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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Über die Risse hinter der scheinbar heilen Fassade

Alle glücklich von Kira Mohn

Nach ihrem Vorgängerbuch "Die Nacht der Bärin", das auf eindrückliche Art die Dynamik häuslicher Gewalt thematisierte, behandelt die Autorin Kira Mohn nun auch in diesem Werk wieder wichtige Themen der Gegenwart. Es geht um eine scheinbar heile Familie, die gut situiert ist und auf den ersten Blick alles hat: Vater Alexander hat es in einer Klinik zum Chefarzt gebracht.

Zwar schafft er es nur selten rechtzeitig zum gemeinsamen Abendessen nach Hause und auch die Wochenenden sind oft voll Arbeit, doch liebt er seinen Job und ist stolz darauf, für seine Familie so einen Wohlstand geschaffen zu haben. Mutter Nina hat ursprünglich auch Medizin studiert, doch als sich nach Schreibaby Ben dann auch noch Töchterchen Emilia ankündigte, schaffte sie es nicht mehr, das Studium erfolgreich zu beenden, sodass sie heute Teilzeit als Ordinationsassistentin in einer Arztpraxis arbeitet. Die mittlerweile 16-jährige Emilia ist verliebt in ihren ersten Freund Julian, ihr 19-jähriger Bruder Ben studiert unambitioniert vor sich hin und macht beim Computerspielen die Nacht zum Tag. Und wenn man genauer hinschaut, zeigen sich so einige Risse in der Fassade der so heil wirkenden Familie. Ist irgendeines der vier Familienmitglieder wirklich glücklich? Und womit hängen ihre Schwierigkeiten zusammen?

In unterhaltsamer und zugänglicher Sprache lässt uns die Autorin die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive aller vier Familienmitglieder erleben. Dabei entwickeln sich alle vier Handlungsstränge immer mehr in Richtung Eskalation. Das Buch regt durchaus zum Nachdenken über aktuelle gesellschaftspolitische Themen und deren Schattenseiten an. Es geht unter anderem um mangelnde Wertschätzung von Care-Arbeit, um beruflichen Aufstieg und seinen Preis im Familienleben, um den drastischen Einschnitt, wenn aus einem Paar eine Familie wird, um Frauen, die sich bemühen, ihre Söhne progressiv zu erziehen, in einer Welt, in der auch bei der Partnerwahl nach wie vor oft anderes geschätzt wird und es die nicht so einfühlsamen, aber "cool" wirkenden jungen Männer bei den jungen Frauen oft leichter haben, und um vieles mehr. Wie in so vielen momentan neu erscheinenden Romanen gibt es auch hier wieder eine lesbische Liebesbeziehung, das scheint derzeit Programm zu sein. Das Ende kam für mich etwas abrupt, da hätte ich mir durchaus gewünscht, dass so einiges noch weiter auserzählt worden wäre.

Insgesamt ist es ein leicht lesbares, unterhaltsames und gleichzeitig zum Nachdenken anregendes Buch, das ich insbesondere einer modernen, progressiv eingestellten Leserschaft empfehlen kann.

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Über die Risse hinter der scheinbar heilen Fassade

Rezensionen von brauneye29:

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Gardasee-Feeling

Die kleine Villa am Gardasee (Sehnsucht nach Italien 1) von Hanna Holmgren

Zum Inhalt:
Als Saskia die Nachricht erhält, dass sie ein Haus am Gardasee geerbt hat, ist sie nicht sonderlich begeistert, zumal sie um das Erbe anzutreten erst einmal geraume Zeit dort wohnen muss. Dennoch tritt sie die Reise an, denn ihre Mutter dort zuhause wollte immer wieder mit ihr dort hin bevor sie vor Jahren gestorben war, doch es kam nie dazu.

Meine Meinung:
Wenn eine Geschichte am Gardasee spielt, kann ich fast nicht anders als das Buch zu lesen oder zu hören, auch wenn die Geschichte kitschig sein sollte, denn der Gardasee ist eine Gegend, die einfach wunderschön ist und man kann sich dann vieles so besonders gut vorstellen, wie es aussieht. Genau das habe ich auch bei diesem Hörbuch erlebt. Natürlich gibt es Amore und viele Verwirrungen um den Geliebten, das gehört eben dazu, aber insgesamt war es einfach eine nette, kurzweilige Unterhaltung. Was aber massiv gestört hat, war die Art und Weise, wie das Buch gelesen wurde. Ich mag es überhaupt nicht, wenn der Sprecher, in diesem Fall die Sprecherin meint, den unterschiedlich Figuren unterschiedliche Stimmen geben zu müssen. Das macht man doch auch nicht, wenn man selbst liest, das fand ich ungeheuer störend und hat mir den Genuss tatsächlich etwas verdorben.
Fazit:
Gardasee-Feeling

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Gardasee-Feeling

Rezensionen von Sonne89:

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Friedvolles Kinderbuch

Der kleine rote Panda und die Achtsamkeit von Aljoscha Long; Ronald Schweppe

„Der kleine rote Panda“ lädt dazu ein, auch scheinbar unscheinbare Augenblicke wahr zu nehmen und zu genießen. Für Kinder ist innehalten und staunen oft noch selbstverständlich. In der schnelllebigen Zeit, aber auch schwierig beizubehalten. Das Buch animiert genau dazu.
Optisch in einem großen Format mit vielen bunten Bildern dargestellt, zeigt es die Schönheiten der Natur.

Auf jeder Doppelseite trifft der kleine rote Panda Ming ein anderes Tier und bestaunt mit ihm die Wunder um uns herum (Geräusche, Gefühle, Wassertropfen usw.)
Besonders gut gefällt an dem Buch, dass die Kinder am Ende jeder Seite zum mitmachen aufgefordert werden, durch gezielte Fragen.
Auch ist das Buch sehr unaufgeregt und ruhig und friedlich. Es beginnt mit dem Tag von Ming und endet mit dem Abend in Papas Armen.
Ein sehr schönes Kinderbuch zum „herunter kommen“.

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Friedvolles Kinderbuch

Rezensionen von Ryria:

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Götter- und Familienbeziehungen

House of the Beast von Michelle Wong

Alma ist das uneheliche Kind eines Mitglieds der Adelsfamilie Avera. Diese dient einem der vier Götter, dem Dread Beast, bekannt für Kampf und Tod. Passend dazu besteht ihre Willkommensfeier in ihrem neuen Zuhause auch daraus, dass ihr erstmal der Arm abgetrennt wird als Opfer für ihren neuen Gott - sie wird zur Erbin der Familie im Austausch für Medizin für ihre schwer kranke Mutter.

Doch auch hier wird ihr Leben alles andere als leicht werden...

Die Gestaltung des Buches ist richtig schön, Farbschnitt, Karten und viele kleine Illustrationen neben dem Text (die Autorin ist Künstlerin) ergänzen das Leseerlebnis. Auch die Welt fand ich richtig interessant, verschiedene Götter, Religionen, Rituale, Machtkämpfe und Einblicke in das Leben der Reichen und Armen. Leider hätte ich mir in dieser Hinsicht noch mehr Details und Einblicke gewünscht, manches kam ein wenig zu kurz, auch weil man sehr an Almas Perspektive gebunden war.
Aber auch hier hat man schon gut merken können, dass ihre Welt recht erbarmunglos und dunkel ist. Die dadurch erzeugte Atmosphäre ist gut bei mir angekommen und hat zur Handlung gepasst.

Alma als Protagonistin war in Ordnung, man hat ihre Gefühle durchaus nachvollziehen können, jedoch konnte ich nicht so wirklich eine Verbindung zu ihr aufbauen. Ich mochte aber, dass von Anfang an auch dargestellt wurde, dass sie alles andere als perfekt ist.
Das Tempo der Geschichte war mir ein wenig zu wechselhaft, so geht es stark los, lässt im Mittelteil dann wieder nach und wird ein wenig zäh, um dann am Ende nochmal loszulegen. Insgesamt eine interessante und düstere Fantasygeschichte, die mit verändertem Fokus noch besser hätte sein können.

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Götter- und Familienbeziehungen

Rezensionen von Nicole (Abby1810):

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Ein sehr tolles und hilfreiches Studienbuch

Das Bibellesebuch zu Galater und Philipper von Anna Hofacker

Das Bibellesebuch zu Galater und Philipper ist ein sehr gelungenes Studienbuch.
Ich finde Bibellesebücher sind eine sehr gute und hilfreiche Möglichkeit die Bücher der Bibel besser zu verstehen. Dadurch setze ich mich mehr mit dem gelesenen Text auseinander. Anna Hofacker hat in diesem Buch die Briefe des Apostel Paulus sehr verständlich und bildlich erklärt.

Sie geht auf den biblischen Text ein, verbindet es mit der heutigen Zeit, und erklärt den Kontext. Die Fotos sind dezent und passen perfekt zum Thema. Sie gefallen mir besonders gut. Durch Impulse wird der Leser zusätzlich zum Nachdenken und Reflektieren motiviert.

Ich finde die wortweise Buchreihe sehr gut aufgeteilt. Sie ist sowohl ein Bibelleseplan, als auch eine Studienbibel und ein Andachtsbuch. Sehr gut finde ich auch die Erklärungen zum historischen Kontext und den jüdischen Gesetzen.

Mir gefällt dieses schöne Studienbuch besonders gut, und ich freue mich schon auf ein neues Bibellesebuch. Daher absolute Leseempfehlung meinerseits!

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Ein sehr tolles und hilfreiches Studienbuch

Rezensionen von Bibibabby:

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Tolles Worldbuiding aber Erzählstil nicht meins

Lucia 1. Flüsterin der Flammen von Sarah Fleury

Dass eine dreizehnjährige plötzlich magische Kräfte entdeckt ist nun in der Jugendliteratur inzwischen fast Standard. In diesem Buch verfügt Lucia, die Protagonistin, über Feuermagie.
Die Handlung ist interessant und spannend: Lucia wird von gefährlichen Nebelwesen gejagt, flieht in ein verborgenes Feuerland und versucht, die Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit aufzudecken.

Das Magiesystem finde ich gut ausgearbeitet und auch die Symbolik ist interessant.
Allerdings empfinde ich den Schreibstil als etwas oberflächlich und distanziert, sodass es mir schwerfiel, mich wirklich in die Protagonistin hineinzuversetzen. Auch der Anfang finde ich etwas trocken: Es werden viele Hintergrundinformationen vermittelt, es gibt einfach zu viel Weltaufbau und nicht genug Geschichte.
Dennoch gibt es viele Passagen, in denen die Handlung richtig spannend wird. Für ein Jugendbuch finde ich diese Geschichte ganz ok, aber auch nichts Besonderes. Daher: 3 Sterne.

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Tolles Worldbuiding aber Erzählstil nicht meins

Rezensionen von Anjulia :

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Gespenstiges Hovenäset

Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab von Kristina Ohlsson

Fast tausend Tage ist es her, seit Alvas Vater überfahren wurde. Während Alva sich diese Frist gesetzt hat, um den schuldigen, flüchtigen Fahrer zu finden, hat ihre Mutter eine Strandhütte gekauft, um ein Café zu eröffnen. Doch Alva spürt, dass an der Hütte etwas unheimlich ist. Auch eine Katze, die sie verfolgt, und ein kleines Mädchen, das meist allein unterwegs ist, stellen Alva vor Rätsel.

Gänsehaut in Hovenäset -Sternengrab- von Kristina Ohlsson ist bereits der zweite Teil dieser Kinderkrimireihe ab 11 mit hohem Grusselfaktor. Den ersten Teil muss man zum Verständnis nicht kennen. Mich hat der Schreibstil der Autorin überzeugt. Sie schaffen im Verlauf der Geschichte auf jeden Fall, Spannung aufzubauen. Anders als in anderen Kindernkrimis gibt es keine rationale Erklärung, sondern es gibt das böse Übernatürliche wirklich. Das Setting, der fast verlassene Campingplatz und das stürmige, spätherbliche Wetter verstärken die düstere Atmosphäre. Bei Alva verspürt man oft Traurigkeit aufgrund des Todes ihres Vaters, aber auch Entschlossenheit den damaligen Vorfällen auf den Grund zu gehen. Das Geheimnis, welches Alva dabei aufdeckt ist definitiv entsetzlich. Aufgrund der fehlenden Leichtigkeit und der düsteren Mystery ist das Buch für sensible Kinder nicht geeignet. Hier sollte eher zugreifen, wer sich vor Schauergeschichten nicht fürchtet.

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Gespenstiges Hovenäset

Rezensionen von Bibibabby:

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Eher für Teenagers

Imperia - you let the fire in von Cleo B. Moon

Das Buch sah vielversprechend aus, war aber letztendlich nicht ganz mein Fall. Ich denke, dieses Buch ist eher für Teenager geeignet, da mir die Charaktere und Beziehungen zu unreif erschienen.
Der Schreibstil war in den ersten Kapiteln in Ordnung, wurde aber nach einer Weile nervig. Die Geschichte wird aus Jaras Sicht erzählt, dennoch gibt es immer wieder „Kommentare” in ihrer Erzählung.

Zum Beispiel sagt sie oft etwas und fragt dann: „Warum habe ich das gesagt?” Die Stimme wirkte sehr jugendlich.
Die Beziehung zwischen Jara und Aidan fühlt sich auch ein bisschen wie eine erste Liebe an. Jara verliebt sich praktisch in den ersten Mann, den sie sieht. Er ist besitzergreifend und ignoriert sie, wenn sie ihm sagt, er solle gehen, packt sie und küsst sie, obwohl er weiß, dass sie keine Erfahrung mit Männern hat.

„Ich hasse es, so unerfahren zu sein.“
„Ich liebe es.“

Er kommt und geht ohne Erklärung, taucht zufällig auf und kontrolliert, wie sich ihre Beziehung entwickelt. Es stört mich nicht, dass manche Leser diese Art von Geschichte mögen, aber ich persönlich halte das nicht für ein Zeichen einer gesunden Beziehung. Es wirkt bestenfalls rücksichtslos, schlimmstenfalls manipulativ und kontrollierend.
Es gibt eine Szene, in der er sie badet und ihr die Haare wäscht, was eher so wirkt, als würde der Autor versuchen, den „perfekten Mann“ zu erschaffen, als dass es tatsächlich zur Geschichte passt.
Es gibt einige spicy Szenen, aber sie folgen alle dem gleichen Muster: „Bitte fick mich“, „Ich habe Angst, die Kontrolle zu verlieren und dir wehzutun“, „Aber ich vertraue dir!“

Es gibt einen seltsamen Wettbewerb mit der Ex, der unbegründet ist. Bitchy Mädchen, die sich um einen Mann streiten, wirken in der heutigen Zeit unaufgeklärt.
Die Weltgestaltung ist minimal. Die Prämisse ist interessant, wird aber nie weiter ausgeführt. Wir wissen nichts über die sozialen Strukturen, die Politik oder die Wirtschaft. Wir wissen, dass die Kinder das Kämpfen lernen, aber nicht, wozu. Wir haben einen Staat, der nur aus Frauen besteht, doch dies dient keinem tatsächlichen Zweck in der Handlung oder der Weltgestaltung, außer um das Handlungselement des Reproduktionszentrums zu ermöglichen. Es gibt Magie, aber auch hier scheint es eher ein Mittel der Handlung zu sein, um Aidens Angst vor dem Kontrollverlust zu rechtfertigen. Es gibt keine Erklärung dafür, warum Jara Emotionen als Farben sieht.
Insgesamt fand ich die Erzählung schwach, langweilig und oberflächlich, was nur durch die spicy Elemente gerettet wird.

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Eher für Teenagers

Rezensionen von _Le4_:

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True Crime im heimischen Garten

Mord im Nacktschnecken-Milieu von Elke Schwarzer

Die Autorin beschreibt im Buch die kriminellen Machenschaften, die sich in ihrem Garten abspielen. Und bei kriminellen Machenschaften denken wir natürlich alle an vertrocknende Sukkulenten, absterbende Lilien oder besetzte Insektenhotels. So oder so ähnlich sind die “Kriminalfälle”, welche die Autorin in ihrem Buch beschreibt.

Es wird ein Tathergang beschrieben, einige Verdächtige hervorgehoben und die Tat zum Schluss aufgeklärt.

Ich lese sehr gerne Sachbücher und vor allem diejenigen unter ihnen mit einer speziellen Prämisse gefallen mir zumeist gut. Auch dieses Buch konnte mich mit seiner humorvollen Spezialisierung locken. Tatsächlich war es faszinierend, wie die Aufmachung der Fälle dafür gesorgt hatte, dass vollkommen banale Gegebenheiten aus dem Garten hochspannend aufgezogen wurden.
Die Fakten im Buch waren sehr interessant und ich habe gerne mitgerätselt, welcher Kriminelle denn nun dahinter steckt. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es manchmal viel zu offensichtlich war, wer für die Tat verantwortlich war. Mein Tipp dafür ist übrigens, sich die “Detaillierte Täterbeschreibung” erst durchzulesen, nachdem man sich die Verdächtigen angeschaut hat.
Die ironische und witzige Art, mit der das Buch geschrieben ist, sorgt dafür, dass es sich ganz herrlich weglesen lässt.

Dieses Buch schafft es, Alltagssituationen im Garten auf humorvolle Art zu kleinen True Crime Fällen zu stilisieren. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen.

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True Crime im heimischen Garten

Rezensionen von Ryria:

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Der Mensch hinter dem Mythos

Medea von Rosie Hewlett

Griechische Mythen und Göttergeschichten sind wohlbekannt, man weiß was passiert und wie die Erzählung endet. Doch was treibt die Charaktere an, welche Gefühle leiten ihre Handlungen? In diesem Buch wird Medea eine Stimme gegeben und aus ihrer Perspektive erleben wir ihren Mythos nach. Wir erhalten einen kurzen Einblick in ihre Kindheit und knüpfen anschließend an die bekannten Geschichten rund um das Goldene Vlies und Jason an.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, auch sprachlich wurde es richtig schön erzählt. Immer wieder gab es Sätze mit großer Wortkraft, aber auch gelungene Beschreibungen, die mich in diese Sagenwelt versetzt haben. Hierzu wurde die griechische Mythologie nicht nur im Rahmen des Medea Mythos verwendet, sondern gezielt benutzt, um die Welt lebendig zu machen. Andere Götter, Figuren oder Sagen werden nebenbei erwähnt, sodass Medeas Geschichte nicht frei im Raum steht, sondern sich perfekt in das große Ganze einfügt. Dadurch konnte man Beziehungen besser verstehen und als Leser auch noch das ein oder andere dazulernen.
Was mir auch gut gefallen hat: Medeas Magie wird anhand diverser Beispiele toll erklärt, sie kann nicht einfach so zaubern, sondern es beruht auf einem System, das sie erst beherrschen lernen muss.

Medea selbst wird von der mythischen Figur zu einem Menschen mit Gefühlen. Ihre Entwicklung lässt sich gut verfolgen, ihre Entscheidungen werden nachvollziehbarer. Teilweise hätte ich mir hier bei manchen Entwicklungen jedoch noch etwas mehr Tiefe gewünscht, generell ist es aber durchaus gelungen. Eine schöne Art, die alten Geschichten neu zu erleben!

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Der Mensch hinter dem Mythos