Kunden em pfehlungen
Rezensionen von simone.h1:
Jugend
Der gefährlichste Ort der Welt von Lindsey Lee Johnson
Die Geschichte spielt in einem idyllischen Ort in Amerika, in dem es den Menschen gut geht und sich deren Probleme eigentlich im Zaum halten. Doch begleiten wir in diesem Roman einige Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren, die auch trotz ihrer Herkunft nicht davor gefeiht sind schlechte Lesensentscheidungen zu treffen.
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Das Buch ist in Abschnitte gegliedert, die sich jeweils auf einen dieser Jugendlichen fokusieren. Den Übergang zwischen den Abschnitten bildet immer ein gemeinsames Erlebnis und wird die Geschichte so chronologisch fortgesetzt. Diese Art der Erzählung und die Konstruktion der Geschichte ist wirklich bewunderswert, etwaw ganz seltenes und hat mich absolut überzeugt!
Die handelnden Personen sind toll gezeichnet und unterstreichen die Themen wie zB Mobbing, Suizid, Drogen, Kriminalität, Leistungsdruck, Sexualität, etc. Die klingt jetzt erst mal nach viel aufbereiteten Stoff, doch ist es der Autorin gelungen, das Buch damit nicht zu überladen! Ebenso machte das Buch auf mich keinen tadelnden Eindruck und thematisiert einfach sehr viele Punkte, die im Jugendalter an Bedeutung sind. Die Sprache ist modern und sehr schön. Es ist mir nicht zuletzt aufgrund der Spannung sehr leicht gefallen, dieses Buch zu lesen!
Dieser Roman stellt für mein ein absolutes Lesehighlight dar und hatte ich selten so viel Freude an einem Buch!
Rezensionen von begine:
Gefahren der Hugend
Der gefährlichste Ort der Welt von Lindsey Lee Johnson
Der gefährlichste Ort der Welt von Lindsey Lee Johnson ist ein Zeugnis unserer Zeit. Der Roman spielt in einem kleinen Ort in der Nähe San Franciscos, es könnte allerdings überall sein.
Die Autorin hat einen fesselnden Schreibstil und sie erfasst die heutige Situation an den Schulen.
Sie lässt alle Schüler einer Clique ihre Eindrücke erzählen.
Mit dem Außenseiter Tristan Bloch fängt es an, er ist von Anfang an das Opfer.
Er schreibt Cally einen Liebesbrief, die zeigt ihn ihren Freundinnen und der Brief wird veröffentlicht.
Grausam wie die Jugendlichen sind. Heutzutage macht Facebook das noch schlimmer. Er kann nicht weiter und springt von der Golden Gate Bridge,
Dann geht es 5 Jahre später weiter und die Protagonisten beschreiben, wie es mit ihnen weiterging und was sie aus der Vergangenheit begriffen haben.
Da gibt es aber auch wieder Vertrauensbrüche. Es fällt immer mal wieder jemand in die Außenseiter Rolle und es wird darüber ins FB gesetzt.
Die Autorin lässt diese Ansichten locker, direkt und aktuell uns nahe bringen.
Der Roman mit den wichtigen und ernsten Themen liest sich nicht gerade leicht, ist trotzdem sehr zu empfehlen.
Rezensionen von yellowdog:
dialogbetont
Katharina und der Zaungast von Christine Brückner
Dieser intelligente Roman von1957 ist ein Frühwerk von Christine Brückner und setzt ganz auf die Gespräche zweier Menschen.
Die junge Franziska und der 20 Jahre ältere Doktor sind über einen langen Zeitraum miteinander befreundet, aber doch sehr verschieden. Franziska ist stark und impulsiv, nach einer schweren Kindheit gierig auf das Leben, aber leider ist es eine fehlgeleitet Zeit.
Der geschilderte Fackelzug 1938 lässt einen eine Beklemmung beim Lesen erfahren.
Bastian, der Doktor, ist anders als Franziska, abwartend und beobachtend, klug bewahrt er kühlen Kopf.
Vielleicht ist ihre Verschiedenheit der Grund, warum sie sich in den Dialogen aneinander abarbeiten, die Vergangenheit reflektieren.
Beide mussten schweres durchmachen. Bastian erblindete im Krieg, Katharina verliebt sich in den falschen Mann, wird desillusioniert. Die Nachkriegszeit führt sie ins Ausland, wie getrieben sucht sie nach einem eigenen Platz. Brieflich bleiben sie in Kontakt.
Die Form des Romans ist gleichzeitig funktionierend als auch einschränkend, da manche Themen praktisch wie abgehakt wirken. Das gilt insbesondere für Katharinas Jahre im Exil. Daher kann ich dem Buch nicht die Höchstnote geben, aber ein guter Roman ist es und die Getragenheit und Melancholie strahlen etwas außergewöhnliches aus, dass in der zeitgenössischen Literatur relativ selten ist.
Rezensionen von dwb@gmx.es:
TOP-SATIRE TOP-BUCH !
Katharina und der Zaungast von Christine Brückner
Teils recht bissige Satire, die voll ins Knochenmark trifft. Absolut unterhaltsam. Ganz besonders zeigt es "der sozialrevolutionierte Weihnachtsmann" im Buch, dass im deutschen Gesundheitssystem etwas ganz gehörig stinkt. Satire, Humor und Sozialkritik sind es unbedingt wert, gelesen zu werden.
TOP-Buch!
Rezensionen von Gaby 2707:
Hoffnung und eine Lüge
Katharina und der Zaungast von Christine Brückner
Das einzige, was dem 11-jährigen Paul Grewe nach dem Bombenangriff 1945 in München geblieben ist, ist ein Koffer mit Dokumenten, ein Bild seiner kleinen Schwester und ein verbeulter Kochtopf seiner Tante. So trift er auf die kleine Jüdin Sarah, die ebenfalls ihre Familie verloren hat und die seiner Schwester unglaublich ähnlich sieht und die Beiden beschließen für immer zusammen zu bleinen – wie der Wind und das Meer.
So wird aus Sarah Silbermann Rosalie Greve. Zusammen schließen sie sich einer der vielen Kinderbanden an, überstehen gemeinsam die Zeit im Heim, bis sie schließlich von einem netten Münchner Ehepaar, das selbst seine beiden Kinder im Krieg verloren hat, aufgenommen und adoptiert werden. Immer noch tragen sie beiden den Namen Greve und nun Hummel. Diese Lüge, die sich durch ihr gemeinsames Leben zieht, die sie nie aufgeklärt haben, aus Angst getrennt zu werden, wird ihnen nun zum Verhängnis. Sie verlieben sich ineinander. Eine Liebe, die als Geschwisterliebe gilt, die sie nicht leben dürfen.
Ich bin sofort eingetaucht in die Geschichte der Beiden, in die Nachkriegszeit, die Zeit des Wiederaufbaus und in die Zeit, als es den Menschen langsam wieder besser ging. Durch Geschichten meines Opas und meiner Mutter, die diese Zeit nur knapp älter als Paul mitgemacht hat, kam mir vieles bekannt vor. Wenn ich heute hier in München durch die Straßen gehe, bin ich sehr froh, dass der Plan, München nach dem Krieg am Starnberger See wieder aufzubauen, schnell verworfen wurde.
Ich habe mit Paul und Sarah/Rosalie im Heim gelitten, mich mit ihnen gefreut, als es zur Adoption kam und mich immer wieder gefragt, was gewesen wäre, hätten sie ihre wahre Identität preisgegeben. Als sie sich dann ihrer langsam aufkeimenden Gefühle füreinander bewusst wurde, habe ich gespürt, dass das nicht gut gehen kann. Die Anziehung zwischen Ihnen ist so stark, sie wollen, wie sie sich geschworen haben, zusammen bleiben, verletzen dadurch immer wieder die Gefühle von Menschen, die ihnen sehr nahe stehen. Dadurch haben sich meine positiven Gefühle ihnen gegenüber auch zum negativen verändert.
"Wie der Wind und das Meer" ist eine sehr gefühlvoll geschriebene Geschichte, die mich ins München der Nachkriegsjahre mitgenommen hat, und die im Jah 1989 endet. Gerade zum Schluss hat die Geschichte meine emotionale Seite sehr berührt. Eine Geschichte so voller Hoffnung, die aber von einer nicht aufgeklärten Lüge immer wieder zerstört wird.
Rezensionen von heinoko:
Vom Buch verschlungen
Die Farm von V. S. Gerling
Dass es sich beim vorliegenden Buch bereits um den 4. Band rund um das Ermittlerpaar Nicolas Eichborn und Helen Wagner handelt, erfuhr ich erst, als ich das Buch in Händen hielt. Die beruhigende Nachricht: Man muss die Bände 1 – 3 nicht gelesen haben, um dennoch restlos dieser neuen Geschichte zu verfallen.
Der Plot hat es in sich. Da verschwinden in ganz Deutschland Ehepaare, ohne Lösegeldforderungen, ohne Leichenfund. Und es werden Geldtransporte überfallen – und zwar durchgeführt von den verschwundenen Ehemännern, wie Überwachungskameras offenbaren. Wo ist die gemeinsame Schnittstelle, an der man mit den Ermittlungen ansetzen könnte? Damit jedoch nicht genug. Nicolas Eichborn selbst gerät ins Fadenkreuz der Obrigkeit und wird konfrontiert mit Korruption, mit unersättlicher Geldgier – bis in die höchsten Kreise.
Das Buch ist so spannend, dass ich das Gefühl hatte, das Buch verschlingt mich, nicht umgekehrt. Es ist großartig geschrieben, zieht alle Register eines guten Thrillers, ist kurzweilig, spielt mit Ungewissheiten, Wendungen, mit Spuren, die keine sind. Die Protagonisten werden lebendig dargestellt, sympathisch, in ihren Dialogen stets mit einer Prise Humor ausgestattet. Manchmal hatte ich zwar das Gefühl, der Autor schießt mit seiner Lust am Fabulieren etwas übers Ziel hinaus und verliert dabei etwas an Bodenhaftung, aber die gelegentlich sehr skurrilen Einfälle nahmen mir zu keinem Zeitpunkt die unbandige Lesefreude.
Ein Autor mit Suchtfaktor!
Rezensionen von S.:
Süchtig
Nachtlichter von Liptrot Amy
Nachtlichter“ ist wunderbar und zugleich schwer zu lesen. Kaum zu ertragen sind die schrecklichen alkoholbedingten Abstürze der Autorin. Kann man tiefer sinken? Ja, doch, aber Amy Liptrot will dem Teufelskreis der Sucht entkommen.
Aufgewachsen auf einer menschenarmen Orkney–Insel, mit einem manisch–depressiven Vater und einer zur Religion abgewanderten Mutter, sucht sie Abwechslung, Coolness und Karriere in London.
Der Kick stellt sich nur nach immer mehr Alkohol ein. Peinliche Vorfälle, Jobverluste, Wohnungsnot, der Verlust des Freundes folgten. Versuche, trocken zu werden, ihre Unzufriedenheit abzulegen, scheitern mehrfach.
Ein erster Erfolg: mit Hilfe eines dreimonatigen Programms bleibt sie erstmals längere Zeit trocken. Eine Flucht zurück zu ihrem Geburtsort soll weiter helfen. Die Ablenkung durch harte Arbeit ist nur teilweise erfolgreich, die Lust auf Alkohol bleibt. Amy hat stets das Gefühl, dass etwas fehlt. Sie taucht tief ein in die Natur, erforscht verschiedenste Gebiete und analysiert sich selbst. Sie nimmt den Leser schonungslos ehrlich mit in ihre Welt. Dabei wird so viel Wissen eingewebt! Orkneys Einwohner heißen Orkadier. Was für Wolkenarten gibt es, was hat es mit dem Wachtelkönig auf sich, wie baut man Trockenmauern, woher kommen einige merkwürdige Worte, was passiert beim Ablammen? Kleinste Inseln, seltene Tiere, Grabhügel werden erforscht, Sagen erzählt.
Amy verbringt den Winter auf Papay. Dort leben 70 Menschen. Auch über ihre Bräuche erfährt der Leser Einiges: Muckle Supper, First Footing, Papay Gyro Nights. Genaue Naturbeobachtungen über die „Merry Dancers“, Luftspiegelungen, geografische Auffälligkeiten, Nebelwarnsysteme faszinieren.
Trotzdem ist da noch immer das bekannte Gefühl, abgelehnt zu werden, etwas zu verpassen. Amy stellt sich immer neuen Herausforderungen.
Ein sehr ehrliches, umfassendes Buch, das eine Lebensetappe anschaulich und offen beschreibt. Gleichzeitig eine liebevolle Beschreibung der Schottischen Inselwelt. Absolut lesenswert.
Rezensionen von heinoko:
Nie aufgeben
Emily, die kleine Springmaus von Liptrot Amy
Ein zweisprachiges Bilderbuch – hmmm. Welche Zielgruppe wird hier angesprochen? Das Bilderbuch an sich, der jeweils kurze Textanteil pro Seite, die liebevoll-kleinkindgerechten Zeichnungen und die Geschichte selbst sprechen für Vorschulkinder. Aber die Zweisprachigkeit und der angebotene Vokabeltrainer sind nach meinem Verständnis für Kinder frühestens ab 7 Jahren geeignet.
Insbesondere gibt es im Text so einige schwierigere Wörter, für Kleine unverständlich, für Erstleser zu schwierig zu buchstabieren, wie z. B. „qualifizierter Kamerad“ oder „IT-Nerd“. Auch müsste man sicher erklären, welche Sportart ein Sprinter vertritt. Der Verlag selbst gibt an, dass das Büchlein für Erstleser gedacht ist.
Emily ist eine sehr fröhliche kleine Maus. Die Eltern dagegen haben anstrengende und verantwortungsvolle Berufe, insbesondere Papa Stefano Dreikäsehoch ist ohne Tablet und Telefon gar nicht denkbar. Da ist Oma, die vorliest, besonders geliebt. Heute liest sie die Geschichte vom kleinen Mäuserich vor, der, obwohl er so klein ist und von den anderen Mäusen verspottet wird, immer fleißig weiter trainiert und nicht aufgibt, an seinem Traum zu arbeiten, denn er möchte ein richtig, richtig guter Sprinter werden.
Die schlichten, liebevollen Zeichnungen gefallen mir sehr. Sie verdeutlichen den Textinhalt so unmittelbar und direkt, ohne Schnickschnack, wie es besser gar nicht sein könnte. Und natürlich ist die Botschaft des Buches eine ganz wichtige: an sich selbst glauben und nie aufgeben!
Rezensionen von Gaby 2707:
Der 2. Band genau so gut wie der 1. Band
Schattenrächer von Michael Gerwien
Der Münchner Journalist Wolf Schneider ist weiterhin auf der Suche nach dem Mörder oder dem Auftraggeber zum Mord seiner Frau Rebekka. Auf einer Müllhalde am Rande von Lissabon wacht er auf, ohne Papiere, Kreditkarten, Geld und seine Brille. Seine Ex-Halbschwester Eva rettet ihn aus dieser Not und fliegt nach Lissabon.
Als er sie am Flughafen erwartet, stößt er auf eine Schlagzeile in der Washington Times, wo es um die Konstruktionspläne geht. Weiter geht seine Reise bzw. Flucht mit neuer Identität in die USA. Hier stößt er endlich auf seinen größten Widersacher – Arthur Smith...
Seit Wolfs Flucht aus München habe ich sehnsüchtig auf den „Schattenrächer“ gewartet. Und obwohl es über ein Jahr her ist, dass ich den „Schattenkiller“ gelesen habe, bin ich sehr schnell wieder in der Handlung drin. Was auch die verschiedenen Rückblicke ermöglichen, die gleichzeitig neugierig auf den Vorgänger machen. Es ist schon bezeichnend, dass Wolf immerzu daran denkt, dass ihm jemand Böses will, er sich aber von seinem Plan, seine Frau zu rächen nicht abgeht.
Die schnellen Sprünge zwischen den einzelnen Handlungsorten und Personen und die oft sehr kurzen Kapitel steigern die Spannung immens. Ich stehe die ganze Zeit unter Strom und hoffe, dass nicht nur Wolf aus den einzelnen Aktionen gut raus kommt.
Die Akteure sind auch in diesem Abschnitt der Trilogie farbig und detailliert beschrieben und feuern mein Kopfkino an. Der Schreibstil ist wie immer knapp und präzise, lässt sich gut lesen und setzt bewegte Bilder frei. Die manchmal derbe Ausdrucksweise und die sich manchmal überschlagenden Plots muss man mögen – ich mag sie, weil sie genau hierher passen.
Einzig, dass es so viele Tote gibt und der Koks- und Alkoholkonsum von Mr. Smith, sind nicht ganz so meins. Aber das gehört hier irgendwie dazu.
Auch der 2. Band der Trilogie strotzt vor Spannung. Ich hoffe, dass ich nicht zu lange auf Band 3 warten muss.
Rezensionen von May:
Neues Lieblingsbuch!
Den Mund voll ungesagter Dinge von Freytag Anne
Mir hat das Buch extrem gut gefallen, weshalb ich es auch innerhalb kürzester Zeit gelesen habe.
Die Geschichte selbst ist zwar ziemlich gewöhnlich für einen Jugendroman, aber die Art wie das Leben von Sophie beschrieben wird, war für mich sehr außergewöhnlich, da ich mich selbst so gut in die Lage der Charaktere hineinversetzen konnte.
Beim Lesen habe ich teilweise gelacht, mich aufgeregt und sogar geweint.
Meiner Meinung nach ist die Romanze von Sophie und Alex eine der besten, die ich je gelesen habe und ich war überrascht über die vielen Wendungen, die ihre Beziehung nimmt.
Ich konnte mich in der Geschichte teilweise selbst wiederfinden und deshalb gehört dieses Buch nun zu meinen Lieblingsbüchern. Ich empfehle es jedem, den die Geschichte einer Romanze zwischen zwei Mädchen interessiert!








