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Rezensionen von Petra Sch.:

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Das Spiel ohne Grenzen - nichts für schwache Nerven

Nemesis

4,5 Sterne


Kurz zum Inhalt:
In Miami tauchen die Leichen junger Frauen auf, mit einem Branding auf der Schulter. Die Staatsanwältin C.J. Townsend, die nach mehreren Jahren wieder in die Stadt zurückgekommen ist, in der sie als junge Frau vom Serienmörder "Cupido" vergewaltigt worden ist, erkennt dieses Branding als Zeichen eines Snuff-Clubs, der vor einigen Jahren in Miami tätig war.

Und wie es aussieht, geht es wieder los...
Reiche Männer zahlen viel Geld, um "Das Spiel ohne Grenzen" spielen zu dürfen, bei dem sie Live den Tod des Mädchens im Internet verfolgen.
Diese Männer haben jedoch so viel Geld, Macht und Einfluss, sodass sie dafür nicht belangt werden können. Daher nimmt C.J. das Gesetz in ihre eigenen Hände. Doch dann verschwindet noch ein Mädchen - kann C.J. sie rechtzeitig finden und den Club zerschlagen?



Meine Meinung:
"Nemesis" ist der 4. Teil der Cupido-Reihe, der jedoch eigenständig gelesen werden kann. Sämtliche wichtigen Informationen werden in die Geschichte eingebaut, ohne jedoch zu viel zu verraten - im Gegenteil, man wird total neugierig auf die Vorgänger-Bände!
Der Schreibstil von Jilliane Hoffman ist wie gewohnt flüssig und schnell zu lesen. Die kurzen Kapitel mit den Cliffhangern regen zum Weiterlesen an und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.
Meine Gefühle zur Protagonistin C.J. Townsend sind jedoch zwiegespalten: ich finde, sie ist eine tolle starke Frau, aber das sie Selbstjustiz übt und allein auf Rache-Mission geht, finde ich nicht ganz so gut. - Wobei, wenn man überlegt, dass "das System" die Mörder hätte wahrscheinlich davonkommen lassen, weil es leider immer noch so ist, dass Macht und Geld alles kaufen kann und für Leute in gewissen Positionen die Gesetze nicht gelten, kommt einem das Grauen. DANN wiederum finde ich ihr Handeln doch gut...
C.J. reagiert natürlich auch menschlich und ihr wird immer wieder schlecht, wenn sie darüber nachdenkt, was sie getan hat. Doch aus lauter Verzweiflung über "das System" fällt ihr keine andere Lösung ein - und dabei ist sie kalt und stark.
Und dann muss sie sich noch etwas einfallen lassen, um an die Köpfe der ganzen Produktionsfirma zu kommen, denn nur so können die Morde für immer gestoppt werden.
Gut gefällt mir auch, dass private Probleme und Entwicklungen in der Ehe von C.J. und ihrem Mann Dominick ausgeführt werden, das lockert die Brutalität immer wieder auf - wobei dieser spezielle private Teil auch nur so vor Spannung strotzt!

Mit dem auf dem Cover abgebildeten Panther kann ich leider nur wenig anfangen. Ich fände es besser, wenn die Rachegöttin Nemesis abgebildet gewesen wäre, das hätte mehr Bezug zur Geschichte. Obwohl der Panther natürlich schön anzuschauen ist. Vielleicht stellt er C.J. dar, weil sie eine extrem starke Frau ist.


Fazit:
Fesselndes und spannendes Finale der Cupido-Reihe mit der Protagonistin C.J. Townsend. Mitreißend, aber für mich eine kleine Spur zu viel Selbstjustiz. Daher ein halber Punkt Abzug und 4,5 Punkte von mir.

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Das Spiel ohne Grenzen - nichts für schwache Nerven

Rezensionen von KimVi:

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Spannender Spreewald-Krimi

Spreewaldwölfe von Christiane Dieckerhoff

Der Wolf ist in den Spreewald zurückgekehrt. Die Tierschützer verfolgen das mit großem Interesse und dokumentieren ihre Beobachtungen. Doch es gibt auch erbitterte Gegner, denn Schäfer und andere Tierbesitzer haben Angst vor der Rückkehr des Wolfs. Als die Leiche eines jungen Mannes gefunden wird, der durch Bisswunden beinahe bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt wurde, droht die Situation zu eskalieren.

Polizeiobermeisterin Klaudia Wagner nimmt die Ermittlungen auf. Sie ahnt, dass hinter diesem Fall viel mehr stecken wird, als die Wolfsgegner vermuten....

"Spreewaldwölfe" ist nach "Spreewaldgrab", "Spreewaldtod" und "Spreewaldrache" bereits der vierte Fall für Kommissarin Klaudia Wagner. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann problemlos folgen, wenn man noch keinen Band der Reihe gelesen hat. Um die privaten und beruflichen Hintergründe der Kommissarin besser zuordnen zu können, empfiehlt es sich allerdings, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die vorgesehene Reihenfolge einzuhalten.

Der Einstieg in diesen Spreewald-Krimi gelingt mühelos. Man ist sofort mitten im Geschehen und möchte unbedingt erfahren, wie und warum der junge Mann zu Tode gekommen ist. Die Rückkehr des Wolfs und die Meinungen der Gegner und Befürworter bilden einen interessanten Hintergrund. Auch dieses Mal schildert die Autorin das besondere Flair des Spreewalds wieder so authentisch, dass man schon fast meint, selbst vor Ort zu sein. Dadurch kann man sich die Handlungsorte mühelos vorstellen und ganz in die undurchsichtigen Ermittlungen eintauchen. Die Charaktere wirken ebenfalls lebensecht. Man fasst spontane Sympathien oder auch Abneigungen und versucht, den Täter und die Hintergründe des Falls zu enttarnen. Dabei trifft man sowohl auf alte Bekannte aus den vorherigen Bänden, als auch auf neue Charaktere. Diese Mischung ist gelungen und sehr interessant. Denn der Täter und sein Motiv sind nicht so leicht zu enttarnen. Man kann eigene Ermittlungen anstellen und über den weiteren Verlauf spekulieren. Das macht einen großen Reiz dieses Krimis aus. Der Fall ist durchgehend interessant und die Spannung steigert sich dabei stetig, um in einem atemberaubenden Finale zu gipfeln.

Die privaten Nebenhandlungen um Klaudia Wagner nehmen in diesem Krimi keinen allzu großen Raum ein. Dadurch können auch Leser, die bisher keinen Band der Reihe kennen, mühelos den Einstieg in diese Serie finden. Wichtige Hintergrundinformationen werden ganz nebenbei in die Handlung eingeflochten. Dabei verrät die Autorin auch nicht zu viel, sodass man auch die anderen Fälle noch lesen kann, ohne sich die Spannung zu verderben.

Ich habe bisher alle Bände dieser Reihe gelesen und das erneute Wiedersehen mit dem Spreewald und Klaudia Wagner genossen. Der Fall wirkte auf mich durchgehend interessant und nicht so leicht zu durchschauen. Deshalb konnte ich mich ganz auf die Ermittlungen einlassen und die stetig steigende Spannung genießen.

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Spannender Spreewald-Krimi

Rezensionen von Streiflicht:

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Eine spannende Zeitreise

Deutscher Frühling von Sebastian Thiel

Leider weiß ich über die deutsche Geschichte und gerade die Jahre nach dem Krieg sehr wenig. Gerne lese ich historische Romane, die Geschichte und Wissenswertes mit Spannung und Unterhaltung verbinden. Dies ist im vorliegenden Roman von Sebastian Thiel wirklich hervorragend gelungen. Man merkt, dass die Hintergrundgeschichte wirklich gut und detailreich recherchiert ist und der Autor sich bemüht, authentisch zu schreiben.

Das hat mir sehr gut gefallen und mich auch beeindruckt.
Die beiden Hauptfiguren mochte ich sehr und sie ergänzen sich ganz herrlich. Sie haben sich nicht gesucht und trotzdem gefunden und gerade aufgrund ihrer Verschiedenheit passen das junge Mädchen und der bärige ältere Mann so gut zusammen. Beide haben im Krieg Schreckliches erlebt und haben kaum mehr Lebensmut. Gemeinsam kommen sie aber wieder auf die Beine und kämpfen sich durch. Das ist gut dargestellt und man fühlt als Leser richtig mit.
Das Buch liest sich trotz des schweren Themas und der vielen Probleme wirklich gut und flott. Gerade auch der Einstieg, der in den letzten Kriegstagen spielt, hat mir sehr gut gefallen. Ein tolles Buch, das wirklich lesenswert ist. Eine spannende Zeitreise, die viel Wissen und Infos, aber auch Lesespaß und Tempo bietet.

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Eine spannende Zeitreise

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

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Tolles Setting

Ein Espresso für den Commissario von Dino Minardi

Das hörte sich an wie für mich geschrieben - ein Krimi, der in Italien spielt und dessen Ermittler gerne Kaffee trinkt.

Der Ermittler heisst Marco Pellegrini. Er wohnt oberhalb von Como in Brunate und fährt täglich mit dem Funicolare nach Como runter, wo er als Kommissar arbeitet. Marcos Familie führt ein Albergo samt Bar, hinter dessen Theke er manchmal morgens steht und für die Carabinieri von Brunate und für sich einen Caffé rauslässt.

In der Schweiz hat Pellegrini eine Hotelfachschule absolviert, aber da sein Vater ein ziemlicher Dickkopf ist und keine Neuerungen will, hat sich Marco entschieden einen anderen Beruf zu wählen, wo er seinem Vater nicht in die Quere kommt - die Polizei kommt wie gerufen.

Die beiden Inspektoren Claudia Spagnoli und Fabio Cunego gehören zu Pellegrinis Team. Cunego ist neu im Team und hat Mühe, von der ihm höherstehenden Spagnoli Arbeitsanweisungen anzunehmen. Sie können nicht so gut miteinander, was für Spannungen im Team sorgt. Auch Pellegrini hat es mit der forschen Claudia nicht so leicht. Irgendetwas hat sie - vielleicht erfahren wir in einem späteren Fall davon.

Das Team wird zu einem Tatort gerufen, ein Student wurde in seiner Wohnung tot aufgefunden. Es handelt sich dabei um Ivan Pescatori, der diverse Nebenjobs hatte und ein Frauenheld war. Liegt hier vielleicht irgendwo das Motiv?

Den interessanten Background von Pellegrini finde ich toll, denn wer kann schon mit der Standseilbahn zur Arbeit fahren? Auch das Setting in Como, eine norditalienische Stadt an einem See gelegen, versprüht südliches Flair. Umgeben von Bergen und die Nähe zur Schweiz geben einen bemerkenswerten Kontrast.

Die Ermittlungen hingegen haben mich nicht restlos überzeugt. Eine dubiose Firma, die den Standort Como aufgrund des Batterieerfinders Alessandro Volta wählte, ist in den Fall verwickelt. Die technischen Ausführungen zu der Erfindung der Firma, für das sie Investoren suchen, werden zu oft wiederholt - auch die Polizisten checken das Ganze nicht wirklich. So wirkt der Ermittlungsfall stellenweise langatmig und verliert die Spannung.

Mühe hatte ich mit den Dialogen, insbesondere zwischen Pellegrini und Spagnoli. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass in den Gesprächen Sätze fehlen oder verschluckt wurden. Besonders am Ende des zweiten Drittels war oft unklar, wer was wieso gesagt hat.

Einem allfälligen zweiten Fall gebe ich aber sicher eine Chance, dafür gefällt mir die Szenerie einfach zu gut.

Fazit: Tolles Setting, aber die Handlung und die Dialoge zwischen den Ermittlern dieses Debütkrimis haben Luft nach oben.
3.5 Punkte.

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Tolles Setting

Rezensionen von Streiflicht:

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Ein Blick in die Abgründe

Hüter der Angst von H.C. Scherf

Da ich den Autor H.C. Scherf sehr schätze, war ich natürlich auch auf sein neues Werk sehr neu-gierig. Er versprach neue Protagonisten und eine grausige, gruslige Reise in die Abgründe der menschlichen Ängste...
Und wieder ist dem Autor ein spannendes Werk gelungen, das dennoch ganz anders ist als die bisherigen Bücher.

„Hüter der Angst“ spielt mit den Ängsten und das auf einem schmalen Grad, der keinen Ausrutscher verzeiht. Die Opfer müssen das am eigenen Leib erleben oder besser ge-sagt erleiden. Gleichzeitig ist die Geschichte nicht so brutal und blutig wie die Vorgänger, aber feiner und tiefgründiger, psychologisch interessanter – mir gefällt das hier sogar noch besser!
Der Autor spielt nicht nur mit seinen Lesern, wie der Hüter der Angst mit seinen Opfern, sondern zieht sie mit in die tiefen Abgründe der menschlichen oder unmenschlichen Psyche. Er führt auf falsche Fährten, lenkt ab und dennoch bleibt immer ein roter Faden. Das Buch nimmt immer mehr Tempo auf und begeistert mit Spannung bis zum Ende.
Gut gefallen haben mir auch der Ermittler und seine Praktikantin, die sich wunderbar ergänzen. Eine junge Frau mit neuen, frischen Ideen und ein Mann, der eine schwere Vergangenheit hat und vom Leben gezeichnet ist. Gerade diese Differenz macht den Charme ihrer Zusammenarbeit aus! Ich freue mich schon auf mehr von diesem Duo und H.C. Scherf!

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Ein Blick in die Abgründe

Rezensionen von Streiflicht:

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Interessant und hilfreich

Bienen helfen heilen von Christian Thuile

Da ich mich schon lange für Bienen und ihre Erzeugnisse interessiere und auch schon lange gerne Honig esse oder auf Wunden auftrage, war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Eigentlich wollte ich nur mal reinblättern und ein bisschen querlesen, aber dann hat es mich so gepackt, dass ich das Buch auf der ersten Seite aufgeschlagen habe und erst nach der letzten Seite wieder zugeklappt habe.

Weil es nicht nur gut und klug und zugleich einfach und gut zu lesen geschrieben ist, sondern auch weil es viele interessante Impulse gibt und Belege zeigt. Das hat mir gut gefallen. Man merkt, dass der Autor sich eingehend mit dieser The-matik beschäftigt hat und wirklich Bescheid weiß. Viele Belege und Studien werden benannt und machen das Ganze auch greifbar. Einige der Informationen kannte ich bereits, da ich mich mit dem Thema Bienen immer mal wieder beschäftigt habe und ich auch die Imkerei sehr spannend finde. Dennoch habe ich viel Neues und Wissenswertes erfahren.
Gut fand ich auch den Aufbau des Buches, der logisch und hilfreich ist. Man lernt die Bienen und ihre Eigenschaften, ihr Leben als Volk und vieles mehr kennen und erst danach geht es um ihre Erzeugnisse und wie hilfreich sie auch für uns Menschen sein können. Gut und klar strukturiert findet sich hier jeder zurecht und kann auch zu einzelnen Punkten gut Informationen finden. Ich bin mir sicher, dass ich dieses Buch noch viele Male zur Hand nehmen werde. Außerdem habe ich es bereits jetzt drei Freundinnen empfohlen und werde es sicherlich auch gerne mal verschenken.

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Interessant und hilfreich

Rezensionen von Streiflicht:

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Süß und bezaubernd

Bienen helfen heilen von Christian Thuile

Dieses Buch ist einfach süß und bezaubernd. Die Geschichte von der kleinen Kröte Bach, die lie-ber im Meer leben will, hat mir gut gefallen. Von mir aus hätte das Buch gerne noch etwas dicker sein können, aber für Kinder ab zwei ist es vermutlich genau richtig, um besser einschlafen zu können.

Die kleine Kröte hat das Leben im Bach satt und würde gerne zum Meer reisen. Denn da leben spannende und interessante Tiere.
Das ist auf den festen Seiten, die auch etwas ungeschickte Kinderhände und den einen oder ande-ren Biss ertragen können, wunderbar dargestellt. Die Zeichnungen sind einfach und kindgerecht, hübsch koloriert und die Texte passen gut dazu.
Und am Ende ist alles gut und die Kröte ist doch zufrieden und das Kind kann ruhig einschlafen. Ein schönes, kindgerechtes Buch, nicht nur für die Kleinsten!

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Interessant und hilfreich

Rezensionen von rewareni:

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Ein toter Student

Ein Espresso für den Commissario von Dino Minardi

Eigentlich wollte Commissario Marco Pellegrini hinter der Theke des Familienbetriebes in Ruhe seinen Espresso genießen, wenn er nicht kurz darauf zu einem Tatort müsste. Ein junger Student wird ermordet in seiner Wohnung gefunden. Gemeinsam mit seinen Kollegen Claudia Spagnoli und Fabio Cunego begibt sich Marco auf Spurensuche, wo sie zwar viele Hinweise zu dem Verbrechen finden, aber keine passen wirklich zusammen.

Ist es jemand, dem es nicht gepasst hat, dass der Tote illegal vermietet hat? Oder hängt es mit seiner Arbeit in einer Agentur zusammen, die neue und inovative Ideen zur Gewinnung von Sonnenenergie gefunden haben? Dass es auch immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Claudia und Fabio kommt behagt Marco ebenfalls nicht. Seltsam ist auch, wie sich der junge Student eine sehr teure Ducati leisten konnte. Als es auch noch zu Protesten gegen das geplante Testcenter am Comer See kommt, spürt Marco, dass hinter dem Tod des jungen Mannes mehr stecken muss, als sie zuerst angenommen haben.
,,Ein Espresso für den Commissario´´, ist Pellegrinis erster Fall, aus der Feder des Autors Dino Minardi. Bereits das wunderschöne Cover mit einem Blick auf den Comer See, lässt beim Leser Urlaubsgefühle aufkommen. Der Autor beschreibt in einer eher ruhigen Art und Weise die Schönheiten dieser Umgebung und seine kulinarischen Einwürfe runden das Lokalkolorit gut ab. Den Krimi würde ich als Regionalroman bezeichnen, wo man ihn auch als Cosy Krimi einordnen kann. Die Spannung bezüglich der Aufklärung des Falles geht eher langsam voran, man darf sich also keine spektakulären Szenen erwarten. In diesem Roman stehen viele Gespräche im Vordergrund und auch die persönlichen ,,Schatten der Vergangenheit´´ des Commissarios fließen immer wieder in die Geschichte hinein. Dass es auch zwischen den Kollegen nicht immer alles reibungslos klappt, hat der Autor gut beschrieben. Wie es mit Marco Pellegrini, seiner Familie und seiner früheren Liebe Franca weitergeht, wird sicher in den kommenden Romanen zu erfahren sein.

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Ein toter Student

Rezensionen von Streiflicht:

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Eine bewegende Spurensuche

Sadie von Courtney Summers

Nachdem ich das erste Mal von diesem Buch gehört hatte und die Inhaltsangabe gelesen hatte, war mir klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Ich wollte unbedingt wissen, was hinter der Ge-schichte von Sadie und ihrer ermordeten Schwester steckt. Und nun kann ich es jedem nur emp-fehlen. Das Buch ist sehr berührend, gleichzeitig aber auch spannend und beeindruckend.

Sadie ist mir während des Lesens sehr nahe gekommen und ich hätte das Mädchen zu gerne mal in den Arm genommen. Sie hat mir unglaublich leidgetan, gleichzeitig habe ich sie aber auch bewundert und für ihren Mut und ihre Stärke gefeiert. Ein unglaublich tolle Figur, die meiner Meinung nach ganz nah an der Realität ist.
Die Geschichte der beiden Mädchen, die es schon so früh schwer haben und vom Leben gezeich-net sind, ist sehr emotional und realistisch beschrieben. Gleichzeitig ist die Schreibweise sehr un-gewöhnlich, da auch Telefonate und ein Podcast mit eingebunden sind. Das ist auf den ersten paar Seiten ein bisschen verwirrend, hat mir aber sehr gut gefallen. Die Geschichte wird auf zwei Ebe-nen erzählt und das macht das Ganze noch plastischer. Einerseits wird aus Sadies Leben berich-tet, andererseits aus Sicht des Reporters, der sich auf die Suche nach ihr macht und nach ihren Spuren sucht.
Absolut faszinierend und etwas ganz Besonderes. Ich konnte die eine oder andere Träne nicht verdrücken und bin nachhaltig beeindruckt. Dieses ganz andere Flair kann man nur schlecht be-schreiben, man kann es nur nachlesen.

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Eine bewegende Spurensuche

Rezensionen von Gaby 2707:

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Nichts für schwache Nerven

Nemesis von Courtney Summers

An einem Strand in Miami wird die grausam zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Auf ihrer Schulter ein Blitz in einem Kreis. Staatsanwältin C.-J. Townsend ist sich sicher, dass dies die Handschrift des Snuff-Club ist, der vor einigen Jahren Florida in Atem hielt. Die Mitglieder dieses Clubs investieren sehr viel Geld um miterleben zu können, wie junge Frauen vergewaltigt und getötet werden.

CJ kennt die Namen der einfluß- und super reichen Clubmitglieder. Als erneut eine junge Frau verschwindet, muss sie das Gesetz in ihre eigenen Hände nehmen. Und die Zeit rennt...


Boah, diese Geschichte ist nichts für schwache Nerven.

Nach Cupido, Morpheus und Argus ist Nemesis der 4. Band der Thriller-Reihe, bei dem ich C.-J. Townsend über die Schulter sehe und mit ihr zusammen versuche, das Böse auszumerzen. Leider ist es auch der letzte Teil dieser Serie, was ich persönlich sehr bedauere. Als Leserin muss ich nicht unbedingt die ersten Teile der Reihe kennen, da die Fälle in sich abgeschlossen sind und die Autorin immer wieder Sequenzen aus den vorherigen Fällen hier einfließen lässt. Ich kenne die ersten drei Bücher, die doch schon einige Zeit zurück liegen, und habe mich beim Lesen leichter getan um in die Handlung wieder hinein zu finden.

Die eher kurzen Kapitel steigern die Leselust. Durch das offene Ende von Argus konnte ich ja schon ahnen, was hier auf mich zukommen würde. Nach und nach nimmt die Handlung Fahrt auf und ich kann das Buch, obwohl einige Szenen mich emotional sehr stark berühren und schockieren, nicht aus der Hand legen. Dafür sorgt auch der eingängige, sehr detailgenaue und gut vorstellbare Schreibstil der Autorin.

Es fasziniert mich zu lesen, wie leicht sich die Frauen einlullen lassen und sich dem Bösen nicht mehr entziehen können. Was den jungen Frauen hier passiert, ist einfach nur schrecklich. Und ich bin entsetzt, wenn ich mir vorstelle, dass es wirklich Menschen gibt, die hieran Gefallen finden und dafür ihr Geld ausgeben. Obwohl ich solche Szenen schon aus „Argus“ kenne, war ich wieder total schockiert und entsetzt.

CJ ist sich absolut bewusst, dass sie hier Grenzen überschreitet und ich finde es interessant in ihren Gedanken zu lesen, wie sie über evtl. Strafen, die sie treffen könnten, nachdenkt. Ich mag CJ aber nicht nur als stellvertretende Oberstaatsanwältin, die sich mit allem, was ihr zur Verfügung steht, für das Leben der jungen Frauen einsetzt. Auch als mutige, willensstarke Frau, die immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, und trotzdem zusammen mit ihrem Mann Dominik gerne Eltern werden möchte, hat sie mich wieder beeindruckt.

„Nemesis“ - ein spannungsgeladener, aufwühlender und schockierender Thriller, der mein Nervenkostüm ganz schön strapaziert hat.

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Nichts für schwache Nerven