Schriftstellerin Angélica Lopes hat bis jetzt Jugendromane geschrieben.
Der Roman, Die Frauen der Familie Flores, ist ihr erster Roman für Erwachsene.
Es ist ein historischer Roman, mit mystischer Drohung.
Die Frauen Flores sind Stickerinnen. Ich kann mir die Tücher und Kragen gut vorstellen.
Auf ihrer Familie liegt ein Fluch. Die Männer sterben alle jung und die Frauen stehen mit den Kindern allein da.
Die Autorin versteht es gut diese Familie plastisch darzustellen.
Ich habe den Roman gerne gelesen.
1930er Jahre in Hamburg
Die Wut ist ein heller Stern von Anja Kampmann
Anja Kampmann führt uns in ihrem Roman, Die Wut ist ein heller Stern, in die 1930er Jahre.
Da weiß man ja inzwischen, das alle anders Denkende oder Behinderte um ihr Leben Angst haben müssen.
Auch wenn es eine fiktive Geschichte ist, sind ja viele Gretel wirklich geschehen.
Die Autorin schreibt das alles in einem poetischen Stil, das nimmt mich noch mehr mit.
Das ganze spielt in Hamburg.
Hedda arbeitet am Varitee um für den kleinen Bruder Pauli eine Pflegestelle bezahlen zu können. Ihr Bruder Jan arbeitet eine Reise lang als Walfänger.
In der Zeit musste Hedda schreckliches mitmachen.
Der Roman ist von der Autorin besonders geschrieben.
Es lohnt sich ihn zu lesen.
Liebesroman
Spät am Tag von Kristin Vego
Kristin Vego hat mit dem Roman,
Spät am Tag, ein melancholisches Werk geschaffen.
Sie lässt ihre Protagonistin Johanne ihre Erinnerungen erzählen.
Johanne ist Schriftstellerin und mietet ein Zimmer in dem Haus von Mikael.
Jetzt erinnert sie sich an die Zeit nach Mikael.
Es sind fantasievolle Erinnerungen.
Am besten gefallen mir die frühen Zeiten, als Johanne sich viel mit Rachel der Tochter Mikaels befasst. Deren Mutter ist Malerin und etwas anders.
Mikael und Sofie sind geschieden. Sie malt allerdings in der Scheune neben dem Wohnhaus. So ist sie immer präsent.
Durch die Erinnerungen springen die verschiedenen Zeiten oft hin und her. Da musste ich manchmal überlegen, wo ich gerade bin. Manchmal hatte ich das Gefühl, es fehle etwas.
Dieser Liebesroman liest sich gut.
Die Autorin hat einen einfühlsamen Stil, der mich fesseln konnte.
Eine Kindheit
Adlergestell von Laura Laabs
Laura Laabs führt uns in ihrem Roman, Adlergestell, in die Wendezeit am Rande Ostberlins.
Die Autorin hat beim Ingeborg Bachmann Preis in Klagenfurt einen Text aus diesem Roman vorgetragen. Da hatte ich doch Lust den ganzen Roman zu lesen.
Die Geschichte beginnt mit der Einschulung von Lenka Chaline und der Erzählerin.
Alle Drei sind tagsüber auf sich gestellt. Lenka und die Erzählerin waren schon Freundinnen im Kindergarten.
Die Erzählerin schildert ihre Kindheit und was sie da alles anstellten. Nach einem besonders schweren Ereignis wird Chaline wo anders hingebracht. . Dann von ihrem Studium. Nach 35 Jahren besucht sie ihre Heimatstadt wieder. Aber es hat sich viel geändert.
Lenka ist dem Islam beigetreten und wird etwas scheel angesehen.
Chaline hat auch ihren Weg gemacht..
Die Autorin hat eine eindrucksvolle Erzählweise, die das Buch interessant macht und gut lesen lässt.
Ein Leben
Blinde Geister von Lina Schwenk
Lina Schwenk lässt den Roman,
Blinde Geister, einen Familiengeschichte zwischen 1950er bis in die Gegenwart teilnehmen.
Sie lässt Olivia ihr Leben erzählen und die Ängste, die durch ihren Vater geschürt wurden. Es ist die Angst,, das die Russen einfallen könnten.
Ich bin im ähnlichen Alter wie Olivia, aber Gott sei Dank, haben meine Eltern mir keine Angst gemacht.
Auch meine Freundinnen und Verwandten mussten das nicht erleben.
Olivia lassen ihre Ängste dann auch nicht los und hat dann immer auch Angst um ihre Tochter.
Dieser vielschichtige Roman, ist ein Stück Zeitgeschichte Deutschlands.
Die Autorin hat ihn gefühlvoll gestaltet. Das Buch liest sich gut und ich kann es empfehlen.
Manila über viele Jahre.
Die Kollaborateure von Katrina Tuvera
Der Wagenbach Verlag verlegt immer anspruchsvolle Literatur.
Die Philippinische Schriftstellerin Katrina Tuvera schreibt ihren Roman, Die Kollaborateure, mit großer Prosa.
Es ist der erste Roman, der Autorin, der auf deutsch übersetzt wurde.
Sie zeigt als Hauptpersonen Carlos und Renata durch die Jahre flanieren.
Carlos beteiligt sich in der Politik, versteht es öfter die Parteien zu wechseln.
Die politischen Situationen werden gut erzählt. Die Geschichte des Paares wird nicht chronologisch dargestellt.
Es gibt noch ein Nachwort von Annette Hug, in dem die Geschichte der Philippinen genau erzählt.
Dieser Roman ist besonders aufschlussreich und unbedingt lesenswert.
Wahre Begebenheiten
Das hier ist nicht Miami von Fernanda Melchor
Die mexikanische Schriftstellerin Fernanda Melchor schreibt über die Menschen ihrer Heimat.
Der Roman, Das Hier ist nicht Miami, zeigt die verschiedenen Schicksale mexikanischer Bürger.
Es beginnt ganz friedlich mit zwei Brüdern, die den Ufo Wahnsinn miterleben.
Aber dann kommen einige schwerere Themen zu Wort.
Da lesen wir über die Rauschgiftvertreibung.
Dann werden die Schrecken von Emigranten erzählt, die eigentlich nach Miami wollten.
Schlimm ist die Korruption der Polizisten und die herrschende Gewalt.
Man erfährt von den Legenden Mexikos. Teufelsaustreibung und anderen
Das hat die Autorin authentisch zu Papier gebracht.
Es ist ein wichtiges Buch, das ich gerne weiter empfehle.
Literatur von einem Könner
Neues von den Unerwünschten von J. M. G. Le Clézio
J. M. M. Le Clézio ist ein Nobelpreisträger der Literatur von 2008.
Das Buch, Neues von den Unerwünschten, besteht aus vielen Erzählungen.
Der Autor schildert das Schicksal vieler Emigranten in der ganzen Welt.
Da sind die Jugendlichen aus Mexiko, die durch Abwasserkanäle nach Amerika gehen, um sich etwas für Zuhause zu ergattern.
Dann werden sie meist erwischt und zurückgebracht.
Dann sind da Kinder, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und durchs Land streifen.
Es sind erschreckende Schicksale, die der Autor mit besonders gutem Stil erzählt.
Mich hat er mit seinen Geschichten erreicht und ich möchte das Buch gerne weiter empfehlen.
Bindestrich
6 aus 49 von Jacqueline Kornmüller
6 aus 49 ist ein amüsanter Roman von Jaqueline Kornmüller.
Die Großmutter Lina spielt Lotto, mit der Hoffnung, einmal einen Sechser zu treffen.
Lina wird von der Autorin gut dargestellt.
Allerdings ist der Schreibstil etwas anders. Warum wird Jaquelines Mutter immer nur mit Linas Tochter betitelt, das hat mich etwas irritiert.
Lina und ihre Schwester Maria, die nicht ihre Schwester ist, betreiben ein Hotel. Die Beiden sind starke Frauen, die sich immer wieder zu helfen wissen.
Der Roman schwenkt viel zwischen den Personen hin und her.
Die Autorin hat mich nicht ganz überzeugt, aber 4 Sterne kann ich noch geben.
Gut gemachte Ahnenforschung
Rückkehr nach St. Malo von Hélène Gestern
Hélène Gestern hat den Roman,
Rückkehr nach St. Malo, ruhig und mit Gefühl gestaltet.
Der Protagonist Jan kommt nach dem Tod seines Vaters in das Familienanwesen in St. Malo zurück.
Sein Urgro0vater hatte ein Motorenwerk geschaffen, das immer noch weiterlebt.
Im Haus findet er alte Dokumente und er beginnt einen Stammbaum anzulegen.
Bei seinen Forschungen erfährt er immer mehr über seine Familie.
So erfahren wir in dem Roman viele Erinnerungen. Besonders schön hat die Autorin die Gegend und ihre Landschaftsbedingungen beschrieben.
Jan hatte noch einen Zwillingsbruder, so sind die Kindheitserinnerungen besonders. Der Bruder war der robusterer, Jan war ruhiger und scheuer.
In brenzligen Situationen denkt Jan immer noch an ihn und seine Aufmunterung.
Die Autorin hat mit diesem Roman eine interessante Familien- und Firmenchronik geschaffen.
Ich war gefesselt und wurde gut unterhalten.











