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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von lu_rkz:

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Spielerisch soziales Lernen

tiptoi® Abenteuer Großwerden - Smilla lernt ein gutes Miteinander von Sandra Grimm

„tiptoi Abenteuer Großwerden – Smilla lernt ein gutes Miteinander“ von Sandra Grimm vermittelt Kindern auf einfühlsame und altersgerechte Weise, wie wichtig Rücksicht, Hilfsbereitschaft und gegenseitiger Respekt im Alltag sind. Smilla erlebt typische Situationen aus dem Kinderleben, in denen es ums Teilen, Entschuldigen, Zuhören oder auch darum geht, die eigenen Gefühle auszudrücken.

Dadurch fällt es kleinen Zuhörerinnen und Zuhörern leicht, sich mit der Geschichte zu identifizieren. Besonders gelungen sind die farbenfrohen, liebevoll gestalteten Illustrationen, die viele Details enthalten und die Szenen lebendig wirken lassen. In Verbindung mit den interaktiven tiptoi-Funktionen entstehen abwechslungsreiche Hörerlebnisse, die das Thema zusätzlich vertiefen. Das Buch verbindet Unterhaltung mit wichtigen sozialen Werten und eignet sich hervorragend, um mit Kindern über ein respektvolles Miteinander ins Gespräch zu kommen.
Bei unserem Sohn kommt dieses Buch sehr sehr gut an und er liebt es dieses Buch anzuschauen. Wir hoffen, dass das Thema des Buches auch so bei ihm bald Früchte trägt.

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Spielerisch soziales Lernen

Rezensionen von Sternzauber:

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Ein intensiver Blick in die Zerrissenheit einer jungen Frau in der DDR

Falls jemand fragt, wer wir waren von Eva Kranenburg

Ich mag das Cover von „Falls jemand fragt, wer wir waren“ von Eva Kranenburg wirklich gerne, denn die beiden Farben des Titels und der Linie symbolisieren die Zerrissenheit der Hauptperson für mich sehr anschaulich und auch das Bild der jungen Frau passt sehr gut zum Inhalt.

Die Geschichte erzählt von der jungen Tilla, deren Freundin Rena eines Tages plötzlich verschwindet.

Sofort macht sie sich auf die Suche nach ihr, muss jedoch schnell feststellen, dass nichts von dem, was sie über ihre Freundin zu wissen glaubte, stimmt. Dies verunsichert Tilla stark und zunehmend kommen auch all die anderen Fragen und Unstimmigkeiten in ihrem Leben, sowie in der sie umgebenden DDR zu Tage. Der Volksaufstand des 17. Juni führt letztlich zum großen Knall und Tilla muss sich entscheiden, wie sie fühlen, leben und denken will, woran sie glaubt und wie weit sie bereit ist zu gehen, um sich der Wahrheit zu nähern…

Mich hat dieses Buch sehr überrascht und in seiner Intensität richtig begeistert, Ich muss gestehen, dass ich mich mit der Historie der DDR nicht besonders gut auskenne, mich hat diese Geschichte jedoch sehr gereizt, da ich die Handlung an Hand des Klappentextes interessant fand – und ich bin absolut nicht enttäuscht worden! Eva Kranenburg erzählt eine sehr intensive, dichte und fesselnde Geschichte einer jungen Frau, die voller Überzeugung den sozialistischen Gedanken lebt und für ihre Regierung einsteht, bis immer mehr Ungereimtheiten und offensichtliche Fehler zu Unsicherheit und Glaubensverlust führen. Für mein Empfinden ist es der Autorin besonders gut gelungen, diesen inneren Zwiespalt, das Hin und Her, das Hoffen und Zweifeln und die zermürbende Unsicherheit in Worte zu fassen, so dass ich intensiv mitfühlen und mit durch die Geschichte gehen konnte. Das hat mich sehr begeistert!

Doch dies ist nicht das einzige Thema, das einen Platz in diesem Roman gefunden hat. Freundschaft und verschiedene Formen der Liebe spielen ebenso eine wesentliche Rolle, wie die alltäglichen Erlebnisse im Schul- und Arbeitsleben damals, sowie die Auswirkungen der Naziherrschaft auf die Männer dieser Generation, psychische und physische Gewalt, aber auch Zukunftshoffnungen, Zusammenhalt und viele andere. Die Geschichte bildet ein sehr lebendiges Bild eines Lebens damals ab und auch, wenn ich das inhaltlich leider nicht wirklich beurteilen kann, so wirkt das Geschehen auf mich sehr authentisch und echt. Sehr gut gefallen hat mir in dieser Hinsicht auch, dass Eva Kranenburg am Ende den historischen Kontext deutlich macht und ich als Leserin somit genau erfahren durfte, welche Inhalte der Geschichte fiktiv und welche historisch belegt sind. Das rundet die Lektüre für mich perfekt ab.

Der Text an sich ist zudem sehr angenehm und flüssig lesbar und es gefällt mir gut, dass den verschiedenen Teilen passende Zitate voran gestellt werden. Auch der Aufbau der Geschichte ist meiner Meinung nach hervorragend gelungen, denn es bleibt immer spannend und interessant, es gibt mehrere unerwartete Wendungen und es hat mir große Freude bereitet Tilla in ihrer Entwicklung begleiten zu dürfen.

Mich hat dieses Buch im besten Sinne überrumpelt und beeindruckt, zum Nachdenken gebracht und intensiv in mir nachgewirkt. Ich fand es fesselnd, sehr interessant und ich durfte mitfühlen, weshalb ich es sehr gerne all jenen LeserInnen empfehlen möchte, die sich auf eine Geschichte im historischen Umfeld und Kontext einlassen und die intensiv eintauchen möchten – viel Freude beim Lesen!

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Ein intensiver Blick in die Zerrissenheit einer jungen Frau in der DDR

Rezensionen von verhei:

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Sommerbackbuch in moderner, lockerer Umsetzung

Sunny Baking Time von Theresa Haubs

Sunny Baking Time ist nun schon das zweite Backbuch von Theresa Haubs und ergänzt es perfekt.

Denn was hat man im Sommer frisch zur Verfügung – teilweise auch in sehr großen Mengen, so dass man es unbedingt verwenden möchte und wenn möglich nicht immer in der gleichen Variante: Genau Früchte.

Der erste Teil des Buches widmet sich verschiedenen Kuchen bzw. allgemein Gebackenem mit verschiedenen Obstsorten: Erdbeeren, Aprikosen, Himbeeren, Rhabarber – also Obst das Saisonware. Aber auch Rezepte zu Bananen findet man.

Der zweite Teil liefert dann Desserts, über die man sich sicher in der warmen Sommerzeit besonders freut. Teilweise mit saisonalem Obst, teilweise aber auch einfach passend auf Grund der Esstemperatur -Eis und Konsorten dürfen hier einfach nicht fehlen.

Umrundet wird der Rezeptteil durch eine lockere Einleitung und Back Basics, so dass auch Neulinge gut mit diesem Buch arbeiten können. Die Hinweise wie man Rezepte vegan oder glutenfrei abwandeln kann, sind auch für erfahrene Bäcker interessant.

Ein schönes, modernes Kochbuch, das definitiv Ideen für saisonale Sommerrezepte liefert.

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Sommerbackbuch in moderner, lockerer Umsetzung

Rezensionen von verhei:

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Society Journalistin ermittelt - Skandale und Wiener Schmäh

Pardon, aber da schwimmt eine Leiche in der Schokolade von Angelika Hager

Wien, der Morgen nach dem Opernball und alles ist in Aufruhr, gab es doch eine Bienenaktion von Anarchisten, die die Opernballbesucher treffen soll. Polly Adler, ehemalige Society Journalistin, die gerade ihre Anstellung bei einem Magazin verloren hat, ist natürlich mitten im Geschehen. Die Leiche des Stargasts der Interimsbundeskanzlerin wird im Schokobottich des berühmten Hotel Kranzlers gefunden wird und auch hier ist Polly Adler mittendrin in den Ereignissen.

Zu allem Überfluss kennt sie auch noch den ermittelnden Kommissar. Rasch deckt sie so manches Geheimnis der High Society auf.

Die Kunstfigur Polly Adler wurde in den 90ern von der Autorin Angelika Hager erfunden und ist neben der Kolumne in einer österreichischen Zeitung auch durch Bücher, hier das mittlerweile zehnte, bekannt. Doch dies ist der erste Fall in dem Polly Alder in einen Kriminalfall hineinstolpert.

Man darf sich den typischen Schreibstil erwarten. Eine große Portion Wiener Schmäh, Wortwitz, messerscharfe Beobachtungen und ein rasanter Schreibstil. Man folgt der Autorin durch verschiedene Wiener Bezirke und Milieus die gekonnt beschrieben und persifliert werden. Auch diverse Personen der österreichischen High Society und der österreichischen Politik, teilweise verschmolzen, findet man in den Figuren rasch wieder. Für Kenner Österreichs natürlich besonders unterhaltsam, doch auch andere finden sich leicht zurecht – nicht zuletzt auf Grund der Fußnoten für typisch österreichische Begriffe.

Besonders gelungen fand ich den kapitelweisen Wechsel der Erzählperspektive, wodurch die Gedankenwelt der Beteiligten so viel besser transportiert wird. Ein kleiner Nachteil ergibt sich dadurch am Anfang, da man quasi in die Geschichte stolpert, ohne genau zu wissen was wann chronologisch passiert ist. Man landet mitten im Gewusel des Morgens nach dem Opernball und wird temporeich mit einer Schar von Gestalten und Namen konfrontiert, die man sich eben erst ordnen muss.

Polly Adler funktioniert definitiv auch als Krimikomödie. Unterhaltung durch den Witz und die parallelen zur Realität ist gegeben und man schüttelt so manchmal ungläubig den Kopf.

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Society Journalistin ermittelt - Skandale und Wiener Schmäh

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Von all den leeren Stellen

Frieda von Geraldine Oetken

Im Falle des Buches der jungen, 1990 geborenen, Autorin Geraldine Oetken lohnt es sich, genau hinzuschauen, wie dieses Buch auf der Vorderseite angekündigt ist: "Frieda - Die Suche nach meiner vergessenen Urgroßtante", mit Betonung auf dem Wort "Suche". Genau darum geht es in diesem Buch nämlich: um eine Suche.

Nicht unbedingt um ein Finden. Und schon gar nicht um eine ausführlich erzählte Lebensgeschichte.

Wir begleiten die Autorin dabei, wie sie sich auf die mühsame und oft ergebnislose Suche nach näheren Informationen über das Leben und den Tod ihrer 1941 in einer Psychiatrie unter mysteriösen Umständen verstorbenen Urgroßtante Frieda macht. Geschichtlich Interessierten ist schon seit einiger Zeit bekannt, dass in dieser Zeit auch viele psychisch Erkrankte, Behinderte oder sonstwie von dem Regime als "unnütze Esser" eingestufte Menschen sterben gelassen bis aktiv ermordet wurden. Darüber gibt es auch schon einige andere Bücher, die solche Schicksale aufarbeiten, oft mit wesentlich mehr Informationen zur Biografie der Ermordeten, als es in diesem Buch der Fall ist.

Über Frieda erfahren wir tatsächlich nur sehr wenig, genauso wie die Autorin selbst. Viele ihrer Aktenanfragen und Recherchen führen zu keinen Ergebnissen, und das, was sie an einzelnen Informationen erhält, ist sehr spärlich. In der Familie selbst herrscht über vieles großes Schweigen, insbesondere, da es sich um eine Generationen zurück reichende, vermögende Unternehmerfamilie handelt, wovon die Autorin auch bis heute materiell profitiert und was sie auch kritisch reflektiert.

In der Familie wird so getan, als wäre zwischen 1933 und 1945 in Bezug auf die Familiengeschichte und das Unternehmen einfach nichts passiert, und auch hier versucht die junge Frau nachzuforschen und genauer hinzusehen. Für diesen Mut hat sie auf jeden Fall meinen großen Respekt, denn das ist sicher nicht leicht in so einer Familie, und es braucht auch innere Stärke, sich da öffentlich so zu exponieren.

Wer dieses Buch lesen möchte, dem rate ich, nicht mit falschen Erwartungen heranzugehen. Es zeigt authentisch auf, wie schwierig es sein kann, die eigene Familiengeschichte aufzuarbeiten und an nähere Informationen zu gelangen. Dramaturgisch ist es dadurch aber auch leider nicht sehr spannend: über weite Strecken recherchiert die Autorin und findet wenig bis nichts, dabei begleiten wir sie, wie sie in ihrem Kopf Vermutungen über die unbekannte Urgroßtante und die damalige Zeit anstellt, versucht, eine innere Verbindung zu ihr aufzubauen, ihr eigenes Entsetzen über die schrecklichen Zeiten damals äußert und mittendrin Details aus ihrem Beruf oder ihrem Leben erzählt.

Dazu finden sich einige allgemeine Informationen über die NS-Zeit und die damaligen Unrechtspraktiken, die aber vermutlich den meisten Menschen, die sich mit diesem Thema schon ein bisschen befasst haben, schon bekannt sind. Es ist eben nicht das erste Buch über diese Zeit, sondern eines, das sich in eine lange Reihe von Werken einreiht, und in dieser Hinsicht hat es für mich wenig Neues geboten. Wer sich wirklich detailliert informieren möchte, findet außerdem viele historisch wesentlich fundiertere Werke mit weniger Mutmaßungen und mehr tatsächlichen historischen Belegen.

Dieses hier ist eher eine persönliche Annäherung, die mich aber nicht wirklich packen konnte. Ich habe also das Leseerlebnis eher mühsam und über weite Strecken langatmig und eher uninteressant gefunden. Hängen geblieben ist bei mir hauptsächlich, wie mühsam Ahnenforschung sein kann, wie wenige erhaltene Akten es gibt, wie schwer zugänglich diese sind und wie viel davon wohl in den letzten Kriegsmonaten bewusst vernichtet wurde, um Verbrechen zu verschleiern und Spuren zu verwischen. In dieser Hinsicht ist das Buch also durchaus lehrreich und interessant. Wer aber eine tatsächliche Biografie einer ermordeten Person aus der damaligen Zeit sucht, die sich auch noch spannend lesen soll, der greife eher zu anderen Büchern zu dem Thema.

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Von all den leeren Stellen

Rezensionen von brauneye29:

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Hat mir sehr gut gefallen

All die Farben, all das Licht von Cora Wucherer

Zum Inhalt:
Juna und Martha sind Geschwister und außer dass sie sich ein Zimmer teilen, haben sie nicht viel gemeinsam. Die siebzehnjährige Juna ist künstlerisch begabt, allerdings mit einer Krankheit gestraft, die sich schnell verschlechtern wird. Die dreizehnjährige Martha kämpft darum überhaupt gesehen zu werden.

Doch als Junas Krankheit sich verschlechtert, bemerken die beiden, dass sie zusammenhalten müssen.
Meine Meinung:
Zunächst sieht bei dem Buch ja alles danach aus, dass es sich um die normalen Kämpfe zwischen Geschwistern handelt, aber sehr schnell wird klar, dass es hier um viel mehr geht. Auch die verstorbene Mutter spielt eine große Rolle, Ich fand es sehr berührend, wie die Geschwister erst eher gegen einander arbeiten, dann aber irgendwann eben sehr eng werden und Martha sogar einen Trip organisiert um Junas größten Wunsch zu erfüllen. Zudem fand ich es auch sehr interessant über Junas Erkrankung mehr zu erfahren, die wie viele Erkrankungen wenig bekannt sind. Ein Buch, das berührt und zu Herzen geht.
Fazit:
Hat mir sehr gut gefallen

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Hat mir sehr gut gefallen

Rezensionen von yellowdog:

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Sturmflut

Die Austernfischerin von Celine Edinger

Schon die Ausgangsposition der Handlung ist vielversprechend. Eine junge Frau fährt mit ihrem Freund an die dänische Küste, wo seine Mutter lebt.

Celine Edinger ist eine Autorin, die Beschreibungen schafft, mit denen man die Eindrücke und Empfindungen der Protagonistin Lydia nachvollziehen kann.

Da ist der Strand und die See und die eindrucksvolle Frau, die sie mit raus zum Austernsammeln nimmt.

Und vor allen geht es viel um Beziehungen der drei Hauptfiguren und wie sie sich entwickeln. Es gibt eine innere Anspannung, die alle 3 betrifft.

Das Buch überzeugt auch durch seine Atmosphäre. Ein bemerkenswerter Roman.

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Sturmflut

Rezensionen von Niko:

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schön gestaltete Cover

Herz König von Lily King

Man kann so ein Cover nicht übersehen. Bei diesem Buch habe ich den Eindruck gehabt, dass die Geschichte schon mit dem Cover angefangen ist.

Lily King schafft mit "Herz König" ein berührendes Buch zu schreiben, die zeigt wie tief die Folgen der Entscheidungen aus den jungen Jahren sitzen können.

Mir hat der flüssige und leichte Schreibstil sehr gut gefallen, und die Atmosphäre im Buch ist teilweise magisch.
Die Geschichte selber habe ich am Anfang sehr gut gefunden. Je mehr ich gelesen habe, desto enttäuschter war ich.

Die Protagonistin erzählt ihr letztes Studienjahr, als sie die Beziehung mit Sam beendet hat und die Liebe zu Yash neu war. Die Autorin hat eine schöne Welt für die drei Charaktere gebaut, sie waren verbunden durch Geschichte schreiben und Kartenspiele entwerfen. Dass die Liebe ins Spiel kommt ist was natürliches. Was nicht natürlich ist, ist wie dumm die Entscheidungen der ProtagonistInnen waren. Ich konnte sowohl Yash nicht verstehen, als auch die Protagonistin nicht. Beide haben Entscheidungen mit schweren Folgen getroffen.
Alle drei treffen sich viele Jahren später, in einer nicht so glückliche Situation. Die Protagonistin sieht sich gefangen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ich konnte ihre Handlungen nicht nachvollziehen und ich habe mich gefragt, was hätte sie gemacht wenn Yash in einer anderen Situation gewesen wäre? Für mich ist das keine Liebe, sondern nur Wunden, die man nicht geheilt hat.

Fazit: schöne Atmosphäre, wunderschöner Schreibstil. Die Charaktere selber haben nicht viel Tiefe und treffen für mich nicht nachvollziehbare Entscheidungen.

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schön gestaltete Cover

Rezensionen von AndilesOnaut:

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Gelungener Krimi mit viel Atmosphäre und einem interessanten Ermittlerteam

Kaltes Versprechen von Katharina Peters

Katherina Peters schafft es auch mit „Kaltes Versprechen“, eine Geschichte zu erzählen, die einen schnell in ihren Bann zieht. Der Einstieg gelingt mühelos und schon nach wenigen Seiten möchte man wissen, was wirklich hinter den Ereignissen steckt. Statt auf pausenlose Action setzt die Autorin auf gute Ermittlungsarbeit, interessante Figuren und eine Handlung, die sich nach und nach entfaltet.

Besonders gut gefallen hat mir das Zusammenspiel von Rebekka Just und Krølle. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein, genau das macht ihre Zusammenarbeit aber so spannend. Während Rebekka besonnen und strukturiert vorgeht, verfolgt Krølle oft seine ganz eigenen Methoden. Dadurch entstehen immer wieder interessante Situationen, die die Geschichte lebendig machen.

Auch der Fall selbst ist clever aufgebaut. Es gibt mehrere Spuren, verschiedene Verdächtige und einige Wendungen, die dafür sorgen, dass man bis zum Ende miträtselt. Trotzdem bleibt alles nachvollziehbar und wirkt nie unnötig kompliziert. Man merkt, dass die Autorin ihre Geschichte gut durchdacht hat.

Der Schreibstil ist angenehm locker und flüssig. Die Kapitel lesen sich schnell weg und sorgen dafür, dass man immer noch ein Kapitel anhängen möchte. An manchen Stellen hätte ich mir allerdings etwas mehr Tempo und Nervenkitzel gewünscht. Gerade im Mittelteil nimmt sich die Handlung viel Zeit für die Ermittlungen, wodurch die Spannung zwischendurch etwas abflacht.

Trotzdem hat mich der Krimi sehr gut unterhalten. Vor allem die sympathischen Figuren und die stimmige Atmosphäre machen Lust darauf, auch die nächsten Fälle des neuen Ermittlerduos zu lesen. Wer lieber clevere Krimis als blutige Thriller liest und Wert auf glaubwürdige Charaktere legt, sollte sich „Kaltes Versprechen“ auf jeden Fall anschauen.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. Ein gelungener Reihenauftakt, der definitiv neugierig auf mehr macht.

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Gelungener Krimi mit viel Atmosphäre und einem interessanten Ermittlerteam

Rezensionen von Harakiri:

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Tolles Finale

Endspiel von Jeffrey Archer

William Warwick hat es fast geschafft. Sein Traum, Commissioner zu werden, kann in Erfüllung gehen, wenn London den Zuschlag für die Olympischen Spiele erhält und er für einen reibungslosen Ablauf sorgt.
Klingt einfach? Ist es nicht. Denn wir lesen einen Roman von Jeffrey Archer. Und dass der seine Protagonisten nicht schont, beweisen schon die 7 Vorgängerbände.

Auch im finalen Band „Endspiel“ bekommt William es mit seinem Gegenspieler Miles Faulkner zu tun. Der wurde von höheren Mächten angeworben, die Spiele zu sabotieren. Ich liebe es ja jedes Mal aufs Neue, die beiden gegeneinander antreten zu sehen. Archer gelingt es immer wieder, mich hier zum Schmunzeln und Staunen zu bringen.
Kurz hatte ich Angst, dass die Schilderungen rund um die Olympischen Spiele zu politisch oder sportlich werden könnten, aber dem war ganz und gar nicht so. Warwicks Bemühungen stehen im Vordergrund und auch seine Familie wird mit einbezogen.
Archers Schreibweise fesselt wieder von der ersten Seite an und hält bis zum Schluss. Ich konnte das Buch gar nicht zur Seite legen, bis ich es durchhatte.
Fazit: Mit „Endspiel“ bekommt die Reihe um William Warwick ein rundes Ende. Dennoch finde ich es schade, die Protagonisten jetzt zu verlieren. Ich bin schon sehr gespannt, was Archer als nächstes plant.

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Tolles Finale