Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Odina:
Düstere Familiengeheimnisse
Eine zu viel von Samantha Hayes
„Eine zu viel“ von Samantha Hayes ist ein psychologischer Thriller über Connie, die ihre Familie nach dem Tod ihres Mannes Ray in eine abgelegene schottische Lodge einlädt. Doch Rays Testament enthüllt ein Geheimnis, das alte Konflikte neu entfacht und die Familie gefährlich spaltet. Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd.
Durch die abwechselnden Perspektiven der Protagonisten wird die Spannung kontinuierlich gesteigert. Cliffhanger und überraschende Enthüllungen sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte. Connie und ihre Töchter wirken authentisch und vielschichtig. Ihre Handlungen und Gefühle sind gut nachvollziehbar, und nach und nach wird deutlich, dass jede von ihnen etwas verbirgt. Dadurch entstehen glaubwürdige Spannungen innerhalb der Familie. Insgesamt ist das Buch ein guter Thriller, der mit überraschenden Wendungen überzeugt.
Rezensionen von Harakiri:
wieder ein klasse Thriller
Die Psychiaterin – Wurde ihr der Job zum Verhängnis? von Freida McFadden
Schon die Optik ist ein Hingucker – aber was sich im Buch verbirgt ist wieder vom Feinsten.
Tricia und Ethan sind frisch verheiratet und auf der Suche nach einem Haus. Bei der Besichtigung eines abgelegenen Anwesens werden sie eingeschneit und müssen die Nacht in dem Haus verbringen. Doch komische Geräusche und ein rätselhaftes Bild machen die Nacht alles andere als angenehm.
Freida McFadden ist immer ein Garant für spannende Lesestunden und auch in ihrem neuen „Thriller“ vermag sie zu fesseln. Ich habe das Buch in einem Stück durchgesuchtet. Von der ersten bis zur letzten Seite hing ich wie festgetackert an den Seiten. Die Autorin vermag es wie kaum eine andere, die Handlung voranzupeitschen und die Kapitel so zu setzen, dass ein Cliffhanger den andere jagt.
Die Handlung spielt auf mehreren Ebenen: die Gegenwart mit Tricia und Ethan, die Vergangenheit der vorherigen Bewohnerin des Hauses und einige Kapitel sind Transkripte zwischen Patienten und der Psychiaterin, die die Handlung schnell vorantreiben.
Die Autorin ist auch bekannt für ihre überraschenden Wendungen und auch denen wird sie in ihrem neuen Buch voll gerecht.
Fazit: spannend, wendungsreich und überraschend.
Rezensionen von Harakiri:
Eine Liebe mit gesellschaftlichen Hürden
Sturmland von Miriam Georg
Eine Liebe mit Standesproblemen
Cora flieht vor ihrem einschränkenden Leben in Hamburg. Sie findet zur Ruhe auf Norderney. Doch die Vergangenheit lässt sie nicht los und auch die Gegenwart bietet einiges zu verdauen.
Miriam George zu lesen ist immer wieder schön. Ihre Charaktere wirken so lebendig, dass man fast meint, neben ihnen zu sitzen und sie anfassen zu können.
Auch ihre Naturbeschreibungen sind so ansprechend, dass man Lust auf Urlaub in der Region bekommt.
Das Buch spielt Ende des 19. Jahrhunderts und ist in meinen Augen wieder super recherchiert und anschaulich erzählt. Die Einschränkungen, die Frauen damals noch hatten, sind in der heutigen Zeit gar nicht mehr vorstellbar. Auch die Beziehung zwischen Cora und Onnen, die eigentlich nicht sein darf, fesselt und ich bin gespannt, was die beiden noch erleben. Beide haben Geheimnisse und Onnens wird im ersten Band noch nicht gelöst. Hier bin ich besonders gespannt, da es bisher nur Andeutungen gab.
Die vielen Geheimnisse sorgen für Spannung und die lebendige Schreibweise dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Das Ende ist offen und wir im Oktober mit dem Band „Salzwind“ fortgesetzt, das ich auf jeden Fall lesen werde.
Fazit: hier stimmt einfach alles: Charaktere, Recherche und Erzählweise.
Rezensionen von Petra Sch.:
gute Plotidee; aber mit Luft nach oben
Bachelorette Party von Camilla Sten
Mai 2012: eine Gruppe von vier Freundinnen befindet sich zum jährlichen Treffen auf der kleinen, privaten schwedischen Schäreninsel "Isle Blind", doch alle vier verschwinden spurlos.
Zehn Jahre später: Tessa nimmt nur ungern an der Junggesellinnenabschiedsfeier ihrer ehemaligen Freundin Anneliese teil, mit der sie schon länger kaum mehr Kontakt mehr hat.
Doch Tessa hat nur zugesagt, weil die JGA in einem neuen, exklusiven und noch nicht offiziell eröffneten Yoga Retreat stattfindet - welches sich auf Isle Blind befindet! Und der Cold Case der vor 10 Jahren verschwundenen Frauen geht ihr nicht aus dem Kopf, daher will sie unbedingt auf diese Insel und nimmt, fast schon widerwillig, an der Bachelorette Party teil.
Der Prolog mit den Geschehnissen aus 2012 hat mich richtig mitgerissen. Man kann sich in die vier Frauen hineinversetzen, und man fiebert mit ihnen mit.
Die Geschehnisse im April 2022 konnten mich hingegen nicht so fesseln, auch nicht bis zum Schluss. Die Frauen haben sich teilweise unlogisch verhalten und keine der Charaktere spricht mich wirklich an.
Und zu Tessas großem Geheimnis gibt es leider immer nur kurze Andeutungen, aber nichts Greifbares. So etwas mag ich leider gar nicht so gerne. Noch dazu, wenn sich dann herausstellt, dass das Ganze überdramatisiert wurde. Ich konnte wirklich nicht nachvollziehen, warum alle Tessa so herablassend behandelt haben; wie wenn sie eine Schwerstkriminelle wäre oder so. Diese "Freundschaften" fühlten sich einfach nur falsch an.
Dann ist da noch Tessas wahnsinnige Angst, die absolut nicht nachvollziehbar ist. Ja, vor 10 Jahren sind vier junge Frauen (von dieser Insel) verschwunden, mutmaßlich ermordet. Doch warum hat Tessa so wahnsinnige Angst; Todesangst? Außer, dass eine der damals Verschwundenen vor vielen Jahren mal bei ihr und ihrer Schwester gebabysittet hat, hat sie doch keinerlei Verbindung zu ihr oder einer der anderen Frauen. Und was glaubt sie, nach 10 Jahren noch zu finden; noch dazu, wo erst kurz zuvor eine Baustelle auf der Insel war.
Auch gibt sich Tessa zuerst extrem mutig, dann zeigt sie ein egoistisches überängstliches Verhalten; das passt nicht zusammen.
Leider gibt es auch viel langatmiges Füllmaterial (Infos zu Yoga, das Partyleben der Mädels bzw. deren sexuelle Ausschweifungen), was gerne hätte eingekürzt werden können.
Einen Teil der Auflösung konnte ich bald enträtseln, der Rest hat mich zwar überrascht, konnte aber auch nicht überzeugen.
Fazit:
Eine gute Plotidee, die mich leider nur teilweise mit den Geschehnissen aus 2012 überzeugen konnten. Im Jahr 2022 gab es zu viele Unstimmigkeiten.
Rezensionen von askyfullofpages:
Hoffnung
Die Träume, die wir hatten von Christiane Hoffmann
Ich merke immer wieder, dass mich Bücher am meisten berühren, wenn sie mich emotional herausfordern. Ich will beim Lesen unterschiedliche Emotionen spüren. Ich will mit den einzelnen Charakteren mitdenken, mitfühlen und manchmal auch mit ihnen leiden. Das hat dieses Buch gemacht und genau deshalb hat es mir so gut gefallen.
Es lebt überhaupt nicht von großer Action oder lauten Momenten. Es ist leise. Diese Ruhe hat mich berührt. Es geht um Freundschaften, Erinnerungen, Vergangenheit und um die Frage, wer man eigentlich ist, wenn das Leben plötzlich alles verändert.
Der Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine ist dabei nie einfach nur ein Thema. Er ist immer da, auch wenn niemand darüber spricht. Er steckt in Erinnerungen, in Entscheidungen und auch in den Menschen selbst. Mir hat es noch einmal bewusst gemacht, dass sich niemand aussuchen kann, welche Vergangenheit oder welche Last er mit sich trägt.
Vielleicht hat mich das Buch auch deshalb so berührt. Natürlich kann ich meine Situation nicht mit der der Figuren vergleichen. Aber ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn das Leben plötzlich ganz anders aussieht, als man es sich vorgestellt hat. Durch meine Krankheit gibt es Tage, an denen vieles schwer oder sogar hoffnungslos wirkt. Trotzdem gibt es diesen kleinen Funken Hoffnung, der nie ganz verschwindet. Genau das habe ich auch in diesem Buch wiedergefunden. Es ist nicht die Vorstellung, dass plötzlich alles gut wird, sondern dass Hoffnung manchmal einfach bedeutet, weiterzumachen.
Womöglich ist auch das der Grund, warum mich dieses Buch so berührt hat. Es hat mich daran erinnert, dass Hoffnung auch dann da sein kann, wenn das Leben gerade schwer ist. Das war für mich wahrscheinlich der perfekte Lesezeitpunkt.
Vielen Dank an C.H.Beck und NetGalley für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.
Rezensionen von l'etoile_filante:
Geheimnisse
Counting Days von Steffi Kuhlmann
Bereits Cover und Klappentext haben mir gut gefallen und auch der Inhalt hat mich nicht enttäuscht.
Ich fand es toll, dass auch Mental Health angesprochen wird und auch ein Mann seine Emotionen zeigt und an sich arbeitet. Die Wahrheiten der Protagonisten machen die Geschichte zu etwas Besonderem. Damians Reaktion hat die Autorin sehr gut herausgearbeitet und ist nicht in Klischees verfallen.
Auch das Thema Selbstverteidigung im Buch finde ich sehr wichtig. An Bonnies Kurs hätte ich gerne teilgenommen.
Meine Lieblingsfigur war definitiv Rosie. Wegen ihrer verständnisvollen Art und ihrem stets offenen Ohr, habe ich sie sofort ins Herz geschlossen. Emil und Damian würde ich gerne noch besser kennenlernen, daher hoffe ich auf eine Fortsetzung. Einen Punkt muss ich abziehen, weil es teilweise Längen gab, die meines Empfindens nach nicht hätten sein müssen.
Dennoch hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es allen ans Herz legen, die eine emotionale Geschichte mit einer guten Portion Realität lesen wollen.
Rezensionen von mel:
Honey von Imani Thompson
Ein schönes Cover, wo der Titel des Buches passenderweise mit Honig oder einer Honigähnlichen Substanz darg wird. Der zarte Rosaton im Hintergrund lenkt nicht ab und bietet einen angenehmen Kontrast.
Die Inhaltsangabe klang nach einem dunklen Thriller mit einer weiblichen Serienmörderin als Protagonistin und akademischen Elementen, das klang für mich interessant und weckte mein Interesse.
Leider konnte mich die Umsetzung nicht recht überzeugen, die Einführung der Handlung und zusammenhängend dazu die Schreibart und deren Kernelemente war für mich zu langatmig, bis es endlich spannender wurde, da manche Momente im Buch etwas langweilig oder eher unnötig erschienen, dass hätte man etwas straffen können. Yrsa als Protagonistin mit grauen Handlungsmotiven und ihrer Motivation gefielen mir, da hätte man vielleicht etwas mehr draus machen können, gerade in einem Thriller, der eine Mörderin als Protagonistin hat.
Rezensionen von mel:
Viele Grüße aus der Hölle! von Louisa Söllner
Ein Cover, das gleich dem Titel entspricht, Flavio der Teufel mit einem seiner Briefe hinterlegt auf einem Blatt Papier, dass an den Seiten eingesengt ist und noch leichte brennt. Gefällt mir gut und wirkt nicht zu unheimlich oder düster.
Kleines Buch für junge Leser, verfasst als Briefkonversation zwischen dem Menschenprotagonisten Finn und dem Dämon Flavio, untermalt mit passenden Zeichnungen zu den jeweiligen Briefen.
Durch die kurzen Texte und größere Schrift gut geeignet für Leser, die gerade erst anfangen mit dem Lesen ohne abschreckend zu wirken, manche Namen wie Teodora, Cerberus oder Michelangelo, die in den Briefen genannt werden, finde ich aber etwas schwierig für noch etwas unerfahrene Leser.
Dennoch ein Buch mit guter Message, dass sich gut zum vorlesen eignet oder wie bereits erwähnt für Leseanfänger ab 7 Jahren.
Rezensionen von booklover3:
Eine perfekte Mischung aus Märchen Retelling, Göttersage und Krimi
Ein Haus aus Salz und Tränen von Erin A. Craig
Als ich gesehen hatte, dass die Autorin ein neues Buch raus bringt wollte ich es unbedingt lesen. Das Buch war die perfekte Mischung aus Krimi, Göttersage und Märchen Retelling. Teilweise hat mich die Geschichte auch richtig gegruselt. Ich habe das Buch auch während der letzten Hitzewelle gelesen und da die Geschichte auf einer Insel an einer rauen Küste spielt war dies eine willkommene Abkühlung von den heißen Sommertagen.
Die Geschichte war unglaublich spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht.
Auch der Schreibstil war einfach wundervoll, da dieser leicht und angenehm zu lesen ist und einen regelrecht an das Buch fesselt. Sodass man gar nicht aufhören möchte zu lesen. Als Hintergrundmusik habe ich mir gerne Gewitter- und Regengeräusche angehört und ehrlicherweise war das die perfekte Ergänzung für die Stimmung des Buches. Es hat so viel Spaß gemacht der Protagonistin zu folgen, wie sie hinter die Tode ihrer Schwestern kommt und auch das Setting war einfach wundervoll. Alles war so beschreiben, dass ich es mir selbst genau vorstellen konnte und so als wäre ich selbst mitten drin im Geschehen gewesen.
Abschließend kann ich das Buch für jeden empfehlen, der gerne ein ganz anderes Märchen Retelling mit Krimi Elementen und auch einem gewissen Gruselfaktor lesen möchte.
Rezensionen von booklover3:
Eine perfekte Mischung aus Märchen Retelling, Göttersage und Krimi
Ein Haus aus Salz und Tränen von Erin A. Craig
Als ich gesehen hatte, dass die Autorin ein neues Buch raus bringt wollte ich es unbedingt lesen. Das Buch war die perfekte Mischung aus Krimi, Göttersage und Märchen Retelling. Teilweise hat mich die Geschichte auch richtig gegruselt. Ich habe das Buch auch während der letzten Hitzewelle gelesen und da die Geschichte auf einer Insel an einer rauen Küste spielt war dies eine willkommene Abkühlung von den heißen Sommertagen.
Die Geschichte war unglaublich spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht.
Auch der Schreibstil war einfach wundervoll, da dieser leicht und angenehm zu lesen ist und einen regelrecht an das Buch fesselt. Sodass man gar nicht aufhören möchte zu lesen. Als Hintergrundmusik habe ich mir gerne Gewitter- und Regengeräusche angehört und ehrlicherweise war das die perfekte Ergänzung für die Stimmung des Buches. Es hat so viel Spaß gemacht der Protagonistin zu folgen, wie sie hinter die Tode ihrer Schwestern kommt und auch das Setting war einfach wundervoll. Alles war so beschreiben, dass ich es mir selbst genau vorstellen konnte und so als wäre ich selbst mitten drin im Geschehen gewesen.
Abschließend kann ich das Buch für jeden empfehlen, der gerne ein ganz anderes Märchen Retelling mit Krimi Elementen und auch einem gewissen Gruselfaktor lesen möchte.










