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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Romy:

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Neue Lieblingsautorin!

The Night We Met von Abby Jimenez

„Richtiger Ort. Richtiger Mann. Falsche Entscheidung?“
Manchmal spielt das Leben anders als geplant. Larissa hat ganz ohne ihr eigenes Zutun einen Berg an Schulden von ihrem Vater überlassen bekommen. Allgemein sieht das Leben für Larissa nicht allzu rosig aus. Sie setzt jedoch alles daran, etwas aus ihrem Leben zu machen und jongliert ein Dutzend verschiedener Nebenjobs.

Chris dagegen scheint sein Leben bis auf die Trauer über den Tod seiner Mutter im Griff zu haben. Beide verbindet sehr viel, u.a. das Lesen als Leidenschaft und das geteilte Sorgerecht für ihren Hund „Wufferine“. In der Nacht, in der sich die beiden kennengelernt haben, hat sich Larissa allerdings gegen Chris und für dessen besten Freund Mike entschieden.

Abby Jimenez hat mich mit ihrem neuen Liebesroman „The night we met“ wieder richtig abgeholt.
Auch wenn die Geschichte eher schwere Themen behandelt, fühlt es sich trotzdem nach einem richtigen Wohlfühlbuch an und der Humor kommt definitiv nicht zu kurz. Die Charaktere haben wie ich es von Abby Jimenez gewohnt bin Tiefe. Natürlich allen voran Larissa und Chris. Vor allem Larissa fand ich eine unglaublich sympathische Hauptperson, mit der ich sehr mitgefiebert habe. Ich muss zugeben, dass ich bei Chris manchmal ein wenig hin und hergerissen war. Grundsätzlich ist die Fürsorglichkeit eine wirklich süße Eigenschaft und jeder wünscht sich in seinem Leben jemanden, der genauso aufmerksam und liebevoll ist. Allerdings fand ich seine Aktionen an manchen Stellen einen Ticken zu viel und fast schon obsessiv.
Von Anfang an ist ziemlich klar, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird. Nichtsdestotrotz habe ich der Handlung gespannt gefolgt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Wie gewohnt ist der Schreibstil sehr einnehmend.

Der Aufkleber auf dem Buchcover „von der Autorin des Bestsellers 'Just for the summer'“ hat mich ein wenig in die Irre geführt, weil ich fälschlicherweise davon ausgegangen bin, dass es sich um einen zweiten Teil handelt. Die beiden Bücher haben inhaltlich allerdings keine Übereinstimmungen oder gemeinsame Charaktere, spielen nur im gleichen Universum. Beim aufmerksamen Lesen stößt man jedoch auf ein paar Easter Eggs wie z.B. den Toilet-King.

Fazit: Nach „Just for the summer“ eine weiterer slow-burn Roman, der mich richtig überzeugt hat! Ich freue mich, zukünftig noch mehr Bücher von der Autorin zu entdecken!

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Neue Lieblingsautorin!

Rezensionen von nuean:

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Sehr süßer Abschluß der Reihe

Wild Card von Elsie Silver

Ich liebe die Bücher von Elsie Silver und habe mich auf den Abschlussband der Reihe sehr gefreut. Danke an netgalley und Lyx, dass ich das Buch lesen durfte.
Eine Zufallsbegegnung und eine stürmische Nacht gestrandet an einem Flughafen und der grummelige Bash ist verzaubert von Gwen Dawson. Doch sie meldet sich nicht auf seine Nachrichten und als er sie auf der Geburtstagsfeier seines Sohnes als dessen Freundin vorgestellt bekommt weiß er, dass sie für ihn unerreichbar ist.

Doch dann zieht Gwen nach Rose Hill und je öfter sie sich sehen, desto schwerer wird es gegen die Anziehungskraft zu kämpfen.
Etwas wehmütig habe ich den letzten Band der Rose Hill Reihe begonnen, weil mir die Charaktere schon sehr ans Herz gewachsen sind.
Bash war immer nur sehr grummelig, jetzt lernt man ihn näher kennen und lieben. Er ist ein toller Mann und hat das Hern am richtigen Fleck. Er tut buchstäblich alles für die Menschen die er liebt. Die Chemie zwischen ihm und Gwen hat sofort gestimmt und man konnte das Knistern richtig spüren. Das es dann doch so verworren wird, war wirklich tragisch. Aber ich liebe Gwen, ihre ehrliche, loyale Art. Sie sagt was sie denkt und man muss sie nur ins Herz schließen. Beide zusammen sind einfach nur super süß. Ich habe mit den beiden mitgefiebert und gehofft. Auch die anderen Charaktere tauchen wieder auf.
Der Schreibstil ist gewohnt mitreißend, humorvoll und leidenschaftlich. Ich werde Rose Hill vermissen, aber ich hoffe darauf, dass die Charaktere doch bei den nächsten Reihen hin und wieder auftauchen.
Fazit: Ein toller Abschluß der Reihe.

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Sehr süßer Abschluß der Reihe

Rezensionen von Ameland:

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Ich wurde angefixt

Sörensen geht aufs Haus von Sven Stricker

Ich verstehe gar nicht wie Sörensen mir bisher entgehen konnte. Gut, dass ich ihn, dank einer Leserunde, endlich entdeckt habe. Ein poltriger, oft in sich gekehrter und skurriler Charakter, der auch Tiefe hat und mich überzeugen konnte.

Sven Stricker vereint in diesem Krimi nicht nur Spannung, unerwartete Wendungen, lebendige Charaktere, sondern auch herrliche Dialoge mit Sprachwitz und Situationskomik.

Neben dieser Mischung gefiel mir die gute Verflechtung von Ermittlung und Privatleben. Gerade das Privatleben macht für mich die Figuren realistischer und greifbarer.

Wer einen spannenden, unblutigen und jederzeit unterhaltsamen Krimi sucht, ist bei Sörensen gut aufgehoben. Mich jedenfalls konnte Sven Stricker mit diesem Krimi überzeugen und nun will ich mehr davon.

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Ich wurde angefixt

Rezensionen von saskia13120:

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Märchenhafter Ponyspaß

Die Märchenponys, Band 1 - Schneewittchen hat jetzt vier Hufe von Nicole Roling-Brügging; Nadine Schreiber

"Die Märchenponys - Schneewittchen hat jetzt vier Hufe" ist der erste Teil über eine Horde Märchenfiguren die in Ponys verwandelt wurden und nun auf einem Ponyhof leben und hat uns wahnsinnig gut gefallen.

Zuersteinmal ist die Aufmachung des Buches wunderschön. Das Cover ist toll gemacht und sticht mit seinen goldenen Akzenten heraus.

Die Illustrationen sind alle sehr liebevoll gestaltet und machen Spaß anzuschauen. Es sind immer wieder auch größere Bilder dabei bei denen die Kinder viel entdecken können.

Die Idee des Buches, dass Märchenfiguren nun als Ponys agieren finden wir super toll und einfallsreich. Vor allem ist aber die Umsetzung toll gelungen.
Jedes Pony hat seine Eigenarten und ist auf seine Weise liebenswürdig. Für besondere Lacher hat der pupsende Froschkönig Frido gesorgt.
Auch die anderen Bewohner des Märchenhofes sind super ausgearbeitet. Angefangen bei der gackernden Hühnerherde bis zu den etwas dusseligen Alpakas Erbse und Möhre (was für tolle Namen!).

Das Abenteuer dass die Ponys erleben ist für Kinder sehr gut und anschaulich dargestellt. Einem Mädchen, was ein Referat in der Schule über das Reiten halten soll aber große Angst vor Pferden hat. Das ist für die Kinder greifbar und verbindet Fiktion mit Problemen, in denen sich viele wahrscheinlich selbst wiederfinden können.

Insgesamt finden wir den ersten Band von "Die Märchenponys" sehr gut gelungen und freuen uns daher auch schon sehr auf den zweiten Band!

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Märchenhafter Ponyspaß

Rezensionen von nuean:

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Sehr spannender Auftakt der Reihe

Tale of Sun and Night 1: Tale of Sun and Night von Magdalena Gammel

Die Autorin kannte ich noch nicht, aber das Cover hat mich angezogen und der Klappentext dann überzeugt, dass ich das Buch lesen möchte. Vielen Dank an netgalley und Loomlight, dass ich Lios´Geschichte lesen durfte.
Lio wird als Sklavin gehalten und gehört nun zu einer Bande, die die Käufer betrügt, ausraubt und auch tötet.

Als sie wieder verkauft wird gerät ihr Leben aus den Fugen, denn der Käufer glaubt zu wissen, wer sie ist, doch nicht Lio kann sich an ihre Vergangenheit erinnern. Sie bekommt Hilfe von Izan und seinem Bruder, an den sie später auch verkauft wird. Und damit beginnt ihre Flucht vor ihrem Sklavenherren, vor ihren eigenen Visionen und aggressiven Sandmännern. Sie geht einen Deal mit Izan ein und hofft auf ihre Freiheit. Auf ihrer Flucht durchqueren sie das Land verfolgt von ihren Feinden, bedroht von gruseligen Kreaturen, aber sie kommen sich dabei immer näher.
Das Buch hat mich von Anfang an begeistert. Lio ist so eine starke Frau, die so viel ertragen mussten. Die Chemie zwischen Izan und ihr ist sofort da und es knistert ohne Ende. Aber auch die anderen Charaktere finde ich stark und sehr individuell. Auch Lios „Haustier“ ist mega und sorgt für den gewissen Humor. Die Balance zwischen Kämpfen, Gefahren und Nähe ist sehr gut gelungen. Ich habe dieses Buch nur so verschlungen. Der Schreibstil ist mitreißend und bildgewaltig, ich konnte mit Lio´s und Izans Welt so gut vorstellen. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Ich kann es kaum erwarten, bis der nächste Band erscheint.
Fazit: Spannend und mitreißend!

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Sehr spannender Auftakt der Reihe

Rezensionen von Petra Gruber:

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Unsichtbar

Mit anderen Augen von Jane Tara

Tilda Finch kann nicht glauben, was sie sieht (oder nicht sieht), als sie auf ihre Hand schaut. Ihr Finger, er ist verschwunden. Er ist noch da, aber unsichtbar. Und der Blick in den Spiegel zeigt, auch ein Ohr ist verschwunden. Und bald kommen noch weitere Körperteile dazu. Ihre Ärztin bestätigt die Diagnose, Unsichtbarkeit.

Tilda verzweifelt. Die Diagnose lautet unheilbar. Sie liest Bücher, sie geht zu einer Selbsthilfegruppe und lernt, es gibt gar nicht so wenige Frauen mit dieser Diagnose. Alle Mitte 40 und älter.
Sie erzählt ihren Freundinnen davon und eine von ihnen macht ihr einen Termin bei einer Therapeutin, die behauptet, die Krankheit wäre doch heilbar. Tilda will erst gar nicht hingehen, sie glaubt nicht an Heilung, hält die Therapeutin für eine Scharlatanin. Aber, vielleicht gibt es ja doch Hoffnung?
Was sehr stark beginnt, die reale Unsichtbarkeit als Bild für das, was viele Frauen beschreiben, wenn sie älter werden. Übergangen bei Beförderungen, übersehen, nicht mehr wahrgenommen, vergessen …
Doch leider kippt dann die Geschichte, wird sehr trivial weiter erzählt, gerät zum Selbsthilferatgeber mit großem Kitschfaktor.
Und natürlich liegt es an der Frau selbst, sich zu ändern, zu meditieren, die innere Stimme umzupolen, das Mindset zu ändern. Und am Ende warten der Märchenprinz, die perfekten Freundinnen, ein perfektes, privilegiertes Leben, die perfekten Kinder, alle schön und erfolgreich.
Darin geht die Gesellschaftskritik, die Kritik am Umgang mit weiblich gelesenen Personen leider völlig unter, auch wenn sie vorhanden ist. Da hilft es auch nicht, dass am Ende noch eine Freundin vor häuslicher Gewalt gerettet wird. Denn selbst dieser Erzählstrang gerät zum Beweis dafür, wie toll die Protagonistin geworden ist und wie toll sie das gemacht hat, sich so zu ändern und damit zur reinen Selbstdarstellung.
Sprachlich wird die Geschichte leider auch reichlich trivial erzählt.
Schade. Eine Geschichte mit Potential, eine gute Idee, die aber sehr an der Oberfläche bleibt und trotz der wirklich interessanten Botschaften langweilt und nicht berührt.
Mich hat der Roman leider nicht sehr überzeugt. Die drei Sterne gibt es für die Idee und die Teile, die doch immer wieder das Potential von dem, was ich mir gewünscht hätte, durchscheinen lassen.

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Unsichtbar

Rezensionen von Sophie H.:

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Geschichte als Abenteuer

Der rätselhafte Verwandte aus der Eiszeit von Silke Vry

„Der rätselhafte Verwandte aus der Eiszeit“ ist ein neuer Band aus der Sachbuchreihe „Dusty Diggers“ über wichtige archäologische Entdeckungen. In diesem Buch steht der Neandertaler im Mittelpunkt. Die erste wichtige Entdeckung macht man, wenn man das Buch aufschlägt. Der Vorsatz besteht aus einer Landkarte, auf der man ersehen kann, wo die ersten Neandertaler entdeckt wurden.

Wir begleiten Giovanni und Massimo bei ihrer Arbeit in der Kleinen Feldhofer Grotte. Dort entfernten die beiden mit ihren Spitzhacken eine dicke Schichte aus Lehm. Rein zufällig entdeckten sie dabei Knochen. Bis zur Erkenntnis, dass es sich dabei um die Knochen von Ur-Menschen handelt, sollten noch Jahre vergehen. Kindgerecht wird hier vermittelt, wie archäologische Arbeit aussieht und wie Wissenschaftler darüber streiten, welche Theorie nun die richtige ist. Untermalt wird das Ganze mit witzigen Dialogen und humorvollen Zeichnungen. Dies ist das perfekte Buch für Kinder, die sich für Archäologie interessieren. Wie eine spannende Geschichte wird hier Geschichte vermittelt. Einziger Minuspunkt: Der Verlag gibt ein Lesealter ab 8 Jahren an. Ich denke, das ist zu früh. Nicht, weil ich denke, dass die Informationen zu happig sind. Das kann man Kindern durchaus zumuten. Sondern wegen der komplizierten Begriffe. Die werden zwar alle im Anhang kindgerecht und toll erklärt, aber mit dem Erlesen dieser Begriffe dürften Selbstleser in dem Alter noch ihre Probleme haben, da sie ja immer noch dabei sind, das Lesen zu erlernen. Hier dürfte Hilfe von Erwachsenen nötig sein. Ansonsten kann ich nicht nur dieses Buch, sondern die komplette Reihe empfehlen.

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Geschichte als Abenteuer

Rezensionen von Cellissima:

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Enttäuschend

Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand von Baek Seungyeon

Vielleicht lag es an diesem Roman, vielleicht ist man aktuell generell etwas übersättigt, was Romane aus Japan und auch aus Korea betrifft, vielleicht trifft beides zu ... ich weiß es nicht.
Was ich aber weiß, ist, dass "Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand" mich leider nicht überzeugt hat und eine ziemliche Enttäuschung für mich war.

Ich hatte mich auf den Roman gefreut, da der Klappentext nach einer sehr schönen und berührenden Geschichte klang. Da ich selbst schon seit meiner Kindheit und Jugend Brieffreundinnen in aller Welt habe und Briefe und Brieffreundschaften liebe, schien es der perfekte Roman für mich zu sein. Das konnte nur gut werden ... dachte ich.
Leider hielt der Inhalt nicht, was der Klappentext versprach. Ja, es geht um diesen Briefladen, um Menschen, die Briefe schreiben, um Brieffreundschaften ... aber: der Klappentext klang nach einem berührenden Roman. Ich konnte aber leider keinerlei Verbindung aufbauen, weder zur Handlung noch zu den Figuren. Mir blieb alles sehr distanziert und vage. Es berührte mich leider einfach gar nicht.
Immerhin lässt sich der Schreibstil der Autorin gut lesen, stets angenehm und flüssig. Aber das war es leider auch schon.
Wer eine Liebeserklärung an das Briefeschreiben sucht, generell Lust auf einen typisch koreanischen/asiatischen Roman hat, der sollte es vielleicht auf einen Versuch ankommen lassen, da die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind.
Ich war leider froh, als die letzte Seite gelesen war, und blieb ziemlich enttäuscht und unbefriedigt zurück, da ich viel mehr von "Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand" erwartet hatte. Die Idee ist toll, aber die Umsetzung ist leider nicht gelungen.

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Enttäuschend

Rezensionen von Arambol:

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Fantastisches Abenteuer

Darkly von Marisha Pessl


„Wir können nur das Hier und Jetzt formen, entscheiden, was wir hinterlassen, welche Menschen wir in unsere Herzen schließen.“

In "Darkly" erzählt Marisha Pessl von der siebzehnjährigen Arcadia, die von den mysteriösen Brettspielen der legendären Spieledesignerin Louisiana Veda fasziniert ist.

Als sie unerwartet einen begehrten Praktikumsplatz bei der Stiftung der verstorbenen Veda erhält, reist Arcadia gemeinsam mit sechs weiteren Jugendlichen zu deren abgeschottetem Anwesen.

Ein fantastisches Abenteuer beginnt: Während sie versucht herauszufinden, was sich wirklich hinter den Darkly-Spielen verbirgt und warum gerade sie ausgewählt wurde, stößt Arcadia auf dunkle Geheimnisse rund um Vedas Leben und Tod. Misstrauen und Rivalität innerhalb der Gruppe wachsen, und bald wird unklar, ob sie sich noch in einem Spiel oder in echter Gefahr befinden.

„Darkly“ hebt sich schon auf den ersten Blick von vielen anderen Jugendthrillern ab. Das auffällig gestaltete Cover und die zahlreichen grafischen Elemente, Dokumente und Illustrationen im Inneren tragen stark dazu bei, dass sich die Geschichte wie ein interaktives Rätselspiel anfühlt. Die Handlung ist durchgehend recht spannend aufgebaut. Als Leser versucht man ständig, Hinweise zu deuten, Zusammenhänge zu erkennen und den Figuren einen Schritt voraus zu sein. Gerade die vielen Rätsel, Briefe und versteckten Informationen erinnern an ein Escape- oder Exit-Game und machen die Geschichte abwechslungsreich und originell. An einigen Stellen wurde es mir leider auch etwas zu komplex und stellenweise verwirrend – insbesondere dann, wenn die Spielmechanismen oder Hintergründe nicht vollständig erklärt wurden.

Mit der Protagonistin Arcadia konnte ich gut mitfühlen: Sie wirkt neugierig, mutig und zugleich glaubwürdig in ihren Zweifeln. Die Nebenfiguren hingegen bleiben etwas blass und hätten mehr Tiefe vertragen, um die Gruppendynamik noch intensiver wirken zu lassen.

Der Schreibstil von Marisha Pessl erlaubt es, den Thriller flüssig und leicht zu lesen, auch weil die insgesamt 76 Kapitel sehr kurz gehalten sind. Etwa in der Mitte des Buches wirkt die Erzählweise jedoch gelegentlich etwas holprig, was den Lesefluss kurzzeitig bremst.

Die finale Auflösung ist überraschend, wirft noch einmal neue Fragen auf und sorgt dafür, dass man das gesamte Geschehen gedanklich neu einordnet.

Insgesamt war „Darkly“ für mich ein atmosphärisch dichter, ungewöhnlich gestalteter und spannender Roman, der trotz kleiner Schwächen ein sehr intensives und originelles Leseerlebnis bietet.

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Fantastisches Abenteuer

Rezensionen von peedee:

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Komplexe Beziehungen

Das Geheimnis unseres Sommers von Sarah Morgan

Milly und Nicole waren seit frühester Kindheit die besten Freundinnen. Sie haben wunderbare Urlaube im Resort Forest Nest verbracht, das seinerzeit von Millys Mutter Connie geleitet wurde. Nun führt Milly die Geschäfte, ist geschieden und zieht Teenager Zoe alleine gross. Nicole ist nach LA gezogen und eine berühmte Schauspielerin geworden.

Seit 18 Monaten, dem Zeitpunkt ihrer Trennung von Richard, hat Milly nichts mehr von Nicole gehört. Aber trotzdem ist sie für sie da, als sie um Hilfe bittet. Aber kann Milly Nicole verzeihen, dass sie sie geghostet hat, als sie sie am meisten gebraucht hätte?

Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover, das Urlaubsgefühle vermittelt – gefällt mir sehr gut.

Die Geschichte wird aus den Blickwinkeln von mehreren Frauen erzählt, was einerseits lebendig wirkt und andererseits die Leser:innen mehr wissen lässt als die Einzelperson: Milly, Mutter Connie, Grossmutter Peggy, Tochter Zoe sowie Nicole.

Auf den ersten Blick scheint der „Fall“ glasklar zu sein: Nicole ist eine erfolgreiche Schauspielerin, ergo sie hat alles erreicht und ist glücklich. Nun ja, wenn das nur so einfach wäre. Sie ist wohl berühmt, aber sie hat dadurch auch ihre Privatsphäre verloren. Dank Social Media geht alles sofort viral und Nicole merkt, wie einsam sie in Wirklichkeit ist. Die neuesten Entwicklungen in ihrem Privatleben haben für haufenweise negative Presse, selbstverständlich einzig zu ihren Lasten, gesorgt. Sie wendet sich an Milly, obwohl sie es ihr nicht verdenken würde, wenn sie ihr nicht helfen würde. Das Wiedersehen von Milly und Nicole ist unterkühlt – Milly ist verletzt von Nicoles Verhalten. Sie versteht nicht, was seinerzeit passiert ist und warum sie alle Kontaktversuche abgeblockt hat. Und was ist jetzt passiert, dass sie um ihre Hilfe bittet? Ist ihre Freundschaft zu retten?

„Ich bin nicht genug, hatte sie gedacht. Ich werde nie genug sein.“

Es war eine sehr ruhige Geschichte, die aufzeigt, wie komplex Beziehungen sind, egal, ob es sich um romantische, freundschaftliche, familiäre oder berufliche Beziehungen handelt. Ich sage immer, dass Menschen unwahrscheinlich interessant, aber auch unwahrscheinlich kompliziert sein können. Eins eint so viele Menschen: Das Gefühl, nicht zu genügen – da spielt es keine Rolle, ob jemand bekannt oder unbekannt ist. Ich habe mich mit Millys Familie sehr wohlgefühlt und es ist schade, dass ich sie nun schon wieder verlassen muss. Am besten gefallen hat mir Nanna Peg, Millys Grossmutter. Sie scheut sich nicht, deutliche Worte zu sprechen, und schiebt dabei, wenn es eben gerade erforderlich ist, gerne ihr Alter vor – herrlich! Von mir gibt es 4 Sterne.

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Komplexe Beziehungen