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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

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Zwischen Leichtigkeit und Überangestrengtheit

#EGOLAND von Michael Nast

#EGOLAND erscheint als deutscher Roman, der sich an Bret Easton Ellis Stil anlehnt. Der Autor Michael Nast schreibt ebenfalls generationsbezogen, seine Figuren sind relativ junge Erwachsene und erfolgreich, geprägt von der Zeit, mit allen was dazu gehört. Facebook, Whatsup, Partys, Alk, Clubs etc.
Die Frage ist, ob der Autor das kritisch sieht oder akzeptiert.

Es wird erst einmal eine relativ komplizierte Erzählstruktur aufgebaut. Aus den nachgelassen Aufzeichnungen und Fragmenten des an Suizid verstorbenen Schriftstellers Andreas Landwehr erstellt der Icherzähler ein Buch.
Hauptfiguren des Romans sind Christoph, Leonie, Julia, noch einige Nebenfiguren und natürlich Andreas Landwehr selbst. Sogar Michael Nast tritt als Romanfigur auf.
Geschickt ist dabei der autobiographische Bezug des Buches im Buch, die Figuren gibt es auch in der Realität der Rahmenhandlung.

Das ist erst einmal eine originelle Idee, mit einigen guten Einfällen auch nicht schlecht umgesetzt. Ob sich der Aufwand aber lohnt, bleibt zunächst offen.
Oft schwankt das Buch zwischen Leichtigkeit und Überangestrengtheit. Passagen mit Wortwitz wechseln mit langweiligen Szenen.
Immer wieder gibt es Bezüge und Zitate aus Filmen und Literatur.

Die Romanfiguren erscheinen im ersten Moment oberflächlich, offensichtlich gibt es Beziehungsunfähigkeit und Kommunikationsprobleme.
Lösungen werden nicht angeboten. Letztlich bleibe ich als Leser ratlos zurück, aber das kommt bei Easton Ellis ja auch manchmal vor.
Was bleibt sind eine ganze Reihe von Szenen mit gut beobachteten Momenten.

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Zwischen Leichtigkeit und Überangestrengtheit

Rezensionen von mag manuela meierhofer:

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Absoluter Spitzentitel!

Kamnik von Felix Kucher

Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage beschließt Anton 1926, nach Argentinien auszuwandern. Doch in Argentinien wir er nicht mit offenen Armen erwartet, sondern muss sich den Platz in der Gesellschaft mühsam erarbeiten. Letztlich lebt er hier in seiner eigenen Welt.
Die vielen Vereine der ausgewanderten Österreicher und Deutschen meidet er, weil sie ihm zu politisch sind.

Jahre später (1947) trifft er auf Steiner. Ebenfalls ausgewanderter Österreicher. Anton gibt sich einen Ruck und beginnt sich mit Steiner anzufreunden.

Kucher schreibt nüchtern über die wirtschaftliche und politische Lage in Österreich. Gerade diese Nüchternheit macht so betroffen. Man kann die Armut und vor allem die Angst dieser Menschen spüren.

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Absoluter Spitzentitel!

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

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Rabenschwarze Tragik

Jud von Georg Thiel

Titus, heruntergekommener Fotograf, begleitet den Reporter Rupert zur Weltausstellung nach Brüssel, bei der er die Wienerin Erika kennenlernt. Sie bringt ihn dazu, sich der Vergangenheit zu stellen.

Thiel schafft es, mit seinem bissigen Wortwitz den Leser in den Bann zu ziehen. Seine besondere Ausdrucksweise macht das Buch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen.

Trotz des ernsten Themas.
Eine absolute Leseempfehlung!

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Rabenschwarze Tragik

Rezensionen von LadyIceTea:

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Ein Buch, dass einfach Spaß macht!

DUMPLIN' von Julie Murphy

Willowdean Dickson wird von ihrer Mutter schon seit Jahren Dumplin‘ genannt. Knödel. Diesem Namen macht sie alle Ehre, denn sie ist dick. Doch Will stört das eigentlich gar nicht. Sie mag sich so wie sie ist. Zumindest bis der hübsche Bo plötzlich mit ihr zusammen sein will und sie das Gefühl bekommt, ebenfalls am großen Schönheitswettbewerb teilzunehmen.

Ich habe dieses Buch völlig unvorbereitet gelesen. Ich wusste nicht, dass es ein Jugendbuch sein soll und in welches Genre das Buch gehört, weiß ich nach dem Lesen auch nicht. Aber was ich weiß ist, dass diese Geschichte einfach nur super viel Spaß beim Lesen macht und kein typisches Jugendbuch ist.
Der Schreibstil ist genial. Ich kann nicht genau herausheben was ihn so gut macht aber er passt perfekt zum Inhalt und den Figuren, er ist flüssig und lässt sich super locker lesen. Ich als Leser konnte mir alles sehr bildlich vorstellen, ohne dass zu viele Details beschrieben wurden. Dazu kamen die Selbstironie und der Humor dieser Geschichte bestens zum Vorschein.
Auch die Figuren sind wirklich sehr gut gelungen. Die Hauptfigur Willowdean ist eine Mischung aus allem und soll auch genauso sein. Sie ist selbstbewusst und gleichzeitig sehr verunsichert, sie liebt ihre Mutter und ist gleichzeitig maßlos enttäuscht von ihr, sie ist schlagfertig und doch oft sprachlos, sie ist sehr ehrlich und trotzdem bleibt vieles ungesagt. Mir hat es richtig gut gefallen, dass Will so viele Facetten zeigt und sich während der Geschichte immer mehr entwickelt. Sie wächst an den Ereignissen und das kann der Leser spüren.
Ebenso ihre Freundinnen. Alle haben ihren etwas verschrobenen eigenen Charakter und jede von ihnen erhält eine kleine aber passende Hintergrundgeschichte und darf sich ebenfalls entwickeln. Dazu kamen einige Nebenfiguren, von denen keine mir als überflüssig oder unnötig erschienen ist.
Die Handlung hat mich am meisten überrascht, da ich nicht wusste, was mich erwarten wird. Ich hatte erwartet, dass es sich viel mehr um den Schönheitswettbewerb dreht und sich darauf alles zentriert aber der Schönheitswettbewerb ist mehr das tragende Thema, welcher einen Boden für alle anderen Gebiete schafft. Mir hat das gut gefallen. Ich fand es auch super, in der Handlung viel von Wills Leben und auch einiges aus dem Leben ihrer Freundinnen und Kollegen zu hören. Dabei zeigt Will, genauso wie die Geschichte an sich, oft Witz und trotzdem einiges an Wahrheit. Dieses Buch ist kein typisches „Du bist gut so wie du bist“, wo die Figuren nur positiv beschrieben werden. Diese Aussage ist zwar auch in diesem Buch der Kern aber sie wird mit der unschönen Wahrheit gepaart, die die Gesellschaft erschaffen hat und die es Menschen die zu dick sind, humpeln oder schiefe Zähne haben, nicht leicht im Leben macht. Auch das hat mir gut gefallen.
Ich hatte wirklich sehr viel Spaß beim Lesen dieser Geschichte und kann sie wirklich nur wärmstens empfehlen!

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Ein Buch, dass einfach Spaß macht!

Rezensionen von yellowdog:

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Durch die Jahrhunderte

Wie man die Zeit anhält von Matt Haig

Wie man die Zeit anhält von Matt Haig ist ein wunderbares Leseerlebnis. Es erzählt von Tom Hazard, ein Mann der im 16.Jahrhundert geboren ist und nur sehr langsam altert. Jetzt ist er schon 429 Jahre alt.
Die Kapitel wechseln von der Jetzt-Zeit und der Vergangenheit, die durch die Jahrhunderte führt und bei der Tom berühmten Menschen begegnet, zum Beispiel Shakespeare, Captain Cook, Zelda und Scott F.

Fitzgerald und viele andere historische Persönlichkeiten.

Der Roman erinnert mich vom Lesegefühl an Matt Haigs früheren Roman “Ich und die Menschen”, der ebenfalls mit einer außergewöhnliche Idee spielte, um das Phänomen “Menschen” zu ergründen. Menschen und ihr Verhalten, das nicht selten schrecklich ist, man denke nur an die Hexenverfolgungen.

Der Plot ist spannend durch den roten Faden der sich durch die Handlung zieht und der Toms Suche nach seiner Tochter, die ebenfalls kaum altert, und der Organisation Albas, die versucht die langlebigen zu schützen, dabei manchmal auf rücksichtslose Art.
Tom ist also nicht der einzige. Die Gefahr der Enttarnung ist immer da und zwingt ihn, regelmäßig weiter zu ziehen. Doch jetzt hat er Camille getroffen, die erste Liebe, die er erfahrt, seit seine große Liebe vor Jahrhunderten starb. Dieses Element erinnert leicht an Highlander.

Prägendes Merkmal ist Toms Menschlichkeit, die er nie verlor. Sie äußert sich auch in der Liebe zur Musik und zu den Menschen, denen er begegnet.

Nach diesen Roman muss ich Matt Haig zu einen der interessantesten britischen Schriftsteller dieser Generation zählen!

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Durch die Jahrhunderte

Rezensionen von Stinsome:

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Leider nicht das blinkende "Du bist gut so, wie du bist"-Schild, das ich erwartet habe.

DUMPLIN' von Julie Murphy

Dumplin‘ wurde so in den Himmel gelobt, dass ich enorm hohe Erwartungen hatte, die natürlich nicht erfüllt werden konnten. Für mich fehlte es irgendwie an allen Ecken und Kanten – und so eine wirkliche Botschaft, wie ich sie wohl am ehesten erwartet hätte, konnte ich auch nicht mitnehmen.

Wir lesen aus der Sicht der 16-jährigen Willowdean – von ihrer Mutter auch Dumplin‘ genannt.

Sie hat einige Pfunde zu viel auf den Rippen, ist leidenschaftliche Dolly-Parton-Verehrerin und trauert um ihre Tante Lucy, die wegen ihres Gewichts vor sechs Monaten einen Herzinfarkt erlitten hat. Ihre Mutter ist ihr keine große Stütze und hat nur den alljährlichen Schönheitswettbewerb im Kopf, den sie 1997 gewonnen hat und der das einzige Highlight in ihrem Leben zu sein scheint. Bisher hat sich Will eigentlich immer wohl in ihrem Körper gefühlt, sich gegen Mobber erfolgreich zur Wehr gesetzt und negative Kommentare einfach an sich abprallen lassen, aber als sich ihr attraktiver Kollege Bo für sie zu interessieren scheint, sind sämtliche Komplexe und Unsicherheiten plötzlich an der Oberfläche. Während sie sich mit diesem Gefühlschaos herumschlagen muss, stößt sie bei Lucys Sachen auf ein unausgefülltes Anmeldeformular für den Schönheitswettbewerb und beschließt kurzerhand, für ihre verstorbene Tante, die sich wegen ihres Gewichts so vieles selbst verwehrt hat, dort mitzumachen und allen zu beweisen, dass man dick UND schön sein kann.

Diese Botschaft – dass dick nicht gleich hässlich sein bedeutet (!) – war es auch, die meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Ich habe erwartet, dass sich Will trotz Unsicherheiten in dem Schönheitswettbewerb behauptet und eben zeigt, dass auch dickere Mädchen das Zeug haben, bei diesen Wettbewerben mitzumachen. Und stattdessen … war dieser ganze Schönheitswettbewerb nur ein Hintergrundgeräusch, das Will irgendwann lästig wurde. Mit dieser Nebensächlichkeit wurde er am Ende auch völlig unspektakulär abgehakt. Ich hoffe, ich habe damit jetzt nicht zu viel gespoilert, aber wer diesen ganzen Schönheitswettbewerbstrubel erwartet, der kann hier lange suchen.

Worum geht es dann? Naja, hauptsächlich um Wills Selbstzweifel, die mit Bos Interesse an die Oberfläche kommen und mich persönlich manchmal echt runterzogen haben. Mit Will wurde zwar eine lebensechte Protagonistin entworfen, mit der man sich identifizieren kann, weil sicher jeder schon mal in seinem Leben unsicher war, aber ihre Unsicherheit hat bei mir dummerweise keine Verbundenheitsgefühle, sondern meistens Bedrückung ausgelöst. Sie steht ihrem eigenen Glück im Weg – nicht nur in Bezug auf Bo, sondern in sämtlichen Bereichen ihres Lebens. Nach einem Streit mit ihrer besten Freundin gibt sie sich mit ihren neugefundenen Freunden, die ich absolut toll fand, nur zufrieden und die anfängliche Motivation für den Wettbewerb kühlt merklich ab. Statt selbst die treibende, aufbauende Kraft in ihrer kleinen Gruppe zu sein, hat sie ständig Schubser von anderen gebraucht, um sich aufzuraffen. Das hat den Spaß etwas gedämpft.

Was nicht bedeutet, dass mir Dumplin‘ überhaupt keinen Spaß gemacht hat. Vor allem die Szenen mit Bo haben mir sogar unglaublich viel Spaß gemacht, sodass ich eigentlich immer schon direkt am Grinsen war, wenn nur sein Name erwähnt wurde. Den Kerl kann man einfach nur mögen, auch wenn er am Anfang noch sehr undurchsichtig ist – er ist von der Sorte grüblerisch und geheimnisvoll, blüht aber in Wills Nähe auf, wird gesprächig und manchmal entzückenderweise sogar nervös. Sein Markenzeichen: der rote Kirschlolly, von denen Will auch manchmal welche in ihrem Spind findet ... Ich kann mir keinen besseren männlichen Gegenpart als ihn vorstellen – er war ein Lichtblick.

Viele andere Charaktere wie Hannah, Millie und Mitch haben es mir ebenfalls angetan, während ich mich über andere – wie Wills Mom – größtenteils geärgert habe. Es wird definitiv die ganze Gefühlspalette abgedeckt, die man Charakteren entgegenbringen kann, sodass von Hass bis Liebe alles dabei ist. Da es handlungstechnisch keine wirklichen Höhepunkte gibt, lebt das Buch von eben diesen Charakteren.

Höhepunkte gibt es leider nicht mal am Ende – keine Überraschungen, Gefühlsexplosionen, tränenreiche Aussprachen (wobei: eine schon!) oder weltbewegende Erkenntnisse. Vor allem wegen dieser fehlenden Aussprachen zwischen den Figuren wirkte auf mich alles eher … lieblos und unspektakulär. Ich bin ein bisschen enttäuscht.

Fazit

Leider nicht das Mut machende, blinkende „Du bist gut so, wie du bist“-Schild, das ich erwartet habe. Es ist eher ein kleines, unscheinbares Kärtchen. Schade! Für mich Mittelmaß – 3 Sterne.

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Leider nicht das blinkende "Du bist gut so, wie du bist"-Schild, das ich erwartet habe.

Rezensionen von Gluecksklee:

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Nachdenklich stimmendes Jugendbuch

DUMPLIN' von Julie Murphy

Für mich ist “Dumplin” ein sehr gelungenes Buch, das sich mit Themen wie Schönheit, Selbstvertrauen, Selbstzweifeln und Selbstakzeptanz und vielem mehr beschäftigt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und regt definitiv auch über die letzte Seite hinaus zum Nachdenken an.
Willowdean, die Protagonistin des Romans, ist übergewichtig.

Eigentlich akzeptiert sie sich selbst so wie sie ist. Sie hat kein Problem damit, dick zu sein. Meistens wenigstens. Es gibt aber auch Momente, in denen Will eben nicht mit sich im Reinen ist. So entstehen für sie z.B., als sie sich in Bo verliebt und ihrem Schwarm tatsächlich näherkommt, widersprüchliche Gefühle im Bezug zu sich selbst und ihrer Beziehung zu Bo. In manchen Momenten ist Will unglaublich selbstbewusst, dann wieder wird sie von Selbstzweifeln geplagt. Das Verhältnis zu ihrer Mutter, einer ehemaligen Gewinnerin des Miss Teen Blue Bonnet Schönheitswettbewerbs von Clover City, ist zum Teil sehr angespannt. Auch in der Beziehung zu ihrer besten Freundin Ellen kriselt es. Dass Will nicht konsistent vor Selbstbewusstsein strotzt und eben auch manchmal, aufgrund der Reaktionen ihres Umfeldes auf ihr Gewicht, arg zu kämpfen hat, macht die Geschichte für mich so glaubhaft und rührend und Will zu einer sehr menschlichen Protagonistin. Sie ist, wie alle anderen Menschen auch, eben nicht perfekt, für manche Aktionen und Reaktionen möchte man sie am liebsten zur Vernunft rufen. Ich jedenfalls habe bis zum Schluss mit ihr mitgefiebert und kann „Dumplin‘“ daher sehr empfehlen. Vier Sterne von mir für den Roman von Julie Murphy.

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Nachdenklich stimmendes Jugendbuch

Rezensionen von Tara:

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Spannender Thriller in Kopenhagen

Krokodilwächter,8 Audio-CDs von Katrine Engberg

„Der Krokodilwächter“ ist das Debüt der dänischen Autorin Katrine Engberg und ein gelungener Auftakt für eine neue Serie mit einem interessanten Protagonistenduo.

Die junge Literaturstudentin Julie wird erstochen und mit Schnittwunden in einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt von Kopenhagen aufgefunden.

Die Kommissare Jeppe Korner und Anette Werner beginnen mit ihrer Arbeit. Verdächtige gibt es viele und dann entdecken die beiden Ermittler bei der Vermieterin des Hauses - Esther de Laurenti - auch noch ein Manuskript, in dem der Mord geschildert wird.

Der Schreibstil von Katrine Engberg ist angenehm, ruhig und für einen Thriller ungewöhnlich unaufgeregt. Die Grundstimmung ist dabei düster und leicht melancholisch, aber zwischendurch kommt auch ein wenig Sarkasmus durch. Die Ermittlungsarbeiten werden ebenso detailliert beschrieben wie die Tatorte. Durch die Auszüge aus dem Manuskript von Esthers Roman ist der Autorin eine interessante Mischung aus Fiktion und Realität gelungen. Die unterschiedlichen Perspektiveen aus denen die einzelnen Kapitel geschrieben sind, sorgen dafür, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag, da man immer wissen möchte, wies es an der anderen Stelle weitergeht.

Die Charaktere werden facettenreich und authentisch beschrieben. Jeppe und Anette sind zwei sehr unterschiedlicher Persönlichkeiten, die sich gut ergänzen. Während man über Jeppes Privatleben in diesem Buch recht viel erfährt, bleibt Anette ein wenig blass.

Verschiedene Fährten und überraschende Wendungen sorgen für Spannung und fesseln. Das Ende hat mich überrascht, war aber schlüssig und stimmig.

Insgesamt hat mir das Buch ausgesprochen gut gefallen, das sprachliche Niveau war hoch und die Spannung wurde ohne unnötige Grausamkeiten erreicht. Ich bin gespannt auf weitere Fälle mit Jeppe und Anette.

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Spannender Thriller in Kopenhagen

Rezensionen von GudrunM.:

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bin total enttäuscht - soll wohl als Werbung in eigener Sache dienen

Ess-Medizin für dich von Florian Überall; Andrea Überall

Das Cover finde ich sehr gut gewählt, da es hinweisend auf den Inhalt wirkt. Außerdem sind die Farbgebung und auch die Abbildung stimmig. Macht neugierig.

Befasse mich seit längerer Zeit intensiv mit dem Thema: "Du bist, was du isst" und durch die Erläuterungen zum Buch hatte ich dementsprechend sehr hohe Erwartungen daran.

Leider wurden die zum Großteil aus folgenden Gründen enttäuscht.

Der Schreibstil ist durch die Sprunghaftigkeit nicht sehr eingängig. Hier verliert man oftmals den roten Faden. Ich denke, dass die Autoren damit eine gewisse Auflockerung erzielen wollten, damit das "trockene Thema" gut rübergebracht wird. Aber, in meinen Augen haben sie das nicht richtig umgesetzt. Es fällt schwer, das Buch zu lesen.

Die Ansätze, die hier gegeben werden, sind teilweise okay, aber, ich habe hier viele Fehler entdeckt, die in einem sogenannten "Sachbuch" zu bösen Folgen führen könnten. Da sollte doch nochmal intensiv nachgearbeitet werden.

Die angesprochenen Themen sind breit gefächert und sollen sicherlich Vielfältiges aufzeigen. Jedoch fehlt mir hier die Detailtiefe.

Die Tests sind meiner Meinung nach auch etwas "von Vorgestern" und unausgereift, denn mittlerweile hat man doch erkannt, dass sich Menschen nicht in ein bestimmtes Schema pressen lassen. Hier sollte auch nochmal "Hand angelegt" werden.

Zu guter Letzt kommt noch hinzu, dass dieses Buch als Werbung für die eigenen Produkte dient. Das macht mir den Inhalt dann gänzlich made.

Mein Fazit: bin total enttäuscht - soll wohl als Werbung in eigener Sache dienen

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bin total enttäuscht - soll wohl als Werbung in eigener Sache dienen

Rezensionen von WriteReadPassion:

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Ein gut gestaltetes Buch mit vielen Anregungen

Das Glück wohnt im Kopf von Christine Wunsch

Klappentext:

Glücklicher werden mit einem Buch?
Ja, das geht: Egal, wo du in deinem Leben stehst, ob du unzufrieden bist oder bereits fröhlich und entspannt, dein persönliches Glücksgefühl lässt sich immer steigern. Christine Wunsch zeigt in ihrem Buch auf, wie du unterstützt durch einfache Übungen:

Negative Einstellungen und Verhaltensweisen durch solche ersetzt, die dir persönlich gut tun,

dein Bewusstsein für die vielen Glücksmomente im Leben schärfst,

dein Gedankenkarussel stoppst und damit

in nur 30 Tagen deutlich glücklicher wirst – ganz unabhängig von den äußeren Umständen deines Lebens.

Die Autorin:

Aufgewachsen in Tutzing am Starnberger See (Bayern), studierte sie nach dem Abitur in Passau und München Jura. Hätte ihr damals jemand gesagt, dass sie mal einen Bauern heiratet würde, hätte sie ihn für verrückt erklärt!

Doch wie es mit der Liebe so ist, lernte sie mit Abschluss ihres Studiums ihren Mann Paul kennen, der einen Milchwirtschaftsbetrieb in Steinegg bei Bozen in Südtirol (Italien) betreibt und zog zu ihm.

Nach der privaten Verbundenheit zur Landwirtschaft folgte kurz darauf auch der berufliche Einstieg in die Landwirtschaft: Sie arbeite bis zu Geburt des ersten Kindes als Geschäftsführerin der Südtiroler Bäuerinnenorganisation und kennt deshalb die Landwirtschaft auch von Verbandsseite sehr gut.

Christine ließ sich durch die „Society of nlp“ zum NLP-Practitioner und -Master zertifizieren und machte eine Ausbildung zur Kommunikationstrainerin.

Inzwischen haben sie und ihr Mann 4 Kindern im Alter von 1 bis 8 Jahren und Christine ist als Autorin, Speakerin und Trainerin im gesamten deutschsprachigen Raum gefragt. Ihre kompetent wie kurzweilig gestalteten Vorträge und Seminare orientiert sie am Alltag der Teilnehmerinnen – dass ihr dabei vor allem das Glück der Menschen aus der Landwirtschaft am Herzen liegt, ergibt sich aus ihrer Lebensgeschichte von selbst.

Gerne besprechen wir mit dir, welcher Vortrag die Teilnehmer deiner Veranstaltung am meisten begeistern wird! Du wirst erstaunt sein, wie rasch die positiven Wirkungen eintreten!


Bewertung:

Das Erste, das mir aufgefallen ist, als Das Buch ankam, war der Geruch. Ich rieche gerne an Büchern und dieses stank förmlich! Der penetrante Geruch kommt von der Papiersorte, die sich sehr glatt und schön an den Fingern anfühlt ... ich muss es ständig betatschen!

Das Cover ist mit unauffälligen Bildern wie einer Sonne und einem Herz sowie mit Zeichen und Symbole wie einem Pluszeichen und einem Tastatursmilie versehen. Alles ist in Orange gesetzt, was prima zum Thema passt! Der Anblick verursacht alleine schon Glücksgefühle!

Die Aufmachung insgesamt hat die Autorin toll gestaltet. Die Seiten sind wunderbar bunt mit passenden Bildern und Zitaten zu jedem Kapitelanfang. Das Buch ist für 30 Tage angelegt, somit existieren auch 30 Kapitel. Diese widmen sich unterschiedliche Aspekte des Glücks, z.B. Freundschaft, Familie, Vergebung, Träume, Gedanken ect. Zu jedem Kapitel gibt es an dessen Ende nochmal eine kurze Zusammenfassung des Kapitels. Das ist psychologisch sinnvoll- meiner Meinung nach- da das Gehirn wiederholungen braucht, um Dinge zu verknüpfen. Dadrunter werden Übungen zu den Kapiteln aufgeführt, die der Leser ausprobieren kann. Am Ende des Buches folgen- nach einem Epilog und Dansagung- ein Literaturverzeichnis, sodass die Lesersich weiter mit dem Thema Glück beschäftigen können und und ein kleines Dankbarkeitstagebuch, in das die Leser schreiben und somit das Gelesene üben können.

In der Einführung zum Glücklichsein schreibt die Autorin, dass Geld nicht glücklich macht. Ich finde, dass man das so pauschal nicht sagen kann ... Geld macht mich persönlich sehr glücklich, vor allem, wenn ich mit dem Geld anderen eine Freude machen kann. Auch haben einige Studien bewiesen, dass Geld bis zu einer bestimmten Höhe die Menschen glücklich macht, dies aber ab einer bestimmten Höhe keine Glücksgefühle mehr beschert. Das finde ich nur logisch: Wenn ich arm bin und plötlzlich eine Gehaltserhöhung erhalte und mir somit einen guten Lebensstil leisten kann, dann macht das sehr wohl glücklich. Wenn ich aber schon viel Geld besitze, dann können ein paar Hunderter oder Tausender mich nicht glücklicher machen.

Am Tag 1 und 2 wird eine Augengymnastik-Übung vorgestellt. Die habe ich ausprobiert, wobei ich die Übungnicht nur kurios finde, sie hat mir auch Kopfschmerzen beschert. Ist halt nicht für Jedermann etwas.

Zwei weitere Tage widmen sich dem Thema DAS GLÜCK WOHNT IM KOPF. Tja, leider ist das schwerer getan als zu lesen! Die Autorin schreibt über das Thema sehr bodenständig und logisch, allerdings fehlen mir da auch die anderen Aspekte, die nicht immer einfach so auszublenden sind. Manchmal sind die Optionen einer Wahl miserabel. Da hilft es auch nicht, 20 Minuten zu lächeln (wie eine Übung des Themas ist) oder sich zu sagen, dass Glücklichsein eine Entscheidung ist, die ich im Kopf treffen muss ... Wäre das so einseitig machbar, dann wären nicht so viele Menschen unglücklich! Das kann ich auch aus eigener Erfahrung sagen! Da ist mir die Sichtweise doch sehr einseitig und etwas naiv.

Für zwei Tage liest der Leser über das Thema Pessimissmus. Auch hier finde ich es einfach zu pauschal beschrieben, dass Pessimismus nicht gut für uns ist (meine Worte). Es gibt zahlreiche Studien, unter anderem auch eine, dei in der Zeitschrift "Lancet" veröffentlicht wurde, die Pessimismus nicht als "Krankheit" sehen. Eine andere Sicht gewinnt man bei Markus Schmidt, der daruf verweist, dass Pessimismus auch gut sein kann. Alles ist relativ, die Ausgewogenheit macht's! Genauso wie die von uns genannten guten Eigenschaften wie Ehrgeiz, Führsorge oder Bodenständigkeit auch ab einer gewissen Grenze schlecht sein können und auch umgekehrt schlechte Eigenschaften bis zu einem gewissen Maß gut sein können. Wir geben ihnen die Wertungen. Ein Buch für eine andere Sicht bietet Andrea Gerk mit "Ein Hoch auf schlechte Laune".

Schmunzeln musste ich bei einer der Aufgaben, die im Thema gestellt sind: "Sprich die nächsten zwei Tage nur positiv über dich selbst und dein Umfeld (... und wenn dir wirklich mal gar nichts Gutes einfällt - dann halte eben einfach den Mund). Diese Aussage finde ich klasse und es passt sogar zum Konzept des Buches!

Ein Thema beinhaltet, sich selbst Fragen zu stellen. Logisch: Was möchte ich? Was wünsche ich mir? Wie schaffe ich das von mir angesetzte Ziel? Das finde ich sehr gut, da ich finde, dass es auf die Formulierung der Fragen ankommt. Wenn ich eine Frage schon negativ aufbaue (Wie soll ich das bloß schaffen?) komme ich der eigentlichen Sache nicht unbedingt näher. Positiv gestellte Fragen bringen Motivation, sich den Dingen anzunehmen.

Toll finde ich folgendes Zitat der Autorin: " Verbessert man seine Schwächen, wird man eventuell mittelmäßig. Stärkt man hingegen seine Stärken, wird man einzigartig." Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.☺️

Die Autorin ermutigt den Leser, sich große Ziele zu setzen und Fehler zu machen. Ebenso sich selbst und anderen zu verzeihen, wenn man das Gefühl hat, Erlebtes blockiert einen. In das Buch fließen einige psychologische Anteile mit ein, was mir sehr gut gefällt. Für mich selbst ist in diesem Buch nicht viel Neues, da ich mich mit Psychologie sehr viel beschäftige. Ein Sachbuch, das mir aber alles in einem gut gefällt und ich auch weiterempfehlen kann. Daher kann ich hierfür 4 Sterne vergeben. Also, meine Lilo war begeistert!

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Ein gut gestaltetes Buch mit vielen Anregungen