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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

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Guter Krimi

Mitternachtsmädchen von Jonas Moström

Von Jonas Moström gibt es schon Romane mit der Protagonistin der Psychiaterin Natalie Svensson. Für mich war der Krimi „Mitternachtsmädchen“ das erste Buch, das ich von dem Autor gelesen habe. Es wurde von Dagmar Mißfeld ins Deutsche Übersetzt.

Der Schauplatz ist Uppsala. Blonde Studentinnen sind in Gefahr.

Ein junger Mann würgt sie und nimmt dann den linken Schuh mit. Jetzt ist die erste Frau erwürgt worden, das Opfer ist die Tochter einer guten Freundin Natalies. Die Polizei hat 3 Männer in Verdacht. Natalie kennt 2 von ihnen, sie waren schon mal bei ihrin Behandlung. Alle sind total engagiert.
Nebenbei gibt es bei den Ermittlern noch private Probleme. Natalie kämpft um das Sorgerecht ihrer Kinder.

Der Autor lässt uns an der Ermittlung teilnehmen, das ist äußerst spannend. Sein Schreibstil ist beeindruckend, gleichmäßig fesselnd bis ans Ende.
Das ist ein Krimi der mir total gefallen hat und ich kann ihn empfehlen.

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Guter Krimi

Rezensionen von yellowdog:

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Bestechend gut geschrieben!

Mitternachtsmädchen von Jonas Moström

Mr.Booker und Ich von Cory Taylor besticht durch die Erzählweise. Rückblickend berichtet die junge Martha von ihrer Affäre mit dem verheirateten Mr.Booker. Der Erzählton ist sachlich, aber man spürt die Emotionen der 16jährigen. Martha ist ein zurückhaltendes Mädchen, das eigentlich keine Freunde in ihrem Alter hat.

Sie fühlt sich reifer und Erwachsener als ihre Mitschüler und befand sich in einem Zustand des Wartens, das etwas in ihrem Leben passiert. Als das englische Ehepaar Booker nach Australien kommt, freunden sie sich an. Die Bookers sind locker, lebenslustig und dem Alkohol zugetan. Auch da spürt man etwas Verzweifeltes hinter den Kulissen. Mrs. Booker leidet darunter, nicht schwanger werden zu können. Das ihr Mann etwas mit Martha anfängt, nimmt sie nicht zur Kenntnis. Vermutlich will sie es nicht wissen.
Dennoch ist Martha die interessanteste Figur im Roman. Die australische Kleinstadt bietet nicht viel. Es ist nicht ländlich, aber auch nicht gerade Sidney. Dabei träumt Martha von einem Leben in Paris.
Das Familienleben ist zerrüttet. Ihr bipolar gestörter, gewalttätiger Vater hat schon früh die Familie verlassen, ist aber dennoch oft anwesend und Marthas labile Mutter schafft es nicht, sich endgültig von ihm zu lösen. Immer wieder taucht er auf und lässt seiner unkontrollierten Wut freien Lauf. Sogar einen Selbstmordversuch startet er.
Klar, dass Martha darunter leidet, auch wenn sie sich nach Außen nichts anmerken lässt. Vermutlich ist deswegen, Mr.Booker ihr zentraler Lebensmittelpunkt. Doch echte Nähe ist das nicht. Bis zuletzt nennt sie ihn in Gedanken immer noch Mr.Booker, nicht beim Vornamen. Die vorgebliche Liebe ist chancenlos.
Der Roman nimmt den Leser gefangen und ist stilistisch außergewöhnlich gut gearbeitet. Tragisch, dass die Autorin Cory Taylor schon 2016 an Krebs gestorben ist.

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Guter Krimi

Rezensionen von jiskett:

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An sich schöne Liebesgeschichte mit einer schwierigen Protagonistin

Wenn Liebe Wunden heilt von Emily Bold

Da mir "Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt" und "Wenn Liebe Cowboystiefel trägt" ziemlich gut gefallen hatten, war ich schon sehr auf die neue Liebesgeschichte der Autorin gespannt. Die Inhaltsangabe von "Wenn Liebe Wunden heilt" klang auch wirklich interessant und ich mag es, wenn Musik für ein Buch eine große Rolle spielt, sodass meine Erwartungen recht hoch waren.

Leider wurden diese nicht hundertprozentig erfüllt, was vor allem daran lag, dass ich lange nicht viel mit der Protagonistin anfangen konnte.

In der Geschichte selbst wird beschrieben, dass Brooke nicht unsympathisch ist, aber ihr Job sie dazu macht und das würde ich auf jeden Fall unterschreiben. Es wird sehr gut herausgearbeitet, dass sie in ihrem Inneren verletzlich ist und ebenso wie viele andere mit Unsicherheiten und persönlichen Problemen zu kämpfen hat, sodass es oft leicht ist, mit ihr zu fühlen... doch zugleich gibt es etliche Momente, in denen ich sie gar nicht verstehen konnte und ihr Verhalten unmöglich fand. Im Zug der PR-Kampagne für Fynn war sie völlig darauf fokussiert, ihn als 'neues Produkt' anzupreisen und Schlagzeilen zu generieren, ungeachtet dessen was sie tun musste, ob er damit einverstanden war oder wie sehr ihre Anweisungen ihm widerstrebten. In gewissem Maße war dies sogar nachvollziehbar - es ist ihre Arbeit und sie könnte entlassen werden, wenn ihr Vorgesetzter nicht mit ihrer Leistung zufrieden ist, was sie natürlich vermeiden möchte. Bold hat hier verdeutlicht, wie hart Erfolg in dieser Branche erkämpft werden und dass man zu unlauteren Mitteln greifen muss, was mir leider realistisch vorkam, aber dennoch agierte Brooke oftmals so berechnend und kalt, dass es mir schwer fiel, ihr Sympathien entgegen zu bringen.

Fynn dagegen mochte ich sehr. Ich konnte mich leicht in ihn hineinversetzen, da das ganze Star-Leben für ihn völlig neu war und er sich damit überfordert fühlte, was in seiner Lage wohl fast jedem so gehen würde. Zwar handelt auch er nicht immer richtig, doch er schien ein toller Mann zu sein und ich mochte, dass sowohl die positiven als auch die negativen Seiten seines plötzlich Ruhmes beleuchtet wurden, da dies glaubwürdiger war als eine einseitige Darstellung. Diesen Aspekt fand ich sehr interessant und ich mochte, wie dieser Handlungsstrang aufgelöst wurde, da es gut zu dem Protagonisten und seiner Situation gepasst hat.

Die Liebesgeschichte selbst betrachte ich ein wenig zwiespältig. Einerseits ist sie emotional und komplex, vor allem, weil beide Figuren Fehler machen und sie nicht immer die gleichen Interessen vertreten, ganz zu schweigen davon, dass die Anforderungen ihrer jeweiligen Jobs ihnen oft im Weg zu stehen scheinen. Andererseits war für mich zwar die körperliche Anziehungskraft sehr offensichtlich und das Knistern beinahe greifbar, doch die emotionale Verbundenheit kam mir persönlich zu kurz. Dies ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass ich Probleme mit Brookes Charakterisierung hatte; da sie und Fynn wirklich sehr unterschiedliche Menschen sind, ist es mir schwer gefallen zu verstehen, was sie ineinander gesehen haben und aus diesem Grund konnte ich mich leider nicht hundertprozentig auf ihre Romanze einlassen. Ich fand aber definitiv, dass die Entwicklung ihrer Beziehung den Umständen entsprechend realistisch dargestellt wurde und mir hat sehr gut gefallen, dass sie ihre Konflikte ausgetragen haben und ihre teilweise fragwürdigen Entscheidungen ernsthafte Konsequenzen hatten.

"Wenn Liebe Wunden heilt" bekommt von mir 3 Sterne. Das Buch hat mich gut unterhalten und ich habe es weitgehend gerne gelesen, doch obwohl ich verstehen konnte, dass die Protagonistin nur ihrer Arbeit nachgegangen ist, fand ich nicht gut, wie extrem ihr Handeln sein konnte, weshalb ich Schwierigkeiten damit hatte, mit ihr zu sympathisieren. Allerdings gab es Momente, in denen ich mit ihr fühlen konnte und mir hat gefallen, dass die Auswirkungen dieses Verhaltens auf die Entwicklung der Liebesgeschichte eine große Rolle gespielt haben.

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An sich schöne Liebesgeschichte mit einer schwierigen Protagonistin

Rezensionen von nil_liest:

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Wer zuletzt lacht, lacht am besten

Die Farben des Feuers von Pierre Lemaitre

Mir liegen Romane am Herzen die einfach toll erzählt sind, ganz unabhängig vom Inhalt. Passen Inhalt und Schreibstil zusammen ist es natürlich ein Volltreffer -wie in diesem Fall.

„Die Farbe des Feuers“ war der erste Roman, den ich von Pierre Lemaitre gelesen habe und der Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut.

Sicherlich auch der formidablen Übersetzung von Tobias Scheffel geschuldet. Eine tolle Übersetzung die das französische Flair beibehalten hat.

Wir starten im Jahr 1927 in der obersten Pariser Schicht, der Bankier Péricourt stirbt und hinterlässt seiner Tochter Madeleine das Bankhaus mit der ganzen Verantwortung. Zunächst zögerlich durch eine weitere Tragödie, die sie einnimmt, beginnt Madeleine sich den Geschäften zu widmen. Vor allem schafft es Pierre Lemaitre gut herauszuarbeiten wie Frauen zu dieser Zeit betrachtet wurden und wie Madeleine kämpfen muss. Dann kommt natürlich noch die veränderte Lage in Europe dazu vor dem zweiten Weltkrieg und ihr Geschick erblüht – auch wenn es nicht immer Rechtens ist…

Ich habe nochmals den Buchrücken gelesen und die Marketing-Texte vom Verlag. Der Roman ist sehr viel leiser als die die reißerischen Zusammenfassungen. Es sind keine falschen Darstellung, aber doch der Roman ist feiner und baut sich langsam in der Spannung auf. Umfasst der Roman doch mehr als 400 kleinbedruckte Seiten. Wer also auf ein schnell getakteten historischen „Reißer“ aus ist, wird hiermit nicht glücklich, obwohl viel passiert und das immer ordentlich durchorchestriert.

Mir persönlich hat der Roman sehr gut gefallen, insbesondere da die handelnden Personen so plastisch und nachvollziehbar aufgebaut sind. Viel Potential sich diebisch zu freuen.

Auch kann man sich so gut in die Geschichte vertiefen, eintauchen & weg, in ein Paris ganz anderer Zeiten. Wunderbar!

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Wer zuletzt lacht, lacht am besten

Rezensionen von C. P.:

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Welche Person steckt hinter der Maske, die du trägst?

Die Farben des Feuers von Pierre Lemaitre

Selbstmord? Ein Mitschüler von uns? Wie hieß der überhaupt? Aussenseiter Jakob wird tot aufgefunden. Diagnose: Selbstmord. Die Reaktionen seiner Klassenkameraden sind unterschiedlich, reichen von Entsetzen über Ratlosigkeit bis Desinteresse. Als seinen letzten Wunsch bat Jakob seine Sitznachbarin, eine Art Tagebuch von ihm vor den Mitschülern vorzulesen.

Natascha ist selbst eine Aussenseiterin, gilt als stiller Gruftie und wird besonders von der führenden Klassenclique gemieden. Als Natascha beginnt, Jakobs Aufzeichnungen vorzulesen, werden die Jugendlichen jedoch mit Wahrheiten konfrontiert, mit welchen sie nie gerechnet hätten. Und was sie nicht ahnen: Das alles ist Teil eines perfiden Plans, der wahre Täter versteckt sich in den Schatten und wartet nur darauf, erneut zuzuschlagen.
Der Roman zeigt deutlich, was oftmals Realität ist: Viele Schüler der Abschlussklasse tragen eine Maske, hinter welcher sie sich verstecken. Die Gründe dazu sind unterschiedlich, hinter einigen stecken tragische Schicksale. Als die Schüler mit Wahrheiten und Peinlichkeiten konfrontiert werden, fallen langsam die Masken. Nicht jeder kann damit umgehen, wogegen sich andere dadurch wie befreit fühlen. Recht gut werden die unterschiedlichen Reaktionen der Protagonisten beschrieben, als sie mit Themen wie Lüge und Verrat, Gewalt und Missbrauch konfrontiert werden, ihnen im Spiegel die Ignoranz entgegen blickt. Doch auch positive Themen wie Mitgefühl und Verständnis, Freundschaft und Familie finden ihren Weg, führen zum Nachdenken in den Köpfen der Protagonisten wie auch des Lesers.
Thematisch ist „Shadows“ ein sehr gelungener Roman, welcher den Protagonisten ihre Masken entreißt und die wahren Personen dahinter aufdeckt. Dadurch wird deutlich aufgezeigt, dass Schein nicht zwangsläufig auch Sein ist und dass man gerade bei subtilen Anzeichen von Missbrauch oder psychischen Problemen aufmerksamer sein sollte. Hier hat die Autorin gezeigt, dass sie unterschiedliche Charaktere vielschichtig und glaubhaft herausarbeiten kann. Stilistisch ist der Roman recht flüssig zu lesen. Verwirrend waren jedoch manchmal abrupte Szenenwechsel mitten im Satz: Ein Satz oder Dialog beginnt in einer Szene und wird in einer weiteren Szene mit anderen Personen passend fortgeführt. Das war für meinen Geschmack eine sehr schöne Idee, jedoch nicht immer sofort erkennbar.
Zusammengefasst ist „Shadows“ ein emotional durchdachter und mitreissender Roman, der durch die Perfidie des Täters im Schatten recht lange spannend bleibt.

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Wer zuletzt lacht, lacht am besten

Rezensionen von Pink Anemone:

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Eine historische Graphic Novel, welche mich leider nicht gänzlich überzeugen konnte.

Im Eisland - Die Franklin-Expedition von Kristina Gehrmann

Frühjahr 1845: Unter dem Kommando von Sir John Franklin brechen zwei Schiffe der Royal Navy, die HMS Erebus und die HMS Terror, in die Arktis auf. Die auf drei Jahre angelegte Mission lautet: Sie sollen als Erste die legendäre Nordwestpassage vom Atlantik in den Pazifik durchsegeln. Die gesamte Mannschaft ist davon überzeugt, dass die ambitionierteste Expedition ihrer Zeit ein großer Erfolg wird.

Schon bald erschüttert der erste Todesfall den Optimismus der Besatzung. Doch auf sie wartet ein noch viel größeres Desaster in der grenzenlosen, eiskalten Hölle...(Klappentext)

❄❄❄❄❄

"Also sind die Gerüchte wahr!
Die Offiziere und Seeleute der Franklin-Expeditino, Stellvertreter der Royal Navy ...
reduziert zum Kannibalismus!
Und was geschah mit ihren Schiffen, Erebus und Terror?
(S. 11)

So mancher hat schon von der Franklin-Expedition gehört. Die Expedition, welche tragisch endete und deren Ausgang noch immer nicht vollständig geklärt ist.
Viele Gerüchte und Mythen ranken sich um die im Frühjahr 1845 aufbrechende Polar-Forschungsreise, welche unter dem Kommando von Sir John Franklin stand. Ziel war es die Nordwestpassage erstmals vollständig zu durchsegeln, neue Wege und Inseln zu entdecken, diese kartografisch zu erfassen und gleichzeitig einen kürzeren Seeweg von Europa nach Asien zu finden.

Der Erfolg hätte zusätzlich auch Ruhm und Ehre für die britische Seemacht bedeutet, doch es endete trotz hervorragender Vorbereitungen in einer Katastrophe.
Trotz umfangreicher Rettungsaktionen blieben Mannschaft, wie auch die beiden Schiffe HMS Erebus und HMS Terror verschollen. Erst 2014 fand man das Wrack der HMS Erebus und die Überreste der HMS Terror wurden überhaupt erst 2016 entdeckt.

Kristina Gehrmann lässt in ihrer Graphic Novel-Reihe "Im Eisland" die Geschichte dieser Expedition lebendig werden und nimmt den Leser mit auf diese Reise, welche so tragisch endete. Im vorliegenden 1. Teil dieser Reihe steht vor allem der Aufbruch und die erste Überwinterung im arktischen Meer im Vordergrund. Man erlebt die Motivation der Mannschaft, erhält Einblick in die Ausstattung der Schiffe und deren Proviant, lernen die ein oder anderen Figuren kennen und erleben auch das erste tragische Ereignis.

"Das Meer ist voller Eisstücke, die durchs Wasser rauschen, nachdem sie mit lautem Donnern von Eisbergen gefallen sind.
Fast alle Männer sind am Ufer, sammeln Eiderenteneier, Muscheln, kuriose Pflanzen und Moose.
Le Vesconte und ich waren seit sechs Uhr morgens mit den magnetischen Messungen beschäftigt."
(S. 54)

Trotz interessanter Thematik, konnte mich die Autorin mit dieser Graphic Novel nicht abholen und mich somit auch nicht von der Reihe überzeugen.
Zum einen liegt es an der sprunghaften Erzählweise. Viele interessante Szenen werden nur kurz erwähnt, bzw. angerissen, während uninteressante Passagen, wie z.B. eine Theateraufführung, detailreich geschildert werden. Es wird also manches nur oberflächlich behandelt und es fehlt an Tiefe.
Zum anderen bin ich von den Zeichnungen im Manga-Stil so gar nicht angetan. Während sich die Autorin bei den Hauptfiguren durchaus an Gemälden orientiert, bleiben alle weiteren Figuren blass und sehen sich leider auch zum Verwechseln ähnlich. Zudem bin ich prinzipiell kein Freund vom Manga-Zeichenstil, da bei diesem die Figuren eher niedlich wirklich. Dieser Stil passt daher, meiner Meinung nach, nicht zu dieser eher düsteren und tragischen historischen Geschichte. Dies mag aber durchaus an meinem persönlichen Geschmack, bzw. meiner Abneigung gegenüber Manga liegen.

">>...ich glaube nicht an die Theorie vom offenen Nordpolarmeer.
Ich möchte fast wetten, dort finden wir nichts als antikes Eis.<<
>>James, ich denke genau dasselbe wie Sie. Aber wir dürfen nichts unversucht lassen.
So lauten unsere Befehle.<<"
(S. 85)

Fazit:
Ich liebe es historische Romane zu lesen, welche gut recherchierte historische Ereignisse mit fiktiven Handlungen kombinieren. Umso neugieriger war ich auf diese Graphic Novel, die dies auch noch mit Illustrationen kombiniert und so einen historischen Comic bereit hält. Zudem war ich erfreut auch endlich einmal eine Graphic Novel einer weiblichen Illustratorin zu lesen, da Frauen sich in diesem Genre leider immer noch sehr schwer tun sich einen Namen zu machen, bzw. allgemein eher dünn gesät sind, vor allem im deutschsprachigen Bereich.
Leider konnte mich die Autorin und Illustratorin Kristina Gehrmann mit ihrem Graphic Novel-Debüt nicht überzeugen. Nicht nur das es hier an Tiefe fehlt, ich fand auch den Zeichenstil weder ansprechend, noch passend.
Letzteres ist jedoch auch durchaus Geschmackssache.

© Pink Anemone (inkl. Bilder, Leseprobe und Autoren-Info)

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Eine historische Graphic Novel, welche mich leider nicht gänzlich überzeugen konnte.

Rezensionen von mariam:

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Für sowas noch Geld zu verlangen?

Nur für eine Nacht von Markus Steiner

Die ganze Geschichte ist ein Witz, sowas kann sich doch kein normaler Mensch ausdenken! Deshalb im Selbstverlag veröffentlicht, weil kein seriöser Verlag diesen Schund in Druck gegeben hätte. Ein Witz sowas, einfach nur lächerlich.

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Für sowas noch Geld zu verlangen?

Rezensionen von Vicky:

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Wir spielen hart, wir spielen fair

Invincible - Ich geb dich niemals auf von Stuart Reardon; Jane Harvey-Berrick

'Invincible – Ich gebe dich niemals auf' ist ein Liebesroman des Autors Stuart Reardon und der Autorin Jean Harvey-Berrick.

Das Cover ist wirklich toll gelungen, der tätowierte Type sieht aus als würde er aus der Dusche kommen! Die vielen Tattoos runden das Bild nochmals ab.

Der Roman umfasse einen Prolog, neunundzwanzig Kapitel sowie einen Epilog.

Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf den Profi-Rubgyspieler Nick Renshaw und seine Ärztin Anna Scott holen.

Ich muss gestehen, bis zu diesem Buch konnte ich nicht verstehen wie man solch einen brutalen Sport wie Rugby spielen bzw. überhaupt nur ansehen kann. Doch bereits das erste Spiel welches wir im Buch miterleben durften hat mir ein richtig schönes Gefühl für Rugby vermittelt – ich kam mir vor als würde ich es aus nächster Nähe miterleben, als wäre ich dort als Zuschauer! Je mehr ich über bzw. von Nick lesen durfte, desto mehr verstand ich dann auch warum man diesem Spiel nachgeht – ich hatte gehofft dieses Verständnis hier zu finden und ich muss sagen mich haben die Autoren nicht enttäuscht!

Fazit: ein sehr empfehlenswertes Spiel! Am Ende des Buches habe ich erfahren dass einer des Autorenduos ein professionaler Rugby Spieler war – dadurch wurde mir dann klar, warum alles so authentisch und mitreißend erzählt war! Falls die beiden nochmals miteinander einen Roman schreiben werde ich mir diesen bestimmt zulegen denn ich bin von der Dynamik des Duos begeistert!

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Rezensionen von Bibliomarie:

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Empfehlenswerter Krimi

Invincible - Ich geb dich niemals auf von Stuart Reardon; Jane Harvey-Berrick

Nach „Stumme Wut“ ermittelt DCI Matilda Clarke nun in ihrem zweiten Fall. Ein aufmerksamer Bewohner hat einen Mord gemeldet. Im Wagen saß ein Paar, er wurde brutal misshandelt und erschossen, die Frau hat ihre Vergewaltigung und einen Bauchschuss nur knapp überlebt. Pikant wird die Situation als sich herausstellt, dass beide verheiratet waren, aber nicht miteinander.

Der Fall ist rätselhaft, es gibt keine verwertbaren Spuren und Clarke steht unter besonderem Druck.
Die Presse hat einen alten Fall wieder aufgegriffen, der sich jährt. Ein Achtjähriger wurde entführt, die Geldübergabe ging schief, der Entführer hat sie nie wieder gemeldet und von dem Jungen fehlt seither jede Spur. Dieses Versagen wurde DCI Clarke angelastet, die damals durch den Tod ihres Mannes schon an ihre psychischen Grenzen kam. All das wühlt die Presse in diffamierender Weise wieder auf. Außerdem soll aus Budgetgründen das Morddezernat aufgelöst werden, wenn Clarke nicht rasche Erfolge liefern kann. Keine guten Voraussetzungen für Ermittlungen.
Der Kriminalfall ist äußerst raffiniert ausgedacht und hielt mich von Anfang an gefangen. Schnelle Szenen- und Perspektivwechsel geben das Tempo vor, aber Michael Wood gibt nie die Fäden aus der Hand. Jede Szene, jeder Dreh ist logisch und ergeben zum Ende hin ein schlüssiges Ganzes. Aber das ist so gut gemacht, dass ich bis zu den letzten Kapiteln den Plot nicht auflösen konnte. Die Spannung, schon von Beginn an sehr hoch, steigerte sich im Lauf des Geschehens weiter. Das ist wirklich ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann.
Die Polizeiarbeit war sehr realistisch beschrieben und sehr gut fand ich auch die Charakterisierung des Teams. Für seine Figuren hat sich der Autor Zeit genommen, sie wirken absolut echt. Ich hatte zu jeder Zeit eine ganz genaue Vorstellung Personen und Umgebung, es spulte sich in meinem Kopf ein richtiger Film beim Lesen ab.
Die Hauptfigur, Matilda Clare, ist kein einfacher Mensch, sie wirkt spröde, kämpft mit ihren Dämonen und hat erst seit kurzem ihr Alkoholproblem in den Griff bekommen. Trotzdem ist sie eine sympathische Person, die nicht aufgibt und auch ihr Team hinter sich weiß.
Schon das erste Buch von Michael Wood hat mir gefallen, „Gieriger Zorn“ hat alle meine Erwartungen erfüllt und ich warte ungeduldig auf weitere Übersetzungen.

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Rezensionen von Harakiri:

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Katz und Maus

Invincible - Ich geb dich niemals auf von Stuart Reardon; Jane Harvey-Berrick

Dr. Frederik Starks wird von einem Psychopathen aufgesucht, den er vermeintlich vor 5 Jahren erschossen hatte. Dieser möchte seine Hilfe, er und seine Geschwister würden bedroht und Mr. R würde Starks nur am Leben lassen, wenn er diese Bedrohung aus dem Weg räumt.
Doch Starks kommt auf ein abgekartetes Spiel und dreht den Spieß um.

Jetzt ist er der Jäger …
Ich konnte mich nach all der Zeit gar nicht mehr an den Vorgängerband erinnern und habe immer wieder versucht, Parallelen zu finden, aber vergeblich.
Für mich war das Buch also quasi „Neuland“ und ohne Vorkenntnisse, dennoch kam ich sehr gut mit der Handlung mit, das Buch wirkt für mich wie ein abgeschlossener Band. Sehr fasziniert hat mich das Katz-und-Maus Spiel des Täters, allerdings hat es mich auch verwirrt. Manche Gedankensprünge des Psychiaters konnte ich nur schwer nachvollziehen. So sehr viel Spannung gab es im Buch leider auch nicht, erst gegen Ende, als Frederik Schützlinge hat.
Ansonsten wieder solide und flüssig geschrieben und das Buch hat mich gut unterhalten, aber ich hatte von Katzenbach schon bessere.

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