Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:
Verlorene Seelen der heutigen Zeit
Dieser Thriller spielt im heutigen Berlin und hat mich durch seine tolle Sprache gefesselt, die es schafft, viele Handlungsstränge der gegenwärtigen Politik und Gesellschaft miteinander zu verknüpfen.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico StrahlRezensionen von jiskett:
Eine komplexe Liebesgeschichte mit gut ausgearbeiteten Charakteren
Scandal Love von L. J. Shen
Ich war sehr auf "Scandal Love" gespannt, aber zugleich auch ein wenig skeptisch, was den Altersunterschied zwischen den Protagonisten betrifft. Edie ist erst achtzehn Jahre alt, während Trent als alleinerziehender Vater und erfolgreicher Geschäftsmann mitten im Leben steht und ich war mir nicht sicher, ob die Autorin mich mit diesem ungleichen Paar würde überzeugen können.
Nach der Lektüre kann ich nun sagen, dass sie sehr gut mit der Situation umgegangen ist; es wäre leicht gewesen, Trent als lüsternen älteren Mann oder Edie als naives junges Mädchen darzustellen, was die Dynamik zwischen ihnen schwierig gemacht hätte, doch dies war keineswegs der Fall. Das liegt vor allem daran, dass die Protagonistin trotz ihres vermögenden Vaters kein leichtes Leben geführt hat und schon früh erwachsen werden musste. Es gab ein paar Momente, in denen man ihr ihre Jugend anmerkt, aber davon abgesehen hätte man diesen Umstand beinahe vergessen können, weil sie Trent gegenüber als ihm in jeder Hinsicht ebenbürtige, starke junge Frau auftritt. Der Altersunterschied wird allerdings nicht ignoriert, sondern direkt thematisiert und das hat mir gut gefallen, da alles andere nicht glaubwürdig gewesen wäre.
Zu Beginn ist es mir ein bisschen schwer gefallen, Edie wirklich sympathisch zu finden, da ich ihr Verhalten nicht immer gut fand, doch das hat sich schnell geändert. Sie ist - ebenso wie Trent - ein gut ausgearbeiteter Charakter und hat Ecken und Kanten, was sie greifbarer und interessanter macht. Zudem war es leicht, sich in sie hineinzuversetzen und mit ihr zu fühlen, selbst wenn ihr Handeln vielleicht manchmal fragwürdig war. Ihre Motivation ist sehr komplex und ich mochte, wie sich dies auf ihre Beziehung zu Trent ausgewirkt hat. Die beiden fühlen sich zweifelsohne sehr zueinander hingezogen und es scheint eine besondere Verbindung zwischen ihnen zu bestehen, aber zugleich gibt es Umstände, durch die sie einander nicht immer freundlich gesinnt sind. Die Situation war alles andere als einfach und das Gefühlschaos der Figuren wurde glaubwürdig dargestellt.
Neben der Liebesgeschichte spielt auch Trents Tochter Luna eine große Rolle. Im vorherigen Band wurde erwähnt, dass sie von ihrer Mutter verlassen wurde und seither nicht mehr spricht, was nach wie vor der Fall ist. Aus diesem Grund war es schön zu sehen, dass ihr Vater sie aufrichtig liebt und das beste für sie will, auch wenn es ihm schwer fällt, mit der Lage umzugehen. Mir hat gefallen, dass ihre Beziehung zu Edie sehr wichtig war und sie sich schnell gut verstanden haben, da es mir nicht gefallen hätte, wenn dieser Aspekt ignoriert worden wäre. Besonders toll fand ich jedoch, dass Luna sich zwar im Lauf der Handlung weiter entwickelt hat, aber nicht alles plötzlich wieder gut war; es ist ein langsamer Prozess und das war realistisch.
Alles in allem hat "Scandal Love" mir gut gefallen. Die ersten Kapitel konnten mich nicht hundertprozentig überzeugen, doch danach hat das Buch mich gefesselt. Ich mochte die Charaktere, ihre verschiedenen Probleme wurden angemessen behandelt und die Liebesgeschichte war sehr schön.
Rezensionen von niknak:
Sex, der tödlich endet?
Schön, Geil und Tödlich | 7 Erotische Geschichten von Hannah Stevens
Inhalt:
In diesem Buch gibt es sieben verschiedene Kurzgeschichten über Frauen, die sich ihre sexuellen Partner suchen und sich das holen was sie wollen. Auch wenn sie für einen der Protagonisten meist tödlich endet.
Mein Kommentar:
Dies ist mein erstes Buch der Autorin Hannah Stevens und sie hat einen sehr flüssigen und fesselnden Schreibstil.
Die erotischen Erlebnisse sind sehr authentisch und schön beschrieben, sodass man sie sich genau vorstellen kann. Die Szenen waren sehr gefühlvoll und teilweise auch verrucht. Als Leser kann man so einfach nur genießen und sich in eine eigene Welt entführen lassen.
Dies liegt vielleicht auch daran, dass sie eigene Erlebnisse von ihrer Zeit als High Class Escort Girl verarbeitet hat. So hat man das Gefühl, die Autorin weiß wovon sie schreibt und das Buch wirkt sehr realistisch.
Die einzelnen Geschichten sind recht kurz, so kann man sie auch einzeln lesen. Nur die letzte Geschichte passt nicht ganz zu den anderen, da diese viel länger ist. Außerdem kommt in diesem Fall keiner der Protagonisten um. Bei dieser Geschichte kann man sich zurücklehnen und sie länger genießen, da sie nicht schon nach wenigen Seiten zu Ende ist. So erhält der Leser auch einen interessanten Einblick in das Leben einer "Gang Bang Stute".
Weiters gab es verschiedene Ursachen, warum einer der Protagonisten starb und das fand ich interessant, da man so immer wieder überrascht wurde. Man wusste nie schon zu Beginn der Geschichte, wen es treffen wird und warum.
Ich fand es leider etwas schade, dass sich viele erotische Szenen wiederholt haben. Teilweise waren sie sogar fast wörtlich ident bei den einzelnen Kurzgeschichten.
Mein Fazit:
Heiße und erotische Geschichten, die nicht so enden, wie man es als Leser erwartet. Daher kann man sich als Leser zurücklehnen und die knisternde Spannung genießen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Bin von der Umsetzung sehr enttäuscht
Schön, Geil und Tödlich | 7 Erotische Geschichten von Hannah Stevens
Inhalt:
(Klappentext)
Bad Boy Biker meets College Love. Auf der Highschool hat Jenny einen großen Bogen um Dean gemacht. Er war der Quarterback und bekam jedes Mädchen, das er wollte. Alle wussten, dass Dean irgendwann das Familienunternehmen übernehmen würde. Als sie ihm fünf Jahre später bei einem Motorradrennen über den Weg läuft, ist er noch genauso arrogant wie früher, und die beiden geraten sofort aneinander.
Zwei Tage darauf bittet er sie plötzlich um ein Date. Nach langem Zögern nimmt Jenny schließlich an. Die beiden entdecken, dass sie mehr gemeinsam haben als gedacht. Jenny beginnt, sich in Dean zu verlieben, doch dann holt die Vergangenheit sie wieder ein.
Mein Kommentar:
Dies ist der zweite Band der Biker Romance Reihe. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden. Ich kenne das erste Buch nicht, hatte beim Lesen aber keinerlei Probleme.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich bin leider auch noch nicht zu 100% von ihr überzeugt. Sie hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil. Ich kam schnell durchs Buch, aber es konnte mich nicht wirklich fesseln. Das Buch ist aus der Ich - Perspektive von Jenny geschrieben, dadurch hat man eine eher einseitige Sicht auf die Geschichte. Dies empfinde ich jedoch nicht als störend.
Es kommen einige Charaktere vor, die jedoch, meiner Meinung nach, nur angeschnitten werden. Sie wirken daher manchmal etwas flach und oberflächlich. Ich wurde leider auch nicht wirklich warm mit ihnen und konnte mich in die Protagonistin nicht hineinversetzen.
Jenny ist Ärztin und ein scheinbar selbstbewusster Charakter, aber sobald sie auf Dean trifft benimmt sie sich wie ein junges Mädchen, das das erste Mal verliebt ist. Dies hat mich sehr gestört.
Dean ist Architekt in der Firma seines Vaters. Er ist jedoch für mich nicht der typische Bad Boy. Ja, er hat ein Motorrad, war in der Highschool Quarterback, aber dies reicht, meiner Meinung nach nicht aus um ein Bad Boy zu sein, denn sein Verhalten lässt nicht darauf schließen. Ihn mochte ich viel mehr, als Jenny und ich finde ihn auch viel nachvollziehbarer als Charakter.
Jenny und Dean kennen sich bereits aus der Highschool, aber sie kamen nicht sonderlich gut miteinander aus. Deswegen ist Jenny sehr skeptisch, was Dean betrifft. Bei mir ist der Funke nicht wirklich übergesprungen und ich bin der Meinung, dass man viel mehr aus der Vorgeschichte der beiden rausholen hätte können.
Dean hat ein Geheimnis und es wird ein großes Drama drum gemacht. Ich persönlich empfinde das Geheimnis nicht als so aufregend und definitiv die ganze Aufregung nicht wert. Am Ende der Geschichte taucht jemand aus Jennys Vergangenheit und sie hat auf einmal einen Stalker. Dies war für mich dann doch zu sehr aus der Luft gegriffen. Die Autorin wollte am Schluss nochmal die Spannung aufbaue. Dies wirkt in meinen Augen jedoch nur künstlich und falsch.
Das Ende kommt ziemlich plötzlich. Dies hätte man viel schöner abrunden können. Ein oder zwei Kapitel mehr hättten die Handlung abgerundet, oder auch nur ein Epilog.
Mein Fazit:
Mir gefällt die Idee gut. Sie ist nicht neuwertig, aber das muss auch nicht immer sein. Mit der Umsetzung konnte ich mich jedoch nicht anfreunden. Mir waren die Charaktere zu flach und die Handlung zu künstlich. Der Spannungsbogen war auch nicht wirklich konstant vorhanden. Ich hätte mehr von der Geschichte erwartet. Schade.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:
Nicht für mich!
Schön, Geil und Tödlich | 7 Erotische Geschichten von Hannah Stevens
Horror und negative Energien gibt es in diesen Tagen in unserem weltpolitischen Geschehen genug.
Ich wende mich deshalb lieber positiven Kräften zu und lege dieses Buch zur Seite. Danke, nicht für mich!
Rezensionen von Laszlo Zoltan:
Warten auf Spannung
Schön, Geil und Tödlich | 7 Erotische Geschichten von Hannah Stevens
André Mumot wäre sicherlich ein ausgezeichneter Zuckerbäcker, denn da gilt es, den Strudelteig möglichst lange und dünn auszuziehen. In diesem Fall wurde der Inhalt dieses Romans so sehr in die Länge gezogen und durch einen enorm untalentierten Erzählstil verfeinert, sodass der Strudel bzw. die Geschichte fad wurde.
Ein Telefonbuch hat zwar mehr Akteure, ist aber ebenso spannend.
Rezensionen von niknak:
Rache als Motiv?
Schön, Geil und Tödlich | 7 Erotische Geschichten von Hannah Stevens
Inhalt:
(Klappentext)
Erschossen und auf dem Altar aufgebahrt: Den Küster der Herz-Jesu-Kirche Klaus Gerber ereilte ein grausames Schicksal. Wer ist der Killer, der es auf den angeblich friedliebenden Mann abgesehen hatte? Für die alleinerziehende Kriminalhauptkommissarin Katrin Kramer und ihren eigenwilligen und verschrobenen Kollegen Karl Brauer beginnt eine lange Nacht, denn jemand will mit aller Macht verhindern, dass ans Licht kommt, was für immer begraben hätte bleiben sollen …
Mein Kommentar:
Dies ist ein Krimi des Autors Andreas Schmidt und er hat einen flüssigen und bildhaften Schreibstil.
So kann man sich die Szenen sehr gut vorstellen und hat ein gutes Bild vor Augen.
Der Krimi wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und so kann man alles von verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Dabei erfährt man auch einiges aus der Sicht des Mörders, was ich sehr interessant fand. Zu Beginn wurde sehr viel Spannung aufgebaut, welche auch über den Verlauf des Buches gehalten werden konnte. Nur leider ging es am Ende alles sehr schnell und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass mir das große Finale gefehlt hat. Die Verhaftung des Mörders ging sehr schnell von statten und ich hatte am Ende das Gefühl, dass irgendetwas gefehlt hat. So waren auch die Motive des Mörders weniger tiefgründig, als vorher angekündigt. Da hätten noch ein paar Seiten mehr sicher zu mehr Spannung und zu einem würdigeren Finale geholfen.
Die Personen waren recht schön beschrieben, auch wenn die Ermittler dem typischen Klischee entsprachen. Sie haben beide durch ihre Arbeit eine gescheiterte Beziehung hinter sich und versuchen nun ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Dennoch wirken sie auf mich sehr authentisch und ich habe gerne mit ihnen mitgefiebert und mich auf die Suche nach dem Täter gemacht.
Sehr gut hat mir auch der Pfarrer gefallen, der sich gemeinsam mit den Ermittlern ein wenig auf die Suche nach dem Täter macht. Er hat eine sehr moderne Einstellung und bei seiner Ausdrucksweise musste ich manchmal wirklich schmunzeln.
Leider war der Krimi für mich an manchen Stellen recht vorhersehbar und ich hatte schon bald eine Ahnung, wer der Täter sein könnte, was sich dann auch bestätigt hat. Dennoch hat mir das Lesen viel Spaß gemacht.
Mein Fazit:
Ein unterhaltsamer Krimi für Zwischendurch, der dem Leser ein tolles und spannendes Lesevergnügen bereitet, auch wenn es noch Potential nach oben gibt.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von C. P.:
Düsteratmosphärische Märcheninterpretation
Nora Bendzkos Galgenmärchen / Hexensold von Nora Bendzko
Märchenadaptionen sind momentan sehr gefragt. Jetzt habe ich mal den Schritt gewagt, eine sehr düstere Variante zu lesen. Hexensold ist bereits das vierte von Nora Bendzkos Galgenmärchen, welches zur Zeit des 30jährigen Krieges spielt und an eine wahre Begebenheit angelehnt ist. Hierbei wird das Märchen von Rapunzel völlig neu interpretiert.
Doch worum geht es?
Elegios Vater ist ein Assassine, welcher als "Inferno" einem Schatten gleich Auftragsmorde erledigt und sich wünscht, dass sein Sohn ebenfalls den Weg des Profikillers wählt. Doch Elegio, der im italienischen Veltlin von den anderen Dorfbewohnern abgeschottet im Turm des Vaters aufwächst, ist einfach nicht der Typ dafür. Viel lieber träumt er von Sagengestalten und schönen Kleidern. Bis Elegio eines Tages ein Kleid samt Perücke geschenkt bekommt und geheimnisvolle Hexenkräfte zu wirken beginnen: Durch das Kleid verwandelt Elegio sich in Rapunzel, eine mörderische Schönheit. Doch zeitgleich beginnen auch andere, zerstörerische Mächte zu wirken...
Die Idee, Rapunzel als einen Cross Dresser darzustellen, also in diesem Fall einen Mann, der Frauenkleider trägt, ist auf den ersten Blick sehr ausgefallen. Wenn man jedoch erstmal Elegios/Rapunzels Wurzeln kennt, nach welchen er sucht, passt diese Eigenart sehr gut. Faszinierend fand ich zudem, wie das Leben von Elegio und dessen Vater mit dem historisch belegten Veltliner Protestantenmord verknüpft wird. Diese ganze, teilweise recht brutale Atmosphäre verleiht dem Roman eine sehr düstere Hintergrundstimmung. Überhaupt ist das Buch sehr atmosphärisch geschrieben und beinhaltet neben historischen Details magische Elemente wie Hexen, Zauberei, Naturgeister und Dämonen. Auch typische Märchenelemente lassen sich finden, wobei selbst der bekannte Satz "Rapunzel, lass dein Haar herunter" im Galgenmärchen wiederzufinden ist.
Was mich beim Lesen etwas störte war, dass die Erzählung wiederholt kleine Abweigungen nahm und von Geschehnissen erzählte, welche die Spannung der Hauptstory wiederholt ausbremsten und alles unnötig in die Länge zogen. Das hat meinen Spaß an dem Galgenmärchen einige Male etwas ausgebremst.
Kurz gesagt: Hexensold ist eine äußerst ausgefallene und atmosphärische Interpretation des Märchens um Rapunzel, geschickt verpackt in eine historisch sehr blutige und düstere Zeit.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :
Lücken und Mücken
Nora Bendzkos Galgenmärchen / Hexensold von Nora Bendzko
Zugegeben. Diese Rezension ist mehr als lückenhaft, weil ich mir erlaube, Bücher, die mir zu grauslich sind, nicht zu Ende zu lesen. Dabei haben die „Geisternächte“ recht vielversprechend begonnen. Wie im ersten Kapitel die Handlungsebenen (auch über nach Blut gierenden Mücken!) miteinander verbunden werden, ist zumindest interessant.
Doch als der Autor beginnt, sich ungeniert jedes gängigen Horrorklischees zu bedienen, war für mich schon im ersten Drittel Schluss.
Rezensionen von Gaby 2707:
Tolle Geschichte, mit einer Protagonistin, die nicht meine Freundin wird
Nora Bendzkos Galgenmärchen / Hexensold von Nora Bendzko
Calliope, genannt Clio, will sich in ihrem Elternhaus in Timmendorfer Stramd erholen. Sie und ihr Ehemann Marcus wollen unbedingt Eltern werden. Aber seit einem Jahr geschieht nichts. In ihrem alten Zuhause hofft sie zur Ruhe kommen zu können. Aber dsann erreicht sie ein Brief von ihrem Exfreund Vincent, und die Vergangenheit, die Clio glaubte hinter sich gelassen zu haben, greift mit aller Macht nach ihr.
Durch diesen letzten Brief von Vincent reise ich mit Clio aus ihrem jetzigen Leben mit Marcus in Gedanken sieben Jahre zurück, in ihre Vergangenheit. In schonungsloser Offenheit berichtet ihr Exfreund von seinem Leben, das er bis hierher geführt hat. Und Clio - auch sie lerne ich ein klein wenig besser kennen.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und ich habe das Gefühl immer an Clios Seite zu sein und ihr über die Schulter zu schauen. Überhaupt gefällt mir der Teil der Geschichte in Briefform sehr gut. Durch den Brief bin ich auch Vince sehr nahe gekommen. Was ich von Clio nicht behaupten kann. Sie kommt mir oft zu kindlich, naiv und vor allem zickig rüber. Ihr Gehabe und Getue, ihre Gedanken und die beschriebenen Gefühle sind mir fremd geblieben. Mit ihr bin ich bis kurz vor Schluss nicht warm geworden.
Und obwohl ich mich mit der Hauptdarstellerin nicht richtig habe anfreunden können, habe ich das Buch gerne gelesen. Es hat alles, was ich be einem solchen Roman gerne dabei habe: eine leichte, leise, hintergründige Spannung, Drama, Liebe, Emotionen und Verstehen und ein Ende mit dem ich halbwegs leben kann.




