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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Simo.Monet:

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Zwei Seiten-Eine Spannende Geschichte

Chimaira: Malin & Maira von Sabine Giebken

„Chimaira“ hat mich vor allem durch die ungewöhnliche Idee des Wendebuchs neugierig gemacht. Die Geschichte kann aus zwei verschiedenen Perspektiven gelesen werden und dadurch bekommt man einen ganz anderen Blick auf Malin und Maira. Besonders spannend fand ich, wie sich nach und nach zeigt, dass hinter den beiden Geschichten mehr steckt, als man zunächst denkt.

Die Mischung aus Mystery, Fantasy und Jugendgeschichte hat mir dabei richtig gut gefallen.
Malin und Maira sind sehr unterschiedliche Charaktere, wodurch die beiden Perspektiven schön voneinander abheben. Auch Themen wie Selbstzweifel, Freundschaft, Aussehen und der Wunsch, von anderen wahrgenommen zu werden, wurden interessant eingebaut. An manchen Stellen hätte ich mir allerdings etwas mehr Tiefe gewünscht, und eine Perspektive hat mich etwas länger gebraucht, bis sie mich richtig gepackt hat.
Optisch ist das Buch aber definitiv ein Highlight! Das Wendecover mit den beiden unterschiedlichen Seiten passt perfekt zum Konzept und macht das Buch zu etwas Besonderem. Auch der Farbschnitt und die Gestaltung mit den vielen Details gefallen mir richtig gut. Aufgrund des ebenfalls wendbaren Buchrüvkens, kann man sich selbst entscheiden, welche Seite einem am besten gefällt und wie rum man es sich ins Regal stellt.

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Zwei Seiten-Eine Spannende Geschichte

Rezensionen von Brigittte:

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Kaufen, vorlesen und gemeinsam lachen!

Zipfel waschen?! Bilderbuch von Dianne Dela Cruz

Endlich lernen die Kinder ohne Scham auf alle Körperteile zu blicken und sie auch korrekt zu benennen. Gerne begleiten wir Finn und Fiona auf ihrer Suche nach einer Erklärung für das Wort Zipfel. Sie reisen ins Wörterland, wo verstoßene Körperwörter auf ihre Rückkehr warten. Dabei lernen wir auf wirklich sehr passenden und kindgerechte Weise, dass es Wörter gibt, die schambehaftet sind, obwohl es gar nicht nötig ist.

Hier helfen Mut und Klartext dabei auch diese Wörter selbstbewusst auszusprechen. Der Sprachstil ist wirklich sehr liebevoll und wertschätzend gewählt. Zudem ist die Geschichte für Kinder ab 4 Jahren auch noch ziemlich humorvoll.Auch die Bonusseite, die mittles QR-Code aufgerufen werden kann bietet mit dem Hörbuch und jeder Menge weitere Informationen eine Wertvolle Hilfe um den Kindern die Scham vor den Begrifflichkeiten zu nehmen. Daher ist das Buch eine absolute Empfehlung! Wichtig, unterhaltsam und extrem ermutigend. Über den eigenen Körper zu sprechen ist nämlich das Normalste der Welt.

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Rezensionen von Barbara G.:

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Dinosaurier. Gigantisch, gefährlich, großartig von Armin Schmitt

Dinosaurier fanden wir selbst total informativ und auch für uns war viel Neues dabei. Das lag zum Einen daran, dass 29 neu entdeckte Arten aufgenommen wurden, die ich noch nie vorher gehört habe. Zum anderen fand ich den Teil der Einleitung auch recht detailliert und für mich mit neuen Infos. Wusstest du zum Beispiel, dass die Eier der ersten Dinos vermutlich weichschalig waren und erst später eine harte Kalkschale bekamen? Und ob sie sozial waren? Wie die Sinne ausgebildet waren? Grundsätzlich waren die Infos und Dinos nach der Zeit ihres Auftretens geordnet und nach ihrem Lebensraum.

Nach allgemeinen Infos wird jeder Dinosaurier einzeln vorgestellt. Neben Gruppe, Alter, Fundort und Fressfeinden gibt es auch ein Danger-o-Meter, was mega witzig war und sehr anschaulich. So haben wir auchmal nur die Bücherseuten durchgeblättert, weil wir schauen wollten, welche Dinos 10 hatten und welche besonders ungefährlich waren. Auch die Funfacts, die optisch besonders hervorgehoben waren, waren spannend und lehrreich. Echt ein besonders Sachbuch!

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Rezensionen von Shilo:

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Zwischen zwei Welten

Das Jahr der Wale von Kelly Anderson

Das Meer gehört für Annie ganz selbstverständlich zu ihrem Leben. Sie ist dort aufgewachsen und hat schon als Kind viel Zeit auf dem Segelboot ihrer Eltern verbracht. Die Verbundenheit mit dem Meer und der Natur zieht sich durch Annies Leben und gehört einfach zu ihr.
Die beiden kennen sich seit ihrer Kindheit und irgendwann wird aus ihrer Freundschaft Liebe.

Ihre Beziehung hat mir gut gefallen, weil sie nicht einfach nur romantisch dargestellt wird. Zwischen Annie und Evan läuft nicht immer alles so, wie beide es sich wünschen. Annie merkt dabei immer mehr, dass sie ihre eigenen Wünsche nicht einfach beiseiteschieben kann. Sie muss für sich klären, was sie vom Leben und von der Liebe erwartet.
Dann kommt der Tsunami und mit ihm eine schreckliche Veränderung. Annie verliert ihre Eltern und plötzlich ist nichts mehr so, wie es vorher war. Sie muss mit dem Verlust leben und gleichzeitig versuchen, ihren eigenen Weg weiterzugehen. Diese Entwicklung hat mich beim Lesen berührt.
Als Annie Walker aus den Fluten rettet, verändert sich noch einmal etwas. Obwohl Walker nicht spricht, fühlt Annie sich auf Anhieb zu ihm hingezogen. Zwischen den beiden entsteht eine Nähe, die schwer zu erklären ist. Das hat der Geschichte eine geheimnisvolle Seite gegeben. Gleichzeitig gerät Annie dadurch noch stärker in einen inneren Konflikt und muss sich fragen, welchem Gefühl sie vertrauen kann.
Sehr gefallen haben mir die vielen Szenen am Meer und in der Natur. Die Beschreibungen waren so anschaulich, dass beim Lesen immer wieder Bilder im Kopf entstanden. Dabei zeigt das Meer nicht nur seine Schönheit. Es kann ruhig und friedlich sein, aber auch gefährlich und unberechenbar. Gerade dieser Gegensatz hat gut zu Annies Geschichte gepasst.
An manchen Stellen wurde mir die Geschichte etwas zu ruhig und die Handlung kam nur langsam voran. Gerade in diesen ruhigeren Abschnitten konnte Annie besser mit ihren Gefühlen und den anstehenden Entscheidungen umgehen. So wurde auch nachvollziehbar, warum sie sich damit nicht leichttut.
Die Geschichte verbindet Liebe und Familie mit Verlust und der Frage, wo man im Leben eigentlich hingehört. Die Beziehung von Annie und Evan, die Begegnung mit Walker und Annies tiefe Verbundenheit mit dem Meer geben dem Buch verschiedene Seiten. Nicht jede Entwicklung hat mich gleichermaßen erreicht und manche Passagen waren mir etwas zu ruhig. Trotzdem hat mir die Stimmung des Buches gefallen. Auch die vielen Momente in der Natur und am Meer haben für mich gut zur Geschichte und zu Annie gepasst.
4 Sterne.

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Zwischen zwei Welten

Rezensionen von Barbara G.:

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Pumpkin Love & Autumn Dreams von Mira Hellen

Eishockeystar Dexter Raven war lange eine riesige Größe in der Eishockeyszene und ein richtiger Promi. Für ihn ändert sich sein Leben dann, als er unerwartet Vater wird und plötzlich allein für seine kleine Tochter Casey verantwortlich ist, da die Mutter eigentlich mehr an Dexter gebunden sein wollte als Mutter zu werden.

Um ihr ein echtes Zuhause zu geben, lässt er den Profisport hinter sich und zieht in das beschauliche Städtchen St. Martin's Cove. Dort soll Taylor, eine talentierte Schreinerin, ihm einige Möbel schreinern. Sie gibt vor, ihn nicht zu erkennen. Was Dexter nicht weiß: sie kennt ihn sehr wohl als Sportler und war ihr ehemaliger Teenieschwarm, sie hatte sogar ein Plakat von ihm....


Zunächst wird die Geschichte in 2 Perspektiven erzählt- beide halfen dabei, besser in die Geschichte zu finden und auch zu verstehen, was sie jeweils so handeln lässt. Ich konnte beide über viele Strecken gut verstehen und mich gut hineinversetzen. Manchmal war es mir etwas zu wenig Tiefgang und vor allem als es in Richtung Drama ging, fand ich nicht alles so gut nachvollziehbar rein logisch- was aber dennoch notwendig wäre für die Handlung. Für mich war das Drama den Streit oder die Verletzung nicht so recht wert, aber das nimmt ja jeder anders wahr. Gut hingegen gefallen hat mir, wie die Familie eingebaut wurde und wie das kleine Mädchen aufgenommen wurde. Also tolle Kleinstadtvibes, schönes Herbstsetting und eine nette Geschichte, die teils etwas mehr Tiefgang und Story vertragen hätte.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Eine klare Leseempfehlung!

Oberdenglers Wahrheiten von August Schmölzer

Mit der Stimme und in Gestalt von Schauspieler und Autor August Schmölzer gibt der ORF, dem fiktiven, durch eine „Linke“ (österreichisch für Intrige) aus dem Gemeinderat einer steirischen Gemeinde geekelten Vizebürgermeister Sepp Oberdengler eine Möglichkeit, mutig jene Dinge anzusprechen, die ihn und viele andere bewegen.

Dass manches aus seiner durchaus höchst persönlichen Sicht entspricht, ist natürlich Absicht.

So sinniert Sepp Oberdengler zum Beispiel im November 2023:

„Überall Lichter, aber wenig Wärme. Wir ersetzen den inneren Friede durch Konsum und nennen das Besinnung. Weihnachten wird laut, hektisch und teuer. Vielleicht täte uns Stille besser als Jubel. Weniger Glanz, mehr Gewissen. Sonst feiern wir uns leer.“

Ein Gedankengang, dem ich und einige Freunde sehr viel abgewinnen können. Probieren wir es einfach aus und entsagen wir dem Konsumrausch.

Man kann die markante Stimme von August Schmölzer dankenswerterweise im Radio hören. ORF Steiermark bietet ihm mit „Oberdenglers Rundschau“ jeden ersten Sonntag im Monat nach den Kirchenglocken, um 12.15 Uhr, eine Plattform den Menschen die Wahrheit über Gott und die Welt, sowie die Politik, zu sagen. Mit viel Fingerspitzengefühl, das manchmal genau dort hin zeigt, wo es auch schmerzt, versucht Schmölzer die Menschen zu eigenem kritischen Denken anzuregen und vorherrschende Denkmuster zu hinterfragen. Änderungen des bisherigen Denkens sind möglich und durchaus erwünscht!

Dieses Buch ist ein Querschnitt der Sendungen. Sepp Oberdengler ist so etwas wie das steirische Gewissen!
August Schmölzer legt seine Kunstfigur Oberdengler mit durchaus spitzen Humor und fein dosierte Ironie sowie und klugen Statements an. Wobei er den Menschen „aufs Maul schaut“ und sich der Sprache „der einfachen Menschen“ bedient. Kurz und knackig, so hält sein sein Alter Ego Oberdengler den Menschen einen Spiegel und enttarnt Widersprüche in deren Aussagen. Jeder dieser ironischen Monatsrückblicke endet mit der Aufforderung:

„Und aufpassen! Der Teifl schloft net!“ (Aufpassen, weil der Teufel schläft nicht!“

Besonders nachdenklich stimmt mich Oberdenglers Statement vom August 2026:

„Schreien is leicht. Reden is schwer. Die Welt brennt, die Kassen sind leer, die Kultur blutet. Aber wer nur spaltet, heilt nix. Demokratie lebt vom Widerspruch, nicht vom Vernichten. Deshalb braucht’s weniger Zynismus und mehr Gespräch.“

Dem ist wohl wenig hinzuzufügen.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Aufruf zur Zivilcourage, den man nun auch nachlesen kann, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Eine klare Leseempfehlung!

Rezensionen von Barbara G.:

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Cinnamon Spice Love von Harper Graham

Madison erreicht in New York ein seltsamer computergeschriebener Brief- das Hotel ihrer Eltern bräuche ist. So macht sich Madison auf nach Hause, nach Maple Falls. Schockiert über den Zustand des Hotels trifft sie gleich Zach. Er ist als Tischler derjenige, der ihr helfen soll, alles auf Vordermann zu bringen - und ihr Ex.

Doch die Vergangenheit steht zwischen ihnen. Werden sie die Differenzen überwinden?

Das herbstliche Setting hat mich gut abgeholt. Sonst hab ich ein wenig gebraucht, um in die Geschichte zu kommen. Beide wirken regelrecht feindselig aufeinander und tief verletzt, gleichzeitig ist von Anfang an eine sexuelle Spannung spürbar. Die Entwicklung sollte man einfach selbst dann im Buch lesen- mir gefiel es zwischenzeitlich sehr gut und ich kam dann auch gut in Geschichte, das weitere Drama war mir dann aber an manchen Stellen zu viel und manche Charaktere waren für mich auch schwer zu verstehen in ihrem Handeln- auch der eine oder andere Nebencharakter. Mir gefiel der Schreibstil grundsätzlich sehr gut, man kam super durch die Seiten. Inhaltlich hat mir aber gerade so im letzten Drittel doch ein wenig etwas gefehlt- ein wenig mehr Entwicklung, ein wenig weniger Wiederholung der Fehler der Vergangenheit, ein wenig mehr Dorf und Intervention vielleicht... dennoch eine echt süße herbstliche Geschichte!

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Eine Leseempfehlung

Heimat von August Schmölzer

Schauspieler und Autor August Schmölzer nimmt seine Leser abermals in die Weststeiermark mit. Diesmal gibt es in St. Vinzenz große Aufregung! Paul Himmel, der berühmte Schriftsteller und Sohn des Dorfes kehrt in seine Heimat zurück. Einst als Bankert der ledigen und wenig später verschwundenen Cäcilie Himmel der Fürsorge überantwortet, soll ihm, wenn es nach Bürgermeister Lukas Loch geht, ein grandioser Empfang bereitet werden.

Ob das dem Schriftsteller recht ist, ist dem Bürgermeister ziemlich egal. Also wird alles aufgeboten, was St. Vinzenz zu bieten hat.

Gleichzeitig herrscht auch im Sommerhansl-Hof geschäftigen Treiben: Josef Sudi, Ex-Gendarm, und seine Freundin Karin wollen heiraten. Eine richtige kirchliche Trauung verweigert der Dorfpfarrer mit dem Hinweis, Josef sei geschieden. Das ist in Anbetracht des Lebenswandels des Pfarrers doch eine bigotte wie abstruse Begründung. Denn der gute Mann unterhält mit seiner Köchin Reserl eine Beziehung sowie ein Gsupsi mit einer verheirateten Frau aus der Theatergruppe.

Kurzfristig empört sich ein Teil der Dorfbevölkerung als bekannt wird, dass das aufgelassene Dorfwirtshaus von einer syrischen Familie übernommen wird. Aber bald kehrt wieder Ruhe ein.

Eine Ruhe, die sich bei der betagten Franziska Klug, vorerst nicht einstellen will, hat sie doch wegen des unbekannten Vaters von Paul Himmel einen Verdacht.

Und dann ist er da, der große Tag, an dem Paul Himmel gefeiert wird.

„Aber sonst bleibt alles wie immer, nur ein bisserl anders.“

Meine Meinung:

Wie schon im ersten Band dieser Liebeserklärung an die Heimat, hält August Schmölzer den Einwohnern von St. Vinzenz einen Spiegel vors Gesicht. Sei es die Bigotterie des Pfarrers oder das Verhalten der Altvorderen in der Vergangenheit, alles kommt ans Tageslicht. Manches scheint im Laufe der Jahre ein wenig abgemildert zu sein. So meint Paul Himmel in seiner Dankesrede:

„Aber, lassen Sie mich gleich anfangs dankend darauf hinweisen, dass mich St. Vinzenz als kleinen Buben in ein Waisenhaus abgegeben hat. So erhielt ich gleich als Kind die Prägung, die mich ein Leben lang schmerzhaft begleitet hat: Lieblosigkeit, Heimatlosigkeit und Elternlosigkeit. Hätte ich das nicht so intensiv erlebt, und Gott sei Dank, überlebt, würde ich nicht so schreiben, wie ich muss. Andererseits ermöglicht mir mein Schreiben ein schönes, spannendes Leben. Was für eine Koinzidenz! Kurzum, ich bin St. Vinzenz rundum und aus ganzem Herzen dankbar. Ich will auf keinen Fall zynisch sein, lassen Sie mich auch sagen, dass es nicht Ihre Schuld ist, und die Hoffnung, dass ein Fall heute anders und menschlicher gelöst werden würde, ist groß.“.

Das Cover symbolisiert den Blick auf St. Vinzenz und seine Bewohner durch das Schlüsselloch und passt perfekt zum Inhalt.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Roman, der abermals mit Wortwitz besticht, 5 Sterne

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Eine Leseempfehlung

Rezensionen von Anjulia :

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Ein Londoner Rachekonstukt

Das habe ich wegen dir getan von John Lanchester

Kates Ehemann Jack ist gerade erst verstorben, als Kate auf eine neue, extrem erfolgreiche Netflix-Serie aufmerksam wird. Der Inhalt dieser Serie ist ihr Eheleben, teils wortgetreu wiedergegeben. Hat Jack dies mit einer Geliebten geteilt und wie sieht Kates Rache dafür aus?

Das habe ich wegen dir getan von John Lanchester ist ein bitterböser moderner Gesellschaftsroman.

Ich habe dieses Buch unglaublich schnell gelesen, nicht nur weil der Autor einen fesselnden Schreibstil hat, sondern auch weil ich hinter die Geheimnisse von Kates Ehe kommen wollte. Die Protagonistinnen sind nicht nett und sympathisch, und das sollen sie auch gar nicht sein. Die Geschichte wird sowohl aus Kates als auch aus Phoebes Sicht erzählt. Gerade Kate, die zu Beginn lediglich etwas Arroganz und Überheblichkeit ausstrahlt, trifft moralisch mehr als fragwürdige Entscheidungen. Phoebes Handlung wird eher durch die toxische Beziehung zur narzisstischen Mutter bestimmt und ist eher nachzuvollziehen. Ab etwa der Hälfte des Buches kann man sich gewisse Zusammenhänge erschließen. Danach erfolgt ein ausgesprochen überzogener Racheakt. Ein tatsächlicher Generationenkonflikt oder gar eine Abrechnung mit Mediengiganten wie Netflix ist dieses Buch für mich allerdings nicht. Trotzdem ist die Geschichte sehr aktuell. Das Ende des Buches lässt mich zwar nicht schockiert, aber trotzdem nicht ganz zufrieden zurück, auch weil die Zukunft der Figuren mir teilweise zu offen ist.

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Ein Londoner Rachekonstukt

Rezensionen von Finderfunke:

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Das ideale Konzept, damit sich Konflikte nicht mehr im Kreis drehen.

Restorative Circles Workbook. Das unverzichtbare Praxisbuch für echte Konfliktklärung. von Dana Hoffmann; Hendric Mostert

Das Buch beginnt erfrischend mit einem Check-in und der Frage: Was passiert, wenn in Konflikten unterschiedliche Wirklichkeiten aufeinanderprallen? Denn genau das ist die Kernidee der Restorative Circles.

Zunächst befasst sich das Werk mit dem Prinzip des Recht-Habens und warum niemandem damit geholfen ist.

Bei zwei Menschen gibt es zwei Wirklichkeiten und bei fünf folglich fünf. Hier erfährt der Leser, wie man diese Ausgangssituation meistert, welche Haltung hilft und was Pilze und Konflikte gemeinsam haben. Es wird beleuchtet, warum „Verstehen“ weiterbringt, wann der Konfliktautopilot übernimmt und wie ein empfundener Angriff den Alarm-Modus aktiviert. Harmonie wollen zwar alle, doch Beziehungsarbeit wird dabei häufig unterschätzt, denn nicht umsonst steckt das Wort „Arbeit“ darin. Daher ist hier eine Öffnung wichtig, von der Zuständigkeit hin zu Verantwortung und Zugehörigkeit.
Im zweiten Abschnitt wird die abenteuerliche Herkunft der Restorative Circles vorgestellt. Hier zeigt sich die Wichtigkeit von Unterstützung sowie echtem Interesse und die Haltungsfacetten werden durch das „Social Discipline Window“ veranschaulicht. Der wichtige Punkt hierbei ist der zentrale Haltungswechsel von einer „Punitiven Logik“ (Wer war das?) hin zu einer „Restorativen Logik“ (Was ist passiert?).
Im dritten Teil werden die einzelnen Circles, die möglichen Teilnehmer (bzw. die Rollen) und die Bedeutung des Raums vorgestellt. Kernfunktion und die Herangehensweise werden erörtert, zeitliche Orientierungsfenster gegeben und klare Schritte aufgeführt. Ein offener Blick auf die Grenzen der Methode rundet diesen Leseabschnitt ab.
Weiter geht es mit der Implementierung in Organisationen: Wie wird aus dem Konzept gelebte Praxis? Eine Standortbestimmung, der Aufbau einer Circles-Kultur, potenzielle Fallen und die positiven Auswirkungen stehen hier im Fokus.
Der letzte Teil bietet nützliche Tools: Vorlagen und Leitfäden für jeden Circle, eine Self-Check-Liste, Bedeutungsübersetzungen, FAQs („Was mache ich, wenn …?“) sowie einen QR-Code zur digitalen Ressourcen-Datenbank. Der „Check-out“ und die Kurzprofile der Autoren Hendric Mostert und Dana Hoffmann runden das Buch ab.

Mit diesem fundierten und praxiserprobten (!) Workbook erhalten Leser einen klaren, handlungsorientierten Leitfaden. Die Reflexionsfragen nach jedem Kapitel laden direkt zum Mitmachen ein und die Restorative-Circles-Methode wird lebendig und greifbar. Der Leser schließt das Buch mit dem enthusiastischen Gefühl, sofort loslegen zu können, da man sämtliche Werkzeuge strukturiert an die Hand bekommen hat. Somit ist dieses Handbuch ein wertvoller Begleiter nicht nur im Business-Bereich, sondern auch ein unverzichtbares Workbook überall dort, wo Gemeinschaft aktiv gepflegt werden will: in Familien, projektbasierten Netzwerken und Freelance-Clustern, Vereinen, Mediationsbüros und Klassenzimmern.

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Das ideale Konzept, damit sich Konflikte nicht mehr im Kreis drehen.