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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nepomurks:

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Ein wirklich tolles Buch!

König Guu von Stower Adam

Mit „König Guu“ ist Adam Stower meiner Meinung nach eine wundervolle Mischung aus Comic und Erzählung gelungen. Ich fand die Zeichnungen, die mich teils an den weichen oder auch verspielten Stil von „Peyo“ erinnerten, sehr passend zur Geschichte des Jungen Ben, seinem Erzfeind Monty und dem kleinen, fantastischen König Guu.

Der Aufbau des Buches ist dabei sehr eingängig und kurzweilig. Mir gefiel der besagte Mix ziemlich gut und ich denke, dass sich das Buch für „Jung und Alt“ eignet. Die Geschichte ist spannend, aber kindertauglich und die Comic-Zeichnungen bieten zusätzlich noch einmal viel Witz. Zudem sind die Charaktere einfach herzallerliebst und man kann schlicht eintauchen in die kleine Welt des König Guu. Für mich war das Buch eine echte Überraschung! Deshalb Daumen hoch und 5 Sterne.

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Ein wirklich tolles Buch!

Rezensionen von Mag. Dr. Wilhelm Schmutzhard:

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In der Liebe bleiben wir verbunden

In der Liebe bleiben wir verbunden von Gabriele Danler; Christian Sint

Dieses Büchlein enthält feinfühlende alt bekannte und neue Texte (von den 2 Autoren), die auf angenehmen Hintergrundbildern situiert sind. Gerade in den verschiedenen Phasen der Trauer ist es durchaus empfehlenswert, diese Texte zu meditieren.
Der Aufbau der Texte (Trauer - Leere - Dank - Trost - Wandlung) zeigt, dass die Autoren schon länger in diesem Bereich beruflich tätig sind.

Ich gebe in der Bewertung nur "gut", da auf 4 Seiten (S.7, 19, 32, 35) beim Setzen der Satzzeichen einige Fehler passiert sind. Es wäre wünschenswert, entweder keine Satzzeichen zu setzen oder in allen Zeilen.
Ebenso würde ich bei einer Neuauflage empfehlen, die Seiten 22 und 37 anders zu formatieren.
Insgesamt aber ein sehr empfehlenswertes Büchlein.

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In der Liebe bleiben wir verbunden

Rezensionen von spozal89:

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Diana aka Wonder Woman

Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen von Leigh Bardugo

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir ehrlich gesagt ein wenig schwer. Mit den Namen hatte ich ein paar Probleme, wehalb ich tatsächlich ein wenig länger brauchte um mich auszukennen. Nach dem schwierigen Start allerdings muss ich sagen, hat mir das Buch richtig gut gefallen. Ich kenne mich bei den Super Helden nicht wirklich aus, daher kann ich über Wonder Woman an sich nichts sagen, aber die Geschichte über Diana und ihren Weg zur Heldin fand ich total interessant.

Ich mochte Diana als Protagonistin super gerne und ich habe sie und ihre Handlungen total gut verstehen können. Auch Alia fand ich einen interessanten Charakter und auch ihre Entwicklung gefiel mir gut. Nim und Theo haben sich gut in die Geschichte eingefügt und zu Jason will ich jetzt mal nichts sagen. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch gefallen, Wonder Woman war mein erstes Buch von ihr, daher kann ich auch da nichts vergleichen.

Die Idee des Verlages mit den Superhelden-Büchern gefällt mir sehr gut und ich denke ich werde auch die anderen Bücher der Reihe lesen, nachdem mir dieses hier so gut gefallen hat.

Vier Sterne gebe ich, weil das Buch ein paar Längen hatte.

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Diana aka Wonder Woman

Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:

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Die zerstörerische Diktatur der Vernunft

Das Genie von Zehrer Klaus Cäsar

Was passiert, wenn ein Mensch sich aus geistiger Enge, tiefer Armut und politischer Rechtlosigkeit befreit und ein neues Leben nach den entgegengesetzten Vorstellungen aufbauen will – und zwar ausschließlich nach diesen? Ein solches Experiment hat der aus der Ukraine geflüchtete Jude und spätere Psychologe Boris Sidis in den USA unternommen: Von Geburt an wird sein Sohn William James Sidis zu Wissen und Vernunft erzogen, auf allen Gebieten und mit einer Konsequenz, die für Gefühl und mitmenschliches Verständnis, also für Kompromisse keinen Raum lässt.

Als Wunderkind heimst die nach einem historischen Vorbild gestaltete Titelfigur zunächst einen Erfolg nach dem anderen ein; aber sobald der Bonus der Kindlichkeit nicht mehr wirkt, wird die beherrschende Rationalität des William James Sidis zum Störfaktor auf allen Gebieten des Lebens: Beziehungen der Kollegialität, der Liebe und der Freundschaft lassen sich aus der Geistesverfassung des genialen Mathematikers heraus nicht aufbauen, und das Genie wird mehr und mehr zum gesellschaftlichen Außenseiter, der verarmt und verwahrlost nur noch als Querulant wahrgenommen wird. In zwei Weltkriegen trägt sein bedingungsloser Pazifismus zu seinem Abstieg bei, und das Exempel ist mit seinem einsamen Tod statuiert: Wie zu erwarten, scheitert die Verabsolutierung der Vernunft. Dieser Prozess ist bis hin zur Vision des Genies im Augenblick des Todes einfühlsam und plastisch erzählt; dennoch fehlen dem historischen Sujet aus dem 20. Jahrhundert nach über zweihundert Jahren Kritik der Aufklärung die Spannung und Unvorhersehbarkeit eines offenen – modernen – Schicksals.

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Die zerstörerische Diktatur der Vernunft

Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:

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Erwachsen-Werden im Revier der NRA

Die zwölf Leben des Samuel Hawley von Tinti Hannah

Der Titelheld kann vieles: mit Schusswaffen umgehen, Autos knacken, Meeresströmungen berechnen. Und er setzt diese „skills“ gekonnt und ausdauernd ein: für kriminelle Aufträge, von denen er, alleinerziehend, mit seiner Tochter Loo lebt. Immer auf Reisen, von einem Bundesstaat in den anderen auf der Flucht.

Dabei ist er sympathisch, denn wir sehen ihn meist in den Beziehungen zu seiner über alles geliebten Frau und, nach deren Tod, zu seiner Tochter. Soweit ein gut geschriebener Action-Roman.
Aber wir sehen weite Teile der Handlung auch aus der Perspektive von Mutter bzw. Tochter: Vor allem letztere muss im Zuge des Erwachsen-Werdens ihr Verhältnis zu Gewalt und Gesetzlosigkeit klären, von denen auch sie lebt – vom Vater beschützt und in Ahnungslosigkeit gehalten. So stellt der Roman die Frage nach den Entscheidungsgrundlagen für Gut oder Böse im individuellen Menschen: Loo lernt aus den Gesprächen mit ihrem Vater, aber auch mit der Großmutter, mit ihrer ersten Liebe u.a.; sie lernt aus ihren eigenen Erfahrungen und erwirbt ein Gefühl der Verantwortung für das eigene Tun im Verhältnis zu anderen Menschen – insofern ein Coming-of-age-Roman. Die Verführungskraft des schnellen Erfolges oder Geldes scheint dabei für sie abzunehmen, ebenso wie die Gefahr, bedingungslos einer fixen Idee zu verfallen … Ein idealisierender Zug ist der Schilderung dieser Figur nicht abzusprechen. Auf ihrer letzten Fahrt jedenfalls sitzt sie am Steuer des Bootes mit ihrem vermutlich sterbenden Vater.

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Erwachsen-Werden im Revier der NRA

Rezensionen von biest.22@web.de:

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Witzig aber ausbaufähig

Die zwölf Leben des Samuel Hawley von Tinti Hannah

Inhalt:

Bea und Irene, beide Anfang fünfzig, sind frisch aus dem Knast entlassen. Notgedrungen überlegen sich die Ladies ihr eigenes Reintegrationsprogramm: eine Ich-AG mit krimineller Rache-Ausrichtung. Ihre Expertise: Männer überfahren. Irene hat darin Erfahrung, vor acht Jahren hat sie ihren Mann im Rückwärtsgang erledigt.

Also räumen Bea und Irene auf Wunsch ihrer Klientinnen unerträgliche Ehemänner, fiese Chefs und lästige Rivalen aus dem Weg. Als eine Konkurrenz-Agentur, die Organisation ‚Revanche‘, auf der Bildfläche erscheint, müssen die Heldinnen dieses komisch-skurrilen Romans schleunigst einen höheren Gang einlegen!

Meine Meinung:

Max Urlacher hats geschafft mich auf 200 Seiten gut zu unterhalten.
Mit Bea und Irene sind ihm zwei lustige Damen mittleren Alters und Berliner Schnauze gelungen. Wobei Irene mehr den Ton angibt und Bea eher die Mitläuferin ist. Aber die beiden ergänzen sich super. Mit gelegentlicher Hilfe von Außen stellen die beiden, nach ihrem Knastaufenthalt, eine eher unkonventionelle Ich-AG auf die Beine und schon nimmt das Übel seinen Lauf. Wer mit einem Krankenhausaufenthalt davon kommt, hat noch Glück gehabt. Denn Einige gehen hier sogar über Leichen. Die Story an sich hat mir wirklich gut gefallen, wäre aber an einigen Stellen noch ausbaufähig gewesen.
Zum Beispiel als "Revanche" mit ins Spiel kam. Da hätte ich mir mehr Einzelheiten und Details gewünscht. Dieses Kapitel war doch sehr schnell abgehandelt.

Das Cover finde ich gelungen und absolut passend. Der Schreibstil war auch toll und hat sich flott lesen lassen. Allerdings hatte ich mir nach der Leseprobe doch ein bisschen mehr versprochen.
Ich habe mich auf den 200 Seiten aber trotzdem gut unterhalten gefühlt. Mehr hätte es aber so dann auch nicht sein dürfen, denn sonst wäre es glaube ich langweilig geworden. Die Idee war top, die Umsetzung ausbaufähig.

Fazit:

Für zwischendurch kann ich dieses Buch absolut empfehlen. Es ist lustig geschrieben, sorgt an einigen Stellen für kleine Lacher. Wer sich hier allerdings etwas Hochspannendes und extrem Witziges vorstellt, dem würde ich eher dazu raten die Finger davon zu lassen um einer Enttäuschung vorzubeugen.

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Erwachsen-Werden im Revier der NRA

Rezensionen von Pink Anemone:

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Die Entschleunigung des Lesens

Der Nachsommer von Adalbert Stifter

Auf seinen naturkundlichen Wanderungen begegnet der Ich-Erzähler Heinrich Drendorf seinem späteren väterlichen Freund, dem Freiherrn von Risach, auf dessen Landgut. Dort lernt er nicht nur eine neue Form der Lebens- und Wirklichkeitsbewältigung kennen, sondern auch seine spätere Frau Natalie und deren Mutter Mathilde Tarona, die auf geheimnisvolle Weise mit Risach verbunden ist.

»›Der Nachsommer‹ ist der Bildungsroman schlechthin, ein rührend-unheimlich deutsches Buch aus Österreich, welches dem Leser das Menschlichwerden zeigen will.« Walther Killy....(Klappentext)

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"Mein Vater war ein Kaufmann. Er bewohnte einen Teil des ersten Stockwerkes eines mäßig großen Hauses in der Stadt in welchem er zur Miete war.." (S. 7 - Anfang)

Wie soll man einem Literaturklassiker gerecht werden, wenn man sich einen Monat lang durchgequält hat? Diese Frage stellte ich mir bereits nach den ersten Seiten dieses Buches.

Ich liebe Klassiker, angefangen bei Shakespeare, über Lessing bis hin zu Tolstoi. Dabei schätze ich vor allem die Sprachgewalt, die Poesie und den bildhaften Erzählstil, inklusive der Detailverliebtheit. Doch gerade diese langatmigen Beschreibungen und die ständigen Abschweifungen ins Detail, machten mir das Lesen von "Der Nachsommer" mehr als schwer.

Die Handlung schreitet nur mit überaus kleinen Schritten voran, nahezu stockend und humpelnd und zwar aufgrund diverser minutiöser Beschreibungen von Gemälden, Pflanzen und selbst von Steinen.

"Ich war schon als Knabe ein großer Freund der Wirklichkeit der Dinge gewesen, wie sie sich so in der Schöpfung oder in dem geregelten Gange des menschlichen Lebens darstellte..." (S. 24)

"Der Vater pflege zu sagen, ich müßte einmal ein Beschreiber der Dinge werden,..." (S. 25)

Genau, und schlußendlich war er das auch.

Aber so sehr Stifter auch auf die Darstellung von Natur und Kunst eingeht, die Charaktere bleiben auf den 730 Seiten blass und vor allem langweilig.
Hier fällt kein böses Wort und Missverständnisse gibt es hier ebenso wenig. Selbst als Risachs Geheimnis gelüftet wird, herrscht hier Verständnis und Einigkeit.
Immerzu herrscht hier Harmonie und höchste Idylle, dass es kaum auszuhalten ist. Hinzu kommen die ständigen Wiederholungen der alltäglichen Rituale - die Neurotik des Biedermeier lässt grüßen.

Diese Art des Schreibens ist von Adalbert Stifter jedoch so beabsichtigt. Die Industrialisierung machte zu dieser Zeit auch vor Österreich nicht Halt. Aber wie Franz I. und Metternich, so war auch Stifter gegen diese Modernisierung und versuchte sie, zumindest in diesem Werk, aufzuhalten - den Fortschritt entschleunigen.

Bei mir rief es auch eine Entschleunigung hervor und zwar die des Lesens.
"Der Nachsommer" ist also keineswegs ein Klassiker den man mal schnell zwischendurch lesen kann und auch nicht sollte.
Man muss sich dafür Zeit nehmen, darin eintauchen und diesen wirken lassen. In der heutigen schnelllebigen Zeit mit Sicherheit ungewohnt, aber durchaus nicht verkehrt und eben auch genau das was von Stifter beabsichtigt war. Für mich persönlich war das nichts.

Das Werk enthält aber auch gleichzeitig wunderschöne Zitate, welche zum Nachdenken anregen:

"...der Mensch sei nicht zuerst der menschlichen Gesellschaft wegen da, sondern seiner selbst willen. Und wenn jeder seiner selbst willen auf die beste Art da sei, so sei er es auch für die menschliche Gesellschaft." (S. 15)

Trotzdem werden Herr Stifter und ich wohl keine Freunde. Sein Schreib- und Erzählstil sind sehr speziell und nicht für jeden geeignet. Man muss diesen Stil schon mögen - ich tue es nur bedingt.

Die vorliegende Neuauflage aus dem dtv-Verlag ist jedoch mehr als nur gelungen. Hier wurde nämlich die Urfassung beibehalten, inklusive der etwas ungewöhnlichen Interpunktion Stifters. Ja, selbst hier hatte Adalbert Stifter seine Eigenheiten. Diese spezielle Art Kommas zu setzen, sollte seinen Stil intensivieren. Nun ja, diese Tatsache machte das Lesen nicht unbedingt leichter.
Es wurden aber auch die Laut- und Wortformen , sowie die alten österreichischen Bezeichnungen beibehalten.

Die meisten Verlage scheuen sich davor, solche Eigenheiten beizubehalten und modernisieren Texte, Passagen und ganze Werke. Nicht so beim dtv-Verlag, der aufgrund dessen für mich die erste Adresse bei Neuauflagen von Klassikern ist.

Wie gewohnt erhält man im Nachwort Informationen über das Werk und dessen Entstehung und es beinhaltet eine kleine, aber durchaus ausführliche Biographie des Autors mittel Zeittafel. Ich muss gestehen, diese Anhänge lasen sich spannender als "Der Nachsommer" selbst.

Fazit:
Der Schreib- und Erzählstil von Adalbert Stifter ist sehr speziell (anstrengend trifft es wohl besser). Dies muss man mögen, um das vorliegende Werk vollends genießen zu können. Ich konnte es leider nicht. Diese Abschweifungen und detailreichen Beschreibungen...meine Güte, diese Beschreibungen und Schilderungen!!...waren so gar nicht meines.
Ein Lob gebührt jedoch dieser Neuauflage aus dem dtv-Verlag, welche die Urfassung, sowie viele interessante Informationen im Anhang enthält.
Für Adalbert Stifter-Fans, Studenten der Germanistik und Literaturwissenschaft absolut zu empfehlen.

© Pink Anemone

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Die Entschleunigung des Lesens

Rezensionen von biest.22@web.de:

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Vielversprechender Reihenauftakt

Der Nachsommer von Adalbert Stifter

Inhalt:

In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt.Tom Babylon vom LKA will diesen Fall um jeden Preis. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola.

Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt.

Meine Meinung:

Marc Raabe ist hier ein grandioser Reihenauftakt gelungen. Mit Tom Babylon vom LKA und seiner Kollegin Psychologin Sita Johanns, hat er ein tolles Ermittlerduo geschaffen. Am Anfang sind sich die beiden nicht ganz grün, aber im Laufe der Ermittlungen wachsen sie zu einem super Team zusammen. Diese Entwicklung kann der Leser hautnah mitverfolgen, genau wie die detailliert beschriebene Ermittlungsarbeit. Tom und Sita waren mir von Anfang an sympathisch. Die beiden könnten zwar unterschiedlicher nicht sein, aber sie ergänzen sich super. Beide versuchen ihre Geheimnisse aus der Vergangenheit so gut es geht zu verbergen, doch im Laufe der Geschichte erfährt man als Leser immer mehr.
Die verschiedenen Handlungsstränge machen die Story enorm spannend. Immer wieder versucht man sich auszumalen wie diese denn nun plausibel zusammenlaufen könnten. Die bildhaften Beschreibungen und die vielen unterschiedlichen aber durchaus interessanten Charaktere machen dieses Buch zu einem wahren Lesevergnügen.
Von Beginn an hat der Leser hier die Chance mitzuermitteln. Ich habe es auch versucht, aber bin kläglich gescheitert. Immer wieder führt Marc Raabe einen gekonnt in die Irre. Legt falsche Fährten, wirft einem erneut ein Häppchen hin, so das man denkt „gleich hab ich‘s“, um dann doch wieder feststellen zu müssen, das man dem Autor erneut auf den Leim gegangen ist. So bleibt dieser geniale Thriller spannend bis zum bitteren Ende. Am Ende kommt dann auch der große Knall, fast alles wird aufgelöst. Ich muss sagen, damit habe ich so nicht gerechnet. Nun, da es sich ja um einen Reihenauftakt handelt, kann ich es kaum erwarten bis der nächste Band erscheint.
Einmal angefangen zu lesen, konnte ich dieses Buch nicht mehr aus den Händen Legen. Ich habe diesen 510 Seiten starken Wälzer innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Der Schreibstil, der sich sehr gut und flott lesen lies, hat sein übriges dazugetan.

Fazit:

Eine glasklare Leseempfehlung für alle Krimi und Thrillerfans und die, die es noch werden wollen. Ein Lese-Muss. Wer dieses Buch nicht liest, hat ganz klar etwas verpasst.

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Die Entschleunigung des Lesens

Rezensionen von yesterday:

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Ein klassischer Schwedenkrimi der gut unterhält

Dominotod von Jonas Moström

Jonas Moström hat hier einen durchdachten, klassischen Schwedenkrimi geschrieben. Auch wenn es mit der Hauptfigur Nathalie Svensson schon einen Band gibt, lässt sich das Buch auch gut ohne Vorkenntnisse lesen. Auch die Andeutungen die es über ihre Vergangenheit gibt, sind gut eingeflochten und nerven nicht.

Beim aktuellen Fall soll Nathalie als Psychiaterin ein Team aus Kriminalisten (vor Ort und hinzugerufen) sowie deren Computerspezialisten unterstützen. Gemeinsam sollen sie ein Täterprofil erstellen. Dies gestaltet sich schwierig. Zwei Ärzte sind verschwunden, einer tot und bis auf den Arbeitsort und zwei gefundene Dominosteine scheint sie nichts verbunden zu haben.
Nach und nach graben die Ermittler in den Privatleben der Verdächtigen und Nathalie wird immer stärker selbst betroffen, da auch ihre Schwester in die Sache verstrickt zu sein scheint. Auch der Kommissar vor Ort ist involviert, da eng mit einem der Opfer befreundet.

Es entbrennt ein Wettlauf gegen die Zeit, der sich für den Leser aber nicht so gehetzt anfühlt wie in anderen Krimis, weil einfach vieles nebenbei passiert, kleine Hinweise auftauchen und vieles mehr. Man selbst kann immer mitraten. Zudem gibt es Rückblenden, die zu Beginn wenig Sinn ergeben, sich aber am Ende einfügen. Wer hellhörig ist, kann schon im ersten Drittel des Buches den Täter vermuten, dennoch ist die Auflösung clever gestaltet und der gesamt Krimi unterhält gut.

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Ein klassischer Schwedenkrimi der gut unterhält

Rezensionen von begine:

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Ein Mysterium

Das Vermächtnis des Künstlers von Gordon McBane

Vermächtnis des Künstlers ist der 1. Teil einer Mysterie - Serie mit dem Psychologen George Mallory. Der Autor Gordon McBane hat ihn in dem Roman als einen ganz schön schräger Typ beschrieben. In Europa geschehen einige mysteriöse Todesfälle und Schuld sollen Gemälde sein. Aus Venedig bekommt der Parapsychologe ein Hilfeersuchen von der Kuratorin eines Museums in Venedig.

Es gibt ziemlich viele interessante Dialoge und Sprüche. Die Ortsbeschreibungen sind bildhaft dargestellt.
Der Schreibstil ist flüssig und teilweise etwas unspektakulär. Dann gibt es noch eine Lebenserinnerung der Mitwirkenden Jennifer und danach hat der Krimi noch einen spannenden Aspekt.
Ansonsten ist Krimi ruhig angelegt. Es gibt zwar einige dramatische Situationen für George, die mich nicht groß überraschten.
Alles in allem ist die Lektüre unterhaltsam.
Vielleicht ist er nichts für harte Krimileser, aber mir hat der Roman gut gefallen.

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Ein Mysterium