Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Cellissima:
Unerwartetes Highlight!
Der Tag, an dem Barbara starb von Richard Hooton
2025 war für mich leider das Jahr der schlechten cosy crimes - ich liebe das Genre; umso ärgerlicher und trauriger war es, dass ich dieses Jahr nur schlechte cosy crimes erwischt hatte; es war kein einziger dabei, den ich wirklich gerne gelesen habe, der mich wirklich überzeugt hat.
Dann kam "Der Tag, an dem Barbara starb".
Die Leseprobe hat mich nicht wirklich überzeugt, und so habe ich lange überlegt, ob ich dieses Buch lesen will und soll. Letztendlich habe ich "Der Tag, an dem Barbara starb" doch eine Chance gegeben - zum Glück, denn ich wurde absolut positiv überrascht!
Es geht um Margaret, eine 89-jährige Dame, die in einem kleinen Dorf in England lebt. Sie leidet an Demenz. Eines Tages wird ihre Nachbarin ermordet. Die Polizei kommt einfach nicht voran mit den Ermittlungen, scheint das Verbrechen nicht aufklären zu können - zumindest nicht so bald. Margaret findet, dass man es Barbara schuldig ist, ihren Mörder zu finden und seiner gerechten Strafe zuzuführen - und so beginnt sie selbst zu ermitteln, gemeinsam mit ihrem 15-jährigen Enkel James. Die Chancen stehen gut, denn Barbara hatte Margaret kurz vor ihrem Tod etwas sehr Wichtiges anvertraut. Doch Margaret kann sich einfach nicht mehr daran erinnern, was es war ...
Es handelt sich um Richard Hootons Debüt, zu dem er durch seine Großmutter, seine Beziehung zu ihr sowie durch deren Demenzerkrankung er inspiriert wurde.
Ich wurde wie gesagt absolut positiv überrascht - dieser cosy crime ist gut geschrieben, lässt sich wunderbar lesen, überzeugt durch seine Figuren, allen voran natürlich Margaret und James, ein ebenso ungewöhnliches wie wundervolles Ermittlergespann.
Neben dem Fall steht natürlich das Thema Demenz im Vordergrund und nimmt sehr viel Raum ein, was diese Geschichte zu einer extrem berührenden, melancholischen und traurigen Geschichte macht. Sie wird aber nie zu schwer und erdrückend, da diese Geschichte immer wieder durch ihren großartigen Humor besticht, der dem Leser ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Insgesamt ist "Der Tag, an dem Barbara starb" einfach auch herzerwärmend.
Auch der Fall selbst, die Ermittlungsarbeit und die Auflösung haben mir gut gefallen - es ist durchgehend spannend, die Spannung steigert sich immer mehr, man kann beim Lesen herrlich mitverdächtigen und -ermitteln, nichts ist vorhersehbar, die Auflösung wirklich verblüffend.
Es gibt nichts auszusetzen.
Für mich war "Der Tag, an dem Barbara starb" ein unerwartetes Highlight, sowohl in diesem Genre als auch im Lesejahr 2025 generell.
Ich habe das Buch so gerne gelesen, hätte noch weiterlesen können und wollen, hätte auch gerne weitere Bände gelesen. Eine Reihe wäre großartig, doch leider deutet das Ende stark an, dass es keine Reihe geben wird, sondern es bei diesem einen Fall für Margaret und James bleiben wird. Sehr schade.
Leseempfehlung!
Rezensionen von Kapitel60:
Lustige Alltagssituationen
Ariol 19 von Emmanuel Guibert
Worum geht’s?
Ariol ist ein kleiner pfiffiger Eseljunge, der seine Geschichten aus dem täglichen Leben erzählt. Sein bester Freund, das Schwein Ramono, ist auch immer wieder dabei. Gemeinsam werden vermeintlich alltägliche Situationen zu regelrechten Abenteuern.
Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Ariol ist ein Comic für Kinder ab 7 Jahren.
Die Illustrationen sind auf den Ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr detailliert und mit viel Liebe gezeichnet. Der Text in den Sprechblasen ist angenehm zu lesen und ist auch für Leseanfänger*innen zu meistern. Das Format des Buches ist angenehm - perfekt fürs Auto oder für den Warteraum. Das Buch enthält mehrere kurze Geschichten, die jeweils in sich abgeschlossen sind. Man kann somit alle Bänder unabhängig voneinander lesen.
Fazit:
Ariol – Wie dich Nachtigallen, ist unser erster Band von Ariol. Mein Enkelkind hat sich sehr über das Buch gefreut und als großer Comicfan, hat er es regelrecht verschlungen. Ich habe das Buch ebenfalls gelesen und auch Erwachsenen bereitet dieses Buch große Freude.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Der Preis des sorglosen Umgangs mit unseren Daten
Das Dream Hotel von Laila Lalami
Sara Hussein hat vor kurzem gemeinsam mit ihrem Mann Elias Babyzwillinge bekommen. Weil sie vor lauter Übermüdung kaum mehr funktionieren konnte, hat sie sich eine Neuroprothese zur Schlafverbesserung in ihren Kopf einsetzen lassen. Ihr Mann hatte so etwas schon seit längerem und sie wollte mit ihm mithalten und auch für ihre Kinder eine wache, präsente Mutter sein können.
Außerdem nutzt Sara schon lange, wie so viele von uns, das Internet und Social Media, hinterlässt überall ihre digitalen Spuren und wird auch im analogen Leben oft von Videokameras aufgezeichnet. Ist ja nichts dabei, das ist ja jetzt unser Leben, oder?
Bis all diese Kleinigkeiten Sara zum Verhängnis werden: auf der Rückreise von einer Konferenz in London fällt sie bei der Einreise in die USA bei der Sicherheitskontrolle auf. Eines kommt zum anderen: durch die Neuroprothese wurden Saras Träume ausgewertet und ihr wird vorgeworfen, eine Gefahr für ihren Mann zu sein. Der Algorithmus habe durch die Analyse ihrer Träume, gemeinsam mit anderen gesammelten und willkürlich gewichteten, gegen sie verwendeten Informationen aus ihrem Leben, einen zu hohen Risikowert ausgerechnet, deshalb müsse sie vorerst für drei Wochen zur eigenen und fremden Sicherheit in einem Zentrum "einbehalten" werden. Das sei kein Gefängnis, nur eine Sicherheitsmaßnahme, und ja auch erst einmal nur für drei Wochen. Dass Sara verzweifelt versucht, sich gegen die Einweisung zu wehren, verschlechtert ihren Risikowert weiter.
Schnell stellt sich heraus, dass sich das Einbehaltezentrum nur wenig von einem Gefängnis unterscheidet und die Insassinnen kaum Rechte haben. Es gibt ein langes Regelbuch, das jede auswendig lernen muss, zusätzlich können aber ständig willkürlich neue Regeln aufgestellt oder Privilegien entzogen werden. Verlangt wird absolute Unterwerfung unter das System und Gehorsam gegenüber den Aufsehern, doch auch dann wird kaum eine Frau nach den versprochenen drei Wochen entlassen, sondern der Aufenthalt wird immer wieder verlängert, auf unbestimmte Zeit.
Parallel dazu erleben wir eine Gesellschaft, die sich damit abgefunden hat, dass die Daten von Menschen überall ausgewertet und kommerziell und politisch genutzt werden. Viele finden es sogar gut, dass damit die Gesellschaft sicherer werde, weil zukünftige Verbrechen verhindert werden würden, wenn man Menschen festnehmen könne, bevor sie diese begehen würden. Das ungerechte und menschenverachtende System dahinter wird nur von wenigen erkannt oder angezweifelt. Das muss auch Sara nach ihrer Festnahme erfahren: alle glauben an das System und seine Gerechtigkeit. Wer inhaftiert wurde, mit der muss irgendetwas nicht stimmen. Ihr Mann wirft ihr vor, sich im Zentrum offensichtlich nicht kooperativ genug zu verhalten, sonst wäre sie ja schon längst wieder frei. Auch ihr Vater – ein marokkanischer Immigrant, der sein ganzes Leben lang gelernt hat, sich dem amerikanischen System anzupassen und sich unauffällig zu verhalten – meint, sie wäre wohl nicht unterwürfig genug aufgetreten, sonst wäre sie am Flughafen nicht festgenommen worden.
Da zeigt sich wieder, was wir auch aus der Realität kennen: bestehende Systeme werden nur sehr wenig hinterfragt und viele Menschen glauben, es gehe schon immer alles mit rechten Dingen zu, und es werde schon gerechte Gründe dafür geben, wenn jemand in einem Anhaltezentrum sitze: das psychologische Phänomen des Glaubens an eine gerechte Welt. Auch die Frauen, die neu in das Zentrum eingeliefert werden, glauben anfangs immer noch, dass sie sich mit Wohlverhalten eine schnelle Entlassung verdienen könnten und nur „die anderen“ die gefährlichen potentiellen Straftäterinnen seien, nicht sie selbst. So kommt es, auch verstärkt durch die ständige Überwachung, sehr lange zu kaum Solidarisierung unter den inhaftierten Frauen.
Das „Dream-Hotel“ von Laila Lalami ist eine kluge und erschreckende, sehr realistisch konstruierte Dystopie, die in einer nicht so fernen Zukunft spielt und unserer modernen Gesellschaft in vielem einen Spiegel vorhält. Abgesehen von der Träume aufzeichnenden Neuroprothese gibt es große technologische und gesellschaftliche Ähnlichkeiten zu der Zeit, in der wir uns schon jetzt befinden und in der große Unternehmen unsere Daten systematisch sammeln, aufbereiten, für ihre Zwecke nutzen und davon ausgehen, dass wir mit der Zustimmung zu ihren Nutzungsbedingungen schon so gut wie alle eigenen Rechte diesbezüglich aufgegeben hätten (wie es auch im Buch vorkommt).
Es ist also ein sehr kluges Buch, das nachdenklich darüber macht, in welcher Gesellschaft wir leben wollen, aber auch, in welcher wir jetzt schon leben und welches enorme Risiko damit verbunden ist, unsere Daten gewinnorientierten Unternehmen zur Verfügung zu stellen – aber auch, wie schwierig es ist, aus diesem System auszusteigen: auch im Buch gibt es einzelne Aussteiger, aber diese müssen wie vor Jahrhunderten leben, um sicherzustellen, keine Daten von sich preiszugeben.
Geschrieben ist das Buch auf eine sehr spannende, aber auch beklemmende Art und Weise. Ich habe mich sehr mit der „einbehaltenen“ Sara und den anderen Frauen verbunden gefühlt, mit ihnen mitgefiebert, auf Entlassung gehofft und bin mit ihnen wütend über dieses zutiefst ungerechte System geworden. Die Lektüre hat also neben dem aufrüttelnden Faktor auch einen guten Unterhaltungswert.
Das Ende habe ich auch durchaus plausibel gefunden, auch wenn man inhaltlich aus einigen Themensträngen und aus dem Thema insgesamt noch ein bisschen mehr machen hätte können, deshalb in Summe 4 von 5 Sternen.
Rezensionen von Mabla59 :
Ariols neue Abenteuer
Ariol 19 von Emmanuel Guibert
Für uns war der kleine blaue Esel mit der Brille absolutes Neuland.
Aber der Beginn mit "Ariol - wie die Nachtigallen" konnte ohne vorherige Kenntnisse gelesen werden.
Es sind zwölf Geschichten rund um den Schulalltag.
Es geht zum Beispiel übers Abschreiben, den Alltag mit Opa und das Steine über das Wasser hüpfen lassen und als Highlight haben die kunterbunte Freundesschar ein Lied für Ariol geschrieben.
Weil der doch so gerne singt. Aber vor Publikum ist das dann doch etwas anderes.
Die liebevoll gezeichneten Comic Bilder und die gefüllten kurzen Sprechblasen ließen sich mit unserem kleinen Schulanfänger prima lesen und vorlesen.
Als Höhepunkt kann man sich mittels QR-CODE das Lied für Ariol anhören. Zauberhaft!
Hier können auch "Große" noch etwas lernen.
Wir werden uns bestimmt noch weitere Abenteuer der Freunde anschaffen.
Rezensionen von tinten_fischchen:
Wie weit würdest du gehen?
Ruf der Leere von Daniel Alvarenga
Eine Studentin sitzt im Seminar. Ihr Puls rast. Sie möchte nichts Falsches sagen. Da platzt es aus ihr heraus. Alle starren sie an. Sie fühlt sich als hätte sie an „Heilgenabend in einer vollbesetzten Kirche während der Predigt laut gefurzt“. Ihr Mitstudent gibt ein Kontra das ihr die „Luft aus den Lungen trieb“.
Szenen wie diese kommen in „Ruf der Leere“ häufig vor. Und als Leser fragt man sich, was das soll. Figurenzeichnung? Die Figuren werden mit Stehsätzen wie „sie führt keine Beziehung, die hält sich Haustiere“ oder „einen Menschen der mit einen Verstand gesegnet war, wie es ihn nur selten gab“ beschrieben. Viel mehr ist da nicht. Die versprochene Konfrontation mit dem alten Mann findet erst ab etwa der Hälfte des Romans statt.
Zuvor werden in einer Moral und Ethik Vorlesungen werden zwar interessante Fragen gestellt. Aber mehr als ein Kratzen an der Oberfläche findet da nicht statt. z.B. scheint niemand der Figuren Brechts Dreigroschenoper oder „Against Empathy“ von Paul Bloom zu kennen. Daher erinnert das Seminar eher an einen Philosophie-Oberstufen Leistungskurs.
Ab dem Auftritt des alten Mannes nimmt die Geschichte aber zumindest fahrt auf. Sie entwickelt sich jedoch komplett anders als erwartet und vermag zu überraschen. Neben einen starken Anfang bietet das Buch auch ein spannendes Ende. Die Grundidee ist gut. Der Spannungsbogen ist auch hoch. Es gibt interessante Konfrontationen und durchaus groteske Szenen. Aber mich hab das Buch nicht ganz abgeholt.
Aufgrund des schönen düsteren Covers und der Inhaltsbeschreibung hab ich ein düsteres Drama erwartet. Bekommen habe ich einen Thriller gemischt mit ein wenig Coming of Age. Das Buch hat Potential, verschenkt aber leider auch viel davon.
Rezensionen von xsarangbooks:
Spielerisch Lernen!
Wieso? Weshalb? Warum? junior Stickerheft - Kindergarten von
In diesem Stickerbuch geht es hauptsächlich um das Thema Kindergarten. Es wird ab 2 Jahren empfohlen was ich auch sehr passend finde, da viele der Kinder ab diesem Alter schon in den Kindergarten kommen. Immer jeweils auf einer Doppelseite sind verschiedene Bereiche und Situationen abgebildet wie zum Beispiel die Turnhalle, Spielraum, Küche/Essenszubereitung, Badezimmer, Musikzimmer, Morgenkreis, Waldkindergarten und Betten/Schlafenszeit.
Alles typische Alltagssituationen. Auch die verschiedenen Gefühle werden angesprochen. Zu jeweils diesen Themen gibt es natürlich auch die passenden Sticker. Die Sticker sind nicht klein, sondern haben die passende Größe für Kleinkinder und sie würden damit perfekt zurecht kommen. Auch reißen diese nicht sofort. Allerdings kann man diese nach den Kleben auch nicht mehr lösen, d.h. dass das Buch, nachdem die Seiten fertig beklebt wurden, nur noch zum anschauen ist bzw. man könnte damit noch verschiedene Wörter lernen und die Sprachen fördern! Ein tolles Stickerbuch!
Rezensionen von xsarangbooks:
Guter Begleiter!
50 Fragen, die das Leben leichter machen von Karin Kuschik
Das Buch ist es super um zum Beispiel jeden Tag 1-3 Kapitel zu lesen, denn um es aufeinmal zu lesen ist es meiner Meinung nach zu viel Information. Zudem muss man es nicht der Reihe nach lesen, man kann sich quasi einfach irgendeine Frage aussuchen, die einem am besten passt und diesen Teil lesen. Viele dieser Fragen waren für mich sehr interessant und auch passend zu meiner Lebenssituation.
Die Autorin beantwortet die Fragen anhand ihrer eigenen Erlebnisse und fasst am Ende ihre persönliche Empfehlung in einen Satz zusammen, sodass man quasi die perfekte kurze Antwort auf die Frage hat. Ein Kapitel ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Die Empfehlung bzw. Ihr Rat am Ende des Kapitels befolge ich mittlerweile sehr oft im Alltag. Widerrum gibt es einige Fragen/Kapitel, wo zu viele Einzelheiten/Infos aus ihrem Leben erzählt werden, die meiner Meinung nach "unnötig" waren, da diese nicht unbedingt etwas zum Thema beitragen. Einige Ihrer Ratschläge passen aber nicht zu jeder Lebenssituation und sind nicht machbar. Alles in einem kann dieses Buch ein wichtiger Begleiter bei sehr vielen verschiedenen Lebenssituationen darstellen und die Sicht auf vieles positiv verändern.
Rezensionen von Sina:
Herzerwärmende Wintergeschichte
Das Haus mit der kleinen roten Tür von Grace Easton
Das Kinderbuch „Das Haus mit der kleinen roten Tür“ geschrieben und illustriert von Grace Easton, in Deutschland erschienen im Fischer Sauerländer Verlag ist empfohlen für Kinder ab 4 Jahren.
Eines verschneiten Wintertags macht Olivia, die allein in einem Haus lebt Bekanntschaft mit Maus. Zusammen verbringen sie den Tag miteinander und erleben schöne gemeinsame Momente, bis der Schneesturm das Zuhause von Maus zerstört.
Tief berührt von Maus´ Schicksal ist Olivia fest entschlossen ihrer neuen Freundin zu helfen. Nach einigen Überlegungen finden sie schließlich eine neue Wohnung für Maus aber was macht ein Zuhause wirklich aus?
„Das Haus mit der kleinen roten Tür“ ist eine herzerwärmende Geschichte über Einsamkeit, Empathie, Freundschaft und Zusammenhalt. Die Texte sind kurz, in leicht verständlicher, kindgerechter Sprache gehalten.
Das Buch begeistert auf jeder Seite durch seine wunderschönen, warmen und detailverliebten Illustrationen mit harmonischen Farbkombinationen. Zudem enthält es auf einigen Seiten zusätzlich kleine Türchen, hinter denen sich weiter Szenerien enthüllen lassen. So lädt das Buch auch zum mehrfachen Durchblättern ein, ohne das es langweilig wird.
Diese niedliche Geschichte mit seinen tollen Illustrationen ist für mich ein kleines Highlight unter den Kinderbüchern und absolut empfehlenswert!
Rezensionen von nuean:
Spannender erster Band mit fiesem Ende!
Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse von Sabine Schoder
Ich habe die Romeo und Juliet Society Reihe von Sabine Schoder verschlungen und mich gefreut, als ich die neue Reihe entdeckt habe.
Nachdem Liv von der Kunstuni geflogen ist, will sie die Chance nutzen ihren Webtoon zu bewerben. Dafür gewinnt sie ein Ticket für die Teilnahme an einem Autorenwettbewerb auf Korfu.
Eigentlich ist Liv nicht auf den Gewinn aus, aber der Wettbewerb entwickelt sich anders als gedacht und Liv gerät in ein magisches Spiel, wobei sie ihrem Rivalen Flame immer näherkommt.
Schon die ersten Seiten haben mich begeistert. Ich liebe Liv, sie tritt in jedes Fettnäpfchen, das sich ihr bietet und kommt mit ihrem Charme meistens unbeschadet wieder raus. Flame ist wahnsinnig mysteriös wächst einem aber auch sehr schnell ans Herz. Ich liebe die Chemie zwischen den beiden. Aber auch die anderen Charaktere habe ich direkt ins Herz geschlossen. Die Handlung ist super interessant und ich bin neugierig, wie sich das noch weiterentwickelt. Der Schreibstil ist so mitreißend und voller Humor, ich liebe es. Auch die Spannung steigt von Seite zu Seite und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und warte nun sehnsüchtig auf den nächsten Teil.
Fazit: Ein echtes Highlight mit fiesem Cliffhanger
Rezensionen von peedee:
Süss, kitschig, schön
My December Darling von Lauren Asher
Catalina Martinez wird Trauzeugin bei der Winterhochzeit ihrer Schwester Gabriela sein. Sie wird alles dafür tun, damit Gaby mit Aiden – Catalinas Ex-Freund! – ihre Traumhochzeit erlebt. Alle Augen werden zwar in erster Linie auf das Brautpaar gerichtet sein, aber es widerstrebt Catalina trotzdem, in geselliger Runde mit im Mittelpunkt zu stehen.
Und da ist noch der Trauzeuge, Aidens bester Freund, Luke Darling: Er ist viel zu nett. Und attraktiv. Und erfolgreich. Catalina will seiner Anziehung unbedingt widerstehen, denn sie wird nach der Hochzeit wieder von Lake Wisteria weggehen…
Erster Eindruck: Ein weihnächtlich-kitschig-auffälliges Cover – schön. Aktuell scheint es in zu sein, deutsche Bücher mit englischen Titeln zu versehen; das mag ich nicht. Mir gefällt jedoch das Wortspiel mit „Darling“ im Titel.
Catalina und Luke haben mir sehr gefallen. Sie ist Kinderkrankenpflegerin und er Arzt in der Notfallabteilung. Er heisst mit Nachnamen „Darling“ – ist das nicht cool? Nun gut, es kann auch irritierend klingen, wenn im Krankenhaus „Doktor Darling“ ausgerufen wird… Beide wirken gegen aussen sehr taff, sind aber doch unsicher, wenn es um ihre Gefühle geht. Es ist keine Überraschung, dass sich die beiden näher kommen, aber der Weg von „Ich-will-ihn-nicht-mögen“ über „Freunde“ zu „Liebende“ war dann doch unerwartet schnell und intensiv.
Catalina bezeichnet sich selbst als die weniger nette Martinez-Tochter, die nicht ständig lächelt oder strahlend auf fremde Leute zugeht. Sie hat das Gefühl, keine wirkliche Beziehung eingehen zu können. Die Liebe nicht zu verdienen. Luke hat ein sehr ambivalentes Verhältnis zu seinen Eltern. Er ist schier überwältigt von der Liebe im Hause Martinez – solche Gefühlsbekundungen gibt es bei seinen Eltern nicht. Gab es nie. Er sieht nun, wie es auch sein könnte. Und er will mehr davon. Er will Catalina!
Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und war dank Hochzeit- und Weihnachtsstimmung romantisch, beinahe etwas kitschig, was bei mir zur Weihnachtszeit jedoch durchaus sein darf – 4 Sterne.










