Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Harakiri:
Psychoterror
Golden Cage. Trau ihm nicht. Trau niemandem. von Läckberg Camilla
Camilla Läckberg, bekannt durch ihre Fjällbacka-Krimireihe, versucht sich an ihrem ersten Thriller. Und es gelingt!
Faye hat alles: zusammen mit Jack hat sie eine Firma aufgebaut, die beiden leben in einem tollen Haus und haben eine wunderbare Tochter. Als aber Faye Jack mit einer anderen Frau erwischt, wirft er sie aus der Firma und reicht die Scheidung ein.
Er nimmt Faye alles – nur nicht ihre Selbstachtung. Denn Faye sinnt auf Rache – und auf Jacks Vernichtung.
Es gibt ja einige „unterdrücktes Frauchen wehrt sich“ Thriller, aber Läckberg ist etwas Neues gelungen. Die Ehefrau, die endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und ihre Intelligenz nutzt, um Rache zu nehmen. Dabei geht sie durchaus raffiniert vor und hat Erfolg. Wobei mir hier die Dinge etwas weit hergeholt erschienen. Die Kosmetik, die läuft, weil unterdrückte Frauen Investitionen getätigt haben? Naja, egal. Funktioniert hat es ja.
Auch die emotionale Ebene kommt durch die beste Freundin von Faye nicht zu kurz.
Der Plot allerdings ist etwas vorhersehbar, aber darüber kann man gut hinwegsehen, denn das Buch unterhält gut, wenn auch nicht so spannend, wie ich es erhofft hatte. Aber Fayes Wandel mitzuerleben hat viel Spaß gemacht.
Rezensionen von Harakiri:
Selbstjustiz
Nemesis von Läckberg Camilla
Was macht man, wenn man weiß, dass man mit konventionellen Methoden nicht mehr weiter kommt? Genau, man benutzt unkonventionelle. Im Falle von C.J. Townsend, Staatsanwältin, ufert das allerdings sehr aus und ich weiß nicht, ob ich das nun gut finden oder mich eher ärgern soll. Denn was sie tut ist ja nichts anderes, als morden.
Der Schreibstil von Hoffman ist wieder gewohnt sehr gut und das Buch liest sich recht spannend, vor allem dann, als der Countdown für die Suche nach Isa beginnt. Ab hier klebt man förmlich an den Seiten, auch wenn der erste Teil nicht viel weniger spannend war. Schön fand ich auch die persönliche Komponente, die C.J und Dom widerfährt und die das Buch zwischendurch etwas auflockert und den Leser zu Atem kommen lässt. Denn keine Frage: grausam ist das Buch allemal wieder. Teilweise stoppt Hoffman bevor zu viel Blut fließt, teilweise schildert sie jedoch auch detailliert das Grauen, das den jungen Frauen angetan wird.
Faszinierend fand ich auch wie der Club handelte. Wie leicht die Frauen auf die Rekrutierung hereinfallen und wie schnell sie dann in die Fänge des Bösen gelangen. Ich fand es toll zu lesen, wie C.J. Puzzleteil für Puzzleteil zusammensetzt um dem Club auf die Schliche zu kommen. Hoffman hat hier viel Einfallsreichtum und Akribie bewiesen, was mir sehr gut gefallen hat und auch erfrischend neu zu lesen war.
„Nemesis“ ist der 4. Teil aus der C.J.-Reihe und es ist besser, wenn man die Vorgängerbände kennt, denn „Nemesis“ nimmt in vielem Bezug auf die ersten Bände und so macht es einfach mehr Spaß, diesen Band zu lesen. Ich denke, mit „Nemesis“ ist die Reihe auch abgeschlossen. Alle losen Enden wurden verknüpft.
Rezensionen von yellowdog:
Abwechslungsreiche Collection
Zerbrechliche Dinge von Neil Gaiman
Neil Gaimans Collection von kurzen Texten, darunter Kurzgeschichten ernster und spielerischer Art und einige Poeme, stammt aus dem Jahr 2006 und ist erfreulich abwechslungsreich.
Viele Texte sind so ungewöhnlich wie beeindruckend. Es gibt amüsante wie auch beklemmende Geschichten.
Bei einigen Texten orientiert sich der Autor an klassischen Novellen der Horror- und Gothikliteratur und fügt moderne Motive bei.
Herausragend sind die Geschichten, die Erinnerungscharakter haben und meist in die Jugend der Hauptfiguren reicht.
Texte, die ich ganz besonders empfehle sind:
Kies auf der Straße der Erinnerung, Wie ich mich dabei fühle, Goliath, Der Tag an dem die Untertassen kamen, 15 gemalte Karten und Zur Sperrstunde.
Rezensionen von Gaby 2707:
Von diesem Ermittlertrio hätte ich gerne mehr
Eine Melange für den Schah von Sabina Naber
Sabina Naber nimmt mich diesmal mit zurück ins Jahr 1965. Es ist Februar, eine klirrende Kälte hat Wien im Griff und alles erwartet die Ankunft des Schah von Persien.
Chefermittler Wilhelm Fodor und seine Assistenten Wilhelm Lukaschek und Siegfried Fischer schlagen sich derweil mit einer Mordserie an Mitgliedern einer linken Studentenvereinigung VSStÖ herum.
Sind die Morde politisch motiviert und haben mit dem Schahbesuch zu tun? Oder geht es hier um etwas ganz anderes? Die Ermittlungen gestalten sich schwierig und bei der Kälte kommen auch die Ermittler schnell an ihre Grenzen.
Ich hatte bei diesem ersten Fall von Fodor, Lukaschek und Fischer ganz viel kriminellen Spaß. Zum einen finde ich die Zusammensetzung der Ermittlergruppe einfach genial. Der etwas kauzige, wie aus dem gestern stammende Fodor, der immer noch stark rechts denkende und mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg haltende Fischer und Lukaschek, der genau dazwischen passt. Ich habe es genossen, die Drei langsam immer näher kennenlernen zu dürfen.
Ich habe auch in diesem Fall versucht mit zu ermitteln, war mir immer mal wieder sicher, auf der richtigen Spur zu sein, die sich aber dann doch als nichtig rausgestellt hat. Es war spannend mitzulesen, wie sich die Ermittler ganz langsam an den Mörder herantasteten – den ich so nicht auf meiner Liste stehen hatte.
Ich liebe den leichten lockeren Schreibstil von Sabina Naber, gespickt mit interessanten Dialogen, einem Quäntchen Humor, und ganz viel Wissen die damalige Zeit betreffend. Die vielschichtige Gesellschaft der 60er Jahre wird einprägsam, gut nachvollziehbar und treffend beschrieben.Da ich mich an vieles aus der Zeit noch gut erinnern kann, war es für mich wie ein zurückkommen in meine Kindheit und Jugend. Ich habe mich in dieser Zeit im Buch sehr wohl gefühlt. Und ich habe vor Augen geführt bekommen, was sich seitdem alles verändert hat.
Es ist nicht nur ein spannender Kriminalfall, den ich hier zusammen mit mir neuen Protagonisten habe lösen dürfen. Es ist auch ein interessanter Rückblick auf eine Zeit, in der ich zur Schule gegangen bin. Vielleicht war ich gerade deshalb auch gleich „zuhause“ in dieser Zeit.
Nun hoffe ich, dass sich viele Leser finden, die das Trio genau so lieben lernen, wie ich und dass es weitergehen wird, mit neuen Kriminalfällen, in einem Jahrzehnt in dem ich meine Kindheit und Jugend verbracht habe.
Rezensionen von buchina:
Guter Science Fiction
Eine Melange für den Schah von Sabina Naber
Der Roman spielt ca. 150 Jahre in der Zukunft. Die Menschheit wurde fast ausgelöscht. Die Umweltveränderungen durch den Klimawandel sind verheerend. Eine kleine Elite von Menschen hat überlebt und ihr Leben in die Hände einer künstlichen Intelligenz (KI) namens „Askit“ gegeben. Die sogenannten „Reinsten“ der letzten Menschen können sich direkt mit Askit verbinden und Askit wertet die Gedanken dieser aus.
Protagonistin Eve (sehr bezeichnend ihr Name) gehört zu den „besten“ der Reinsten, sie steht kurz vor ihrem größten Karrieresprung, bis alles anders kommt und Eve ihr bisheriges Leben völlig hinterfragen muss.
Der Autor nimmt sich viel Zeit fürs Detail, besonders für die wissenschaftlichen Details. Die Theorien und die Technik wirken logisch und gut recherchiert auf mich. Das erdachte Zukunftsszenario ist sehr realistisch und erschreckend beschrieben. Es hat mich sehr zum Nachdenken gebracht, denn die beschriebenen Konsequenzen fußen auf unserer jetzigen Gesellschaft.
Die erste Hälfte des Romans las sich sehr gut, nach und nach erfährt man immer mehr über Askit, Eve und die Gesellschaftsordnung. Es ist spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Dann aber fällt der Spannungsbogen ab. Für mich dreht sich die Geschichte irgendwie im Kreis und einige Handlungsstränge wurden nicht weiterverfolgt. Auch die Veränderung von Eve konnte ich nicht richtig nachvollziehen. Das Ende empfand ich als verwirrend. Vielleicht soll es einen zweiten Teil geben, dass würde dieses offene Ende ansatzweise erklären.
Insgesamt für mich ein sehr interessanter Science Fiction Roman, der leider ab der Hälfte an Tempo und Einfallsreichtum verlor. Aber dennoch gerade von wissenschaftlicher Seite sehr gut erklärt wurde und mich zum Nachdenken anregte.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Amüsanter Cosy-Krimi mit extravaganter Ermittlerin
Tante Poldi und die sizilianischen Löwen von Sabina Naber
Mario Giordano schuf mit "Tante Poldi und die sizilianischen Löwen" den Auftakt zu einer neuen, witzigen Krimireihe.
Im Vordergrund steht Isolde Oberreiter, von allen nur Tante Poldi genannt. Nach dem Tod ihres Mannes Peppe, einem Halodri, zieht sie nach Sizilien. Alleine ist sie nicht, denn ihre Schwägerinnen lassen keine Langeweile aufkommen.
Poldi ist extrovertiert, auffällig gekleidet - von Schwermut, wie es zwar immer heisst im Buch, keine Spur.
Ich glaube auch nicht, dass sie tatsächlich depressiv ist, sondern durch ihre Art von himmelhochjauchzend zu Tode betrübt einfach alles übertreibt und somit Emotionen verstärkt. Seien es positive Erlebnisse, die dann samt und sonders ausgeschmückt werden, oder negative, die sie dann schlimmer erscheinen lässt, als sie tatsächlich sind. Poldi trägt Perücke (Wieso eigentlich? Nur um aufzufallen?), trinkt gerne und oft Alkohol, lässt ihn aber sympathischerweise weg, wenn es drauf ankommt. Eine extravagante ältere Frau mit bayrisch-sizilianischem Lokalkolorit wird hier zur Ermittlerin erkoren.
Als Poldi endlich ein schönes Häuschen gefunden und sich eingelebt hat, verschwindet plötzlich Valentino, der für Poldi Arbeiten im Haus erledigt hat. Auf der Suche nach ihm lernt sie Valérie kennen, die ihr zu einer Freundin wird. Vor deren Haus ist ein Torlöwe verschwunden. Poldi vermutet dass Valéries Nachbar Russo für das Verschwinden von Löwe und Valentino verantwortlich ist. Ist sie auf der richtigen Spur? Schliesslich war Poldis Vater Hauptkommissar bei der Kripo Augsburg, da hat sie das Ermitteln quasi im Blut und kann es nicht lassen Kommissar Montana dreinzufunken. Torlöwe wie auch Valentino tauchen wieder auf, soviel sei verraten. Jedoch nicht wo und in welchem Zustand.
Erzählt wird die Geschichte von Poldis Neffen, der zwischen München und Torre Archirafi einmal monatlich hin- und herfliegt. Bei seinen Besuchen bei Poldi erzählt sie ihm jeweils was geschehen ist und schmückt ihre Berichte ein wenig aus. Der Neffe, Möchtegern-Autor, schweift leider auch sehr oft ab. Aus einem Satz oder einem Wort wird oft eine seitenlange, blumige Abhandlung. Mir wurde das zuviel und habe diese Ausführungen mit der Zeit nur noch quergelesen und mich aufs Wesentliche, die Krimihandlung konzentriert. Diese war nicht langweilig - solange man alles andere ausblendet.
Mir hätte das Buch sicher besser gefallen, wenn es direkt, ohne Umweg über den Neffen, geschrieben worden wäre.
Fazit: Ein amüsanter Cosy-Krimi mit extravaganter Ermittlerin unter der sizilianischen Sonne, der mit weniger Nebensächlichkeiten und weniger "Mei" einen halben Punkt mehr von mir bekommen würde.
3.5 Punkte.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Bella Figura
Tante Poldi und die Früchte des Herrn von Giordano Mario
Liebe Tante Poldi
was für eine tolle Überraschung, als dein Neffe mir Mandelguatzli von seinem letzten Besuch bei dir in Sizilien mitbrachte. Bei einigen Espressi, einem Cappuccino und später auch Ramazottis hat er mir erzählt, wie es dir in letzter Zeit ergangen ist.
Du hättest dir auch eine Vespa gekauft, damit du mobiler bist.
Danke fürs Foto, du machst eine wirklich bella Figura auf deiner sizilianisch bemalten Vespa!
In eurer Strasse hätte es über drei Wochen kein Wasser mehr gegeben und dann sei auch noch der Hund von Valérie vergiftet worden. Deine Erklärung dazu sei, dass die Mafia schuld sei und sie es auf dich abgesehen hat.
Doch zum Glück ist dein Wochenplan straff und du konntest dich gut ablenken. Sei es am Strand, am Markt oder Freitags mit Montana. Ah, Commissario Montana ist ein gutes Stichwort - wie du ihn überredet hast, dir Fotos von seinem aktuellen Fall, einer toten Staatsanwältin, zu zeigen, nicht schlecht, Tante Poldi! Deswegen ist er ja auch selbst schuld, dass du mit dem Winzer Achille ein Techtelmechtel angefangen hast. Achille macht nicht nur guten Wein, sondern mag auch dich... was Montana so gar nicht gefällt... Aber Montana ist ja auch ein Trottel, seine Zukunftspläne haben dich ja regelrecht erschreckt!
Bald darauf stolperst du schon über eine Leiche und du kannst es nicht lassen, selbst zu ermitteln. Diesmal hast du Verstärkung gefunden: Signora Cocuzza und Padre Paolo helfen dir, so im Sinne von "Zwei Engel für Poldi". Finde ich gut! Blöderweise bekommst du auch noch Besuch von Signore Tod, der dir lang und breit von seinem Verwaltungsrat und Vorstand erzählt; aber du hast die Begegnung gut gemeistert.
Lang und breit erzählst aber auch du, liebe Poldi, und auch dein Neffe tendiert des Öfteren dazu und dann wird es anstrengend für uns alle, die deinen Erklärungen folgen wollen. Ein bisschen weniger Ausschweifungen und weniger Gefluche hätten es im Fall auch getan, gäll Poldi! Aber das hab ich dir ja schon beim ersten Mal gesagt.
Lass doch deinen Neffen ganz bei dir wohnen, dann hast du ihn immer um dich. Ihm gefällts ja auch in Torre Archirafi, aber vielleicht hast du gar keinen Platz mehr in deiner Wohnung, weil du ja am Schluss ziemlich überraschend Besuch bekommen hast. Hoppla Schorsch! Erzähl doch bitte bald, was es mit diesem unerwarteten Besucher auf sich hat.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Turbulent!
Tante Poldi und die Früchte des Herrn von Giordano Mario
Einmal quer durch Sizilien - so ungefähr läuft der dritte Teil der "Tante Poldi"-Serie ab. Auf der Suche nach dem schönen Antonio. Doch wo ist er bloss? Oder besser gefragt, wer ist Antonio? Denn wer Italien kennt, weiss, es gibt nicht nur einen Antonio - das macht den Cosy-Krimi interessant.
Doch eigentlich geht es um die Suche nach James, den Bruder von Poldis Noch-Ehemann John aus Tansania, und seinem Koffer. Wir erfahren dabei von Poldis Vergangenheit, die trotzdem immer noch etwas verworren ist. Dass sie mit allen möglichen Berühmtheiten auf du und du ist, ist manchmal fast zu viel des Guten. Aber Übertreiben, das kann die Poldi halt gut und Dezenz ist ja bekanntlich Schwäche.
"Tante Poldi und der schöne Antonio" ist ein witziger und rasanter Reiseführer durch Sizilien mit viel schrägem Action-Anteil. Diesmal kommt man rum und bleibt nicht nur in Acireale und Umgebung. Der Neffe kommt in den Genuss Poldis Chauffeur zu sein, was ihn von seinem zu schreibenden Roman ablenkt. Zum Glück ;-)
Die Erzählweise von Mario Giordano, wie auch die einerseits bodenständige und andererseits schwülstige Sprache muss man mögen und ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Doch trotz vielen Übertreibungen verfällt man der Poldi doch immer wieder und kann ihr nicht böse sein.
Fazit: Ein turbulenter Fall für unsere exzentrische Tante Poldi.
4 Punkte.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Donna Poldinas persönlichster Fall
Tante Poldi und die Schwarze Madonna von Giordano Mario
Wer erst beim vierten Teil in Tante Poldis Universum einsteigt, wird es schwer haben und nicht wirklich eintauchen können in diese verrückte Geschichte um die schwarze Madonna, in der viele alte Bekannte wieder auftauchen - wie Russo, Valérie, der Tod und andere, die beim "schönen Antonio" zu kurz gekommen sind.
Momentan leidet der Neffe an Liebeskummer, gibt aber endlich die Schreiberei an seinem Epos auf und wird zu Poldis "Krimograf". Zudem beschäftigt die Poldi neuerdings eine männliche, Sitar spielende Putzfee, lernt den Papst kennen und trifft sich mit Gianna Nannini in Rom.
Eigentlich wollte sie mit Vito Montana in die ewige Stadt, doch während sie sich noch über die Anreise streiten, überschlagen sich die Ereignisse. Poldi bekommt Besuch aus Rom, sie wird verdächtigt, etwas mit dem Tod einer Nonne und dem Verschwinden mit einer Frau, die kurz zuvor mit der Nonne zusammen war, zu tun hat. Das kann sie nicht auf sich sitzen lassen und beginnt zu ermitteln. Unterstützt wird sie von Vito und Padre Pio, aber nicht von Signora Cocuzza. Was wohl mit ihr los ist?
Gewohnt wortgewaltig, mit viel Amore und zu viel Dings kommt "Tante Poldi und die schwarze Madonna" daher. Die Geschichte um die tote Nonne ist fast wie ein Dominospiel, jede Entdeckung bringt den nächsten Stein ins Rollen. Aber statt dass am Schluss alle Steine liegen bleiben, entfachen sie ein fulminantes Finale.
Die Story ist extrem gut durchdacht und meiner Meinung nach auch der persönlichste Fall für die Poldi. Das meinte man zwar schon beim dritten Teil, als ihr Noch-Ehemann plötzlich vor der Türe stand, aber hier geht es der Poldi ans Eingemachte. Denn auch der Tod kommt wieder öfters zu Besuch und stellt ihr ein Ultimatum.
Fazit: Donna Poldina in Rom in ihrem persönlichsten und spannendsten Fall und für einmal nicht mit der Vespa, sondern mit einem Fiat Cinquecento auf den Strassen Siziliens unterwegs.
4 Punkte.
Rezensionen von begine:
Eine junge Russin
Tante Poldi und die Schwarze Madonna von Giordano Mario
Die junge Autorin Luba Goldberg-Kuznetsova schreibt mit ihrem Roman „Lubotschka“ über die Empfindungen einer jungen Frau.
In St. Petersburg lebt Lubotschka, sie wird gerade 18 Jahre alt, und sie parliert über ihre Anschauungen. Ihre Mutter will nach Deutschland ziehen und sie soll mit.
Gerade hat sie ihre Schulabschluss gemacht.
Die Autorin lässt Lubotschka erzählen. So erfahren wir auch etwas aus ihrer Kindheit. Die Zeit bis zu ihrer Ausreise ist sie ziemlich gewohnheitsmä0ig.
Der Roman ist wohl eher etwas für jüngere Personen. Für mich war er etwas zu wild und mit der Protagonistin wurde ich nicht warm. Der Schreibstil der Autorin ist allerdings jung und spritzig.
Ein Buch für Jugendliche.








