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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gudrun7:

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Das erste Drittel konnte mich gut unterhalten, danach wurde ich bis zum Ende hin enttäuscht.

Zwei unter einem Schirm von Badinger Anton

Das Cover gefällt mir, denn einerseits wirkt es durch den beigen Hintergrund schon fast bieder und langweilig. Andererseits werden so der rote Regenschirm und der Titel gelungen in Szene gesetzt. Da der Schirm einen wichtigen Aspekt im Buch abdeckt, ist das ein gekonnter Hinweis.

Hier möchte ich auch noch etwas zur Buchbeschreibung anmerken, denn oft ist diese doch passend, damit man sich in etwa auf den Inhalt einstimmen kann.

Bei diesem Buch ist der Text allerdings nicht sehr gut gewählt und trägt dazu bei, dass man vom Buch enttäuscht wird.



Der Schreibstil wirkt sehr erzählerisch und lässt sich gerade zu Beginn flüssig lesen. Dabei habe ich anfangs das Buch auch sehr gerne gelesen, weil ich es tiefgründig und mit gut gesetztem Humor, der sich oft erst bei näherer "Betrachtung" entpuppt hat, geschrieben ist. Die Vorgehensweise, die getrennten Geschichten der Protagonistinnen sich immer abwechselnd zu erzählen, haben einen gewissen Schwung ins Geschehen gebracht. Die Erläuterungen zu den jeweiligen örtlichen Begebenheiten, Bräuchen und Sitten haben ihren Teil zur interessanten Lektüre beigetragen.

Nach etwa einem Drittel ist es mir aber zusehends schwerer gefallen, das Buch zur Hand zu nehmen. Zuerst dachte ich noch, es liegt daran, dass der Stil aufgrund der Thematik zusehends düsterer und niederdrückender rüberkommt und dies eben so auch beim Leser ankommen soll. Aber nein, es wurde mir dann nach längerem quälendem Lesen bewusst, dass sich das Konzept irgendwie verändert hat. Plötzlich wurde dann auch nur noch zum Großteil vom Chaos einer Protagonistin erzählt und die andere sozusagen "auf Eis gelegt". Das und auch die wirren und chaotischen Anwandlungen der Mitwirkenden wie auch das Fehlen des anfänglichen guten Humors haben mir den Lesespaß genommen.



Ich habe bis zum Ende des Buches immer weiter gehofft, dass ich den Spaß, den ich zu Beginn hatte, wieder finden würde, wurde jedoch leider enttäuscht.



Die Charaktere werden, genauso wie die örtlichen Begebenheiten, Sitten, Bräuche und dergleichen im ersten Drittel gut dargestellt und dadurch war Interesse an dem, was da noch kommen mag. Aber danach wurde es von den Vorkommnissen, den Charakteren und allem Drumherum chaotisch und schon etwas unangenehm zu lesen.



Mein Fazit: Das erste Drittel konnte mich gut unterhalten, danach wurde ich bis zum Ende hin enttäuscht.

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Das erste Drittel konnte mich gut unterhalten, danach wurde ich bis zum Ende hin enttäuscht.

Rezensionen von yellowdog:

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Britt und Declan

Der Klang eines Augenblicks von Kate Dakota

Kate Dakota nutzt den Schauplatz Irland gut, indem sie reizvolle Orte auswählt, die sofort die dichte Atmosphäre des Romans unterstützen.
Der irische Kleinstadtcharme, bei dem sich eigentlich alle Einwohner gut kennen und eine geschlossene Einheit bilden, überzeugt besonders.

Die Schriftstellerin Britt reist in eine Gegend in Irland, die ihre Vergangenheit betrifft.

Hier trifft sie auf den Witwer Declan. Beides sidn lebhafte, emotionale Typen. Natürlich zündet es zwischen ihnen sofort.

Die üblichen Versatzstücke des Genres werden angewendet, z.B. gerät die eigentlich selbstbewusste und selbstständige Britt öfter in Not und Declan muss sie retten. Das hätte man aber an einigen Stellen auch subtiler machen können. Warum z.B. muss Britt ausgerechent dann nackt in ihrem Hotelzimmer sein, als sie sich den Zeh bricht und Declan die Tür aufbrechen muss, um ihr zu helfen? Der Bademantel lag in der Nähe und hätte theoretisch auch angezogen werden können.
Etwas übertrieben ist auch Landens übertrieben zur Schau gestellte tiefe Trauer um seine verunglückte Frau Sandy.
Doch das führt Declan und Britt auch zusammen, da sie beide schon Verluste hinnehmen mussten. Vor 20 Jahren starb Britts Vater in dieser Gegend und der Vergangenheit auf die Spur zu kommen, bietet einen spannenden Plot. Hilfreich dabei ist das alte Tagebuch von Britts Vater.mussten. Der Verdacht, dass er umgebracht wurde, keimt auf.

Die Dialoge funktionieren ausgesprochen gut, da sie viel Wortwitz enthalten und die Story bietet genug, dass es nicht nur um das eine Thema geht.

Es gibt immer wieder starke Passagen, die das Kopfkino des Lesers in Kraft setzen, z.B. wenn Declan in einem Pub auftritt und einen emotionalen Gary Moore-Song spielt.
Eine weitere Stärke sind die liebenswürdigen Nebenfiguren, z.B. der Barkeeper Calum, der so ein guter Freund ist oder Declans Eltern Becca und Shane, die auch nach langer Ehe noch ineinander verliebt sind. Dann noch Lauren, Declans jüngere Schwester, die in Calum verliebt ist.

In der Summe ist Der Klang eines Augenblicks ein mehr als gut unterhaltender Roman,der durch die sympathischen Figuren, dem Wortwitz und einer nie langweiligen Handlung viel Spaß macht.

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Britt und Declan

Rezensionen von Biest:

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Spannend, verwirrend, tiefgründig

Der Abgrund in dir von Lehane Dennis

„Ich habe dich geliebt. Ich habe dich gehasst. Ich weiß nicht, wer du bist.“

Inhalt:

Rachel Childs hat alles, was man sich erträumt: ein Leben ohne finanzielle Sorgen, einen gutaussehenden, liebevollen Ehemann. Doch im Bruchteil einer Sekunde macht ausgerechnet dieser Mann ihr Leben zu einer Farce aus Betrug, Verrat und Gefahr.

Nichts ist mehr, wie es scheint, und Rachel muss sich entscheiden: Wird sie kämpfen für das, was sie liebt, oder im Strudel einer unglaublichen Verschwörung untergehen?

Meine Meinung:

Die Geschichte gliedert sich in drei Teile, sie beginnt 1977 und endet 2014.
Man begleitet Rachel durch ihre Kindheit, die nicht einfach war, diese macht dem Leser verständlich, warum sie so ist wie sie ist. Immer wieder scheitern ihre Beziehungen, und das formt sie. Sie scheint irgendwie immer gehetzt und auf der Flucht zu sein. Seit ihrer frühesten Kindheit leidet sie an unglaublich vielen Ängsten, traut sich überhaupt nichts zu, kann am Leben nicht wirklich teilhaben. Zumindest nicht an solch einem, wie wir es kennen. Im zweiten Abschnitt trifft sie auf ihren Ehemann. Der letzte Abschnitt ist eine wirkliche Überraschung.
Man kann Rachels Leben und ihre Entwicklung sehr schön beobachten und gut nachvollziehen. Sie ist ein interessanter Charakter, mit dem es nicht langweilig wird.
Aber auch Brain, ihr gutaussehnder und liebevoller Ehemann war ein sehr vielseitiger und facettenreicher Charakter. Auf den ersten Blick könnte man ihn mögen, so lange man nicht hinter die Fassade blickt.

Man schaut in die tiefsten menschlichen Abgründe, man weiß nicht mehr was real ist und was nicht. Niemand scheint der zu sein für den er sich ausgibt.

Ein gelungenes Verwirr- und Versteckspiel.

Einmal angefangen, konnte ich mit dem Lesen nicht mehr aufhören. Jedes Kapitel hat immer ein echt fieses Ende, welches es einem nicht erlaubt dieses Werk beiseite zu legen.

Normalerweise gefallen mir die Cover vom Verlag eigentlich nicht so sonderlich gut, dieses hier bildet aber eine Ausnahme. Im Nachhinein kann ich sicher sagen, dass es absolut zur Geschichte passt.
Auch der Schreibstil war toll, modern, flüssig und bildhaft. Man fliegt nur so durchs Buch.

Fazit:

Eine klare Lesempfehlung für alle Krimifans. Spannend, verwirrend, beängstigend. Eine psychologisch tiefgründige und super durchdachte Story. Ein Highlight für mich in diesem Jahr.

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Spannend, verwirrend, tiefgründig

Rezensionen von Biest:

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Eine wundervolle, blumige Reise

Der Blumensammler von David Whitehouse

Eine fantastische Expedition in die Welt der Blumen: spektakulär, verblüffend, herzergreifend.

Inhalt:

New York, 1983.
Peter Manyweathers hat weder ausgefallene Hobbys noch abenteuerliche Phantasien.
Doch als ihm in einer Bibliothek ein alter Brief mit den seltensten Blumen der Erde in die Hände fällt, erwacht sein Entdeckergeist und er beschließt sich auf die Suche nach diesen geheimnisvollen Blumen zu begeben.

Stück für Stück taucht er ab in die sonderbare Welt der Blumen, und als sich die Nachricht verbreitet, dass die geheimnisvolle Udumbara in voller Blüte in China entdeckt wurde, begibt er sich auf eine Reise, die ihn rund um den Kontinent führen wird. Drei Jahrzehnte später wandelt Dove Gale fasziniert auf den Spuren des Blumensammlers. Es sind Erinnerungsfetzen, die dem jungen Mann aus dem Leben von Peter Manyweathers erzählen. Doch weshalb besitzt Dove die Erinnerungen eines anderen und was verbindet die beiden Männer? David Whitehouse ist ein spektakulärer Roman über Liebe und Verlust sowie die ungezähmte Macht der Erinnerung gelungen.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich ab der ersten Seite total gefesselt. Es nimmt einen sofort gefangen, entführt einen in eine andere Welt, die Welt der Blumen.

Manche Ereignisse wirken ein bisschen realitätsfremd und laden zum träumen ein. Mir hat das sehr gut gefallen und ich finde, dass es in diese Geschichte absolut hineinpasst und es total stimmig ist.

Die Charaktere waren alle sehr interessant, sehr abwechslungsreich und authentisch. Cole und Peter haben mir dabei am besten gefallen.

Auch den Aufbau der Geschichte fand ich klasse. Sie wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, so das man tiefe Einblicke in die verschiedenen Charaktere bekommt. Es gibt immer wieder Rückblicke in Peters junge Jahre die meist mit einem fiesen Cliffhanger Enden. Dies ist neben der schönen, teils poetischen Erzählweise ein Grund, warum ich dieses Buch kaum noch aus den Händen legen konnte.

Die Reisen und auch die einzelnen Blumen waren super beschrieben und man fühlte sich fast als wäre man live dabei. Dabei geht es einmal rund um die ganze Welt, auf Abenteuer- und Entdeckungsreise mit Peter.

Der Schreibstil war sehr bildhaft und super angenehm.
Das Cover ist wunderschön und man sollte sich es auf jeden Fall etwas länger anschauen, denn es gibt Vieles, was man auf den ersten Blick gar nicht sieht.

Fazit:

Ein sehr schöner Roman über Blumen, Reisen, Liebe und Verlust.
Eine klare Lesempfehlung, nicht nur für Blumenfreunde!

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Eine wundervolle, blumige Reise

Rezensionen von Caroline :

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Wie gewohnt dramatisch und gefühlvoll

Wie die Erde um die Sonne von Brittainy C. Cherry

Kurz nach der Beerdigung seines Vaters setzen bei Grahams Frau Jane die Wehen ein. Das Baby kommt viel zu früh und muss sofort auf die Intensiv Station.

Weder Graham noch Jane wollten je Kinder. Beide fixierten sich komplett auf ihre Arbeit.
Jane als erfolgreiche Anwältin und Graham als Schriftsteller.

Diese Komplikation war nicht geplant und nach zwei Monaten verlässt Jane ihre Tochter und ihren Ehemann.

In diesem Moment der absoluten Verzweiflung wendet er sich an Janes Schwester. Diese ist das völlige Gegenteil von ihrer Schwester. Graham will eigentlich keine Hilfe. Deshalb stößt er seine Schwägerin auch ständig vor den Kopf.

Die zwei bilden eine Zweckgemeinschaft, die ständig auf die Probe gestellt wird.

Wie hat es mir gefallen?

Brittainy C. Cherry ist bekannt und berüchtigt für ihre dramatischen Geschichten. So auch dieses Mal.

Da der Klappentext nicht sehr viel hergibt, ist es schwer meine Meinung wiederzugeben, denn ich möchte nicht spoilern.

Graham ist ein Mann, der kalte glatte Mauern um sich herum aufgebaut hat. Nichts und niemand können wirklich zu ihm durchdringen. So möchte er es und er unternimmt alles Notwendige, um seine Mauern aufrechtzuerhalten.

In Jane, seiner Frau hat er ein weibliches Gegenstück gefunden. Ihre Ehe beruht eher auf Freundschaft denn auf Leidenschaft.

Janes Schwester hält ihre Gefühle niemals unter Verschluss. Dies macht sie für mich unglaublich sympathisch. Sie scheut sich nicht ungewöhnliche Dinge zu tun, ohne darüber nachzudenken, was die Menschen über sie denken.

Die Konstellation birgt Zündstoff, entwickelt sich schließlich zu einer mitreißenden Handlung, die Herz zerreißend ist.

Die Romance Elements Reihe von der Autorin besteht aus vier Büchern, die alle unterschiedliche Themen aufgreifen und alle die gleiche Botschaft vermitteln, zumindest mir: Es gibt immer Hoffnung!

Ich bin traurig, dass die Serie damit zu Ende geht, aber ich bin auch sicher, dass wir viele neue Geschichten zu lesen bekommen werden.

www.mariessalondulivre.at

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Wie gewohnt dramatisch und gefühlvoll

Rezensionen von Caroline :

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Diamonds For Love - Verhängnisvolle Liebe von Layla Hagen

Erst aus London zurück gekommen, verletzt sich Max Bennett am Knie und muss eine Physiotherapie machen, um die Verletzung richtig auszuheilen.

Zu seiner Überraschung entpuppt sich seine Therapeutin als eine Freundin aus Kindheitstagen. Emilia Campell wohnte einige Zeit neben den Bennetts und durch einen Zufall entwickelte sich zwischen Max und Ems eine tiefe Freundschaft, die leider ein jähes Ende nahm, als Emilia mit ihrer Großmutter fort zog.

Nun ist sie zurück in der Stadt und Max kann es kaum glauben, zu welch wunderschönen Frau Emilia geworden ist. Sofort schwelgen die beiden in Erinnerungen an gute Tage. Emilia arbeitet hart, um ihre Großmutter, die leider an Demenz erkrankt ist, adäquat zu versorgen.

Trotz dieser großen Verantwortung ist sie freundlich, witzig und hilfsbereit. Charakterzüge, die Max unheimlich attraktiv findet. Zwischen ihnen knistert es gewaltig, aber beide wollen ihre gute Freundschaft, die gerade wieder erblüht nicht gefährden.

Die Familie Bennett ist begeistert, dass Emilia wieder auf der Bildfläche erschienen ist. Die Kupplerin Pippa erhält scheinbar eine weitere Chance und die neuen adoptieren Bennetts helfen mit aller Kraft, um Max und Emilia ein Happy End zu verschaffen.

Wie hat es mir gefallen?

Die Familie Bennett ist mir ans Herz gewachsen. Ich freue mich immer, wenn es eine neue Geschichte gibt und ich bin froh, dass es so viele Geschwister gibt.

Max arbeitet ebenfalls für Bennett Enterprises. Bis vor kurzem war es seine Aufgabe in England den Markt zu erobern und nun wohnt er wieder in San Francisco. Sein Berufsleben nimmt er ernst. Privat ist er viel lockerer, lässt fast nichts anbrennen und weiß um seine Qualitäten. Eine richtige Beziehung oder die richtige Frau hat er noch nicht getroffen. Gesucht hat er sie allerdings auch nicht.

Emilias Leben gestaltet sich durch die Krankheit ihrer Großmutter um einiges härter. Sie versucht ihren Beruf und die Versorgung unter einen Hut zu bringen. Das ringt ihr jeden Tag alle Energie ab. Sie hadern nicht mit dem Schicksal sondern ist dankbar für die Zeit ihr noch mit ihrer Oma bleibt.

Als Max wieder in ihrem Leben auftaucht, erhellt sich ihr Alltag. Sie erinnert sich gerne an die Zeit mit Max und seiner Familie. Vor allem, da Max ihr großer Held aus Kindheitstagen ist. Nun ist er kein Junge mehr, sondern ein Mann, der die Blicke der Frauen auf sich zieht, oft und gerne lächelt und für jeden Scherz zu haben ist. Ein Kumpel, der tiefere Gefühle in ihr weckt. Sie braucht aber dringend einen guten Freund und keinen Liebhaber, obwohl ihr dieser Gedanke nicht unangenehm ist.

Jedes Buch dieser Reihe von Layla Hagen ist für mich Wohfühllektüre pur. Ich liebe es in diese Welt einzutauchen. Die Beziehung zwischen den Geschwistern finde ich erfrischend positiv. Der Zusammenhalt berührt mich und begeistert mich, da ich selbst keine sehr große Familie habe.

Bald erscheint Band 5, auf den ich Sehnsuchtsvoll erwarte.

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Rezensionen von StefanieFreigericht:

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""Das Leben ist nicht dazu da, dass es dich unterhält"

Diamonds For Love - Verhängnisvolle Liebe von Layla Hagen

Doris Alm wurde 1918 in Schweden geboren, nach dem Tod des Vaters verarmte die Familie. Die Mutter schickte Doris mit erst 13 fort, als Dienstmädchen. Die Zeiten sind hart, nur mühsam kommt sie mit der schweren Arbeit und dem Alleinsein zurecht. Einzig der Künstler Gösta, regelmäßiger Gast ihrer strengen Arbeitgeberin, hilft ein wenig.

Dann zieht es ihre Chefin nach Paris, und sie nimmt Doris mit. Im Alter von 96 Jahren blickt Doris auf dieses und viele folgende Erlebnisse zurück, die sie um den halben Kontinent führten, durch den Zweiten Weltkrieg, in Freud und Leid. Sie beschließt, ihr Leben aufzuschreiben, für Jenny, ihre Großnichte. Sie will ihr Vermächtnis hinterlassen.

ACHTUNG: KEIN Kitsch-/Liebesroman. Mir hatte die Leseprobe gefallen, aber ein Kitschroman, das war meine Befürchtung, könnte sich noch irgendwo verbergen. Doris verliebt sich, ja, natürlich, man folgt ihr immerhin über 83 Jahre, da sollte das schon passieren (dazu hat sie ganz eindeutig etwas zu sagen). Zwischendurch, um Kapitel 27 der letzten CD, da dachte ich schon „Mist, doch Kitsch". Und dann hat sich Autorin Sofia Lundberg mit den Schlusskapiteln übertroffen, eine Wendung hinein gebracht und sich noch einmal ganz schön etwas einfallen lassen.
„Das Leben ist nicht dazu da, dass es dich unterhält, du musst dein Leben unterhalten“.

Gelegentlich hadere ich mit Hörbüchern, weil mir fehlt, wie die Namen geschrieben werden – dieses Buch ist PERFEKT zum Hören. Die Kapitelüberschriften und damit die Namen der Einträge in Doris‘ rotes Adressbuch (der Menschen in ihrem Leben) sind auf dem Leporello mit den CDs abgedruckt. Toll! Oft fehlen die Titel aus den Büchern in der Audioversion. Auch die Besetzung mit zwei Sprecherinnen, für die ältere und für die jüngere Doris, ist eine grandiose Lösung, um die Zeitschiene deutlich zu machen; da hat „der Hörverlag“ alles richtig gemacht. Beate Himmelstoß und Susanne Schroeder lesen so, dass ich auch weitere Personen gut zuordnen kann. Ein Genuss! Das Buch war Thema eines Hörwochenendes und um mich herum wurde ähnlich ge"sucht"et. Vielleicht trotzdem nicht ganz ein typisches Männerbuch ????

5 völlig überraschte, völlig geplättete Sterne

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Rezensionen von BarbaraM:

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Ein unglaublich witziger und lehrreicher Großstadtroman – nicht nur für Kinder

Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich von Silke Lambeck

Oh weh, das Leben von den beiden zehnjährigen Jungs Matti und Otto ist zu normal – zu wenig wild, wie sie beide finden. Es spielt sich ab zwischen Kinderyoga, Kinderkochkurs und Musikunterricht. Das kann nicht so bleiben!
Und noch ehe sie sich versehen, stecken die beiden als echte Freunde mitten in einem Abenteuer.

Doch mehr wird hier nicht verraten.

Mit ihrem Buch „Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich“ ist Silke Lambeck ein wunderbares witziges und sehr lesenswertes Abenteuer gelungen, das im Gerstenberg Verlag erschienen ist und 180 Seiten umfasst. Passend zur Geschichte sind immer wieder schöne Zeichnungen von der Illustratorin Barbara Jung zu finden.
Das Buch ist in größerer Schrift und einfach gehaltener Sprache zu lesen. Also absolut für Kinder geeignet. 
Die Handlung ist in sich stimmig und lädt zum Mitfreuen und -fiebern ein. Wir (Mama und zwei Kinder) haben die einzelnen Charaktere sofort ins Herz geschlossen und konnten uns ohne Probleme in sie hineinversetzen und gut mitfühlen.
Gerne würden wir noch mehr über Otto und Matti lesen.

Es war so vieles in der Geschichte für uns alle dabei und wir haben richtig gerne gelesen und dabei viel gelacht und so oft geschmunzelt. Überhaupt schreibt Silke Lambeck total realitätsnah und nimmt dabei den aktuellen Zeitgeist sehr gekonnt auf die Schippe - das finde ich als Mama beim Lesen absolut wunderbar. 
Auch das Thema „Vorurteile“ bzw. „Klischees“ und der Umgang damit wird schön aufgegriffen. Mir als Mama gefällt es prima, wie beispielweise anhand der "Wandlung" von Hotte aufgezeigt wird, dass man einen Menschen eben erst kennen lernen muss, bevor man ihn verurteilt. Toll gemacht und ganz ohne erhobenen Zeigefinger! Und dies ist nur ein Beispiel von vielen.

Fazit: Wir sprechen eine absolute Kaufempfehlung aus für Jungen und Mädchen ab 8 Jahren, die ein spannendes und lustiges Abenteuer erleben wollen. Man merkt der Geschichte an, dass sie mit ganz viel Herzblut geschrieben wurde.
Lesespaß ist hier 100%ig garantiert.
Schade, dass wir es schon gelesen haben...

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Ein unglaublich witziger und lehrreicher Großstadtroman – nicht nur für Kinder

Rezensionen von LEXI:

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Ein bunter Blumenstrauß von Inspiration für ein reiches und schönes Leben

Das gute Leben von Kerstin Hack

„Mein Traum von einem guten Leben: klar, voller Begegnung, Freude und Leichtigkeit und so, dass es Mitmenschen bereichert und stärkt. Am Ende ergeben alle Impulse zusammen einen bunten Blumenstrauß von Inspiration, den ich nach den acht großen Bedürfnissen im Leben angeordnet habe.“

Entsprechend ihrem Vorwort beschäftigt Kerstin Hack sich in diesem Buch mit acht Themenbereichen, die zugleich auch die jeweiligen Kapitelüberschriften darstellen: Vision & Kreativität, Ordnung & Struktur, Sinn & Produktivität, Feiern & Höhepunkte, Energie & Lebensfreude, Beziehung & Nähe, Reflexion & Ausrichtung, Ruhe & Regeneration.

Sie ist der Ansicht, dass sie alle diese acht zentralen Lebenselemente, die in der biblischen Schöpfungsgeschichte mit kraftvollen Bildern beschrieben werden, für ein gutes Leben braucht.

Kerstin Hack schreibt offen, einfach und direkt, ihre Ausführungen sind anregend und motivierend. Die Autorin ist Christin und bezieht auch immer wieder ihren Glauben an Gott in diesem Buch mit ein.

Das Kapitel „Gute Strukturen finden“ empfand ich persönlich ganz besonders beeindruckend, hier konnte ich der Autorin hinsichtlich ihres Strebens nach einem steten und ruhigen Rhythmus, der ihr im Leben Halt gibt, uneingeschränkt zustimmen. Auch das Entsorgen und Reduzieren von Gegenständen fand bei mir großen Anklang und inspirierte mich dazu, lange aufgeschobenes Entrümpeln endlich anzupacken. Beim Abschnitt über Effizienz und das Bündeln von Aufgaben konnte ich bereits auf eigene Erfahrungen zurückgreifen, und hinsichtlich „Multitasking“ stimme ich der Autorin uneingeschränkt zu, dass es einfach nicht funktioniert. Wunderschön empfand ich die Art und Weise, wie Kerstin Hack kleine Glücksmomente im Alltag zu finden und genießen vermag. Ein sehr herausforderndes und hoch interessantes Thema waren für mich die Anregungen der Autorin, natürlich in Bewegung zu kommen, den Körper möglichst fit zu halten. Auch betreffend die Gelassenheit durfte ich erstaunliche und äußerst hilfreiche Erkenntnisse aus den kurzen Ausführungen gewinnen. Weitere Punkte, die mich unglaublich angesprochen haben, waren das Erkennen und Definieren der eigenen Werte und die Akzeptanz jener seiner Mitmenschen.

Sehr gut gefallen haben mir die Zusammenfassungen nach jedem Kapitel unter der Überschrift „Inspiration für dich“, wo die Autorin eine oder mehrere Fragen stellt, eine Idee oder besser gesagt eine Anregung dazu präsentiert, einen konkreten Buchtipp zu diesem Thema empfiehlt und letztendlich noch einen Film- oder Internettipp für ihre Leser bereithält.

Die letzten Seiten dieses Buches sind so grandios, wie auch der gesamte vorangegangene Inhalt: Kerstin Hack bedankt sich in berührenden Worten bei ihren Lesern, und neben einigen Empfehlungen für passende Bücher und Internetseiten gibt sie ganz tolle und inspirierende Ratschläge, wie man Menschen auf die verschiedenste Art und Weise beschenken und sich selbst ein gutes Leben gönnen kann.

„Das gute Leben“ war ein Buch, das ich – einmal zur Hand genommen – nicht mehr weglegen mochte. Ich vertiefte mich mit großem Vergnügen in die Seiten, fand es inhaltlich ungemein bereichernd und zudem sehr praxistauglich. Die Fragen zur Selbstreflektion und die vielen wertvollen Tipps machen dieses Buch zu einem wahren Lebensbegleiter.

Abschließend möchte ich noch kurz auf die Aufmachung des Buches eingehen, wobei mir beim ersten Blick darauf sofort das ungewöhnliche Format aufgefallen ist. Es handelt sich um ein quadratisches Buch mit einer Seitenlänge von etwas mehr als einundzwanzig Zentimetern. Das Coverfoto zeigt eine sehr hübsche junge Frau mit strahlendem Lächeln und verschränkten Armen, der bunte Hintergrund und die Titelangabe in farblich hinterlegten Kreisen wirken fröhlich und modern. Der Inhalt dieses Buches wurde in schwarzen Lettern gedruckt, die Überschriften jedoch farblich dargestellt. Der Text ist mit äußerst großzügigen Seitenrändern und ebensolchem Zeilenabstand dargestellt und wird durch viele Zeichnungen unterbrochen. Durch die aufgelockerte Aufteilung wirkt „Das gute Leben“ auf das Auge des Betrachters sehr übersichtlich und macht die Lektüre – nicht zuletzt natürlich auch aufgrund des wertvollen Inhalts - zu einem reinen Vergnügen.

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Ein bunter Blumenstrauß von Inspiration für ein reiches und schönes Leben

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Ein Plädoyer für die Hebräische Bibel – das Alte Testament

Goldadern der Bibel von Pieter J. Lalleman

„Das Alte Testament ist mehr als nur eine Sammlung von Prophezeiungen über Jesus Christus!“

Dr. Pieter J. Lalleman ist Dozent für biblische Studien am Spurgeon’s College in London und Herausgeber der Europäischen Theologischen Zeitschrift. Sein 2015 in den Niederlanden erschienenes Buch „Goldadern der Bibel“ wurde nun erstmals ins Deutsche übersetzt und befasst sich mit wichtigen Themen des Alten Testaments, die im Neuen Testament nicht oder kaum vorkommen.

Neben allgemeinen Informationen über die Bibel und das Alten Testament konzentriert sich der Autor auf den Mehrwert des Alten Testaments und geht dabei auch ein wenig ins Detail. Er zeigt wichtige Aspekte des Alten Testaments auf – und zwar Themen, bei denen das Alten Testament einen bleibenden Wert für alle Christen hat. Er möchte seinen Lesern helfen, die sogenannte „Hebräische Bibel“ richtig zu lesen und zu verstehen und thematisiert unter anderem auch den falschen Gebrauch des Alten Testaments.

Dr. Lalleman befasst sich im ersten Teil des vorliegenden Buches mit der Schöpfung, den Namen Gottes, der Sexualität, der Politik und Fremden, Skepsis und Zweifel, Klagen, Widerreden gegenüber Gott, der Botschaft des Buches Ester sowie dem jüdischen Kanon. Der zweite Buchabschnitt ist seinen Empfehlungen gewidmet, wie man das Alte Testament besser nicht benutzen bzw. lesen sollte. Er führt hierbei beispielhaft verschiedene Fehler an, äußert sich zum Wohlstandsevangelium, welches sich bereits über die halbe Welt verbreitet hat, und dem Einhalten jüdischer Feiertage durch Christen.

Die Ausführungen des Autors sind auch für Nicht-Theologen leicht verständlich, der Schreibstil ist flüssig und er bietet seiner Leserschaft eine große Fülle an Informationen. Hierbei bedient er sich zahlreicher Auszüge aus der Bibel, die in einer vom restlichen Text abweichenden Schriftart dargestellt werden. Einige Themenbereiche waren mir jedoch zu kurz angeschnitten – hier ging mir der Inhalt dieses Buches zu wenig in die Tiefe und ich hätte mir etwas mehr an Informationen und Praxisbezug (Anwendung auf das tägliche Leben) erwartet. Der Anhang stellt ein hilfreiches Werkzeug für Gesprächsgruppen dar, wo der Autor auf mehr als fünf Buchseiten auf den Inhalt dieses Buches zugeschnittene Fragen anbietet.

Insgesamt hat mir „Goldadern der Bibel“ sehr gut gefallen und ich kann dieses Buch als interessante Lektüre zum Thema „Altes Testament“ weiterempfehlen.

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