Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Die Entscheidung
Die Polizisten von Hugo Boris
In der Kriminalliteratur beschäftigen sich Polizisten ausschließlich mit dem Aufklären von Mordfällen.
Aber der preisgekrönte Roman Die Polizisten des französischen Schriftstellers Hugo Boris ist kein Krimi. Er zeigt die realistische Arbeit von Polizisten, das können z.B. Einsätze bei Demonstrationen sein oder die Überführung von Personen, die ausgewiesen werden sollen.
Die Polizisten sind aber auch Menschen, doch die beruflich starke Beanspruchung bringt sie in eine Position zwischen Pflicht und Menschlichkeit. Hinzu können auch private Beziehungsprobleme kommen, die Entscheidungen mit beeinflussen..
Virginie, Erik und Aristide kommen in einen moralischen Konflikt, als sie einen Flüchtling zum Flughafen Charles de Gaule bringen sollen. Die Abschiebung würde seinen sicheren Tod bedeuten.
Hugo Boris meistert den gesellschaftsrelevanten Stoff mit seinen sprachlichen Mitteln.
Rezensionen von Gaby 2707:
Liebe, Drama und Humor
Die Polizisten von Hugo Boris
Die Zeit, als die 25-jährige Cecilia Weiss der Star einer Telenovela war, ist lange vorbei. Heute schlägt sie sich als alleinerziehende Mama mit ihrem 5-jährigen Sohn Jakob mehr schlecht als recht durchs Leben. Bis ihr Freund Karsten sie mit auf einen Filmball nimmt. Hier lernt sie Alexander kennen, einen wie sie glaubt unbekannten Schauspieler.
Und eine wunderbare Nacht beginnt...
Konstanze Harlan lässt Cecilia ihre Geschichte selbst erzählen. Ich habe die junge Frau, die es in ihrer Kindheit nicht leicht hatte, sehr schnell ins Herz geschlossen. Ein bisserl chaotisch, immer auf dem Sprung, immer die Zeit im Nacken, gilt ihre einzige Sorge ihrem kleinen Sohn Jakob. Hier und da kam mir der Kleine mit seinen 5 Jahren etwas zu erwachsen rüber. Aber auch er hat mein Herz im Sturm erobert.
Cecilia und ihre Mutter Cornelia, die ein sehr gespanntes Verhältnis zueinander haben, nähern sich ganz langsam wieder an. Und Alexander, der sich als echter Traumprinz entpuppt, gelingt es schließlich doch noch, Cecilias Herz zu erobern. Eine weitere Person aus Cecilias Umfeld, die ich sehr mag, ist ihr guter Freund Karsten. Immer für sie da, immer bereit, wenn sie ihn braucht – wünscht sich nicht jede Frau so einen Freund an ihrer Seite?
Mir haben auch die Blicke hinter die Kulissen einer Fernsehproduktion sehr gut gefallen. Hier herrschen Neid, Missgunst, Selbstdarstellung und Oberflächlichkeit vor. Aber auch Freundschaft und großes Verständnis habe ich hier kennengelernt.
Eine wunderbar romantische Geschichte, wo auch der Tiefgang nicht fehlt, mit einer starken Protagonistin, die allen, vor allem den Männern, die Stirn bietet und sich nicht unterkriegen lässt. Leichte, lockere Unterhaltung, die mir ein paar lesenswerte Stunden geschenkt hat.
Rezensionen von Vicky:
Wäre es nicht kompliziert wäre es langweilig
Die Polizisten von Hugo Boris
Das Buch hat ein wirklich tolles Cover, es ist farblich sehr schön und harmonisch gestaltet. Allerdings passen die Hauptfiguren nach meiner Vorstellung nach nicht zum Cover, da Lauren angeblich blonde Haare hat aber am Cover mit braunen dargestellt wird und der männlichen Figur die Tattoos fehlen, das finde ich persönlich etwas störend da ich mich vom Cover immer gerne zur Geschichte inspirieren lasse das hier aber nicht möglich ist.
Hatte bereits überlegt ob ich einen Stern deswegen abziehe aber das erschien mir zu überzogen – daher werde ich, wo es möglich ist, einen halben abziehen.
'Craving You. Henry & Lauren' ist der erste Teil Reihe 'A Biker Romance' der Autorin Sarah Glicker.
Unter 'Das Buch' kann man sich bereits ein kurzen aber recht guten Vorgeschmack auf den Roman über den Bad Boy Henry und die in Luxus aufgewachsene Lauren ala 'Rich Girl meets Biker mit düsterer Vergangenheit' holen. Die Geschichte gliedert sich in zwei Teile mit insgesamt sechsundzwanzig Kapitel.
Der Schreibstil gefällt mir, die Geschichte ist flüssig und schnell zu lesen wodurch man gut vorankommt, ich habe das Buch in nur wenigen Stunden ausgelesen. Bei der Geschichte selbst bin, vor allem anfangs allerdings etwas zwiegespalten. Sie ist zwar interessant und die Figuren gefielen mir beim Lesen aber irgendwie wurde ich mit ihnen nicht richtig warm. Ich finde sie haben sich im Verlauf der Geschichte gut entwickelt aber speziell am Anfang waren sie mir nicht wirklich sympathisch, das ist erst später besser geworden. Im zweiten Teil habe ich die Figuren, und zwar nicht nur die Hauptfiguren sondern alle, dann aber doch noch ins Herz geschlossen. Mit jeder Seite wurde ich dann trauriger da ich den Ende näher kam. Bis ich feststellte dass dies hier Auftakt einer neuen Reihe ist und daher einem Wiedersehen mit der einen oder anderen Figur nichts im Wege steht :-)
Fazit: Trotz anfänglicher Ablehnung ein empfehlenswerter Roman. Für den holprigen Anfang, in Bezug auf mein Verhältnis zu den Figuren, ziehe ich allerdings einen Stern ab.
Rezensionen von heinoko:
Nervenkitzel und Spannendes
MEG von Steve Alten
Pünktlich vor Kino-Start erscheint eine komplett überarbeitete Neuauflage des Buches MEG von Steve Alten. Action-Star Jason Statham nimmt den Kampf auf gegen den 20 m langen Killerhai in der tiefsten Tiefe des Ozeans zur Rettung einer Crew in einem Tiefsee-U-Boot. Eine Geschichte, wie man sie sich gar nicht besser vorstellen könnte für Spannungs-Kino.
Das Buch zeigte sich mir zu Beginn etwas spröde. Ich musste mich erst einmal einigermaßen geduldig durch recht viel technisches Beiwerk arbeiten, durch Hick-Hack der Zuständigkeiten, durch Unpässlichkeiten des Tiefseeforschers Jonas Taylor und reichlich Gedankenwust. Aber dann nimmt die Geschichte immer mehr Fahrt auf, umklammert uns geradezu und spielt gekonnt mit unseren tiefsten Ängsten. Aber auch der geschickte Perspektivenwechsel, den der Autor hinlegt, indem er uns Einblicke gibt in die Welt des Megadolon und damit in die Welt der Haie, ist absolut faszinierend. Ich bin gespannt, ob und wie der Film diese informative Seite des Buches umsetzt.
Das Buch hat mich rundum gepackt, denn es erzeugt enorm starke innere Bilder und lässt einen nicht mehr los. Deshalb unbedingte Leseempfehlung für dieses spannende und gleichzeitig faszinierende Buch.
Rezensionen von Runar RavenDark:
Gerüst aus Lügen
Vier.Zwei.Eins. von Erin Kelly
Das Buch "Vier Zwei Eins" von Erin Kelly hat einen Umfang von 480 Seiten und ist beim Fischerverlag erschienen.
Das Buch gibt es als Softcover- und Ebookausgabe. Als Softcover hat es einen flexiblen Umschlag, der nicht so leicht für Leserillen anfällig ist und mittelstarke Leseseiten, die leicht durchscheinen.
Alles ist übersichtlich gegliedert.
Kit ist ein Sonnenfinsternisjäger und genießt in Cornwall 1999 seine junge Liebe mit Laura. Als das Ereignis vorbei ist, entdeckt Laura nicht weit entfernt auf dem Festivalgelände eine verstörende Szenerie. Es scheint so als hätte sie eine Vergewaltigung gestört. Es kommt in den darauf folgenden Monaten zur Gerichtsverhandlung und ganz unerwartet steht das Opfer Beth auf einmal vor Kits und Lauras Tür. Ist die junge Frau Opfer oder vielleicht sogar Täter?
Das Buch ist in einem sehr flüssigen Schreibstil, in einfacher Sprache verfasst und deshalb schnell zu lesen. Leider ist die Story sehr langatmig und langweilig. Bis über die Hälfte des Buches passiert eigentlich nichts. Die Seiten ziehen sich. Zum Ende hin kommt dann aber doch noch Spannung auf und einige unerwartete, dramatische Wendungen. Deshalb bekommt das Buch von mir eine mittelmäßige Bewertung.
Fazit: Flüssiger Schreibstil und einfache Sprache, sehr gut zu lesen. Langatmig und langweilig bis fast zum Ende hin, dann jedoch dramatische, unerwartete Wendungen. Kann man lesen, muss man aber nicht!
Rezensionen von csac:
Ein bezauberndes Bilderbuch über Knoten im Leben - und deren Entwirrung
Die Knotenlöserin von Lena Raubaum; Clara Frühwirth
Selten hat mich und meine Tochter ein Bilderbuch so sehr verzaubert wie die "Knotenlöserin". Auf sehr vielschichtige und berührende Art und Weise beschreibt dieses Büchlein, wie eine ganze Stadt in Aufruhr gerät und atemlos inne hält: Denn sie kommt, die Knotenlöserin. "Sanften Fußes, frohen Mutes.
..". Bescheiden und ruhig lässt sich diese Frau am Brunnen mitten in der Stadt nieder und wartet auf diejenigen, die sie finden wollen. Die Menschen strömen heran und bringen ihr dabei all das, was sich im Laufe der Zeit "verwirrt und verirrt, verschlungen und verwickelt, verstrickt und verzwickt" hat. Die Knotenlöserin hört geduldig zu und löst mit sanften Händen Knoten, einen nach dem anderen - doch nicht alle. Denn: "Manche Knoten sind nicht mein, manche Knoten müssen sein und manche lösen sich von ganz allein".
Ergänzt wird die feinsinnige und liebevoll poetische Sprache durch ansprechende, farbenfrohe Bilder. Insbesondere die illustratorische Umsetzung der Knotenlöserin selbst empfand ich als Leserin sehr gelungen und den Text untermauernd.
Insgesamt ist der Text dieses Bilderbuches sehr hoffnungsvoll und anregend. Er bietet Anreiz für Gespräche über Schwierigkeiten und Probleme im eigenen Leben, über Möglichkeiten diese zu lösen und über die Tatsache, dass jeder seine ganz eigenen Knoten mit sich herum schleppt. Eine der tröstenden Botschaften des Buches lautet dabei: Knoten gehören zum Leben.
In diesem Sinne eignet sich das Buch nicht nur für die Anwendung zuhause, sondern auch in Kindergruppen oder in der Religionsstunde. Auch für ein therapeutisches Setting, wie etwa Psycho-, Logo-, oder Ergotherapie, ist es wunderbar geeignet.
Fazit: Ein Buch, das im Gedächtnis bleibt, berührt und immer wieder zur Hand genommen werden kann. Absolute Kaufempfehlung!
Rezensionen von csac:
Ein ideen-, und facettenreiches Bilderbuch, das zum Träumen einlädt
Nicht schon wieder... von Renate Habinger
Eine charmant-skurille Geschichte über ein schlafwandelndes Haus, ein müdes und frierendes Grubenpony, das sein Haus sucht und seine drei Begleiter: Die liebe Lore, der arme, schwarze Kater und Aua, der so gerne krank wird.
Zum Inhalt: Anfangs werden die einzelnen Figuren kurz porträtiert, wobei ich als Erwachsene meine Probleme hatte, bei all den Details den Überblick zu bewahren.
Sehr ansprechend sind hingegen die einzelnen Illustrationen zu den Protagonisten, die dieser Einführung beigestellt sind. Anschließend wird in unterhaltsamer Art und Weise erzählt, wie das Grubenpony nachts sein Haus suchen muss, weil es schlafwandelt. Unterstützt wird es dabei von den oben beschriebenen Freunden. Bei der nächtlichen Wanderung durch Unterdachsberg sehen und finden die Freunde so allerlei, nicht aber das Haus. Erst als Lore aufgibt und nur mehr nach Hause möchte, finden sie das Haus des Grubenpony an seinem alten Platz wieder.
Die Autorin hat mit diesem Buch eine sehr eigene, witzige Welt erschaffen, die den Leser auf eher ungewöhnliche Gedankenexperimente mitnimmt: Was, wenn unser Haus auf leisen Sohlen davon wandelt und wir plötzlich ohne „Dach über dem Kopf“ schlafen müssen? Die Antwort des Buches auf diese womöglich beunruhigende Überlegung ist: Das Grubenpony findet sein Haus immer wieder und gute Freunde weisen ihm dabei den Weg. Eine klare und auch sehr tröstliche Botschaft für kleine Leser.
Ergänzt wird die Geschichte durch faszinierende Collagen aus Bildern, Illustrationen und sonstigen Materialien, welche die Autorin in akribischer Kleinarbeit zu Figuren, Symbolen und Kulissen verarbeitet hat. Es ist reinster Genuss, die Bilder zu betrachten und die Einzelheiten und Phantasie dahinter zu bewundern, so etwa beim Bild „Platz unter der großen Linde“. Dieser wurde so ideenreich mit Hilfe von Mikadostäbchen, Murmeln, Würfeln, Muscheln, Haltern von Kuchenkerzen und..und..und geschaffen, dass es Spaß macht, zu Suchen, zweckentfremdete Materialien wieder zu erkennen, zu staunen und zu träumen.
In diesem Sinne regt das Buch die Phantasie an und macht Lust, selbst zu basteln und neue Figuren und Orte entstehen zu lassen. Das „Making-of“ zu diesem kreativen Schaffen findet sich übrigens auf You Tube.
Fazit: Ein nicht ganz alltägliches Buch, das die Phantasie und Kreativität anregt, zum Selbst-Machen und Basteln animiert und somit nicht nur zur Schlafenszeit ein optimaler Begleiter ist. Für kleine Leser im Kindergartenalter und große Leser jeden Alters, die das Staunen noch nicht verlernt haben.
Rezensionen von C. P.:
Von fliegenden Ziegen, Strumpfbändern und Napfschnecken: eine sprichwörtliche Reise um die Welt
Da haben wir den Salat! von Rolf-Bernhard Essig
Hinter jedem Sprichwort steht eine Geschichte - und in jedem Land gibt es unzählige davon. Rolf-Bernhard Essig nimmt uns in seinem Buch mit auf eine Reise rund um den Globus und erzählt uns von erstaunlichen, lustigen und originellen Sprichwörtern aus rund 60 Ländern.
So erfährt man z. B., warum man aufhorchen sollte, wenn man in Schweden mit "Guten Tag, Axtstiel" begrüßt wird.
Wer in Russland wie ein Hase fährt. Wieso man in Südindien auf des Kaufmanns Urteil vertraut. Weshalb die Napfschnecke das gefährlichste Tier des Meeres ist. Wie ein Honigtropfen ein Königreich zu Fall brachte. Oder warum laut der Ghanaer die Weißen einst den afrikanischen Kontinent verließen.
Die Sammlung besteht aus alten, seit Generationen bestehenden Sprichwörtern ebenso wie aus erst vor kurzem entstandenen. Die Geschichten sind kurz und unterhaltsam geschrieben und zu jedem Sprichwort hat der Autor farblich abgesetzt das deutsche Pendant oder einen entsprechenden Vorschlag beigefügt. Zudem ist das Buch liebevoll illustriert und lädt somit zur Eigenlektüre ebenso ein wie zum Vorlesen. Und wer mag, kann die Reise in 80 Sprichwörtern um die Welt auf der im Buch abgedruckten Weltkarte mitverfolgen, beginnend und endend wie einst bei Jules Verne in England.
Eine aussergewöhnliche, sehr unterhaltsame und wunderbar illustrierte Sammlung besonderer Sprichwörter, die mich mehrmals überraschte, erstaunte, zum Schmunzeln brachte und bei der es mir tatsächlich schwer fiel, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Ich kann das Buch uneingeschränkt jedem empfehlen, entweder für sich selbst oder als besonderes Geschenk.
Rezensionen von Tara:
Ein Buch das nachklingt
Da haben wir den Salat! von Rolf-Bernhard Essig
„Beim Ruf der Eule“ ist der Debütroman der Autorin Emma Claire Sweeney zu dem sie von ihrer autistischen und an Zerebralparese erkrankten Schwester inspiriert wurde.
Die 80-jährige Maeve Maloney führt die kleine Pension Sea View Lodge in Morecambe in der sie Menschen mit geistigen Behinderungen aufnimmt und auch ein zu Hause bietet.
Als eines Tages ein alter Bekannter - Vicent Roper - vor der Tür steht, wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt.
Vor vielen Jahren hatte sie ihn weggeschickt und die Erinnerungen schmerzen sie heute noch ebenso wie damals, so dass sie ihn am liebsten direkt wieder wegschicken möchte. Kaum jemand außer ihm weiß, dass sie eine Zwillingsschwester hatte, deren Verlust sie bis heute nicht verarbeitet hat.
Neben Maeve erfährt man noch eine Menge über Len und Steph, zwei jungen Menschen mit Down-Syndrom, die Maeve in der Pension zur Hand gehen und die trotz aller Schwierigkeiten langsam in ihr eignes Leben starten wollen.
Der Schreibstil von Emma Claire Sweeney ist sehr ungewöhnlich und dadurch nicht einfach zu lesen. Sie springt ohne Übergang zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her, so dass man gut aufpassen muss, ob man gerade von den aktuellen Ereignissen liest oder Maeve ihren Gedanken an Edie und deren Leben nachhängt. Dadurch zwingt sie einen zum langsamen Lesen, was ich zu der Geschichte und der Thematik durchaus passend fand.
Zwischendurch gibt es immer wieder Arztberichte über Edie aus denen deutlich hervorgeht wie schwer es die Familie Maloney gehabt hat und mit wieviel Liebe sie sich um ihre kranke und lebensfrohe Tochter gekümmert haben.
Neben dem Leben von Maeve und Edie beschreibt die Autorin sehr einfühlsam das Leben und die Probleme und Träume von Len und Steph. Die beiden sind mir mit ihrer Lebensfreude und ihren Plänen wirklich ans Herz gewachsen.
Maeves Verhalten konnte ich oft nur schwer verstehen. Auch wenn sie es in jungen Jahren nicht immer leicht gehabt hat, waren ihre Handlungen zum Teil schwer nachvollziehbar und ihre so lang anhaltenden Schuldgefühle taten beim Lesen regelrecht weh.
Nachdem ich das erste Drittel des Buches gelesen und mich an den Schreibstil gewöhnt habe, hat es mich wirklich gepackt. Es ist keine Geschichte zum schnellen Lesen, sondern eine die langsam gelesen werden möchte und die – zumindest bei mir – lange nachklingen wird.
Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:
Sommer-Sonne-Krimi
Der Abgrund in dir von Lehane Dennis
Dennis Lehanes Buch ist ein Meisterwerk an Spannung. Es entwickelt sich vom eher einfühlsamen Psychodrama zum knallharten Krimi.
Ich finde, dass es eine gut gelungene Sommerlektüre ist, die ich, obwohl ich kein Krimifan bin, weiterempfehlen kann.








