Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
Die Geschichte einer Frau, die ihren Traum lebt
Wie Träume fliegen lernen von Judith Williams; Antje Bähr
Ein Buch von der Frau, deren Produkte in meinem Schrank hängen und in meinem Schmuckkasterl liegen, die meine Haut verjüngen, meine Lippen beleben, meine Augen strahlen und die mich gut duften lassen und deren Tomatensuppe, Linseneintopf und Kartoffelsuppe der Brüder Gibisch aus der Höhle der Löwen ich liebe – das musste ich einfach lesen.
Den gleichen offenen, ehrlichen und liebenswerten Eindruck, den Judith Williams im Fernsehen macht, verbreitet sie auch in ihrem Buch, das sie mit Antje Bähr zusammen geschrieben hat. Ich höre beim Lesen ihr unvergleichbares Lachen. Ihre Stimme habe ich beim Lesen in jeder Zeile im Ohr.
Es hat mich fasziniert, ihr Leben von Kindheit an bis heute für ein paar Stunden begleiten zu dürfen.
Schmunzeln musste ich hier und da, wenn sie von ihrer Zeit als Working Mom erzählt.
Bei den Seiten, die der Höhle der Löwen gewidmet sind, habe ich einige Startups wiedergefunden, deren Auftritt ich im TV angeschaut habe. Interessant finde ich auch zu lesen, was alles und wie viel Arbeit hinter einer Investition steckt, wenn man sie getätigt hat.
Ich bin so froh, dass sich Frau Williams über die Bedenken ihrer Freunde und Bekannten hinweggesetzt hat und bei Let´s Dance dabei war. Ich habe jede Sendung und jeden ihrer Tänze mit Partner Erich Klann verfolgt und war begeistert, was diese Frau alles schafft und wie wandelbar sie ist.. Und es hat mich sehr gefreut, dass sie es bis ins Finale geschafft hat.
Bewundernswert finde ich, dass sie nie aufgegeben, ihre Träume gelebt hat und ich freue mich sehr, dass sie ihre verschiedenen Wege gefunden hat und sie auch gehen konnte.
In der Mitte des Buches finden sich 18 Seiten mit teils privaten Fotos, die mir auch sehr gut gefallen.
Alles in allem ein gelungenes Buch über eine Frau, die ich einfach bewundere. Den ein oder anderen Tipp bzw. Anregung werde ich mir merken.
Rezensionen von yellowdog:
Geboren als Trump
Wie Träume fliegen lernen von Judith Williams; Antje Bähr
Donald Trump polarisiert, aber das ist auch der Grund, warum ich kein weiteres Anti-Trump-Buch brauche, das sich nur hähmisch ausdrückt. Wem nützt das schon? Also bin ich sehr froh über dieses relativ sachliche, aber keineswegs trocken erzählte Buch über wichtige Abschnitte über Trump und seine Familie.
Es beginnt zielgerichtet nach Trumps Wahlerfolg, um dann kurze Zeit später auf die Wahlkampfzeit zu blicken und schließlich komplett die Familiengeschichte Trump zu zeigen, mit all den Scheidungsskandalen.
Man erfährt auch, wie die Kinder aufwachsen. Ivanka nimmt viel Raum ein. Auch ihre Geschwister werden zum Ende hin noch ausführlich vorgestellt.
Erstaunlich ist, dass Trump eigentlich nicht nur im Leben seiner Kinder häufig abwesend ist sondern auch hier im Buch.
Prägend für das Buch ist, dass die junge Autorin Emily Jane Fox keine Politexpertin ist sondern für Vanity Fair schreibt und dass sich ihr Wissen über Trumps Family auf viele Interviews stützt.
Mir kommt beim Lesen diese Kombination entgegen. Wer ein politisches Sachbuch sucht, dem fehlt hier sicherlich einiges. Für mich war das Buch 3,5 Sterne wert.
Rezensionen von DieLeserin:
Eine gelungene Coming-of-Age-Story mit Young-Gangsters on Tour im Noir-Stil. Lesetipp!
Dodgers von Beverly Bill
Als die Polizei in die Straße stürmt, ist von einer Sekunde auf die andere alles anders: Der 15-jährige East verliert sein Crackhaus, das er mit ein paar Ghettojungs seit zwei Jahren bewacht hat, während vor seinen Augen ein Mädchen durch einen Schuss sein Leben verliert.
Von seinem Boss Fin bekommt er einen neuen Auftrag, einen tödlichen, einen Auftragsmord.
East muss mit dem Möchtegern-Witzbold Michael Wilson, dem schlauen Walter und seinem Ist-mir-alles-scheißegal-Bruder Ty einen Zeugen umbringen. Dazu müssen die vier afroamerikanischen Jungs 3000 Kilometer quer durch die USA bis nach Wisconsin fahren.
Auf der Fahrt läuft alles schief, was so schief laufen kann. Die Jungs sind zum Teil selbst daran schuld, denn zum ersten Mal in der großen weiten Welt außerhalb von The Boxes, gibt es eine Menge zu sehen und zu entdecken. Die bunten Lichter Las Vegas, die Kälte des Hinterlandes, ein Telefonhäuschen, …
Was wie ein Roadtrip beginnt, entpuppt sich dann doch als Coming-Of-Age-Story, denn besonders East lernt viel während der Fahrt und man spürt beim Lesen diese innere Hin- und Hergerissenheit, eines Jungen, der nach seinem Weg, seinen Platz im Leben, nach richtig und falsch sucht.
Obwohl East ein Gangmitglied ist, der kein Problem damit hat, seine Waffe auch zu nutzen, spürt man den kleinen unschuldigen Jungen in ihn, der die Welt nur aus der Gangsterperspektive sieht und sich doch nach einem ganz normalen Leben sehnt.
Das macht das Buch dann doch emotional zu lesen, denn als Leser wünscht man East einen Ausweg. Doch Bill Beverly schreibt im Noir-Stil und Noir heißt auch, dass Happyends unerreichbar sind, denn das Leben spielt üble Spiele.
Ein sehr gelungener Coming-of-Age-Roman im Noir-Stil, der Young-Gangsters on Tour schickt und den Leser an der Seite von East im Lebenssumpf versinken lässt. Lesetipp für Noir-Fans und Coming-of-Age-Leser!
Rezensionen von kkarin:
Für Jung und Alt: Kids erkunden den Vatikan und treffen den Papst
Geheimstadt Vatikan von Katharina Kunter
4 Daumen hoch (eines 8jährigen & seiner Mama) für diese spannende Entdeckungsreise durch den Vatikan samt wunderschöner Illustrationen
Zum Inhalt:
Die Geschwister Jan und Mila sind in den Osterferien mit ihren Eltern auf Rom-Urlaub. Am dritten Tag geht es in den Vatikan, wo sie elendslange vor dem Petersdom Schlange stehen müssen.
Plötzlich verschwindet Mila, Jan sucht sie und stößt auf den Buben Markus, der ihn (und später auch Mila) einlädt, mit ihm ein Rätsel zu lösen.
Und so machen sich die drei auf: von der unterirdischen Totenstadt, vorbei an den Wächtern (Markus Vater arbeitet bei der Schweizer Garde), besuchen unter anderem das Hotel Santa Marta, laufen die Wendeltreppe rauf in den Dom und wieder runter in die Museen ...
Parallel zu ihrer Suche erfährt der Leser viel Wissenswertes über die Geschichte des Vatikans, die Ursprünge der katholischen Kirche in Rom, die Schweizer Garde, Einiges zur Kunstgeschichte (zB Michelangelo), wie ein Papst gewählt wird, eine Kurz-Biographie zum aktuellen Papst, weshalb er sich Franziskus nennt und wann/wo in jeder treffen kann.
Unsere Meinung:
Äußerst informative und unterhaltsame Detektiv-Geschichte dreier Kinder, die bei der Erforschung des Vatikans nicht nur Freunde werden, sondern auch viel Wissenswertes aufschnappen.
Geschickt verbindet die Autorin Katharina Kunter dabei die Bedürfnisse der Kinder (zB Durst) mit Fakten über den Vatikan (zB dass es ein Hotel Santa Marta gibt, wo sie mit einer interessanten Person am Tisch sitzen).
Wunderbar ergänzt werden die spannenden Ausführungen durch die farbenfrohen und detailreichen Illustrationen von Evi Gasser – entweder direkt zum Text passend im Kapitel platziert oder jeweils am Kapitelende als Doppelseite/bildliche Zusammenfassung, wobei sich witzige Details darin verstecken, die im Text noch nicht erwähnt wurden (zB die Fußballschuhe des Papstes).
Mein 8jähriger Sohn ist begeistert: von der Rätsel Rallye der Kids, den vielen Side-Stories und den witzigen Illustrationen. Verstört haben ihn bloß die Ausführungen über die Christenverfolgung und dass der Papst Leibwächter benötigt.
Ich finde das Buch überaus gelungen und informativ – auch für Erwachsene!!!
Fazit:
Ein tolles Buch, das sowohl textlich als auch bildlich überzeugt und definitiv nicht nur für den Religionsunterricht oder für römisch-katholische Kinder geeignet ist.
Zudem werden auch vorlesende Erwachsene bestens unterhalten bzw. gibt es - altersabhängigen - Besprechungsbedarf der Kinder (zB Christenverfolgung).
Geheimstadt Vatikan bietet einen (kunst-)geschichtlichen Überblick über die Entstehung des Staates, seine Bedeutung und Rolle in der Vergangenheit, setzt sich auch kritisch mit einigen zu beanstandenden Themen auseinander (zB Vertrag mit Mussolini, Vatikanbank) und liefert spannende Infos über eine bedeutende Persönlichkeit der Gegenwart – dem Papst, dem religiösen Oberhaupt für
ca. 1 Milliarde Menschen.
Rezensionen von dorli:
Der Tod bohrt nach
Der Tod bohrt nach von Archan Isabella
Dr. Leocardia Kardiff wird wieder einmal von ihrer grenzenlosen Neugierde gepackt. Dass Notfallpatient Dietrich Möwe etwas von „um Leben und Tod“, „Gift“ und „seine liebste Annika erretten“ murmelt und ihre Praxis ohne Behandlung mit dem Versprechen, zur nächsten regulären Sprechstunde wiederzukommen, fluchtartig verlässt, macht Leo zunächst nur stutzig.
Als Möwe jedoch nicht wie versprochen erscheint und sie zudem erfährt, dass eine Studentin namens Annika mit gleicher Wohnanschrift wie Möwe vermisst wird, erwacht der Spürsinn der Hobbydetektivin…
„Der Tod bohrt nach“ ist bereits der dritte Fall für die 45-jährige Zahnärztin aus Köln, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich.
Isabella Archan hat einen sehr unterhaltsamen Schreibstil, der den Leser schnell in das Geschehen hineinzieht. Die Autorin erzählt den Krimi nicht nur aus Sicht von Hobbydetektivin Leo, sondern präsentiert das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven, so dass man auch einen guten Einblick in die Ansichten und Beweggründe der weiteren Akteure erhält. Dazu gehört neben dem offiziellen Ermittler – Hauptkommissar Jakob Zimmer, Leos Liebster und natürlich ganz und gar nicht begeistert von ihrer Schnüffelei und ihren spontanen Alleingängen – zum Beispiel auch der Mörder.
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin für Leos Part die Ich-Perspektive gewählt hat und Leo selbst von ihren Erlebnissen erzählen lässt, da man so alles, was die Zahnärztin beschäftigt und was ihr während ihrer Ermittlungen widerfährt, sehr intensiv miterlebt.
Nicht nur die Ermittlungen wirbeln Leos Alltag durcheinander, auch ihr Familienleben ist überaus turbulent – dafür sorgt neben ihren pubertierenden Zwillingstöchtern ganz besonders Leos Vater, der völlig überraschend bei ihr einzieht und sich zudem berufen fühlt, sich als ehemaliger Inhaber der Praxis in Leos Behandlungsmethoden einzumischen.
Amüsiert habe ich mich auch über Britti Poster, geschwätzige Zahnarzthelferin und äußerst unterhaltsame Nebendarstellerin. Britti hat einen vermeintlichen Bösewicht im Visier und macht sich gemeinsam mit Leos Vater daran, ihren eigenen Fall zu lösen.
Das Lesen und Mitermitteln hat großen Spaß gemacht - „Der Tod bohrt nach“ ist ein humorvoller Krimi, der von der ersten bis zur letzten Seite kurzweilige, spannende Unterhaltung bietet.
Rezensionen von Gaby 2707:
Was am Totenmaar geschah
Der Tod bohrt nach von Archan Isabella
Sie hatte sich so darauf gefreut: Endlich hatte sie Anschluss gefunden. Anette und Britta, die beiden Klassenlieblinge, wollen sie mitnehmen zum Zelten am Totenmaar in der Eifel. Aber dann verläuft der Karfreitag so ganz anders als Katharina, die moppelige Pfarrerstochter, ihn sich vorgestellt hat. Plötzlich sind 3 junge Menschen tot und zwei schwer verletzt.
Wie kam es dazu? Was ist in dieser Nacht passiert? Diese Frage stellen sich Kriminalhauptkommissar Helmuth Berg und seine Kollegin Janna Habena von der Mordkommission Eifelmaar. Werden sie den oder die Täter ausfindig machen?
Eva-Maria Silber orientiert sich bei diesem Kriminalfall an einen wahren Fall aus Finnland, der bis heute nicht geklärt werden konnte und setzt ihn kurzerhand in die Eifel um.
Der erste Teil der Geschichte um Anette, Britta, Katharina, Marc und Sebastian beginnt 1984 und endet am Karfreitag Abend für Drei von ihnen tödlich. Was geschah damals? Katharina, schwer traumatisiert, und Sebastian scheinen sich an nichts erinnern zu können.
Erzählt wird die Geschichte zum einen von einem „aussenstehenden“ Erzähler. Katharina erzählt ihre Geschichte aus ihrer Sicht in der Ich-Form. Sowohl zu ihr, als auch zu den weiteren Protagonisten bekomme ich keinen richtigen Draht. Keine der Personen ist mir sympathisch, eher ist das Gegenteil der Fall. Sogar mit Katharina, die an ihrer Amnesie leidet und nicht weiß, was ist real, was gaukelt ihr ihr Gehirn nur vor, kann ich kein Mitleid empfinden.
Etwas zu viel waren mir auch die Fachgespräche mit ihrem Psychologen. Hier musste ich immer wieder nachlesen, weil ich verschiedene Begriffe nicht kannte und nicht verstand. Das macht auch für mich die Spannung immer wieder zunichte.
30 Jahre später. KHK Berg ist lange im Ruhestand. Janna Habena lässt der Fall von damals nicht los. Sie will diesen Cold Case lösen. Sie ist mir zu schnell mit ihren Verdächtigungen, geht zu forsch an alles heran, was dann wieder unglaubwürdig wirkt.
Zum Schluss löst sich der Fall einigermaßen schlüssig auf. Ich als Leserin weiß Bescheid, die Polizei wird den Fall wohl nie lösen.
3,5 von 5 Sternen für einen spannenden Kriminalfall, der mich überzeugt und mitgenommen hat. Protagonisten, die mir zu matt sind und die mich nicht für sich einnehmen konnten. Teilweise stark überzogenen Klischees, die ich so gar nicht mag.
Diesmal wurden meine Erwartungen leider nicht erfüllt.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Johanna, 15 Jahre aus Breitenbach,
Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit von Snow Rose
Schon der Titel „Ein Augenblick für immer – Das erste Buch der Lügenwahrheit“ von Rose Snow klingt geheimnisvoll und lässt einen gespannt die erste Seite aufschlagen. In diesem Buch geht es um die Protagonistin June, die ein Austauschjahr bei ihrem Onkel in Cornwall verbringen soll. Schon vorab erfährt man, dass das Anwesen ihres Onkels – Green Manor – immer wieder von einer Geisterfrau heimgesucht wird, die dort ihr Unwesen treibt.
Nur gut, dass June so gar nicht an die ganzen Mythen und Erzählungen über Cornwall glaubt oder es zumindest hartnäckig versucht, all die unlogischen Dinge die passieren, mit wissenschaftlichen Fakten zu erklären.
Schon Junes Ankunft in Cornwall ist dramatisch geschildert, das Taxi hat eine Panne, ein Sturm bricht los, ihr Handy hat keinen Empfang und dann wird sie auch noch von dem geheimnisvollen Blake gerettet, der sich schließlich als ihr Cousin herausstellt.
Gemeinsam mit seinem Bruder Preston versuchen die beiden verbittert, June für sich zu gewinnen, was mit irgendeiner Geschichte aus der Vergangenheit zusammen hängt. Hier muss ich kritisieren, dass es nie so rüberkam, als wären die drei verwandt, und als dann schließlich aufgedeckt wurde, dass Blake und Preston adoptiert wurden, wunderte mich das kein bisschen. Meiner Meinung nach hätte man diesen Erzählstrang entweder besser formulieren oder komplett weglassen sollen.
June fühlt sich zu Blake und Preston hingezogen, weiß aber nicht genau, für wen sie sich entscheiden soll. Schade fand ich, dass an Blake und Preston (mal abgesehen von ihrer Gabe, aber davon später mehr) nichts besonders ist. Sie sehen beide himmelschreiend gut aus, flirten mit June, was das Zeug hält und haben eine Menge Geheimnisse. Viel mehr als das wird im Buch nicht verraten, was sie für mich eher zu 2-dimensionalen Charakteren gemacht hat. Ich denke, dass man die beiden noch viel facettenreicher und besser gestalten hätte können.
Blake ist nach wie vor sehr verschlossen gegenüber June, die immer wieder versucht, ihn aus der Reserve zu locken. Doch trotz der Tatsache, dass Blake oft sehr ruppig und unfreundlich mit ihr umgeht, fühlt sie sich zu ihm mehr hingezogen als zu Preston, der zumeist sehr aalglatt und als ziemlicher Aufreißer rüberkommt.
Im Laufe des Buches erfährt June immer mehr Seltsames über die beiden und entdeckt, dass auch sie wie Preston und Blake eine Gabe besitzt, die irgendetwas mit Wahrheit oder Lüge zu tun hat. (Mehr möchte ich hier wirklich nicht verraten, sonst wird das Buch langweilig.) Während June immer mehr über ihre und die Gaben der beiden Brüder herausfindet, sind diese auf erbitterter Suche nach ihrem wirklichen Vater, der ihnen, nach dem sie ihn gefunden haben, eine grausame Wahrheit offenbart, die Blakes und Junes Zukunft miteinander für immer vernichten könnte…
Insgesamt war das Buch sehr flüssig geschrieben, auch wenn die Hauptgeschichte (die Gaben) nicht immer klar hervor gekommen ist. Ich persönlich hätte mir auch mehr Fakten und Details zu Cornwall gewünscht, da nur am Anfang des Buches etwas mehr über diese mystische Grafschaft geschildert wird. June als Charakter fand ich etwas einfältig und einseitig geschildert, sie wirkte ziemlich naiv und oberflächlich, was Blake und Preston auch nicht besser machten.
Pluspunkte gibt es aber auf jeden Fall dafür, dass die Story bis zum Ende verworren und spannend blieb und immer wieder neue und mysteriöse Dinge offenbart wurden.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Maximilian, 9 Jahre aus Rankweil:
Frosch und die abenteuerliche Jagd nach Matzke Messer von Michael Roher
Frosch heißt mit richtigem Namen Lupinie und liebt Abenteuer über alles. Normalerweise meldet sich immer ihr Bauchgefühl, wenn etwas Spannendes bevorsteht. Die Schule ist aus und die Ferien stehen vor der Tür. So freut sich Frosch auf jede Menge Abenteuer. Als sie ihre Eltern an der Schule abholen, wird sie mächtig enttäuscht.
Ihr Papa erzählt ihr, dass es dieses Jahr Urlaub auf dem Bauernhof gibt, und zwar auf einem Gurkenbauernhof. Das hört sich wenig nach Abenteuer an.
Auf dem Hof werden sie von Junior einem 11-jährigen Jungen herumgeführt, der ihr neben allerlei über Gurken auch was vom Menschenfresser Matzke Messer erzählt. Da meldet sich ihr Bauchgefühl und sie beschließt sich auf die Suche nach Matzke Messer zu machen. Um Mitternacht schleicht sie sich aus dem Haus und über den Hof. Da hört sie aus der Vorratskammer Stimmen und schleicht hinein. Sie traut ihren Augen und Ohren nicht, als sie feststellen muss, dass sich hier Gurken miteinander unterhalten. Damit beginnt ihr größtes und unglaublichstes Abenteuer, welches sie auch auf den Mond führt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen!
Sprechende Gurken sind schon unglaublich, aber was Frosch alles erlebt und wen sie alles kennenlernt, ist total verrückt. Die Geschichte hält manche Überraschung bereit. Ich habe viel lachen müssen beim Lesen und kann es nur empfehlen.
… und ob Frosch Matzke Messer den Kinderfresser findet, müsst ihr schon selbst herausfinden.
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Paul, 10 Jahre aus Schwaz:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil es spannend, aufregend und lustig zugleich war.
Besonders spannend war der Teil, als sie im Grußelschloss zusammen mit Lou, Big G., Gina, Gunnar, Echin Azea, Walpurga, Sigi und Mitzi den Kinderfresser suchte.
Im Buch geht es darum, dass Frosch (Spitzname; eigentlich heißt sie Lupine Anneliese Meltzer) mit ihren Eltern auf einen Bauernhof fuhr, um dort die Ferien zu verbringen. Frosch war abenteuerlustig und wäre lieber woanders hingefahren, doch sie konnte doch nicht ahnen, was geschieht…
Am Bauernhof stellte sich der Bauer vor, er hieß Rudi und sein Sohn Junior. Der Junior erklärte ihnen, während er auf ein Beet zeigte:“ Des do sen die Schlonganguaken und des unsre berühmten Semfguaken.“ Dann ging die Familie zu ihrem Zimmer und richtete sich ein.
Als sie fertig waren, war dann schon Abend und sie gingen schlafen. Mitten in der Nacht stand Frosch auf und zog sich um, weil der Bauer gesagt hat, dass Frau Meier aus der Grünbach-Siedlung anscheinend Matzke Messer gesehen hat.
Sie ging hinaus und, STOP, hatte sie da nicht etwas aus der Vorratskammer gehört? Frosch schlich zur Vorratskammer, öffnete langsam die alte Tür und…
Rezensionen von heinoko:
Unerschöpfliche Schatzwelt der Bücher
Das Mädchen, das im Buchladen gefunden wurde von Sylvia Bishop
Eine Frage an alle Buchliebhaber: Kann man ein Buch allein schon wegen des Titelbildes lieben? Ja, man kann, und wie. Und wenn dann der Inhalt so perfekt zum Cover passt, dann steht der persönlichen Auszeichnung „besonders geliebtes Kinderbuch“ nichts mehr im Wege.
Property, ein sehr ungewöhnliches kleines Mädchen, wird eines Tages von ihren Eltern in der kleinen Buchhandlung von Netty und ihrem Sohn Michael vergessen.
Michael stellt das Mädchen erst einmal ins Regal der Fundsachen, und als sie einfach nicht mehr abgeholt wird, nimmt Netty sie ganz selbstverständlich auf. Und so wächst Property mitten unter Büchern auf, lebt zwischen ihnen, mit ihnen – und das, obwohl sie nicht lesen kann! Eines Tages gewinnt die Familie bei einer Verlosung den größten und tollsten Buchladen der Welt, was für eine Aufregung! Doch dieser Buchladen birgt ein Geheimnis, und nur jemand mit viel, viel Bücherkenntnis kann das Geheimnis entschlüsseln.
Dieses anrührende Buch ist eine einerseits märchenhafte, zauberhafte Geschichte mit liebenswerten und eindrücklich ausgearbeiteten Personen, individuell, eigen-artig, und andererseits eine fantasievolle Erzählung, fesselnd, turbulent, abenteuerlich, mit lustigen Stellen aufgelockert, immer aber spannend zu lesen. Alles wird auf eine so schöne, direkte Art erzählt, als würde die Autorin mitten unter uns sitzen und uns gestenreich und lebendig von Property und all den Geschehnissen berichten. Feinfühlig, stilistisch schön geschrieben ist dieses Buch, es ist aber auch aufgrund der zauberhaften Illustrationen von Mila Marquis ein besonderer Buchschatz, den zu hüten es gilt. Denn ich wüsste mir keine bessere Möglichkeit, Kindern den Weg direkt in die unerschöpfliche Schatzwelt der Wörter, der Bücher, der Fantasie zu öffnen. Absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von Lilli33:
Eine lesenswerte Familiengeschichte - leider mit Längen
Piccola Sicilia von Daniel Speck
Inhalt:
Ein alter Freund von Nina will ein Flugzeugwrack bergen, das den berühmten Rommelschatz enthalten soll. Da Ninas verschollener Großvater auf der Passagierliste stand, reist Nina zum Bergungsort vor Sizilien. Hier trifft sie auf die ältere Joëlle, die ihr eine faszinierende Familiengeschichte erzählt, nämlich die von Ninas Großvater Moritz, der nie aus dem Krieg heimgekehrt ist …
Meine Meinung:
Leider bildet die Geschichte um Nina und Joëlle nur die Rahmenhandlung für die vergangene Familiengeschichte.
Mich interessiert nämlich meistens die Gegenwart viel mehr als das Vergangene. Insofern hat mich die Leseprobe ziemlich in die Irre geführt, denn diese erzählt praktisch nur von Nina. Mit ihr konnte ich mich gleich anfreunden, ich hätte gerne noch viel mehr von ihr gelesen, aber leider blieb sie im Verlauf des Romans dann doch recht blass.
Den weitaus größten Teil der Erzählung nimmt die Geschichte von Moritz, Yasmina und Victor ab 1942 in Tunis ein. Yasmina und Victor leben in Piccola Sicilia, einem bunten Einwandererviertel in Tunis, wo Muslime, Juden und Christen in friedlicher Nachbarschaft wohnen. Man hilft sich gegenseitig während des Kriegs, versteckt die Verfolgten, wischt alle Unterschiede beiseite, sieht nur den Menschen. Eigentlich ein Paradies. Doch es wird auch gezeigt, wie der Krieg die Menschen verändert - nicht immer zum Guten. Es gibt hier vieles, worüber es sich nachzudenken lohnt. Einiges empfand ich allerdings auch als etwas kitschig.
Daniel Speck hat es leider nicht geschafft, mich durchgehend zu fesseln. Viele Passagen empfand ich als ermüdend ausführlich, teilweise auch mit Wiederholungen. Hier kommt die Handlung nicht recht vom Fleck. In meinen Augen hätte dem Buch eine ordentliche Straffung gutgetan.
Normalerweise mag ich offene Enden gar nicht. Hier hat es mich nicht gestört - im Gegenteil, ich fand es sehr gut, dass nicht alle losen Fäden aus erzählt wurden, sondern dass der Autor sich auf den Kern beschränkt hat.









