Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Tollpatsch trifft Sahneschnittchen
Pasta Mista 5 Zutaten für die Liebe ist ein Jugendroman der Autorin Susanne Fülscher. Völlig unerwartet erfährt Liv das ihre Mutter seit einigen Monaten eine neue Liebe hat und diese steht nun unerwartet mitsamt seiner Zwillinge vor der Tür. Angelo ist ein Traumtyp, ein Sahneschnittchen und seine Zwillingsschwester eine Schönheit.
Kann sich die Patchworkfamilie zuammenraufen oder endet alles in einem Chaos? Außerdem hat sich Liv noch in Angelo verknallt, kann das gut gehen.
Die Autorin beantwortet diese Fragen auf witzige Art und lässt Liv alle Höhen und Tiefen erleben, zumal ihre erste Begegnung mit dem neuen Mann an der Seite ihrer Mutter und seinen Kindern unter keinem guten Stern stand. Der Schreibstil ist locker und spricht sicherlich nicht nur Jugendliche an. Die Sorgen und Nöte von Liv sind aus dem Leben gegriffen und die Stimmung unter den Protagonisten wird gut eingefangen.
Insgesamt ein gut lesbares und unterhaltsames Buch das mich angesprochen hat.
Rezensionen von Rebecca1493:
Ein Football-Lovestory mit unerwartetem Tiefgang
Heart Play von Vi Keeland
Was soll man zu diesem Cover sagen? Es passt definitiv zur Beschreibung der männlichen Hauptperson und lässt ziemlich tief blicken. Allerdings hat mich vor allem deren Titel in einem fast schon frühlingshaften Grün auf sich aufmerksam gemacht, denn ich mag Geschichten rund um den Footballsport immer Mal wieder ganz gerne.
Im Zusammenspiel mit der Inhaltsangabe habe ich eher eine oberflächlich gehaltene Lektüre erwartet, allerdings wurde ich im Verlauf des Buches eindeutig eines besseren belehrt.
Beim Durchstöbern diverser erotischer Liebesromane war ich durchaus schon einige Male auf den Namen Vi Keeland gestoßen. Allerdings hatte ich mich (aus welchen Gründen auch immer) nie dazu durchringen können, eines ihrer Werke einen zweiten Blick zu schenken bis ich letzte Woche "Tiuchdown - Er will doch nur spielen" als Rezensionsexemplar angeboten bekommen habe. Da ich, wie bereits erwähnt, gerne Bücher dieses Genre lese, war ich nicht abgeneigt und wollte der Autorin eine Chance geben.
Der Schreibstil war Dank einer gelungenen Übersetzung flüssig und spritzig zu lesen. Man fühlte sich direkt in die Geschichte hineinkatapultiert, weshalb ich praktisch nicht mehr aufhören konnte und das Buch innerhalb eines Tages ausgelesen habe. Auch die Perspektivenwechsel haben dazu beitragen können, dass ich mit den beiden Hauptcharakteren innerhalb kürzester Zeit warm geworden bin.
Okay, die Sexszenen rutschen teilweise doch sehr in die eher vulgäre Schiene ab, wurden aber durch das eigentliche Thema der Geschichte mehr als wett gemacht. Dass die Erzählung sich um das Verarbeiten nicht verarbeiteter Trauer und Drogenabhängigkeit drehen würde, hatte ich zu Beginn definitiv nicht vermutet. Dementsprechend positiv konnte mich dieser unerwartete Tiefgang überzeugen und die Erzählung von anderen Romanen dieser Sparte abgrenzen. Allerdings kommt neben diesen doch eher wenig zum Lachen animierenden Themen der Spaß nicht zu kurz, weshalb mir mehrfach von meinen Mitmenschen seltsame Blicke zugeworfen wurden, wenn ich über die ein oder andere Stelle unvermittelt lachen musste.
Das Ende war zwar (selbst für meine Begriffe) etwas zu kitschig, aber da mich die vorherigen Seiten überzeugt hatten, war das durchaus zu verschmerzen.
Fazit: Ich bin positiv überrascht von dieser Football-Lovestory - sie hatte deutlich mehr Tiefgang als ich erwartet habe! Freue mich auf weitere Teile der Reihen um das Team der Steels.
Rezensionen von manu63:
Huldar und Freyja ermitteln wieder
SOG von Sigurdardóttir Yrsa
SOG ist das zweite Buch rund um Kommissar Huldar aus der Feder der Autorin Yrsa Sigurdardottir. Dieses mal geht es um eine Zeitkapsel die in Reykjavik gehoben wird und die 10 Jahre alte Briefe von Schülern enthält, welche beschreiben wie sdie Schüler sich Island im Jahr 2016 vorstellen. Dabei wird auch eine Botschaft gefunden die Initialen von zukünftigen Mordopfern auflistet.
Huldar wird mit der Aufgabe betraut sich um diese Botschaft zu kümmern, er bittet die Kinderpsychologin Freyja ihn dabei zu unterstützen. Keine einfache Sache, da er in der Vergangenheit eine Beziehung mit Freyja hatte.
Die Autorin entwickelt die Geschichte langsam und führt nach und nach neue Charaktere ein. Manches hätte da sicher gestrafft werden können, mir jedoch gefällt diese langsamere Gangart der Autorin. Sie lässt Raum für Spekulationen und Fragen warum gerade diese Personen etwas ausführlicher einbezogen werden. Auch das Verhältnis von Huldar und Freyja bekommt Raum der mich nicht langweilte. Erst im letzten Drittel des Buches wird es temporeicher und die Lage spitzt sich zu. Durch kleine Andeutungen vermutet man als Leser was hinter den Taten steht, das Ende kam für mich dennoch etwas überraschend daher.
Bereits der Vorband DNA hat mich gefesselt und bei SOG ging es mir genauso. Ein Thriller der teilweisen leisen Tönen um dann Fahrt auszunehmen. Die Spannungsbögen sind eher flaches gesetzt, dafür aber im Hintergrund immer vorhanden. DNA und SOG können getrennt gelesen werden, da die Geschichten in sich abgeschlossen sind.
Rezensionen von manu63:
Der elfte Harry Hole
Durst von Sigurdardóttir Yrsa
Durst ist der elfte Band der Reihe rund um Harry Hole aus der Feder des Autors Jo Nesbø. Obwohl sich Harry aus dem aktiven Dienst zurück gezogen hat und nun als Dozent an der Polizeihochschule unterrichtet, schafft es sein alter Chef Mikael Bellmann das sich Harry um den Fall eines Serienkiller kümmert, der seine Opfer über die Dating App Tinder findet.
Im Laufe der Ermittlungen muss Harry Hole erkennen das der Täter kein Unbekannter für ihn ist.
Obwohl ich nicht alle Harry Hole Bände kenne, bin ich gut in die Geschichte hinein gekommen. Der Erzählstil ist mitreißend und das Szenario gut und spannend aufgebaut. Kleine Andeutungen lassen den Täter vermuten dennoch konnte mich der Autor letztendlich überraschen. Die Protagonisten sind stimmig und ich konnte ihren Gefühlen und ihren Hintergründen gut folgen. Die Geschichte wird beständig spannender und strebt unaufhaltsam ihrem Höhepunkt entgegen. Obwohl das Buch über 600 Seiten umfasst war ich schnell mit ihnen durch, da ich wissen wollte wie es letztendlich ausgeht. Wer also mit dem Buch anfangen will, sollte sich darauf einstellen das man das Buch nur schwer weg legen kann. Ebenso muss man mit schockierenden und blutrünstigen Details rechnen, denn Durst ist ein eher düsterer Thriller mit Charakteren die durchaus Ecken und Kanten haben und die etliche Höhen und Tiefen erleben.
Rezensionen von manu63:
Zauberhaft
Durst von Sigurdardóttir Yrsa
Körbchen mit Meerblick ist ein Liebesroman aus der Feder der Autorin Petra Schier. Melanie wird überraschend Alleinerbin ihrer Tante, die ein Kunstgeschäft in Lichterhaven besessen hat. An das Erbe sind jedoch Auflagen gebunden, Melanie muss das Geschäft übernehmen und eine junge Labradorhündin, Schocki, welche die Tante bei sich aufgenommen hat.
Missmutig macht sich Melanie auf den Weg nach Lichterhaven und trifft dort auf den Nachlassverwalter Alex und nun muss sie sich klar werden, wie ihr weiteres Leben verlaufen soll.
Der Autorin ist eine zauberhafte Liebesgeschichte gelungen die auf keiner Seite kitschig wirkte sondern den Protagonisten die Gelegenheit gibt zu sich selber zu finden. Die Geschichte wirkt glaubwürdig und die Charaktere werden vielschichtig gezeichnet. Sehr gut fand ich die verschiedenen Perspektiven aus denen die Geschichte erzählt wurde und gerade Schocki und ihre Sicht der Dinge war immer wieder lesenswert. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut lesbar, die einzelnen Stränge werden gut miteinander verwoben und als Leserin konnte ich tief in Melanies Herz blicken. Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten.
Rezensionen von begine:
Flüchtlingsschicksal
Durst von Sigurdardóttir Yrsa
Das Schicksal der Sterne ist zwar ein Jugendbuch, aber was der Flüchtlingsjunge Adhib aus Afghanistan durchmachen musste, wirkt realistisch. Deswegen ist der Roman auch für Erwachsene Leser ansprechend, zudem schnell durchgelesen. Langweilig wird es nie.
Mich hat auch die Geschichte von Karl ergriffen, der als Junge mit seiner Familie aus Schlesien fliehen musste.
Dabei geht die kleine Schwester verloren, die Mutter ist ab dahin stark traumatisiert.
Der Vater verschollen, die Mutter überfordert, wird er Oberhaupt der Familie. Genau betrachtet raubte ihm das Schicksal einen Großteil seiner Kindheit, denn ab der Flucht musste er für die Familie sorgen.
Ich glaube, dass Karls Schicksal das vieler Flüchtlinge ist und warum sollte man das nicht auf heutige Flüchtlinge übertragen.
Die Begegnung des mittlerweile alten Karls und Adhib ist Zufall, aber mich hat es gefreut, wie sie sich gleich gut verstehen und anfreunden.
Ein gutes Buch, dass ich gerne gelesen habe und das ich weiterempfehlen kann.
Rezensionen von Gaby 2707:
Die Sträggele ist zurück
Luzerner Totentanz von Monika Mansour
Weihnachten in Luzern. Kurz hintereinander werden 3 kleine Mädchen entführt. Sie werden zwar bald gefunden, aber ihre Umgebung ist mit Hexensymbolen oder Blut verschmiert. Cem Cengiz und Barbara Amato haben jede Menge zu tun um für Aufklärung zu sorgen. In ihr Blickfeld gerät bald eine Luzerner Sagenfigut: die Strägele.
Ab nun stehen alle rotharigen Frauen unter Generalverdacht. Und die Berichte in den Zeitungen tragen nicht gerade zur Eskalation bei.
Nach Luzern kommen ist für mich wie sich mit guten Freunden zu treffen. Ich kenne Cem, Lila, Eva und Barbara ja nun schon einige Zeit und habe schon einige Fälle mit ihnen zusammen gelöst. Nur schade, dass Rolf nicht mehr mit dabei ist. Neu hinzu kommt diesmal ein interessanter Mann: Marius, ein ehemaliger Journalist in Kriesengebieten. Die Dialoge zwischen ihm und Cem liebe ich.
Aber auch die weiteren Handelnden kommen lebensecht und bis auf einen Pfarrer für mich sympathisch rüber.
Hier geht es um Okkultismus, um okkulte Dinge und Symbole, eine Hexe mit roten Haaren, um die Sträggele und um den Türst. Richtig gekonnt hat Monika Mansour hier die Schweizer Sagenwelt mit einem spannenden Kriminalfall zusammen gebracht. Spannung ab der ersten Seite, wo ich mich nach dem Prolog schon gefragt habe, wo hier die Reise hingehen mag. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten, wo sich alles schlüssig, nachvollziehbar und für mich doch überraschend auflöst.
Durch viele schweizer Ausdrücke, die nicht eingedeutscht wurden, sich aber aus dem Zusammenhang erklären, fühle ich mich sofort mittendrin in unserem kleinen Nachbarland. Die Beschreibungen der Luzerner Stadtmauer und die Streifzüge durch die Stadt, bei denen ich dabei sein darf, geben der Geschichte den Lokalkolorit.
Auch das Private der Ermittler und der Staatsanwältin haben wieder ihren Raum gefunden. Und nach dem, was diesmal alles passiert ist, bin ich sehr gespannt wie´s weiter geht.
Ein spannender, sehr interessanter Fall, den man nicht unbedingt an Weihnachten lesen muss. Lesenswert ist er zu jeder Zeit.
Rezensionen von Arachnophobia:
Das Eis schmilzt
Und es schmilzt von Lize Spit
Ich glaube, es ist ein ganz gutes Zeichen, wenn einen ein Buch auch nach dem Auslesen nicht ganz loslässt, man auch Tage danach immer noch über einzelne Szenen nachdenkt, anstatt frisch und fröhlich zur nächsten Lektüre überzugehen. „Und es schmilzt“ der belgischen Newcomerin Lize Spit hatte auf mich genau diesen Effekt.
Der Klappentext verrät erstmal nicht viel vom Inhalt, macht aber neugierig: Eine junge Frau kehrt nach Jahren der Abwesenheit in das Dorf zurück, in dem sie aufgewachsen ist. Was ist vorgefallen, dass sie so lange den Kontakt abgebrochen hat? Und vor allem: Warum – zur Hölle – hat sie einen riesigen Eisklotz im Gepäck?
Die Geschichte, die letztendlich zur Auflösung führt, entwickelt sich recht langsam, aber stetig und ich habe zu Beginn auch ein wenig gebraucht, um die drei verschiedenen Zeitebenen einzuordnen. Die Gegenwart spielt letztendlich nur an einem einzigen Tag, dem Tag der Rückkehr, und ist durch Uhrzeiten gekennzeichnet – hält die Protagonistin Eva aber nicht davon ab, auch hier gelegentlich in Erinnerungen an das Damals abzudriften. Die Vergangenheit spielt sich zum einen im verhängnisvollen Sommer 2002 ab; der Sommer, in dem Evas Kindheit ein Ende fand. Weitere, nicht chronologisch sortierte Schlüsselszenen aus Evas Kindheit und Jugend werden durch die Szenen beschreibende Überschriften gekennzeichnet. Ich glaube, ich muss das Buch auch ein zweites Mal lesen, um alle kleinen Hinweise und Details aus diesen einzelnen Kapiteln zu erfassen und mit der Geschichte in Verbindung zu bringen.
Die Vorabmeinungen zum Buch waren sich recht einig, dass die Geschichte ziemlich heftig sei und ich muss zugeben: Bis gut über die Hälfte konnte ich das noch nicht ganz nachvollziehen. Natürlich, Eva lebt nicht in einer heilen Welt, wie man sich vielleicht das Dorfleben vorstellen mag. Ihr Elternhaus ist, um es vorsichtig auszudrücken, keineswegs ideal. Liebe erfährt sie nicht von ihren Eltern, dafür saugt sie jede seltene Zuneigung, die ihr von anderen Dorfbewohnern entgegengebracht wird, wie ein Schwamm in sich auf – selbst, wenn sie dafür vorher Schmerzen in Kauf nehmen muss.
Zu Beginn las sich das Buch daher ein wenig wie eine Sozialstudie: Alkoholismus, Depressionen… das ganze Paket. Zwischendrin Eva und ihre Freunde Laurens und Pim, lange Jahre unzertrennlich, die selbsternannten Musketiere – zusammengeschweißt wohl vor allem durch aus Mangel an weiteren gleichaltrigen Kindern. Dann der Sommer 2002. Eva und ihre Freunde sind mittlerweile 14 Jahre alt und was doch relativ „normal“, wenn auch sprachlich ungeschönt und direkt, als Entdeckung der eigenen und fremden Sexualität in der beginnenden Pubertät beginnt, steigert sich irgendwann zu einer stetig abwärts führenden Spirale, aus der es am Ende kein gutes Entkommen mehr gibt. Es gibt, vor allem gegen Ende, Szenen, in denen es schwerfällt, locker drüber hinweg zu lesen, aber gleichzeitig kann man auch nicht wegsehen. Es ist fast wie ein Unfall, der in seiner Morbidität doch irgendwie fasziniert.
Am Schluss laufen letztendlich die Fäden von Vergangenheit und Gegenwart zusammen und auch der Eisblock erhält schließlich seine Daseinsberechtigung. Der Weg bis dorthin war bisweilen inhaltlich etwas steinig, aber durch den Schreibstil dennoch ein Genuss. Die vorkommenden vulgären Ausdrücke passten für meinen Geschmack gut in die Situation und vor allem zur jugendlichen Erzählerin. Weiterhin strotzen die Beschreibungen vor Bildern, die einen sogar manchmal schmunzeln lassen, bis einem dann doch das Lachen im Halse stecken bleibt. Der Erzählstil und die gute Beobachtung alltäglicher und besonderer Situationen sorgten dafür, dass ich auch dann gerne wieder zum Buch gegriffen habe, als inhaltlich doch gar nicht so viel passierte.
Für meinen Geschmack wird „Und es schmilzt“ dem darum aufgebauschten Hype definitiv gerecht und ich möchte eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Und damit es nicht untergeht, möchte ich noch erwähnen, welch optisches Highlight das Buch ist! Ansprechendes Cover, das nichts von seinem erschreckenden Inhalt preisgibt, dazu die geprägten Buchstaben und – wovon ich sowieso bekennender Fan bin – der farbige Buchschnitt. Es fließt zwar nicht in meine Bewertung mit ein, aber das Buch ist in meinen Augen ein richtiges kleines Schmuckstück.
Rezensionen von Sigrid Wierer:
TOP!!
Und es schmilzt von Lize Spit
von einer 10-jährigen für Kinder geschrieben... somit absolut authentisch, gut verständlich und zugleich spannend und fesselnd! Ideal für Erstleser, als Gute-Nacht-Geschichte für Kleinere oder zum Trostspender für kranke Kinder!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Sigrid WiererRezensionen von re.maier-henze@web.de:
Ein Geschenk für sich und andere
Mit dir auf dem Weg von Ingrid Penner; Franz Kogler
„Von Gott begleitet durch das Jahr“ - unter diesem Untertitel des vorliegenden Büchleins versteht der Herausgeber in erster Linie einen geistlichen Weg, den er mit der Adventszeit, dem Beginn des katholischen Kirchenjahres, angeht. Ihr Wesen, Hoffen und Warten auf den Erlöser, wird durch besinnliche, in Gedichtform gekleidete Gedanken dem Leser vergegenwärtigt.
Die kommenden kirchlichen Höhepunkte: Weihnachten und Fastenzeit, Ostern und Pfingsten, der Zeitraum danach, auch „ Jahreskreis“ genannter Alltag bis hin zu Allerheiligen/Allerseelen werden ebenso wie die Adventszeit von den beiden Hauptautoren und anderen Dichtern feinsinnig erläutert.
Zwei weltliche Gegebenheiten, Fasching und Erntedank, fanden längst Eingang in kirchliches Denken und Handeln.
Hervorragend gelungene Farbfotographien betonen den jeweils links stehenden Text. Unter jedes Bild ist ein den Betrachter weiterführendes Zitat aus der Hl. Schrift gesetzt.
Das Gedankengut dieses Büchleins regt zum Nachdenken an, eignet sich vortrefflich zur Eigenmeditation oder zur Vorbereitung eines Meditationskurses, und könnte auch ein Impuls für eine Predigt, eine kirchliche Ansprache oder eine Inspiration für eine bei anderer Gelegenheit zu haltende Rede sein.







